Die Reise von Fynn ist unbeschreiblich. Er hat sich im Laufe der Geschichte so geöffnet dass es eine freude war es zu lesen. Dies war jetzt mein neuntes Buch von Alicia (ich habe die anderen vorher alle gelesen😊) und sie schreibt so flüssig das man in der Geschichte mit drin ist. Die Reise nach Italien, mit der ganzen Gruppe, fand ich so toll das ich am liebsten meinen Koffer packen würde und genau die Strecke mit meiner Freundin abfahren würde. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Band von Alicia der natürlich schon bereit liegt.
eine herzerwärmende liebesgeschichte, tolle charaktere, wunderschönes setting mit super soundtrack!
🎶CARLI von CARLI passt auch wirklich richtig gut zum buch
Ich fand das Buch sehr toll, die Charaktere waren alle sehr gut auf aufgebaut und ich habe es sehr genossen dieses Buch zu lesen.
Ich fand die ganze Szenerie und Gefühle der Charaktere so gut beschrieben, dass ich das Buch gar nicht mehr weglegen konnte und es am selben Tag an dem ich es gekauft habe direkt durch hatte.
Für mich eine klare 5/5⭐️
🦐 Approved
Roadtrip Geschichte mit einer trans Hauptfigur.
Super süße und realistische Story mit tollen Settings
Ich fand maybe not tonight genau so gut, weil beide bücher so anders sind.
Ich habe besonders geliebt Fynns Charakterentwicklung. Er ist so unfassbar verletzlich und unsicher aber er blüht so auf.
Auch an sich der roadtrip war echt schön geschrieben. Man hat so viele Orte bereist und überall ist etwas passiert, an das man sich erinnern kann
Die Lovestory zwischen marie und fynn war sehr langsam, was aber alles sinn gemacht hat und an den richtigen stellen sich ausschlaggebende Dinge passiert.
Die anderen in der freundesgruppe haben einen tollen mix ergeben und ahtten alle ihren einzigartigen charakter.
Allerdings fehlt mir echt ein großes stück irgendwie. Der Plot zieht sich und es gibt keine Art spannunhsaufbau obwohl Fynn sein Outing ja immer weiter vor sich herschiebt.
Wo soll ich anfangen? Not your Type war mein erstes Buch von Alicia Zett und mir hat es richtig gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin hat mir mich direkt überzeugt und hat die Eigenschaften der Charaktere nochmal hervorgehoben. Fyns Geschichte hat mich sofort gepackt und ich konnte mich richtig gut in ihn und die anderen Charaktere hineinversetzen. Die ganze Zeit über habe ich mit allen Personen mitgefühlt. Wut, Trauer, Hoffnungslosigkeit, Zweifel, Freude; all das und noch viel mehr hat Alicia Zett unfassbar gut eingefangen und zu Wort gebracht. Das ganze Buch über werden super wichtige Themen auf eine leichte, angenehme Art angesprochen. Insgesamt kann ich Not your Type jedem*r empfehlen, denn es war ein absolutes wohlfühl-Buch.
Das Buch ist unglaublich niedlich geschrieben. Ich finde das Thema, das behandelt wird, unglaublich gut beschrieben.
Es ist spannend die Geschichte zu lesen. Man kommt selber erst nach und nach hinter Fynns Geheimnisse, wobei ich sagen muss, hier und da hätten sie vielleicht sogar etwas tiefer oder detaillierter werden können. Aber auch so hatten sie Charakter eine gute Tiefe und man hat sowohl Fynn als auch Marie unglaublich gut verstanden.
Außerdem hat es mich zum Heulen gebracht, was nicht jedes Buch schafft. Ich mochte den Schreibstil, weil er flüssig und leicht zu lesen war. Man konnte leicht in die Geschichte eintauchen. Auch die Nebencharaktere hat man gut kennen und lieben gelernt. Es hat Spaß gebracht das Buch zu lesen. Und die Playlist dabei zu hören, hat es noch mal sehr schön unterstrichen, auch wenn sie natürlich kein muss ist.
Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.
Wow… 🥹 🏳️⚧️
Ich bin total begeistert von dem Buch. Fynns Geschichte ist so wundervoll erzählt. Ich mag die bildhafte Art wie Alicia schreibt sehr.
Wieder ein Buch das ich absolut empfehlen kann und was sich mein jüngeres Ich sehr gewünscht hätte.
Sehr wertvolles und wichtiges Buch. Es öffnet die Augen und zeigt authentisch den respektvollen Umgang miteinander. Egal welcher Sexualität man angehört. Love is queer♡
Absolute Empfehlung an alle, die sich gerne mit diesem Thema beschäftigen!
Die Geschichte von Marie und Fynn hat mir sehr gut gefallen, sodass ich dieses Buch innerhalb eines Tages gehört habe.
Die Idee mit dem Roadtrip mochte ich sehr und auch die Beziehungen innerhalb der Freundesclique mochte ich sehr. Ich bin gespannt, ob die Charaktere aus diesem Teil auch in den anderen beiden vorkommen, würde es mir auf jeden Fall wünschen.
Der Schreibstil war wieder einmal sehr angenehm, genau wie die Stimmen beim Hörbuch, sodass ich richtig in die Geschichte eintauchen konnte
Marie ist in den stillen Fynn verliebt. Und auch Fynn empfindet etwas für Marie. Doch Fynn lässt niemanden an sich ran, denn keiner soll erfahren, dass er trans ist. Fynn ist der Meinung, dass man ihn nicht lieben kann. Jedoch fahren dann Marie und Fynn mit gemeinsamen Freunden auf einen Roadtrip nach Italien. Die beiden kommen sich näher und Fynn muss sich entscheiden, wie viel er Marie anvertrauen kann…
Ich habe mich so unfassbar Dolle auf dieses Buch gefreut, da ich bereits ,,Traumtänzerin‘‘ von der Autorin gelesen und geliebt hatte. Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen an dieses Buch, weshalb es mir nicht ganz so gut gefallen hat. Aber warum das so ist, erkläre ich euch nun. Vorab: Diese Rezension dient nicht dazu dieses Buch in irgendeiner Art und Weise schlecht zu reden, sondern ist nur meine persönliche Meinung!
