Nur wer loslässt, hat das Herz frei
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Description
Gina Zoberski liebt es, in ihrem Food Truck köstliche Sandwiches zuzubereiten und umfangreiche To-Do-Listen zu erstellen. Eigentlich ist sie die geborene Optimistin, doch den zwei Jahre zurückliegenden Tod ihres geliebten Mannes hat sie noch nicht verwunden. Zudem vergeht kein Tag, ohne dass ihre Mutter Lorraine sie kritisiert oder ihre Tochter May sie infrage stellt.
Als Lorraine einen Schlaganfall erleidet, stolpert Gina über ein Familiengeheimnis, das vierzig Jahre lang vor ihr verborgen wurde. Schnell wird ihr klar, dass diese unangenehme Wahrheit genau das ist, was sie braucht, um loszulassen und neu anzufangen …
Book Information
Author Description
Amy E. Reichert hat einen Abschluss in Englischer Literatur und liebt es, Geschichten mit Happy End zu schreiben, deren Figuren man gerne zu sich nach Hause einladen würde. Amy ist glückliche Ehefrau, Mutter und Hobbyköchin und würde zu einem Glas Cider niemals Nein sagen.
Posts
Drei Generationen mit einem Familiengeheimnis.
Die Geschichte wird aus drei Perspektiven (May, Gina und Lorraine) erzählt. May konnte den Tod ihres Mannes vor zwei Jahren noch nicht verarbeiten. Als ihre Mutter Lorraine einen Schlaganfall erleidet, stösst sie auf ein Familiengeheimnis, welches 40 Jahre verborgen blieb. Schnell wird ihr klar, dass diese unangenehme Wahrheit genau das ist, was sie braucht, um loszulassen und neu anzufangen. Ich fand das Buch spannend geschrieben, vor allem auch aus den verschiedenen Perspektiven.
Ein schöner Familienroman
Als Lorraine, Ginas Mutter, einen Schlaganfall erlitt, kam die kleine Familie zusammen, um sie im Krankenhaus zu besuchen. Gina kümmerte sich um die Papiere ihrer Mutter die benötigt wurden, da ihr ein Missgeschick mit dem eigentlichen Ordner der Papiere gesehen ist, hat sie für Ersatz gesorgt und angefangen die Papiere ihrer Mutter wieder ordenltich zu sortieren. Dabei ist sie auf Papiere gestoßen, die ihr keinen Sinn ergaben. Sie Sprach die beste Freundin der Mutter, die auch Ginas und Vickys (Ginas Schwester) Nanny war auf diese Papiere an. Diese rückte aber erstmals nicht mit der Sprache raus, um Lorraine zu Schützen. Lorraine bekräftigte diese aber dazu, ihren Kindern die Wahrheit zu erzählen, da sie selbst, durch ihren Schlaganfall nicht dazu in der Lage war zu sprechen. Als Gina und Vicky die Wahrheit erfuhren, krempelte sich einiges in beiden Leben um. Sie haben angefangen über ihr Leben nachzudenken, getrauert und auch erkannt, welches Opfer ihre Mutter ihr ganzes Leben getragen hat, damit es ihren beiden Mädchen gut geht. Vor allem bei Gina konnte man eine tolle Entwicklung wahr nehmen. Da sich ihr Schicksal und das ihrer Mutter ziemlich ähnlich sind. Und diese ganze Geschichte wurde mit einem bezaubernden Schreibstil aufs Papier gebracht und mit sehr viel Humor und auch Emotion an den Leser weiter getragen. Dieses Buch bekommt 4 von 5 Sternen.
