Refugium
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Description
Der Auftakt der spektakulären neuen Spannungstrilogie aus Skandinavien.
»Einfach großartig, wie John Ajvide Lindqvist mit seinem glitzernden Monstertruck in die Krimilandschaft donnert.« Aftonbladet
Ein explosives Ermittler-Duo. Sie: Expolizistin und Krimiautorin im Karrieretief. Er: ein Hacker mit gequälter Seele. Sie ziehen einander an. Sie stoßen einander ab, aber sie müssen einander vertrauen.
Ursprünglich sollte Kim Ribbing, der die Spuren eines tiefen Traumas in sich trägt, die ehemalige Polizistin Julia Malmros bei Recherchen unterstützen. Doch dann erschüttert ein Verbrechen das sommerliche Leben in den Schären.
Mittsommer. Der längste Tag. Die dunkelste Nacht
Nicht weit von Julias Ferienhaus werden die Gäste eines Mitsommerfests grausam hingerichtet. Nur Astrid Helander, der Tochter der Familie, gelingt es, sich zu retten. Aber das junge Mädchen ist verstummt. Für Julia ist die Zeit gekommen, zu handeln.
Mit Gespür für dichte Atmosphäre und die psychologischen Feinheiten seiner Figuren schreibt John Ajvide Lindqvist einen vielschichtigen Thriller, der unter die Haut geht.
Während Kim sich auf die Spur der Täter setzt und ihnen im World Wide Web und rund um den Globus folgt, nutzt Julia ihre Kontakte zur Kriminalpolizei. Ausgerechnet ihr Exmann Johnny ist mit den Ermittlungen betraut. Wer steht hinter den Auftragskillern? Und was hat Kim Ribbing zu verbergen, der immer wieder im Alleingang arbeitet
Für alle Fans der Millenium-Reihe und Leser:innen von skandinavischer Spannung.
Der Nr. 1 Bestseller aus Schweden
Book Information
Author Description
JOHN AJVIDE LINDQVIST, geboren 1968, wuchs in einem Stockholmer Vorort auf und verdiente sein Geld zunächst als Zauberer, bevor er sich dem Schreiben widmete. Mit seinem Debütroman ›So finster die Nacht‹ gelang ihm auf Anhieb der internationale Durchbruch. Der Stoff wurde in Hollywood verfilmt. Lindqvists Geschichten und Romane erscheinen in 25 Ländern und wurden vielfach ausgezeichnet. ›Refugium‹ und ›Signum‹ sind die ersten beiden Bände seiner neuen großen Spannungstrilogie.
Posts
Starke Charakterdarstellung
Ich bin begeistert. Das Buch ist so ganz anders als andere Thriller die ich bisher gelesen habe. Besonders Kim hat es mir angetan und wurde vom Autor sehr stark ausgearbeitet. Die ein oder andere Passage ist ein wenig langatmig, aber trotzdem fesselnd. Ich werde auch die anderen Bände der Reihe lesen! Vielleicht nicht für jeden was, aber wer starke Charaktere und eine gut ausgearbeitete Story mag muss den Thriller auf jeden Fall lesen.
Ein Thriller sollte es sein. Steht drauf. Und der Klappentext erzählt das auch. Allerdings haben der Autor und ich da offenbar unterschiedliche Ansichten. Für mich war da zuviel von privaten Dramen, zu viel persönliche Hintergründe und der eigentliche Fall wurde zur Nebsächlichkeit. Spannung? Kam für mich nicht auf. Deswegen werde ich hier auch nicht weiterlesen.

Nach etwas Sacken-lassen doch nachhaltiger als gedacht
Julia Malmros, geschieden und in den besten Jahren, ist Schriftstellerin und Ex-Polizistin. Für ein Buch braucht sie Expertenwissen bezüglich Hacken. So lernt sie den jungen Kim Ribbing kennen - ein absonderlicher, unsozialer, aber faszinierender Mensch. Es herrscht eine gewissen Anziehung zwischen ihnen, die zu dem Wie-immer führt. Dennoch war dies für mein Empfinden gelungen. Die Figuren blieben mir in ihren Handlungen erklärlich und nachvollziehbar, auch wenn ich anders reagiert hätte. Als Julia nach einem Shitstorm auf ihre Privatinsel flieht, gerät sie mit Kim in eine Mordermittlung. Und jetzt ein Grund für den Abzug - klar ist ihr Ex-Mann Johnny der polizeiliche Ermittler. Man verfolgt mit den eigentlich 3 Protagonisten eine Reihe von Spuren. Man gerät in mafiöse Strukturen, reist um die Welt und lernt vieles von der Vergangenheit Kims kennen, welche jedoch mehr als nur Hintergrundinformation ist. Das ist ein weiterer Grund für den Abzug: Es wirkt wie unbedingt eingebaut. Damit ergeben sich ja viele neue Möglichkeiten oder Fortsetzungen. Dennoch war dies ein spannendes Buch - wenn auch kein Thriller. Für mich - der letzte Grund für den Abzug - ein wirklich guter, zum Mitfiebern geschriebener Krimi.
Cooles Buch und Teil 2 werde ich auch lesen, wenn ich es nicht vergesse, denn die Atmosphäre und das Setting hat der Autor sehr gut hinbekommen. Fast so gut, wie ich mein Bild.
#Rezension #Refugium Zunächst einmal vielen Dank an Rebuy, denn ihr habt den Einband des Buches vergessen. Das ist aber nicht schlimm. Das kriegt ihr wieder. Im wahrsten Sinne... oder Bücherschrank. 💛 Wenn ich jemals late to the party war dann bei dem Buch. Ich weiß nicht mehr, wann es war, aber ich weiß das ich dieses Buch sehr oft gesehen habe und ja, es lag lange auf dem #Sub. Nun wurde es befreit und ich bin zufrieden. Warum? Das erzähle ich euch jetzt, aber ohne den Inhalt. Der ist in den Kommentaren. 💛 Nördi Note: 2- / Das Buch fing richtig gut an. Durch die kurzen Kapitel und coolen Charaktere kam ich richtig gut rein. Die Story war sehr gut zu lesen und hat Spaß gemacht. Besonders Kim und die dazugehörigen Rückblick waren richtig gut. 💛 Ingesamt war es wirklich ein gutes Buch, aber das eigentliche Thema der Story hat mich nicht gepackt. Das war nicht so richtig meins, da abwr das drumherum stimmte, war es dennoch lesenswert. Nur das die Personen meistens mit Vor- und Nachnamen beschrieben wurden war etwas nervig. Quasi "Nördi Maschine". Die ganze Zeit. 💛 Cooles Buch und Teil 2 werde ich auch lesen, wenn ich es nicht vergesse, denn die Atmosphäre und das Setting hat der Autor sehr gut hinbekommen. Fast so gut, wie ich mein Bild. 💛 Danke an alle, die bei der Bildauswahl geholfen haben. 💛 #IchHabeKeineLichterkette #DekoFreiSeit2020 #Bücher #Buchpost #Krimi #Thriller #booklover #Buchtipp #Buchblogger #buchwurm #Nördi

Dieses Buch ist letzen Sommer auf die Wunschliste gekommen. Leider kam ich nie dazu. Jetzt fiel es mir in der Bücherei spontan ins Auge und tada... 📖 Refugium Teil 1 der Stormlandreihe Erscheinungstermin: 23.07.2023 ✍🏽 @johnajvidelindqvist 📚 @dtv_verlag Der zweite Teil "Signum" erscheint übrigens am 11.07.2024. Der dritte Teil "Elysium" am 10.11.2025 🅉🅄🄼 🄸🄽🄷🄰🄻🅃 Beim Mittsommerfest auf der schwedischen Schäreninsel feiern die Gäste mit der Familie des Unternehmers Olof Helander. Ein Boot nähert sich und eine Salve von Maschinenpistolen hinterlässt ein Massaker. Einzige Überlebende ist Tochter Astrid. Die Ex Polizistin und heutige Autorin Julia Malmros ist auf einer der kleinen Inseln auf der Suche nach Ruhe, nach den Streit mit ihrer Verlegerin. Sie ist daher eine der ersten am Tatort. Mit dabei ihr neuer "Bekannter" Kim Ribbing - ein Computer Nerd mit einer schwierigen Vergangenheit. Astrid weckt bei beiden Mitleid und so entbrennt eine Ermittlung, die Kim nach Shanghai und Kuba bringt und Julia an den Rand ihre Grenzen und darüber hinaus... 🄼🄴🄸🄽🄴 🄼🄴🄸🄽🅄🄽🄶 Mhhh, meine Erwartung an großen Thrill und eine tiefgreifende Geschichte haben sich leider nicht bewahrheitet. Natürlich handelt es sich erst um Teil 1 der Triologie und da muss noch Platz sein für mehr. Aber ich bin nicht gerade "on fire" für Teil 2 und 3. Leider fand ich die Geschichte eher vor sich hin dröppelnd und wenig ereignisreich. Das private Geplänkel zwischen Julia und Kim war auch eher lau bis sexuell peinlich. Zum Teil trugen die Exkurse so weite Kreise, dass ich vergaß was der ursprüngliche Erzählstrang war. Für mich leider nur 2 von 5 Sterne und ich bezweifle dass ich die Fortsetzung lesen werde 🙈

Ein Thriller der anders ist und deswegen auch bestimmt nicht für jeden was. Mir hat es so viel Spaß gemacht und lese auch definitiv weiter. Toller Start der Triologie.
Vorab, bevor ich angefangen das Buch zu lesen, habe ich gehört es soll sehr gut sein, aber auch slow Burn. Wo ich wirklich Angst hatte, dass es mich nicht mitnehmen kann. Hab aber jetzt die Möglichkeit bekommen, weil das Buch ein Gewinn war, es zu lesen. Nach den ersten paar Seiten war ich sowas von drin. Dieser Schreibstil, die hier die vier Übersetzer:Innen gemeinsam haben, hat mich sofort in den Bann gezogen. Bitte wenn jemand weiß, wie man zu viert ein Buch übersetzt, kann mir doch bitte mal die Vorgehensweise nennen. Diese Geschichte und die Storyline ist wirklich slow burn, aber hat vor allem seine Stärken in der starken Charakterdarstellung. Auch muss man sagen, laufen zwei Erzählstränge parallel über das ganze Buch hinweg. Vor allem unseren Protagonisten Kim wurde so genial ausgearbeitet und ist für mich so ein neuer Sherlock Homes geworden. Die Reihe ist bestimmt nicht für jedenwas aber definitiv für mich. Gut, dass Band zwei schon bald erscheint, weil das Ende war minimal mies.
So spannend und vielversprechend gestartet, dass ich es eigentlich gar nicht aus der Hand legen wollte. Und jetzt bin ich mir noch nicht mal mehr sicher, ob ich dir voll Gelände überhaupt lesen werde. Je weiter das Buch vor Rand Schritt desto mehr hat es mich verwirrt aber ich wollte unbedingt wissen, wie das Ganze endet. Achtung, wir haben hier ein offenes Ende, und es folgen noch zwei weitere Teile.
Auf den Auftakt der Stormland Reihe von John Ajvide Lindqvist hab ich mich sehr gefreut, zumal der Klappentext enorm vielversprechend klang. Also nicht lange gefackelt, sondern direkt darauf gestützt. Der Schreibstil ist sehr angenehm und durchaus fesselnd. Die Perspektiven erfolgen hier aus unterschiedlicher Richtung, je nachdem, wer gerade im Zentrum des Geschehens steht. Dadurch baut man auch sehr schnell eine tiefere Verbindung zu den Charakteren auf. Die Kapitel sind relativ kurz gehalten, wodurch man auch sehr schnell vorankommt. Kim und Julia spielen hier mehr oder weniger die Hauptrolle. Ich mochte sie sehr gern. Ganz besonders Kim, der etwas aus der Rolle fällt und seine eigenen Dämonen zu besiegen hat. Ein sehr eigenwilliger Charakter, der stets sein eigenes Ding macht und gerade dadurch besonders im Gedächtnis bleibt. Julia punktet durch ihre Vielseitigkeit. Sie geht neben Kim aber leider auch etwas unter. Daneben stechen noch die ein oder anderen Charaktere heraus. Der Einstieg war unfassbar spannend und grausam zugleich. Sofort will man erstmal wissen, was dahintersteckt. Doch der Autor legt den Fokus erstmal auf Kim und Julia. Und das sehr intensiv, damit man erstmal die nötige Verbindung zu Ihnen aufbauen kann. Besonders der Anteil mit dem Schreiben bei Julia hat mir enorm gut gefallen. Vor allem, wie sie dabei agiert hat, hat mir unfassbar gut gefallen. Während Kim am Anfang noch mit seinem Hintergrund enorm berührt . So tut er manchmal Dinge bei Julia, die ich nicht so recht nachvollziehen konnte. Nichtsdestotrotz mochte ich die Dynamik zwischen den beiden total gern. Interessant wurde es, als die Vergangenheit immer mehr ihre Spuren in der Gegenwart hinterließ. Wodurch besonders die menschlichen Abgründe sehr gut spürbar wurden. Das schließt so viele Aspekte ein. Sowohl auf psychologischer als auch auf menschlicher Ebene. Das hat mich enorm erschüttert und an so ziemlich allem zweifeln lassen. Der Fall selbst wird erstmal arg in den Hintergrund gedrängt. Erst im zweiten Teil der Handlung erhält dieser Auftrieb. Leider mochte ich die Richtung, die es einschlug, gar nicht so gern. Internationale Verstrickungen sind nicht ganz so mein Ding, zumal mir dabei auch der menschliche Aspekt einfach fehlt. Ich hatte mir eher etwas auf persönlicher Ebene erhofft. Weil man dadurch auch viel besser versteht, um was für Menschen es sich eigentlich handelt. Das kam mir leider etwas zu kurz. Dennoch wurde die Handlung durchaus interessant, was gerade durch die unterschiedlichen Handlungsstränge spürbar wurde. Zudem gelangen dem Autor am Ende doch einige gut inszenierte Wendungen. Der Blickpunkt liegt jedoch stark auf den Charakteren und ihrer Entwicklung, was mich persönlich am meisten begeistert hat. Insgesamt punktet er einfach genau damit, der Fall war leider nicht so meins. Fazit: John Ajvide Lindqvist gelingt mit dem Auftakt der Stormland Reihe, ein sehr solider Auftakt, der vor allem mit den Charakteren zu punkten weiß. Der Fall selbst war leider nicht meins. Dafür zeigt er abseits dessen menschliche Abgründe auf, die arg zusetzen. Insgesamt sehr unterhaltsam.

