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Fantasy

Raybearer – Die Masken der Aiyetoro

4.3(83)
Hardcover€22.00Paperback€11.50E-Book
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About the book

Seit frühester Kindheit wurde sie darauf vorbereitet: Endlich zieht Tarisai in die Hauptstadt des Königreichs, um dort eine von elf Vertrauten des Kronprinzen Dayo zu werden. Sie, die in kompletter Isolation aufgewachsen ist, findet dadurch die Gemeinschaft, nach der sie sich immer gesehnt hat. Doch die neue Position gibt ihr auch Macht – die Macht, Dayo zu töten ... Genau das ist der magische Wunsch ihrer manipulativen Mutter, der Tarisai als Kind eingepflanzt wurde und dessen grausame Magie sie gefangen hält. Wird Tarisai stark genug sein, die zu verteidigen, die sie liebt?

ISBN9783492708715
PublisherPiper
Publication Date05/31/24
Pages480

Characteristics

1 reviews

FastSimpleVividDevelopingExcitingThoughtful

Reviews & Ratings

83 ratings

22 reviews

4.3

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  • toni.liest
    toni.liest

    82 Followers

    4.0

    Einzigartiger Fantasy-Auftakt mit afrikanischen Wurzeln 🦁

    „Raybearer“ von Jordan Ifueko ist ein erfrischender Fantasy-Roman, der durch den starken Einfluss afrikanischer Mythologie und Kultur besticht. Die Geschichte thematisiert den Kampf um Selbstbestimmung, Gleichberechtigung und Freundschaft in einer Welt, die sich wohltuend von klassischen Genre-Konventionen abhebt. 📖 Handlung und Erwartbarkeit Das Worldbuilding ist umfangreich und ermöglicht trotz der teils fremden kulturellen Eigenarten einen schnellen Zugang zur Geschichte. Der Plot ist aufbauend und spannend - man lernt die Protagonistin Tarisai als streng erzogenes Kind kennen und begleitet sie bei ihrer Entwicklung und auf ihrer Reise in den Palast, wo sie eine Stellung im königlichen Rat annimmt. Die Geschichte besticht durch einige (kleinere) Wendungen und bot mir an der einen oder anderen Stelle ein paar Grübeleien. 🎭 Charaktereindrücke und Dynamik Tarisai ist ein komplexer Charakter mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, deren persönliche Vergangenheit der Handlung Tiefe verleiht – auch wenn mir ihr Verhalten bisweilen etwas zu altruistisch erschien. Ein kleiner Schwachpunkt sind hingegen die Nebencharaktere, die deutlich weniger Tiefgang aufweisen. Zudem wirken aufkeimende Konflikte zwischen den Figuren oft übereilt und unrealistisch schnell gelöst, was den Anschein erweckt, die zwischenmenschliche Entwicklung müsse dem schnellen Voranschreiten des Plots weichen. 🖋️ Schreibstil Der Stil ist bildhaft und sehr flüssig, wodurch die geschaffene Welt lebendig vor dem inneren Auge entsteht. Dank kurzer Kapitel und geschickt gesetzter Spannungsbögen am Ende der Abschnitte bleibt das Lesetempo konstant hoch. 🎯 Mein Fazit Insgesamt ist „Raybearer“ ein empfehlenswerter und origineller YA-Roman sowie ein guter Auftakt der Autorin, der den Leser in eine faszinierende, afrikanisch geprägte Welt entführt und trotz kleinerer Schwächen in der Charakterdynamik überzeugt.

