Revenant X

Revenant X

Softcover
4.010

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Description

Nervenzerfetzende Spannung in den finsteren Tiefen des Weltraums vom für den Arthur C. Clarke Award nominierten Bestsellerautor David Wellington

Die Besatzung der Artemis – angeführt von Firewatch-Agentin Alexandra Petrova – hat den wütenden Angriff des Basilisken überlebt und die Weltraumblockade um Paradise-1 durchbrochen. Jetzt können sie ihre ursprüngliche Mission fortsetzen und untersuchen, warum die erste Weltraumkolonie der Erde verstummt ist. Die Antwort scheint offensichtlich: Der Ort ist verlassen. Zumindest glauben sie das. Bis sie feststellen, dass einige der Kolonisten noch da sind … aber sie sind keine Menschen mehr. Petrova und ihre Crew finden sich plötzlich in einem verzweifelten Überlebenskampf wieder, während sie versuchen, das Geheimnis um die Kolonie zu lüften. Wenn sie scheitern, wird die Finsternis, die sich über Paradise-1 gelegt hat, sie alle verschlingen.

Book Information

Main Genre
Sci-Fi
Sub Genre
Space Opera
Format
Softcover
Pages
560
Price
18.50 €

Author Description

David Wellington, geboren in Pittsburgh, Pennsylvania, hat sich mit seinen Romanen um die Vampirjägerin Laura Caxton in die Herzen der Horror- und Dark-Fantasy-Fans geschrieben. Sein Science-Fiction-Roman »Die letzte Astronautin« wurde für den Arthur C. Clarke Award nominiert. Wenn er nicht schreibt, arbeitet David Wellington als Archivar für die Vereinten Nationen. Der Autor lebt in New York.

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Fantastische Fortsetzung

Ich bin sehr froh das Bich direkt mitgenommen zu haben nachdem ich Band 1 zur Hälfte durch hatte und genial fand. Auch hier ist das wechseln der einzelnen Ereignisse großartig getimed und führt wie in einem Action Film dazu, das die Spannung immer oben gehalten wird. Ja es gibt ruhige Passagen, aber auch diese fügen sich gut in das Gesamtbild ein. Ich fange mal mit dem einzigen Punkt an der mich ein wenig gestört hat. Es gab ein paar kleine Anschlussfehler, die nicht weiter schlimm sind und vielleicht nur auffallen wenn man wie ich die Bücher back to back liest. Aber ansonsten sehr Stimmungsvoll geschrieben und setzt natlos an die Handlung aus PARADISE ONE an. Mich stört auch nicht das die Charaktere noch einmal kurz beschrieben werden und ihre Eigenschaften hier und da erwähnt werden, da vielleicht nicht jeder den ersten Band direkt davor gelesen hat. Aber es passt immer zur Situation und wirkt nicht aufgesetzt. Zur Story: Petrowa und ihre Crew sind auf Paradise 1 gelandet und finden eine vermeintlich leere Kolonie vor. Sie suchen nach Anzeichen von Leben oder wenigstens nach dem Grund für das verschwinden. Sie finden beides, aber was sie dort entdecken wird ihnen nicht gefallen... Fazit : Eine meiner Meinung nach sehr gelungene Fortsetzung. Ich liebe die Beziehung zwischen den Crewmitgliedern und auch die Art wie sie sich immer wieder auf Veränderungen einstellen und zusammen arbeiten um das Problem zu lösen. Ich bin ein wenig traurig das der dritte Band erst in Juni oder Juli kommt und dann vermutlich wieder ein Jahr braucht um übersetzt zu werden. Ich überlege es auf Englisch zu lesen, aber mein innerer Monk kreischt jetzt schon wenn ich zwei Bücher auf Deutsch hier habe und eins auf Englisch ^^ Ein sehr schönes SciFi Abenteuer, actionreich und ich hätte nichts dagegen beide Bände verfilmt zusehen .

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Hätte bei besserer Umsetzung Potential gehabt.

Als ich dieses Buch angefangen habe, war ich ziemlich sicher das es schlecht werden würde (immer ne gute Ausgangslage). Lag vermutlich daran, dass der erste Teil so antiklimaktisch und vorhersehbar endete. Zu dem Zeitpunkt hatte ich dieses Buch allerdings schon, also warum nicht lesen? Zum einen, weil es einfach schlecht geschrieben ist. Der Schreibstil ist okay, aber viel zu repetitive. Außerdem ist es teilweise viel zu langatmig und erklärend. Ich muss nicht 8000x daran erinnert werden welche Traumata die Protagonisten mit sich rumschleppen. Das würde den Protagonisten auch gut tun, denn wirkliche Tiefe haben die nicht. Da hätten wir zum einen die besessene (literally) , aber leider völlig unfähige Ermittlerin die irgendwie die Anführerin ist. Besessen ist sie übrigens von einem Psycho-Parasiten, der von sich selbst behauptet in 19 Dimensionen denken zu können (übertreib bitte), dafür aber erstaunlich eindimensional ist. Zum Anderen einen Arzt mit sozialer Persönlichkeitsstörung und heftigem PTBS. Einen grünen Roboter der Züge mag (was er dann aber im laufe des Buches vergisst und dann als charatertrait nur noch „grün“ besitzt). Und einen toten Piloten aka Lover-Boy der irgendwie als Hologram wieder aufersteht und unsterblich in die Ermittlerin verschossen ist, weil die vor X Jahren mal ein sexy Wochenende miteinander verbracht haben. Das wäre an sich ertragbar, wenn das Buch vom Plot getragen werden würde aber *SPOILER* tut es nicht. Wir kommen auf dem Planeten an und - oooohhh - da gibts Zombies. Wir finden raus das es ein Bergwerk gibt, aus dem die wohl alle kommen, finden irgendwie einen merkwürdigen Überlebenden (den einzigen), wir gehen ins Bergwerk, Showdown, merkwürdiger Überlebender steckt mit Direktorin Lang unter einer Decke und die gehören zu einer politischen Gruppierung DIE VORHER NOCH NIE ERWÄHNT WURDE UND AUCH NOCH KEINE ROLLE GESPIELT HAT. Wir bringen den Typen um und entfesseln eine böse Zombies-erschaffende Machtquelle in Form eines Borg-Kubus die jetzt die Menschheit auslöschen will. Uppsie. Dann kommt irgendwie die tote Hologramm-Mum von Ermittlerin und rettet alle verbliebenen vom Planeten. Dazu kommen diverse Plotholes. Beispielsweise wird nie wirklich erklärt warum Lover-Boy ein Hologramm ist. Außer im allerletzten Kapitel (in dem David wohl aufgefallen ist das er Dinge auch mal erklären muss), in dem eine „neue und fortschrittliche Technologie“ mal kurz als Erklärungsversuch in den Raum geworfen wird. Oder warum es auf einmal eine politische Bewegung geben die terrestrische Regierung gibt. Und was deren Beweggründe sind. Oder warum dieser Psychoparasit plötzlich einen Wirt braucht um sich fortzubewegen. Oder warum diese Mum ständig wieder auftaucht. Da gibt es noch einige mehr, die erspare ich dir. Aber wenn man über all das hinwegsehen kann ist es ne nette Geschichte für zwischendurch. Wenn David ein bisschen mehr Liebe in das Buch hätte fließen lassen wäre das auf jeden Fall was geworden. Tränen habe ich übrigens gelacht als Lover-Boy, obwohl er schon tot ist, NOCHMAL stirbt und von dem Borg-Kubus als Zombie wieder zurück geholt wird. Wie sehr kann man als Autor seinen Charakter eigentlich hassen?

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