Not Your Type
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Description
Wenn du glaubst, dass man dich nicht lieben kann – und jemand es trotzdem tut. Einfühlsam, fesselnd und wunderbar romantisch erzählt Alicia Zett die Liebesgeschichte von Marie und Fynn im New-Adult-Roman »Not Your Type«, der überraschend zum SPIEGEL-Bestseller wurde.
Die zwanzigjährige Studentin Marie ist in ihren stillen Kommilitonen Fynn verliebt, und auch Fynn empfindet für Marie mehr, als er sich selbst eingestehen will. Denn eigentlich lässt Fynn niemanden an sich heran: Keiner soll wissen, dass er trans ist. Einen wie ihn kann man nicht lieben, meint er. Doch dann finden sich Fynn und Marie unversehens mit einigen Freunden auf einem Roadtrip nach Italien wieder. Langsam kommen die beiden einander näher, das Mittelmeer als Ziel vor Augen. Jetzt muss Fynn sich entscheiden, wie viel er Marie anvertrauen kann, ohne sie für immer zu verlieren …
Der romantische New-Adult-Roman »Not Your Type« erzählt von einem Menschen, der erst lernen muss, dass er es wert ist, geliebt zu werden - so, wie er ist. Die SPIEGEL-Bestseller-Autorin Alicia Zett weiß, wovon sie schreibt: Sie ist seit mehreren Jahren in der LGBT-Community aktiv und spricht auf ihren Social-Media-Kanälen mal auf ernste, mal auf humorvolle Weise über die Themen, die ihre Follower bewegen.
Book Information
Author Description
Alicia Zett wurde 1996 geboren, hat Film studiert und arbeitet derzeit bei einem lokalen Fernsehsender. Wenn sie nicht gerade auf ihren Social Media Kanälen (aliciazett) über queere Bücher, Filme und Serien spricht, verbringt sie ihre Tage am liebsten mit langen Spaziergängen in der Natur, dem Erstellen von Buchplaylisten oder stundenlangen Gesprächen mit ihren Freund*innen. Alicia schreibt Bücher, die sie selbst in ihrer Jugend gebraucht hätte. Nun nutzt sie ihre Geschichten, um zu zeigen, dass Liebe in allen Formen und Farben existiert.Instagram: @aliciazettTikTok: @aliciazett
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
ein absolutes wohlfühl-Buch
Wo soll ich anfangen? Not your Type war mein erstes Buch von Alicia Zett und mir hat es richtig gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin hat mir mich direkt überzeugt und hat die Eigenschaften der Charaktere nochmal hervorgehoben. Fyns Geschichte hat mich sofort gepackt und ich konnte mich richtig gut in ihn und die anderen Charaktere hineinversetzen. Die ganze Zeit über habe ich mit allen Personen mitgefühlt. Wut, Trauer, Hoffnungslosigkeit, Zweifel, Freude; all das und noch viel mehr hat Alicia Zett unfassbar gut eingefangen und zu Wort gebracht. Das ganze Buch über werden super wichtige Themen auf eine leichte, angenehme Art angesprochen. Insgesamt kann ich Not your Type jedem*r empfehlen, denn es war ein absolutes wohlfühl-Buch.

Roadtrip Geschichte mit einer trans Hauptfigur. Super süße und realistische Story mit tollen Settings
Ich fand maybe not tonight genau so gut, weil beide bücher so anders sind. Ich habe besonders geliebt Fynns Charakterentwicklung. Er ist so unfassbar verletzlich und unsicher aber er blüht so auf. Auch an sich der roadtrip war echt schön geschrieben. Man hat so viele Orte bereist und überall ist etwas passiert, an das man sich erinnern kann Die Lovestory zwischen marie und fynn war sehr langsam, was aber alles sinn gemacht hat und an den richtigen stellen sich ausschlaggebende Dinge passiert. Die anderen in der freundesgruppe haben einen tollen mix ergeben und ahtten alle ihren einzigartigen charakter. Allerdings fehlt mir echt ein großes stück irgendwie. Der Plot zieht sich und es gibt keine Art spannunhsaufbau obwohl Fynn sein Outing ja immer weiter vor sich herschiebt.

Die Geschichte von Marie und Fynn hat mir sehr gut gefallen, sodass ich dieses Buch innerhalb eines Tages gehört habe. Die Idee mit dem Roadtrip mochte ich sehr und auch die Beziehungen innerhalb der Freundesclique mochte ich sehr. Ich bin gespannt, ob die Charaktere aus diesem Teil auch in den anderen beiden vorkommen, würde es mir auf jeden Fall wünschen. Der Schreibstil war wieder einmal sehr angenehm, genau wie die Stimmen beim Hörbuch, sodass ich richtig in die Geschichte eintauchen konnte
aber momentan will er mit niemandem reden und dass kann ich sogar verstehen. Ich fände es auch nicht toll, wenn jemand meine Musik einfach mit anderen teilen würde. Musik ist etwas so privates, verletzlichen. Zumindest für mich. Ich habe das Gefühl, das es ihm da ähnlich geht.
Trigger: Homophobie, transfeindlichkeit, Mobbing, suicide Gedanken, Fremdouting Inhalt: Marie ist in ihren Kommilitonen fynn verliebt. Und dass obwohl sie ihn kaum kennt ( nur durch stalking), denn fynn Lest niemanden an sich heran. Doch dann finden die zwei sich auf einem Roadtrip wieder mit Maries Freunden. Fynn kennt einen einzigen und bereit schon bald mitgekommen zu sein. Aber Marie Schaft es immer wieder ihn dort zu halten. Langsam kommen sie sich näher doch... Wie würde Marie reagieren wenn fynn ihr erzählt dass er trans ist. Denn genau dass ist der Grund warum er niemanden an sich ran läßt... Meinung: wow! Mir fehlen die Worte das Buch war so gut! Auch wenn ich zwischen durch sehr geärgert habe und dann Charakteren gerne ihr eigenes Buch um die Ohren gehauen hätte... Es spricht viele wichtige Themen und ist wie bei Alicia Zett nur zu erwarten sehr schön geschrieben! Die offizielle Playlist ist seid neuesten meine Lieblings Playlist ! Ein weiteres Lied dass zu fynn und Marie passt : https://open.spotify.com/track/1oZFgsKtzrqKxwHUjmdROu?si=N9aw3SIoTD-3vA1jBb7gzw
(ACHTUNG: MÖGLICHE SPOILER) Mobbing. Fremdouting. Suizidgedanken. Transfeindliche Gewalt. Grundsätzlich kann ich diese Punkte nicht im generellen Kontext des Buches wirklich finden. Dafür wird mir aus der Vergangenheit von Fynn doch etwas zu wenig erzählt und es kommt eher flüchtig rüber. Denn im Gesamtbild betrachtet, ist es schwer, sich über ihn als Protagonisten wirklich ein Bild zu machen, was Transgender sein betrifft. Die seichte Liebesgeschichte zwischen Marie und Fynn ist meiner Meinung nach schön, aber mehr was für zwischendurch. Ich fand den Schreibstil okay. Man kam flüssig und schnell durch. Und die einzelnen Charaktere haben durchaus was sympathisches gehabt. Aber um der ganzen Geschichte den absoluten Kick zu verleihen, fehlte eindeutig was. Ich hätte mir gewünscht, dass man mehr auf das Transgendersein eingeht und gute Erklärungen dafür findet. Gerade für den Teil der Leserschaft - wozu ich mich selbst einordne - die das ganze nicht richtig verstehen. Gerade beim Ende des Buches bleibt man doch auch mit vielen Fragen zurück. Und ich finde es ehrlich gesagt mühsam, sich das über das Internet selber zusammenzusuchen, wenn einem dabei persönliche Ansichten fehlen. Schade. Ich hatte mich so darauf gefreut, dieses Buch zu lesen. Aber mehr als 3 Sterne sind definitiv nicht drin. Auch wenn ich mich damit sehr schwer tue. Ich hab mehr erwartet.
Eine schöne Geschichte über einen leben verändernden Roadtrip.
Die zwanzigjährige Studentin Marie ist in ihren stillen Kommilitonen Fynn verliebt, und auch Fynn empfindet für Marie mehr, als er sich selbst eingestehen will. Denn eigentlich lässt Fynn niemanden an sich heran: Keiner soll wissen, dass er trans ist. Einen wie ihn kann man nicht lieben, meint er. Doch dann finden sich Fynn und Marie unversehens mit einigen Freunden auf einem Roadtrip nach Italien wieder. Langsam kommen die beiden einander näher, das Mittelmeer als Ziel vor Augen. Jetzt muss Fynn sich entscheiden, wie viel er Marie anvertrauen kann, ohne sie für immer zu verlieren... Die Geschichte hat mich wirklich berührt. Es gab Höhen und Tiefen und die Vergangenheit von Fynn hat immer wieder für einen Kloß in meinem Hals gesorgt. Die Erlebnisse des Roadtrip sorgen für Fernweh und auch der Umgang untereinander ist sehr schön. Jeder könnte sich hier mal eine Scheibe abschneiden. Die Entwicklungen die Fynn & auch Marie durch machen sind gut nachvollziehbar und der Schreibstil ist sehr angenehm. Die Geschichte wird durch die Sicht der beiden abwechselnd voran gebracht und es wird nicht langweilig. Man erfährt dadurch sehr gut, wie die Figuren sich in den einzelnen Situationen fühlen. Alles in allem ist es ein wirklich schönes Buch über einen Transgender Menschen, der in einem neuen Umfeld über sich hinauswächst und wieder Menschen an sich heran lässt.
Ein ganz besonderes Buch. Fynn und Marie sind mir richtig ans Herz gewachsen. Ich hätte ihre Geschichte noch lange weiter lesen können!
Unglaublich herzerwärmend…ich konnte kaum aufhören es zur Seite zu legen…die Bücher von Alicia Zett sind immer berührend geschrieben und lassen den Leser fühlen, wie sich die Charaktere fühlen müssen…jedes mal wünscht man sich, man wäre dabei gewesen…wobei es sich ein bisschen so angefühlt hat….zum Ende war es schon schwer es zur Seite zu legen…als es fertig war hat es sich angefühlt, als hätte man gute Freunde verloren. Ich kann es jedem empfehlen. Auch die anderen Bücher der Love ist Queer Reihe kann ich nur wärmstens empfehlen!
Die Geschichte ist besonders, irgendwie so anders.
Die Atmosphäre hat mir sehr gut gefallen. Diese Vibes vom Roadtrip passen so gut zu den Protagonisten und alleine die Storyline der fünf Freunde ist spannend. Es hat etwas Besonderes an sich, dass Fynn sich während der Reise erst in die Gruppe einlebt und mitfährt, obwohl er niemanden wirklich gut kennt. Die Harmonie zwischen Fynn und Marie fällt schon früh auf und das Verständnis, was Marie Fynn am Ende zeigt, finde ich beeindruckend. Natürlich läuft nicht alles so gut, aber würde ich es ausführen, wäre es ein Spoiler. Ich sag nur so viel: Er hat echt Glück gehabt. Allerdings war das Buch die ersten 100 Seiten echt nicht gut geschrieben. Die Geschichte hat mich nicht gereizt, weiterzulesen. Es war so eintönig, langweilig und irgendwie so negativ. Ich finde das Buch erzählt aber von einem wichtigen Thema, was gut aufgegriffen ist. Beide Seite sind gut beschrieben und die Struggles zeigen, wie schwer es für beide Seiten sein kann, damit umzugehen.
Mir hat es gut gefallen
Das war jetzt mein zweites Buch von Alicia Zett und ich muss sagen, dass mich ihr Schreibstil so fesselt und richtig ins Buch hineinzieht. Ich habe das Buch verschlungen weil ich unbedingt wissen musste wie es weiter geht. Ich finde das Thema rund um LGBTQ+ auch sehr spannend und interessant, deswegen lese ich auch Bücher die sie behandeln super gern. Ich konnte mit den Charaktern super gut warm werden. Was ich auch toll fand waren die zwei Perspektiven. Ich war froh das es nicht aus allen Vieren geschrieben war, weil mich das verwirrt hätte. Für mich aufjedenfall ein tolles Buch mit ernsten und spannenden Themen!