Die Kapitel sind immer im Wechsel aus der Sicht von Gina, ihrer Tochter May und ihrer Mutter Lorraine geschrieben. Alle drei sehr sympathisch und leicht neurotisch veranlagt: Gina mit ihren To-Do Listen, ohne die sie absolut verloren ist, Lorraine mit ihrem Hang alle Probleme mit Kokosöl lösen zu wollen und stets darauf bedacht, wie alles von außen und der Gesellschaft aus wirkt und May einfach in ihrer typischen Teenager-Art alles zu zerdenken. Die drei wirken dadurch sehr nahbar, weil nicht perfekt, und vor allem so herrlich normal und durchschnittlich. Am Anfang war es noch ein wenig anstrengend mit den leicht chaotischen Gedanken der drei mitzukommen, aber nach etwa 6 Kapiteln (also zwei je Protagonistin) war ich dann super drin und konnte mich ganz auf die Geschichte einlassen. Amy E. Reichert hat es geschafft die drei Generationen mit ihren eigenen Problemen und Sichtweisen gut in den dreien zu porträtieren. So bekommt man im Laufe der Geschichte auch immer wieder einen anderen Blickwinkel, das ist sehr erfrischend und erinnert daran, dass man manchmal auch selbst für sich vielleicht die Dinge etwas von außen betrachten sollte. Ich fand die kurzen Reisen in die Vergangenheit zu Lorraine und Joe sowie auch Gina und ihrem verstorbenen Ehemann sowohl in Ginas als auch Mays Sichtweise super emotional und musste nicht nur einmal mit den Tränen kämpfen. Ich konnte mich extrem gut in die drei Frauen und ihre Situationen und Emotionen hineinversetzen. Es hat mich auch sehr glücklich gemacht, wie sie im Laufe der Geschichte wieder ein Stück weit zueinander finden und das Buch mit einem positiven und optimistischen Ausblick abgeschlossen wird. Ich selbst habe das Buch mit einem Lächeln wieder zurück ins Regal gestellt.
Zwei Jahre nach dem Tod ihres Ehemanns fällt Gina ihr Leben immer noch schwer. Ihre Tochter May steckt mitten in der Pubertät und hält sie ständig auf Distanz. Ihre Mutter Lorraine hält sich nie mit ihrer Kritik an Gina zurück. Nur ihr wunderschöner Food Truck gibt ihr Kraft und Sicherheit. Sie liebt es ihre eigenen besonderen Kreationen zu servieren. Als ihre Mutter Lorraine einen Schlaganfall erleidet, eilt Gina natürlich sofort an ihr Krankenbett. Um die notwendigen Versicherungsunterlagen zusammenzutragen, wühlt sie sich durch Papiere ihrer Mutter und stößt dabei auf ein unbekanntes Foto und eine Geburtsurkunde. Mit diesem Fund tauchen unendlich viele Fragen auf, die Lorraine nicht beantworten kann, da sie der Schlaganfall, um die Fähigkeit zu sprechen, beraubt hat. Aber sowohl Gina als auch ihre Schwester wollen unbedingt wissen, was es mit diesem Fund auf sich hat. Dieses gut gehütete Geheimnis muss schnell gelüftet werden. Wie hat es mir gefallen? Danke an meinen Lieblingsbuchdealer die Tyrolia für das Leseexemplar. Vielleicht wissen hier ein paar Leser, dass meine Mama auch einen schweren Schlaganfall hatte. Vor 19 Jahren als sie 52 war und heuer im November ist sie leider verstorben. Deshalb interessieren mich solche Geschichten, aber sie berühren mich natürlich auch ganz besonders. Mit dem Klappentext und der Leseprobe hatte mich die Autorin aber sehr schnell am Hacken. Ein Schlaganfall verändert das Leben der Angehörigen gewaltig. Nach dem ersten Schreck und der Hilflosigkeit beginnt die Aufarbeitung und damit die Frage nach der Zukunft. In dieser Geschichte jedoch steht nicht die Zukunft im Mittelpunkt, sondern die Suche nach Antworten in der Vergangenheit von Lorraine. Es dämmert sowohl Gina als auch ihre Schwester, dass ihnen wichtige Informationen vorenthalten wurden. Gina jedoch muss sich nicht nur um ihre Mutter kümmern, sondern auch um ihre Teenager Tochter May. Die Beziehung der beiden ist schwierig und geprägt von Schweigen und unausgesprochenen Vorwürfen. May trauert um ihren Vater und fühlt sich von ihrer Mutter unverstanden. Jede geht einsam ihren Weg, ohne zu bemerken, dass die andere unbedingt Unterstützung braucht. Die Geschichte verbindet drei Generationen. Großmutter-Mutter-Enkelin. Generationen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Dabei vermeidet es die Autorin zu pathetisch oder melodramatisch zu werden. Sehr realistisch beschreibt sie die gravierenden Veränderungen, die das Leben der Familie völlig auf den Kopf stellt. Aus eigener schmerzvoller Erfahrung weiß ich, wie schwer die Umstellungen sind. Jedoch gibt es immer Hoffnung und so auch in diesem Buch.