Spannend, aber eher ein Roman
„Refugium“ ist der Auftakt einer Trilogie. Das Buch ist spannend geschrieben und auch die Charaktere sind sehr interessant. Der Autor hat sich für etwas andere Charaktere entschieden, die dennoch authentisch wirken. Auch der Schreibstil ist flüssig und schafft eine spannende Atmosphäre. Während der Story hatte ich Spaß alle Charaktere, insbesondere Kim und Julia, kennenzulernen. Kim und Julia machen wirklich alles, um den Fall zu lösen, die Polizei hingegen macht gefühlt garnichts. Wir bekommen viele Einblicke in Ermittlungen und auch Action kommt hier nicht zu kurz. Fazit: Für mich ein gutes Buch, allerdings in meinen Augen kein Thriller. Die Story hatte viele spannende Momente und auch Action. Der rote Faden hat sich gut durchgezogen. Punkten konnte dieses Buch bei mir mit interessanten und authentischen Charakteren. Eine Leseempfehlung meinerseits, allerdings erwartet hier keinen „krassen“ Thriller. Ich freue mich sehr auf Band 2!

Habe mir etwas anderes erhofft
Ist gut geschrieben und zu Beginn auch spannend. Die Richtung in die sich die Story entwickelt hat, war aber leider nichts für mich 😅 Schade auch, dass das skandinavische Setting immer wieder ersetzt wurde durch teils unglaubwürdige Handlungsstränge in fernen Ländern.
Lindqvist spielt mit bekannten Figuren, zeichnet sie überspitzt weiter, dreht manches Motiv um und unterhält auf eigene Weise. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich und vor allen wie gut ich das finde. Oder ob es größenwahnsinnig ist. Doch es ist spannend, stellenweise skurril und auch liebevoll erzählt.
Ein gelungener Krimi
In meinen Augen ein wirklich gutes Buch, dass Spaß macht zu lesen. Nicht überdurchschnittlich spannend ist, aber schon neugierig darauf macht, wie es weitergeht. Ich freue mich auf den zweiten Teil und bin gespannt wie es weitergeht. Am gefiel mir die Romance zwischen den ungleichen Protagonisten, darauf freue ich mich sehr im zweiten Band.
"Refugium" war für mich während des Lesens ein auf und ab. Der Beginn des Buches war für mich noch recht holprig. Die Charaktere handelten sehr überstürzt, wodurch ich manche Handlungen nicht ganz nachvollziehen konnte und mich zunächst etwas stutzen ließen. Die kurzen Kapitel untermalten dieses sprunghafte Verhalten zusätzlich, ließen mich aber ziemlich flott durch das Buch kommen. Im Laufe der Handlung, gefiel mir dann das Setting und die Charaktere immer besser und es macht Spaß, den Ermittlungen von Kim Ribbing und Julia Malmros zu folgen. Dieses Gefühl legte sich jedoch ganz bald wieder und das Buch begann für mich sehr zäh zu werden, die Handlung immer unspektakulärer und mit dem zu behandeln Thema konnte ich mich überhaupt nicht identifizieren. Es fiel mir schwer, bei der Sache zu bleiben und das legte sich auch leider nicht bis ganz zum Ende. Sehr schade, denn ich hatte die Hoffnung, auf eine richtig gute Reihe gestoßen zu sein.

Millennium goes Refugium
Hier kommt mein nächster Lobgesang auf einen Thriller aus Schweden. Diesmal geht es um "Refugium", Auftakt der neuen Stormland-Reihe von John Ajvide Lindqvist. Bisher war der Autor für seine Horror-Bücher bekannt. Wäre er diesem Genre treu geblieben, hätte ich wohl nie etwas von ihm gelesen. Aber es kam anders… . Darum geht’s: Die Ex-Polizistin Julia Malmros und der Hacker Kim Ribbing werden Zeugen eines Verbrechens. Auf einer Schäreninsel werden die Gäste einer Mitsommerparty ermordet. Die Suche nach den Tätern und Hintergründen führt nach Havanna und Shanghai. . Das kommt mir doch bekannt vor… Ja, die Millennium-Reihe von Stieg Larsson spielt hier auf der Meta-Ebene eine ganz besondere und sehr interessante Rolle. Weil Lindqvists Vorlage für einen siebten Millenium-Band nicht genommen wurde, hat er die Geschichte umgeschrieben, um sie plagiatfrei veröffentlichen zu können. Vergleiche liegen trotzdem nah. Malmros und Ribbing sind kein bloßer Abklatsch von Salander und Blomqvist. Beide können durch Lindqvists 1A Character-building durchaus auf eigenen Beinen stehen. Wie Lindqvist seine Protagonisten einführt, vernetzt und verbandelt… Hach, ich war sofort hin und weg. Darüber hinaus hat Lindqvist mich mit leichter, lockerer und flüssiger Schreibe eingefangen und bei der Stange gehalten. So hat er mich durch Passagen getragen, die auch mal Längen hatten und etwas spannungsärmer waren. Das gute Gesamtpaket macht es aber wieder wett. . Ich bleibe auf jeden Fall dran an der Reihe, die aktuell als Trilogie gedacht ist. Die Folgebände "Signum" und "Elysium" sind bereits für den nächsten bzw. übernächsten Sommer angekündigt. Ich bin gespannt, was Kim und Julia dann erleben und wie es mit ihnen weitergeht. Band 1 ist schonmal guter Stoff für eine Verfilmung, die bestens ins Programmschema des ZDF passen würde. . Fazit: "Rwfugium" steht und fällt mit den Charakteren. Vor allem die Figur des Kim Ribbing begeistert mit ihrer Vielschichtigkeit und Tiefe. Spannend wird vor allem sein, ob Lindqvist sich mit der Fortsetzung noch mehr vom Millennium-Schatten lösen und absetzen kann, um Stormland zu seinem komplett eigenen Ding zu machen. Der Grundstein für eine hervorragende Reihe ist hiermit jedenfalls gelegt.

Refugium“ von John Ajvide Lindqvist ist der erste Teil einer Trilogie, der mich wirklich begeistert hat. Vorneweg möchte ich erwähnen, dass das Buch zwar als Thriller gelistet ist, für mich aber nicht ganz so rasant und spannend aufgebaut war wie ich es von vielen anderen Thrillern kenne. Wer also auf hochgradig spannende Thriller spezialisiert ist, wird hier wahrscheinlich nicht so wahnsinnig glücklich werden. Alle anderen sollten sich das Buch unbedingt mal ansehen. Der Schreibstil von John Ajvide Lindqvist ist wunderbar flüssig. Es gibt kurze Kapitel, die zum fortwährenden Weiterlesen einladen. Auch lässt der Autor sich viel Zeit, um seine Protagonisten vorzustellen und in die Handlung einzuführen. Ich habe einiges erfahren, was vielleicht für diesen ersten Fall nicht so wichtig zu sein scheint, aber in einem späteren Fall vielleicht dann relevant wird. Und wenn nicht, ist das auch nicht so schlimm, denn so habe ich die einzelnen Charaktere einfach besser kennen gelernt. Der spannendste Charakter war für mich in diesem Buch wohl Kim Ribbing, der sehr zurückgezogen lebt und bei dem schnell klar ist, dass er viele schlimme Dinge in seinem Leben schon aushalten musste. Durch diverse Rückblicke habe ich ihn immer besser kennen gelernt und auch verstehen können. Dennoch ist er sicherlich kein Protagonist, mit dem ich mich identifizieren konnte. Was übrigens auch für Julia Malmros gilt. Sie ist auch eine tolle Protagonistin, die ich sehr gerne kennen gelernt habe. Aber auch bei ihr gab es viele Dinge, die ich etwas distanziert wahrgenommen habe. Naja, ich mag solche „unnormalen“ Ermittler liebend gerne und hatte viel Spaß mit den beiden. Aber auch die anderen Charaktere, auf die ich im Laufe des Buches gestoßen bin, haben mich alle auf ihre Art überzeugen können. Darüber hinaus mochte ich am Schreibstil noch sehr, dass alles sehr ausführlich und bildhaft beschrieben war. So hatte ich zu jeder Zeit das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Was den Fall an für sich angeht, muss man schon ein wenig geduldig sein. Denn der Autor lässt sich – wie schon erwähnt – sehr viel Zeit mit dem Fortschreiten der Handlung. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass Jonny ohne seine Exfrau und Kim nicht wirklich den Fall hätte lösen können. 🙂 Dennoch hat mich das Ende und auch die Auflösung des Falls absolut überzeugt. Hatte ich doch ein wenig Angst, dass es eine schnelle und knappe Auflösung geben wird, die man nicht wirklich nachvollziehen kann. Dem war aber nicht so, so dass ich das Buch zufrieden, aber auch außerordentlich neugierig auf den 2. Band dieser Trilogie geschlossen habe. Mein Fazit: „Refugium“ von John Ajvide Lindqvist hat mir sehr gefallen, auch wenn es vielleicht kein klassischer Thriller ist. Ich habe im Laufe der mehr als 500 Seiten Julia und Kim – und auch einige andere Protagonisten – sehr in mein Herz geschlossen und freue mich auf ein Wiedersehen mit diesen besonderen Ermittlern. Wer Lust auf einen etwas anderen Thriller hat, ist hier sicherlich ganz gut aufgehoben. Mich konnte das Buch sehr begeistern. Daher gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung!

Habe mir was ganz anderes vorgestellt...
Ich bin ein bisschen überfordert was ich über dieses Buch berichten soll,da ich irgendwie davon ausgehe,dass es sehr wirr sein wird. Zu Beginn der Geschichte werden uns die beiden Hauptcharaktere Julia Malmros und Kim Ribbing vorgestellt. Julia ist ehemalige Polizistin und aktuell als Autorin tätig. Sie soll die Millenium Reihe von Stieg Larsson weiterschreiben. Dazu holt sie sich Unterstützung bei der Recherche und landet bei Kim- pechschwarze, lange glatte Haare und strahlend hellblaue Augen. Er erinnerte etwas an einen Hardrocker,nur mit Rollkragen Pulli und der Schildkröte Skalman als Aufduck. Als dann jedoch unweit des Ferienhauses von Julia ein Massaker stattfindet,fangen die beiden an zu ermittelt. ____ Der Einstieg hat mir sehr gut gefallen,der Schreibstil ist flüssig,leicht und die Kapitel sind immer recht kurz gehalten sodass man zügig durch die Seiten fliegt. Dazu haben wir Julia und Kim, zwei Charaktere die klasse ausgearbeitet wurden und die einem ein wenig ans Herz wachsen. Gerade Kim. Seine Vergangenheit wird immer mal wieder thematisiert und dadurch erfahren wir mehr über diesen besonderen Typ Mann. Ab der Hälfte des Buches hat es für mich dann extrem stark nachgelassen. Als sie in den Ermittlungen steckten hat es mich nicht mehr sonderlich interessiert. Man könnte auch meinen : gar nicht. Es war für mich belanglos und irgendwann einfach nicht mehr relevant. Ein Zufall jagd den nächsten. Das Thema Mittsommer ging für mich irgendwie auch unter,ich hatte mir ganz was anderes unter dem Buch vorgestellt. Meinen Geschmack hat es letztendlich nicht getroffen. Punkte gibt es nur für den anfänglichen Schreibstil und die Charakterdarstellung.