Der erste Band der ,,Love is Queer“ Trilogie, der etwas ganz besonderes war. Und das lag vor allem an den Charakteren, die alle so einzigartig und alles andere als perfekt waren und gerade deswegen so liebenswert. Da waren die Studentin Marie, die sich selbst den Namen Miss Overthinking gegeben hatte und die es liebte zu planen und Listen zu erstellen sowie ihre beste Freundin Chiara, die eine Kurzhaarfrisur und ein Tattoo rockte und gut Menschen lesen konnte. Da waren ihr Freund Noah, der immer für einen Spaß zu haben war und erst für ein Auslandssemester in Italien war und noch Joon, der wie ein Wasserfall redete und gutes Essen liebte. Und da war Fynn, der Transgender war, was aber keiner wissen sollte, daher war er gerne für sich. Und so unterschiedlich die Charaktere alle auch waren, kamen sie doch durch ein gemeinsames Vorhaben zueinander: Einen geplanten Roadtrip nach Italien. Und dieser war etwas ganz besonderes durch die Gründe, aus denen er gemacht wurde, durch die Momente, die zu ihm gehörten, die Begegnungen die dabei gemacht wurden, die Erlebnisse und die Geschichten die erzählt wurden. Besonders die Geschichte von Marie und Fynn. Eine Geschichte, in der die Autorin ernsten und wichtigen Themen Raum gab. Es ging um Therapie und Angst, um Worte und Berührungen, um Zukunftsfragen und Loslassen. Da waren Flashbacks und Alpträume, ein Gedankenkarusell und Ballast. Auch die Themen toxische Beziehungen, Migräne und Depressionen wurden thematisiert. Und natürlich nahm das Thema Transgender einen großen Raum an durch den Protagonisten Fynn. Besonders passend fand ich den Vergleich des Outings mit Klippen springen. Im allgemeinen hat die Autorin mich durch ihren Schreibstil begeistern können, der zugleich poetisch, philosophisch aber auch humorvoll und leicht war. Und voller toller Momente. Von Singen und philosophieren über Eissorten, über Wasser- und Schaumschlachten bis hin zum wandern in den Bergen und dem Baden im Meer und in Sees. Beim erkunden der Städte wie Mailand und Florenz, beim Camping in der Natur. Und bei den Begegnungen mit verschiedenen Menschen auf ihrer Reise, voller Gastfreundschaft, amüsanter und inspirierender Gespräche und Dankbarkeit. All das wärmte mein Herz und der Epilog war so schön und emotional, dass ich sogar ein paar Tränen verdrückt habe. Ein wirklich wundervolles Buch.
Keine Spoiler :)
Ich fand das Buch sehr toll, die Charaktere waren alle sehr gut auf aufgebaut und ich habe es sehr genossen dieses Buch zu lesen. Ich fand die ganze Szenerie und Gefühle der Charaktere so gut beschrieben, dass ich das Buch gar nicht mehr weglegen konnte und es am selben Tag an dem ich es gekauft habe direkt durch hatte. Für mich eine klare 5/5⭐️ 🦐 Approved
"Eine Sache, die ich während unserer kurzen Fahrt über Fynn gelernt habe, ist, dass er seinen Freiraum braucht."
Als sich die Studentin Marie mit ihren Freunden für den Start ihres Roadtrips nach Italien trifft, ist sie anfangs irritiert. Fynn, ein Kommilitone, wird die Freundesgruppe ebenfalls begleiten. Allerdings ist er sehr schweigsam und scheint nur wenig über sich erzählen zu wollen. Gemeinsam begeben sich die mehr oder weniger Fremden auf eine Reise, die sie nicht nur Italien entdecken lässt. "Not Your Type" ist eine queere Liebesgeschichte, die mich sehr gereizt hat. Ich mochte den Beginn der Geschichte, auch wenn dieser zeitlich ziemlich holprig gestaltet war, und auch das Roadtripgefühl. Die Autorin schafft es die Charaktere und auch die Umgebung sehr lebhaft zu beschrieben, leider sind mir persönlich gerade die Protagonisten Fynn und Marie zu flach gewesen. Sie schienen gar von Joon, Chiara und Noah in den Schatten gestellt. Dies und auch die teils klischeehafteten Gedanken führten dazu, dass sich die Geschichte ziemlich langatmig angefühlt hat. Ich brannte gegen Ende auch nicht mehr für die Entwicklung der Beziehung zwischen Fynn und Marie. Leider hatte mich die Autorin dort bereits verloren, trotz der auch sehr realistisch beschriebenen Probleme. Ich wollte die beiden Charaktere mögen, allerdings war dies nicht komplett von Erfolg gekrönt. Nichtsdestotrotz ist es eine schöne Roadtripgeschichte, die ein sommerliches Gefühl "in die eigenen vier Wände" bringt und einem schöne Stunden schenken kann.

CN: Deadnaming, Transfeindlichkeit, Misgendern, Mobbing, Fremdouting, Suizidgedanken, Gewalt, Erwähnung von HP, ableistische Beleidigungen Ich hatte mich sehr auf „Not Your Type“ von Alicia Zett gefreut, da es mir vor dem Lesen so vorkam, als hätte die Autorin sich wirklich mit dem Thema Transidentität auseinandergesetzt und Sensitivity Reader zu Rate gezogen. Leider scheint das nicht der Fall gewesen zu sein, und das Buch hat mich sehr enttäuscht. Der Plot von „Not Your Type“ lässt sich (wie leider auch bei einigen anderen Büchern mit trans Charakteren) wie folgt zusammenfassen: „x hasst sich selbst, weil x trans ist, doch dann wird x durch die Liebe einer cis Person gerettet“. Das allein ist meiner Meinung nach schon schlimm genug, doch leider enthält das Buch noch mehr Transfeindlichkeit: • Man erfährt schon auf der ersten Seite Fynns Deadname. Ich dachte eigentlich, dass das inzwischen allen Menschen, die sich ein bisschen mit trans Themen auseinandergesetzt haben, klar ist, aber: der Deadname eines trans Menschen geht niemanden etwas an! Das gilt auch für fiktionale Charaktere! • Das Buch enthält mehrere Flashback-Szenen, die ausschließlich aus Transfeindlichkeit, Mobbing, Gewalt und emotionalem Missbrauch bestehen. Diese Szenen sind meiner Meinung nach einfach nur trauma porn und für den Verlauf der Geschichte absolut irrelevant. • Fynns ganzer Charakter besteht daraus, dass er verschlossen ist und sich selbst hasst, weil er trans ist. Abgesehen davon hat er so gut wie keine eigene Persönlichkeit. • Die Tatsache, dass Fynn trans ist, wird als schreckliches Geheimnis dargestellt, das all seine Freundschaften und Beziehungen zerstören könnte. • Und wie könnte es anders sein: natürlich gibt es kurz vor dem Ende auch ein ungewolltes (und für Fynn vermutlich traumatisches) (Fremd-)Outing, um die Geschichte dramatischer zu machen. • Auch wenn das den meisten Menschen wahrscheinlich überhaupt nicht (oder zumindest nicht negativ) auffällt: die Tatsache, dass in einem Buch über einen trans Charakter mehrmals HP erwähnt wird, hat mir beim Lesen dann endgültig den Rest gegeben. Zusätzlich dazu gibt es im Buch einen dicken koreanisch-deutschen Charakter, dessen Persönlichkeit hauptsächlich daraus besteht, dass er K-Pop mag, alles fotografiert und die ganze Zeit isst oder Hunger hat. Da ich weiß bin, kann ich zu der koreanisch-deutschen Repräsentation nicht viel sagen, aber hier sind ein paar Zitate, die mir in dieser Hinsicht aufgefallen sind: • "Innerlich muss ich darüber lachen, wie aufgeschmissen er offenbar ohne seinen Mac ist. Typisch Asiate, denke ich einen Moment lang, dann würde ich mir für diesen Gedanken am liebsten selbst eine scheuern." (Ist ja schön, dass Fynn gleich erkennt, dass das rassistischer Blödsinn ist, aber wieso war der Satz dann überhaupt nötig?) • "Joon scheint kein Problem mit seinem Körper zu haben, und das, obwohl er recht klein und etwas fülliger ist. Da er von den meisten sicher als Asiate angesehen wird, darf er sich deswegen bestimmt oft dumme Sprüche anhören." • "Ich schaue mir an, was er zuletzt geteilt hat. Irgendein Musikvideo einer K-Pop-Band." • "Joon vergleicht, wenn es ums Geld geht, immer gern alles mit Essen." • "‚Die anderen spielen immer noch und mir ist langweilig.‘ ‚Du meinst wohl, du hast Hunger.‘ Joon grinst. ‚Erwischt. Also, kommst du?‘" Ich freue mich zwar sehr, dass es inzwischen mehr queere Bücher auf dem deutschen Buchmarkt gibt, aber man merkt deutlich, dass „Not Your Type“ für cis Menschen und nicht für trans Menschen geschrieben wurde. Ich persönlich kann das Buch daher leider absolut nicht empfehlen. ------------------------------------------------ Edit 07.02.2021: Ich habe eine Weile überlegt, ob ich etwas zu dieser Situation hier sagen will, und wenn ja, was. Hier also ein paar Gedanken: 1. Meine Pronomen sind er/ihm bzw. he/they. Bitte beachtet das, wenn ihr in der dritten Person über mich reden wollt. 2. Ich finde es sehr bezeichnend, dass einige cis Menschen behaupten, sie hätten durch ein Buch soooo viel über trans Menschen gelernt, und danach die trans Menschen angreifen, die es wagen, besagtes Buch zu kritisieren. 3. Ich finde es absolut nicht okay, dass einige Menschen mir (einem Menschen, der von der Thematik des Buchs persönlich betroffen ist) vorwerfen, ich hätte das Buch nicht verstanden. Ich bin sehr wohl in der Lage, mir vorzustellen, warum ein_e Autor_in etwas so und nicht anders geschrieben hat, und mir eine eigene Meinung dazu zu bilden. Und nein, liebe cis Menschen, ihr wisst nicht besser als ich, was es heißt, trans zu sein. 4. Da das anscheinend falsch verstanden wurde: nein, ich habe nicht gesagt, dass die Autorin transfeindlich oder rassistisch ist, sondern einige der Inhalte ihres Buchs. Das ist meiner Meinung nach ein Unterschied, und es tut mir leid, falls ich das missverständlich formuliert habe. (Ihren Umgang mit Kritik finde ich allerdings schon ziemlich problematisch.) 5. Ich habe diese Rezension auf meinem Account gepostet. Es wäre etwas anderes gewesen, wenn ich unter jedem Instagram-Post, in dem das Buch zu sehen ist, geschrieben hätte: "Das Buch ist scheiße, und wenn du es gut findest, bist du auch scheiße!!1!" Habe ich aber nicht. Ich finde, es steht mir durchaus zu, auf meinem eigenen Account meine Meinung zu einem Buch zu posten. Ich kommentiere ja auch nicht unter jeder positiven Goodreads-Rezension und versuche, der betreffenden Person ihre Meinung auszureden. 6. Danke an die Person, die mich (eine Einzelperson!) auf Instagram als "wütende Meute" bezeichnet hat - wenn das so ist, bekomme ich hoffentlich (nach Corona) bei jedem Kinobesuch Gruppenrabatt ;) 7. Ich weiß nicht, wie oft ich das noch wiederholen muss: Cis Menschen haben nicht zu entscheiden, ob etwas transfeindlich ist oder nicht. Das steht nur trans Menschen zu. 8. Wenn ihr bei irgendeinem Punkt der Rezension tatsächlich nicht versteht, was daran problematisch ist, dann fragt doch bitte einfach nach, anstatt mir direkt vorzuwerfen, ich läge falsch. 9. Für diejenigen, die mir empfohlen haben, ich soll doch selbst ein Buch schreiben und es besser machen: tue ich. Und ich hoffe, falls es jemals erscheint, greift ihr nicht gleich alle, die es kritisieren, an, sondern hört einfach zu, und zieht mich zur Verantwortung, wenn ich schlecht mit der Kritik umgehe. 10. Meine Buchempfehlungen für Bücher von trans Personen bzw. mit trans Protagonist_innen: "Ich bin Linus" von Linus Giese, "A New Season" von Marnie Schaefers, "Nicht so das Bilderbuchmädchen" von Agnes Ofner, "George" von Alex Gino, "Felix Ever After" von Kacen Callender, "Cemetery Boys" von Aiden Thomas, "Meet Cute Diary" von Emery Lee, "The Witch King" von H.E. Edgmon, "Coffee Boy" von Austin Chant, "Cheer Up" von Crystal Frasier. ------------------------------------------------ Edit 08.02.2021: Vielen Dank für die Unterstützung hier auf Goodreads und auf Twitter - das bedeutet mir wirklich viel! ------------------------------------------------ Edit 09.02.2021: Da ich dazu einige Fragen und Kommentare bekommen habe, hier noch mal zwei Anmerkungen: Zu den HP-Referenzen: Wertofubooks hat auf Instagram berechtigterweise darauf hingewiesen, dass es im Buch sogar eine Anspielung auf JKRs transfeindliches Verhalten gibt: „Es ist entmutigend und enttäuschend, wenn Personen, die diese trostspendenden, faszinierenden Welten erschaffen haben, eine andere Seite von sich präsentieren, sich menschenfeindlich und diskriminierend äußern.“ Daher kann ich das Argument „als das Buch geschrieben wurde, wusste man aber noch nicht, wie transfeindlich JKR ist“ nicht so ganz nachvollziehen. Zum Deadnaming: Meine Aussage zum Deadnaming hat anscheinend für einige Verwirrung gesorgt, deswegen hier ein Artikel von Ana Mardoll, der das wesentlich besser erklärt als ich: x Kurz zusammengefasst: 1. es könnte dadurch der Eindruck entstehen, dass cis Menschen ein Recht darauf haben, den Deadname einer Person zu wissen, 2. der Charakter könnte in Rezensionen etc. gedeadnamed werden, und 3. es ist oft triggernd für trans Personen, zu lesen, wie jemand gedeadnamed wird. Letzteres war bei mir der Fall, weshalb ich das oben auch so deutlich formuliert habe. Natürlich darf jede trans Person für sich selbst entscheiden, wie sie das mit dem Deadname handhabt. Ich selbst hasse meinen Deadname zum Beispiel auch nicht beziehungsweise mag ihn manchmal sogar, will aber deswegen trotzdem nicht, dass ihn jeder weiß. In diesem Fall hat aber keine trans Person selbst entschieden, wie sie mit ihrem Deadname umgehen will, denn fiktionale Charaktere können keine eigenen Entscheidungen treffen. Stattdessen wurde diese Entscheidung von einer cis Frau getroffen. Und das finde ich persönlich eben nicht in Ordnung, zumal der Deadname an dieser Stelle absolut nicht nötig gewesen wäre. Ich hoffe, das konnte einige Sachen aufklären!
