Nichts
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Description
Was im Leben wichtig ist
Als der 14-jährige Pierre Anthon seine Klasse mit den Worten verlässt »Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun«, stehen seine Mitschüler unter Schock. Denn kann es wirklich sein, dass nichts eine Bedeutung hat? Nicht die erste Liebe? Nicht das Lernen in der Schule? Nicht das Elternhaus, die Geschwister, der Glaube an Gott oder das eigene Land? Gemeinsam wollen die Schüler dem aufsässigen Pierre Anthon das Gegenteil beweisen und sammeln auf einem Berg der Bedeutung alles, was ihnen lieb und teuer ist. Doch was harmlos beginnt, wird bald zu einem Experiment, in dem es kein Halt und keine Grenzen mehr gibt – als selbst Tiere geopfert werden, ein Finger und die Unschuld eines Mädchens ...
Book Information
Author Description
Janne Teller, 1964 in Kopenhagen geboren, arbeitete als Konfliktberaterin der EU und UNO in aller Welt, besonders in Afrika, bevor sie sich 1995 ganz dem Schreiben widmete. Heute lebt sie in New York und Berlin. Für ihr literarisches Schaffen wurde die Autorin vielfach ausgezeichnet. In ihrem Werk, das neben Romanen für Erwachsene auch Essays, Kurzgeschichten und Jugendbücher umfasst, kreist sie stets um die großen Fragen im Leben und löst mit gesellschaftskritischen Themen nicht selten stürmische Debatten aus. Janne Tellers Literatur ist in 25 Sprachen übersetzt.
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Brutal- Direkt- Verstörend
Das Buch lässt mich verstört und verwirrt zurück. Was hat im Leben überhaupt Bedeutung? Gibt es überhaupt eine? Mit diesen Fragen setzt sich eine 7. Klasse auseinander, nachdem einer ihrer Mitschüler behauptet, dass nichts im Leben Bedeutung habe und deshalb alles bedeutungslos sei. Um ihn vom Gegenteil zu überzeugen, erschaffen die Schüler den „Berg der Bedeutung“ aus Dingen, die ihnen etwas bedeuten. Doch dabei werden immer mehr Grenzen überschritten. Ich war regelrecht schockiert und verstört. Können Kinder wirklich so grausam und empathielos sein? Besonders der direkte, beinahe nüchterne Schreibstil hat mich getroffen. Er ließ alles noch bedrückender wirken als wäre das Geschehen tatsächlich bedeutungslos. Gerade deshalb hat mich das Buch so gefesselt. Es hat mich dazu gezwungen, über Bedeutung nachzudenken und dabei ein tiefes Unwohlsein ausgelöst.
Anscheinend sind Nihilismus und 14-Jährige doch keine so gute Kombi
Eine schockierende und tiefgehende Schullektüre, die zurecht diskutierbar ist. "Nichts" beschäftigt sich mit den aufkeimend nihilistischen Weltanschauungen eines Jungen und damit, wie seine Mitschüler mit dieser neuen Sicht auf die Realität umgehen. Auf der Suche nach Bedeutung steigert sich die Klasse immer weiter in menschliche Abgründe. Soviel zum Inhalt. Puh, dieses Buch ist auf jeden Fall keine leichte Kost, aber vielleicht ist es genau deswegen so interessant. Durch den empfundenen Ekel und das Unbehagen wird dem Leser klar, womit wir selber "Bedeutung" verbinden. Die Idee von "Sowas kann man doch nicht tun", die wohl jedem beim lesen ab und zu mal durch den Kopf geht, zeigt ganz klar, worin man selbst eine höhere Bedeutung wiederfindet. Vor allem das Ende, welches sich mit dem Verlust von Bedeutung, aufgrund der Entscheidungen der Kinder beschäftigt, habe ich für einen interessanten Denkanstoß gehalten. Trotzdem kann man natürlich nicht ignorieren, dass die ganze Geschichte, vor allem dadurch, dass die Kinder unentdeckt bleiben, eher unrealistisch ist.
Sprachlos...
Dieses Buch lässt mich rat- und fassungslos zurück und ich kann und will mir nicht ausmalen, dass es als Jugendbuch gehandelt wird, auch wenn ich Jugendlichen durchaus zutraue, dass sie einiges vertragen. Es ist ein Roman über Nihilismus. Ein Jugendlicher verlässt seine Klasse mit der Begründung, dass sowieso nichts eine Bedeutung habe. Die nächsten Wochen und Monate sitzt er bei jedem Wetter auf einem Pflaumenbaum (erinnerte mich an Diogenes in seinem Fass oder die Säulenheiligen der frühen Kirche) und schmäht alle Vorübergehenden, dass sie und ihr Leben bedeutungslos seien. Die restliche Klasse will sich nicht damit abfinden. Um zu beweisen, dass er Unrecht hat, tragen sie in einem verlassenen Sägewerk Dinge zusammen, die für die einzelnen Bedeutung haben, wobei jeder etwas abgeben muss, das ihm wichtig oder sogar heilig ist. Die Gaben für diesen langsam wachsenden Berg an Bedeutung sind erst harmlos, steigern sich aber im Laufe des Buches zu immer größeren Opfern. Da immer der Abgebende das nächste Opfer zu bestimmen hat, eskaliert die Situation zunehmend. Obwohl das Buch drastisch ist, wollte sich bei mir die ganze Zeit kein Kopfkino einstellen. Vielleicht war das auch gut so.

Verstörendes Buch über Nihilismus
Puh, dieses Buch ist speziell. Es handelt von einer 7. Schulklasse. Ein Schüler sondert sich ab, verlässt die Schule und traktiert seine ehemaligen Mitschüler mit philosophischen Behauptungen wie "Das Leben hat keine Bedeutung. Wir sterben eh alle. Alles ist unwichtig etc." Das bringt die Klasse derart in Rage, dass sie Alles tun, um ihn zu widerlegen. Es entsteht eine abartige Gewaltspirale bis hin zu Vergewaltigung, Verstümmelung, Mord. Jetzt kann man natürlich ausführlich diskutieren, ob irgendetwas im Leben Bedeutung hat aber... mir war das Buch zu drastig, ekelhaft und an den Haaren herbei gezogen provozierend.
Was bedeutet dir wirklich etwas?
„Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun.“ Das sind die Worte von dem Mitschüler Pierre Anthon als er die Klasse verlässt. Schüler/-innen einer siebten Klasse mit so einer Aussge zurückzulassen, völlig verrückt. Die Schüler/-innen wollen Pierre‘s Aussage entkräften und fangen an die Bedeutung zu sammeln. Ein Drama beginnt. „Und wenn es nicht wehtun würde, wäre es ja auch nichts von Bedeutung.“ Wow. Das Buch war eine Empfehlung aus einem Podcast, den ich letztens gehört hatte. „Das ist ein Muss, Schullektüre, wie „die Welle“ .“ Die Message des Buchs ist mega, aber es ist teilweise sehr makaber. Ob Siebtklässler wirklich dazu fähig sind, was sie in dem Buch machen, bezweifle ich, aber der Inhalt ist super wertvoll. Das Buch thematisiert die Bedeutung. Was hat für einen wirklich Bedeutung? Und wie lange hat es Bedeutung? Und was bringt das Leben überhaupt, wenn alles irgendwann ein Ende hat? Ist alles nicht doch bedeutungslos? Bedeutung ist relativ und daher irgendwie wieder bedeutungslos. Auf harte Weise lernten die Kinder, dass, wenn etwas Bedeutung hat, unverkäuflich ist. Das Buch zeigt anhand der Kinder, was man auf Erwachsene sicherlich auch projektieren könnte - wenn wir uns mal auf uns besinnen würden - was eine Spirale aus Angst, Wut und Ohnmacht mit einem macht. Es ist weit mehr als ein Jugendbuch, wie es anfänglich vielleicht erscheint. „Warum sich nicht sofort eingestehen, dass nichts etwas bedeutet und dann das Nichts, das ist, genießen?“
Jugendbuch? Ich bin verstört
Ich finde es extrem schwer das Buch zu bewerten. Es bekommt 5 Sterne, weil es mich tatsächlich zum nachdenken angeregt hat. Irgendwie habe ich nicht damit gerechnet. Es geht um eine philosophische Strömung, die man als Nihilismus bezeichnet. Ein Schüler, namens Pierre Anthon, ist der Auffassung, dass Nichts eine Bedeutung hat. Mit diesen Gedanken verunsichert er seine Mitschüler. Deshalb erschaffen diese den Berg der Bedeutung, mit lauter Dingen, Taten und Lebewesen, die eine Bedeutung haben. Allerdings gibt es dabei keine Grenzen ins Negative. Ich bin einfach extrem schockiert. Ich glaube das liegt vor allem an der Erzählweise, die extrem empathielos ist, fast wie die eines Serienkillers. Es wird auch fast nichts ausgelassen. Die Dinge, die passieren, werden schnell abgetan und wenig bis gar nicht reflektiert. Ich bin mir irgendwie unsicher, wie gut dieses Buch wirklich als Schullektüre geeignet ist. Ähnlichkeiten gibt es zu „Der Herr der Fliegen“. Aber ich finde das hier irgendwie noch eindrücklicher. Für mich ist das weit mehr als ein Jugendbuch.
Klein aber oho
Meine Bibliothek empfahl mir den schmalen Band . Das Buch ist 2013 erschienen und ist noch immer aktuell. Es beginnt mit dem Ausspruch eines Jungen in der Schule, dass nichts Bedeutung hat. Dann entwickelt sich eine fast mörderische Reise der übrigen Klassenkameraden, um ihn von der Bedeutung des Lebens zu überzeugen. Viele Aspekte zum Nachdenken und mit 144 Seiten ist man flott durch.
Nichts ,ist ein Jugendroman der dänischen Schriftstellerin Jane Teller. Das Buch erzählt, von der Sinnlosigkeit des Lebens. Die Geschichte wird in einer dänischen Kleinstadt erzählt. Die Ich Erzählerin Agnes ist 13 Jahre alt ,genau so wie ihre Klassenkameraden.Ihr Leben und das ihrer Freunde ändert sich schlagartig als ihr Schulkamerad Pierre-Anton die Schule mit den Worten Nichts bedeute irgendwas verlässt Ich bin gut in die Geschichte eingetaucht. Die Charaktere haben mir gut gefallen. Ich habe mit manchen heftigen Handlungen der Kinder nicht gerechnet. Das Buch regt einen zum Nachdenken an
Es hat mich so mitgenommen!
Ich hab das Buch mit 17 Jahren das erste Mal gelesen. Am Anfang kam ich nicht richtig rein, weil ich mich gefragt habe, was das denn alles soll. Aber ab einem bestimmten Punkt konnte ich mich auf einmal darauf einlassen. Dadurch hat das Buch irgendwas mit mir gemacht und ich muss heutzutage immer noch regelmäßig an es denken!
Ich finde das Buch sehr traumatisierenden. Es geht um Siebtklässler die die Bedeutung suchen. Diese Idee finde ich spannend wenn und interessant. Jedoch werden Sachen gleichgestellt, wie zum Beispiel ein Fahrrad mit einer Leiche oder Schuhe mit einem toten Hund! Ich denke das Buch soll zeigen wie schnell „nichts“ außer Kontrolle geraten kann. Aber ich finde es nicht so gut umgesetzt. Aber es geht um Siebtklässler!! Achtung Spoiler: Eine verliert ihre Jungfräulichkeit, sie töten einen Hund und graben den toten Bruder einer Mitschülerin aus! Und am Ende verprügeln sie einen Mitschüler bis er tot ist und verharmlosen es!! Am Ende sind sie auch noch stolz auf ihre Taten.
Nichts hat eine Bedeutung oder doch?
Ich weiß wirklich nicht genau, was ich sagen soll zu diesem einfach großartigem Buch. Eine pubertierende Klasse sucht nach einer Bedeutung auf so eine schirche Art und Weise. Zwischendurch dachte ich, dass es nicht schlimmer kommen könnte und es wurde schlimmer. Janne Teller hat einfach eine wirklich große Parabel geschrieben und ich bin sicher, dass ich weitere Bücher von ihr lesen werde. Es denkt sehr zum Denken und Überdenken an.
Sehr gut dieses Buch - Der Film dazu ist auch gut! Empfehlenswert zu Lesen
Dieses Buch ist eine Eskalation wie in einem schlechten Film. Hier werden Kinder von einem anderem Kind etwas provoziert. Die Provokation nehmen die Kinder zu Herzen und fangen mit harmlosen Sachen an. Dies eskaliert jedoch sehr schnell und plötzlich werden Lebewesen verletzt. Besonders für SA-Personen (SA - Sexual Assault/ed= Sexuelle Belästigung/belästigte) kann ein Teil sehr schwer werden - deswegen mit Vorsicht lesen. Sonst ein sehr gutes Buch und der Film ist auch sehr schön. Sowas sollte man mindestens einmal gelesen haben!
Das wohl inhaltlich übelste Buch was ich dieses Jahr gelesen habe. Nicht empfehlenswert.