Erst einmal fand ich es ein wenig grenzwertig, dass man in einem Buch in dem ein Transcharakter mitspielt mit Harry Potter und dementsprechend mit J. K. Rowling in Verbindung gebracht wird. Ich glaube jeder kennt mittlerweile die Diskussion um JKR, aber ich kann da leider nicht drüber hinwegsehen und finde, dass es ein absolutes No Go ist.
Kommen wir erst einmal zu Fynn. Fynn ist ein Protagonist, der sich selbst hasst, oft schlechte Laune hat und auch nicht wirklich viele Freunde hat. Dieser wird dann von einer zufälligen Person zu dem Roadtrip eingeladen, von dem niemand wirklich eine Ahnung hat. Dies fand ich ein wenig unrealistisch, niemand würde doch eine fremde Person zu einem Roadtrip einladen, die dann auch nur schlechte Laune verbreitet.
Zu Marie kann ich leider auch nicht viel sagen. Ich fand sie nicht greifbar und konnte mich nicht in sie hineinversetzen. Ihre Handlungen haben für mich keinen Sinn ergeben und viel mehr erfährt man leider auch nicht über die Charaktere. Sie hat ein paar Eigenschaften durch die man sie definiert, aber dennoch hat sie keine Persönlichkeit und vor allem keine Tiefe.
Abgesehen davon war die Geschichte oft vorhersehbar. Das eine Thema was wir ja bereits kennen, sorgt dafür, dass man als Leser direkt weiß woraufhin man gelenkt wird und was genau passieren wird. Das einzige was man nicht weiß, ist, wann dies geschehen wird. Außerdem bekommt man dadurch auch ein falsches Bild von Menschen, die trans sind, sehr schade!
Der Schreibstil von Alicia Zett war auch wie in ihrem Debüt Roman echt toll. Sie schreibt sehr flüssig, leicht und locker und man verliert sich echt gerne in ihren Geschichten. Sie hat eine echt tolle Art zu schreiben.
,,Not Your Type‘‘ ist eine Geschichte, die ich euch nicht empfehlen kann. Natürlich kann jeder selbst entscheiden, ob man dieses Buch lesen möchte, aber ich würde euch davon abraten. Die Geschichte hatte echt viel Potential, was leider überhaupt nicht ausgeschöpft wurde. Und das trans sein, bekommt in diesem Buch nicht genug Raum. Obwohl dies ja eigentlich etwas ist, was die Geschichte ausgemacht hat. Sehr schade, dennoch bin ich gespannt auf das nächste Buch der Reihe.
Nach 100 Seiten abgebrochen, weil es einfach nicht gut ist. Er ist edgy af, sie ist ein absoluter Hipster. Beide einfach unerträglich. Habe schon Dinge auf Wattpad gelesen, die besser waren, und das soll was heißen.
Also ehrlich gesagt, kann ich nicht mehr viel zu dem hinzu fügen, dass die anderen Menschen geschrieben haben
Es war problematisch und der Schreibstil ließ wirklich zu wünschen übrig…
Ich hatte ziemlich Hoffnung in dieses Buch, aber dass trans* Personen dargestellt werden, als wäre das Leben einfach schrecklich und als wären wir nie vollständig, wenn uns keine cis Person liebt, war einfach richtig harmful
Auch wenn das Thema nicht ganz einfach ist, hat Alicia Zett es geschafft ein Buch voller Leichtigkeit und Freude zu schreiben.
Die beiden Hauptfiguren sind einfach wundervoll und die Freundesgruppe bildet die perfekte Mischung aus Charakteren, die es für eine solche Geschichte braucht.
Das Buch lebt nicht von spicy Szenen sondern von den tiefen Gefühlen die in Marie, in Fynn aber auch zwischen den beiden entstanden.
aber momentan will er mit niemandem reden und dass kann ich sogar verstehen. Ich fände es auch nicht toll, wenn jemand meine Musik einfach mit anderen teilen würde. Musik ist etwas so privates, verletzlichen. Zumindest für mich. Ich habe das Gefühl, das es ihm da ähnlich geht.
Trigger: Homophobie, transfeindlichkeit, Mobbing, suicide Gedanken, Fremdouting
Inhalt: Marie ist in ihren Kommilitonen fynn verliebt. Und dass obwohl sie ihn kaum kennt ( nur durch stalking), denn fynn Lest niemanden an sich heran. Doch dann finden die zwei sich auf einem Roadtrip wieder mit Maries Freunden. Fynn kennt einen einzigen und bereit schon bald mitgekommen zu sein. Aber Marie Schaft es immer wieder ihn dort zu halten. Langsam kommen sie sich näher doch... Wie würde Marie reagieren wenn fynn ihr erzählt dass er trans ist. Denn genau dass ist der Grund warum er niemanden an sich ran läßt...
Meinung: wow! Mir fehlen die Worte das Buch war so gut! Auch wenn ich zwischen durch sehr geärgert habe und dann Charakteren gerne ihr eigenes Buch um die Ohren gehauen hätte... Es spricht viele wichtige Themen und ist wie bei Alicia Zett nur zu erwarten sehr schön geschrieben! Die offizielle Playlist ist seid neuesten meine Lieblings Playlist !
Ein weiteres Lied dass zu fynn und Marie passt :
https://open.spotify.com/track/1oZFgsKtzrqKxwHUjmdROu?si=N9aw3SIoTD-3vA1jBb7gzw
Der erste Band der ,,Love is Queer“ Trilogie, der etwas ganz besonderes war.
Und das lag vor allem an den Charakteren, die alle so einzigartig und alles andere als perfekt waren und gerade deswegen so liebenswert.
Da waren die Studentin Marie, die sich selbst den Namen Miss Overthinking gegeben hatte und die es liebte zu planen und Listen zu erstellen sowie ihre beste Freundin Chiara, die eine Kurzhaarfrisur und ein Tattoo rockte und gut Menschen lesen konnte.
Da waren ihr Freund Noah, der immer für einen Spaß zu haben war und erst für ein Auslandssemester in Italien war und noch Joon, der wie ein Wasserfall redete und gutes Essen liebte.