Gina hat vor zwei Jahren ihren Mann verloren und irgendwie auch einen Teil ihrer Tochter, da sie selbst in ein Loch gefangen ist. Sie ist tapfer und arbeitet nach wie vor hart in ihrem Food Truck. Sie verkauft allerlei Leckereien mit Käse und ganz ehrlich, beim Lesen ist mir da doch oft echt das Wasser im Mund zerlaufen. Es ist daher vollkommen anders, als die meisten Bücher dieser Art, in denen die Protagonistin in einem Buchladen arbeitet. Gina hat eine Schwester und diese vier Kinder und einen Mann, der irgendwie nie wirklich für sie da ist. Und sie haben eine Mutter, die früher immer genörgelt hat und das über alles. Nichts war ihr recht, weshalb Gina instinktiv wusste, wie sie reagieren musste, als sie ihre Mutter auf dem Boden gefunden hatte, nachdem sie einen Schlaganfall erlitt. Während Lorraine versucht, wieder Klarheit in ihrem Kopf zu bekommen und sprechen zu lernen (nach dem Schlaganfall) erfahren die Töchter ihr dunkelstes Geheimnis. Dieses Geheimnis könnte sie für immer zerstören oder enger zusammenbringen. Ich muss zugeben, dass mir er Anfang echt gut gefallen hat, doch zwischen etwa 20 bis 50 Prozent kam ich beim Lesen schleppend voran, bis es so spannend wurde, dass ich nur zwei Vormittage gebraucht hatte, um es gänzlich zu lesen (ich war krank und nutze die Auszeit um zu lesen). Es hat viele interessante Wendungen gegeben. Es ist seltsam, wie ähnlich sich Lorraine und Gina im Grunde doch waren und doch so unterschiedlich im allen. Diese Geschichte beweist einmal mehr, dass man niemals die erste große Liebe vergisst und ich habe ehrlich am Ende Rotz und Wasser geheult. Es ist keine gewöhnliche Liebesgeschichte, wie man sie vermutet, sondern sie geht wirklich sehr viel tiefer, als zunächst gedacht und das Drama ist etwas, womit ich nicht gerechnet hätte.
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Gina Zoberski liebt es, in ihrem Food Truck köstliche Sandwiches zuzubereiten und umfangreiche To-Do-Listen zu erstellen. Eigentlich ist sie die geborene Optimistin, doch den zwei Jahre zurückliegenden Tod ihres geliebten Mannes hat sie noch nicht verwunden. Zudem vergeht kein Tag, ohne dass ihre Mutter Lorraine sie kritisiert oder ihre Tochter May sie infrage stellt.
Als Lorraine einen Schlaganfall erleidet, stolpert Gina über ein Familiengeheimnis, das vierzig Jahre lang vor ihr verborgen wurde. Schnell wird ihr klar, dass diese unangenehme Wahrheit genau das ist, was sie braucht, um loszulassen und neu anzufangen …
Book Information
Author Description
Amy E. Reichert hat einen Abschluss in Englischer Literatur und liebt es, Geschichten mit Happy End zu schreiben, deren Figuren man gerne zu sich nach Hause einladen würde. Amy ist glückliche Ehefrau, Mutter und Hobbyköchin und würde zu einem Glas Cider niemals Nein sagen.
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Drei Generationen mit einem Familiengeheimnis.
Die Geschichte wird aus drei Perspektiven (May, Gina und Lorraine) erzählt. May konnte den Tod ihres Mannes vor zwei Jahren noch nicht verarbeiten. Als ihre Mutter Lorraine einen Schlaganfall erleidet, stösst sie auf ein Familiengeheimnis, welches 40 Jahre verborgen blieb. Schnell wird ihr klar, dass diese unangenehme Wahrheit genau das ist, was sie braucht, um loszulassen und neu anzufangen. Ich fand das Buch spannend geschrieben, vor allem auch aus den verschiedenen Perspektiven.