Also ich weiss gar nicht was ich sagen soll. Das soll ein Jugendbuch sein? Das Buch ist verstörend. Auch wenn es in eine Ecke mit der Welle geschoben wird, aber dieses Buch nichts übertrifft es leider im negativen. Es geht um das Thema Bedeutung im Leben. An für sich ein wichtiges Thema aber nicht in dieser Art und Weise für Jugendliche. Ich als Erwachsene habe mehrmals überlegt mir das überhaupt weiter anzutun. Psychologisch steckt ein menschlicher Mechanismus dahinter. Alles fängt harmlos an schaukelt sich auf und endet in einer Katastrophe Aber die Art der KATASTROPHEN in dem Buch finde ich geht zu weit. Polarisiert zu sehr. Eine Freundin die wusste, dass dies mein nächstes Buch sein würde runzelte die Stirn und sagte: das Buch ist nichts. Sie habe es als Jugendliche gelesen und bei ihr habe es Schäden hinterlassen. Das schilderte sie mir glaubwürdig. Nach der Lektüre des Buchs kann ich mir das sogar vorstellen. Also ich kann dazu nur dazu lasst die Finger von dem Buch.
Nichts für mich. Drecksbuch
Am Anfang dachte ich noch, dass das Buch philosophischer wäre. Ein bisschen was über den Nihilismus zu lernen, ein anderen Blick auf die Dinge bekommen. Aber nein, stattdessen geht es in diesem Buch um sinnlose Eskalation, während man jemanden was beweisen will. Stellt euch irgendein nervenden Charakter aus ner Serie oder Film vor. - Das ist das Buch. Die Kinder sind allesamt unsympathisch, nervig und dumm. Dumm. Dämlich. Lack gesoffen! Einfach alles ist unplausibel. Die Kinder als auch die Erwachsenen. Auch die Ansicht wie ein Mann zu sein hat, ist einfach falsch und veraltet. Ein Mann sollte immer ganz hart sein und nie Schwäche zulassen. Und wenn er nicht seine Fäuste sprechen lässt, um ein Konflikt zu lösen, verliert er an Achtung. Dann die Tierquälerei und Enthauptung eines Hundes war auch einfach to much. (Achtung Spoiler) Und am Ende kommen sie mit allem davon. Wirklich allem. Nur die eine, die offensichtlich ein Klacks hat, wird behandelt. Die wären durch den ganzen Scheiß ja auch fast reich geworden. Hätten die nicht unbedingt sich ein Tag vorher geprügelt, ein ex Klassenkameraden brutal umgebracht und abgefackelt. Mit dem Mord kommen sie auch davon, weil die Polizei davon ausgeht, dass er neidisch auf die Kids war. Also vorallem für ein Jugendbuch werden hier ganz falsche Werte vermittelt. Bedeutung ist mit Aufmerksamkeit gleichzusetzen, also wenn man Aufsehen erregt, muss man ja was Bedeutendes erschaffen haben, oder? Man hat ja was aus sich gemacht. Koste was es wolle, denn wenn du nicht, berühmt wirst, hast du nichts aus dir gemacht und du bist nichts.

Okay.... was war das... 🥹
Hab es nach und nach gelesen und war mehr mehr GESCHOCKT von dem was ich gelesen habe 😳 Es geht um ein Jahrgang behaltet im Hinterkopf siebte Klasse!!!! Ein Junge betitelt, das nichts Eine Bedeutung hat und Klassenkameraden versuchen, ihn auf brutale Weise zu beweisen, dass etwas eine Bedeutung haben muss. SPOILER !!! Es geht von Gegenständen bis hin zu KÖPFEN und letztendlich KÖRPER , die als Beweis gelten, das etwas etwas ist. am krassesten fand ich jedoch wirklich das mit der Unschuld und natürlich Pierre, der einfach zu viel geragebaited hat. Natürlich spielt Provokation auch eine große Rolle. Ich meine, die sind in der siebten Klasse, wo man halt trotzdem noch diese kindliche Verhaltensweisen verankert hat, jedoch, dass mit dieser Brutalität zu schreiben ist echt... ich weiß nicht, ob's bemerkenswert ist aber krass. Also hätte ich sowas in der Schule gelesen interessant, aber auch brutal!🥹 Ich fand's auch sehr schwer, anfangs zu lesen, weil man erst mal reinkommen musste. Nach und nach war es machbar, jedoch nicht mein Lesestil. Und um ehrlich zu sein, waren mir die Sätze von Pierre auch etwas zu komplex, weshalb ich nichts aus dem Buch wirklich mitnehmen kann, außer dass etwas auf jeden Fall etwas bedeutet. !!!!
Ziemlich verstörendes aber interessantes Buch
"Nichts" von Janne Teller ist ein Buch, das von Anfang an fasziniert, aber mit fortschreitender Handlung eine verstörende Dimension erreicht. Die Protagonisten handeln auf eine Weise, die mich ab und zu mit schockierenden Emotionen haben sitzen lassen. Die erzeugte Unruhe und die traumatischen Elemente führen dazu, dass das Buch noch lange nach dem Lesen in meinem Gedächtnis bleiben wird. Die offenen Fragen, die das Werk hinterlässt, regen zum Nachdenken an und verleihen ihm eine bleibende Wirkung. Insgesamt ein literarisches Werk, das Emotionen und Reflexion gleichermaßen hervorruft.
Schwer in Worte zu fassen 💭
„Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun.“ - dieser Satz kam von Pierre bevor seine Mitschüler ihn versuchen im Laufe des Buches vom Gegenteil zu überzeugen. Das - Wie - hat meinen Mund häufig offen stehen lassen, weil es teilweise schockierend und verstörend war. Insgesamt steckt hinter dem Buch eine wichtige Message, auch wenn es an der ein oder anderen Stelle erschüttern ist. Eine ⭐️-Bewertung fällt mir bei diesem Buch unglaublich schwer.. ..ohne es richtig begründen zu können gibt es von mir 3 Sterne.