„Refugium" von John Ajvide Lindqvist Meinung: Die Geschichte entfaltet sich während des Midsommer-Fests, als etwas Unfassbares geschieht: Eine gesamte Partygesellschaft wird auf einer Insel ausgelöscht, doch einzig die jugendliche Tochter Astrid überlebt, indem sie sich in einem Versteck versteckt. Julia Malmros, eine ehemalige Polizistin, plant, genaue Recherchen für ihr neues Buch anzustellen und sucht daher Kontakt zu Kim Ribbing, der ihr bei den Ermittlungen helfen soll. Als das Verbrechen auf der benachbarten Insel geschieht, finden sich Julia und Kim plötzlich inmitten einer Mordermittlung wieder. Der Autor erzählt die Geschichte auf mehreren Ebenen und nimmt den Leser mit auf eine faszinierende Reise durch die Handlung. Ein bemerkenswerter Aspekt des Buches sind die kurzen Kapitel, die den Lesefluss fördern. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, sodass man regelrecht in die Geschichte hineingezogen wird und gar nicht merkt, wie schnell die Seiten vorbeifliegen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und authentisch, aber besonders Kim Ribbing hat es mir angetan. Seine bewegende Vergangenheit, geprägt von Leid und Gewalt, hat mich tief berührt und schockiert zugleich. Es ist bewundernswert, wie der Autor es schafft, die Emotionen und die Tiefe der Figuren zum Ausdruck zu bringen. Obwohl der Anfang des Buches bereits blutig und spannend ist, habe ich im Verlauf der Geschichte einige blutige Szenen vermisst. Dennoch konnte mich die Handlung mit ihren Wendungen und Überraschungen weiterhin fesseln. Das Ende des Buches hält einen aufregenden Cliffhanger bereit, der meine Vorfreude auf die Fortsetzung der Reihe geweckt hat. Es ist definitiv ein gelungener Auftakt einer neuen Reihe, der Lust auf mehr macht.

Dieses Buch durchzulesen hat länger gedauert als ich dachte. Das Buch lässt sich super schnell und flüssig lesen, der Schreibstil generell hat mir sehr gefallen, weil die Geschichte einen sehr natürlichen Fluss und eine angenehme Geschwindigkeit hat. Der Erzählstil dagegen war mir zum Teil zu abgehakt - was vor allem an den wirklich sehr kurzen Kapiteln (teils sogar keine halbe Seite) lag. Die Charaktere bleiben sehr distanziert, was jedoch genau zu ihren Charaktereigenschaften passt, da sie sich auch in der Handlung sehr distanziert zu einander bleiben. Gerade dadurch wurden sie ebenfalls sehr authentisch und lebendig, wenn sie mir auch immer noch fremd vorkommen. Die Spannung hielt sich relativ niedrig, hat mich aber dennoch nicht abgehalten, weiter durch die Seiten zu jagen. Vermutlich hätte man die Handlung auf einigen Seiten weniger noch spannender erzählen können, jedoch konnten so deutlich mehr Details und Hintergrundinfos mit dem Leser gemeinsam recherchiert und entdeckt werden, statt dass sie nur von den Charakteren vorgelegt werden.

Ein durchwachsener Start der Mittsommer-Reihe
Ich durfte das Buch "Refugium" von Ajvide Lindqvist aus dem dtv-Verlag lesen. Es ist der erste Teil der Mittsommer-Reihe um Kim Ribbing und Julia Malmros aber auch Astrid Helander als Tochter des Ehepaares, die in diesem ersten Teil ermordet werden. Ich habe bei diesem Buch lange gebraucht, um in die Geschichte rein zu finden. Die Leseprobe las sich deutlich einfacher, als das Buch dann später. Oder ich war einfach nicht in der gleichen Verfassung, wer weiß. Es geht hier in diesem Thriller um die beiden Hauptprotagonisten Kim Ribbing und Julia Malmros. Sie werden zufällig Zeugen eines furchtbaren Angriffes auf eine Gruppe Menschen, die auf einer Bootssteganlage gemeinsam Mittsommer feiern wollen. Sie werden alle miteinander brutal erschossen. Lediglich Astrid Helander kann sich dadurch retten, dass sie sich ins Wasser fallen lässt und tot stellt. Julia und Kim recherchieren neben der Polizei ebenfalls, wer die Mörder sein könnten und bekommen auch zügig Ergebnisse. Doch zwischenmenschlich gibt es da noch gravierende Probleme, da Kim es nicht gewohnt ist, auf andere Menschen Rücksicht nehmen zu müssen oder in einer Beziehung zu leben. Mir hat diese Story im Grunde gut gefallen, es hat sich wie gesagt, zwischendurch nur doch einige Male für mich etwas gezogen. Aber gut, vielleicht war das auch mein persönlicher Eindruck. Daher sage ich Danke, dass ich diesen Thriller lesen durfte und freue mich auf die weiteren Bände. #unbezahltewerbung #rezensionsexemplar
Mega Start, mega nachgelassen
Story: Ein explosives Ermittler-Duo. Ursprünglich sollte Kim Ribbing, der die Spuren eines tiefen Traumas in sich trägt, die ehemalige Polizistin und nun Krimiautorin Julia Malmros bei Recherchen unterstützen. Doch dann erschüttert ein Verbrechen das sommerliche Leben in den Schären. Mittsommer. Der längste Tag. Die dunkelste Nacht Nicht weit von Julias Ferienhaus werden die Gäste eines Mitsommerfests grausam hingerichtet. Nur Astrid Helander, der Tochter der Familie, gelingt es, sich zu retten. Aber das junge Mädchen ist verstummt. Für Julia ist die Zeit gekommen, zu handeln. Meinung: Mein zweiter Roman von Lindqvist und wieder einmal habe ich erkannt, dass er ein Gespür für fantastische Charaktere und dichte Atmosphäre hat und einfach toll schreiben kann. Die ersten 100-150 Seiten haben sich weggelesen wie nichts, obwohl hauptsächlich nur die Charaktere und ihr Background vorgestellt wurden sowie der Beginn des Falls. Das war so toll und interessant inszeniert, dass ich mehr wollte… Nur um dann enttäuscht zu werden. Denn leider konnte mich der Thriller-Anteil nur bedingt überzeugen. Lindqvist hat sich für sein Buch (zu) viele Schauplätze und (zu) viele Themen ausgesucht, die ich nicht erwartet hätte und leider auch nicht all zu gern in Thriller lese. Das hat bei mir leider einiges an Spannung rausgenommen, auch wenn es immer Mal wieder Momente gab, die spannend waren, besonders im Finale. Für mich lebt das Buch aber von Julia und Kim, deren Beziehung ich wirklich mochte und die mir beide sehr sympathisch waren. Kims Geschichte ist zudem noch sehr heftig und bietet einen – zugegeben übertriebenen – Cliffhanger, weshalb ich dem zweiten Band nächstes Jahr noch eine Chance gebe. Auch gestört haben mich fehlende Innovation sowie viel zu viele Zufälle, die einfach nicht mehr feierlich waren. Dann noch die für meinen Geschmack oft fehlende Spannung. Ich denke einfach der Autor wollte hier zu viel. Tolle Charaktere und Ideen werten das Buch jedoch auf.

Das war mal gar nicht meins. Ich hatte eine begeisterte Rezension gelesen, mit Vergleichen zu Stieg Larsson. Aber ich bin damit einfach nicht warm geworden. Kim ist eine interessante Person und sicherlich angelehnt an Lisbeth Salander. Aber in die Protagonistin Julia Malmros konnte ich mich gar nicht hineinversetzen. Ich fand es auch nicht spannend.
Sehr interessant
Meine Meinung zu dem Buch: Die ersten ca 19 Seiten dachte ich es ist eine reine Liebesgeschichte zwischen Kim und Julia. Julia ist eine ehemalige Polizistin die jetzt eine Autorin ist, sie lernte Kim kennen und es war anfangs erst eine Affäre zwischen den beiden. Ab ca Seite 100 geschah im Mord und Kim und Julia sind da auf eigene Faust hingefahren mit dem Boot um zu schauen was da passiert ist, da es mehrere Schüsse gab. Als sie zum Tatort kamen, lagen zwei verstümmelte Leichen. Nur die traumatisiere Tochter Astrid konnte sich verstecken und wurde verschont. Kim und Julia informierten direkt die Polizei und Julias Exmann Johnny der Polizist kam dann zum Tatort. Julia und Kim fangen zusammen auf eigene Faust zu ermitteln. Nur auf unterschiedlichen Kontinenten. Ich fand die Charaktere total klasse ausgearbeitet, Kim hat mir sogar am besten gefallen, Julia fand ich auch total genial. Aber dennoch war das Buch etwas wirklich sehr detailliert beschrieben und auch in einigen Längen gezogen, was mich jetzt nicht wirklich störte, da ich wirklich das Buch total genial fand. Ich hätte mir aber mehr Emotionen von der Astrid gewünscht, nachdem ihre Eltern bestialisch ermordet worden sind. Das Ende war dafür umso überraschender spannend geschrieben. Ich freue mich sehr auf eine Fortsetzung von Kim und Julia. Dieses Buch ist für mich eine Leseempfehlung.

Sorry! Heute hab ich für euch leider keinen (vorzugsweise auf dem Kopf zutragenden) Blumenkranz. Vorab, spiegelnde Bücher sind einfach nervig. Erzählungen zu folgen, lebt das Buch von den Charakteren und genau das ist Lindqvist Paradedisziplin, wenn man den Gerüchten glauben darf. Was wäre nun das Schlimmste, was passieren kann? Genau, man findet die Charaktere einfach nicht so geil und kann keine Bindung zu ihnen aufbauen. Das wäre natürlich sehr schade und eventuell ist mir genau das passiert. Das Buch habe ich heute beendet und ich hab jetzt schon kein plan mehr von den Charakteren. Im Buch passiert extrem viel und auch extrem viel Verschiedenes. Ich hab noch immer kein Schimmer, um was es Schluss endlich ging. Ich konnte einfach keine Bindung zu der Story oder sonst irgendwas aufbauen, sodass ich teilweise auch einfach gedanklich abgeschaltet hatte. Mal gehts ums Klima, mal gehts ums Autoren da sein, mal kommen Boote und ballern Leute um. Das alles führte dazu, dass ich auch einfach nicht gut durchgekommen bin. Leider. Den die Vorfreude war groß. Für mich war „Refugium“ leider absolut nichts. Jedoch hab ich schon mehr als genug Rezensionen gesehen, die das Buch mochten. Dementsprechend liegt es, wie immer in so Fällen, nur an mir.

Der Einstieg der Geschichte hat mir richtig gut gefallen, vor allem die Ausarbeitung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Somit hatte ich einen vielversprechenden Anfang, aber was dann kam, ist leider eine herbe Enttäuschung gewesen. Die Thematik ist überhaupt nicht meins gewesen (da möchte ich auch nicht vorgreifen), die verschiedene Sprünge zwischen Ländern hat mir nicht gefallen und mir hat der starke Fokus auf Kim nicht so gefallen, da Julia und auch Astrid sehr in den Hintergrund gerückt sind. Und es gab defintiv einfach zu viele Zufälle, das hat mir auch nicht so zugesagt. Klar der eine oder andere Zufall darf es in einer Geschichte geben, aber das ist zu viel für mich gewesen. Die Ermittlungsarbeit ist sehr mau gewesen, wenn man mal von Kim absieht und da sind wir auch wieder beim Thema, dass er einfach zu sehr im Vordergrund steht. Es gab ein zwei spannende Momente keine Frage, aber ich habe sehr oft gedacht: Wann ist das Buch endlich vorbei? Das Ende wurde zwar auch nochmal spannend, aber viel zu überzogen in meinen Augen. Allgemein hat mir die Authentizität gefehlt in der gesamten Geschichte. Der Epilog, der wahrscheinlich schockieren sollte, ist einfach drüber gewesen. Natürlich habe ich auch ein wenig recherchiert und der Autor schreibt eigentlich mystische Geschichten und Horrorgeschichten, wovon ich mich erst letztens überzeugen konnte, und dies ist wohl sein erster Thriller und vielleicht sollte der Schuster bei seinen Leisten bleiben. Dies ist nichts für mich gewesen.