Und da war Fynn, der Transgender war, was aber keiner wissen sollte, daher war er gerne für sich.
Und so unterschiedlich die Charaktere alle auch waren, kamen sie doch durch ein gemeinsames Vorhaben zueinander: Einen geplanten Roadtrip nach Italien.
Und dieser war etwas ganz besonderes durch die Gründe, aus denen er gemacht wurde, durch die Momente, die zu ihm gehörten, die Begegnungen die dabei gemacht wurden, die Erlebnisse und die Geschichten die erzählt wurden.
Besonders die Geschichte von Marie und Fynn.
Eine Geschichte, in der die Autorin ernsten und wichtigen Themen Raum gab.
Es ging um Therapie und Angst, um Worte und Berührungen, um Zukunftsfragen und Loslassen.
Da waren Flashbacks und Alpträume, ein Gedankenkarusell und Ballast.
Auch die Themen toxische Beziehungen, Migräne und Depressionen wurden thematisiert.
Und natürlich nahm das Thema Transgender einen großen Raum an durch den Protagonisten Fynn.
Besonders passend fand ich den Vergleich des Outings mit Klippen springen.
Im allgemeinen hat die Autorin mich durch ihren Schreibstil begeistern können, der zugleich poetisch, philosophisch aber auch humorvoll und leicht war.
Und voller toller Momente.
Von Singen und philosophieren über Eissorten, über Wasser- und Schaumschlachten bis hin zum wandern in den Bergen und dem Baden im Meer und in Sees.
Beim erkunden der Städte wie Mailand und Florenz, beim Camping in der Natur.
Und bei den Begegnungen mit verschiedenen Menschen auf ihrer Reise, voller Gastfreundschaft, amüsanter und inspirierender Gespräche und Dankbarkeit.
All das wärmte mein Herz und der Epilog war so schön und emotional, dass ich sogar ein paar Tränen verdrückt habe.
Ein wirklich wundervolles Buch.
Auch wenn wir ein langsames Wachstum beim deutschen Buchmarkt hinsichtlich queerer Bücher zu verzeichnen haben, ist der englische Buchmarkt dahingehend deutlich offener und weiter. Umso mehr freue ich mich immer wieder, wenn sich deutsche Schreibende an queere Geschichten wagen. Mit Andreas Dutter habe ich für mich z.B. einen sehr starken Own Voice Autor gefunden. Da Alicia Zett für ihre queeren Geschichten bekannt ist und seit etwas längerer Zeit die ersten beiden Teile ihre „Love is Queer“ Reihe ungelesen im Regal stehen habe, wollte ich mich endlich mal daran wagen. Wie es mir gefallen hat, erfahrt ihr jetzt in der Rezension!
Handlung
„Not Your Type“ bildet den Auftakt der „Love is Queer“ Reihe und erzählt die Liebesgeschichte zwischen Fynn und Marie. Das Grundkonstrukt der Geschichte selbst ist solide und es gab auch einige schöne Momente, jedoch muss ich sagen, dass das Buch für mich im Großen und Ganzen eine Enttäuschung war.
Die Handlung selbst wirkt sehr bei den Haaren herbeigezogen. Wir haben mit Fynn einen Protagonisten, der aus guten Gründen andere meidet, fährt dann aber mit nahezu wildfremden Menschen auf einen Roadtrip? Auch die Romanze wirkt nicht wirklich ausgereift und ich konnte die Gefühle beiderseits, insbesondere die von Marie, nicht wirklich nachvollziehen. An dieser Stelle möchte ich aber hervorheben das ich es sehr positiv finde, dass hier keine sexuelle Anziehung vorliegt und es scheinbar was anderes gibt, was die beiden Protagonisten an dem jeweils anderen Lieben, als nur das Aussehen.
Der Höhepunkt der Geschichte selbst war recht vorhersehbar und hat mich dennoch sehr enttäuscht zurückgelassen. Generell fand ich sehr schade das die Geschichte einen sehr starken Fokus auf das Outing von Fynn zu setzen, nur um es dann so ablaufen zu lassen. Dies ist besonders Schade, da der Plot auch ein gutes Potential dafür gehabt hätte, die Freundschaft der Charaktere, die Beziehung von Fynn und Marie oder auch Fynns langsame Eingliederung in die Freundesgruppe stärker zu thematisieren. All diese Themen fanden zwar ihren Platz und gerade letzteres war schön mit anzusehen, aber ich hätte mir hier wirklich eher eine Fokusverschiebung oder ein besseres Outing gewünscht.
Charaktere
„Not Your Type“ wird auch beiden Sichten erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. Denn so konnte man nicht nur die Gedanken der beiden Protagonisten nachvollziehen, sondern man erhält keinen „Schockmoment“, indem man selbst als Lesende erfährt das Fynn Trans ist. Fynn war für mich auch ein sehr angenehmer Protagonist und die Entwicklung die er in der Geschichte durchgemacht hat, hat mir sehr gut gefallen. Generell muss ich sagen das die Autorin es sehr gut geschafft hat, die Gedankenwelt von Fynn authentisch darzustellen.
Mit Marie hingegen habe ich mich etwas schwerer getan. Sie war mir phasenweise zu kindisch und in der Gegenwart von Fynn zu aufdringlich. Gut fand ich es jedoch, dass wir mit Marie eine Protagonistin haben, die sich trotzt ihrer Fortschreitenden Studiums unsicher ist, ob es das ist, was sie wirklich machen möchte und was passieren würde, wenn sie ihr Studium abbricht.
“Die Frage, die mich seit Monaten verfolgt: wenn ich nicht Psychologie studieren will, was möchte ich dann?”
Dies ist definitiv ein Thema, welches vermehrt in Büchern angesprochen werden sollte.
Die Nebencharaktere selbst haben mich relativ kalt gelassen. Joon hätte ich vermutlich noch liebgewinnen können, wenn er nicht ein wandelndes Klischee wäre. Auch die Tatsache, dass er ein Charakter ist der etwas mehr Gewicht auf den Knochen hat und natürlich nur am Essen ist, hat nicht gerade dazu beigetragen, dass ich ihn besser fand.