Während die Schüler der 7a im Unterricht sitzen, packt Pierre Anthon seine Sachen ein und verlässt den Klassenraum, weil er der Meinung ist, das nichts im Leben wichtig ist und eine Bedeutung hat. Seine Mitschüler finden ihn später auf einen Pflaumenbaum von dem er sie mit Pflaumen beschmeißt, beschimpft und versucht ihnen klar zu machen das nichts eine Bedeutung hat. Pierres Mitschüler bekommen Angst das er Recht haben könnte und sammeln im leerstehenden Sägewerk Dinge die Ihnen etwas bedeuten um Pierre zu überzeugen. Der “Berg der Bedeutung” wird immer größer, doch schnell merken die Schüler der 7a, das sie all diese Dinge leicht ersetzen könnten. An dieser Stelle wendet sich das Blatt und jeder muss das bedeutungsvollste, wichtigste im Leben hergeben, welches die Mitschüler bestimmen. Es werden Tiere entwendet, Mädchen wird die Unschuld gegen ihren Willen genommen, einzelne Körperteile und Leichen landen auf dem “Berg der Bedeutung”. Voller Wahn erkennen die Schüler nicht mehr was sie anrichten…..sie morden, vergewaltigen, klauen und auch vor Gräbern machen sie keinen Halt. Wie dieser Wahn endet, kannst du in dem Roman von Janne Teller nachlesen. Dieser Roman, so trocken und philosophisch er auch geschrieben ist, ist eiskalt und brutal. Vielleicht bin ich einfach nichts gewohnt, aber ich fand es schrecklich was für Dinge dort auf diesen Berg landeten und wie sie an diese Teilweise gekommen sind. In meinen Augen ist es auch kein Buch für eine Schullektüre. Mir hat es nicht so gut gefallen und es hat mir auch nichts gebracht. Ob du diesen Roman lesen willst, liegt ganz bei dir. Ich werde es weder empfehlen noch von abraten.
Am Anfang zäh, am Ende verrückt
Als ich es mir doch aus meinem Bücherregal nach Jahren des verstaubens herausnahm wusste ich nicht was auf mich zukommt. Die Geschichte ist Recht kurz und wird erstmal etwas, in meinen Augen, langgezogenen. Doch eskaliert die Handlung gefühlt von Seite zu Seite immer mehr bis es auch zum Thema tot kommt.
Verstörend und intensiv, ein Buch, das unter die Haut geht.
In Nichts. Was im Leben wichtig ist schreibt Janne Teller von einer scheinbar einfachen Frage: Hat irgendetwas wirklich Bedeutung? Was als kindlicher Versuch beginnt, dem nihilistischen Weltbild eines Mitschülers etwas entgegenzusetzen, entwickelt sich schnell zu einem erschreckenden Experiment. Die Grenzen verschieben sich, Entscheidungen werden radikaler und aus Spiel wird Ernst. Der Roman ist klar und beinahe nüchtern geschrieben, gerade deshalb entfaltet er eine enorme Wucht. Er konfrontiert, fordert heraus und lässt einen mit unbequemen Gedanken zurück. Ein verstörendes Buch über Sinn, Moral und die dunklen Seiten menschlicher Dynamik schwer auszuhalten, aber unmöglich zu vergessen.
Ich glaube dieses Buch wird mich noch für einige Zeit in meinen Gedanken begleiten.
Am Anfang stand ich der Prämisse skeptisch gegenüber, aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hatte ich das Gefühl, in die Handlungen der Protagonisten hinein gesogen zu werden. Ich konnte das Drängen der Charaktere nachempfinden, zu beweisen, dass Etwas eine Bedeutung hat. Beunruhigend, packend, macht nachdenklich.
Nach Anlauf 2 endlich geschafft. Die Kategorie Jugendbuch kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Alleine der Gedanke das sich Kinder in diesem Alter überhaupt solche Gedanken machen ,wie es der Autor beschreibt ist für mich einfach nur krank . Was im Leben wichtig ist ,oder auch nicht ,sollte jeder selbst für sich entscheiden dürfen .
"Nichts" definiert Sprachlosigkeit neu
Die Lawine an Ereignissen, die Pierre Anton auslöst, überrollen denjenige, der diese Geschichte liest, gleich mit - mich hat sie jedenfalls absolut sprachlos zurückgelassen. Noch lange danach musste ich darüber nachdenken was Bedeutung eigentlich ist und wie wir sie über so vieles in unserem Leben legen ohne darüber nachzudenken wie tief eine Bedeutung wirklich reicht. Deswegen kann ich wirklich nur empfehlen "Nichts" zu lesen...sollte man starke Nerven haben und offen für die Botschaft hinter der in ihrer Einfachheit doch anspruchsvollen Lektüre sein.
Gewisse Aussagen in dem Buch bieten unglaublich viel Stoff zum Nachdenken und das hab ich wirklich sehr genossen. Ich habe das Hörbuch gehört und war sehr zufrieden mit Laura Maire, der Sprecherin. Sie las es toll und die Dialoge mit einer Inbrunst, die wirklich Spaß gemacht hat. Kann ich nur empfehlen, Hörbuch wie Buch, beides toll und mit einer sehr lesenswerten Geschichte.
Mir wurde dieses Buch mit den Worten „das ist das krasseste Buch ever“ in die Hand gedrückt. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen. Mit 14 oder 16 hätte ich vielleicht noch ähnlich empfunden, aber als Erwachsene denk ich irgendwie gähn. Wobei mit existentiellem Nihilismus konnte ich irgendwie noch nie viel anfangen, auch nicht als melancholischer selbsthass-Teenie. Hatte die ganze Zeit auf einen großen Plottwist gehofft, aber auch das Ende war für mich eher enttäuschend. Spannend finde ich aber die ganze Diskussion um den Text, vor allem bzgl. der Verwendung als Schullektüre.
Was hat Bedeutung? Wie wird sie gemessen? Um diese zentrale Frage handelt diese Geschichte, die von vielen Seiten philosophisch beleuchtet wird.
"Nichts bedeutet irgendetwas, das weiss ich seit Langem. Deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun" Dies sind die Worte von Pierre Anthon, die seine Mitschüler fassungslos machen. Prompt sind diese der festen Überzeugung ihn umzustimmen und fassen einen verhängnisvollen Plan: sie sammeln Dinge, die eine große Bedeutung für den einzelnen haben und zeigen sie am Ende Pierre Anthon. Doch was bedeutet den Kindern etwas? Dieses Buch ist schockierend und schockierend zeitgemäß. Es lässt den Leser ungehemmt reinfahren, wie ein ungebremstes Fahrzeug in das vordere. Eine unglaubliche Erzählung folgt der nächsten und alle befassen sich mit dem zentralen Thema: hat Pierre Anthon nun recht? Ich habe es unglaublich gern gelesen. Es lockt einen aus der Komfortzone und hallt lange nach..
Nichts macht einen sprachlos.
Das Buch hat mich einfach stellenweise kopfschüttelnd zurückgelassen. Ich habe mich zeitweise gefragt und mir selbst die Frage gestellt, was bedeutet mir etwas. Das Buch ist keine leichte Lektüre für zwischendurch... Ich kann es Leuten empfehlen, die etwas tiefgründigeres gerne lesen.
Eine Trigger Warnung wäre schön gewesen
Sehr kurze aber doch spannende Geschichte. Es wird an vielen Stellen zum Nachdenken angeregt, finde ich sehr schön. Es geht hauptsächlich um die Bedeutung des Lebens. Da es an manchen Stellen verstörend ist, hätte ich mich über eine Trigger Warnung gefreut. Trotzdem interessant.