Ich habe mich sehr auf den vielversprechenden neuen Thriller von John Lindqvist gefreut und nach dem ansprechenden Klappentext hat es nicht lange gedauert bis ich mich in das Buch gestürzt habe. Zunächst sind mir die beiden Protagonisten Kim Ribbing und Julia Malmros immer mehr ins Auge gefallen, denn der Autor nimmt sich sehr viel Platz die beiden auf eine umfangreiche Art darzustellen. Beide Protagonisten bieten auch sehr viel Erzählstoff und ich habe die unterschiedlichen Charaktere mit Neugier verfolgt. Kim Ribbing wird von seiner Vergangenheit verfolgt und bei Julia Malmros überschlagen sich die Ereignisse rund um ihr neuen Krimi. Die beiden versuchen sich durchzuschlagen, doch als sie aufeinander treffen, steht ihr Leben noch mehr auf dem Kopf als ohnehin schon. Mir hat es zunächst sehr gut gefallen, die beiden zu verfolgen, denn sie bringen sehr viel Stoff für die Geschichte mit und der Autor weiß alles auf eine gelungene Art darzustellen und voran zu treiben. Beim Lesen hatte ich manchmal das Gefühl einen nüchternen Blick auf die beiden Figuren zu erhalten, aber irgendwie hat mir das sehr zugesagt. Auch wenn der Verlauf in dem Punkt vielleicht nicht unbedingt unvorhersehbar ist, halten die beiden mit ihren Gedanken doch die ein oder andere Überraschung bereit. Mit jedem Kapitel bauen die beiden einen immer größeren Sog auf: Erzählperspektive wechselt sich zwischen den beiden, wodurch beide einen guten Blick bekommen. Im Verlaufe der Geschichte gibt es aber auch noch andere Perspektiven, die eingebaut werden. Die beiden Figuren konnten bei mir aufjedenfall Punkten, wäre da nicht noch der Fall um die grausame Hinrichtung auf einer Feier, bei der nur ein junges Mädchen überlebt hat. Nach dem Prolog hat es etwas gedauert bis die Geschichte sich weiter damit beschäftigt und als es soweit war, kam die Geschichte für mich nochmal in Schwung. Mir hat es gut gefallen, wie es nach und nach neue Verstrickungen gibt, die ich zunächst so nicht erwartet hätte. So bekommt Astrid Helander, die als einzige überlebt hat, eine besondere Aufmerksamkeit, die ich gerne mochte. Der Fall wird auf den weiteren Seiten recht unterschwellig bearbeitet und bringt ein aktuelles Thema mit. Für mich kamen die Ermittlungen neben den Figuren deutlich zu kurz. Dem Leser werden zwischendrin neue Informationen gegeben, die nach und nach ein Geflecht von Handlungen aufdecken, die über ein gewisses Maß hinaus gehen. Ich konnte die ganzen Verbindungen nicht ganz nachvollziehen und wurde leider auch durch das Thema und die Akteure an sich schnell abgehängt. Ich gehöre von dem Thema leider einfach nicht so recht zu der Zielgruppe, wodurch mich der Thriller nach und nach etwas verloren hat. Mit der, wie ich finde, recht anspruchsvollen Gestaltung fand ich den Verlauf und den Aufbau trotzdem authentisch und gut umgesetzt. Das Ende war für mich undurchschaubar und hält Auflösung bereit, mit der ich nicht gerechnet hätte und die sehr gut zur Geschichte passt. Der Schreibstil hat es mir mit recht kurzen Kapiteln leicht gemacht, bei der Geschichte zu bleiben, auch wenn mich der Thrillerteil, der neben dem Anfangsszenario ruhig mehr Thrill vertragen hätte, nicht so ganz fesseln konnte. Die Figuren machen eine greifbare Entwicklung durch, die auch in den nächsten beiden Teilen sicher nicht langweilig wird. Auch wenn mich es die Geschichte bei mir nicht ganz geschafft hat, mich am Ball zu halten, war für mich mit jeder Seite das Potenzial spürbar. Wer einen Thriller sucht, der einen starken Blick auf die Figuren legt, die auf ihre Art ganz besonders sind und nicht zu kurz kommen, der macht mit diesem Buch nichts falsch. Der Thriller Teil war für mich gut, wenn auch nicht das richtige Thema und auf den 500 Seiten wurde es mir doch manchmal etwas langweilig. Von mir gibt es 3.5 Sterne und eine Empfehlung in Klammern.

Refugium als erster Teil der Trilogie von Johm Akvide Lindqvist rund um eine Expolizistim und heutige Krimiautorin und einen Hacker mit quälender Verfangenheit hat mich von Anfang an gefesselt. Wechselnde Orte der Handlung und eine tief gehende Story machen das Lesen anspruchsvoll aber auch kurzweilig und spannend. Schade dass Teil 2 und Teil 3 erst in 2024 und 2025 erscheinen…
Thriller oder Roman?
>> REFUGIUM << von JOHN AJVIDE LINDQVIST, 528 Seiten | kostenloses Rezensionsexemplar Dieser „Thriller“ wurde mir in einem Bloggerpaket mit einigen coolen Gimmicks vom dtv Verlag angeboten. Ich hatte eh mal wieder Bock aufn richtig mitreißenden Thriller und hab direkt zugesagt. Die Packung war nice, der Inhalt cool, nur das Buch selbst hat mich leider enttäuscht. 📚 Buchinhalt: Mittsommer. Der längste Tag. Die dunkelste Nacht. Nicht weit von Julias Ferienhaus werden die Gäste eines Mitsommerfests grausam hingerichtet. Nur Astrid Helander, der Tochter der Familie, gelingt es, sich zu retten. Aber das junge Mädchen ist verstummt. Für Julia – die Ex-Polizistin - ist die Zeit gekommen, zu handeln. Ihr Ex-Mann leitet die Ermittlungen und ihr wird ein verstörter Hacker zur Seite gestellt, der teils im Alleingang ermittelt. 👍🏽 PRO: Anfangs hat mir das Buch gefallen. Superkurze Kapitel mit Cliffhanger, sodass man immer wieder auch mal aufn quicky reinlesen kann (Kapitel haben 1 – max. 8 Seiten). Die Protagonisten wurden gut vorgestellt und dadurch stieg meine Erwartung auf ein Thriller-Feuerwerk. 👎🏽 KONTRA: Das Thema an sich hat mich einfach ZERO angesprochen. Die übertriebene Konzentration auf einen der Charaktere hat teilweise andere in Vergessenheit geraten lassen und die Anzahl an Zufällen war schon etwas sehr extrem. Die Ermittlungsarbeit war sehr ausbaufähig, – irgendwie hat außer Kim niemand wirklich was geleistet und die nebenbei laufende Lovestory und die detaillierte Aufarbeitung von Kims Kindheit haben m. E. einfach nur gestört. Es gab zwar einige wenige spannende Momente, doch ich hab mich oft gefragt: Wann ist das Ding endlich durch? Generell fehlte mir die Authentizität im gesamten Verlauf der Geschichte und der Epilog zum Schluss völlig überzogen. ⭐⭐: 2/5 Sterne für den tollen Anfang jedoch war das für mich eher ein Roman, & kein Thriller. Ich werde auch die zwei weiteren Teile (das war Band 1/3) nicht lesen. Wer kann mir einen spannenden Thriller empfehlen?
𝙍𝙚𝙛𝙪𝙜𝙞𝙪𝙢
Thriller oder Roman? Ich war wirklich sehr neugierig auf "Refugium", da der Name der dahinter steckt mittlerweile auch kein ganz so unbekannter ist und seine Werke immer hoch gelobt werden. Zunächst hat mich tatsächlich auch das Cover direkt angesprochen und der Klappentext machte auch auf Anhieb Lust auf mehr. Der Einstieg war flüssig und durch die kurzen Kapitel wurde ich auch lange bei Laune gehalten. Die Charaktere haben so viel Tiefgang, dass man erst recht wissen will, wie es weiter geht, ABER der Thrilleranteil war mir persönlich zu mau und sehr vorhersehbar, sodass ich mich ab einem gewissen Punkt sogar gelangweilt habe, was wirklich schade ist, da so viel Potential in diesem Buch steckte. Für Leute, die gerne Thriller lesen ist dieses Buch wahrscheinlich eher nicht geeignet bzw. ein kleiner Snack für zwischendurch, wer aber einen guten Krimi mit starken Charakteren zu schätzen weiß, ist hier schon eher an der richtigen Adresse.

Auftakt gelungen
36/23 Refugium - Lundqvist Während Kim Ribbing die ehemalige Polizistin, nun Schriftstellerin, in der Recherche zum Thema "Hacken" unterstützt passiert etwas schreckliches.. Gäste eines Mitsommerfestes werden grausam erschossen, nur die Tochter der Gastgeberfamilie überlebt. Es beginnt eine große Ermittlung in die nicht nur Julias Ex, sondern auch sie selbst und Kim mitmischen. Manchmal etwas weit hergeholt aber sonst wären die beiden Protagonisten ja überflüssig. Betrug, Rache, Macht Geld ist der Schlüssel der Story. Dass es in diese Richtung läuft habe ich nicht erwartet! Der Klappentext führt hier ein bisschen in die Irre bzw. beschreibt Teile der Story die tatsächlich eher nebensächlich sind! Man springt teilweise auch in die Vergangenheit damit sich manche Handlungen logisch verbinden. Das zwischenmenschliche kommt hier keinesfalls zu kurz. Der Schreibstil gefällt mir gut. Ich denke ich werde auch den nächsten Teil lesen denn für mich bleiben ein paar Fragen offen! Von mir gibt's 🔪 🔪 🔪 🔪/5 Ursprünglich sollte Kim Ribbing die ehemalige Polizistin Julia Malmros bei der Recherche zu ihrem neuen Krimi unterstützen. Dann erschüttert ein Verbrechen das sommerliche Leben in den Schären. Nicht weit von ihrem Ferienhaus werden die Gäste eines Mitsommerfests grausam hingerichtet. Nur Astrid Helander, der Tochter der Familie, gelingt es, sich zu retten. Aber das junge Mädchen ist verstummt. Während Kim sich auf die Spur der Täter setzt und ihnen im World Wide Web und rund um den Globus folgt, nutzt Julia ihre Kontakte zur Kriminalpolizei. Ausgerechnet ihr Exmann Johnny ist mit den Ermittlungen betraut. Wer steht hinter den Auftragskillern? Und was hat Kim Ribbing zu verbergen, der immer wieder im Alleingang arbeitet? Der Auftakt der großen neuen Spannungstrilogie aus Skandinavien. Insta: readbysteffi
Insgesamt war das Buch durchaus unterhaltsam. Es ist keine außergewöhnlich spannende oder komplexe Story, eine nette Abwechslung zu den üblichen Skandinavischen Krimis, die ich bisher gelesen habe ist, dass sich die Handlung sehr international abspielt und Schauplätze auf der ganzen Welt besucht. Kim Ribbing ist ein etwas komplizierter Charakter. In manchen Situation kann ich mich gut mit ihm identifizieren, aber sehr oft ist er nicht greifbar und seine Handlungen nicht sehr nachvollziehbar. Er ist reich und scheint sehr intelligent zu sein, dennoch scheint mir alles was er auf sich genommen hat sehr überzogen, dafür, dass er sich in Astrid Gelandet selbst sieht. Julia Malmros fand ich als Charakter leider überwiegend sehr uninteressant. Der Handlungsstrang über ihr Buch und wie sie daran arbeitet hat mir allerdings immer viel Spaß gemacht und war super interessant. Sämtliche Nebencharaktere waren für mich nicht sonderlich interessant. Die Handlung wird sehr zügig vorangetrieben und bis auf einige kleine Momente, in denen die Sprünge der Schauplätze zu schnell geschahen. Das Ende war nicht extrem überraschend, passt aber in den gesamten Charakter des Buchs.
Description
Der Auftakt der spektakulären neuen Spannungstrilogie aus Skandinavien.
»Einfach großartig, wie John Ajvide Lindqvist mit seinem glitzernden Monstertruck in die Krimilandschaft donnert.« Aftonbladet
Ein explosives Ermittler-Duo. Sie: Expolizistin und Krimiautorin im Karrieretief. Er: ein Hacker mit gequälter Seele. Sie ziehen einander an. Sie stoßen einander ab, aber sie müssen einander vertrauen.
Ursprünglich sollte Kim Ribbing, der die Spuren eines tiefen Traumas in sich trägt, die ehemalige Polizistin Julia Malmros bei Recherchen unterstützen. Doch dann erschüttert ein Verbrechen das sommerliche Leben in den Schären.
Mittsommer. Der längste Tag. Die dunkelste Nacht
Nicht weit von Julias Ferienhaus werden die Gäste eines Mitsommerfests grausam hingerichtet. Nur Astrid Helander, der Tochter der Familie, gelingt es, sich zu retten. Aber das junge Mädchen ist verstummt. Für Julia ist die Zeit gekommen, zu handeln.
Mit Gespür für dichte Atmosphäre und die psychologischen Feinheiten seiner Figuren schreibt John Ajvide Lindqvist einen vielschichtigen Thriller, der unter die Haut geht.
Während Kim sich auf die Spur der Täter setzt und ihnen im World Wide Web und rund um den Globus folgt, nutzt Julia ihre Kontakte zur Kriminalpolizei. Ausgerechnet ihr Exmann Johnny ist mit den Ermittlungen betraut. Wer steht hinter den Auftragskillern? Und was hat Kim Ribbing zu verbergen, der immer wieder im Alleingang arbeitet
Für alle Fans der Millenium-Reihe und Leser:innen von skandinavischer Spannung.
Der Nr. 1 Bestseller aus Schweden
Book Information
Author Description
JOHN AJVIDE LINDQVIST, geboren 1968, wuchs in einem Stockholmer Vorort auf und verdiente sein Geld zunächst als Zauberer, bevor er sich dem Schreiben widmete. Mit seinem Debütroman ›So finster die Nacht‹ gelang ihm auf Anhieb der internationale Durchbruch. Der Stoff wurde in Hollywood verfilmt. Lindqvists Geschichten und Romane erscheinen in 25 Ländern und wurden vielfach ausgezeichnet. ›Refugium‹ und ›Signum‹ sind die ersten beiden Bände seiner neuen großen Spannungstrilogie.
Posts
Starke Charakterdarstellung
Ich bin begeistert. Das Buch ist so ganz anders als andere Thriller die ich bisher gelesen habe. Besonders Kim hat es mir angetan und wurde vom Autor sehr stark ausgearbeitet. Die ein oder andere Passage ist ein wenig langatmig, aber trotzdem fesselnd. Ich werde auch die anderen Bände der Reihe lesen! Vielleicht nicht für jeden was, aber wer starke Charaktere und eine gut ausgearbeitete Story mag muss den Thriller auf jeden Fall lesen.
Ein Thriller sollte es sein. Steht drauf. Und der Klappentext erzählt das auch. Allerdings haben der Autor und ich da offenbar unterschiedliche Ansichten. Für mich war da zuviel von privaten Dramen, zu viel persönliche Hintergründe und der eigentliche Fall wurde zur Nebsächlichkeit. Spannung? Kam für mich nicht auf. Deswegen werde ich hier auch nicht weiterlesen.