Ein schöner Familienroman
Als Lorraine, Ginas Mutter, einen Schlaganfall erlitt, kam die kleine Familie zusammen, um sie im Krankenhaus zu besuchen. Gina kümmerte sich um die Papiere ihrer Mutter die benötigt wurden, da ihr ein Missgeschick mit dem eigentlichen Ordner der Papiere gesehen ist, hat sie für Ersatz gesorgt und angefangen die Papiere ihrer Mutter wieder ordenltich zu sortieren. Dabei ist sie auf Papiere gestoßen, die ihr keinen Sinn ergaben. Sie Sprach die beste Freundin der Mutter, die auch Ginas und Vickys (Ginas Schwester) Nanny war auf diese Papiere an. Diese rückte aber erstmals nicht mit der Sprache raus, um Lorraine zu Schützen. Lorraine bekräftigte diese aber dazu, ihren Kindern die Wahrheit zu erzählen, da sie selbst, durch ihren Schlaganfall nicht dazu in der Lage war zu sprechen. Als Gina und Vicky die Wahrheit erfuhren, krempelte sich einiges in beiden Leben um. Sie haben angefangen über ihr Leben nachzudenken, getrauert und auch erkannt, welches Opfer ihre Mutter ihr ganzes Leben getragen hat, damit es ihren beiden Mädchen gut geht. Vor allem bei Gina konnte man eine tolle Entwicklung wahr nehmen. Da sich ihr Schicksal und das ihrer Mutter ziemlich ähnlich sind. Und diese ganze Geschichte wurde mit einem bezaubernden Schreibstil aufs Papier gebracht und mit sehr viel Humor und auch Emotion an den Leser weiter getragen. Dieses Buch bekommt 4 von 5 Sternen.
Die Kapitel sind immer im Wechsel aus der Sicht von Gina, ihrer Tochter May und ihrer Mutter Lorraine geschrieben. Alle drei sehr sympathisch und leicht neurotisch veranlagt: Gina mit ihren To-Do Listen, ohne die sie absolut verloren ist, Lorraine mit ihrem Hang alle Probleme mit Kokosöl lösen zu wollen und stets darauf bedacht, wie alles von außen und der Gesellschaft aus wirkt und May einfach in ihrer typischen Teenager-Art alles zu zerdenken. Die drei wirken dadurch sehr nahbar, weil nicht perfekt, und vor allem so herrlich normal und durchschnittlich. Am Anfang war es noch ein wenig anstrengend mit den leicht chaotischen Gedanken der drei mitzukommen, aber nach etwa 6 Kapiteln (also zwei je Protagonistin) war ich dann super drin und konnte mich ganz auf die Geschichte einlassen. Amy E. Reichert hat es geschafft die drei Generationen mit ihren eigenen Problemen und Sichtweisen gut in den dreien zu porträtieren. So bekommt man im Laufe der Geschichte auch immer wieder einen anderen Blickwinkel, das ist sehr erfrischend und erinnert daran, dass man manchmal auch selbst für sich vielleicht die Dinge etwas von außen betrachten sollte. Ich fand die kurzen Reisen in die Vergangenheit zu Lorraine und Joe sowie auch Gina und ihrem verstorbenen Ehemann sowohl in Ginas als auch Mays Sichtweise super emotional und musste nicht nur einmal mit den Tränen kämpfen. Ich konnte mich extrem gut in die drei Frauen und ihre Situationen und Emotionen hineinversetzen. Es hat mich auch sehr glücklich gemacht, wie sie im Laufe der Geschichte wieder ein Stück weit zueinander finden und das Buch mit einem positiven und optimistischen Ausblick abgeschlossen wird. Ich selbst habe das Buch mit einem Lächeln wieder zurück ins Regal gestellt.