Ich weiß noch nicht so ganz was ich davon halten soll. Einerseits habe ich das Buch recht schnell durchgelesen und ich finde das Thema (Trans) interessant, zumal es nicht oft behandelt wird in Romance Büchern. Vor allem die ganzen Sichtweisen aus Fynns Sicht waren sehr interessant. Die Story war ganz cute aber mehr irgendwie auch nicht. Ich muss auch ehrlich sagen, was mich gestört hat war, dass die Charaktere, also Fynn und Marie, nichts wirkliches besonderes hatten und mich überhaupt nicht catchen konnten. Die Thematik hat irgendwie auch nur an der Oberfläche gekratzt und die Story ist die ganze Zeit nur so vor sich her geplätschert. Dazu kommen auch noch Kapitel und Abschnitte die nichts zum Plot beigetragen haben und ein bisschen unnötig waren. Naja wie gesagt, es war ein gutes Buch für zwischendurch und es war jetzt nicht so „schlecht“ wie es irgendwie klingt. Upsi. Also ich bin zwiegespalten und ich weiß echt nicht so ganz was ich mit dem Buch mache ahaha. Es ist ja irgendwie gut und interessant, aber es ist in meinen Augen auch irgendwie kritisch, oberflächlich und es hat sich gezogen…
Ruhige und angenehme Geschichte, viel mehr als eine Lovestory.
Die Geschichte um Finn und Marie hat mir sehr gut gefallen. Es geht zwar auch um ihre Liebesgeschichte, aber vorallem auch um Freundschaft, sich selbst zu finden und dunkle Tage zu akzeptieren. Besonders Finns Weg als Trans-Mann war dabei natürlich berührend. Sehr respektvoll geschrieben, daher klare Empfehlung!
Leider bin ich über die ganze Geschichte hinweg nicht mit dem Schreibstil zurecht gekommen🥺. Insgesamt bin ich auch nur langsam im Buch voran gekommen, da inhaltlich wenig passiert ist und die angesprochenen Themen eher schwerer waren (Transfeindlichkeit, Mobbing, Fremdouting…um nur ein paar zu nennen). Diese wichtigen Themen wurden leider nicht alle optimal im Buch aufgearbeitet, sondern teilweise einfach "unverarbeitet" stehen gelassen. Trotzdem hat mir die Grundidee des Roadtrips gut gefallen und auch der Versuch Fynns Weg in eine Selbstakzeptanz/-liebe darzustellen🫶. Dennoch waren die Charaktere alle ziemlich flach und gerade von Fynn lernt man leider wenig Persönlichkeit kennen🙈. Das Ende wiederum war einen Tick zu schnell und es war schade, dass bestimmte Charakterentwicklungen nicht noch näher ausgeführt worden sind. Ein Buch mit wichtigen Themen und positiven Ansätzen, die leider nicht alle optimal ausgeführt worden sind🫠.
Ich habe die Geschichte wirklich gerne gelesen und das Buch fast in einem Rutsch geschafft. Insgesamt hatte es einen sehr warmen Flair, eine schöne Stimmung irgendwie. Durch die facettenreichen Beschreibungen wirkten die Charaktere sehr echt und nahbar. Als Liebling stelle sich für mich schnell Joon ein, von dem ich gerne mehr lesen würde. Meist mag ich multiperspektivische nicht so gerne, hier konnte ich mich aber schnell in die Erzählweise einfinden. Für mich hatte das Buch keine großen Überraschungen, schaffte es aber dennoch mit bei der Stange zu halten. Für mich kein absolutes Must-Read, das ich jedem in die Hand drücken will, aber es gibt auch keine Punkte, die für mich persönlich weniger Sterne rechtfertigen.
Ich habe die Geschichte wirklich gerne gelesen und das Buch fast in einem Rutsch geschafft. Insgesamt hatte es einen sehr warmen Flair, eine schöne Stimmung irgendwie. Durch die facettenreichen Beschreibungen wirkten die Charaktere sehr echt und nahbar. Als Liebling stelle sich für mich schnell Joon ein, von dem ich gerne mehr lesen würde. Meist mag ich multiperspektivische nicht so gerne, hier konnte ich mich aber schnell in die Erzählweise einfinden. Für mich hatte das Buch keine großen Überraschungen, schaffte es aber dennoch mit bei der Stange zu halten. Für mich kein absolutes Must-Read, das ich jedem in die Hand drücken will, aber es gibt auch keine Punkte, die für mich persönlich weniger Sterne rechtfertigen.
Ich weiß wirklich nicht was ich sagen soll. Das Buch war der Wahnsinn. Es war ein tolles wohlfühlbuch mit wichtigen Themen die meiner Meinung nach (ohne eigene Erfahrung jetzt) gut umgesetzt worden sind und ich habe total mitgefühlt. Es war einfach die perfekte Mischung aus, Wohlfühlen, Emotionen, Dramatik und einem super tollen Setting! Die freundesgruppe war super und ich fand auch die Chemie zwischen den Protagonisten perfekt. Die Sache mit dem Roadtrip war wunderschön und ich freue mich sehr auf Band 2! Ich kann es wirklich nur empfehlen
An sich war die Geschichte echt schön und süß, aber für meinen Geschmack ist besonders in den ersten 70% viel zu wenig passiert. Es werden sehr viele Roadtrip Tage bis ins kleinste Detail beschrieben, ohne das sie wirklich die Handlung "voran treiben". Das war auch schön zum Teil, weil ich das Roadtripfeeling mochte, aber es war auch irgendwie etwas zu ruhig für meinen Geschmack. Am Ende ging dann plötzlich alles super schnell. Allerdings mochte ich die Charaktere echt super gern und fand auch ihre Verhaltensweisen sehr realistisch. Mir hat die Clique gut gefallen und die Geschichte war auch echt süß. Von mir gibt es 3 Sterne, da ich mir einfach mehr Tiefgang und Einblicke in die Thematik gewünscht hätte. Besonders was die Fragen von Marie zu dem Thema angeht.
Für mich tatsächlich ein wundervolles Buch. Alicia Zett brachte genau das rüber, woran Laura Kneidl bei Someone New für mich kolossal gescheitert war. Der Schreibstil ist wahnsinnig berührend und mir standen bei einigen Szenen die Tränen in den Augen. Der ganze Roadtrip war so toll beschrieben - auch wie Fynn langsam seinen Weg in die Clique findet. Die Annäherung von ihm und Marie ist unglaublich berührend beschrieben und ich habe mit den Beiden so mitgefiebert. Ich möchte auf jeden Fall mehr davon - daher werde ich die Autorin auf jeden Fall weiterverfolgen. Definitiv eins der queeren Bücher, die mir auf jeden Fall im Gedächtnis bleiben. ♥️
Eine süße Geschichte für zwischendurch. Kein Buch, das ich nochmal lesen würde, aber die Lesezeit war trotzdem schön. Der Roadtrip war wunderschön beschrieben und hat Lust darauf gemacht selber loszufahren und dabei zu sein. Die Lovestory und das Outing waren vorhersehbar, aber nicht schlecht. Die Charaktere waren mir alle sympathisch. Und es ermutigt sich zu trauen, etwas zu ändern, was einen nicht glücklich macht und das zu tun, was einen erfüllt.
Süße Geschichte, die uns mit auf einen Roadtrip nach Italien nimmt.
