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Ein spannendes Wiedersehen mit Kommissar Oppenheimer!
Nach dem ersten Band “Germania”, freute ich mich sehr darauf, wieder in Oppenheimers Welt einzutauchen. Dieser außergewöhnliche Ermittler ist mir richtig ans Herz gewachsen - mit seiner klugen, vorsichtigen Art und seinem feinen Gespür für Menschen und Situationen. Die Geschichte spielt im Berlin des Jahres 1945, und ich war sofort wieder mittendrin in dieser düsteren Zeit. Oppenheimer, der sich als untergetauchter Jude durchschlagen muss, wird in einen mysteriösen Mordfall verwickelt. Seine Unterstützerin Hilde wird verhaftet, weil ihr Ex-Mann, ein SS-Hauptsturmführer und KZ-Arzt, ermordet aufgefunden wurde. Die Atmosphäre des zerstörten Berlins ist wieder unglaublich eindringlich beschrieben. Ich konnte die Verzweiflung der letzten Kriegsmonate beim Lesen förmlich spüren. Besonders faszinierend finde ich, wie Oppenheimer trotz seiner gefährlichen Situation seinen moralischen Kompass nicht verliert. Seine Entwicklung als Charakter macht die Geschichte für mich besonders wertvoll. Bei aller Sympathie für Oppenheimer und die spannende Geschichte: Die relative Bewegungsfreiheit eines untergetauchten Juden im Berlin der letzten Kriegsmonate erscheint mir manchmal etwas zu optimistisch dargestellt. Das hat mich gelegentlich aus der sonst so überzeugenden Atmosphäre gerissen. Trotzdem hat Gilbers wieder einen atmosphärisch dichten Roman geschaffen, der von der faszinierenden Hauptfigur Oppenheimer getragen wird. Auch wenn die Handlung manchmal etwas konstruiert wirkt, macht die Entwicklung des Charakters und die packende Atmosphäre das Buch zu einer fesselnden Lektüre. Ein solider zweiter Teil, der mich vor allem durch seinen sympathischen Protagonisten überzeugt. Ich freue mich schon darauf ihn weiter bei seinen Ermittlungen zu begleiten.
Nov 27, 2024
Ein spannendes Wiedersehen mit Kommissar Oppenheimer!
Nach dem ersten Band “Germania”, freute ich mich sehr darauf, wieder in Oppenheimers Welt einzutauchen. Dieser außergewöhnliche Ermittler ist mir richtig ans Herz gewachsen - mit seiner klugen, vorsichtigen Art und seinem feinen Gespür für Menschen und Situationen. Die Geschichte spielt im Berlin des Jahres 1945, und ich war sofort wieder mittendrin in dieser düsteren Zeit. Oppenheimer, der sich als untergetauchter Jude durchschlagen muss, wird in einen mysteriösen Mordfall verwickelt. Seine Unterstützerin Hilde wird verhaftet, weil ihr Ex-Mann, ein SS-Hauptsturmführer und KZ-Arzt, ermordet aufgefunden wurde. Die Atmosphäre des zerstörten Berlins ist wieder unglaublich eindringlich beschrieben. Ich konnte die Verzweiflung der letzten Kriegsmonate beim Lesen förmlich spüren. Besonders faszinierend finde ich, wie Oppenheimer trotz seiner gefährlichen Situation seinen moralischen Kompass nicht verliert. Seine Entwicklung als Charakter macht die Geschichte für mich besonders wertvoll. Bei aller Sympathie für Oppenheimer und die spannende Geschichte: Die relative Bewegungsfreiheit eines untergetauchten Juden im Berlin der letzten Kriegsmonate erscheint mir manchmal etwas zu optimistisch dargestellt. Das hat mich gelegentlich aus der sonst so überzeugenden Atmosphäre gerissen. Trotzdem hat Gilbers wieder einen atmosphärisch dichten Roman geschaffen, der von der faszinierenden Hauptfigur Oppenheimer getragen wird. Auch wenn die Handlung manchmal etwas konstruiert wirkt, macht die Entwicklung des Charakters und die packende Atmosphäre das Buch zu einer fesselnden Lektüre. Ein solider zweiter Teil, der mich vor allem durch seinen sympathischen Protagonisten überzeugt. Ich freue mich schon darauf ihn weiter bei seinen Ermittlungen zu begleiten.
Nov 27, 2024