Ich kann absolut nicht verstehen, wie dieses Buch mit Preisen ausgezeichnet werden konnte & wie das Buch ein internationaler Bestseller sein kann. Allerdings kann ich verstehen, weshalb dieses Buch an dänischen Schulen zunächst verboten war. Ich persönlich finde, dass dieses Buch einem einfach nur den Eindruck vermittelt, wie LEICHT wir uns von ANDEREN Menschen, von nur einer einzigen Person beeinflussen lassen. Es zeigt wie unglaublich wichtig es für Menschen doch ist, anderen was beweisen zu müssen. & zum Ende hin zeigt es, wie leicht es doch ist, die Schuld auf nur eine einzige Person zu schieben, wenn man sich nicht eingestehen möchte, dass man Fehler gemacht hat. Teilweise große Fehler, unter anderem das Leben eines anderen zu zerstören. Durch diese Fehler eine Person in den Wahnsinn zu treiben. Das Buch zeigt, wie nur eine einzige Person indirekt dazu führt, dass eine Klasse komplett auseinander geht & Freundschaften für immer zerbrechen. & für was ? Ja, wie das Buch schon sagt für NICHTS.
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Was im Leben wichtig ist
Als der 14-jährige Pierre Anthon seine Klasse mit den Worten verlässt »Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun«, stehen seine Mitschüler unter Schock. Denn kann es wirklich sein, dass nichts eine Bedeutung hat? Nicht die erste Liebe? Nicht das Lernen in der Schule? Nicht das Elternhaus, die Geschwister, der Glaube an Gott oder das eigene Land? Gemeinsam wollen die Schüler dem aufsässigen Pierre Anthon das Gegenteil beweisen und sammeln auf einem Berg der Bedeutung alles, was ihnen lieb und teuer ist. Doch was harmlos beginnt, wird bald zu einem Experiment, in dem es kein Halt und keine Grenzen mehr gibt – als selbst Tiere geopfert werden, ein Finger und die Unschuld eines Mädchens ...
Book Information
Author Description
Janne Teller, 1964 in Kopenhagen geboren, arbeitete als Konfliktberaterin der EU und UNO in aller Welt, besonders in Afrika, bevor sie sich 1995 ganz dem Schreiben widmete. Heute lebt sie in New York und Berlin. Für ihr literarisches Schaffen wurde die Autorin vielfach ausgezeichnet. In ihrem Werk, das neben Romanen für Erwachsene auch Essays, Kurzgeschichten und Jugendbücher umfasst, kreist sie stets um die großen Fragen im Leben und löst mit gesellschaftskritischen Themen nicht selten stürmische Debatten aus. Janne Tellers Literatur ist in 25 Sprachen übersetzt.
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Brutal- Direkt- Verstörend
Das Buch lässt mich verstört und verwirrt zurück. Was hat im Leben überhaupt Bedeutung? Gibt es überhaupt eine? Mit diesen Fragen setzt sich eine 7. Klasse auseinander, nachdem einer ihrer Mitschüler behauptet, dass nichts im Leben Bedeutung habe und deshalb alles bedeutungslos sei. Um ihn vom Gegenteil zu überzeugen, erschaffen die Schüler den „Berg der Bedeutung“ aus Dingen, die ihnen etwas bedeuten. Doch dabei werden immer mehr Grenzen überschritten. Ich war regelrecht schockiert und verstört. Können Kinder wirklich so grausam und empathielos sein? Besonders der direkte, beinahe nüchterne Schreibstil hat mich getroffen. Er ließ alles noch bedrückender wirken als wäre das Geschehen tatsächlich bedeutungslos. Gerade deshalb hat mich das Buch so gefesselt. Es hat mich dazu gezwungen, über Bedeutung nachzudenken und dabei ein tiefes Unwohlsein ausgelöst.
Anscheinend sind Nihilismus und 14-Jährige doch keine so gute Kombi
Eine schockierende und tiefgehende Schullektüre, die zurecht diskutierbar ist. "Nichts" beschäftigt sich mit den aufkeimend nihilistischen Weltanschauungen eines Jungen und damit, wie seine Mitschüler mit dieser neuen Sicht auf die Realität umgehen. Auf der Suche nach Bedeutung steigert sich die Klasse immer weiter in menschliche Abgründe. Soviel zum Inhalt. Puh, dieses Buch ist auf jeden Fall keine leichte Kost, aber vielleicht ist es genau deswegen so interessant. Durch den empfundenen Ekel und das Unbehagen wird dem Leser klar, womit wir selber "Bedeutung" verbinden. Die Idee von "Sowas kann man doch nicht tun", die wohl jedem beim lesen ab und zu mal durch den Kopf geht, zeigt ganz klar, worin man selbst eine höhere Bedeutung wiederfindet. Vor allem das Ende, welches sich mit dem Verlust von Bedeutung, aufgrund der Entscheidungen der Kinder beschäftigt, habe ich für einen interessanten Denkanstoß gehalten. Trotzdem kann man natürlich nicht ignorieren, dass die ganze Geschichte, vor allem dadurch, dass die Kinder unentdeckt bleiben, eher unrealistisch ist.
Sprachlos...
Dieses Buch lässt mich rat- und fassungslos zurück und ich kann und will mir nicht ausmalen, dass es als Jugendbuch gehandelt wird, auch wenn ich Jugendlichen durchaus zutraue, dass sie einiges vertragen. Es ist ein Roman über Nihilismus. Ein Jugendlicher verlässt seine Klasse mit der Begründung, dass sowieso nichts eine Bedeutung habe. Die nächsten Wochen und Monate sitzt er bei jedem Wetter auf einem Pflaumenbaum (erinnerte mich an Diogenes in seinem Fass oder die Säulenheiligen der frühen Kirche) und schmäht alle Vorübergehenden, dass sie und ihr Leben bedeutungslos seien. Die restliche Klasse will sich nicht damit abfinden. Um zu beweisen, dass er Unrecht hat, tragen sie in einem verlassenen Sägewerk Dinge zusammen, die für die einzelnen Bedeutung haben, wobei jeder etwas abgeben muss, das ihm wichtig oder sogar heilig ist. Die Gaben für diesen langsam wachsenden Berg an Bedeutung sind erst harmlos, steigern sich aber im Laufe des Buches zu immer größeren Opfern. Da immer der Abgebende das nächste Opfer zu bestimmen hat, eskaliert die Situation zunehmend. Obwohl das Buch drastisch ist, wollte sich bei mir die ganze Zeit kein Kopfkino einstellen. Vielleicht war das auch gut so.