Das Buch von Alicia Zett handelt von Marie und Fynn, die sich aus der Uni kennen. Für viele ist es offensichtlich, dass der ruhige und unauffällige Fynn Marie gefällt, nur er selber bemerkt es nicht. Fynn freundet sich dann mehr oder weniger mit Joon, einem Kumpel von Marie, an. Dieser lädt ihn dann auf einen Roadtrip nach Italien ein, und Fynn nimmt die Einladung an. // Spoiler Für viele ist es schnell klar, dass Marie und Fynn einander mögen, doch Fynn ist sehr zurückgezogen und teilt nur wenig aus seinem Leben. Marie schafft es aber immer wieder, diese Hülle zu durchbrechen und erfährt manch persönliche Information. Dir Dual - POVs verraten, dass Fynn trans ist und Angst vor dem Outing und der Reaktion der anderen hat. Gleichzeitig mag er Marie immer lieber und findet es immer schwieriger, nicht offen mit ihr reden zu können. Sie erleben viele Situationen gemeinsam, treffen neue Menschen und lachen gemeinsam. Fynn scheint immer mehr aufzutauen und sich wohlzufühlen. An einem Strand in Italien küssen sie sich das erste Mal und für beide ist klar, dass sie nicht mehr ohneeinander leben können. Fynn will Marie seine Situation erklären, doch er kommt nicht dazu. Ein Unfall sorgt dafür, dass die Gruppe Fynns Sport BH sieht, den er an diesem heißen Tag anstatt des Binders trägt. Alle sind geschockt und verstehen nur sehr langsam, doch nach einem unüberlegten Kommentar läuft Fynn davon und trampt zurück nach Deutschland. Die Gruppe reist ebenfalls zurück und hören nichts mehr von Fynn. Marie hat unterdessen ihr Studium abgebrochen und sich an einer Musikhochschule beworben. Fynn überwindet sich endlich und will mit ihr reden, doch trifft nur auf Maries Familie, die auf dem Weg zu ihrem Vorsingen ist. Fynn fährt mit und feiert mit ihnen, als Marie angenommen wird. Beide sprechen sich aus und schließen Frieden. // Das Buch ist wundervoll geschrieben und die Geschichte lässt einen das Gefühl leben, ein Teil dieser Geschichte zu sein. Die Kritik zum Thema Deadnaming und Rassismus ist auch an mir nicht vorbeigegangen, doch diese Punkte stehen nicht im Vordergrund und ich habe sie nach wenigen Seiten wieder vergessen. Natürlich ist es nicht optimal, doch für mich kein Grund das Buch schlecht zu bewerten (Meine subjektive Wahrnehmung. Jeder kann und darf das anders sehen!) Alles in allem eine klare Leseempfehlung für alle, die eine leichte sommerliche Liebesgeschichte lesen wollen, die aber auch in die Tiefe geht und von Fynns Leben als transMann berichtet und mich zwischendurch vergessen hat lassen, dass ich ein Buch lese :)
Auch wenn wir ein langsames Wachstum beim deutschen Buchmarkt hinsichtlich queerer Bücher zu verzeichnen haben, ist der englische Buchmarkt dahingehend deutlich offener und weiter. Umso mehr freue ich mich immer wieder, wenn sich deutsche Schreibende an queere Geschichten wagen. Mit Andreas Dutter habe ich für mich z.B. einen sehr starken Own Voice Autor gefunden. Da Alicia Zett für ihre queeren Geschichten bekannt ist und seit etwas längerer Zeit die ersten beiden Teile ihre „Love is Queer“ Reihe ungelesen im Regal stehen habe, wollte ich mich endlich mal daran wagen. Wie es mir gefallen hat, erfahrt ihr jetzt in der Rezension! Handlung „Not Your Type“ bildet den Auftakt der „Love is Queer“ Reihe und erzählt die Liebesgeschichte zwischen Fynn und Marie. Das Grundkonstrukt der Geschichte selbst ist solide und es gab auch einige schöne Momente, jedoch muss ich sagen, dass das Buch für mich im Großen und Ganzen eine Enttäuschung war. Die Handlung selbst wirkt sehr bei den Haaren herbeigezogen. Wir haben mit Fynn einen Protagonisten, der aus guten Gründen andere meidet, fährt dann aber mit nahezu wildfremden Menschen auf einen Roadtrip? Auch die Romanze wirkt nicht wirklich ausgereift und ich konnte die Gefühle beiderseits, insbesondere die von Marie, nicht wirklich nachvollziehen. An dieser Stelle möchte ich aber hervorheben das ich es sehr positiv finde, dass hier keine sexuelle Anziehung vorliegt und es scheinbar was anderes gibt, was die beiden Protagonisten an dem jeweils anderen Lieben, als nur das Aussehen. Der Höhepunkt der Geschichte selbst war recht vorhersehbar und hat mich dennoch sehr enttäuscht zurückgelassen. Generell fand ich sehr schade das die Geschichte einen sehr starken Fokus auf das Outing von Fynn zu setzen, nur um es dann so ablaufen zu lassen. Dies ist besonders Schade, da der Plot auch ein gutes Potential dafür gehabt hätte, die Freundschaft der Charaktere, die Beziehung von Fynn und Marie oder auch Fynns langsame Eingliederung in die Freundesgruppe stärker zu thematisieren. All diese Themen fanden zwar ihren Platz und gerade letzteres war schön mit anzusehen, aber ich hätte mir hier wirklich eher eine Fokusverschiebung oder ein besseres Outing gewünscht. Charaktere „Not Your Type“ wird auch beiden Sichten erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. Denn so konnte man nicht nur die Gedanken der beiden Protagonisten nachvollziehen, sondern man erhält keinen „Schockmoment“, indem man selbst als Lesende erfährt das Fynn Trans ist. Fynn war für mich auch ein sehr angenehmer Protagonist und die Entwicklung die er in der Geschichte durchgemacht hat, hat mir sehr gut gefallen. Generell muss ich sagen das die Autorin es sehr gut geschafft hat, die Gedankenwelt von Fynn authentisch darzustellen. Mit Marie hingegen habe ich mich etwas schwerer getan. Sie war mir phasenweise zu kindisch und in der Gegenwart von Fynn zu aufdringlich. Gut fand ich es jedoch, dass wir mit Marie eine Protagonistin haben, die sich trotzt ihrer Fortschreitenden Studiums unsicher ist, ob es das ist, was sie wirklich machen möchte und was passieren würde, wenn sie ihr Studium abbricht. “Die Frage, die mich seit Monaten verfolgt: wenn ich nicht Psychologie studieren will, was möchte ich dann?” Dies ist definitiv ein Thema, welches vermehrt in Büchern angesprochen werden sollte. Die Nebencharaktere selbst haben mich relativ kalt gelassen. Joon hätte ich vermutlich noch liebgewinnen können, wenn er nicht ein wandelndes Klischee wäre. Auch die Tatsache, dass er ein Charakter ist der etwas mehr Gewicht auf den Knochen hat und natürlich nur am Essen ist, hat nicht gerade dazu beigetragen, dass ich ihn besser fand. Schreibstil/Sprecher Ich selbst habe das Buch als Hörbuch gehört. Die Sprecher haben eine sehr gute Arbeit geleistet, sodass ich ein angenehmes Hörvergnügen hatte. Fazit „Not Your Type“ stellte leider nicht das Buch da, was ich mir erhofft hatte. Es handelt sich hierbei keineswegs um eine schlechte Geschichte, ich persönlich hätte mir einfach nur mehr erhofft. Der Fokus wurde meiner Meinung nach nicht ideal gesetzt und durch ein paar Stereotype hatte dieses Buch einen leichten bitten Beigeschmack. „Not Your Type“ erzählt an sich dennoch eine gute Geschichte für zwischendurch und ich werde die Reihe definitiv forstsetzen.
Marie ist eine recht unsichere junge Frau. Woran ihr Ex-Freund Lars, von dem sie einfach nicht ganz loskommt, nicht ganz unschuldig ist. Als sie dann Fynn in ihrem Psychologie Studium sitzen sieht, ist sie ganz fasziniert von ihm, traut sich aber nicht, ihn anzusprechen. Das übernimmt dann ihr Kumpel Joon und er sorgt sogar dafür, dass Fynn auf einen Roadtrip nach Italien mitkommt, obwohl er die Clique, zu der auch Noah und Chiara zählen, gar nicht kennt. Für Fynn ist das eine riesen Herausforderung und er bereut nicht selten, dass er diesem Trip zugestimmt hat. Denn er kann einfach nicht mit anderen Menschen umgehen. Er kann keine körperliche Nähe zeigen, er kann sich nicht gut unterhalten. Er ist am liebsten für sich alleine. Denn er ist trans und hat dadurch schon mehr als einmal erlebt, wie grausam Menschen sein können, wenn man nicht in das Idealbild reinpasst. Doch nach und nach taut er immer mehr auf. Er lernt die Clique besser kennen und kommt auch Marie immer näher. Denn beide können nicht bestreiten, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen. Doch wie Fynn, hat auch Marie ab und zu ihre Stimmungsschwankungen, denn auch sie ist nicht zufrieden mit sich. Aber auf eine andere Art wie Fynn. Fynn fühlt sich in seinem Körper nicht wohl und Marie weiß nicht, was sie mit ihrem Studium machen soll, welches sie noch nie wirklich erfüllt hat. Die beiden ergänzen sich sehr gut, was einem als Leser schnell auffällt, und sie kommen sich auch nach einiger Zeit näher. Doch dann passiert etwas, was bei Fynn alle Befürchtungen wahr werden lässt. Das war mein erstes Buch, wo das Thema Queere-Love eine Rolle gespielt hat, und ich muss sagen, dass ich sehr begeistert bin. Natürlich bekommt man hier und da mit, was die Menschen, die dazu gehören, teilweise durchmachen müssen, aber es war schön, das mal verpackt in so einer Geschichte zu lesen. Ich hätte Fynns Eltern am liebsten geschüttelt und seine Klassenkameraden zum Mond geschossen. Wie kann man so zu Menschen sein? Wie heißt es so schön? Behandle Menschen immer so, wie du selbst behandelt werden willst. Der Satz passt hier wirklich sehr gut. Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen! Es ist eine schöne Geschichte, die einen zum Nachdenken bringt, verpackt mit einer süßen Liebesgeschichte.

Sehr gut
Die Reise von Fynn ist unbeschreiblich. Er hat sich im Laufe der Geschichte so geöffnet dass es eine freude war es zu lesen. Dies war jetzt mein neuntes Buch von Alicia (ich habe die anderen vorher alle gelesen😊) und sie schreibt so flüssig das man in der Geschichte mit drin ist. Die Reise nach Italien, mit der ganzen Gruppe, fand ich so toll das ich am liebsten meinen Koffer packen würde und genau die Strecke mit meiner Freundin abfahren würde. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Band von Alicia der natürlich schon bereit liegt.
"Not your type" von Alicia Zett habe ich in den letzten Monaten mit kleinen Unterbrechungen als Hörbuch gehört. Der männliche Sprecher und die weibliche Sprecherin waren an sich sehr angenehm und die Betonungen haben mir gut gefallen. Die Qualität war dementsprechend hoch und die Unterbrechungen lagen eher an mangelnder Zeit im Alltag. Zum Buch nun an sich: Die Story von Fynn und Marie ist sehr liebevoll ausgestaltet. Die LGBTQ+ Szene wird in diesem Werk sehr respektvoll vertreten und als Person, die nur in der Teenager-Zeit engen Kontakt mit Trans-Personen hatte, war es wertvoll etwas mehr zu erfahren, wie es dann in einem späteren Kontext weiter gehen würde. Der Spannungsbogen flachte zwischendurch leider etwas ab. Zu viele unausgesprochene Worte, zu wenig miteinander geführte Kommunikation. Das hat mich zwischendurch genervt. Außerdem hätte ich eine Trigger-Warnung sehr angebracht gefühlt zu Beginn des Buches, da Fynns Gedanken manchmal sehr schwarz und traurig sind und mich an unschöne Gedanken erinnert hat. Btw: Marie hätte es meiner Meinung gut getan, selbst einmal mit Mr. Baumgärtner zu reden. Das war teilweise auch in ihren Gedanken grenzwertig! 3/5 ☆
„Not Your Type“ von Alicia Zett war eine schöne Geschichte für zwischendurch, die sich allerdings sehr gezogen hat. Die Charaktere waren wirklich super süß, aber mir hat leider die Tiefe gefehlt - die Einzigartigkeit. Fynn ist ein super interessanter Charakter, bei dem man aber meiner Meinung nach nur an der Oberfläche gekratzt hat. Einige Handlungsweisen der Charaktere waren für mich nicht nachvollziehbar und eher unrealistisch. Gefühlt ist die ganze Zeit nicht wirklich etwas passiert - die Handlung ist bis ca. Seite 300 nur so dahingeplätschert. Die Liebesgeschichte zwischen Fynn und Marie war zwar irgendwie süß, aber doch nicht richtig greifbar für mich. Aber vielleicht hatte ich einfach zu hohe Erwartungen an das Buch.
[ Rezension ] . . Auf den Cover von 'Not Your Type' kann man unseren Männliche Hauptcharakter Fynn sehen in den verschiedensten Farben. Das Buch Not Your Type von Alicia Zett war das erste Buch was ich von ihr gelesen habe. . Die zwanzigjährige Studentin Marie ist in ihren stillen Kommilitonen Fynn verliebt, und auch Fynn empfindet für Marie mehr, als er sich selbst eingestehen will. Denn eigentlich lässt Fynn niemanden an sich heran: Keiner soll wissen, dass er trans ist. Einen wie ihn kann man nicht lieben, meint er. Doch dann finden sich Fynn und Marie unversehens mit einigen Freunden auf einem Roadtrip nach Italien wieder. Langsam kommen die beiden einander näher, das Mittelmeer als Ziel vor Augen. Jetzt muss Fynn sich entscheiden, wie viel er Marie anvertrauen kann, ohne sie für immer zu verlieren. . Das Buch selbst gibt einen tieferen Einblick wie man sich als Trans* Person fühlt. Es enthält auch ein Glossar wo verschiedene Wörter nochmal deutlicher gemacht werden. Im groben und ganzen habe ich dem Buch 4/5 Sternen gegeben es hat mir als Trans* Person gefallen da ich auch mich sehr mit Fynn identifizieren konnte aber gleichzeitig auch mit Marie. . Pluspunkte zum Buch es hat eine Playlist und da drinne ist All Time Low. . . TW: • Mobbing • Fremdouting • Suizidgedanken • Transfeindliche Gewalt
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Wenn du glaubst, dass man dich nicht lieben kann – und jemand es trotzdem tut. Einfühlsam, fesselnd und wunderbar romantisch erzählt Alicia Zett die Liebesgeschichte von Marie und Fynn im New-Adult-Roman »Not Your Type«, der überraschend zum SPIEGEL-Bestseller wurde.