Schreibstil/Sprecher
Ich selbst habe das Buch als Hörbuch gehört. Die Sprecher haben eine sehr gute Arbeit geleistet, sodass ich ein angenehmes Hörvergnügen hatte.
Fazit
„Not Your Type“ stellte leider nicht das Buch da, was ich mir erhofft hatte. Es handelt sich hierbei keineswegs um eine schlechte Geschichte, ich persönlich hätte mir einfach nur mehr erhofft. Der Fokus wurde meiner Meinung nach nicht ideal gesetzt und durch ein paar Stereotype hatte dieses Buch einen leichten bitten Beigeschmack.
„Not Your Type“ erzählt an sich dennoch eine gute Geschichte für zwischendurch und ich werde die Reihe definitiv forstsetzen.
Die Geschichte ist besonders, irgendwie so anders.
Die Atmosphäre hat mir sehr gut gefallen. Diese Vibes vom Roadtrip passen so gut zu den Protagonisten und alleine die Storyline der fünf Freunde ist spannend.
Es hat etwas Besonderes an sich, dass Fynn sich während der Reise erst in die Gruppe einlebt und mitfährt, obwohl er niemanden wirklich gut kennt.
Die Harmonie zwischen Fynn und Marie fällt schon früh auf und das Verständnis, was Marie Fynn am Ende zeigt, finde ich beeindruckend.
Natürlich läuft nicht alles so gut, aber würde ich es ausführen, wäre es ein Spoiler. Ich sag nur so viel: Er hat echt Glück gehabt.
Allerdings war das Buch die ersten 100 Seiten echt nicht gut geschrieben. Die Geschichte hat mich nicht gereizt, weiterzulesen. Es war so eintönig, langweilig und irgendwie so negativ.
Ich finde das Buch erzählt aber von einem wichtigen Thema, was gut aufgegriffen ist. Beide Seite sind gut beschrieben und die Struggles zeigen, wie schwer es für beide Seiten sein kann, damit umzugehen.
Gestaltung
Das Cover gefällt mir sooo gut. Die Farben sind so schön und die Silhouette fügt sich perfekt ins Bild.
Außerdem gibt es noch ein Playlist, die auch eine Rolle in dem Buch spielt. Und was mir wirklich sehr gut gefällt, noch ein Glossar, in dem Begriffe erklärt werden, die für das Buch wichtig sind.
Schreibstil
Den Schreibstil fand ich ok. Manchmal nicht so fesselnd, manchmal sehr angenehm. Eigentlich ist er insgesamt sehr flüssig, nur an manchen Stellen bin ich einfach abgerutscht und habe nur noch drüber gelesen.
Handlung
Die Handlung ist schön. Zwischenzeitlich gibt es zwar immer mal wieder paar Durststrecken, aber die Kernidee sollte auf jeden Fall beachtet werden. Das Buch thematisiert ein aktuelles und ohne Zweifel wichtiges Thema, das gut dargestellt wird. Verstärkt durch Fynns Perspektive bietet sich eine enorm emotionale und ergreifende Sicht darauf.
Figuren
Die Figuren sind super. Ich mag, dass nicht so viele Figuren eine zu große Rolle spielen und der Kreis relevanter Charaktere über das Buch gleich bleibt. Die Perspektive von Fynn und Marie werden meistens abwechselnd eingenommen, sodass ich mich gut in beide hineinversetzen konnte und ihre Beweggründe verstehen konnte. Ich finde, dass alle Charakter, insgesamt ein bunter individueller Haufen, gut agieren, authentisch und sympathisch sind.
Fazit
Dieses Buch muss gelesen werden! Das Thema und die Perspektive darauf müssen gesehen und verstanden werden. Insgesamt gefiel mir das Buch. Ich mochte die Charaktere, die lockere Handlung (ein schöner Roadtrip) und den Umgang mit dem Grundthema sehr.
Diese Geschichte habe ich halb gehört und halb gelesen, aus dem einfachen Grund, da mein Audible Abo abgelaufen ist. Vielleicht hätte ich es im Endeffekt komplett lesen sollen, denn in dem Teil war mir Marie gar nicht mehr so unsympathisch.
Fynn allerdings habe ich gleich ins Herz geschlossen und habe mit ihm gezweifelt und gelitten, aber auch seine immer mehr aufkommende Freude mitempfunden, wenn er mit Joon, Mike, Chiara und Marie unterwegs war. Da ich als Lesende sofort wusste, dass Fynn trans ist, konnte ich mit ihm viel mehr mitfühlen, da ich wusste, warum es so in ihm ausschaut. Ich wurde als Leserin mit ihm auf seinen Weg mitgenommen.
Wie schon anfänglich erwähnt, mochte ich Marie nicht so richtig, da ihre Zukunftsangst irgendwie nicht bei mir ankam. Vielleicht lag es an der Interpretation der Sprecherin, ich weiß es nicht. Sie hatte eine angenehme Stimme. Und ich mag die Sprecherin sehr gerne in anderen Storys. Fynns Sprecher hingegen hatte mich sofort. Er hat perfekt zu ihm gepasst. Auch als ich zum Lesen übergegangen bin, hatte ich noch seine Stimme dabei im Ohr.
Insgesamt war es eine schöne Geschichte über Selbstfindung und Akzeptanz des Selbst. Aber auch eine flotte Jugendstory. Durch den tollen Roadtrip sind die Freunde noch mehr zusammengewachsen und auch Fynn hat einen Platz in deren Mitte. Ich wurde auf ihrer Reise mitgenommen und konnte mir jeden Haltepunkt sehr gut bildlich vorstellen.
"Eine Sache, die ich während unserer kurzen Fahrt über Fynn gelernt habe, ist, dass er seinen Freiraum braucht."
Als sich die Studentin Marie mit ihren Freunden für den Start ihres Roadtrips nach Italien trifft, ist sie anfangs irritiert. Fynn, ein Kommilitone, wird die Freundesgruppe ebenfalls begleiten. Allerdings ist er sehr schweigsam und scheint nur wenig über sich erzählen zu wollen. Gemeinsam begeben sich die mehr oder weniger Fremden auf eine Reise, die sie nicht nur Italien entdecken lässt.