Nach etwas Sacken-lassen doch nachhaltiger als gedacht
Julia Malmros, geschieden und in den besten Jahren, ist Schriftstellerin und Ex-Polizistin. Für ein Buch braucht sie Expertenwissen bezüglich Hacken. So lernt sie den jungen Kim Ribbing kennen - ein absonderlicher, unsozialer, aber faszinierender Mensch. Es herrscht eine gewissen Anziehung zwischen ihnen, die zu dem Wie-immer führt. Dennoch war dies für mein Empfinden gelungen. Die Figuren blieben mir in ihren Handlungen erklärlich und nachvollziehbar, auch wenn ich anders reagiert hätte. Als Julia nach einem Shitstorm auf ihre Privatinsel flieht, gerät sie mit Kim in eine Mordermittlung. Und jetzt ein Grund für den Abzug - klar ist ihr Ex-Mann Johnny der polizeiliche Ermittler. Man verfolgt mit den eigentlich 3 Protagonisten eine Reihe von Spuren. Man gerät in mafiöse Strukturen, reist um die Welt und lernt vieles von der Vergangenheit Kims kennen, welche jedoch mehr als nur Hintergrundinformation ist. Das ist ein weiterer Grund für den Abzug: Es wirkt wie unbedingt eingebaut. Damit ergeben sich ja viele neue Möglichkeiten oder Fortsetzungen. Dennoch war dies ein spannendes Buch - wenn auch kein Thriller. Für mich - der letzte Grund für den Abzug - ein wirklich guter, zum Mitfiebern geschriebener Krimi.
Cooles Buch und Teil 2 werde ich auch lesen, wenn ich es nicht vergesse, denn die Atmosphäre und das Setting hat der Autor sehr gut hinbekommen. Fast so gut, wie ich mein Bild.
#Rezension #Refugium Zunächst einmal vielen Dank an Rebuy, denn ihr habt den Einband des Buches vergessen. Das ist aber nicht schlimm. Das kriegt ihr wieder. Im wahrsten Sinne... oder Bücherschrank. 💛 Wenn ich jemals late to the party war dann bei dem Buch. Ich weiß nicht mehr, wann es war, aber ich weiß das ich dieses Buch sehr oft gesehen habe und ja, es lag lange auf dem #Sub. Nun wurde es befreit und ich bin zufrieden. Warum? Das erzähle ich euch jetzt, aber ohne den Inhalt. Der ist in den Kommentaren. 💛 Nördi Note: 2- / Das Buch fing richtig gut an. Durch die kurzen Kapitel und coolen Charaktere kam ich richtig gut rein. Die Story war sehr gut zu lesen und hat Spaß gemacht. Besonders Kim und die dazugehörigen Rückblick waren richtig gut. 💛 Ingesamt war es wirklich ein gutes Buch, aber das eigentliche Thema der Story hat mich nicht gepackt. Das war nicht so richtig meins, da abwr das drumherum stimmte, war es dennoch lesenswert. Nur das die Personen meistens mit Vor- und Nachnamen beschrieben wurden war etwas nervig. Quasi "Nördi Maschine". Die ganze Zeit. 💛 Cooles Buch und Teil 2 werde ich auch lesen, wenn ich es nicht vergesse, denn die Atmosphäre und das Setting hat der Autor sehr gut hinbekommen. Fast so gut, wie ich mein Bild. 💛 Danke an alle, die bei der Bildauswahl geholfen haben. 💛 #IchHabeKeineLichterkette #DekoFreiSeit2020 #Bücher #Buchpost #Krimi #Thriller #booklover #Buchtipp #Buchblogger #buchwurm #Nördi

Dieses Buch ist letzen Sommer auf die Wunschliste gekommen. Leider kam ich nie dazu. Jetzt fiel es mir in der Bücherei spontan ins Auge und tada... 📖 Refugium Teil 1 der Stormlandreihe Erscheinungstermin: 23.07.2023 ✍🏽 @johnajvidelindqvist 📚 @dtv_verlag Der zweite Teil "Signum" erscheint übrigens am 11.07.2024. Der dritte Teil "Elysium" am 10.11.2025 🅉🅄🄼 🄸🄽🄷🄰🄻🅃 Beim Mittsommerfest auf der schwedischen Schäreninsel feiern die Gäste mit der Familie des Unternehmers Olof Helander. Ein Boot nähert sich und eine Salve von Maschinenpistolen hinterlässt ein Massaker. Einzige Überlebende ist Tochter Astrid. Die Ex Polizistin und heutige Autorin Julia Malmros ist auf einer der kleinen Inseln auf der Suche nach Ruhe, nach den Streit mit ihrer Verlegerin. Sie ist daher eine der ersten am Tatort. Mit dabei ihr neuer "Bekannter" Kim Ribbing - ein Computer Nerd mit einer schwierigen Vergangenheit. Astrid weckt bei beiden Mitleid und so entbrennt eine Ermittlung, die Kim nach Shanghai und Kuba bringt und Julia an den Rand ihre Grenzen und darüber hinaus... 🄼🄴🄸🄽🄴 🄼🄴🄸🄽🅄🄽🄶 Mhhh, meine Erwartung an großen Thrill und eine tiefgreifende Geschichte haben sich leider nicht bewahrheitet. Natürlich handelt es sich erst um Teil 1 der Triologie und da muss noch Platz sein für mehr. Aber ich bin nicht gerade "on fire" für Teil 2 und 3. Leider fand ich die Geschichte eher vor sich hin dröppelnd und wenig ereignisreich. Das private Geplänkel zwischen Julia und Kim war auch eher lau bis sexuell peinlich. Zum Teil trugen die Exkurse so weite Kreise, dass ich vergaß was der ursprüngliche Erzählstrang war. Für mich leider nur 2 von 5 Sterne und ich bezweifle dass ich die Fortsetzung lesen werde 🙈

Ein Thriller der anders ist und deswegen auch bestimmt nicht für jeden was. Mir hat es so viel Spaß gemacht und lese auch definitiv weiter. Toller Start der Triologie.
Vorab, bevor ich angefangen das Buch zu lesen, habe ich gehört es soll sehr gut sein, aber auch slow Burn. Wo ich wirklich Angst hatte, dass es mich nicht mitnehmen kann. Hab aber jetzt die Möglichkeit bekommen, weil das Buch ein Gewinn war, es zu lesen. Nach den ersten paar Seiten war ich sowas von drin. Dieser Schreibstil, die hier die vier Übersetzer:Innen gemeinsam haben, hat mich sofort in den Bann gezogen. Bitte wenn jemand weiß, wie man zu viert ein Buch übersetzt, kann mir doch bitte mal die Vorgehensweise nennen. Diese Geschichte und die Storyline ist wirklich slow burn, aber hat vor allem seine Stärken in der starken Charakterdarstellung. Auch muss man sagen, laufen zwei Erzählstränge parallel über das ganze Buch hinweg. Vor allem unseren Protagonisten Kim wurde so genial ausgearbeitet und ist für mich so ein neuer Sherlock Homes geworden. Die Reihe ist bestimmt nicht für jedenwas aber definitiv für mich. Gut, dass Band zwei schon bald erscheint, weil das Ende war minimal mies.
So spannend und vielversprechend gestartet, dass ich es eigentlich gar nicht aus der Hand legen wollte. Und jetzt bin ich mir noch nicht mal mehr sicher, ob ich dir voll Gelände überhaupt lesen werde. Je weiter das Buch vor Rand Schritt desto mehr hat es mich verwirrt aber ich wollte unbedingt wissen, wie das Ganze endet. Achtung, wir haben hier ein offenes Ende, und es folgen noch zwei weitere Teile.
Auf den Auftakt der Stormland Reihe von John Ajvide Lindqvist hab ich mich sehr gefreut, zumal der Klappentext enorm vielversprechend klang. Also nicht lange gefackelt, sondern direkt darauf gestützt. Der Schreibstil ist sehr angenehm und durchaus fesselnd. Die Perspektiven erfolgen hier aus unterschiedlicher Richtung, je nachdem, wer gerade im Zentrum des Geschehens steht. Dadurch baut man auch sehr schnell eine tiefere Verbindung zu den Charakteren auf. Die Kapitel sind relativ kurz gehalten, wodurch man auch sehr schnell vorankommt. Kim und Julia spielen hier mehr oder weniger die Hauptrolle. Ich mochte sie sehr gern. Ganz besonders Kim, der etwas aus der Rolle fällt und seine eigenen Dämonen zu besiegen hat. Ein sehr eigenwilliger Charakter, der stets sein eigenes Ding macht und gerade dadurch besonders im Gedächtnis bleibt. Julia punktet durch ihre Vielseitigkeit. Sie geht neben Kim aber leider auch etwas unter. Daneben stechen noch die ein oder anderen Charaktere heraus. Der Einstieg war unfassbar spannend und grausam zugleich. Sofort will man erstmal wissen, was dahintersteckt. Doch der Autor legt den Fokus erstmal auf Kim und Julia. Und das sehr intensiv, damit man erstmal die nötige Verbindung zu Ihnen aufbauen kann. Besonders der Anteil mit dem Schreiben bei Julia hat mir enorm gut gefallen. Vor allem, wie sie dabei agiert hat, hat mir unfassbar gut gefallen. Während Kim am Anfang noch mit seinem Hintergrund enorm berührt . So tut er manchmal Dinge bei Julia, die ich nicht so recht nachvollziehen konnte. Nichtsdestotrotz mochte ich die Dynamik zwischen den beiden total gern. Interessant wurde es, als die Vergangenheit immer mehr ihre Spuren in der Gegenwart hinterließ. Wodurch besonders die menschlichen Abgründe sehr gut spürbar wurden. Das schließt so viele Aspekte ein. Sowohl auf psychologischer als auch auf menschlicher Ebene. Das hat mich enorm erschüttert und an so ziemlich allem zweifeln lassen. Der Fall selbst wird erstmal arg in den Hintergrund gedrängt. Erst im zweiten Teil der Handlung erhält dieser Auftrieb. Leider mochte ich die Richtung, die es einschlug, gar nicht so gern. Internationale Verstrickungen sind nicht ganz so mein Ding, zumal mir dabei auch der menschliche Aspekt einfach fehlt. Ich hatte mir eher etwas auf persönlicher Ebene erhofft. Weil man dadurch auch viel besser versteht, um was für Menschen es sich eigentlich handelt. Das kam mir leider etwas zu kurz. Dennoch wurde die Handlung durchaus interessant, was gerade durch die unterschiedlichen Handlungsstränge spürbar wurde. Zudem gelangen dem Autor am Ende doch einige gut inszenierte Wendungen. Der Blickpunkt liegt jedoch stark auf den Charakteren und ihrer Entwicklung, was mich persönlich am meisten begeistert hat. Insgesamt punktet er einfach genau damit, der Fall war leider nicht so meins. Fazit: John Ajvide Lindqvist gelingt mit dem Auftakt der Stormland Reihe, ein sehr solider Auftakt, der vor allem mit den Charakteren zu punkten weiß. Der Fall selbst war leider nicht meins. Dafür zeigt er abseits dessen menschliche Abgründe auf, die arg zusetzen. Insgesamt sehr unterhaltsam.