Die zwanzigjährige Studentin Marie ist in ihren stillen Kommilitonen Fynn verliebt, und auch Fynn empfindet für Marie mehr, als er sich selbst eingestehen will. Denn eigentlich lässt Fynn niemanden an sich heran: Keiner soll wissen, dass er trans ist. Einen wie ihn kann man nicht lieben, meint er. Doch dann finden sich Fynn und Marie unversehens mit einigen Freunden auf einem Roadtrip nach Italien wieder. Langsam kommen die beiden einander näher, das Mittelmeer als Ziel vor Augen. Jetzt muss Fynn sich entscheiden, wie viel er Marie anvertrauen kann, ohne sie für immer zu verlieren …
Der romantische New-Adult-Roman »Not Your Type« erzählt von einem Menschen, der erst lernen muss, dass er es wert ist, geliebt zu werden - so, wie er ist. Die SPIEGEL-Bestseller-Autorin Alicia Zett weiß, wovon sie schreibt: Sie ist seit mehreren Jahren in der LGBT-Community aktiv und spricht auf ihren Social-Media-Kanälen mal auf ernste, mal auf humorvolle Weise über die Themen, die ihre Follower bewegen.
Book Information
Author Description
Alicia Zett wurde 1996 geboren, hat Film studiert und arbeitet derzeit bei einem lokalen Fernsehsender. Wenn sie nicht gerade auf ihren Social Media Kanälen (aliciazett) über queere Bücher, Filme und Serien spricht, verbringt sie ihre Tage am liebsten mit langen Spaziergängen in der Natur, dem Erstellen von Buchplaylisten oder stundenlangen Gesprächen mit ihren Freund*innen. Alicia schreibt Bücher, die sie selbst in ihrer Jugend gebraucht hätte. Nun nutzt sie ihre Geschichten, um zu zeigen, dass Liebe in allen Formen und Farben existiert.Instagram: @aliciazettTikTok: @aliciazett
Posts
ein absolutes wohlfühl-Buch
Wo soll ich anfangen? Not your Type war mein erstes Buch von Alicia Zett und mir hat es richtig gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin hat mir mich direkt überzeugt und hat die Eigenschaften der Charaktere nochmal hervorgehoben. Fyns Geschichte hat mich sofort gepackt und ich konnte mich richtig gut in ihn und die anderen Charaktere hineinversetzen. Die ganze Zeit über habe ich mit allen Personen mitgefühlt. Wut, Trauer, Hoffnungslosigkeit, Zweifel, Freude; all das und noch viel mehr hat Alicia Zett unfassbar gut eingefangen und zu Wort gebracht. Das ganze Buch über werden super wichtige Themen auf eine leichte, angenehme Art angesprochen. Insgesamt kann ich Not your Type jedem*r empfehlen, denn es war ein absolutes wohlfühl-Buch.

Roadtrip Geschichte mit einer trans Hauptfigur. Super süße und realistische Story mit tollen Settings
Ich fand maybe not tonight genau so gut, weil beide bücher so anders sind. Ich habe besonders geliebt Fynns Charakterentwicklung. Er ist so unfassbar verletzlich und unsicher aber er blüht so auf. Auch an sich der roadtrip war echt schön geschrieben. Man hat so viele Orte bereist und überall ist etwas passiert, an das man sich erinnern kann Die Lovestory zwischen marie und fynn war sehr langsam, was aber alles sinn gemacht hat und an den richtigen stellen sich ausschlaggebende Dinge passiert. Die anderen in der freundesgruppe haben einen tollen mix ergeben und ahtten alle ihren einzigartigen charakter. Allerdings fehlt mir echt ein großes stück irgendwie. Der Plot zieht sich und es gibt keine Art spannunhsaufbau obwohl Fynn sein Outing ja immer weiter vor sich herschiebt.

Die Geschichte von Marie und Fynn hat mir sehr gut gefallen, sodass ich dieses Buch innerhalb eines Tages gehört habe. Die Idee mit dem Roadtrip mochte ich sehr und auch die Beziehungen innerhalb der Freundesclique mochte ich sehr. Ich bin gespannt, ob die Charaktere aus diesem Teil auch in den anderen beiden vorkommen, würde es mir auf jeden Fall wünschen. Der Schreibstil war wieder einmal sehr angenehm, genau wie die Stimmen beim Hörbuch, sodass ich richtig in die Geschichte eintauchen konnte
aber momentan will er mit niemandem reden und dass kann ich sogar verstehen. Ich fände es auch nicht toll, wenn jemand meine Musik einfach mit anderen teilen würde. Musik ist etwas so privates, verletzlichen. Zumindest für mich. Ich habe das Gefühl, das es ihm da ähnlich geht.
Trigger: Homophobie, transfeindlichkeit, Mobbing, suicide Gedanken, Fremdouting Inhalt: Marie ist in ihren Kommilitonen fynn verliebt. Und dass obwohl sie ihn kaum kennt ( nur durch stalking), denn fynn Lest niemanden an sich heran. Doch dann finden die zwei sich auf einem Roadtrip wieder mit Maries Freunden. Fynn kennt einen einzigen und bereit schon bald mitgekommen zu sein. Aber Marie Schaft es immer wieder ihn dort zu halten. Langsam kommen sie sich näher doch... Wie würde Marie reagieren wenn fynn ihr erzählt dass er trans ist. Denn genau dass ist der Grund warum er niemanden an sich ran läßt... Meinung: wow! Mir fehlen die Worte das Buch war so gut! Auch wenn ich zwischen durch sehr geärgert habe und dann Charakteren gerne ihr eigenes Buch um die Ohren gehauen hätte... Es spricht viele wichtige Themen und ist wie bei Alicia Zett nur zu erwarten sehr schön geschrieben! Die offizielle Playlist ist seid neuesten meine Lieblings Playlist ! Ein weiteres Lied dass zu fynn und Marie passt : https://open.spotify.com/track/1oZFgsKtzrqKxwHUjmdROu?si=N9aw3SIoTD-3vA1jBb7gzw
(ACHTUNG: MÖGLICHE SPOILER) Mobbing. Fremdouting. Suizidgedanken. Transfeindliche Gewalt. Grundsätzlich kann ich diese Punkte nicht im generellen Kontext des Buches wirklich finden. Dafür wird mir aus der Vergangenheit von Fynn doch etwas zu wenig erzählt und es kommt eher flüchtig rüber. Denn im Gesamtbild betrachtet, ist es schwer, sich über ihn als Protagonisten wirklich ein Bild zu machen, was Transgender sein betrifft. Die seichte Liebesgeschichte zwischen Marie und Fynn ist meiner Meinung nach schön, aber mehr was für zwischendurch. Ich fand den Schreibstil okay. Man kam flüssig und schnell durch. Und die einzelnen Charaktere haben durchaus was sympathisches gehabt. Aber um der ganzen Geschichte den absoluten Kick zu verleihen, fehlte eindeutig was. Ich hätte mir gewünscht, dass man mehr auf das Transgendersein eingeht und gute Erklärungen dafür findet. Gerade für den Teil der Leserschaft - wozu ich mich selbst einordne - die das ganze nicht richtig verstehen. Gerade beim Ende des Buches bleibt man doch auch mit vielen Fragen zurück. Und ich finde es ehrlich gesagt mühsam, sich das über das Internet selber zusammenzusuchen, wenn einem dabei persönliche Ansichten fehlen. Schade. Ich hatte mich so darauf gefreut, dieses Buch zu lesen. Aber mehr als 3 Sterne sind definitiv nicht drin. Auch wenn ich mich damit sehr schwer tue. Ich hab mehr erwartet.
Eine schöne Geschichte über einen leben verändernden Roadtrip.
Die zwanzigjährige Studentin Marie ist in ihren stillen Kommilitonen Fynn verliebt, und auch Fynn empfindet für Marie mehr, als er sich selbst eingestehen will. Denn eigentlich lässt Fynn niemanden an sich heran: Keiner soll wissen, dass er trans ist. Einen wie ihn kann man nicht lieben, meint er. Doch dann finden sich Fynn und Marie unversehens mit einigen Freunden auf einem Roadtrip nach Italien wieder. Langsam kommen die beiden einander näher, das Mittelmeer als Ziel vor Augen. Jetzt muss Fynn sich entscheiden, wie viel er Marie anvertrauen kann, ohne sie für immer zu verlieren... Die Geschichte hat mich wirklich berührt. Es gab Höhen und Tiefen und die Vergangenheit von Fynn hat immer wieder für einen Kloß in meinem Hals gesorgt. Die Erlebnisse des Roadtrip sorgen für Fernweh und auch der Umgang untereinander ist sehr schön. Jeder könnte sich hier mal eine Scheibe abschneiden. Die Entwicklungen die Fynn & auch Marie durch machen sind gut nachvollziehbar und der Schreibstil ist sehr angenehm. Die Geschichte wird durch die Sicht der beiden abwechselnd voran gebracht und es wird nicht langweilig. Man erfährt dadurch sehr gut, wie die Figuren sich in den einzelnen Situationen fühlen. Alles in allem ist es ein wirklich schönes Buch über einen Transgender Menschen, der in einem neuen Umfeld über sich hinauswächst und wieder Menschen an sich heran lässt.
Ein ganz besonderes Buch. Fynn und Marie sind mir richtig ans Herz gewachsen. Ich hätte ihre Geschichte noch lange weiter lesen können!
Unglaublich herzerwärmend…ich konnte kaum aufhören es zur Seite zu legen…die Bücher von Alicia Zett sind immer berührend geschrieben und lassen den Leser fühlen, wie sich die Charaktere fühlen müssen…jedes mal wünscht man sich, man wäre dabei gewesen…wobei es sich ein bisschen so angefühlt hat….zum Ende war es schon schwer es zur Seite zu legen…als es fertig war hat es sich angefühlt, als hätte man gute Freunde verloren. Ich kann es jedem empfehlen. Auch die anderen Bücher der Love ist Queer Reihe kann ich nur wärmstens empfehlen!
Die Geschichte ist besonders, irgendwie so anders.
Die Atmosphäre hat mir sehr gut gefallen. Diese Vibes vom Roadtrip passen so gut zu den Protagonisten und alleine die Storyline der fünf Freunde ist spannend. Es hat etwas Besonderes an sich, dass Fynn sich während der Reise erst in die Gruppe einlebt und mitfährt, obwohl er niemanden wirklich gut kennt. Die Harmonie zwischen Fynn und Marie fällt schon früh auf und das Verständnis, was Marie Fynn am Ende zeigt, finde ich beeindruckend. Natürlich läuft nicht alles so gut, aber würde ich es ausführen, wäre es ein Spoiler. Ich sag nur so viel: Er hat echt Glück gehabt. Allerdings war das Buch die ersten 100 Seiten echt nicht gut geschrieben. Die Geschichte hat mich nicht gereizt, weiterzulesen. Es war so eintönig, langweilig und irgendwie so negativ. Ich finde das Buch erzählt aber von einem wichtigen Thema, was gut aufgegriffen ist. Beide Seite sind gut beschrieben und die Struggles zeigen, wie schwer es für beide Seiten sein kann, damit umzugehen.
Mir hat es gut gefallen
Das war jetzt mein zweites Buch von Alicia Zett und ich muss sagen, dass mich ihr Schreibstil so fesselt und richtig ins Buch hineinzieht. Ich habe das Buch verschlungen weil ich unbedingt wissen musste wie es weiter geht. Ich finde das Thema rund um LGBTQ+ auch sehr spannend und interessant, deswegen lese ich auch Bücher die sie behandeln super gern. Ich konnte mit den Charaktern super gut warm werden. Was ich auch toll fand waren die zwei Perspektiven. Ich war froh das es nicht aus allen Vieren geschrieben war, weil mich das verwirrt hätte. Für mich aufjedenfall ein tolles Buch mit ernsten und spannenden Themen!