"Not Your Type" ist eine queere Liebesgeschichte, die mich sehr gereizt hat. Ich mochte den Beginn der Geschichte, auch wenn dieser zeitlich ziemlich holprig gestaltet war, und auch das Roadtripgefühl. Die Autorin schafft es die Charaktere und auch die Umgebung sehr lebhaft zu beschrieben, leider sind mir persönlich gerade die Protagonisten Fynn und Marie zu flach gewesen. Sie schienen gar von Joon, Chiara und Noah in den Schatten gestellt. Dies und auch die teils klischeehafteten Gedanken führten dazu, dass sich die Geschichte ziemlich langatmig angefühlt hat. Ich brannte gegen Ende auch nicht mehr für die Entwicklung der Beziehung zwischen Fynn und Marie. Leider hatte mich die Autorin dort bereits verloren, trotz der auch sehr realistisch beschriebenen Probleme. Ich wollte die beiden Charaktere mögen, allerdings war dies nicht komplett von Erfolg gekrönt.
Nichtsdestotrotz ist es eine schöne Roadtripgeschichte, die ein sommerliches Gefühl "in die eigenen vier Wände" bringt und einem schöne Stunden schenken kann.
In jedem Fall eine schöne Geschichte, die vor allem durch ihren Schreibstil überzeugen kann. Dennoch habe ich einige Kritikpunkte und mich haben ein paar Dinge gestört, die ich nicht so richtig greifen und beschreiben kann. Für zwischendurch ganz schön, aber das war es dann auch :)
Story:
Der Psychologiestudent Fynn bleibt die meiste Zeit am liebsten für sich, hat keine Freunde und versucht möglichst wenig Kontakt zu anderen Menschen aufzubauen – zu tief sitzen seine Ängste und Unsicherheiten, zumal er mitten in der Transition steckt und die wichtigste OP seines Lebens bevorsteht. Nichtsdestotrotz nimmt er die Einladung seines Kommilitone Joon an, der ihn zu einem Roadtrip nach Italien einlädt. Urplötzlich ist Fynn umgeben von vier Menschen, die er nicht kennt, darunter auch Marie, deren verliebte Blicke ihm schon in gemeinsamen Unikursen aufgefallen sind. Für Fynn beginnt einerseits ein Tanz auf dem Drahtseil, denn niemand soll erfahren, dass er ein Transmann ist, andererseits kommt er gerade Marie unweigerlich näher und beginnt Gefühle für sie zu entwickeln …
Eigene Meinung:
Mit dem ersten Band der ” Love is queer”-Reihe legt Alicia Zett gleichzeitig auch ihr Verlagsdebüt beim Knaur Verlag vor. Der Roman erschien im Februar 2021 und widmet sich dem Thema Trans, die Folgebände “”Maybe not tonight” und “No place for us” legen den Fokus auf schwule und lesbische New Adult Geschichten. Die Autorin ist bereits seit Jahren in der LGBTIQA+ Szene aktiv, ihr Debüt “Traumtänzerin” erschien 2018 im Eigenverlag.
Die Geschichte beginnt recht gemächlich und nimmt sich Zeit die Hauptfiguren vorzustellen. Man lernt Marie und Fynn kennen, die beide mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben – Fynn hat kaum Kontakt zu anderen und versucht sein Leben unter dem Radar anderer zu leben, Marie ist unglücklich mit ihrer Studienwahl und fühlt sich nicht wohl dabei Psychologie zu studieren. Der gemeinsame Roadtrip mit ihren Freunden Chiara, Noah und Joon ist eine willkommene Abwechslung, um neue Entscheidungen zu treffen. Dass ihr Schwarm Fynn ebenfalls mit von der Partie ist, lässt sie sogar auf mehr hoffen. Leider ist genau dieser Aufhänger nicht nachvollziehbar – Fynn kennt Joon kaum, mehr oder weniger hat sich dieser ihm aufgedrängt und gehört zu der Sorte Mensch, die Fynn eigentlich meidet – dennoch sagt er diesem zum Roadtrip zu. Gleichzeitig verschweigt Joon, wen er eingeladen hat – als Freund*in von ihm wäre ich ziemlich angepisst, wenn jemand ohne meine Zustimmung einfach einen Fremden zu einem solchen Trip einlädt. Dennoch scheint niemand damit ei Problem zu haben, und dass obwohl Fynn zu Beginn ein echter Trauerkloß ist, der eher die Stimmung nach unten zieht. Als Leser*in kann man hier die Reaktionen der Figuren so gar nicht nachvollziehen, denn niemand geht so freimütig über eine solche Ausgangsituation hinweg.
Die restliche Geschichte tröpfelt die meiste Zeit vor sich hin – die Reisenden halten an verschiedenen Orten und unternehmen etwas, Fynn taut immer mehr auf und Marie denkt über ihre Zukunft nach. Natürlich kommen sich die beiden nach und nach näher, immerhin liegt der Fokus der Geschichte auf Marie und Fynn und ihren Gefühlen füreinander. Dass Fynn es nicht schafft reinen Tisch zu machen ist einerseits verständlich, andererseits wird es mit der Zeit schon nervig, dass er Marie gegenüber nicht alle Karten auf den Tisch legt. Und sein Outing (worauf man als Leser*in letztendlich mehr wartet, als auf die Entwicklung der Beziehung zwischen Marie und Fynn – nicht unbedingt positiv, da das Trans-Thema letztendlich das einzige Thema ist, das überhaupt Spannung erzeugt, was es eigentlich nicht tun sollte) wird zu sehr als dramatische Wendung inszeniert. Das ist schade, da das Buch zum Ende hin deutlich abbaut und den Fokus zu sehr auf Fynns Outing anstatt auf die Liebe der beiden Protagonist*innen legt. Sicherlich ist ein entsprechendes Happy End obligatorisch, doch man hätte dies auch ohne das Drama und etwas sensibler gestalten können, gerade für diejenigen, die trans sind und sich in Fynn wiedersehen.
