Rebecca
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Description
'The moment I finished this story, I turned to page one and started it over again' MALORIE BLACKMAN
'Excellent entertainment . . . du Maurier created a scale by which modern women can measure their feelings' STEPHEN KING
'Rebecca is a masterpiece in which du Maurier pulls off several spectacular high-wire acts that many great writers wouldn't attempt' JIM CRACE, GUARDIAN
On a trip to the South of France, the shy heroine of Rebecca falls in love with Maxim de Winter, a handsome widower. Although his proposal comes as a surprise, she happily agrees to marry him. But as they arrive at her husband's home, Manderley, a change comes over Maxim, and the young bride is filled with dread. Friendless in the isolated mansion, she realises that she barely knows him. In every corner of every room is the phantom of his beautiful first wife, Rebecca, and the new Mrs de Winter walks in her shadow.
Not since Jane Eyre has a heroine faced such difficulty with the other woman. An international bestseller that has never gone out of print, Rebecca is the haunting story of a young girl consumed by love and the struggle to find her identity.
This beautiful cover design on this deluxe edition is by textile designer Neisha Crosland.
'As a new generation of readers are introduced to the wicked housekeeper Mrs Danvers and learn Maxim de Winter's terrible secret, this chilling, suspenseful tale is as fresh and readable as it was when it was first written' DAILY TELEGRAPH
Book Information
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"Gestern Nacht träumte ich, ich sei wieder in Manderley..." Wer einmal den ersten Satz des Romans von Daphne du Maurier gelesen hat, wird ihn und das Geheimnis um "Rebecca" niemals vergessen. Als dieser für seine außergewöhnliche Atmosphäre berühmter Roman im Jahre 1938 im englischen Original erschien, hatte die Autorin zwar schon Werke veröffentlicht, aber dieses sollte ihr den internationalen Durchbruch bringen. In dem Nachwort von Elmo Schwandtke heißt es zu dem Erfolg von "Rebecca": Die Kritik wird Daphnes Werk neben "Vom Winde verweht" stellen und es zum Klassiker der Moderne machen. Das wesentliche Moment des Erfolgs liegt im Spannungsverlauf begründet. Der Leser wird zum Weiterlesen geradezu "gezwungen", weil er Antworten auf die von der Erzählerin ein geflochtenen Fragen haben möchte. Daphne du Maurier entführt ihn aus einer illusionslosen, gesicherten Moderne in ihre imaginäre Welt des Schauerlichen, des Bedrohlichen und des Abenteuerlichen. Hört sich das nicht nach einer phantastischen Lektüre an? Leider wurde das Buch hierzulande in die Kategorie "Unterhaltungsliteratur" gesteckt. Dies hat vielleicht dazu geführt, dass manche sich diese Lektüre entgehen ließen. Dabei ist der Roman trotz seiner leichten Lesbarkeit keineswegs ein literarisches Leichtgewicht. Die Autorin fordert mit ihrem einzigartigen Stil, der immerfort neue Fragen stellt, unsere Wahrnehmung und vielleicht auch unseren moralischen Kompass heraus. Ein Schlüssel zu "Rebecca" liegt in dem Gedichtband begründet, den der Protagonist der Ich-Erzählerin überlässt und offensichtlich ein Geschenk seiner verstorbenen Frau war. In dem Buch findet sich die folgende Widmung: "Für Max - von Rebecca." Als die Ich-Erzählerin den Gedichtband aufschlägt, entdeckt sie die Zeilen, die offenbar eine Referenz an das berühmte Gedicht des Dichters und Mystikers Francis Thompson "The Hound of Heaven" darstellen, in der es um eine verlorene Seele geht, die sich weigern möchte, von Gott gefunden zu werden. Die erste Zeile des Originalgedichts lautet: "I fled Him, down the nights an down the days; ..." FAZIT Dieser Klassiker der Moderne ist nicht nur leicht zugänglich und spannend, er eignet sich auch ideal für eine gemeinsame Leserunde. Wer also gerne noch zum aktuellen BuddyRead dazu kommen möchte, indem schon fleißig kommentiert wurde, ist herzlich willkommen (Leseziel bis 21. März 2026). Auf eine Zusammenfassung des Plots habe ich diesmal verzichtet, weil "Rebecca" sehr bekannt ist, nicht zuletzt wegen der berühmten Verfilmung von Alfred Hitchcock mit Joan Fontaine und Laurence Olivier in den Hauptrollen. Als ReRead habe ich den Roman wieder sehr genossen und die entdeckten Aspekte meiner lieben Mitleserinnen haben die Lektüre für mich bereichert. Eine unbedingte Leseempfehlung.
Wie toll war dieses Buch ♥️
Ich habe bereits ,Meine Cousine Rachel‘ von Daphne du Maurier gelesen und habe es sehr gemocht, aber dieses Buch habe ich geliebt ! Es war so verwirrend am Anfang, man kannte die Motive der Protagonisten nicht und konnte deswegen nicht alles glauben was sich die junge schüchterne Mrs. de Winter sich eingeredet hat, aber das mochte ich in ihrem ersten Buch auch schon richtig gerne. Das Ende war super spannend und das Buch wurde noch halb zum Krimi, einfach spannend zu lesen und super unterhaltend. Ich kann das Buch jedem empfehlen der Bücher aus den 1920ern gerne mag 🌺

Düsterer und bedrückender Landsitz- einfach fesselnd
📚 Wenn die Vergangenheit dich nicht loslässt 📚 Eine junge Frau, schüchtern und etwas linkisch, begleitet als Gesellschafterin der betuchten Mrs. van Hopper. (Ihren Namen erfahren wir im gesamten Buch nicht.) Als eine Reise die beiden Frauen an die Côte d’Azur führt, lernt sie durch ihre aufdringliche Chefin den reichen Gutsherren Maxim de Winter kennen. Der attraktive Witwer ist wesentlich älter als sie. Und doch fühlen sie sich wohl beieinander. Ihre Abreise stoppt er mit einem (zugegeben echt extrem unromantischen) Heiratsantrag. Den das unsterblich verliebte Mädchen natürlich sofort annimmt. So landet unsere namenlose Heldin auf dem Landsitz Manderley und sieht sich der alles umgreifenden Erinnerung an die ehemalige Herrin Rebecca gegenüber. Jeder strahlt die Liebe zu dieser beeindruckenden Frau aus, sodass die neue Ehefrau immer unsicherer und scheuer wird. Doch was steckt hinter all dem? Und was verbirgt die mondäne Vergangenheit wirklich? Ich fand das Buch wirklich schön. Diese Lebensreise lässt einen mitleiden und die bedrückende Atmosphäre quillt regelrecht wie Nebel aus den Seiten hervor. Meine einzige Kritik ist, dass die Protagonistin sich manchmal im Selbstmitleid "suhlt" und es das ein oder andere Mal störend wurde. Aaaaber alles andere, wie die verschiedenen Charaktere auf Manderley, die Umgebung, die man fast vor sich sehen kann, ist fesselnd. Ein packendes Buch, mit Thrill, Liebe und jeder Menge Tea-time im Salon.