Verstörendes Buch über Nihilismus
Puh, dieses Buch ist speziell. Es handelt von einer 7. Schulklasse. Ein Schüler sondert sich ab, verlässt die Schule und traktiert seine ehemaligen Mitschüler mit philosophischen Behauptungen wie "Das Leben hat keine Bedeutung. Wir sterben eh alle. Alles ist unwichtig etc." Das bringt die Klasse derart in Rage, dass sie Alles tun, um ihn zu widerlegen. Es entsteht eine abartige Gewaltspirale bis hin zu Vergewaltigung, Verstümmelung, Mord. Jetzt kann man natürlich ausführlich diskutieren, ob irgendetwas im Leben Bedeutung hat aber... mir war das Buch zu drastig, ekelhaft und an den Haaren herbei gezogen provozierend.
Was bedeutet dir wirklich etwas?
„Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun.“ Das sind die Worte von dem Mitschüler Pierre Anthon als er die Klasse verlässt. Schüler/-innen einer siebten Klasse mit so einer Aussge zurückzulassen, völlig verrückt. Die Schüler/-innen wollen Pierre‘s Aussage entkräften und fangen an die Bedeutung zu sammeln. Ein Drama beginnt. „Und wenn es nicht wehtun würde, wäre es ja auch nichts von Bedeutung.“ Wow. Das Buch war eine Empfehlung aus einem Podcast, den ich letztens gehört hatte. „Das ist ein Muss, Schullektüre, wie „die Welle“ .“ Die Message des Buchs ist mega, aber es ist teilweise sehr makaber. Ob Siebtklässler wirklich dazu fähig sind, was sie in dem Buch machen, bezweifle ich, aber der Inhalt ist super wertvoll. Das Buch thematisiert die Bedeutung. Was hat für einen wirklich Bedeutung? Und wie lange hat es Bedeutung? Und was bringt das Leben überhaupt, wenn alles irgendwann ein Ende hat? Ist alles nicht doch bedeutungslos? Bedeutung ist relativ und daher irgendwie wieder bedeutungslos. Auf harte Weise lernten die Kinder, dass, wenn etwas Bedeutung hat, unverkäuflich ist. Das Buch zeigt anhand der Kinder, was man auf Erwachsene sicherlich auch projektieren könnte - wenn wir uns mal auf uns besinnen würden - was eine Spirale aus Angst, Wut und Ohnmacht mit einem macht. Es ist weit mehr als ein Jugendbuch, wie es anfänglich vielleicht erscheint. „Warum sich nicht sofort eingestehen, dass nichts etwas bedeutet und dann das Nichts, das ist, genießen?“
Jugendbuch? Ich bin verstört
Ich finde es extrem schwer das Buch zu bewerten. Es bekommt 5 Sterne, weil es mich tatsächlich zum nachdenken angeregt hat. Irgendwie habe ich nicht damit gerechnet. Es geht um eine philosophische Strömung, die man als Nihilismus bezeichnet. Ein Schüler, namens Pierre Anthon, ist der Auffassung, dass Nichts eine Bedeutung hat. Mit diesen Gedanken verunsichert er seine Mitschüler. Deshalb erschaffen diese den Berg der Bedeutung, mit lauter Dingen, Taten und Lebewesen, die eine Bedeutung haben. Allerdings gibt es dabei keine Grenzen ins Negative. Ich bin einfach extrem schockiert. Ich glaube das liegt vor allem an der Erzählweise, die extrem empathielos ist, fast wie die eines Serienkillers. Es wird auch fast nichts ausgelassen. Die Dinge, die passieren, werden schnell abgetan und wenig bis gar nicht reflektiert. Ich bin mir irgendwie unsicher, wie gut dieses Buch wirklich als Schullektüre geeignet ist. Ähnlichkeiten gibt es zu „Der Herr der Fliegen“. Aber ich finde das hier irgendwie noch eindrücklicher. Für mich ist das weit mehr als ein Jugendbuch.
Klein aber oho
Meine Bibliothek empfahl mir den schmalen Band . Das Buch ist 2013 erschienen und ist noch immer aktuell. Es beginnt mit dem Ausspruch eines Jungen in der Schule, dass nichts Bedeutung hat. Dann entwickelt sich eine fast mörderische Reise der übrigen Klassenkameraden, um ihn von der Bedeutung des Lebens zu überzeugen. Viele Aspekte zum Nachdenken und mit 144 Seiten ist man flott durch.
Nichts ,ist ein Jugendroman der dänischen Schriftstellerin Jane Teller. Das Buch erzählt, von der Sinnlosigkeit des Lebens. Die Geschichte wird in einer dänischen Kleinstadt erzählt. Die Ich Erzählerin Agnes ist 13 Jahre alt ,genau so wie ihre Klassenkameraden.Ihr Leben und das ihrer Freunde ändert sich schlagartig als ihr Schulkamerad Pierre-Anton die Schule mit den Worten Nichts bedeute irgendwas verlässt Ich bin gut in die Geschichte eingetaucht. Die Charaktere haben mir gut gefallen. Ich habe mit manchen heftigen Handlungen der Kinder nicht gerechnet. Das Buch regt einen zum Nachdenken an
Es hat mich so mitgenommen!
Ich hab das Buch mit 17 Jahren das erste Mal gelesen. Am Anfang kam ich nicht richtig rein, weil ich mich gefragt habe, was das denn alles soll. Aber ab einem bestimmten Punkt konnte ich mich auf einmal darauf einlassen. Dadurch hat das Buch irgendwas mit mir gemacht und ich muss heutzutage immer noch regelmäßig an es denken!
Ich finde das Buch sehr traumatisierenden. Es geht um Siebtklässler die die Bedeutung suchen. Diese Idee finde ich spannend wenn und interessant. Jedoch werden Sachen gleichgestellt, wie zum Beispiel ein Fahrrad mit einer Leiche oder Schuhe mit einem toten Hund! Ich denke das Buch soll zeigen wie schnell „nichts“ außer Kontrolle geraten kann. Aber ich finde es nicht so gut umgesetzt. Aber es geht um Siebtklässler!! Achtung Spoiler: Eine verliert ihre Jungfräulichkeit, sie töten einen Hund und graben den toten Bruder einer Mitschülerin aus! Und am Ende verprügeln sie einen Mitschüler bis er tot ist und verharmlosen es!! Am Ende sind sie auch noch stolz auf ihre Taten.
Nichts hat eine Bedeutung oder doch?
Ich weiß wirklich nicht genau, was ich sagen soll zu diesem einfach großartigem Buch. Eine pubertierende Klasse sucht nach einer Bedeutung auf so eine schirche Art und Weise. Zwischendurch dachte ich, dass es nicht schlimmer kommen könnte und es wurde schlimmer. Janne Teller hat einfach eine wirklich große Parabel geschrieben und ich bin sicher, dass ich weitere Bücher von ihr lesen werde. Es denkt sehr zum Denken und Überdenken an.