Die Figuren wirken authentisch und sind gut in Szene gesetzt – man kann sowohl Fynn als auch Marie gut nachvollziehen, gerade ihre Sorgen, Ängste und Probleme. Einige Elemente um Fynn hätte man von Anfang an weglassen können – seinen Deadname, der für die Geschichte vollkommen irrelevant ist, ebenso einige der Rückblenden – die wären zum Ende hin besser platziert gewesen, als er Marie mehr von sich erzählt. Insgesamt stimmt die Stimmung zwischen den beiden jedoch – Alicia Zett weiß, wie man Figuren nach und nach einander näherbringt und Gefühlswelten beschreibt. Gerade bei Fynn kann man diese gut nachvollziehen, aber auch Maries Probleme wirken authentisch. Man begleitet die beiden sehr gerne auf ihrer Reise.
Leider wirken die Nebenfiguren im Gegenzug dazu etwas blasser – Chiara und Noah lernt man bereits als Pärchen kennen, das schon etliche Hürden gemeistert hat und Joon ist der Sidekick, den man vorwiegend als jemanden kennenlernt, der gern fotografiert und gutes Essen liebt. Es wäre schön, wenn diese Figuren etwas mehr Tiefe bekommen hätten.
Stilistisch legt die Autorin ein solide geschriebenes Buch vor, das abwechselnd aus Fynns und Maries Sich geschrieben ist. Leider hat die Geschichte ihre Längen, gerade die erste Hälfte zieht sich enorm, auch wenn die Orte und Landschaften gut beschrieben sind und man sich den Roadtrip an sich gut vorstellen kann. In der zweiten Hälfte wartet man förmlich nur darauf, dass die Bombe platzt – in welcher Form auch immer. Das lenkt natürlich sehr von den Dialogen und der wachsenden Beziehung zwischen Fynn und Marie ab, die durchaus schön umschrieben ist. Es ist schade, dass Fynns Outing das einzig dramatische Element der Handlung ist.
Fazit:
“Not your Type” ist ein Buch, das durch tolle Beschreibungen, einen angenehmen Schreibstil und sympathische Hauptfiguren besticht, jedoch das Transthema zu plakativ behandelt. Der Fokus auf Fynns Outing ist einfach zu groß, die Dramatik, die darum aufgebaut wird, fühlt sich zum Ende hin falsch an. Das ist schade, denn die Basis des Buches ist, auch wenn sie etwas an den Haaren herbei gezogen ist, halbwegs solide, um eine angenehme, realistischen Liebesgeschichte zu erzählen und hätte viel Raum für einen sensibleren Umgang mit dem Thema Trans geboten. Am besten reinlesen und selbst entscheiden, ob man Fynn und Marie auf ihrer Reise begleiten möchte.
Ich mochte die Idee des Buches. Eine queere Lovestory rund um einen Roadtrip durch Italien? Zu Beginn war ich begeistert.
Allerdings ist das Buch alles andere als positive. Fynn war durchgehend sehr negativ und voller Selbsthass, was es anstrengend machte, die Story zu mögen. Dem Leser werden auch immer wieder Flashbacks geboten, wie sehr Fynn gemobbt wurde, was jedoch nicht wirklich etwas zur Geschichte beitrug.
Für mich stand die "Liebesgeschichte" (wenn man sie denn so nennen kann, ich spürte NICHTS zwischen den beiden) überhaupt nicht im Vordergrund. Viel mehr ging es darum, wie sehr Fynn leidet, und dass er sein Leben als Transperson als dunkles Geheimnis sieht, worüber niemand etwas wissen darf.
Der Roadtrip war auch überhaupt nicht nötig, da es nichts zur Story beitrug. Auch, dass Joon - ein koreanischer Charakter, der nur aus Stereotypen besteht - Fynn mitbrachte, ohne seinen Freunden etwas davon zu sagen, fand ich sehr seltsam. Gerade auf einem Roadtrip, wo man beengt zusammen ist, bringt man doch nicht einfach fremde Leute mit.
Von den restlichen Freunden bekommt man nicht viel mit. Sie sind sehr flach und irrelevant und absolut niemand macht in diesem Buch eine Entwicklung durch.
3,5
Die Geschichte war etwas anders, als ich erwartet hätte. Da das Buch als New Adult vermarktet wird, habe ich mehr Romantik erwartet. Dies war leider nicht der Fall.
Die Liebesbeziehung zwischen Marie und Fynn war in der ersten Hälfte des Buches so gut wie nicht existent. Es gab lediglich verstohlene Blicke und (heimliche) Schwärmerei. In der ersten Hälfte lernen wir erst mal die Charaktere kennen und kriegen Rückblicke in Fynns Vergangenheit, die echt nicht schön waren. Bei Marie und Joon hatte ich anfangs zwiegespaltene Gefühle, da sie mir ein bisschen zu aufdringlich waren. Jedoch habe ich sie im Laufe des Buches echt lieben gelernt.
Als sich die Beziehung zwischen Fynn und Marie dann weiterentwickelt hat, hat die Geschichte mein Herz erobert. Die Beziehung zwischen den beiden war einfach sehr süß, ruhig und zart. Zu sehen, wie Fynn in Maries Gegenwart aufblüht, lässt mich wie eine stolze Mutter wirken.
Die letzten 100 Seiten waren einfach nur wunderschön und ich war total traurig, als das Buch dann auch vorbei war.
Ich habe die Geschichte echt genossen. Der Schreibstil lies sich richtig gut lesen und die Geschichte wurde mit der Zeit einfach immer besser. Trotzdem weiß ich nicht, ob ich die Geschichte als New Adult kategorisieren würde, da der Romantik (und auch Erotik) Anteil ziemlich niedrig war. Zumindest in Vergleich zu anderen NA-Romane. Das sollte einem bewusst sein, bevor man mit dieser Geschichte anfängt.
Da ich eine cis bin, kann ich die Repräsentation von Transgender nicht beurteilen, jedoch kommen im Buch echt heftige Szenen vor, bei dem ich das Buch aus der Hand legen musste, da es mir zu unangenehm wurde. Ich würde jedem empfehlen, sich vorher die Triggerwarnung am Ende des Buches durchzulesen.