Gutes Einsteigerbuch, wenn man anfangen möchte Klassiker zu lesen.
Die Geschichte war sehr atmosphärisch und teilweise auch düster und verworren. Der Anfang war sehr vielversprechend, der Mittelteil hatte leider seine Längen und das Ende war sehr spannend. Mit den Protagonisten bin ich irgendwie nicht warm geworden. Am ehesten noch mit unserer Hauptprotagonistin, deren Namen wir nie erfahren, aufgrund ihrer Erzählperspektive. Leider wurden meine Erwartungen, was die Geschichte betrifft nicht ganz erfüllt. Trotz allem hat mich die Story nicht losgelassen und ich wollte natürlich wissen wie sich alles auflöst. Das Ende hat mich bisschen stehen gelassen, das ging mir zu schnell, ich hatte noch so viele Fragen. Der Schreibstil war aber recht einfach gehalten und ließ sich auch wirklich gut lesen. Mich treibt nur eine Frage um: Wie hieß sie?
Was für ein atmosphärischer und fesselnder Klassiker. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und fand es teilweise wirklich gruselig und spannend. Die Autorin hat mir ihrer Sprache eine wunderbare, düstere Atmosphäre geschaffen und mich als Leserin an meiner Wahrnehmung zweifeln lassen. Ab einem gewissen Punkt hat mich die Geschichte etwas verloren, aber ich mochte es wirklich sehr und werde es bestimmt nochmal lesen.
"Niemand würde Manderley je etwas anhaben können." Oder etwa doch?
Ich habe "Rebecca" von Daphne du Maurier nun zum 2. Mal gelesen und es war wieder großartig. Zusätzlich haben die kleinen Extras und Illustrationen der Ausgabe aus dem Coppenrath Verlag dieses Leseerlebnis ganz besonders gemacht.🪻💐📜 Die Geschichte beinhaltet: Liebe, Loyalität, Hass und Intrigen. Wer Handlungen mag, die mit einem alten Herrenhaus und Geheimnissen zu tun haben, der wird dieses Buch lieben. Außerdem hat du Maurier es auf eine so lebhafte Art und Weise geschafft, die Wahrnehmung der Protagonistin zu beschreiben, dass man während des Lesens direkt Bilder dazu im Kopf hatte. Ich liebe die Ruhe zu Beginn der Handlung und die immer weiter aufbauende Spannung im Verlauf der Geschichte. Ein zeitloses Buch mit Sogwirkung. Ich kann es wirklich nur empfehlen😊
Atmosphärischer geht es kaum! 🌹
Der Auftakt der Lektüre hat mich direkt angesprochen: die Schilderung des zum greifen real und nah wirkenden Traumes der Erzählerin. Recht unvermittelt erfahren wir, dass wir uns in einer Rückschau auf dramatische Ereignisse befinden. Die weibliche Erzählstimme blickt zurück auf ihr einstiges Heim, einen englisches Landsitz, der aber vollkommen verwildert und verlassen ist, sie erwähnt in Trauer ihren Hund und bezieht sich immer wieder auf einen ominösen „Ihn“ als Partner, den sie anscheinend aufrichtig liebt. Die eigentliche Handlung ist in diesen Rückschau-Rahmen eingebettet und so sind wir von Anfang an gespannt, wie ist zur aktuellen Situation der Erzählerin kam. Wir lernen sie initial in Monte Carlo kennen, wo sie sich in einer Art Aschenputtel-Situation befindet, entsprechend dieses Schemas ist die rasante Beziehung und Eheschließung mit dem mysteriösen Maxim de Winter (selbst sehr Name ist geheimnisvoll) ihre Rettung aus dieser Bredouille. Unsere Protagonistin wird immer wieder als unsicher, unselbstständig und kindlich geschildert. Maxims Verhalten bleibt unberechenbar, mal Wärme, mal Liebesentzug und Distanz. Das verschärft sich noch weiter als die beiden auf seinem stattlichen Landsitz Manderley in England ankommen. Die Erzählerin fühlt sich fremd, unzulänglich, erlebt Ablehnung und wird immer unselbstständiger und fahriger. Der Titel gebende Vorname „Rebecca“ gehört keineswegs zur Protagonistin, sondern zur verstorbenen ersten Lady De Winter, Maxims erster Frau, deren Andenken alles überstrahlen bzw. überschattet. Der Name „Rebecca“ fällt unentwegt, den Namen der Erzählerin erfahren wir bis zuletzt nicht. Das Klima der Unsicherheit und Unberechenbarkeit spitzt sich zunehmend zu, die Distanz zu Maxim wird immer brutaler. Dann entspinnt sich ein schauriger cold case und für mehrere Figuren zieht sich die Schlinge des Tatverdachts zunehmend zu. Bis zu diesem Punkt hatte ich eigentlich einen anderen weiteren Verlauf der Handlung erwartet, waren doch die ungesunden Aspekte der Paarbeziehung zwischen der Protagonistin und Maxim so feinsinnig charakterisiert worden. Das letzte Drittel habe ich auch gern gelesen. Es war ein fesselndes Leseerlebnis. Dennoch fällt es mir schwer, mit den Beschuldigten mit zu hoffen, zu unangenehm empfand ich deren Verhalten im Vorfeld und zu problematisch die Tat, auch nach Entdeckung des bis zuletzt geheimen Hintergrunds. Die Wendung in der Atmosphäre der Paarbeziehung hinterlässt bei mir einen Beigeschmack. Der Schreibstil hat mir sehr zugesagt, all die Naturbeschreibungen mit ihrem atmosphärischen Foreshadowing, das wiederkehrende Motiv des riskanten Fahrstils, die Schauplätze Upper class Society, Maskenball, Gerichtsverhandlung waren sehr gut gewählt. Das Buch liest sich sehr flüssig und ich hätte auch keine größeren Nachfragen gestellt, hätte man mir gesagt, es sei aus der Gegenwartsliteratur. Besonders berührt haben mich die Gedanken der Protagonistin zur Lebenssituation der Großmutter von Maxim. Zusammengefasst: Ich habe „Rebecca“ sehr gern gelesen, empfehle es weiter, hätte mir aber einen anderen Verlauf der Handlung im letzten Drittel gewünscht. Aber Klassiker ist Klassiker und daher bemühe ich mich, ihn moralisch nicht nur aus dem Kontext der Gegenwart, sondern seiner Entstehungszeit zu bewerten.
„Gestern Nacht träumte mir, ich sei wieder in Manderley.“ Daphne du Maurier
Die ersten zwei Drittel: Psychothriller. Bedrückende Stimmung, düster, faszinierend. Dann Anteile von Gerichtsthriller und klassischem Whodunit. Hochspannend! Plotwists. Das Ende dann nochmal: wow...es kam nur etwas abrupt für mich und liess mich mit offenen Fragen zurück. Obwohl der Roman in weiten Teilen im Sommer spielt (im Übergang zum Herbst) ist es ein perfekter Read für Oktober/November durch die Atmosphäre finde ich. Dass das Ganze romantisch sein soll (Maxim? Really?) ist natürlich fragwürdig.
Zeitloser Klassiker!
Last night I dreamt I went to Manderley again, sagt die namenlose Erzählerin und damit beginnt die Geschichte. Die Handlung mag man bereits durch die Verfilmung von Hitchcock kennen. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und mich oft gefragt, wie es die Autorin geschafft hat, dieses Stilwunder so meisterlich zu schreiben. Das Geschehen entfaltet sich einfühlsam und Schritt für Schritt dringt der Leser hinter das Dickicht der Geheimnisse von Manderley. Wer das Ende nicht ohnehin kennt, ahnt es – und doch bleibt das Buch spannend bis zur letzten Zeile. Das ist große Unterhaltung und Literatur in einem. Toll geschrieben, athmosphärisch, düster und spannend. Absolut lesenswert.
Spannend und sehr anspruchsvoll geschrieben
Wir lernen Maxim den Hausherren von Manderley kennen, der die sehr viel jüngere Protagonistin, die die Geschichte erzählt zur Frau nimmt Diese ist ein junges unerfahrenes Mädchen, das sich in dieser, nennen wir sie High Society Welt, nicht wirklich wohlfühlt und mit den Schatten ihrer Vorgängerin zu kämpfen hat. Dazu kommen Geheimnisse,, die ihre kleine Welt immer mehr erschüttern. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten reinzukommen, aber dann wurde es immer besser. Man fliegt nicht durch die Seiten, da es in der damaligen Sprache geschrieben ist und dadurch liest man langsamer. Die Kapitellänge war angenehm und so ab der Hälfte kam dann auch die Soannung mit dazu. Es war ein solides Buch an das ich immer wieder gerne zurückdenken werde. Eben ein Klassiker
Wow! Ein wirklich tolles Buch, das ich kaum weglegen konnte
Daphne du Maurier entführt durch ihren Schreibstil und ihre Geschichte in eine Welt, in der man denkt, man wäre selbst die ganze Zeit auf dem Anwesen Manderley dabei. Die Geschichte bleibt bis zur letzten Seite spannend, man fühlt mit der Hauptprotagonistin mit und will die Geheimnisse rund um Manderley, Rebecca, Maxim und Mrs. Denvers lösen. Dabei hat man dauerhaft ein beklemmendes Gefühl und taucht so dermaßen in die Geschichte ein, dass man denkt selbst ein Teil davon zu sein und es unmöglich wird, das Buch wegzulegen. Ein Klassiker, der sich liest wie ein moderner Thriller und durch seine subtile Art so intensive Atmosphäre schafft - perfekt für dunkle Herbst- oder Wintertage!
Ich bin mit diesem Roman etwas nachsichtig, da es sich um einen Klassiker handelt. Es wird ausschließlich aus der Sicht der neuen Frau de Winter geschrieben. Die Beschreibungen sind sehr detailverliebt. Es gibt ausschweifende Gedanken wie etwas war oder sein könnte. Es gibt einige Situationen die mehrfach wiederholt wurden. Die Dialoge sind oft gestelzt und das hat nicht nur etwas mit alter Sprache zu tun. Es war auch nicht besonders spannend. Ich glaube ein heutiger Autor hätte daraus eine Reihe gemacht.
Ich hab ein paar Seiten gebraucht, um mich an die Erzählweise zu gewöhnen. Aber dann war ich voll drin und wollte nicht mehr aufhören. Alles ist so malerisch beschrieben und spürbar gemacht, dass es für mich wie ein Film war. Auf weiten Strecken passiert gar nicht so viel, aber es ist einfach so toll geschrieben, dass für mich trotzdem keine Längen aufkamen. Das Buch ist gefühlvoll in alle Richtungen, mysteriös, einen Hauch düster, tragisch und romantisch mit tollen Charakteren und vor allem am Schluss ganz viel Spannung. Ich fühl mich so zu der Geschichte hingezogen, dass ich wieder mal denke, ich gehöre eigentlich in ein anderes Jahrzehnt.
Daphne du Mauriers „Rebecca“ ist ein zeitloser Gothic-Klassiker, der viel zu lange auf meiner Leseliste verstaubte. Dank meines Buchclubs habe ich nun endlich den Weg nach Manderley gefunden - und wurde von der düsteren Atmosphäre förmlich verschlungen.😍✨ Die Geschichte beginnt mit einer jungen, namenlosen Erzählerin, die als Gesellschafterin ein eher tristes Dasein fristet. Ihr Leben ändert sich schlagartig, als sie den 42-jährigen Witwer Maxim de Winter kennenlernt und dessen zweite Ehefrau wird. Doch der Einzug in sein prachtvolles Anwesen entpuppt sich als psychologischer Spießrutenlauf: Der Geist der verstorbenen Rebecca scheint noch in jedem Zimmer zu hausen und durch das Personal - allen voran die unheimliche Mrs. Danvers - weiterzuleben. Unsere Protagonistin, noch keine 21 Jahre alt, fühlt sich in der übermächtigen Präsenz ihrer Vorgängerin zunehmend verloren. Obwohl sich die Handlung eher langsam entfaltet, hat mich das Buch vollkommen in seinen Bann gezogen. Du Maurier beschreibt meisterhaft, wie es sich anfühlt, in den Schatten einer früheren Beziehung zu treten und zu versuchen, sich ein eigenes Zuhause zu schaffen, während alles noch die Handschrift einer Anderen trägt. Für mich ist „Rebecca“ ein nahezu perfekt konstruierter Roman. Jedes Element - von der dichten Atmosphäre über die subtile Spannung bis hin zum fulminanten Finale - greift nahtlos ineinander. Der etwas gemächliche Einstieg wird durch einen grandiosen Payoff mehr als wettgemacht. Manderley ist dabei weit mehr als nur eine Kulisse; das Haus wird durch die präzisen Beschreibungen zu einem eigenen, lebendigen Charakter. Auch Wochen nach dem Zuklappen lässt mich das Schicksal der zweiten Mrs. de Winter nicht los. Hat sie am Ende wirklich triumphiert? Oder ist sie lediglich in die starren Konventionen geflüchtet, gegen die Rebecca so rebellisch aufbegehrte?🤔 Eines steht fest: „Rebecca“ ist ein fesselndes Leseerlebnis, das man nicht vergisst. Ein absolutes Muss für alle, die atmosphärische Tiefe und psychologische Spannung lieben.🖤✨

Ein Buch, das leise beginnt und mich nicht mehr losgelassen hat
Rebecca war ein Buch, auf das ich mich sehr gefreut habe – nicht zuletzt, weil ich bereits eine Verfilmung kannte. Umso schöner war es, wie schnell ich in die Geschichte hineingefunden habe. Der Lesefluss war von Anfang an sehr angenehm, sodass ich das Buch innerhalb weniger Tage beendet habe 📖✨. Die Protagonistin empfand ich stellenweise als naiv und kindlich, doch genau das passt zu ihrer Lebensphase und macht ihre Entwicklung glaubwürdig. Entgegen meiner Erwartungen – und im Vergleich zur Verfilmung – habe ich den Roman nicht als düster oder thrillerhaft wahrgenommen. Für mich ist Rebecca vor allem ein dramatischer Liebesroman ❤️. Die Präsenz der verstorbenen Rebecca ist dabei außergewöhnlich gut herausgearbeitet: Sie ist allgegenwärtig, ohne selbst aufzutreten, und prägt die Atmosphäre des gesamten Buches. Im letzten Teil zieht das Tempo deutlich an – Ereignisse folgen Schlag auf Schlag, Gespräche werden ehrlicher, intensiver, und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Nach dieser starken Spannungssteigerung wirkte das Ende für mich überraschend abrupt. Gerade weil der Roman mit einer Erzählung aus der Gegenwart beginnt, hätte ich mir gewünscht, am Schluss noch einmal dorthin zurückzukehren – um zu erfahren, wie das Erlebte nachwirkt und wie die Figuren ihr Leben weiterführen. Dieses kleine Gefühl der Unrundheit bleibt, ändert aber nichts daran, dass mich das Buch insgesamt sehr begeistert hat.

Eine tolle Geschichte, hat mich gut unterhalten. Für Klassiker-Anfänger sehr gut geeignet.
Ich weiß gar nicht warum, aber, vor einiger Zeit tauchte immer wieder der Klassiker “Rebecca” in meinem Feed auf. Zeit, den Hype auf den Grund zu gehen. Ich wusste am Anfang nicht ganz, dass ich mich auf einen Klassiker-Thriller eingelassen habe. Die Erkenntnis ist nur langsam durchgesickert. Sehr oft wollte ich die Protagonistin durchschütteln und ihr zurufen, dass sie einen Charakter haben darf und nicht in ihren eigenen Erwartungen eingesperrt leben sollte. Dieses Buch ist für mich der Prototyp jedes Thrillers. Wir erleben die typische Entwicklung jedes Buches dieses Genres, aber es war dennoch spannend zu lesen. Die Verdachtsmomente und zusätzlichen Details, das Abklopfen der Vermutungen und die Enthüllungen, die alles in Frage stellen. Man hat das Gefühl die Geschichte schon zu kennen, doch dann noch ein weiteres Puzzleteil hinzu und die Geschichte hat einen erneut wieder am Haken. Dazu kommt diese tolle, atmosphärische Erzählweise und die sprachlichen Besonderheiten, welche der Story nochmal eine andere Tiefe verleihen.

„Rebecca“ ist für mich ein echter Klassiker, den ich eigentlich aus Angst vor einer zu schwierigen Sprache zunächst zögerlich gelesen habe. Anfangs fiel mir der Schreibstil etwas schwer, doch mit der Zeit wurde das Lesen deutlich flüssiger und ich konnte mich immer mehr in die Geschichte vertiefen. Das Buch hat mich wirklich überrascht, denn es war viel besser, als ich erwartet hatte. Es bietet sich perfekt für einen Buddyread an, weil man so viel darüber diskutieren und Theorien aufstellen kann. Die Charaktere sind ziemlich manipulativ, vor allem Maxim. Er wirkt oft erpresserisch, redet der Erzählerin ein schlechtes Gewissen ein und ändert seinen Tonfall schnell, ohne dass es der Erzählerin wirklich auffällt. Insgesamt ist „Rebecca“ ein faszinierender Roman, der mit einer dichten Atmosphäre und komplexen Figuren überzeugt. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten beim Lesen lohnt es sich auf jeden Fall, sich auf die Geschichte einzulassen!