Der erste Band der ,,Love is Queer“ Trilogie, der etwas ganz besonderes war. Und das lag vor allem an den Charakteren, die alle so einzigartig und alles andere als perfekt waren und gerade deswegen so liebenswert. Da waren die Studentin Marie, die sich selbst den Namen Miss Overthinking gegeben hatte und die es liebte zu planen und Listen zu erstellen sowie ihre beste Freundin Chiara, die eine Kurzhaarfrisur und ein Tattoo rockte und gut Menschen lesen konnte. Da waren ihr Freund Noah, der immer für einen Spaß zu haben war und erst für ein Auslandssemester in Italien war und noch Joon, der wie ein Wasserfall redete und gutes Essen liebte. Und da war Fynn, der Transgender war, was aber keiner wissen sollte, daher war er gerne für sich. Und so unterschiedlich die Charaktere alle auch waren, kamen sie doch durch ein gemeinsames Vorhaben zueinander: Einen geplanten Roadtrip nach Italien. Und dieser war etwas ganz besonderes durch die Gründe, aus denen er gemacht wurde, durch die Momente, die zu ihm gehörten, die Begegnungen die dabei gemacht wurden, die Erlebnisse und die Geschichten die erzählt wurden. Besonders die Geschichte von Marie und Fynn. Eine Geschichte, in der die Autorin ernsten und wichtigen Themen Raum gab. Es ging um Therapie und Angst, um Worte und Berührungen, um Zukunftsfragen und Loslassen. Da waren Flashbacks und Alpträume, ein Gedankenkarusell und Ballast. Auch die Themen toxische Beziehungen, Migräne und Depressionen wurden thematisiert. Und natürlich nahm das Thema Transgender einen großen Raum an durch den Protagonisten Fynn. Besonders passend fand ich den Vergleich des Outings mit Klippen springen. Im allgemeinen hat die Autorin mich durch ihren Schreibstil begeistern können, der zugleich poetisch, philosophisch aber auch humorvoll und leicht war. Und voller toller Momente. Von Singen und philosophieren über Eissorten, über Wasser- und Schaumschlachten bis hin zum wandern in den Bergen und dem Baden im Meer und in Sees. Beim erkunden der Städte wie Mailand und Florenz, beim Camping in der Natur. Und bei den Begegnungen mit verschiedenen Menschen auf ihrer Reise, voller Gastfreundschaft, amüsanter und inspirierender Gespräche und Dankbarkeit. All das wärmte mein Herz und der Epilog war so schön und emotional, dass ich sogar ein paar Tränen verdrückt habe. Ein wirklich wundervolles Buch.
Keine Spoiler :)
Ich fand das Buch sehr toll, die Charaktere waren alle sehr gut auf aufgebaut und ich habe es sehr genossen dieses Buch zu lesen. Ich fand die ganze Szenerie und Gefühle der Charaktere so gut beschrieben, dass ich das Buch gar nicht mehr weglegen konnte und es am selben Tag an dem ich es gekauft habe direkt durch hatte. Für mich eine klare 5/5⭐️ 🦐 Approved
"Eine Sache, die ich während unserer kurzen Fahrt über Fynn gelernt habe, ist, dass er seinen Freiraum braucht."
Als sich die Studentin Marie mit ihren Freunden für den Start ihres Roadtrips nach Italien trifft, ist sie anfangs irritiert. Fynn, ein Kommilitone, wird die Freundesgruppe ebenfalls begleiten. Allerdings ist er sehr schweigsam und scheint nur wenig über sich erzählen zu wollen. Gemeinsam begeben sich die mehr oder weniger Fremden auf eine Reise, die sie nicht nur Italien entdecken lässt. "Not Your Type" ist eine queere Liebesgeschichte, die mich sehr gereizt hat. Ich mochte den Beginn der Geschichte, auch wenn dieser zeitlich ziemlich holprig gestaltet war, und auch das Roadtripgefühl. Die Autorin schafft es die Charaktere und auch die Umgebung sehr lebhaft zu beschrieben, leider sind mir persönlich gerade die Protagonisten Fynn und Marie zu flach gewesen. Sie schienen gar von Joon, Chiara und Noah in den Schatten gestellt. Dies und auch die teils klischeehafteten Gedanken führten dazu, dass sich die Geschichte ziemlich langatmig angefühlt hat. Ich brannte gegen Ende auch nicht mehr für die Entwicklung der Beziehung zwischen Fynn und Marie. Leider hatte mich die Autorin dort bereits verloren, trotz der auch sehr realistisch beschriebenen Probleme. Ich wollte die beiden Charaktere mögen, allerdings war dies nicht komplett von Erfolg gekrönt. Nichtsdestotrotz ist es eine schöne Roadtripgeschichte, die ein sommerliches Gefühl "in die eigenen vier Wände" bringt und einem schöne Stunden schenken kann.

CN: Deadnaming, Transfeindlichkeit, Misgendern, Mobbing, Fremdouting, Suizidgedanken, Gewalt, Erwähnung von HP, ableistische Beleidigungen Ich hatte mich sehr auf „Not Your Type“ von Alicia Zett gefreut, da es mir vor dem Lesen so vorkam, als hätte die Autorin sich wirklich mit dem Thema Transidentität auseinandergesetzt und Sensitivity Reader zu Rate gezogen. Leider scheint das nicht der Fall gewesen zu sein, und das Buch hat mich sehr enttäuscht. Der Plot von „Not Your Type“ lässt sich (wie leider auch bei einigen anderen Büchern mit trans Charakteren) wie folgt zusammenfassen: „x hasst sich selbst, weil x trans ist, doch dann wird x durch die Liebe einer cis Person gerettet“. Das allein ist meiner Meinung nach schon schlimm genug, doch leider enthält das Buch noch mehr Transfeindlichkeit: • Man erfährt schon auf der ersten Seite Fynns Deadname. Ich dachte eigentlich, dass das inzwischen allen Menschen, die sich ein bisschen mit trans Themen auseinandergesetzt haben, klar ist, aber: der Deadname eines trans Menschen geht niemanden etwas an! Das gilt auch für fiktionale Charaktere! • Das Buch enthält mehrere Flashback-Szenen, die ausschließlich aus Transfeindlichkeit, Mobbing, Gewalt und emotionalem Missbrauch bestehen. Diese Szenen sind meiner Meinung nach einfach nur trauma porn und für den Verlauf der Geschichte absolut irrelevant. • Fynns ganzer Charakter besteht daraus, dass er verschlossen ist und sich selbst hasst, weil er trans ist. Abgesehen davon hat er so gut wie keine eigene Persönlichkeit. • Die Tatsache, dass Fynn trans ist, wird als schreckliches Geheimnis dargestellt, das all seine Freundschaften und Beziehungen zerstören könnte. • Und wie könnte es anders sein: natürlich gibt es kurz vor dem Ende auch ein ungewolltes (und für Fynn vermutlich traumatisches) (Fremd-)Outing, um die Geschichte dramatischer zu machen. • Auch wenn das den meisten Menschen wahrscheinlich überhaupt nicht (oder zumindest nicht negativ) auffällt: die Tatsache, dass in einem Buch über einen trans Charakter mehrmals HP erwähnt wird, hat mir beim Lesen dann endgültig den Rest gegeben. Zusätzlich dazu gibt es im Buch einen dicken koreanisch-deutschen Charakter, dessen Persönlichkeit hauptsächlich daraus besteht, dass er K-Pop mag, alles fotografiert und die ganze Zeit isst oder Hunger hat. Da ich weiß bin, kann ich zu der koreanisch-deutschen Repräsentation nicht viel sagen, aber hier sind ein paar Zitate, die mir in dieser Hinsicht aufgefallen sind: • "Innerlich muss ich darüber lachen, wie aufgeschmissen er offenbar ohne seinen Mac ist. Typisch Asiate, denke ich einen Moment lang, dann würde ich mir für diesen Gedanken am liebsten selbst eine scheuern." (Ist ja schön, dass Fynn gleich erkennt, dass das rassistischer Blödsinn ist, aber wieso war der Satz dann überhaupt nötig?) • "Joon scheint kein Problem mit seinem Körper zu haben, und das, obwohl er recht klein und etwas fülliger ist. Da er von den meisten sicher als Asiate angesehen wird, darf er sich deswegen bestimmt oft dumme Sprüche anhören." • "Ich schaue mir an, was er zuletzt geteilt hat. Irgendein Musikvideo einer K-Pop-Band." • "Joon vergleicht, wenn es ums Geld geht, immer gern alles mit Essen." • "‚Die anderen spielen immer noch und mir ist langweilig.‘ ‚Du meinst wohl, du hast Hunger.‘ Joon grinst. ‚Erwischt. Also, kommst du?‘" Ich freue mich zwar sehr, dass es inzwischen mehr queere Bücher auf dem deutschen Buchmarkt gibt, aber man merkt deutlich, dass „Not Your Type“ für cis Menschen und nicht für trans Menschen geschrieben wurde. Ich persönlich kann das Buch daher leider absolut nicht empfehlen. ------------------------------------------------ Edit 07.02.2021: Ich habe eine Weile überlegt, ob ich etwas zu dieser Situation hier sagen will, und wenn ja, was. Hier also ein paar Gedanken: 1. Meine Pronomen sind er/ihm bzw. he/they. Bitte beachtet das, wenn ihr in der dritten Person über mich reden wollt. 2. Ich finde es sehr bezeichnend, dass einige cis Menschen behaupten, sie hätten durch ein Buch soooo viel über trans Menschen gelernt, und danach die trans Menschen angreifen, die es wagen, besagtes Buch zu kritisieren. 3. Ich finde es absolut nicht okay, dass einige Menschen mir (einem Menschen, der von der Thematik des Buchs persönlich betroffen ist) vorwerfen, ich hätte das Buch nicht verstanden. Ich bin sehr wohl in der Lage, mir vorzustellen, warum ein_e Autor_in etwas so und nicht anders geschrieben hat, und mir eine eigene Meinung dazu zu bilden. Und nein, liebe cis Menschen, ihr wisst nicht besser als ich, was es heißt, trans zu sein. 4. Da das anscheinend falsch verstanden wurde: nein, ich habe nicht gesagt, dass die Autorin transfeindlich oder rassistisch ist, sondern einige der Inhalte ihres Buchs. Das ist meiner Meinung nach ein Unterschied, und es tut mir leid, falls ich das missverständlich formuliert habe. (Ihren Umgang mit Kritik finde ich allerdings schon ziemlich problematisch.) 5. Ich habe diese Rezension auf meinem Account gepostet. Es wäre etwas anderes gewesen, wenn ich unter jedem Instagram-Post, in dem das Buch zu sehen ist, geschrieben hätte: "Das Buch ist scheiße, und wenn du es gut findest, bist du auch scheiße!!1!" Habe ich aber nicht. Ich finde, es steht mir durchaus zu, auf meinem eigenen Account meine Meinung zu einem Buch zu posten. Ich kommentiere ja auch nicht unter jeder positiven Goodreads-Rezension und versuche, der betreffenden Person ihre Meinung auszureden. 6. Danke an die Person, die mich (eine Einzelperson!) auf Instagram als "wütende Meute" bezeichnet hat - wenn das so ist, bekomme ich hoffentlich (nach Corona) bei jedem Kinobesuch Gruppenrabatt ;) 7. Ich weiß nicht, wie oft ich das noch wiederholen muss: Cis Menschen haben nicht zu entscheiden, ob etwas transfeindlich ist oder nicht. Das steht nur trans Menschen zu. 8. Wenn ihr bei irgendeinem Punkt der Rezension tatsächlich nicht versteht, was daran problematisch ist, dann fragt doch bitte einfach nach, anstatt mir direkt vorzuwerfen, ich läge falsch. 9. Für diejenigen, die mir empfohlen haben, ich soll doch selbst ein Buch schreiben und es besser machen: tue ich. Und ich hoffe, falls es jemals erscheint, greift ihr nicht gleich alle, die es kritisieren, an, sondern hört einfach zu, und zieht mich zur Verantwortung, wenn ich schlecht mit der Kritik umgehe. 10. Meine Buchempfehlungen für Bücher von trans Personen bzw. mit trans Protagonist_innen: "Ich bin Linus" von Linus Giese, "A New Season" von Marnie Schaefers, "Nicht so das Bilderbuchmädchen" von Agnes Ofner, "George" von Alex Gino, "Felix Ever After" von Kacen Callender, "Cemetery Boys" von Aiden Thomas, "Meet Cute Diary" von Emery Lee, "The Witch King" von H.E. Edgmon, "Coffee Boy" von Austin Chant, "Cheer Up" von Crystal Frasier. ------------------------------------------------ Edit 08.02.2021: Vielen Dank für die Unterstützung hier auf Goodreads und auf Twitter - das bedeutet mir wirklich viel! ------------------------------------------------ Edit 09.02.2021: Da ich dazu einige Fragen und Kommentare bekommen habe, hier noch mal zwei Anmerkungen: Zu den HP-Referenzen: Wertofubooks hat auf Instagram berechtigterweise darauf hingewiesen, dass es im Buch sogar eine Anspielung auf JKRs transfeindliches Verhalten gibt: „Es ist entmutigend und enttäuschend, wenn Personen, die diese trostspendenden, faszinierenden Welten erschaffen haben, eine andere Seite von sich präsentieren, sich menschenfeindlich und diskriminierend äußern.“ Daher kann ich das Argument „als das Buch geschrieben wurde, wusste man aber noch nicht, wie transfeindlich JKR ist“ nicht so ganz nachvollziehen. Zum Deadnaming: Meine Aussage zum Deadnaming hat anscheinend für einige Verwirrung gesorgt, deswegen hier ein Artikel von Ana Mardoll, der das wesentlich besser erklärt als ich: x Kurz zusammengefasst: 1. es könnte dadurch der Eindruck entstehen, dass cis Menschen ein Recht darauf haben, den Deadname einer Person zu wissen, 2. der Charakter könnte in Rezensionen etc. gedeadnamed werden, und 3. es ist oft triggernd für trans Personen, zu lesen, wie jemand gedeadnamed wird. Letzteres war bei mir der Fall, weshalb ich das oben auch so deutlich formuliert habe. Natürlich darf jede trans Person für sich selbst entscheiden, wie sie das mit dem Deadname handhabt. Ich selbst hasse meinen Deadname zum Beispiel auch nicht beziehungsweise mag ihn manchmal sogar, will aber deswegen trotzdem nicht, dass ihn jeder weiß. In diesem Fall hat aber keine trans Person selbst entschieden, wie sie mit ihrem Deadname umgehen will, denn fiktionale Charaktere können keine eigenen Entscheidungen treffen. Stattdessen wurde diese Entscheidung von einer cis Frau getroffen. Und das finde ich persönlich eben nicht in Ordnung, zumal der Deadname an dieser Stelle absolut nicht nötig gewesen wäre. Ich hoffe, das konnte einige Sachen aufklären!