Sehr gut dieses Buch - Der Film dazu ist auch gut! Empfehlenswert zu Lesen
Dieses Buch ist eine Eskalation wie in einem schlechten Film. Hier werden Kinder von einem anderem Kind etwas provoziert. Die Provokation nehmen die Kinder zu Herzen und fangen mit harmlosen Sachen an. Dies eskaliert jedoch sehr schnell und plötzlich werden Lebewesen verletzt. Besonders für SA-Personen (SA - Sexual Assault/ed= Sexuelle Belästigung/belästigte) kann ein Teil sehr schwer werden - deswegen mit Vorsicht lesen. Sonst ein sehr gutes Buch und der Film ist auch sehr schön. Sowas sollte man mindestens einmal gelesen haben!
Das wohl inhaltlich übelste Buch was ich dieses Jahr gelesen habe. Nicht empfehlenswert.
Also ich weiss gar nicht was ich sagen soll. Das soll ein Jugendbuch sein? Das Buch ist verstörend. Auch wenn es in eine Ecke mit der Welle geschoben wird, aber dieses Buch nichts übertrifft es leider im negativen. Es geht um das Thema Bedeutung im Leben. An für sich ein wichtiges Thema aber nicht in dieser Art und Weise für Jugendliche. Ich als Erwachsene habe mehrmals überlegt mir das überhaupt weiter anzutun. Psychologisch steckt ein menschlicher Mechanismus dahinter. Alles fängt harmlos an schaukelt sich auf und endet in einer Katastrophe Aber die Art der KATASTROPHEN in dem Buch finde ich geht zu weit. Polarisiert zu sehr. Eine Freundin die wusste, dass dies mein nächstes Buch sein würde runzelte die Stirn und sagte: das Buch ist nichts. Sie habe es als Jugendliche gelesen und bei ihr habe es Schäden hinterlassen. Das schilderte sie mir glaubwürdig. Nach der Lektüre des Buchs kann ich mir das sogar vorstellen. Also ich kann dazu nur dazu lasst die Finger von dem Buch.
Nichts für mich. Drecksbuch
Am Anfang dachte ich noch, dass das Buch philosophischer wäre. Ein bisschen was über den Nihilismus zu lernen, ein anderen Blick auf die Dinge bekommen. Aber nein, stattdessen geht es in diesem Buch um sinnlose Eskalation, während man jemanden was beweisen will. Stellt euch irgendein nervenden Charakter aus ner Serie oder Film vor. - Das ist das Buch. Die Kinder sind allesamt unsympathisch, nervig und dumm. Dumm. Dämlich. Lack gesoffen! Einfach alles ist unplausibel. Die Kinder als auch die Erwachsenen. Auch die Ansicht wie ein Mann zu sein hat, ist einfach falsch und veraltet. Ein Mann sollte immer ganz hart sein und nie Schwäche zulassen. Und wenn er nicht seine Fäuste sprechen lässt, um ein Konflikt zu lösen, verliert er an Achtung. Dann die Tierquälerei und Enthauptung eines Hundes war auch einfach to much. (Achtung Spoiler) Und am Ende kommen sie mit allem davon. Wirklich allem. Nur die eine, die offensichtlich ein Klacks hat, wird behandelt. Die wären durch den ganzen Scheiß ja auch fast reich geworden. Hätten die nicht unbedingt sich ein Tag vorher geprügelt, ein ex Klassenkameraden brutal umgebracht und abgefackelt. Mit dem Mord kommen sie auch davon, weil die Polizei davon ausgeht, dass er neidisch auf die Kids war. Also vorallem für ein Jugendbuch werden hier ganz falsche Werte vermittelt. Bedeutung ist mit Aufmerksamkeit gleichzusetzen, also wenn man Aufsehen erregt, muss man ja was Bedeutendes erschaffen haben, oder? Man hat ja was aus sich gemacht. Koste was es wolle, denn wenn du nicht, berühmt wirst, hast du nichts aus dir gemacht und du bist nichts.

Okay.... was war das... 🥹
Hab es nach und nach gelesen und war mehr mehr GESCHOCKT von dem was ich gelesen habe 😳 Es geht um ein Jahrgang behaltet im Hinterkopf siebte Klasse!!!! Ein Junge betitelt, das nichts Eine Bedeutung hat und Klassenkameraden versuchen, ihn auf brutale Weise zu beweisen, dass etwas eine Bedeutung haben muss. SPOILER !!! Es geht von Gegenständen bis hin zu KÖPFEN und letztendlich KÖRPER , die als Beweis gelten, das etwas etwas ist. am krassesten fand ich jedoch wirklich das mit der Unschuld und natürlich Pierre, der einfach zu viel geragebaited hat. Natürlich spielt Provokation auch eine große Rolle. Ich meine, die sind in der siebten Klasse, wo man halt trotzdem noch diese kindliche Verhaltensweisen verankert hat, jedoch, dass mit dieser Brutalität zu schreiben ist echt... ich weiß nicht, ob's bemerkenswert ist aber krass. Also hätte ich sowas in der Schule gelesen interessant, aber auch brutal!🥹 Ich fand's auch sehr schwer, anfangs zu lesen, weil man erst mal reinkommen musste. Nach und nach war es machbar, jedoch nicht mein Lesestil. Und um ehrlich zu sein, waren mir die Sätze von Pierre auch etwas zu komplex, weshalb ich nichts aus dem Buch wirklich mitnehmen kann, außer dass etwas auf jeden Fall etwas bedeutet. !!!!
Ziemlich verstörendes aber interessantes Buch
"Nichts" von Janne Teller ist ein Buch, das von Anfang an fasziniert, aber mit fortschreitender Handlung eine verstörende Dimension erreicht. Die Protagonisten handeln auf eine Weise, die mich ab und zu mit schockierenden Emotionen haben sitzen lassen. Die erzeugte Unruhe und die traumatischen Elemente führen dazu, dass das Buch noch lange nach dem Lesen in meinem Gedächtnis bleiben wird. Die offenen Fragen, die das Werk hinterlässt, regen zum Nachdenken an und verleihen ihm eine bleibende Wirkung. Insgesamt ein literarisches Werk, das Emotionen und Reflexion gleichermaßen hervorruft.