Emotional, sehr bewegend, wurde zum Ende immer spannender
Wir haben das Buch in unserem Lesekreis gezogen, sonst hätte ich es wohl nicht gelesen. Am Anfang brauchte ich etwas, um in die Geschichte richtig eintauchen zu können. Von Seite zu Seite fasziniertes mich immer mehr, so daß ich mir dann die Schmuckausgabe kaufte. Und nun kam alles zusammen, eine sehr gut erzählte, zum Ende hin eine immer spannendere Geschichte, ein richtiger Krimi und eine erstklassige Ausgabe mit vielen tollen Beigaben.
Tolles Drama viktorianisch angehaucht
Sehr schöne Ausgabe. Danke wieder mal an coppenrath dafür. Es hat etwas gedauert (ca. 20 Seiten) um reinzukommen. Danach hat es mich aber nicht mehr losgelassen. Spannend, schön und mit ein paar Twists versehen geschrieben und sehr toll zum lesen. Empfehlung für alle „schaurig schönen“ Klassik-Liebhaber.
Ganz anders aber richtig gut - Rebecca und ihre zwei Gesichter
Daphne du Mauriers Rebecca war schon sehr lang auf meinem TBR und nun habe ich es direkt zum Herbstanfang gelesen! „Rebecca“ ist ein Roman, der sich langsam entfaltet – trügerisch schön, unheimlich dicht und voller verborgener Strömungen. Schon die ersten Seiten schaffen eine Atmosphäre, die perfekt in den Herbst passt: feuchte Luft, dunkles Holz, das Knistern des Feuers, und über allem die unheimliche Präsenz von Manderley – einem Ort, der selbst zur Figur wird. Erst habe ich einen Moment gebraucht um mich auf die Geschichte einzulassen aber die Art, wie du Maurier die Spannung aufbaut, ist meisterhaft: Nichts geschieht offen, alles schwingt zwischen Andeutung und Schweigen. Und gerade dadurch gewinnen die Wendungen ihre Wucht. Wenn sich Stück für Stück die Wahrheit über Rebecca, Max und ihre scheinbar perfekte Ehe enthüllt, kippt die Geschichte… Was mich besonders beeindruckt hat, ist, wie sehr die Atmosphäre selbst zum Erzählen beiträgt. Das Meer, der Wind, das Haus – sie spiegeln die seelischen Zustände der Figuren. Es ist ein Buch, das man am besten bei Regen liest, eingehüllt in eine Decke, während draußen das Wetter tobt. Das Ende hat mich dabei zwiespältig zurückgelassen. Es ist offen, beinahe abrupt, und lässt mehr Fragen als Antworten. Ich war überrascht – und, ehrlich gesagt, etwas unbefriedigt. Vielleicht aber ist genau das der Punkt: Dass Rebecca kein Märchen ist, sondern ein Spiegel menschlicher Unsicherheiten, Schuld und Machtspiele, der sich einer einfachen Auflösung verweigert. Und während viele über Maxim, die Erzählerin oder natürlich Rebecca selbst sprechen, war für mich Frank Crawley der heimliche Mittelpunkt. Er ist der Einzige, der Ruhe, Ehrlichkeit und Mitgefühl verkörpert – ein leiser, aber moralisch klarer Gegenpol zu all der manipulativen Dunkelheit um ihn herum. Insgesamt ist Rebecca ein Roman, der sich weniger lesen als erleben lässt – ein düster-schöner Klassiker, der lange nachhallt, weil er uns zwingt, mit dem Ungewissen zu leben.
"Gestern Nacht träumte mir, ich sei wieder in Manderley. Ich sah mich am eisernen Tor der Einfahrt stehen, und ich konnte zuerst nicht hineingelangen, denn der Weg war mir versperrt." Solange hatte ich schon vor Rebecca gelesen und frag mich warum ich so lange gewartet habe. Rebecca hat mich von Anfang bis Ende fasziniert. Schon die ersten Kapitel geben subtile Hinweise auf den Verlauf der Geschichte, sodass ich sie nach dem Ende noch einmal gelesen habe, um die Zusammenhänge besser zu verstehen. Die atmosphärischen Landschaftsbeschreibungen und die dichte Stimmung haben mich vollkommen in die Welt von Manderley gezogen. Was mir besonders in Erinnerung geblieben ist, war nicht das Verbrechen selbst, sondern die manipulative Beziehung zwischen Maxim und der neuen Mrs. de Winter. Sie hat nicht einmal einen eigenen Namen und wird von ihm wie ein Kind behandelt – er hält sie emotional klein und kontrolliert sie. Das war für mich noch verstörender als die eigentliche Handlung. Der Charakter von Rebecca selbst ist meisterhaft aufgebaut. Sie ist nie wirklich präsent, aber ihr Einfluss ist in jeder Szene spürbar. Die Art, wie ihr Bild von den anderen geformt wird, macht sie zu einer der faszinierendsten Figuren des Buches. Ich kann Rebecca schwer einem Genre zuordnen – es ist eine Mischung aus Krimi, Thriller, Gothic und Liebesroman. Aber egal, in welche Schublade es passt: Es ist absolut lesenswert und ein Klassiker, den ich jede Minute genossen habe! "Woran mochte es wohl liegen, dass manche Orte so viel schöner wirkten, wenn man allein war?" Mein Rating 4,75/5
Einfach wunderbar. Ab sofort mein Lieblingsbuch.
Maxim de Winter, eine bekannte Persönlichkeit der britischen Oberschicht, lernt in einem Hotel in Frankreich eine junge Frau aus bescheidenen Lebensverhältnissen kennen. Während seines kurzen Aufenthalts treffen sie sich immer wieder und verlieben sich ineinander. Nach einem überraschenden Heiratsantrag, den die junge Frau annimmt, folgt sie Maxim zu Manderley, seinem prächtigen Landsitz. Nach ihrer Ankunft realisiert die junge Frau de Winter, dass das Leben auf Manderley ganz anders ist, als sie sich vorgestellt hat. Sie wird andauernd an Rebecca, Maxims verstorbene Ehefrau, erinnert und verfällt dadurch in eine krankhafte Eifersucht. Während der gesamten Geschichte folgen die Leser:innen dem inneren Kampf der jungen Frau de Winter, zum einen möchte sie Zeit mit ihrem geliebten Ehemann verbringen und das Leben auf Manderley leben, von dem sie immer schon immer geträumt hat. Auf der anderen Seite wird sie von der unheimlichen und fanatischen Haushälterin Frau Danvers ständig an Rebecca erinnert. Die Gedanken und Gefühle der Protagonistin sind sehr realistisch. Im Laufe der Geschichte nimmt die Eifersucht der jungen Frau ein zunehmendes krankhaftes Ausmaß an. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und ihr Empfinden nachvollziehen. Dieser Aspekt macht für mich eine gute Geschichte aus, daher gehört das Werk Rebecca nun zu meinen Lieblingsbüchern.
Tolle atmosphärische Geschichte und ein perfekter Klassiker für Einsteiger ❤️
Unsere Protagonistin lernt den um einige Jahre älteren Maxim De Winter kennen, dessen Ehefrau Rebecca vor einem Jahr verstorben ist und verliebt sich in ihn. Sie wird kurzerhand seine neue Ehefrau und zieht zusammen mit ihm auf sein Anwesen namens Manderley. Als neue Herrin von Manderley ist sie ihrer neuen Rolle von Anfang nicht wirklich gewachsen und gleichzeitig ist überall noch der dunkle Schatten von Rebecca auf dem Anwesen und bei den Bediensteten zu spüren. Als nach einiger Zeit plötzlich doch noch Rebeccas Leiche gefunden wird, gerät Maxim de Winter unter Mordverdacht. Meine Meinung: Ich habe noch nicht allzu viele Klassiker gelesen und möchte nach und nach noch einige lesen. Rebecca war jedoch bisher der leichteste zu lesende Klassiker für mich und hat einen unglaublichen Sog auf mich ausgewirkt. Daphne du Maurier beschreibt die Umgebung sowie die Gefühle der Protagonistin sehr treffend und einnehmend. Die Geschichte verläuft insgesamt zwar eher ruhig, bleibt bis zum Ende hin aber hoch spannend. Das Ende selbst hat mich mit offenem Mund zurückgelassen und ich hätte da ja eigentlich noch ein paar Fragen gehabt, aber so war es doch irgendwie ein perfekter Abschluss dieser tollen Geschichte. Ganz klare Empfehlung und ein gutes Einsteiger-Buch in das Genre Klassiker 📖 Von Daphne du Maurier muss ich mir jetzt auf jeden Fall Lesenachschub besorgen 😌

Mrs de Winter hat alles im Griff
Ein junges Mädchen lernt in ihrem Urlaub Maxim de Winter kennen. Anstatt ohre Aufgabe als Gesellschafterin bei Mrs Van Hopper wahrzunehmen, die Mitten im Urlaub erkrankte, verbringt sie ihre Zeit mit Max, und nimmt die Gunst der Stunde wahr, als die ältere Dame abreisen möchte. Mit ihren Sorgen von Mrs Van Hopper „gefangen“ zu sein wendet sie sich an Max. Dieser bietet ihr an sie zu heiraten. Und so wird sie die neue Mrs de Winter. Aber die ehemalige Mrs de Winter, Rebecca, hat noch alle un jeden im Griff: Max, das Anwesen Manderley mit all seinen Bediensteten und letztendlich das frische Ehepaar. Die Protagonistin findet sich erneut in einem Gefängnis, jedoch anderen Ausmaßes. Nach und nach entdeckt sie sich selbst und kommt hinter Rebeccas und Maxims schreckliche Geschichte. Und diese endet alles andere als gut. Bis auf die letzte Seite zieht Daphne Du Maurier ihre Leser in den Bann dieser Geschichte, die zurecht ein Klassiker ist und spannend bleibt. Die Erzählerin nimmt einen mit auf ihren Weg, lamentiert ein wenig zu viel, was aber der Spannung und der Handlung der Geschichte keinen Abbruch tut.

Übersetzt von Brigitte Heinrich und Christel Dormagen "Rebecca", ein Buch, das man eigentlich nicht mehr vorstellen muss. Daphne du Mauriers Roman, erstmals erschienen 1938 ist längst ein Klassiker geworden, mehrmals verfilmt, unter anderem vom Großmeister Alfred Hitchcock und zuletzt 2020 für Netflix. Unzählige Theater- und Musicaladaptionen kommen hinzu. Doch tatsächlich war es schlussendlich Nicola Upsons "Drehbuch des Todes", in der sie eine Kriminalgeschichte um dem Dreh Alfred Hitchcocks des Romans "Rebecca" aufbaut, der mich dazu gebracht hat endlich das Buch in die Hand zu nehmen. Und ich habe es keine Sekunde bereut. "Rebecca" hat so viele Facetten. Es ist eine besondere Liebesgeschichte, aber auch so viel mehr. Es ist ein psychologisch meisterhafter Spannungsroman, der seine subtile Spannung zwar langsam aufbaut aber seine Leser:innen damit komplett einnimmt. Es ist ein Sittenporträt der feineren Gesellschaft Großbritanniens in den dreißiger Jahren. Und ein bisschen ist es auch eine Art Geistergeschichte, auch wenn der Geist zwar nicht weniger präsent ist, aber unsichtbar bleibt. Ich gebe zu, so manch einer, der nicht wie ich alles inbrünstig liebt, was typisch britisch schreit und schon mit herrlich verträumten Augen den Zeilen eines schönes Nachmittags folgt, die lediglich einen Spaziergang entlang der zerklüfteten malerischen Felskante an der Küste beschreiben, während im Hintergrund ein prachtvolles aber auch nicht minder mystisches Herrenhaus thront, könnte behaupten, dass "Rebecca" vielleicht ein bis höchstens zwei Seiten zu viel aufweist. Aber eigentlich würde ich das nur als hartnäckiges Gerücht verwerfen, denn neben der schier unendlichen Facetten, die diese großartige Geschichte besitzt, besitzt sie auch Manderley, das Anwesen der männlichen Hauptfigur Maxim de Winter, in das er mit seiner Ehefrau heimkehrt und in der noch immer der unsichtbare Geist seiner kürzlich verstorbenen Frau Rebecca umhergeht. Manderley besitzt eine ganz eigene Dynamik in der Geschichte, die wohl vor allem in der letzten Szene des Romans besonders hervortritt. Und auch die Rolle der weiblichen Figuren hat mir in "Rebecca" besonders gut gefallen und hat gezeigt, dass Daphne du Maurier ihrer Zeit glücklicherweise weit voraus war. Denn nicht nur ist es "Rebecca", die übrigens, auch nicht in Rückblicken, in keiner Szene des Romans selbst zur Wort kommt aber eine doch so unglaubliche Präsenz besitzt, dass der Titel des Buches maßgeblich ist, sondern auch die Haushälterin Mrs. Danvers verkörpert die Antagonistin genauso gut, wie Maxims neue Liebe, die wohl die größte aller persönlichen Entwicklungen im Roman vollzieht. Aber es ist gerade 'Rebecca', die komplett mit den Koventionen der damaligen Zeit bricht und das schafft sie, ohne, wie bereits erwähnt, einmal selbst zu Wort zu kommen. Natürlich werden gerade diese Frauenfiguren von der männlichen Gegenseite leider zeitgemäß in mehr als einer Szene degradiert, doch bleiben sie viel präsenter im Gedächtnis als ihre männlichen Gegenstücke, die oft etwas blass wirken. "Rebecca" ist zurecht ein Klassiker der Weltliteratur. Literarischer Stoff, der auch 86 Jahre nach Erstveröffentlichung nicht an Präsenz und Unterhaltung verloren hat. Und vor allem an Nachahmer. Denn das literarische Motiv in "Rebecca" finden wir nicht nur einmal auch in anderen Büchern wieder. Ein Klassiker, für den es mehr als Zeit wurde. Zuletzt gesehen: die gleichnamige Neuadaption auf Netflix. Sehr gut umgesetzt, würde aber trotzdem erst immer den Roman lesen.