Spannend, aber eher ein Roman
„Refugium“ ist der Auftakt einer Trilogie. Das Buch ist spannend geschrieben und auch die Charaktere sind sehr interessant. Der Autor hat sich für etwas andere Charaktere entschieden, die dennoch authentisch wirken. Auch der Schreibstil ist flüssig und schafft eine spannende Atmosphäre. Während der Story hatte ich Spaß alle Charaktere, insbesondere Kim und Julia, kennenzulernen. Kim und Julia machen wirklich alles, um den Fall zu lösen, die Polizei hingegen macht gefühlt garnichts. Wir bekommen viele Einblicke in Ermittlungen und auch Action kommt hier nicht zu kurz. Fazit: Für mich ein gutes Buch, allerdings in meinen Augen kein Thriller. Die Story hatte viele spannende Momente und auch Action. Der rote Faden hat sich gut durchgezogen. Punkten konnte dieses Buch bei mir mit interessanten und authentischen Charakteren. Eine Leseempfehlung meinerseits, allerdings erwartet hier keinen „krassen“ Thriller. Ich freue mich sehr auf Band 2!

Habe mir etwas anderes erhofft
Ist gut geschrieben und zu Beginn auch spannend. Die Richtung in die sich die Story entwickelt hat, war aber leider nichts für mich 😅 Schade auch, dass das skandinavische Setting immer wieder ersetzt wurde durch teils unglaubwürdige Handlungsstränge in fernen Ländern.
Lindqvist spielt mit bekannten Figuren, zeichnet sie überspitzt weiter, dreht manches Motiv um und unterhält auf eigene Weise. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich und vor allen wie gut ich das finde. Oder ob es größenwahnsinnig ist. Doch es ist spannend, stellenweise skurril und auch liebevoll erzählt.
Ein gelungener Krimi
In meinen Augen ein wirklich gutes Buch, dass Spaß macht zu lesen. Nicht überdurchschnittlich spannend ist, aber schon neugierig darauf macht, wie es weitergeht. Ich freue mich auf den zweiten Teil und bin gespannt wie es weitergeht. Am gefiel mir die Romance zwischen den ungleichen Protagonisten, darauf freue ich mich sehr im zweiten Band.
"Refugium" war für mich während des Lesens ein auf und ab. Der Beginn des Buches war für mich noch recht holprig. Die Charaktere handelten sehr überstürzt, wodurch ich manche Handlungen nicht ganz nachvollziehen konnte und mich zunächst etwas stutzen ließen. Die kurzen Kapitel untermalten dieses sprunghafte Verhalten zusätzlich, ließen mich aber ziemlich flott durch das Buch kommen. Im Laufe der Handlung, gefiel mir dann das Setting und die Charaktere immer besser und es macht Spaß, den Ermittlungen von Kim Ribbing und Julia Malmros zu folgen. Dieses Gefühl legte sich jedoch ganz bald wieder und das Buch begann für mich sehr zäh zu werden, die Handlung immer unspektakulärer und mit dem zu behandeln Thema konnte ich mich überhaupt nicht identifizieren. Es fiel mir schwer, bei der Sache zu bleiben und das legte sich auch leider nicht bis ganz zum Ende. Sehr schade, denn ich hatte die Hoffnung, auf eine richtig gute Reihe gestoßen zu sein.

Millennium goes Refugium
Hier kommt mein nächster Lobgesang auf einen Thriller aus Schweden. Diesmal geht es um "Refugium", Auftakt der neuen Stormland-Reihe von John Ajvide Lindqvist. Bisher war der Autor für seine Horror-Bücher bekannt. Wäre er diesem Genre treu geblieben, hätte ich wohl nie etwas von ihm gelesen. Aber es kam anders… . Darum geht’s: Die Ex-Polizistin Julia Malmros und der Hacker Kim Ribbing werden Zeugen eines Verbrechens. Auf einer Schäreninsel werden die Gäste einer Mitsommerparty ermordet. Die Suche nach den Tätern und Hintergründen führt nach Havanna und Shanghai. . Das kommt mir doch bekannt vor… Ja, die Millennium-Reihe von Stieg Larsson spielt hier auf der Meta-Ebene eine ganz besondere und sehr interessante Rolle. Weil Lindqvists Vorlage für einen siebten Millenium-Band nicht genommen wurde, hat er die Geschichte umgeschrieben, um sie plagiatfrei veröffentlichen zu können. Vergleiche liegen trotzdem nah. Malmros und Ribbing sind kein bloßer Abklatsch von Salander und Blomqvist. Beide können durch Lindqvists 1A Character-building durchaus auf eigenen Beinen stehen. Wie Lindqvist seine Protagonisten einführt, vernetzt und verbandelt… Hach, ich war sofort hin und weg. Darüber hinaus hat Lindqvist mich mit leichter, lockerer und flüssiger Schreibe eingefangen und bei der Stange gehalten. So hat er mich durch Passagen getragen, die auch mal Längen hatten und etwas spannungsärmer waren. Das gute Gesamtpaket macht es aber wieder wett. . Ich bleibe auf jeden Fall dran an der Reihe, die aktuell als Trilogie gedacht ist. Die Folgebände "Signum" und "Elysium" sind bereits für den nächsten bzw. übernächsten Sommer angekündigt. Ich bin gespannt, was Kim und Julia dann erleben und wie es mit ihnen weitergeht. Band 1 ist schonmal guter Stoff für eine Verfilmung, die bestens ins Programmschema des ZDF passen würde. . Fazit: "Rwfugium" steht und fällt mit den Charakteren. Vor allem die Figur des Kim Ribbing begeistert mit ihrer Vielschichtigkeit und Tiefe. Spannend wird vor allem sein, ob Lindqvist sich mit der Fortsetzung noch mehr vom Millennium-Schatten lösen und absetzen kann, um Stormland zu seinem komplett eigenen Ding zu machen. Der Grundstein für eine hervorragende Reihe ist hiermit jedenfalls gelegt.

Refugium“ von John Ajvide Lindqvist ist der erste Teil einer Trilogie, der mich wirklich begeistert hat. Vorneweg möchte ich erwähnen, dass das Buch zwar als Thriller gelistet ist, für mich aber nicht ganz so rasant und spannend aufgebaut war wie ich es von vielen anderen Thrillern kenne. Wer also auf hochgradig spannende Thriller spezialisiert ist, wird hier wahrscheinlich nicht so wahnsinnig glücklich werden. Alle anderen sollten sich das Buch unbedingt mal ansehen. Der Schreibstil von John Ajvide Lindqvist ist wunderbar flüssig. Es gibt kurze Kapitel, die zum fortwährenden Weiterlesen einladen. Auch lässt der Autor sich viel Zeit, um seine Protagonisten vorzustellen und in die Handlung einzuführen. Ich habe einiges erfahren, was vielleicht für diesen ersten Fall nicht so wichtig zu sein scheint, aber in einem späteren Fall vielleicht dann relevant wird. Und wenn nicht, ist das auch nicht so schlimm, denn so habe ich die einzelnen Charaktere einfach besser kennen gelernt. Der spannendste Charakter war für mich in diesem Buch wohl Kim Ribbing, der sehr zurückgezogen lebt und bei dem schnell klar ist, dass er viele schlimme Dinge in seinem Leben schon aushalten musste. Durch diverse Rückblicke habe ich ihn immer besser kennen gelernt und auch verstehen können. Dennoch ist er sicherlich kein Protagonist, mit dem ich mich identifizieren konnte. Was übrigens auch für Julia Malmros gilt. Sie ist auch eine tolle Protagonistin, die ich sehr gerne kennen gelernt habe. Aber auch bei ihr gab es viele Dinge, die ich etwas distanziert wahrgenommen habe. Naja, ich mag solche „unnormalen“ Ermittler liebend gerne und hatte viel Spaß mit den beiden. Aber auch die anderen Charaktere, auf die ich im Laufe des Buches gestoßen bin, haben mich alle auf ihre Art überzeugen können. Darüber hinaus mochte ich am Schreibstil noch sehr, dass alles sehr ausführlich und bildhaft beschrieben war. So hatte ich zu jeder Zeit das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Was den Fall an für sich angeht, muss man schon ein wenig geduldig sein. Denn der Autor lässt sich – wie schon erwähnt – sehr viel Zeit mit dem Fortschreiten der Handlung. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass Jonny ohne seine Exfrau und Kim nicht wirklich den Fall hätte lösen können. 🙂 Dennoch hat mich das Ende und auch die Auflösung des Falls absolut überzeugt. Hatte ich doch ein wenig Angst, dass es eine schnelle und knappe Auflösung geben wird, die man nicht wirklich nachvollziehen kann. Dem war aber nicht so, so dass ich das Buch zufrieden, aber auch außerordentlich neugierig auf den 2. Band dieser Trilogie geschlossen habe. Mein Fazit: „Refugium“ von John Ajvide Lindqvist hat mir sehr gefallen, auch wenn es vielleicht kein klassischer Thriller ist. Ich habe im Laufe der mehr als 500 Seiten Julia und Kim – und auch einige andere Protagonisten – sehr in mein Herz geschlossen und freue mich auf ein Wiedersehen mit diesen besonderen Ermittlern. Wer Lust auf einen etwas anderen Thriller hat, ist hier sicherlich ganz gut aufgehoben. Mich konnte das Buch sehr begeistern. Daher gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung!

Habe mir was ganz anderes vorgestellt...
Ich bin ein bisschen überfordert was ich über dieses Buch berichten soll,da ich irgendwie davon ausgehe,dass es sehr wirr sein wird. Zu Beginn der Geschichte werden uns die beiden Hauptcharaktere Julia Malmros und Kim Ribbing vorgestellt. Julia ist ehemalige Polizistin und aktuell als Autorin tätig. Sie soll die Millenium Reihe von Stieg Larsson weiterschreiben. Dazu holt sie sich Unterstützung bei der Recherche und landet bei Kim- pechschwarze, lange glatte Haare und strahlend hellblaue Augen. Er erinnerte etwas an einen Hardrocker,nur mit Rollkragen Pulli und der Schildkröte Skalman als Aufduck. Als dann jedoch unweit des Ferienhauses von Julia ein Massaker stattfindet,fangen die beiden an zu ermittelt. ____ Der Einstieg hat mir sehr gut gefallen,der Schreibstil ist flüssig,leicht und die Kapitel sind immer recht kurz gehalten sodass man zügig durch die Seiten fliegt. Dazu haben wir Julia und Kim, zwei Charaktere die klasse ausgearbeitet wurden und die einem ein wenig ans Herz wachsen. Gerade Kim. Seine Vergangenheit wird immer mal wieder thematisiert und dadurch erfahren wir mehr über diesen besonderen Typ Mann. Ab der Hälfte des Buches hat es für mich dann extrem stark nachgelassen. Als sie in den Ermittlungen steckten hat es mich nicht mehr sonderlich interessiert. Man könnte auch meinen : gar nicht. Es war für mich belanglos und irgendwann einfach nicht mehr relevant. Ein Zufall jagd den nächsten. Das Thema Mittsommer ging für mich irgendwie auch unter,ich hatte mir ganz was anderes unter dem Buch vorgestellt. Meinen Geschmack hat es letztendlich nicht getroffen. Punkte gibt es nur für den anfänglichen Schreibstil und die Charakterdarstellung.