Zwei Jahre nach dem Tod ihres Ehemanns fällt Gina ihr Leben immer noch schwer. Ihre Tochter May steckt mitten in der Pubertät und hält sie ständig auf Distanz. Ihre Mutter Lorraine hält sich nie mit ihrer Kritik an Gina zurück. Nur ihr wunderschöner Food Truck gibt ihr Kraft und Sicherheit. Sie liebt es ihre eigenen besonderen Kreationen zu servieren. Als ihre Mutter Lorraine einen Schlaganfall erleidet, eilt Gina natürlich sofort an ihr Krankenbett. Um die notwendigen Versicherungsunterlagen zusammenzutragen, wühlt sie sich durch Papiere ihrer Mutter und stößt dabei auf ein unbekanntes Foto und eine Geburtsurkunde. Mit diesem Fund tauchen unendlich viele Fragen auf, die Lorraine nicht beantworten kann, da sie der Schlaganfall, um die Fähigkeit zu sprechen, beraubt hat. Aber sowohl Gina als auch ihre Schwester wollen unbedingt wissen, was es mit diesem Fund auf sich hat. Dieses gut gehütete Geheimnis muss schnell gelüftet werden. Wie hat es mir gefallen? Danke an meinen Lieblingsbuchdealer die Tyrolia für das Leseexemplar. Vielleicht wissen hier ein paar Leser, dass meine Mama auch einen schweren Schlaganfall hatte. Vor 19 Jahren als sie 52 war und heuer im November ist sie leider verstorben. Deshalb interessieren mich solche Geschichten, aber sie berühren mich natürlich auch ganz besonders. Mit dem Klappentext und der Leseprobe hatte mich die Autorin aber sehr schnell am Hacken. Ein Schlaganfall verändert das Leben der Angehörigen gewaltig. Nach dem ersten Schreck und der Hilflosigkeit beginnt die Aufarbeitung und damit die Frage nach der Zukunft. In dieser Geschichte jedoch steht nicht die Zukunft im Mittelpunkt, sondern die Suche nach Antworten in der Vergangenheit von Lorraine. Es dämmert sowohl Gina als auch ihre Schwester, dass ihnen wichtige Informationen vorenthalten wurden. Gina jedoch muss sich nicht nur um ihre Mutter kümmern, sondern auch um ihre Teenager Tochter May. Die Beziehung der beiden ist schwierig und geprägt von Schweigen und unausgesprochenen Vorwürfen. May trauert um ihren Vater und fühlt sich von ihrer Mutter unverstanden. Jede geht einsam ihren Weg, ohne zu bemerken, dass die andere unbedingt Unterstützung braucht. Die Geschichte verbindet drei Generationen. Großmutter-Mutter-Enkelin. Generationen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Dabei vermeidet es die Autorin zu pathetisch oder melodramatisch zu werden. Sehr realistisch beschreibt sie die gravierenden Veränderungen, die das Leben der Familie völlig auf den Kopf stellt. Aus eigener schmerzvoller Erfahrung weiß ich, wie schwer die Umstellungen sind. Jedoch gibt es immer Hoffnung und so auch in diesem Buch.
Gina hat vor zwei Jahren ihren Mann verloren und irgendwie auch einen Teil ihrer Tochter, da sie selbst in ein Loch gefangen ist. Sie ist tapfer und arbeitet nach wie vor hart in ihrem Food Truck. Sie verkauft allerlei Leckereien mit Käse und ganz ehrlich, beim Lesen ist mir da doch oft echt das Wasser im Mund zerlaufen. Es ist daher vollkommen anders, als die meisten Bücher dieser Art, in denen die Protagonistin in einem Buchladen arbeitet. Gina hat eine Schwester und diese vier Kinder und einen Mann, der irgendwie nie wirklich für sie da ist. Und sie haben eine Mutter, die früher immer genörgelt hat und das über alles. Nichts war ihr recht, weshalb Gina instinktiv wusste, wie sie reagieren musste, als sie ihre Mutter auf dem Boden gefunden hatte, nachdem sie einen Schlaganfall erlitt. Während Lorraine versucht, wieder Klarheit in ihrem Kopf zu bekommen und sprechen zu lernen (nach dem Schlaganfall) erfahren die Töchter ihr dunkelstes Geheimnis. Dieses Geheimnis könnte sie für immer zerstören oder enger zusammenbringen. Ich muss zugeben, dass mir er Anfang echt gut gefallen hat, doch zwischen etwa 20 bis 50 Prozent kam ich beim Lesen schleppend voran, bis es so spannend wurde, dass ich nur zwei Vormittage gebraucht hatte, um es gänzlich zu lesen (ich war krank und nutze die Auszeit um zu lesen). Es hat viele interessante Wendungen gegeben. Es ist seltsam, wie ähnlich sich Lorraine und Gina im Grunde doch waren und doch so unterschiedlich im allen. Diese Geschichte beweist einmal mehr, dass man niemals die erste große Liebe vergisst und ich habe ehrlich am Ende Rotz und Wasser geheult. Es ist keine gewöhnliche Liebesgeschichte, wie man sie vermutet, sondern sie geht wirklich sehr viel tiefer, als zunächst gedacht und das Drama ist etwas, womit ich nicht gerechnet hätte.