Auch wenn die Geschichte nicht ganz so war, wie ich erwartet hätte, kann ich es trotzdem jedem weiterempfehlen. Ich finde die Thematik so wichtig, denn es regt einem zum Nachdenken an und klärt auch auf, wie manche Menschen sich fühlen. Wir brauchen definitiv mehr Repräsentation in der deutschen Literatur, insbesondere in NA, um zu zeigen, wie vielfältig die Liebe sein kann und das hat Alicia Zett in "Not Your Type" schön umgesetzt.
Süße Geschichte, die uns mit auf einen Roadtrip nach Italien nimmt.
Das Buch von Alicia Zett handelt von Marie und Fynn, die sich aus der Uni kennen. Für viele ist es offensichtlich, dass der ruhige und unauffällige Fynn Marie gefällt, nur er selber bemerkt es nicht. Fynn freundet sich dann mehr oder weniger mit Joon, einem Kumpel von Marie, an. Dieser lädt ihn dann auf einen Roadtrip nach Italien ein, und Fynn nimmt die Einladung an.
// Spoiler
Für viele ist es schnell klar, dass Marie und Fynn einander mögen, doch Fynn ist sehr zurückgezogen und teilt nur wenig aus seinem Leben. Marie schafft es aber immer wieder, diese Hülle zu durchbrechen und erfährt manch persönliche Information. Dir Dual - POVs verraten, dass Fynn trans ist und Angst vor dem Outing und der Reaktion der anderen hat. Gleichzeitig mag er Marie immer lieber und findet es immer schwieriger, nicht offen mit ihr reden zu können.
Sie erleben viele Situationen gemeinsam, treffen neue Menschen und lachen gemeinsam. Fynn scheint immer mehr aufzutauen und sich wohlzufühlen. An einem Strand in Italien küssen sie sich das erste Mal und für beide ist klar, dass sie nicht mehr ohneeinander leben können. Fynn will Marie seine Situation erklären, doch er kommt nicht dazu. Ein Unfall sorgt dafür, dass die Gruppe Fynns Sport BH sieht, den er an diesem heißen Tag anstatt des Binders trägt. Alle sind geschockt und verstehen nur sehr langsam, doch nach einem unüberlegten Kommentar läuft Fynn davon und trampt zurück nach Deutschland. Die Gruppe reist ebenfalls zurück und hören nichts mehr von Fynn. Marie hat unterdessen ihr Studium abgebrochen und sich an einer Musikhochschule beworben. Fynn überwindet sich endlich und will mit ihr reden, doch trifft nur auf Maries Familie, die auf dem Weg zu ihrem Vorsingen ist. Fynn fährt mit und feiert mit ihnen, als Marie angenommen wird. Beide sprechen sich aus und schließen Frieden.
//
Das Buch ist wundervoll geschrieben und die Geschichte lässt einen das Gefühl leben, ein Teil dieser Geschichte zu sein. Die Kritik zum Thema Deadnaming und Rassismus ist auch an mir nicht vorbeigegangen, doch diese Punkte stehen nicht im Vordergrund und ich habe sie nach wenigen Seiten wieder vergessen. Natürlich ist es nicht optimal, doch für mich kein Grund das Buch schlecht zu bewerten (Meine subjektive Wahrnehmung. Jeder kann und darf das anders sehen!)
Alles in allem eine klare Leseempfehlung für alle, die eine leichte sommerliche Liebesgeschichte lesen wollen, die aber auch in die Tiefe geht und von Fynns Leben als transMann berichtet und mich zwischendurch vergessen hat lassen, dass ich ein Buch lese :)
Ruhige und angenehme Geschichte, viel mehr als eine Lovestory.
Die Geschichte um Finn und Marie hat mir sehr gut gefallen. Es geht zwar auch um ihre Liebesgeschichte, aber vorallem auch um Freundschaft, sich selbst zu finden und dunkle Tage zu akzeptieren. Besonders Finns Weg als Trans-Mann war dabei natürlich berührend. Sehr respektvoll geschrieben, daher klare Empfehlung!
War gut, allerdings hätte man mehr über fynns Story erzählen können und wie es am Ende mit ihm und den anderen weiter ging. Ansonsten gutes Buch, das kleine Einblicke in das Leben eines trans Menschen gibt.
Eine schöne Geschichte über einen leben verändernden Roadtrip.
Die zwanzigjährige Studentin Marie ist in ihren stillen Kommilitonen Fynn verliebt, und auch Fynn empfindet für Marie mehr, als er sich selbst eingestehen will. Denn eigentlich lässt Fynn niemanden an sich heran: Keiner soll wissen, dass er trans ist. Einen wie ihn kann man nicht lieben, meint er. Doch dann finden sich Fynn und Marie unversehens mit einigen Freunden auf einem Roadtrip nach Italien wieder. Langsam kommen die beiden einander näher, das Mittelmeer als Ziel vor Augen. Jetzt muss Fynn sich entscheiden, wie viel er Marie anvertrauen kann, ohne sie für immer zu verlieren...
Die Geschichte hat mich wirklich berührt. Es gab Höhen und Tiefen und die Vergangenheit von Fynn hat immer wieder für einen Kloß in meinem Hals gesorgt.
Die Erlebnisse des Roadtrip sorgen für Fernweh und auch der Umgang untereinander ist sehr schön. Jeder könnte sich hier mal eine Scheibe abschneiden.
Die Entwicklungen die Fynn & auch Marie durch machen sind gut nachvollziehbar und der Schreibstil ist sehr angenehm. Die Geschichte wird durch die Sicht der beiden abwechselnd voran gebracht und es wird nicht langweilig. Man erfährt dadurch sehr gut, wie die Figuren sich in den einzelnen Situationen fühlen.
Alles in allem ist es ein wirklich schönes Buch über einen Transgender Menschen, der in einem neuen Umfeld über sich hinauswächst und wieder Menschen an sich heran lässt.
2,5
Ich habe mir einfach mehr erhofft. Die Geschichte zog sich sehr und trotzdem konnte ich kaum eine Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Außerdem fehlte mir die Chemie zwischen den Protagonisten, der "Funke" ist für mich einfach nicht übergesprungen.