Bisheriges Jahreshighlight 2025!
„Glück ist kein Besitz, der seinen Preis hat, er ist eine geistige Eigenschaft, ein Gemütszustand.“ — Daphne du Maurier aus „Rebecca“ Was für ein Glückgriff dieses Buch im April doch war, obwohl es schon einige Zeit in meinem Regal steht. Ich bin wirklich absolut begeistert. Eine junge Frau heiratet den wohlhabenden Witwer Maxim de Winter und zieht mit ihm auf sein imposantes Anwesen Manderley an der englischen Küste. Doch dort wird sie von der allgegenwärtigen Erinnerung an Maxims erste Frau, die schöne und charismatische Rebecca, überschattet. In einer Atmosphäre von Geheimnissen, Eifersucht und unterschwelliger Bedrohung muss die neue Mrs. de Winter ihren Platz in einer Welt finden, die ihr immer erdrückender erscheint. Grandioser Schreibstil. Absolutes Highlight. Absoluter Empfehlung.
Krimi & Coming-of-age mit schöner Schreibweise ⛵️💐🌊
Erstmal handelt es sich natürlich um eine wunderschöne Ausgabe mit tollen Illustrationen der Blumen, die auch im Roman eine Rolle spielen, und ein paar weiteren Inlays. 💐🥀 Für mich war die Geschichte um Manderley und Rebecca wirklich sehr spannend: gleichzeitig Krimi und Coming-of-age Roman, was mir gut gefallen hat! Die Schreibweise war schön, gefühlt habe ich die ganze Zeit mit in Manderley gelebt, die Gerüche gerochen und die Geräusche gehört. 🌊⛵️🌺 Obwohl ich einige Stellen etwas vorhersehbar fand und mich auch oft nicht in die Protagonistin reinführen konnte, mochte ich den Roman an sich sehr gerne - vor allem mit den Hintergrundinfos und dem spannenden Krimi Anteil. ☺️

Das war ein wirklich interessantes, spannendes und zum Nachdenken anregendes Buch. Ab der Hälfte baute sich stetig eine Spannung auf, die bis zum Ende anhielt.
Einen großen Plot habe ich vermutet, war jedoch dennoch überrascht. Das Ende kam sehr unerwartet, ich fand es allerdings sehr passend. Ein großartiges Buch! 🍂❤️🔥🥀
Rebecca Daphne de Maurier Ein Klassiker, erstmals 1938 erschienen und bereits mehrfach verfilmt, unter anderem von Alfred Hitchcock, hat es endlich auch in mein „Gelesen“-Regal geschafft. Und ich habe es nicht bereut - vielleicht schaue ich mir anschließend noch eine der Verfilmungen an 🫣 Dieser Roman überzeugt vor allem durch seine bildhafte Sprache und düstere Atmosphäre. Stilistisch sicher und der Zeit gemäß, der Handlung und des Ortes, an dem er hauptsächlich spielt angemessen kühl und distanziert. Dennoch gelingt es Daphne de Maurier hier eine Beziehung zur Protagonistin aufzubauen - dieselbe erfährt auch die meiste Entwicklung unter den Charakteren, hätte es dieses Subgenre damals bereits gegeben, ist diese Facette des Romans durchaus als Coming-of-Age zu bewerten und wir verfolgen es die ganze Zeit in Ich-Form aus der Augen der neuen Ehefrau. Sehr spannend, etwas sehr detailverliebt insbesondere was die Beschreibung des Landhauses Manderley angeht aber demnach auch sehr gut vorstellbar und flüssig zu lesen. Mrs Danvers als überzeugendste aller Antagonisten typisch englisch beschrieben hat mir auch einiges abverlangt. Die Handlung spitzt sich mehr und mehr zu je heftiger die Liebe und Beziehung unseres Frischvermählten Paares bedroht wird und je mehr auf sie einstürzt - bis zu einem knackigen Ende, das doch auf allen Ebenen überrascht wenn man die Zeit der Entstehung des Romans bedenkt. Großes Kino, verdiente ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Ein fesselnder, teilweise beklemmender und beeindruckend geschriebener Roman aus dem Jahr 1938.
Ich wusste lange nicht, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln wird. Sehr gut gefallen hat mir dann die Wendung und auch das Ende. Dass der Name der jungen weiblichen Hauptfigur nie genannt wird, und das Buch den Namen der bereits verstorbenen Frau ihres Ehemannes trägt, setzt schon den Rahmen für die Geschichte und ist einfach toll umgesetzt. Obwohl Rebecca verstorben ist, ist sie sehr präsent und alle Charaktere scheinen noch immer fasziniert von ihr zu sein. Das Buch beinhaltet viele Beschreibungen der schönen Natur auf dem englischen Landgut Manderley, in dem die Handlung größtenteils spielt. Ab und zu war es dadurch dann doch etwas langatmig.
Ein verständlicher Klassiker
Gerade habe ich nach gefühlt einem halben Monat lesen Rebecca von Daphne de maurier beendet. Trotz der Tatsache, dass das Buch ein Klassiker ist, hat es sich gut lesen lassen. Für mich war nur die Thematik schwierig zu verarbeiten. Eine Frau wird täglich runtergemacht und flüchtet sich in eine Ehe, in der sie mit der verstorbenen Vorgängerin konkurrieren muss. Hierbei wird sie kaum beachtet und versucht nicht unterzugehen. Mein Mitgefühl für die namenlose Protagonistin war immens und ich bin sehr froh, dass ich das Buch jetzt beendet habe.

Spannende Geschichte in einer wunderschönen Ausgabe
Eine wunderschöne illustrierte und mit Inlays bestückte Ausgabe hat mir das Entdecken dieses spannenden Klassikers sehr versüßt. Manderley war einst ein imposantes Herrenhaus mit einem parkähnlichen Garten, der jeden Gärtner und jede Pflanzenliebhaberin betört hat. Eine namenlose Ich-Erzählerin beschreibt uns, wie wunderbar die Blumen dort arrangiert waren und was für ein Duft von Ihnen ausging. Doch Manderley scheint nicht mehr das Zentrum im Leben der jungen Frau zu sein! Warum? Wir reisen in der Zeit zurück und fort von England, nach Monaco, wo sie Maxim de Winter kennen lernt. Er ist viel älter, und trotzdem verlieben sich die beiden. Hals über Kopf heiraten sie, und er nimmt sie mit nach Hause, nach Manderley. Maxim war schon einmal verheiratet, mit der wunderbaren Rebecca, alle schwärmen nur in den höchsten Tönen von ihr. Die neue Mrs.de Winter hat es nicht leicht. Sie vergleicht sich permanent mit ihrer Vorgängerin. Befeuert wird das ganze von der Haushälterin Mrs. Danvers die ein besonderes Verhältnis zu Rebecca pflegte. Wir lesen die Geschichte einer jungen Frau, die sich in einer Situation wieder findet, die sie völlig überfordert und in Selbstzweifel stürzt. Das war unglaublich plastisch beschrieben. Zeitweise fand ich die Protagonistin etwas lamoryant und ihren Ehemann sehr unsympathisch. Ungefähr nach der Hälfte des Buches passiert aber eine Wendung, die alles in ein anderes Licht drückt. Daphne du Maurier ist ein düsterer Roman gelungen, der durch seine farbenfrohe Sprache einen großen Lese Genuss vermittelt. Dabei spart die Autorin nicht an spannenden Momenten, die das Buch zu einem wahren Page Turner machen. Die Geschichte wirft moralische Fragen auf, die nicht alle beantwortet werden. Ganz viel Freude hat mir die Sprache der Blumen gemacht. Das war alles so intensiv beschrieben. Die wunderbaren Goodies waren nicht nur hübsch, sondern auch sehr informativ. Dabei drehte es sich nicht nur um Ergänzungen zum Text. Viel Hintergrundwissen zur Autorin, dem Roman und den Figuren hat man auf diese Art und Weise auch eingearbeitet. Ein sehr sinnliches Lesevergnügen welches es zu erforschen lohnt
Nach den ersten Kapiteln habe ich nicht so recht gewusst wohin das Buch möchte. Die Schilderung der Zeit und der Einstellungen der unbekannten Erzählerin fand ich gut, aber nicht überraschend. Allerdings hat das Buch dann richtig an Fahrt aufgenommen und ich fand es unglaublich spannend. Die Charaktere waren sehr unterschiedlich und auf ihre Weise eindringlich. Insgesamt hat mich die Erzählerin doch an manchen Stellen etwas genervt und die Meinungen über Rebecca waren auch nicht eindeutig.
Eine Geschichte, die sich entfaltet
Meine Leseerfahrung mit „Rebecca“ war insgesamt durchwachsen, entwickelte sich jedoch im Verlauf deutlich zum Positiven. Zu Beginn hatte ich große Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil wirkte auf mich zunächst ungewohnt und teilweise etwas schwerfällig, wodurch es mir nicht leichtfiel, der Handlung zu folgen oder eine Verbindung zu den Figuren aufzubauen. Besonders die ersten Seiten zogen sich für mein Empfinden etwas in die Länge. Erst ab etwa der Mitte des Buches, ungefähr ab Seite 200, änderte sich dies spürbar. Die Handlung gewann an Spannung, und auch die Atmosphäre wurde zunehmend dichter und fesselnder. Ich begann, mich stärker für die Figuren und ihre Beziehungen zu interessieren, und konnte mich besser in die Geschichte hineinversetzen. Die zuvor langsame Entwicklung zahlte sich im Nachhinein aus, da sie die Grundlage für die spätere Intensität bildete. Besonders hervorzuheben ist das Ende des Romans. Die Handlung nimmt eine überraschende Wendung, mit der ich so nicht gerechnet hatte. Diese unerwartete Entwicklung hat meine Sicht auf die gesamte Geschichte noch einmal verändert und das Buch für mich deutlich aufgewertet. Rückblickend erscheint vieles durch das Ende in einem neuen Licht. Insgesamt ist „Rebecca“ ein Buch, das Geduld erfordert, sich aber letztlich lohnt. Wer bereit ist, sich auf den besonderen Schreibstil und das langsame Erzähltempo einzulassen, wird mit einer spannenden und atmosphärisch dichten Geschichte belohnt.
Überraschend
Das Ende habe ich so nicht kommen sehen. Eine ganze Weile hab ich mich gefragt wann genau es denn jetzt mal zur Sache geht, aber das Buch hat seinen ganz eigenen Sog. Kann es leider nicht in Worte fassen, man will einfach wissen wie, wann und was denn jetzt da noch kommt ohne das man gelangweilt ist oder abbrechen will. Tolle Erzählweise. Tolles Buch. Klare Leseempfehlung. Zurecht als Klassiker deklariert
Description
'The moment I finished this story, I turned to page one and started it over again' MALORIE BLACKMAN
'Excellent entertainment . . . du Maurier created a scale by which modern women can measure their feelings' STEPHEN KING
'Rebecca is a masterpiece in which du Maurier pulls off several spectacular high-wire acts that many great writers wouldn't attempt' JIM CRACE, GUARDIAN
On a trip to the South of France, the shy heroine of Rebecca falls in love with Maxim de Winter, a handsome widower. Although his proposal comes as a surprise, she happily agrees to marry him. But as they arrive at her husband's home, Manderley, a change comes over Maxim, and the young bride is filled with dread. Friendless in the isolated mansion, she realises that she barely knows him. In every corner of every room is the phantom of his beautiful first wife, Rebecca, and the new Mrs de Winter walks in her shadow.
Not since Jane Eyre has a heroine faced such difficulty with the other woman. An international bestseller that has never gone out of print, Rebecca is the haunting story of a young girl consumed by love and the struggle to find her identity.
This beautiful cover design on this deluxe edition is by textile designer Neisha Crosland.
'As a new generation of readers are introduced to the wicked housekeeper Mrs Danvers and learn Maxim de Winter's terrible secret, this chilling, suspenseful tale is as fresh and readable as it was when it was first written' DAILY TELEGRAPH
Book Information
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"Gestern Nacht träumte ich, ich sei wieder in Manderley..." Wer einmal den ersten Satz des Romans von Daphne du Maurier gelesen hat, wird ihn und das Geheimnis um "Rebecca" niemals vergessen. Als dieser für seine außergewöhnliche Atmosphäre berühmter Roman im Jahre 1938 im englischen Original erschien, hatte die Autorin zwar schon Werke veröffentlicht, aber dieses sollte ihr den internationalen Durchbruch bringen. In dem Nachwort von Elmo Schwandtke heißt es zu dem Erfolg von "Rebecca": Die Kritik wird Daphnes Werk neben "Vom Winde verweht" stellen und es zum Klassiker der Moderne machen. Das wesentliche Moment des Erfolgs liegt im Spannungsverlauf begründet. Der Leser wird zum Weiterlesen geradezu "gezwungen", weil er Antworten auf die von der Erzählerin ein geflochtenen Fragen haben möchte. Daphne du Maurier entführt ihn aus einer illusionslosen, gesicherten Moderne in ihre imaginäre Welt des Schauerlichen, des Bedrohlichen und des Abenteuerlichen. Hört sich das nicht nach einer phantastischen Lektüre an? Leider wurde das Buch hierzulande in die Kategorie "Unterhaltungsliteratur" gesteckt. Dies hat vielleicht dazu geführt, dass manche sich diese Lektüre entgehen ließen. Dabei ist der Roman trotz seiner leichten Lesbarkeit keineswegs ein literarisches Leichtgewicht. Die Autorin fordert mit ihrem einzigartigen Stil, der immerfort neue Fragen stellt, unsere Wahrnehmung und vielleicht auch unseren moralischen Kompass heraus. Ein Schlüssel zu "Rebecca" liegt in dem Gedichtband begründet, den der Protagonist der Ich-Erzählerin überlässt und offensichtlich ein Geschenk seiner verstorbenen Frau war. In dem Buch findet sich die folgende Widmung: "Für Max - von Rebecca." Als die Ich-Erzählerin den Gedichtband aufschlägt, entdeckt sie die Zeilen, die offenbar eine Referenz an das berühmte Gedicht des Dichters und Mystikers Francis Thompson "The Hound of Heaven" darstellen, in der es um eine verlorene Seele geht, die sich weigern möchte, von Gott gefunden zu werden. Die erste Zeile des Originalgedichts lautet: "I fled Him, down the nights an down the days; ..." FAZIT Dieser Klassiker der Moderne ist nicht nur leicht zugänglich und spannend, er eignet sich auch ideal für eine gemeinsame Leserunde. Wer also gerne noch zum aktuellen BuddyRead dazu kommen möchte, indem schon fleißig kommentiert wurde, ist herzlich willkommen (Leseziel bis 21. März 2026). Auf eine Zusammenfassung des Plots habe ich diesmal verzichtet, weil "Rebecca" sehr bekannt ist, nicht zuletzt wegen der berühmten Verfilmung von Alfred Hitchcock mit Joan Fontaine und Laurence Olivier in den Hauptrollen. Als ReRead habe ich den Roman wieder sehr genossen und die entdeckten Aspekte meiner lieben Mitleserinnen haben die Lektüre für mich bereichert. Eine unbedingte Leseempfehlung.
Wie toll war dieses Buch ♥️
Ich habe bereits ,Meine Cousine Rachel‘ von Daphne du Maurier gelesen und habe es sehr gemocht, aber dieses Buch habe ich geliebt ! Es war so verwirrend am Anfang, man kannte die Motive der Protagonisten nicht und konnte deswegen nicht alles glauben was sich die junge schüchterne Mrs. de Winter sich eingeredet hat, aber das mochte ich in ihrem ersten Buch auch schon richtig gerne. Das Ende war super spannend und das Buch wurde noch halb zum Krimi, einfach spannend zu lesen und super unterhaltend. Ich kann das Buch jedem empfehlen der Bücher aus den 1920ern gerne mag 🌺