Ich weiß noch nicht so ganz was ich davon halten soll. Einerseits habe ich das Buch recht schnell durchgelesen und ich finde das Thema (Trans) interessant, zumal es nicht oft behandelt wird in Romance Büchern. Vor allem die ganzen Sichtweisen aus Fynns Sicht waren sehr interessant. Die Story war ganz cute aber mehr irgendwie auch nicht. Ich muss auch ehrlich sagen, was mich gestört hat war, dass die Charaktere, also Fynn und Marie, nichts wirkliches besonderes hatten und mich überhaupt nicht catchen konnten. Die Thematik hat irgendwie auch nur an der Oberfläche gekratzt und die Story ist die ganze Zeit nur so vor sich her geplätschert. Dazu kommen auch noch Kapitel und Abschnitte die nichts zum Plot beigetragen haben und ein bisschen unnötig waren. Naja wie gesagt, es war ein gutes Buch für zwischendurch und es war jetzt nicht so „schlecht“ wie es irgendwie klingt. Upsi. Also ich bin zwiegespalten und ich weiß echt nicht so ganz was ich mit dem Buch mache ahaha. Es ist ja irgendwie gut und interessant, aber es ist in meinen Augen auch irgendwie kritisch, oberflächlich und es hat sich gezogen…
Ruhige und angenehme Geschichte, viel mehr als eine Lovestory.
Die Geschichte um Finn und Marie hat mir sehr gut gefallen. Es geht zwar auch um ihre Liebesgeschichte, aber vorallem auch um Freundschaft, sich selbst zu finden und dunkle Tage zu akzeptieren. Besonders Finns Weg als Trans-Mann war dabei natürlich berührend. Sehr respektvoll geschrieben, daher klare Empfehlung!
Leider bin ich über die ganze Geschichte hinweg nicht mit dem Schreibstil zurecht gekommen🥺. Insgesamt bin ich auch nur langsam im Buch voran gekommen, da inhaltlich wenig passiert ist und die angesprochenen Themen eher schwerer waren (Transfeindlichkeit, Mobbing, Fremdouting…um nur ein paar zu nennen). Diese wichtigen Themen wurden leider nicht alle optimal im Buch aufgearbeitet, sondern teilweise einfach "unverarbeitet" stehen gelassen. Trotzdem hat mir die Grundidee des Roadtrips gut gefallen und auch der Versuch Fynns Weg in eine Selbstakzeptanz/-liebe darzustellen🫶. Dennoch waren die Charaktere alle ziemlich flach und gerade von Fynn lernt man leider wenig Persönlichkeit kennen🙈. Das Ende wiederum war einen Tick zu schnell und es war schade, dass bestimmte Charakterentwicklungen nicht noch näher ausgeführt worden sind. Ein Buch mit wichtigen Themen und positiven Ansätzen, die leider nicht alle optimal ausgeführt worden sind🫠.
Ich habe die Geschichte wirklich gerne gelesen und das Buch fast in einem Rutsch geschafft. Insgesamt hatte es einen sehr warmen Flair, eine schöne Stimmung irgendwie. Durch die facettenreichen Beschreibungen wirkten die Charaktere sehr echt und nahbar. Als Liebling stelle sich für mich schnell Joon ein, von dem ich gerne mehr lesen würde. Meist mag ich multiperspektivische nicht so gerne, hier konnte ich mich aber schnell in die Erzählweise einfinden. Für mich hatte das Buch keine großen Überraschungen, schaffte es aber dennoch mit bei der Stange zu halten. Für mich kein absolutes Must-Read, das ich jedem in die Hand drücken will, aber es gibt auch keine Punkte, die für mich persönlich weniger Sterne rechtfertigen.
Ich habe die Geschichte wirklich gerne gelesen und das Buch fast in einem Rutsch geschafft. Insgesamt hatte es einen sehr warmen Flair, eine schöne Stimmung irgendwie. Durch die facettenreichen Beschreibungen wirkten die Charaktere sehr echt und nahbar. Als Liebling stelle sich für mich schnell Joon ein, von dem ich gerne mehr lesen würde. Meist mag ich multiperspektivische nicht so gerne, hier konnte ich mich aber schnell in die Erzählweise einfinden. Für mich hatte das Buch keine großen Überraschungen, schaffte es aber dennoch mit bei der Stange zu halten. Für mich kein absolutes Must-Read, das ich jedem in die Hand drücken will, aber es gibt auch keine Punkte, die für mich persönlich weniger Sterne rechtfertigen.
Ich weiß wirklich nicht was ich sagen soll. Das Buch war der Wahnsinn. Es war ein tolles wohlfühlbuch mit wichtigen Themen die meiner Meinung nach (ohne eigene Erfahrung jetzt) gut umgesetzt worden sind und ich habe total mitgefühlt. Es war einfach die perfekte Mischung aus, Wohlfühlen, Emotionen, Dramatik und einem super tollen Setting! Die freundesgruppe war super und ich fand auch die Chemie zwischen den Protagonisten perfekt. Die Sache mit dem Roadtrip war wunderschön und ich freue mich sehr auf Band 2! Ich kann es wirklich nur empfehlen
An sich war die Geschichte echt schön und süß, aber für meinen Geschmack ist besonders in den ersten 70% viel zu wenig passiert. Es werden sehr viele Roadtrip Tage bis ins kleinste Detail beschrieben, ohne das sie wirklich die Handlung "voran treiben". Das war auch schön zum Teil, weil ich das Roadtripfeeling mochte, aber es war auch irgendwie etwas zu ruhig für meinen Geschmack. Am Ende ging dann plötzlich alles super schnell. Allerdings mochte ich die Charaktere echt super gern und fand auch ihre Verhaltensweisen sehr realistisch. Mir hat die Clique gut gefallen und die Geschichte war auch echt süß. Von mir gibt es 3 Sterne, da ich mir einfach mehr Tiefgang und Einblicke in die Thematik gewünscht hätte. Besonders was die Fragen von Marie zu dem Thema angeht.
Für mich tatsächlich ein wundervolles Buch. Alicia Zett brachte genau das rüber, woran Laura Kneidl bei Someone New für mich kolossal gescheitert war. Der Schreibstil ist wahnsinnig berührend und mir standen bei einigen Szenen die Tränen in den Augen. Der ganze Roadtrip war so toll beschrieben - auch wie Fynn langsam seinen Weg in die Clique findet. Die Annäherung von ihm und Marie ist unglaublich berührend beschrieben und ich habe mit den Beiden so mitgefiebert. Ich möchte auf jeden Fall mehr davon - daher werde ich die Autorin auf jeden Fall weiterverfolgen. Definitiv eins der queeren Bücher, die mir auf jeden Fall im Gedächtnis bleiben. ♥️
Eine süße Geschichte für zwischendurch. Kein Buch, das ich nochmal lesen würde, aber die Lesezeit war trotzdem schön. Der Roadtrip war wunderschön beschrieben und hat Lust darauf gemacht selber loszufahren und dabei zu sein. Die Lovestory und das Outing waren vorhersehbar, aber nicht schlecht. Die Charaktere waren mir alle sympathisch. Und es ermutigt sich zu trauen, etwas zu ändern, was einen nicht glücklich macht und das zu tun, was einen erfüllt.
Süße Geschichte, die uns mit auf einen Roadtrip nach Italien nimmt.