Süßes Buch für zwischendurch, dem ein wenig mehr Tiefgang gut getan hätte. Schön war es für kurze Zeit aus dem düsteren Deutschland in das warme Italien verschwinden zu können.
Liest sich wunderbar und es gibt immer wieder neue Wendungen und Überraschungen, mit denen man nicht rechnen würde!
Ich liebte es ! Normalerweise lese ich immer Buchreihen, weil mir einzelne nie wirklich zugesagt haben, aber hier was das von Anfang an anders.
Es ist leicht geschrieben und hat kurze Kapitel die zwischen beiden Hauptfiguren wechseln.
Thematisch auch ganz gut.
Aber tatsächlich haben mich alle Figuren bis auf die Hauptfigur einfach nur genervt. Sehr schlimm fand ich die klassischen Sterotypen.
So ein schönes, emotionales Buch!
Ich liebe diese Charaktere und die Reise durch Italien 🇮🇹🤗
Es ist traurig, lustig und enthält so wichtige Themen, die super beschreiben und erklärt werden.
So ein tolles, wohlfühl Sommer Buch ☀️
Ich habe die Geschichte wirklich gerne gelesen und das Buch fast in einem Rutsch geschafft. Insgesamt hatte es einen sehr warmen Flair, eine schöne Stimmung irgendwie. Durch die facettenreichen Beschreibungen wirkten die Charaktere sehr echt und nahbar. Als Liebling stelle sich für mich schnell Joon ein, von dem ich gerne mehr lesen würde.
Meist mag ich multiperspektivische nicht so gerne, hier konnte ich mich aber schnell in die Erzählweise einfinden.
Für mich hatte das Buch keine großen Überraschungen, schaffte es aber dennoch mit bei der Stange zu halten.
Für mich kein absolutes Must-Read, das ich jedem in die Hand drücken will, aber es gibt auch keine Punkte, die für mich persönlich weniger Sterne rechtfertigen.
Ich habe die Geschichte wirklich gerne gelesen und das Buch fast in einem Rutsch geschafft. Insgesamt hatte es einen sehr warmen Flair, eine schöne Stimmung irgendwie. Durch die facettenreichen Beschreibungen wirkten die Charaktere sehr echt und nahbar. Als Liebling stelle sich für mich schnell Joon ein, von dem ich gerne mehr lesen würde.
Meist mag ich multiperspektivische nicht so gerne, hier konnte ich mich aber schnell in die Erzählweise einfinden.
Für mich hatte das Buch keine großen Überraschungen, schaffte es aber dennoch mit bei der Stange zu halten.
Für mich kein absolutes Must-Read, das ich jedem in die Hand drücken will, aber es gibt auch keine Punkte, die für mich persönlich weniger Sterne rechtfertigen.
Tolle Geschichte mit großen Charakterentwicklung der beiden Hauptcharaktere. Schwere, ernste Themen werden in ein schönes Setting verpackt und immer wieder durch Freundschaft, Liebe und Akzeptanz unterbrochen.
Für mich war es das erste Buch mit einer Trans Person als Hauptcharakter und es hat mir gut gefallen. Soweit ich das beurteilen kann, würden die Themen Outing, Sexualität und das Gefühl des eigene Körpers nachvollziehbar dargestellt.
Fynn & Marie machen beide eine riesige Entwicklung durch und der Roadtrip ist genau das richtige Setting dafür. Auch die anderen drei Charaktere Chiara, Noah und Joon sind gut ausgearbeitet und tragen alle etwas zur Geschichte bei.
Achtung, evtl. Spoiler: Das Buch arbeitet ziemlich lange auf die Outing Situation hin und ich hätte mir gewünscht, dass es anders (bzw. positiver) behandelt worden wäre, z.B. um Leser*innen Mut zu machen . So ist es wahrscheinlich realistischer & es hat auch gut zu Fynn und seiner Geschichte gepasst, aber mein Herz hat trotzdem geblutet.
Das Ende wiederum fand ich toll, alle haben sich gegenseitig Zeit und Raum gegeben. Insgesamt ein tolles Buch & ich hab noch ein bisschen was dazugelernt. Die Autorin (war mein erstes Buch von ihr) will ich auf jeden Fall weiter verfolgen.
Tolle Geschichte habe sehr gerne gelesen
Dies ist mein zweites Buch von der Autorin
Und muss sagen ich bin begeistert ihr schreib still ist immer sehr flüssig was mit vor allem gefällt das die Kapitel nicht allzu lang sind
Eine süße Geschichte für zwischendurch. Kein Buch, das ich nochmal lesen würde, aber die Lesezeit war trotzdem schön.
Der Roadtrip war wunderschön beschrieben und hat Lust darauf gemacht selber loszufahren und dabei zu sein.
Die Lovestory und das Outing waren vorhersehbar, aber nicht schlecht. Die Charaktere waren mir alle sympathisch.
Und es ermutigt sich zu trauen, etwas zu ändern, was einen nicht glücklich macht und das zu tun, was einen erfüllt.
Mega gute und offene Story zum Thema Trans. Es war eine wirklich gute Präsentation dieses Themas in einer wirklich tollen Geschichte verpackt. Tolle Charaktere und schöne Storyline. Absolute Empfehlung, auch für das Hörbuch mit den unterschiedlichen Stimmen für Finn und Marie. Top.
Für mich tatsächlich ein wundervolles Buch. Alicia Zett brachte genau das rüber, woran Laura Kneidl bei Someone New für mich kolossal gescheitert war.
Der Schreibstil ist wahnsinnig berührend und mir standen bei einigen Szenen die Tränen in den Augen. Der ganze Roadtrip war so toll beschrieben - auch wie Fynn langsam seinen Weg in die Clique findet.
Die Annäherung von ihm und Marie ist unglaublich berührend beschrieben und ich habe mit den Beiden so mitgefiebert.
Ich möchte auf jeden Fall mehr davon - daher werde ich die Autorin auf jeden Fall weiterverfolgen. Definitiv eins der queeren Bücher, die mir auf jeden Fall im Gedächtnis bleiben. ♥️