Düsterer und bedrückender Landsitz- einfach fesselnd
📚 Wenn die Vergangenheit dich nicht loslässt 📚 Eine junge Frau, schüchtern und etwas linkisch, begleitet als Gesellschafterin der betuchten Mrs. van Hopper. (Ihren Namen erfahren wir im gesamten Buch nicht.) Als eine Reise die beiden Frauen an die Côte d’Azur führt, lernt sie durch ihre aufdringliche Chefin den reichen Gutsherren Maxim de Winter kennen. Der attraktive Witwer ist wesentlich älter als sie. Und doch fühlen sie sich wohl beieinander. Ihre Abreise stoppt er mit einem (zugegeben echt extrem unromantischen) Heiratsantrag. Den das unsterblich verliebte Mädchen natürlich sofort annimmt. So landet unsere namenlose Heldin auf dem Landsitz Manderley und sieht sich der alles umgreifenden Erinnerung an die ehemalige Herrin Rebecca gegenüber. Jeder strahlt die Liebe zu dieser beeindruckenden Frau aus, sodass die neue Ehefrau immer unsicherer und scheuer wird. Doch was steckt hinter all dem? Und was verbirgt die mondäne Vergangenheit wirklich? Ich fand das Buch wirklich schön. Diese Lebensreise lässt einen mitleiden und die bedrückende Atmosphäre quillt regelrecht wie Nebel aus den Seiten hervor. Meine einzige Kritik ist, dass die Protagonistin sich manchmal im Selbstmitleid "suhlt" und es das ein oder andere Mal störend wurde. Aaaaber alles andere, wie die verschiedenen Charaktere auf Manderley, die Umgebung, die man fast vor sich sehen kann, ist fesselnd. Ein packendes Buch, mit Thrill, Liebe und jeder Menge Tea-time im Salon.