    Einzigartiger Fantasy-Auftakt mit afrikanischen Wurzeln 🦁

    Mar 8, 2026

  • scolardy
    scolardy

    675 Followers

    4.5

    „Die Masken der Aiyetoro“ von Jordan Ifueko ist der Auftakt der Raybearer-Dilogie – eine Fantasy-Geschichte inspiriert von afrikanischer Mythologie und Kultur. Ifueko entführt uns in eine Welt, in der quasi alle Kontinente vereint und unter afrikanischer Herrschaft stehen. In dieser fiktiven Welt finden sich natürlich keine bekannten Namen, doch die Herkunftsverweise sind für die meisten Regionen ziemlich offensichtlich. So glänzt dieser Roman, der sowieso schon eine unterrepräsentierte Minderheit porträtiert, zusätzlich mit einer übergreifenden Diversität und Repräsentation. Dies endet auch nicht bei der Ethnie – die Inklusion umschließt auch verschiedene sexuelle Ausrichtungen, sowie Menschen mit Behinderungen. Ifuekos Schreibstil ist zuweilen recht malerisch und hat einen gewissen Rhythmus. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive. Wir begleiten Tarisai von ihrem 7. bis zu ihrem 16. Lebensjahr (plus/minus). Dabei wird ihre Jugend natürlich nur in Auszügen exemplarisch dargestellt, sodass es einige Zeitsprünge gibt. Ich persönlich mag so etwas sehr gerne, aber den meisten Rezensionen entnehme ich, dass sich bei diesem Punkt wohl die Geister scheiden. Tarisai ist ein sehr interessanter Charakter, denn sie ist einem Wunsch entsprungen. Diese Beschreibung klingt allerdings viel zu märchenhaft, denn die Geschichte zeigt schnell ihre düstere Seite: ihre namenlose Mutter (genannt Die Dame) hat den Wächter Swanas mit einem Trick gebunden und so zu einem Dschinn werden lassen, der ihr 3 Wünsche erfüllen muss. Einer davon war ihre Tochter, was im Umkehrschluss bedeutet, dass Die Dame den Dschinn mit ihrem Wunsch zum Geschlechtsverkehr gezwungen hat. Denn Tarisai sollte unbedingt eine Weihe (eine magische Gabe) haben – wie kann Magie also besser garantiert werden, als wenn man ein Kind mit einem magischen Wesen zeugt? Der dritte Wunsch der Dame lag nicht in der Macht des Dschinn, somit wünschte sie sich, dass ihre Tochter ihren letzten Wunsch erfüllen muss. Ja, das sind ein paar Spoiler, allerdings erfährt man all das innerhalb der ersten paar Kapitel. Zudem gibt das schon einen guten ersten Einblick darauf, wie Magie in Aritsar funktioniert. Wie in Fantasy-Geschichten üblich finden sich einige Bezüge zu bekannteren Mythen wie den Dschinns, aber auch für mich gänzlich Unbekannte – wie die Alagbatos, die Tutsu Geister uvm. Kreativ und originell – das dachte ich mir bei fast jeder Szene. „Die Masken der Aiyetoro“ ist ein wahrlich frischer Wind im Fantasy- und Jugendbuch-Bereich. Die Handlung verläuft nie so, wie man es erwarten würde. Man ist derzeit so an das Schema F der trendigen Bücher gewöhnt, dass man sich nur allzu leicht von Ifueko an der Nase herumführen lässt. Jedes Mal, wenn ich ein potenzielles Pärchen vorherzusehen glaubte, lag ich am Ende falsch. Herrlich! Allerdings vorweg: die Liebesgeschichte ist hier nur eine zarte, unterschwellige Nebenhandlung. Der Fokus liegt ganz klar auf der Kritik des Regimes und der Befreiung der Unterdrückten. Aritsar ist der magisch-befähigte feuchte Traum eines jeden Imperialisten und dazu noch ein übel getarntes Patriarchat, das gerade aus der Sicht einer hochintelligenten, jungen Frau schnell als solches entlarvt wird. Die Missstände werden altersgerecht, aber doch plastisch dargestellt. Fazit: Jordan Ifuekos „Die Masken der Aiyetoro“ ist der fantastische Auftakt ihrer Raybearer-Dilogie. Eine Fantasywelt, die all unsere Kontinente zu vereinen scheint mit einem überaus originellen Magiekonzept in Anlehnung an für uns aus dem Westen unbekannten Mythen. Der wunderschöne Schreibstil und die komplexe, intelligente junge Erzählerin ziehen uns Leser schnell in den Bann. Ansonsten würde es die bildgewaltige Fantasy-Geschichte tun, bei der der Fokus auch tatsächlich auf der Politik und nicht der Liebe gilt, auch wenn diese ganz zart vorhanden ist. Einziges Manko sind ein paar erzählerische Längen und manche Nebencharaktere, die für meinen Geschmack zu blass ausfallen. Allerdings wäre für all die vielen Charaktere auf der in Relation dazu überschaubaren Seitenzahl auch gar nicht der Platz gewesen. So oder so: ein starkes Debüt. 4,5/5 Sterne.

    Nov 19, 2024

  • itsjulsi
    itsjulsi

    15 Followers

    5.0

    Wow, was für ein Buch, ich liebe alles daran. 😄 Es hat definitiv eine Sogwirkung: man will einfach immer wissen, wie es weitergeht. Dadurch, dass man die Protagonisten bereits in ihrer Kindheit kennenlernt, fühlt man sich sehr zu ihnen verbunden und man kann ihre Charakterentwicklung gut mitverfolgen. Ein weiteres Highlight war für mich die Welt. Sie ist wunderbar durchdrungen von Elementen der afrikanischen Mythologie. Ich war auch oft damit beschäftigt, Wörter im Glossar hinten im Buch nachzuschlagen, damit mir kein Detail entgeht. Bin schon gespannt auf den zweiten Band von Raybearer. 🥰

    Dec 24, 2024

3 of 22 reviews

Author

About Jordan Ifueko

Jordan Ifueko ist die New-York-Times-Bestsellerautorin der »Raybearer«-Reihe und der Marvel-Comic-Reihe »Moon Girl und Devil Dinosaur«. Sie war bereits Finalistin für den Nebula Award, den Ignyte Award, den Audie Award und den Hugo Lodestar. Sie schreibt über »Magic Black Girls«, die nicht immer magisch sind, denn ehrlich gesagt, haben sie sich eine Pause verdient. Ifueko lebt mit ihrem Mann und ihrem dreibeinigen Hund in Atlanta.

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