„Refugium" von John Ajvide Lindqvist Meinung: Die Geschichte entfaltet sich während des Midsommer-Fests, als etwas Unfassbares geschieht: Eine gesamte Partygesellschaft wird auf einer Insel ausgelöscht, doch einzig die jugendliche Tochter Astrid überlebt, indem sie sich in einem Versteck versteckt. Julia Malmros, eine ehemalige Polizistin, plant, genaue Recherchen für ihr neues Buch anzustellen und sucht daher Kontakt zu Kim Ribbing, der ihr bei den Ermittlungen helfen soll. Als das Verbrechen auf der benachbarten Insel geschieht, finden sich Julia und Kim plötzlich inmitten einer Mordermittlung wieder. Der Autor erzählt die Geschichte auf mehreren Ebenen und nimmt den Leser mit auf eine faszinierende Reise durch die Handlung. Ein bemerkenswerter Aspekt des Buches sind die kurzen Kapitel, die den Lesefluss fördern. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, sodass man regelrecht in die Geschichte hineingezogen wird und gar nicht merkt, wie schnell die Seiten vorbeifliegen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und authentisch, aber besonders Kim Ribbing hat es mir angetan. Seine bewegende Vergangenheit, geprägt von Leid und Gewalt, hat mich tief berührt und schockiert zugleich. Es ist bewundernswert, wie der Autor es schafft, die Emotionen und die Tiefe der Figuren zum Ausdruck zu bringen. Obwohl der Anfang des Buches bereits blutig und spannend ist, habe ich im Verlauf der Geschichte einige blutige Szenen vermisst. Dennoch konnte mich die Handlung mit ihren Wendungen und Überraschungen weiterhin fesseln. Das Ende des Buches hält einen aufregenden Cliffhanger bereit, der meine Vorfreude auf die Fortsetzung der Reihe geweckt hat. Es ist definitiv ein gelungener Auftakt einer neuen Reihe, der Lust auf mehr macht.

Dieses Buch durchzulesen hat länger gedauert als ich dachte. Das Buch lässt sich super schnell und flüssig lesen, der Schreibstil generell hat mir sehr gefallen, weil die Geschichte einen sehr natürlichen Fluss und eine angenehme Geschwindigkeit hat. Der Erzählstil dagegen war mir zum Teil zu abgehakt - was vor allem an den wirklich sehr kurzen Kapiteln (teils sogar keine halbe Seite) lag. Die Charaktere bleiben sehr distanziert, was jedoch genau zu ihren Charaktereigenschaften passt, da sie sich auch in der Handlung sehr distanziert zu einander bleiben. Gerade dadurch wurden sie ebenfalls sehr authentisch und lebendig, wenn sie mir auch immer noch fremd vorkommen. Die Spannung hielt sich relativ niedrig, hat mich aber dennoch nicht abgehalten, weiter durch die Seiten zu jagen. Vermutlich hätte man die Handlung auf einigen Seiten weniger noch spannender erzählen können, jedoch konnten so deutlich mehr Details und Hintergrundinfos mit dem Leser gemeinsam recherchiert und entdeckt werden, statt dass sie nur von den Charakteren vorgelegt werden.

Ein durchwachsener Start der Mittsommer-Reihe
Ich durfte das Buch "Refugium" von Ajvide Lindqvist aus dem dtv-Verlag lesen. Es ist der erste Teil der Mittsommer-Reihe um Kim Ribbing und Julia Malmros aber auch Astrid Helander als Tochter des Ehepaares, die in diesem ersten Teil ermordet werden. Ich habe bei diesem Buch lange gebraucht, um in die Geschichte rein zu finden. Die Leseprobe las sich deutlich einfacher, als das Buch dann später. Oder ich war einfach nicht in der gleichen Verfassung, wer weiß. Es geht hier in diesem Thriller um die beiden Hauptprotagonisten Kim Ribbing und Julia Malmros. Sie werden zufällig Zeugen eines furchtbaren Angriffes auf eine Gruppe Menschen, die auf einer Bootssteganlage gemeinsam Mittsommer feiern wollen. Sie werden alle miteinander brutal erschossen. Lediglich Astrid Helander kann sich dadurch retten, dass sie sich ins Wasser fallen lässt und tot stellt. Julia und Kim recherchieren neben der Polizei ebenfalls, wer die Mörder sein könnten und bekommen auch zügig Ergebnisse. Doch zwischenmenschlich gibt es da noch gravierende Probleme, da Kim es nicht gewohnt ist, auf andere Menschen Rücksicht nehmen zu müssen oder in einer Beziehung zu leben. Mir hat diese Story im Grunde gut gefallen, es hat sich wie gesagt, zwischendurch nur doch einige Male für mich etwas gezogen. Aber gut, vielleicht war das auch mein persönlicher Eindruck. Daher sage ich Danke, dass ich diesen Thriller lesen durfte und freue mich auf die weiteren Bände. #unbezahltewerbung #rezensionsexemplar
Mega Start, mega nachgelassen
Story: Ein explosives Ermittler-Duo. Ursprünglich sollte Kim Ribbing, der die Spuren eines tiefen Traumas in sich trägt, die ehemalige Polizistin und nun Krimiautorin Julia Malmros bei Recherchen unterstützen. Doch dann erschüttert ein Verbrechen das sommerliche Leben in den Schären. Mittsommer. Der längste Tag. Die dunkelste Nacht Nicht weit von Julias Ferienhaus werden die Gäste eines Mitsommerfests grausam hingerichtet. Nur Astrid Helander, der Tochter der Familie, gelingt es, sich zu retten. Aber das junge Mädchen ist verstummt. Für Julia ist die Zeit gekommen, zu handeln. Meinung: Mein zweiter Roman von Lindqvist und wieder einmal habe ich erkannt, dass er ein Gespür für fantastische Charaktere und dichte Atmosphäre hat und einfach toll schreiben kann. Die ersten 100-150 Seiten haben sich weggelesen wie nichts, obwohl hauptsächlich nur die Charaktere und ihr Background vorgestellt wurden sowie der Beginn des Falls. Das war so toll und interessant inszeniert, dass ich mehr wollte… Nur um dann enttäuscht zu werden. Denn leider konnte mich der Thriller-Anteil nur bedingt überzeugen. Lindqvist hat sich für sein Buch (zu) viele Schauplätze und (zu) viele Themen ausgesucht, die ich nicht erwartet hätte und leider auch nicht all zu gern in Thriller lese. Das hat bei mir leider einiges an Spannung rausgenommen, auch wenn es immer Mal wieder Momente gab, die spannend waren, besonders im Finale. Für mich lebt das Buch aber von Julia und Kim, deren Beziehung ich wirklich mochte und die mir beide sehr sympathisch waren. Kims Geschichte ist zudem noch sehr heftig und bietet einen – zugegeben übertriebenen – Cliffhanger, weshalb ich dem zweiten Band nächstes Jahr noch eine Chance gebe. Auch gestört haben mich fehlende Innovation sowie viel zu viele Zufälle, die einfach nicht mehr feierlich waren. Dann noch die für meinen Geschmack oft fehlende Spannung. Ich denke einfach der Autor wollte hier zu viel. Tolle Charaktere und Ideen werten das Buch jedoch auf.

Das war mal gar nicht meins. Ich hatte eine begeisterte Rezension gelesen, mit Vergleichen zu Stieg Larsson. Aber ich bin damit einfach nicht warm geworden. Kim ist eine interessante Person und sicherlich angelehnt an Lisbeth Salander. Aber in die Protagonistin Julia Malmros konnte ich mich gar nicht hineinversetzen. Ich fand es auch nicht spannend.
Sehr interessant
Meine Meinung zu dem Buch: Die ersten ca 19 Seiten dachte ich es ist eine reine Liebesgeschichte zwischen Kim und Julia. Julia ist eine ehemalige Polizistin die jetzt eine Autorin ist, sie lernte Kim kennen und es war anfangs erst eine Affäre zwischen den beiden. Ab ca Seite 100 geschah im Mord und Kim und Julia sind da auf eigene Faust hingefahren mit dem Boot um zu schauen was da passiert ist, da es mehrere Schüsse gab. Als sie zum Tatort kamen, lagen zwei verstümmelte Leichen. Nur die traumatisiere Tochter Astrid konnte sich verstecken und wurde verschont. Kim und Julia informierten direkt die Polizei und Julias Exmann Johnny der Polizist kam dann zum Tatort. Julia und Kim fangen zusammen auf eigene Faust zu ermitteln. Nur auf unterschiedlichen Kontinenten. Ich fand die Charaktere total klasse ausgearbeitet, Kim hat mir sogar am besten gefallen, Julia fand ich auch total genial. Aber dennoch war das Buch etwas wirklich sehr detailliert beschrieben und auch in einigen Längen gezogen, was mich jetzt nicht wirklich störte, da ich wirklich das Buch total genial fand. Ich hätte mir aber mehr Emotionen von der Astrid gewünscht, nachdem ihre Eltern bestialisch ermordet worden sind. Das Ende war dafür umso überraschender spannend geschrieben. Ich freue mich sehr auf eine Fortsetzung von Kim und Julia. Dieses Buch ist für mich eine Leseempfehlung.

Sorry! Heute hab ich für euch leider keinen (vorzugsweise auf dem Kopf zutragenden) Blumenkranz. Vorab, spiegelnde Bücher sind einfach nervig. Erzählungen zu folgen, lebt das Buch von den Charakteren und genau das ist Lindqvist Paradedisziplin, wenn man den Gerüchten glauben darf. Was wäre nun das Schlimmste, was passieren kann? Genau, man findet die Charaktere einfach nicht so geil und kann keine Bindung zu ihnen aufbauen. Das wäre natürlich sehr schade und eventuell ist mir genau das passiert. Das Buch habe ich heute beendet und ich hab jetzt schon kein plan mehr von den Charakteren. Im Buch passiert extrem viel und auch extrem viel Verschiedenes. Ich hab noch immer kein Schimmer, um was es Schluss endlich ging. Ich konnte einfach keine Bindung zu der Story oder sonst irgendwas aufbauen, sodass ich teilweise auch einfach gedanklich abgeschaltet hatte. Mal gehts ums Klima, mal gehts ums Autoren da sein, mal kommen Boote und ballern Leute um. Das alles führte dazu, dass ich auch einfach nicht gut durchgekommen bin. Leider. Den die Vorfreude war groß. Für mich war „Refugium“ leider absolut nichts. Jedoch hab ich schon mehr als genug Rezensionen gesehen, die das Buch mochten. Dementsprechend liegt es, wie immer in so Fällen, nur an mir.

Der Einstieg der Geschichte hat mir richtig gut gefallen, vor allem die Ausarbeitung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Somit hatte ich einen vielversprechenden Anfang, aber was dann kam, ist leider eine herbe Enttäuschung gewesen. Die Thematik ist überhaupt nicht meins gewesen (da möchte ich auch nicht vorgreifen), die verschiedene Sprünge zwischen Ländern hat mir nicht gefallen und mir hat der starke Fokus auf Kim nicht so gefallen, da Julia und auch Astrid sehr in den Hintergrund gerückt sind. Und es gab defintiv einfach zu viele Zufälle, das hat mir auch nicht so zugesagt. Klar der eine oder andere Zufall darf es in einer Geschichte geben, aber das ist zu viel für mich gewesen. Die Ermittlungsarbeit ist sehr mau gewesen, wenn man mal von Kim absieht und da sind wir auch wieder beim Thema, dass er einfach zu sehr im Vordergrund steht. Es gab ein zwei spannende Momente keine Frage, aber ich habe sehr oft gedacht: Wann ist das Buch endlich vorbei? Das Ende wurde zwar auch nochmal spannend, aber viel zu überzogen in meinen Augen. Allgemein hat mir die Authentizität gefehlt in der gesamten Geschichte. Der Epilog, der wahrscheinlich schockieren sollte, ist einfach drüber gewesen. Natürlich habe ich auch ein wenig recherchiert und der Autor schreibt eigentlich mystische Geschichten und Horrorgeschichten, wovon ich mich erst letztens überzeugen konnte, und dies ist wohl sein erster Thriller und vielleicht sollte der Schuster bei seinen Leisten bleiben. Dies ist nichts für mich gewesen.