Gutes Einsteigerbuch, wenn man anfangen möchte Klassiker zu lesen.
Die Geschichte war sehr atmosphärisch und teilweise auch düster und verworren. Der Anfang war sehr vielversprechend, der Mittelteil hatte leider seine Längen und das Ende war sehr spannend. Mit den Protagonisten bin ich irgendwie nicht warm geworden. Am ehesten noch mit unserer Hauptprotagonistin, deren Namen wir nie erfahren, aufgrund ihrer Erzählperspektive. Leider wurden meine Erwartungen, was die Geschichte betrifft nicht ganz erfüllt. Trotz allem hat mich die Story nicht losgelassen und ich wollte natürlich wissen wie sich alles auflöst. Das Ende hat mich bisschen stehen gelassen, das ging mir zu schnell, ich hatte noch so viele Fragen. Der Schreibstil war aber recht einfach gehalten und ließ sich auch wirklich gut lesen. Mich treibt nur eine Frage um: Wie hieß sie?
Was für ein atmosphärischer und fesselnder Klassiker. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und fand es teilweise wirklich gruselig und spannend. Die Autorin hat mir ihrer Sprache eine wunderbare, düstere Atmosphäre geschaffen und mich als Leserin an meiner Wahrnehmung zweifeln lassen. Ab einem gewissen Punkt hat mich die Geschichte etwas verloren, aber ich mochte es wirklich sehr und werde es bestimmt nochmal lesen.
"Niemand würde Manderley je etwas anhaben können." Oder etwa doch?
Ich habe "Rebecca" von Daphne du Maurier nun zum 2. Mal gelesen und es war wieder großartig. Zusätzlich haben die kleinen Extras und Illustrationen der Ausgabe aus dem Coppenrath Verlag dieses Leseerlebnis ganz besonders gemacht.🪻💐📜 Die Geschichte beinhaltet: Liebe, Loyalität, Hass und Intrigen. Wer Handlungen mag, die mit einem alten Herrenhaus und Geheimnissen zu tun haben, der wird dieses Buch lieben. Außerdem hat du Maurier es auf eine so lebhafte Art und Weise geschafft, die Wahrnehmung der Protagonistin zu beschreiben, dass man während des Lesens direkt Bilder dazu im Kopf hatte. Ich liebe die Ruhe zu Beginn der Handlung und die immer weiter aufbauende Spannung im Verlauf der Geschichte. Ein zeitloses Buch mit Sogwirkung. Ich kann es wirklich nur empfehlen😊
Atmosphärischer geht es kaum! 🌹
Der Auftakt der Lektüre hat mich direkt angesprochen: die Schilderung des zum greifen real und nah wirkenden Traumes der Erzählerin. Recht unvermittelt erfahren wir, dass wir uns in einer Rückschau auf dramatische Ereignisse befinden. Die weibliche Erzählstimme blickt zurück auf ihr einstiges Heim, einen englisches Landsitz, der aber vollkommen verwildert und verlassen ist, sie erwähnt in Trauer ihren Hund und bezieht sich immer wieder auf einen ominösen „Ihn“ als Partner, den sie anscheinend aufrichtig liebt. Die eigentliche Handlung ist in diesen Rückschau-Rahmen eingebettet und so sind wir von Anfang an gespannt, wie ist zur aktuellen Situation der Erzählerin kam. Wir lernen sie initial in Monte Carlo kennen, wo sie sich in einer Art Aschenputtel-Situation befindet, entsprechend dieses Schemas ist die rasante Beziehung und Eheschließung mit dem mysteriösen Maxim de Winter (selbst sehr Name ist geheimnisvoll) ihre Rettung aus dieser Bredouille. Unsere Protagonistin wird immer wieder als unsicher, unselbstständig und kindlich geschildert. Maxims Verhalten bleibt unberechenbar, mal Wärme, mal Liebesentzug und Distanz. Das verschärft sich noch weiter als die beiden auf seinem stattlichen Landsitz Manderley in England ankommen. Die Erzählerin fühlt sich fremd, unzulänglich, erlebt Ablehnung und wird immer unselbstständiger und fahriger. Der Titel gebende Vorname „Rebecca“ gehört keineswegs zur Protagonistin, sondern zur verstorbenen ersten Lady De Winter, Maxims erster Frau, deren Andenken alles überstrahlen bzw. überschattet. Der Name „Rebecca“ fällt unentwegt, den Namen der Erzählerin erfahren wir bis zuletzt nicht. Das Klima der Unsicherheit und Unberechenbarkeit spitzt sich zunehmend zu, die Distanz zu Maxim wird immer brutaler. Dann entspinnt sich ein schauriger cold case und für mehrere Figuren zieht sich die Schlinge des Tatverdachts zunehmend zu. Bis zu diesem Punkt hatte ich eigentlich einen anderen weiteren Verlauf der Handlung erwartet, waren doch die ungesunden Aspekte der Paarbeziehung zwischen der Protagonistin und Maxim so feinsinnig charakterisiert worden. Das letzte Drittel habe ich auch gern gelesen. Es war ein fesselndes Leseerlebnis. Dennoch fällt es mir schwer, mit den Beschuldigten mit zu hoffen, zu unangenehm empfand ich deren Verhalten im Vorfeld und zu problematisch die Tat, auch nach Entdeckung des bis zuletzt geheimen Hintergrunds. Die Wendung in der Atmosphäre der Paarbeziehung hinterlässt bei mir einen Beigeschmack. Der Schreibstil hat mir sehr zugesagt, all die Naturbeschreibungen mit ihrem atmosphärischen Foreshadowing, das wiederkehrende Motiv des riskanten Fahrstils, die Schauplätze Upper class Society, Maskenball, Gerichtsverhandlung waren sehr gut gewählt. Das Buch liest sich sehr flüssig und ich hätte auch keine größeren Nachfragen gestellt, hätte man mir gesagt, es sei aus der Gegenwartsliteratur. Besonders berührt haben mich die Gedanken der Protagonistin zur Lebenssituation der Großmutter von Maxim. Zusammengefasst: Ich habe „Rebecca“ sehr gern gelesen, empfehle es weiter, hätte mir aber einen anderen Verlauf der Handlung im letzten Drittel gewünscht. Aber Klassiker ist Klassiker und daher bemühe ich mich, ihn moralisch nicht nur aus dem Kontext der Gegenwart, sondern seiner Entstehungszeit zu bewerten.
„Gestern Nacht träumte mir, ich sei wieder in Manderley.“ Daphne du Maurier
Die ersten zwei Drittel: Psychothriller. Bedrückende Stimmung, düster, faszinierend. Dann Anteile von Gerichtsthriller und klassischem Whodunit. Hochspannend! Plotwists. Das Ende dann nochmal: wow...es kam nur etwas abrupt für mich und liess mich mit offenen Fragen zurück. Obwohl der Roman in weiten Teilen im Sommer spielt (im Übergang zum Herbst) ist es ein perfekter Read für Oktober/November durch die Atmosphäre finde ich. Dass das Ganze romantisch sein soll (Maxim? Really?) ist natürlich fragwürdig.
Zeitloser Klassiker!
Last night I dreamt I went to Manderley again, sagt die namenlose Erzählerin und damit beginnt die Geschichte. Die Handlung mag man bereits durch die Verfilmung von Hitchcock kennen. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und mich oft gefragt, wie es die Autorin geschafft hat, dieses Stilwunder so meisterlich zu schreiben. Das Geschehen entfaltet sich einfühlsam und Schritt für Schritt dringt der Leser hinter das Dickicht der Geheimnisse von Manderley. Wer das Ende nicht ohnehin kennt, ahnt es – und doch bleibt das Buch spannend bis zur letzten Zeile. Das ist große Unterhaltung und Literatur in einem. Toll geschrieben, athmosphärisch, düster und spannend. Absolut lesenswert.
Spannend und sehr anspruchsvoll geschrieben
Wir lernen Maxim den Hausherren von Manderley kennen, der die sehr viel jüngere Protagonistin, die die Geschichte erzählt zur Frau nimmt Diese ist ein junges unerfahrenes Mädchen, das sich in dieser, nennen wir sie High Society Welt, nicht wirklich wohlfühlt und mit den Schatten ihrer Vorgängerin zu kämpfen hat. Dazu kommen Geheimnisse,, die ihre kleine Welt immer mehr erschüttern. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten reinzukommen, aber dann wurde es immer besser. Man fliegt nicht durch die Seiten, da es in der damaligen Sprache geschrieben ist und dadurch liest man langsamer. Die Kapitellänge war angenehm und so ab der Hälfte kam dann auch die Soannung mit dazu. Es war ein solides Buch an das ich immer wieder gerne zurückdenken werde. Eben ein Klassiker
Wow! Ein wirklich tolles Buch, das ich kaum weglegen konnte
Daphne du Maurier entführt durch ihren Schreibstil und ihre Geschichte in eine Welt, in der man denkt, man wäre selbst die ganze Zeit auf dem Anwesen Manderley dabei. Die Geschichte bleibt bis zur letzten Seite spannend, man fühlt mit der Hauptprotagonistin mit und will die Geheimnisse rund um Manderley, Rebecca, Maxim und Mrs. Denvers lösen. Dabei hat man dauerhaft ein beklemmendes Gefühl und taucht so dermaßen in die Geschichte ein, dass man denkt selbst ein Teil davon zu sein und es unmöglich wird, das Buch wegzulegen. Ein Klassiker, der sich liest wie ein moderner Thriller und durch seine subtile Art so intensive Atmosphäre schafft - perfekt für dunkle Herbst- oder Wintertage!
Ich bin mit diesem Roman etwas nachsichtig, da es sich um einen Klassiker handelt. Es wird ausschließlich aus der Sicht der neuen Frau de Winter geschrieben. Die Beschreibungen sind sehr detailverliebt. Es gibt ausschweifende Gedanken wie etwas war oder sein könnte. Es gibt einige Situationen die mehrfach wiederholt wurden. Die Dialoge sind oft gestelzt und das hat nicht nur etwas mit alter Sprache zu tun. Es war auch nicht besonders spannend. Ich glaube ein heutiger Autor hätte daraus eine Reihe gemacht.
Ich hab ein paar Seiten gebraucht, um mich an die Erzählweise zu gewöhnen. Aber dann war ich voll drin und wollte nicht mehr aufhören. Alles ist so malerisch beschrieben und spürbar gemacht, dass es für mich wie ein Film war. Auf weiten Strecken passiert gar nicht so viel, aber es ist einfach so toll geschrieben, dass für mich trotzdem keine Längen aufkamen. Das Buch ist gefühlvoll in alle Richtungen, mysteriös, einen Hauch düster, tragisch und romantisch mit tollen Charakteren und vor allem am Schluss ganz viel Spannung. Ich fühl mich so zu der Geschichte hingezogen, dass ich wieder mal denke, ich gehöre eigentlich in ein anderes Jahrzehnt.
Daphne du Mauriers „Rebecca“ ist ein zeitloser Gothic-Klassiker, der viel zu lange auf meiner Leseliste verstaubte. Dank meines Buchclubs habe ich nun endlich den Weg nach Manderley gefunden - und wurde von der düsteren Atmosphäre förmlich verschlungen.😍✨ Die Geschichte beginnt mit einer jungen, namenlosen Erzählerin, die als Gesellschafterin ein eher tristes Dasein fristet. Ihr Leben ändert sich schlagartig, als sie den 42-jährigen Witwer Maxim de Winter kennenlernt und dessen zweite Ehefrau wird. Doch der Einzug in sein prachtvolles Anwesen entpuppt sich als psychologischer Spießrutenlauf: Der Geist der verstorbenen Rebecca scheint noch in jedem Zimmer zu hausen und durch das Personal - allen voran die unheimliche Mrs. Danvers - weiterzuleben. Unsere Protagonistin, noch keine 21 Jahre alt, fühlt sich in der übermächtigen Präsenz ihrer Vorgängerin zunehmend verloren. Obwohl sich die Handlung eher langsam entfaltet, hat mich das Buch vollkommen in seinen Bann gezogen. Du Maurier beschreibt meisterhaft, wie es sich anfühlt, in den Schatten einer früheren Beziehung zu treten und zu versuchen, sich ein eigenes Zuhause zu schaffen, während alles noch die Handschrift einer Anderen trägt. Für mich ist „Rebecca“ ein nahezu perfekt konstruierter Roman. Jedes Element - von der dichten Atmosphäre über die subtile Spannung bis hin zum fulminanten Finale - greift nahtlos ineinander. Der etwas gemächliche Einstieg wird durch einen grandiosen Payoff mehr als wettgemacht. Manderley ist dabei weit mehr als nur eine Kulisse; das Haus wird durch die präzisen Beschreibungen zu einem eigenen, lebendigen Charakter. Auch Wochen nach dem Zuklappen lässt mich das Schicksal der zweiten Mrs. de Winter nicht los. Hat sie am Ende wirklich triumphiert? Oder ist sie lediglich in die starren Konventionen geflüchtet, gegen die Rebecca so rebellisch aufbegehrte?🤔 Eines steht fest: „Rebecca“ ist ein fesselndes Leseerlebnis, das man nicht vergisst. Ein absolutes Muss für alle, die atmosphärische Tiefe und psychologische Spannung lieben.🖤✨

Ein Buch, das leise beginnt und mich nicht mehr losgelassen hat
Rebecca war ein Buch, auf das ich mich sehr gefreut habe – nicht zuletzt, weil ich bereits eine Verfilmung kannte. Umso schöner war es, wie schnell ich in die Geschichte hineingefunden habe. Der Lesefluss war von Anfang an sehr angenehm, sodass ich das Buch innerhalb weniger Tage beendet habe 📖✨. Die Protagonistin empfand ich stellenweise als naiv und kindlich, doch genau das passt zu ihrer Lebensphase und macht ihre Entwicklung glaubwürdig. Entgegen meiner Erwartungen – und im Vergleich zur Verfilmung – habe ich den Roman nicht als düster oder thrillerhaft wahrgenommen. Für mich ist Rebecca vor allem ein dramatischer Liebesroman ❤️. Die Präsenz der verstorbenen Rebecca ist dabei außergewöhnlich gut herausgearbeitet: Sie ist allgegenwärtig, ohne selbst aufzutreten, und prägt die Atmosphäre des gesamten Buches. Im letzten Teil zieht das Tempo deutlich an – Ereignisse folgen Schlag auf Schlag, Gespräche werden ehrlicher, intensiver, und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Nach dieser starken Spannungssteigerung wirkte das Ende für mich überraschend abrupt. Gerade weil der Roman mit einer Erzählung aus der Gegenwart beginnt, hätte ich mir gewünscht, am Schluss noch einmal dorthin zurückzukehren – um zu erfahren, wie das Erlebte nachwirkt und wie die Figuren ihr Leben weiterführen. Dieses kleine Gefühl der Unrundheit bleibt, ändert aber nichts daran, dass mich das Buch insgesamt sehr begeistert hat.

Eine tolle Geschichte, hat mich gut unterhalten. Für Klassiker-Anfänger sehr gut geeignet.
Ich weiß gar nicht warum, aber, vor einiger Zeit tauchte immer wieder der Klassiker “Rebecca” in meinem Feed auf. Zeit, den Hype auf den Grund zu gehen. Ich wusste am Anfang nicht ganz, dass ich mich auf einen Klassiker-Thriller eingelassen habe. Die Erkenntnis ist nur langsam durchgesickert. Sehr oft wollte ich die Protagonistin durchschütteln und ihr zurufen, dass sie einen Charakter haben darf und nicht in ihren eigenen Erwartungen eingesperrt leben sollte. Dieses Buch ist für mich der Prototyp jedes Thrillers. Wir erleben die typische Entwicklung jedes Buches dieses Genres, aber es war dennoch spannend zu lesen. Die Verdachtsmomente und zusätzlichen Details, das Abklopfen der Vermutungen und die Enthüllungen, die alles in Frage stellen. Man hat das Gefühl die Geschichte schon zu kennen, doch dann noch ein weiteres Puzzleteil hinzu und die Geschichte hat einen erneut wieder am Haken. Dazu kommt diese tolle, atmosphärische Erzählweise und die sprachlichen Besonderheiten, welche der Story nochmal eine andere Tiefe verleihen.

„Rebecca“ ist für mich ein echter Klassiker, den ich eigentlich aus Angst vor einer zu schwierigen Sprache zunächst zögerlich gelesen habe. Anfangs fiel mir der Schreibstil etwas schwer, doch mit der Zeit wurde das Lesen deutlich flüssiger und ich konnte mich immer mehr in die Geschichte vertiefen. Das Buch hat mich wirklich überrascht, denn es war viel besser, als ich erwartet hatte. Es bietet sich perfekt für einen Buddyread an, weil man so viel darüber diskutieren und Theorien aufstellen kann. Die Charaktere sind ziemlich manipulativ, vor allem Maxim. Er wirkt oft erpresserisch, redet der Erzählerin ein schlechtes Gewissen ein und ändert seinen Tonfall schnell, ohne dass es der Erzählerin wirklich auffällt. Insgesamt ist „Rebecca“ ein faszinierender Roman, der mit einer dichten Atmosphäre und komplexen Figuren überzeugt. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten beim Lesen lohnt es sich auf jeden Fall, sich auf die Geschichte einzulassen!