Das Buch von Alicia Zett handelt von Marie und Fynn, die sich aus der Uni kennen. Für viele ist es offensichtlich, dass der ruhige und unauffällige Fynn Marie gefällt, nur er selber bemerkt es nicht. Fynn freundet sich dann mehr oder weniger mit Joon, einem Kumpel von Marie, an. Dieser lädt ihn dann auf einen Roadtrip nach Italien ein, und Fynn nimmt die Einladung an. // Spoiler Für viele ist es schnell klar, dass Marie und Fynn einander mögen, doch Fynn ist sehr zurückgezogen und teilt nur wenig aus seinem Leben. Marie schafft es aber immer wieder, diese Hülle zu durchbrechen und erfährt manch persönliche Information. Dir Dual - POVs verraten, dass Fynn trans ist und Angst vor dem Outing und der Reaktion der anderen hat. Gleichzeitig mag er Marie immer lieber und findet es immer schwieriger, nicht offen mit ihr reden zu können. Sie erleben viele Situationen gemeinsam, treffen neue Menschen und lachen gemeinsam. Fynn scheint immer mehr aufzutauen und sich wohlzufühlen. An einem Strand in Italien küssen sie sich das erste Mal und für beide ist klar, dass sie nicht mehr ohneeinander leben können. Fynn will Marie seine Situation erklären, doch er kommt nicht dazu. Ein Unfall sorgt dafür, dass die Gruppe Fynns Sport BH sieht, den er an diesem heißen Tag anstatt des Binders trägt. Alle sind geschockt und verstehen nur sehr langsam, doch nach einem unüberlegten Kommentar läuft Fynn davon und trampt zurück nach Deutschland. Die Gruppe reist ebenfalls zurück und hören nichts mehr von Fynn. Marie hat unterdessen ihr Studium abgebrochen und sich an einer Musikhochschule beworben. Fynn überwindet sich endlich und will mit ihr reden, doch trifft nur auf Maries Familie, die auf dem Weg zu ihrem Vorsingen ist. Fynn fährt mit und feiert mit ihnen, als Marie angenommen wird. Beide sprechen sich aus und schließen Frieden. // Das Buch ist wundervoll geschrieben und die Geschichte lässt einen das Gefühl leben, ein Teil dieser Geschichte zu sein. Die Kritik zum Thema Deadnaming und Rassismus ist auch an mir nicht vorbeigegangen, doch diese Punkte stehen nicht im Vordergrund und ich habe sie nach wenigen Seiten wieder vergessen. Natürlich ist es nicht optimal, doch für mich kein Grund das Buch schlecht zu bewerten (Meine subjektive Wahrnehmung. Jeder kann und darf das anders sehen!) Alles in allem eine klare Leseempfehlung für alle, die eine leichte sommerliche Liebesgeschichte lesen wollen, die aber auch in die Tiefe geht und von Fynns Leben als transMann berichtet und mich zwischendurch vergessen hat lassen, dass ich ein Buch lese :)
Auch wenn wir ein langsames Wachstum beim deutschen Buchmarkt hinsichtlich queerer Bücher zu verzeichnen haben, ist der englische Buchmarkt dahingehend deutlich offener und weiter. Umso mehr freue ich mich immer wieder, wenn sich deutsche Schreibende an queere Geschichten wagen. Mit Andreas Dutter habe ich für mich z.B. einen sehr starken Own Voice Autor gefunden. Da Alicia Zett für ihre queeren Geschichten bekannt ist und seit etwas längerer Zeit die ersten beiden Teile ihre „Love is Queer“ Reihe ungelesen im Regal stehen habe, wollte ich mich endlich mal daran wagen. Wie es mir gefallen hat, erfahrt ihr jetzt in der Rezension! Handlung „Not Your Type“ bildet den Auftakt der „Love is Queer“ Reihe und erzählt die Liebesgeschichte zwischen Fynn und Marie. Das Grundkonstrukt der Geschichte selbst ist solide und es gab auch einige schöne Momente, jedoch muss ich sagen, dass das Buch für mich im Großen und Ganzen eine Enttäuschung war. Die Handlung selbst wirkt sehr bei den Haaren herbeigezogen. Wir haben mit Fynn einen Protagonisten, der aus guten Gründen andere meidet, fährt dann aber mit nahezu wildfremden Menschen auf einen Roadtrip? Auch die Romanze wirkt nicht wirklich ausgereift und ich konnte die Gefühle beiderseits, insbesondere die von Marie, nicht wirklich nachvollziehen. An dieser Stelle möchte ich aber hervorheben das ich es sehr positiv finde, dass hier keine sexuelle Anziehung vorliegt und es scheinbar was anderes gibt, was die beiden Protagonisten an dem jeweils anderen Lieben, als nur das Aussehen. Der Höhepunkt der Geschichte selbst war recht vorhersehbar und hat mich dennoch sehr enttäuscht zurückgelassen. Generell fand ich sehr schade das die Geschichte einen sehr starken Fokus auf das Outing von Fynn zu setzen, nur um es dann so ablaufen zu lassen. Dies ist besonders Schade, da der Plot auch ein gutes Potential dafür gehabt hätte, die Freundschaft der Charaktere, die Beziehung von Fynn und Marie oder auch Fynns langsame Eingliederung in die Freundesgruppe stärker zu thematisieren. All diese Themen fanden zwar ihren Platz und gerade letzteres war schön mit anzusehen, aber ich hätte mir hier wirklich eher eine Fokusverschiebung oder ein besseres Outing gewünscht. Charaktere „Not Your Type“ wird auch beiden Sichten erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. Denn so konnte man nicht nur die Gedanken der beiden Protagonisten nachvollziehen, sondern man erhält keinen „Schockmoment“, indem man selbst als Lesende erfährt das Fynn Trans ist. Fynn war für mich auch ein sehr angenehmer Protagonist und die Entwicklung die er in der Geschichte durchgemacht hat, hat mir sehr gut gefallen. Generell muss ich sagen das die Autorin es sehr gut geschafft hat, die Gedankenwelt von Fynn authentisch darzustellen. Mit Marie hingegen habe ich mich etwas schwerer getan. Sie war mir phasenweise zu kindisch und in der Gegenwart von Fynn zu aufdringlich. Gut fand ich es jedoch, dass wir mit Marie eine Protagonistin haben, die sich trotzt ihrer Fortschreitenden Studiums unsicher ist, ob es das ist, was sie wirklich machen möchte und was passieren würde, wenn sie ihr Studium abbricht. “Die Frage, die mich seit Monaten verfolgt: wenn ich nicht Psychologie studieren will, was möchte ich dann?” Dies ist definitiv ein Thema, welches vermehrt in Büchern angesprochen werden sollte. Die Nebencharaktere selbst haben mich relativ kalt gelassen. Joon hätte ich vermutlich noch liebgewinnen können, wenn er nicht ein wandelndes Klischee wäre. Auch die Tatsache, dass er ein Charakter ist der etwas mehr Gewicht auf den Knochen hat und natürlich nur am Essen ist, hat nicht gerade dazu beigetragen, dass ich ihn besser fand. Schreibstil/Sprecher Ich selbst habe das Buch als Hörbuch gehört. Die Sprecher haben eine sehr gute Arbeit geleistet, sodass ich ein angenehmes Hörvergnügen hatte. Fazit „Not Your Type“ stellte leider nicht das Buch da, was ich mir erhofft hatte. Es handelt sich hierbei keineswegs um eine schlechte Geschichte, ich persönlich hätte mir einfach nur mehr erhofft. Der Fokus wurde meiner Meinung nach nicht ideal gesetzt und durch ein paar Stereotype hatte dieses Buch einen leichten bitten Beigeschmack. „Not Your Type“ erzählt an sich dennoch eine gute Geschichte für zwischendurch und ich werde die Reihe definitiv forstsetzen.
Marie ist eine recht unsichere junge Frau. Woran ihr Ex-Freund Lars, von dem sie einfach nicht ganz loskommt, nicht ganz unschuldig ist. Als sie dann Fynn in ihrem Psychologie Studium sitzen sieht, ist sie ganz fasziniert von ihm, traut sich aber nicht, ihn anzusprechen. Das übernimmt dann ihr Kumpel Joon und er sorgt sogar dafür, dass Fynn auf einen Roadtrip nach Italien mitkommt, obwohl er die Clique, zu der auch Noah und Chiara zählen, gar nicht kennt. Für Fynn ist das eine riesen Herausforderung und er bereut nicht selten, dass er diesem Trip zugestimmt hat. Denn er kann einfach nicht mit anderen Menschen umgehen. Er kann keine körperliche Nähe zeigen, er kann sich nicht gut unterhalten. Er ist am liebsten für sich alleine. Denn er ist trans und hat dadurch schon mehr als einmal erlebt, wie grausam Menschen sein können, wenn man nicht in das Idealbild reinpasst. Doch nach und nach taut er immer mehr auf. Er lernt die Clique besser kennen und kommt auch Marie immer näher. Denn beide können nicht bestreiten, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen. Doch wie Fynn, hat auch Marie ab und zu ihre Stimmungsschwankungen, denn auch sie ist nicht zufrieden mit sich. Aber auf eine andere Art wie Fynn. Fynn fühlt sich in seinem Körper nicht wohl und Marie weiß nicht, was sie mit ihrem Studium machen soll, welches sie noch nie wirklich erfüllt hat. Die beiden ergänzen sich sehr gut, was einem als Leser schnell auffällt, und sie kommen sich auch nach einiger Zeit näher. Doch dann passiert etwas, was bei Fynn alle Befürchtungen wahr werden lässt. Das war mein erstes Buch, wo das Thema Queere-Love eine Rolle gespielt hat, und ich muss sagen, dass ich sehr begeistert bin. Natürlich bekommt man hier und da mit, was die Menschen, die dazu gehören, teilweise durchmachen müssen, aber es war schön, das mal verpackt in so einer Geschichte zu lesen. Ich hätte Fynns Eltern am liebsten geschüttelt und seine Klassenkameraden zum Mond geschossen. Wie kann man so zu Menschen sein? Wie heißt es so schön? Behandle Menschen immer so, wie du selbst behandelt werden willst. Der Satz passt hier wirklich sehr gut. Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen! Es ist eine schöne Geschichte, die einen zum Nachdenken bringt, verpackt mit einer süßen Liebesgeschichte.

Sehr gut
Die Reise von Fynn ist unbeschreiblich. Er hat sich im Laufe der Geschichte so geöffnet dass es eine freude war es zu lesen. Dies war jetzt mein neuntes Buch von Alicia (ich habe die anderen vorher alle gelesen😊) und sie schreibt so flüssig das man in der Geschichte mit drin ist. Die Reise nach Italien, mit der ganzen Gruppe, fand ich so toll das ich am liebsten meinen Koffer packen würde und genau die Strecke mit meiner Freundin abfahren würde. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Band von Alicia der natürlich schon bereit liegt.
"Not your type" von Alicia Zett habe ich in den letzten Monaten mit kleinen Unterbrechungen als Hörbuch gehört. Der männliche Sprecher und die weibliche Sprecherin waren an sich sehr angenehm und die Betonungen haben mir gut gefallen. Die Qualität war dementsprechend hoch und die Unterbrechungen lagen eher an mangelnder Zeit im Alltag. Zum Buch nun an sich: Die Story von Fynn und Marie ist sehr liebevoll ausgestaltet. Die LGBTQ+ Szene wird in diesem Werk sehr respektvoll vertreten und als Person, die nur in der Teenager-Zeit engen Kontakt mit Trans-Personen hatte, war es wertvoll etwas mehr zu erfahren, wie es dann in einem späteren Kontext weiter gehen würde. Der Spannungsbogen flachte zwischendurch leider etwas ab. Zu viele unausgesprochene Worte, zu wenig miteinander geführte Kommunikation. Das hat mich zwischendurch genervt. Außerdem hätte ich eine Trigger-Warnung sehr angebracht gefühlt zu Beginn des Buches, da Fynns Gedanken manchmal sehr schwarz und traurig sind und mich an unschöne Gedanken erinnert hat. Btw: Marie hätte es meiner Meinung gut getan, selbst einmal mit Mr. Baumgärtner zu reden. Das war teilweise auch in ihren Gedanken grenzwertig! 3/5 ☆
„Not Your Type“ von Alicia Zett war eine schöne Geschichte für zwischendurch, die sich allerdings sehr gezogen hat. Die Charaktere waren wirklich super süß, aber mir hat leider die Tiefe gefehlt - die Einzigartigkeit. Fynn ist ein super interessanter Charakter, bei dem man aber meiner Meinung nach nur an der Oberfläche gekratzt hat. Einige Handlungsweisen der Charaktere waren für mich nicht nachvollziehbar und eher unrealistisch. Gefühlt ist die ganze Zeit nicht wirklich etwas passiert - die Handlung ist bis ca. Seite 300 nur so dahingeplätschert. Die Liebesgeschichte zwischen Fynn und Marie war zwar irgendwie süß, aber doch nicht richtig greifbar für mich. Aber vielleicht hatte ich einfach zu hohe Erwartungen an das Buch.
[ Rezension ] . . Auf den Cover von 'Not Your Type' kann man unseren Männliche Hauptcharakter Fynn sehen in den verschiedensten Farben. Das Buch Not Your Type von Alicia Zett war das erste Buch was ich von ihr gelesen habe. . Die zwanzigjährige Studentin Marie ist in ihren stillen Kommilitonen Fynn verliebt, und auch Fynn empfindet für Marie mehr, als er sich selbst eingestehen will. Denn eigentlich lässt Fynn niemanden an sich heran: Keiner soll wissen, dass er trans ist. Einen wie ihn kann man nicht lieben, meint er. Doch dann finden sich Fynn und Marie unversehens mit einigen Freunden auf einem Roadtrip nach Italien wieder. Langsam kommen die beiden einander näher, das Mittelmeer als Ziel vor Augen. Jetzt muss Fynn sich entscheiden, wie viel er Marie anvertrauen kann, ohne sie für immer zu verlieren. . Das Buch selbst gibt einen tieferen Einblick wie man sich als Trans* Person fühlt. Es enthält auch ein Glossar wo verschiedene Wörter nochmal deutlicher gemacht werden. Im groben und ganzen habe ich dem Buch 4/5 Sternen gegeben es hat mir als Trans* Person gefallen da ich auch mich sehr mit Fynn identifizieren konnte aber gleichzeitig auch mit Marie. . Pluspunkte zum Buch es hat eine Playlist und da drinne ist All Time Low. . . TW: • Mobbing • Fremdouting • Suizidgedanken • Transfeindliche Gewalt




















