Ich habe mich sehr auf den vielversprechenden neuen Thriller von John Lindqvist gefreut und nach dem ansprechenden Klappentext hat es nicht lange gedauert bis ich mich in das Buch gestürzt habe. Zunächst sind mir die beiden Protagonisten Kim Ribbing und Julia Malmros immer mehr ins Auge gefallen, denn der Autor nimmt sich sehr viel Platz die beiden auf eine umfangreiche Art darzustellen. Beide Protagonisten bieten auch sehr viel Erzählstoff und ich habe die unterschiedlichen Charaktere mit Neugier verfolgt. Kim Ribbing wird von seiner Vergangenheit verfolgt und bei Julia Malmros überschlagen sich die Ereignisse rund um ihr neuen Krimi. Die beiden versuchen sich durchzuschlagen, doch als sie aufeinander treffen, steht ihr Leben noch mehr auf dem Kopf als ohnehin schon. Mir hat es zunächst sehr gut gefallen, die beiden zu verfolgen, denn sie bringen sehr viel Stoff für die Geschichte mit und der Autor weiß alles auf eine gelungene Art darzustellen und voran zu treiben. Beim Lesen hatte ich manchmal das Gefühl einen nüchternen Blick auf die beiden Figuren zu erhalten, aber irgendwie hat mir das sehr zugesagt. Auch wenn der Verlauf in dem Punkt vielleicht nicht unbedingt unvorhersehbar ist, halten die beiden mit ihren Gedanken doch die ein oder andere Überraschung bereit. Mit jedem Kapitel bauen die beiden einen immer größeren Sog auf: Erzählperspektive wechselt sich zwischen den beiden, wodurch beide einen guten Blick bekommen. Im Verlaufe der Geschichte gibt es aber auch noch andere Perspektiven, die eingebaut werden. Die beiden Figuren konnten bei mir aufjedenfall Punkten, wäre da nicht noch der Fall um die grausame Hinrichtung auf einer Feier, bei der nur ein junges Mädchen überlebt hat. Nach dem Prolog hat es etwas gedauert bis die Geschichte sich weiter damit beschäftigt und als es soweit war, kam die Geschichte für mich nochmal in Schwung. Mir hat es gut gefallen, wie es nach und nach neue Verstrickungen gibt, die ich zunächst so nicht erwartet hätte. So bekommt Astrid Helander, die als einzige überlebt hat, eine besondere Aufmerksamkeit, die ich gerne mochte. Der Fall wird auf den weiteren Seiten recht unterschwellig bearbeitet und bringt ein aktuelles Thema mit. Für mich kamen die Ermittlungen neben den Figuren deutlich zu kurz. Dem Leser werden zwischendrin neue Informationen gegeben, die nach und nach ein Geflecht von Handlungen aufdecken, die über ein gewisses Maß hinaus gehen. Ich konnte die ganzen Verbindungen nicht ganz nachvollziehen und wurde leider auch durch das Thema und die Akteure an sich schnell abgehängt. Ich gehöre von dem Thema leider einfach nicht so recht zu der Zielgruppe, wodurch mich der Thriller nach und nach etwas verloren hat. Mit der, wie ich finde, recht anspruchsvollen Gestaltung fand ich den Verlauf und den Aufbau trotzdem authentisch und gut umgesetzt. Das Ende war für mich undurchschaubar und hält Auflösung bereit, mit der ich nicht gerechnet hätte und die sehr gut zur Geschichte passt. Der Schreibstil hat es mir mit recht kurzen Kapiteln leicht gemacht, bei der Geschichte zu bleiben, auch wenn mich der Thrillerteil, der neben dem Anfangsszenario ruhig mehr Thrill vertragen hätte, nicht so ganz fesseln konnte. Die Figuren machen eine greifbare Entwicklung durch, die auch in den nächsten beiden Teilen sicher nicht langweilig wird. Auch wenn mich es die Geschichte bei mir nicht ganz geschafft hat, mich am Ball zu halten, war für mich mit jeder Seite das Potenzial spürbar. Wer einen Thriller sucht, der einen starken Blick auf die Figuren legt, die auf ihre Art ganz besonders sind und nicht zu kurz kommen, der macht mit diesem Buch nichts falsch. Der Thriller Teil war für mich gut, wenn auch nicht das richtige Thema und auf den 500 Seiten wurde es mir doch manchmal etwas langweilig. Von mir gibt es 3.5 Sterne und eine Empfehlung in Klammern.

Refugium als erster Teil der Trilogie von Johm Akvide Lindqvist rund um eine Expolizistim und heutige Krimiautorin und einen Hacker mit quälender Verfangenheit hat mich von Anfang an gefesselt. Wechselnde Orte der Handlung und eine tief gehende Story machen das Lesen anspruchsvoll aber auch kurzweilig und spannend. Schade dass Teil 2 und Teil 3 erst in 2024 und 2025 erscheinen…
Thriller oder Roman?
>> REFUGIUM << von JOHN AJVIDE LINDQVIST, 528 Seiten | kostenloses Rezensionsexemplar Dieser „Thriller“ wurde mir in einem Bloggerpaket mit einigen coolen Gimmicks vom dtv Verlag angeboten. Ich hatte eh mal wieder Bock aufn richtig mitreißenden Thriller und hab direkt zugesagt. Die Packung war nice, der Inhalt cool, nur das Buch selbst hat mich leider enttäuscht. 📚 Buchinhalt: Mittsommer. Der längste Tag. Die dunkelste Nacht. Nicht weit von Julias Ferienhaus werden die Gäste eines Mitsommerfests grausam hingerichtet. Nur Astrid Helander, der Tochter der Familie, gelingt es, sich zu retten. Aber das junge Mädchen ist verstummt. Für Julia – die Ex-Polizistin - ist die Zeit gekommen, zu handeln. Ihr Ex-Mann leitet die Ermittlungen und ihr wird ein verstörter Hacker zur Seite gestellt, der teils im Alleingang ermittelt. 👍🏽 PRO: Anfangs hat mir das Buch gefallen. Superkurze Kapitel mit Cliffhanger, sodass man immer wieder auch mal aufn quicky reinlesen kann (Kapitel haben 1 – max. 8 Seiten). Die Protagonisten wurden gut vorgestellt und dadurch stieg meine Erwartung auf ein Thriller-Feuerwerk. 👎🏽 KONTRA: Das Thema an sich hat mich einfach ZERO angesprochen. Die übertriebene Konzentration auf einen der Charaktere hat teilweise andere in Vergessenheit geraten lassen und die Anzahl an Zufällen war schon etwas sehr extrem. Die Ermittlungsarbeit war sehr ausbaufähig, – irgendwie hat außer Kim niemand wirklich was geleistet und die nebenbei laufende Lovestory und die detaillierte Aufarbeitung von Kims Kindheit haben m. E. einfach nur gestört. Es gab zwar einige wenige spannende Momente, doch ich hab mich oft gefragt: Wann ist das Ding endlich durch? Generell fehlte mir die Authentizität im gesamten Verlauf der Geschichte und der Epilog zum Schluss völlig überzogen. ⭐⭐: 2/5 Sterne für den tollen Anfang jedoch war das für mich eher ein Roman, & kein Thriller. Ich werde auch die zwei weiteren Teile (das war Band 1/3) nicht lesen. Wer kann mir einen spannenden Thriller empfehlen?
𝙍𝙚𝙛𝙪𝙜𝙞𝙪𝙢
Thriller oder Roman? Ich war wirklich sehr neugierig auf "Refugium", da der Name der dahinter steckt mittlerweile auch kein ganz so unbekannter ist und seine Werke immer hoch gelobt werden. Zunächst hat mich tatsächlich auch das Cover direkt angesprochen und der Klappentext machte auch auf Anhieb Lust auf mehr. Der Einstieg war flüssig und durch die kurzen Kapitel wurde ich auch lange bei Laune gehalten. Die Charaktere haben so viel Tiefgang, dass man erst recht wissen will, wie es weiter geht, ABER der Thrilleranteil war mir persönlich zu mau und sehr vorhersehbar, sodass ich mich ab einem gewissen Punkt sogar gelangweilt habe, was wirklich schade ist, da so viel Potential in diesem Buch steckte. Für Leute, die gerne Thriller lesen ist dieses Buch wahrscheinlich eher nicht geeignet bzw. ein kleiner Snack für zwischendurch, wer aber einen guten Krimi mit starken Charakteren zu schätzen weiß, ist hier schon eher an der richtigen Adresse.

Auftakt gelungen
36/23 Refugium - Lundqvist Während Kim Ribbing die ehemalige Polizistin, nun Schriftstellerin, in der Recherche zum Thema "Hacken" unterstützt passiert etwas schreckliches.. Gäste eines Mitsommerfestes werden grausam erschossen, nur die Tochter der Gastgeberfamilie überlebt. Es beginnt eine große Ermittlung in die nicht nur Julias Ex, sondern auch sie selbst und Kim mitmischen. Manchmal etwas weit hergeholt aber sonst wären die beiden Protagonisten ja überflüssig. Betrug, Rache, Macht Geld ist der Schlüssel der Story. Dass es in diese Richtung läuft habe ich nicht erwartet! Der Klappentext führt hier ein bisschen in die Irre bzw. beschreibt Teile der Story die tatsächlich eher nebensächlich sind! Man springt teilweise auch in die Vergangenheit damit sich manche Handlungen logisch verbinden. Das zwischenmenschliche kommt hier keinesfalls zu kurz. Der Schreibstil gefällt mir gut. Ich denke ich werde auch den nächsten Teil lesen denn für mich bleiben ein paar Fragen offen! Von mir gibt's 🔪 🔪 🔪 🔪/5 Ursprünglich sollte Kim Ribbing die ehemalige Polizistin Julia Malmros bei der Recherche zu ihrem neuen Krimi unterstützen. Dann erschüttert ein Verbrechen das sommerliche Leben in den Schären. Nicht weit von ihrem Ferienhaus werden die Gäste eines Mitsommerfests grausam hingerichtet. Nur Astrid Helander, der Tochter der Familie, gelingt es, sich zu retten. Aber das junge Mädchen ist verstummt. Während Kim sich auf die Spur der Täter setzt und ihnen im World Wide Web und rund um den Globus folgt, nutzt Julia ihre Kontakte zur Kriminalpolizei. Ausgerechnet ihr Exmann Johnny ist mit den Ermittlungen betraut. Wer steht hinter den Auftragskillern? Und was hat Kim Ribbing zu verbergen, der immer wieder im Alleingang arbeitet? Der Auftakt der großen neuen Spannungstrilogie aus Skandinavien. Insta: readbysteffi
Insgesamt war das Buch durchaus unterhaltsam. Es ist keine außergewöhnlich spannende oder komplexe Story, eine nette Abwechslung zu den üblichen Skandinavischen Krimis, die ich bisher gelesen habe ist, dass sich die Handlung sehr international abspielt und Schauplätze auf der ganzen Welt besucht. Kim Ribbing ist ein etwas komplizierter Charakter. In manchen Situation kann ich mich gut mit ihm identifizieren, aber sehr oft ist er nicht greifbar und seine Handlungen nicht sehr nachvollziehbar. Er ist reich und scheint sehr intelligent zu sein, dennoch scheint mir alles was er auf sich genommen hat sehr überzogen, dafür, dass er sich in Astrid Gelandet selbst sieht. Julia Malmros fand ich als Charakter leider überwiegend sehr uninteressant. Der Handlungsstrang über ihr Buch und wie sie daran arbeitet hat mir allerdings immer viel Spaß gemacht und war super interessant. Sämtliche Nebencharaktere waren für mich nicht sonderlich interessant. Die Handlung wird sehr zügig vorangetrieben und bis auf einige kleine Momente, in denen die Sprünge der Schauplätze zu schnell geschahen. Das Ende war nicht extrem überraschend, passt aber in den gesamten Charakter des Buchs.





















