Emotional, sehr bewegend, wurde zum Ende immer spannender
Wir haben das Buch in unserem Lesekreis gezogen, sonst hätte ich es wohl nicht gelesen. Am Anfang brauchte ich etwas, um in die Geschichte richtig eintauchen zu können. Von Seite zu Seite fasziniertes mich immer mehr, so daß ich mir dann die Schmuckausgabe kaufte. Und nun kam alles zusammen, eine sehr gut erzählte, zum Ende hin eine immer spannendere Geschichte, ein richtiger Krimi und eine erstklassige Ausgabe mit vielen tollen Beigaben.
Tolles Drama viktorianisch angehaucht
Sehr schöne Ausgabe. Danke wieder mal an coppenrath dafür. Es hat etwas gedauert (ca. 20 Seiten) um reinzukommen. Danach hat es mich aber nicht mehr losgelassen. Spannend, schön und mit ein paar Twists versehen geschrieben und sehr toll zum lesen. Empfehlung für alle „schaurig schönen“ Klassik-Liebhaber.
Ganz anders aber richtig gut - Rebecca und ihre zwei Gesichter
Daphne du Mauriers Rebecca war schon sehr lang auf meinem TBR und nun habe ich es direkt zum Herbstanfang gelesen! „Rebecca“ ist ein Roman, der sich langsam entfaltet – trügerisch schön, unheimlich dicht und voller verborgener Strömungen. Schon die ersten Seiten schaffen eine Atmosphäre, die perfekt in den Herbst passt: feuchte Luft, dunkles Holz, das Knistern des Feuers, und über allem die unheimliche Präsenz von Manderley – einem Ort, der selbst zur Figur wird. Erst habe ich einen Moment gebraucht um mich auf die Geschichte einzulassen aber die Art, wie du Maurier die Spannung aufbaut, ist meisterhaft: Nichts geschieht offen, alles schwingt zwischen Andeutung und Schweigen. Und gerade dadurch gewinnen die Wendungen ihre Wucht. Wenn sich Stück für Stück die Wahrheit über Rebecca, Max und ihre scheinbar perfekte Ehe enthüllt, kippt die Geschichte… Was mich besonders beeindruckt hat, ist, wie sehr die Atmosphäre selbst zum Erzählen beiträgt. Das Meer, der Wind, das Haus – sie spiegeln die seelischen Zustände der Figuren. Es ist ein Buch, das man am besten bei Regen liest, eingehüllt in eine Decke, während draußen das Wetter tobt. Das Ende hat mich dabei zwiespältig zurückgelassen. Es ist offen, beinahe abrupt, und lässt mehr Fragen als Antworten. Ich war überrascht – und, ehrlich gesagt, etwas unbefriedigt. Vielleicht aber ist genau das der Punkt: Dass Rebecca kein Märchen ist, sondern ein Spiegel menschlicher Unsicherheiten, Schuld und Machtspiele, der sich einer einfachen Auflösung verweigert. Und während viele über Maxim, die Erzählerin oder natürlich Rebecca selbst sprechen, war für mich Frank Crawley der heimliche Mittelpunkt. Er ist der Einzige, der Ruhe, Ehrlichkeit und Mitgefühl verkörpert – ein leiser, aber moralisch klarer Gegenpol zu all der manipulativen Dunkelheit um ihn herum. Insgesamt ist Rebecca ein Roman, der sich weniger lesen als erleben lässt – ein düster-schöner Klassiker, der lange nachhallt, weil er uns zwingt, mit dem Ungewissen zu leben.
"Gestern Nacht träumte mir, ich sei wieder in Manderley. Ich sah mich am eisernen Tor der Einfahrt stehen, und ich konnte zuerst nicht hineingelangen, denn der Weg war mir versperrt." Solange hatte ich schon vor Rebecca gelesen und frag mich warum ich so lange gewartet habe. Rebecca hat mich von Anfang bis Ende fasziniert. Schon die ersten Kapitel geben subtile Hinweise auf den Verlauf der Geschichte, sodass ich sie nach dem Ende noch einmal gelesen habe, um die Zusammenhänge besser zu verstehen. Die atmosphärischen Landschaftsbeschreibungen und die dichte Stimmung haben mich vollkommen in die Welt von Manderley gezogen. Was mir besonders in Erinnerung geblieben ist, war nicht das Verbrechen selbst, sondern die manipulative Beziehung zwischen Maxim und der neuen Mrs. de Winter. Sie hat nicht einmal einen eigenen Namen und wird von ihm wie ein Kind behandelt – er hält sie emotional klein und kontrolliert sie. Das war für mich noch verstörender als die eigentliche Handlung. Der Charakter von Rebecca selbst ist meisterhaft aufgebaut. Sie ist nie wirklich präsent, aber ihr Einfluss ist in jeder Szene spürbar. Die Art, wie ihr Bild von den anderen geformt wird, macht sie zu einer der faszinierendsten Figuren des Buches. Ich kann Rebecca schwer einem Genre zuordnen – es ist eine Mischung aus Krimi, Thriller, Gothic und Liebesroman. Aber egal, in welche Schublade es passt: Es ist absolut lesenswert und ein Klassiker, den ich jede Minute genossen habe! "Woran mochte es wohl liegen, dass manche Orte so viel schöner wirkten, wenn man allein war?" Mein Rating 4,75/5
Einfach wunderbar. Ab sofort mein Lieblingsbuch.
Maxim de Winter, eine bekannte Persönlichkeit der britischen Oberschicht, lernt in einem Hotel in Frankreich eine junge Frau aus bescheidenen Lebensverhältnissen kennen. Während seines kurzen Aufenthalts treffen sie sich immer wieder und verlieben sich ineinander. Nach einem überraschenden Heiratsantrag, den die junge Frau annimmt, folgt sie Maxim zu Manderley, seinem prächtigen Landsitz. Nach ihrer Ankunft realisiert die junge Frau de Winter, dass das Leben auf Manderley ganz anders ist, als sie sich vorgestellt hat. Sie wird andauernd an Rebecca, Maxims verstorbene Ehefrau, erinnert und verfällt dadurch in eine krankhafte Eifersucht. Während der gesamten Geschichte folgen die Leser:innen dem inneren Kampf der jungen Frau de Winter, zum einen möchte sie Zeit mit ihrem geliebten Ehemann verbringen und das Leben auf Manderley leben, von dem sie immer schon immer geträumt hat. Auf der anderen Seite wird sie von der unheimlichen und fanatischen Haushälterin Frau Danvers ständig an Rebecca erinnert. Die Gedanken und Gefühle der Protagonistin sind sehr realistisch. Im Laufe der Geschichte nimmt die Eifersucht der jungen Frau ein zunehmendes krankhaftes Ausmaß an. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und ihr Empfinden nachvollziehen. Dieser Aspekt macht für mich eine gute Geschichte aus, daher gehört das Werk Rebecca nun zu meinen Lieblingsbüchern.
Tolle atmosphärische Geschichte und ein perfekter Klassiker für Einsteiger ❤️
Unsere Protagonistin lernt den um einige Jahre älteren Maxim De Winter kennen, dessen Ehefrau Rebecca vor einem Jahr verstorben ist und verliebt sich in ihn. Sie wird kurzerhand seine neue Ehefrau und zieht zusammen mit ihm auf sein Anwesen namens Manderley. Als neue Herrin von Manderley ist sie ihrer neuen Rolle von Anfang nicht wirklich gewachsen und gleichzeitig ist überall noch der dunkle Schatten von Rebecca auf dem Anwesen und bei den Bediensteten zu spüren. Als nach einiger Zeit plötzlich doch noch Rebeccas Leiche gefunden wird, gerät Maxim de Winter unter Mordverdacht. Meine Meinung: Ich habe noch nicht allzu viele Klassiker gelesen und möchte nach und nach noch einige lesen. Rebecca war jedoch bisher der leichteste zu lesende Klassiker für mich und hat einen unglaublichen Sog auf mich ausgewirkt. Daphne du Maurier beschreibt die Umgebung sowie die Gefühle der Protagonistin sehr treffend und einnehmend. Die Geschichte verläuft insgesamt zwar eher ruhig, bleibt bis zum Ende hin aber hoch spannend. Das Ende selbst hat mich mit offenem Mund zurückgelassen und ich hätte da ja eigentlich noch ein paar Fragen gehabt, aber so war es doch irgendwie ein perfekter Abschluss dieser tollen Geschichte. Ganz klare Empfehlung und ein gutes Einsteiger-Buch in das Genre Klassiker 📖 Von Daphne du Maurier muss ich mir jetzt auf jeden Fall Lesenachschub besorgen 😌

Mrs de Winter hat alles im Griff
Ein junges Mädchen lernt in ihrem Urlaub Maxim de Winter kennen. Anstatt ohre Aufgabe als Gesellschafterin bei Mrs Van Hopper wahrzunehmen, die Mitten im Urlaub erkrankte, verbringt sie ihre Zeit mit Max, und nimmt die Gunst der Stunde wahr, als die ältere Dame abreisen möchte. Mit ihren Sorgen von Mrs Van Hopper „gefangen“ zu sein wendet sie sich an Max. Dieser bietet ihr an sie zu heiraten. Und so wird sie die neue Mrs de Winter. Aber die ehemalige Mrs de Winter, Rebecca, hat noch alle un jeden im Griff: Max, das Anwesen Manderley mit all seinen Bediensteten und letztendlich das frische Ehepaar. Die Protagonistin findet sich erneut in einem Gefängnis, jedoch anderen Ausmaßes. Nach und nach entdeckt sie sich selbst und kommt hinter Rebeccas und Maxims schreckliche Geschichte. Und diese endet alles andere als gut. Bis auf die letzte Seite zieht Daphne Du Maurier ihre Leser in den Bann dieser Geschichte, die zurecht ein Klassiker ist und spannend bleibt. Die Erzählerin nimmt einen mit auf ihren Weg, lamentiert ein wenig zu viel, was aber der Spannung und der Handlung der Geschichte keinen Abbruch tut.

Übersetzt von Brigitte Heinrich und Christel Dormagen "Rebecca", ein Buch, das man eigentlich nicht mehr vorstellen muss. Daphne du Mauriers Roman, erstmals erschienen 1938 ist längst ein Klassiker geworden, mehrmals verfilmt, unter anderem vom Großmeister Alfred Hitchcock und zuletzt 2020 für Netflix. Unzählige Theater- und Musicaladaptionen kommen hinzu. Doch tatsächlich war es schlussendlich Nicola Upsons "Drehbuch des Todes", in der sie eine Kriminalgeschichte um dem Dreh Alfred Hitchcocks des Romans "Rebecca" aufbaut, der mich dazu gebracht hat endlich das Buch in die Hand zu nehmen. Und ich habe es keine Sekunde bereut. "Rebecca" hat so viele Facetten. Es ist eine besondere Liebesgeschichte, aber auch so viel mehr. Es ist ein psychologisch meisterhafter Spannungsroman, der seine subtile Spannung zwar langsam aufbaut aber seine Leser:innen damit komplett einnimmt. Es ist ein Sittenporträt der feineren Gesellschaft Großbritanniens in den dreißiger Jahren. Und ein bisschen ist es auch eine Art Geistergeschichte, auch wenn der Geist zwar nicht weniger präsent ist, aber unsichtbar bleibt. Ich gebe zu, so manch einer, der nicht wie ich alles inbrünstig liebt, was typisch britisch schreit und schon mit herrlich verträumten Augen den Zeilen eines schönes Nachmittags folgt, die lediglich einen Spaziergang entlang der zerklüfteten malerischen Felskante an der Küste beschreiben, während im Hintergrund ein prachtvolles aber auch nicht minder mystisches Herrenhaus thront, könnte behaupten, dass "Rebecca" vielleicht ein bis höchstens zwei Seiten zu viel aufweist. Aber eigentlich würde ich das nur als hartnäckiges Gerücht verwerfen, denn neben der schier unendlichen Facetten, die diese großartige Geschichte besitzt, besitzt sie auch Manderley, das Anwesen der männlichen Hauptfigur Maxim de Winter, in das er mit seiner Ehefrau heimkehrt und in der noch immer der unsichtbare Geist seiner kürzlich verstorbenen Frau Rebecca umhergeht. Manderley besitzt eine ganz eigene Dynamik in der Geschichte, die wohl vor allem in der letzten Szene des Romans besonders hervortritt. Und auch die Rolle der weiblichen Figuren hat mir in "Rebecca" besonders gut gefallen und hat gezeigt, dass Daphne du Maurier ihrer Zeit glücklicherweise weit voraus war. Denn nicht nur ist es "Rebecca", die übrigens, auch nicht in Rückblicken, in keiner Szene des Romans selbst zur Wort kommt aber eine doch so unglaubliche Präsenz besitzt, dass der Titel des Buches maßgeblich ist, sondern auch die Haushälterin Mrs. Danvers verkörpert die Antagonistin genauso gut, wie Maxims neue Liebe, die wohl die größte aller persönlichen Entwicklungen im Roman vollzieht. Aber es ist gerade 'Rebecca', die komplett mit den Koventionen der damaligen Zeit bricht und das schafft sie, ohne, wie bereits erwähnt, einmal selbst zu Wort zu kommen. Natürlich werden gerade diese Frauenfiguren von der männlichen Gegenseite leider zeitgemäß in mehr als einer Szene degradiert, doch bleiben sie viel präsenter im Gedächtnis als ihre männlichen Gegenstücke, die oft etwas blass wirken. "Rebecca" ist zurecht ein Klassiker der Weltliteratur. Literarischer Stoff, der auch 86 Jahre nach Erstveröffentlichung nicht an Präsenz und Unterhaltung verloren hat. Und vor allem an Nachahmer. Denn das literarische Motiv in "Rebecca" finden wir nicht nur einmal auch in anderen Büchern wieder. Ein Klassiker, für den es mehr als Zeit wurde. Zuletzt gesehen: die gleichnamige Neuadaption auf Netflix. Sehr gut umgesetzt, würde aber trotzdem erst immer den Roman lesen.

Bisheriges Jahreshighlight 2025!
„Glück ist kein Besitz, der seinen Preis hat, er ist eine geistige Eigenschaft, ein Gemütszustand.“ — Daphne du Maurier aus „Rebecca“ Was für ein Glückgriff dieses Buch im April doch war, obwohl es schon einige Zeit in meinem Regal steht. Ich bin wirklich absolut begeistert. Eine junge Frau heiratet den wohlhabenden Witwer Maxim de Winter und zieht mit ihm auf sein imposantes Anwesen Manderley an der englischen Küste. Doch dort wird sie von der allgegenwärtigen Erinnerung an Maxims erste Frau, die schöne und charismatische Rebecca, überschattet. In einer Atmosphäre von Geheimnissen, Eifersucht und unterschwelliger Bedrohung muss die neue Mrs. de Winter ihren Platz in einer Welt finden, die ihr immer erdrückender erscheint. Grandioser Schreibstil. Absolutes Highlight. Absoluter Empfehlung.
Krimi & Coming-of-age mit schöner Schreibweise ⛵️💐🌊
Erstmal handelt es sich natürlich um eine wunderschöne Ausgabe mit tollen Illustrationen der Blumen, die auch im Roman eine Rolle spielen, und ein paar weiteren Inlays. 💐🥀 Für mich war die Geschichte um Manderley und Rebecca wirklich sehr spannend: gleichzeitig Krimi und Coming-of-age Roman, was mir gut gefallen hat! Die Schreibweise war schön, gefühlt habe ich die ganze Zeit mit in Manderley gelebt, die Gerüche gerochen und die Geräusche gehört. 🌊⛵️🌺 Obwohl ich einige Stellen etwas vorhersehbar fand und mich auch oft nicht in die Protagonistin reinführen konnte, mochte ich den Roman an sich sehr gerne - vor allem mit den Hintergrundinfos und dem spannenden Krimi Anteil. ☺️

Das war ein wirklich interessantes, spannendes und zum Nachdenken anregendes Buch. Ab der Hälfte baute sich stetig eine Spannung auf, die bis zum Ende anhielt.
Einen großen Plot habe ich vermutet, war jedoch dennoch überrascht. Das Ende kam sehr unerwartet, ich fand es allerdings sehr passend. Ein großartiges Buch! 🍂❤️🔥🥀
Rebecca Daphne de Maurier Ein Klassiker, erstmals 1938 erschienen und bereits mehrfach verfilmt, unter anderem von Alfred Hitchcock, hat es endlich auch in mein „Gelesen“-Regal geschafft. Und ich habe es nicht bereut - vielleicht schaue ich mir anschließend noch eine der Verfilmungen an 🫣 Dieser Roman überzeugt vor allem durch seine bildhafte Sprache und düstere Atmosphäre. Stilistisch sicher und der Zeit gemäß, der Handlung und des Ortes, an dem er hauptsächlich spielt angemessen kühl und distanziert. Dennoch gelingt es Daphne de Maurier hier eine Beziehung zur Protagonistin aufzubauen - dieselbe erfährt auch die meiste Entwicklung unter den Charakteren, hätte es dieses Subgenre damals bereits gegeben, ist diese Facette des Romans durchaus als Coming-of-Age zu bewerten und wir verfolgen es die ganze Zeit in Ich-Form aus der Augen der neuen Ehefrau. Sehr spannend, etwas sehr detailverliebt insbesondere was die Beschreibung des Landhauses Manderley angeht aber demnach auch sehr gut vorstellbar und flüssig zu lesen. Mrs Danvers als überzeugendste aller Antagonisten typisch englisch beschrieben hat mir auch einiges abverlangt. Die Handlung spitzt sich mehr und mehr zu je heftiger die Liebe und Beziehung unseres Frischvermählten Paares bedroht wird und je mehr auf sie einstürzt - bis zu einem knackigen Ende, das doch auf allen Ebenen überrascht wenn man die Zeit der Entstehung des Romans bedenkt. Großes Kino, verdiente ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Ein fesselnder, teilweise beklemmender und beeindruckend geschriebener Roman aus dem Jahr 1938.
Ich wusste lange nicht, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln wird. Sehr gut gefallen hat mir dann die Wendung und auch das Ende. Dass der Name der jungen weiblichen Hauptfigur nie genannt wird, und das Buch den Namen der bereits verstorbenen Frau ihres Ehemannes trägt, setzt schon den Rahmen für die Geschichte und ist einfach toll umgesetzt. Obwohl Rebecca verstorben ist, ist sie sehr präsent und alle Charaktere scheinen noch immer fasziniert von ihr zu sein. Das Buch beinhaltet viele Beschreibungen der schönen Natur auf dem englischen Landgut Manderley, in dem die Handlung größtenteils spielt. Ab und zu war es dadurch dann doch etwas langatmig.
Ein verständlicher Klassiker
Gerade habe ich nach gefühlt einem halben Monat lesen Rebecca von Daphne de maurier beendet. Trotz der Tatsache, dass das Buch ein Klassiker ist, hat es sich gut lesen lassen. Für mich war nur die Thematik schwierig zu verarbeiten. Eine Frau wird täglich runtergemacht und flüchtet sich in eine Ehe, in der sie mit der verstorbenen Vorgängerin konkurrieren muss. Hierbei wird sie kaum beachtet und versucht nicht unterzugehen. Mein Mitgefühl für die namenlose Protagonistin war immens und ich bin sehr froh, dass ich das Buch jetzt beendet habe.

Spannende Geschichte in einer wunderschönen Ausgabe
Eine wunderschöne illustrierte und mit Inlays bestückte Ausgabe hat mir das Entdecken dieses spannenden Klassikers sehr versüßt. Manderley war einst ein imposantes Herrenhaus mit einem parkähnlichen Garten, der jeden Gärtner und jede Pflanzenliebhaberin betört hat. Eine namenlose Ich-Erzählerin beschreibt uns, wie wunderbar die Blumen dort arrangiert waren und was für ein Duft von Ihnen ausging. Doch Manderley scheint nicht mehr das Zentrum im Leben der jungen Frau zu sein! Warum? Wir reisen in der Zeit zurück und fort von England, nach Monaco, wo sie Maxim de Winter kennen lernt. Er ist viel älter, und trotzdem verlieben sich die beiden. Hals über Kopf heiraten sie, und er nimmt sie mit nach Hause, nach Manderley. Maxim war schon einmal verheiratet, mit der wunderbaren Rebecca, alle schwärmen nur in den höchsten Tönen von ihr. Die neue Mrs.de Winter hat es nicht leicht. Sie vergleicht sich permanent mit ihrer Vorgängerin. Befeuert wird das ganze von der Haushälterin Mrs. Danvers die ein besonderes Verhältnis zu Rebecca pflegte. Wir lesen die Geschichte einer jungen Frau, die sich in einer Situation wieder findet, die sie völlig überfordert und in Selbstzweifel stürzt. Das war unglaublich plastisch beschrieben. Zeitweise fand ich die Protagonistin etwas lamoryant und ihren Ehemann sehr unsympathisch. Ungefähr nach der Hälfte des Buches passiert aber eine Wendung, die alles in ein anderes Licht drückt. Daphne du Maurier ist ein düsterer Roman gelungen, der durch seine farbenfrohe Sprache einen großen Lese Genuss vermittelt. Dabei spart die Autorin nicht an spannenden Momenten, die das Buch zu einem wahren Page Turner machen. Die Geschichte wirft moralische Fragen auf, die nicht alle beantwortet werden. Ganz viel Freude hat mir die Sprache der Blumen gemacht. Das war alles so intensiv beschrieben. Die wunderbaren Goodies waren nicht nur hübsch, sondern auch sehr informativ. Dabei drehte es sich nicht nur um Ergänzungen zum Text. Viel Hintergrundwissen zur Autorin, dem Roman und den Figuren hat man auf diese Art und Weise auch eingearbeitet. Ein sehr sinnliches Lesevergnügen welches es zu erforschen lohnt
Nach den ersten Kapiteln habe ich nicht so recht gewusst wohin das Buch möchte. Die Schilderung der Zeit und der Einstellungen der unbekannten Erzählerin fand ich gut, aber nicht überraschend. Allerdings hat das Buch dann richtig an Fahrt aufgenommen und ich fand es unglaublich spannend. Die Charaktere waren sehr unterschiedlich und auf ihre Weise eindringlich. Insgesamt hat mich die Erzählerin doch an manchen Stellen etwas genervt und die Meinungen über Rebecca waren auch nicht eindeutig.
Eine Geschichte, die sich entfaltet
Meine Leseerfahrung mit „Rebecca“ war insgesamt durchwachsen, entwickelte sich jedoch im Verlauf deutlich zum Positiven. Zu Beginn hatte ich große Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil wirkte auf mich zunächst ungewohnt und teilweise etwas schwerfällig, wodurch es mir nicht leichtfiel, der Handlung zu folgen oder eine Verbindung zu den Figuren aufzubauen. Besonders die ersten Seiten zogen sich für mein Empfinden etwas in die Länge. Erst ab etwa der Mitte des Buches, ungefähr ab Seite 200, änderte sich dies spürbar. Die Handlung gewann an Spannung, und auch die Atmosphäre wurde zunehmend dichter und fesselnder. Ich begann, mich stärker für die Figuren und ihre Beziehungen zu interessieren, und konnte mich besser in die Geschichte hineinversetzen. Die zuvor langsame Entwicklung zahlte sich im Nachhinein aus, da sie die Grundlage für die spätere Intensität bildete. Besonders hervorzuheben ist das Ende des Romans. Die Handlung nimmt eine überraschende Wendung, mit der ich so nicht gerechnet hatte. Diese unerwartete Entwicklung hat meine Sicht auf die gesamte Geschichte noch einmal verändert und das Buch für mich deutlich aufgewertet. Rückblickend erscheint vieles durch das Ende in einem neuen Licht. Insgesamt ist „Rebecca“ ein Buch, das Geduld erfordert, sich aber letztlich lohnt. Wer bereit ist, sich auf den besonderen Schreibstil und das langsame Erzähltempo einzulassen, wird mit einer spannenden und atmosphärisch dichten Geschichte belohnt.
Überraschend
Das Ende habe ich so nicht kommen sehen. Eine ganze Weile hab ich mich gefragt wann genau es denn jetzt mal zur Sache geht, aber das Buch hat seinen ganz eigenen Sog. Kann es leider nicht in Worte fassen, man will einfach wissen wie, wann und was denn jetzt da noch kommt ohne das man gelangweilt ist oder abbrechen will. Tolle Erzählweise. Tolles Buch. Klare Leseempfehlung. Zurecht als Klassiker deklariert






















