Schwer in Worte zu fassen 💭
„Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun.“ - dieser Satz kam von Pierre bevor seine Mitschüler ihn versuchen im Laufe des Buches vom Gegenteil zu überzeugen. Das - Wie - hat meinen Mund häufig offen stehen lassen, weil es teilweise schockierend und verstörend war. Insgesamt steckt hinter dem Buch eine wichtige Message, auch wenn es an der ein oder anderen Stelle erschüttern ist. Eine ⭐️-Bewertung fällt mir bei diesem Buch unglaublich schwer.. ..ohne es richtig begründen zu können gibt es von mir 3 Sterne.
Während die Schüler der 7a im Unterricht sitzen, packt Pierre Anthon seine Sachen ein und verlässt den Klassenraum, weil er der Meinung ist, das nichts im Leben wichtig ist und eine Bedeutung hat. Seine Mitschüler finden ihn später auf einen Pflaumenbaum von dem er sie mit Pflaumen beschmeißt, beschimpft und versucht ihnen klar zu machen das nichts eine Bedeutung hat. Pierres Mitschüler bekommen Angst das er Recht haben könnte und sammeln im leerstehenden Sägewerk Dinge die Ihnen etwas bedeuten um Pierre zu überzeugen. Der “Berg der Bedeutung” wird immer größer, doch schnell merken die Schüler der 7a, das sie all diese Dinge leicht ersetzen könnten. An dieser Stelle wendet sich das Blatt und jeder muss das bedeutungsvollste, wichtigste im Leben hergeben, welches die Mitschüler bestimmen. Es werden Tiere entwendet, Mädchen wird die Unschuld gegen ihren Willen genommen, einzelne Körperteile und Leichen landen auf dem “Berg der Bedeutung”. Voller Wahn erkennen die Schüler nicht mehr was sie anrichten…..sie morden, vergewaltigen, klauen und auch vor Gräbern machen sie keinen Halt. Wie dieser Wahn endet, kannst du in dem Roman von Janne Teller nachlesen. Dieser Roman, so trocken und philosophisch er auch geschrieben ist, ist eiskalt und brutal. Vielleicht bin ich einfach nichts gewohnt, aber ich fand es schrecklich was für Dinge dort auf diesen Berg landeten und wie sie an diese Teilweise gekommen sind. In meinen Augen ist es auch kein Buch für eine Schullektüre. Mir hat es nicht so gut gefallen und es hat mir auch nichts gebracht. Ob du diesen Roman lesen willst, liegt ganz bei dir. Ich werde es weder empfehlen noch von abraten.
Am Anfang zäh, am Ende verrückt
Als ich es mir doch aus meinem Bücherregal nach Jahren des verstaubens herausnahm wusste ich nicht was auf mich zukommt. Die Geschichte ist Recht kurz und wird erstmal etwas, in meinen Augen, langgezogenen. Doch eskaliert die Handlung gefühlt von Seite zu Seite immer mehr bis es auch zum Thema tot kommt.
Verstörend und intensiv, ein Buch, das unter die Haut geht.
In Nichts. Was im Leben wichtig ist schreibt Janne Teller von einer scheinbar einfachen Frage: Hat irgendetwas wirklich Bedeutung? Was als kindlicher Versuch beginnt, dem nihilistischen Weltbild eines Mitschülers etwas entgegenzusetzen, entwickelt sich schnell zu einem erschreckenden Experiment. Die Grenzen verschieben sich, Entscheidungen werden radikaler und aus Spiel wird Ernst. Der Roman ist klar und beinahe nüchtern geschrieben, gerade deshalb entfaltet er eine enorme Wucht. Er konfrontiert, fordert heraus und lässt einen mit unbequemen Gedanken zurück. Ein verstörendes Buch über Sinn, Moral und die dunklen Seiten menschlicher Dynamik schwer auszuhalten, aber unmöglich zu vergessen.
Ich glaube dieses Buch wird mich noch für einige Zeit in meinen Gedanken begleiten.
Am Anfang stand ich der Prämisse skeptisch gegenüber, aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hatte ich das Gefühl, in die Handlungen der Protagonisten hinein gesogen zu werden. Ich konnte das Drängen der Charaktere nachempfinden, zu beweisen, dass Etwas eine Bedeutung hat. Beunruhigend, packend, macht nachdenklich.
Nach Anlauf 2 endlich geschafft. Die Kategorie Jugendbuch kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Alleine der Gedanke das sich Kinder in diesem Alter überhaupt solche Gedanken machen ,wie es der Autor beschreibt ist für mich einfach nur krank . Was im Leben wichtig ist ,oder auch nicht ,sollte jeder selbst für sich entscheiden dürfen .
"Nichts" definiert Sprachlosigkeit neu
Die Lawine an Ereignissen, die Pierre Anton auslöst, überrollen denjenige, der diese Geschichte liest, gleich mit - mich hat sie jedenfalls absolut sprachlos zurückgelassen. Noch lange danach musste ich darüber nachdenken was Bedeutung eigentlich ist und wie wir sie über so vieles in unserem Leben legen ohne darüber nachzudenken wie tief eine Bedeutung wirklich reicht. Deswegen kann ich wirklich nur empfehlen "Nichts" zu lesen...sollte man starke Nerven haben und offen für die Botschaft hinter der in ihrer Einfachheit doch anspruchsvollen Lektüre sein.
Gewisse Aussagen in dem Buch bieten unglaublich viel Stoff zum Nachdenken und das hab ich wirklich sehr genossen. Ich habe das Hörbuch gehört und war sehr zufrieden mit Laura Maire, der Sprecherin. Sie las es toll und die Dialoge mit einer Inbrunst, die wirklich Spaß gemacht hat. Kann ich nur empfehlen, Hörbuch wie Buch, beides toll und mit einer sehr lesenswerten Geschichte.
Mir wurde dieses Buch mit den Worten „das ist das krasseste Buch ever“ in die Hand gedrückt. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen. Mit 14 oder 16 hätte ich vielleicht noch ähnlich empfunden, aber als Erwachsene denk ich irgendwie gähn. Wobei mit existentiellem Nihilismus konnte ich irgendwie noch nie viel anfangen, auch nicht als melancholischer selbsthass-Teenie. Hatte die ganze Zeit auf einen großen Plottwist gehofft, aber auch das Ende war für mich eher enttäuschend. Spannend finde ich aber die ganze Diskussion um den Text, vor allem bzgl. der Verwendung als Schullektüre.
Was hat Bedeutung? Wie wird sie gemessen? Um diese zentrale Frage handelt diese Geschichte, die von vielen Seiten philosophisch beleuchtet wird.
"Nichts bedeutet irgendetwas, das weiss ich seit Langem. Deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun" Dies sind die Worte von Pierre Anthon, die seine Mitschüler fassungslos machen. Prompt sind diese der festen Überzeugung ihn umzustimmen und fassen einen verhängnisvollen Plan: sie sammeln Dinge, die eine große Bedeutung für den einzelnen haben und zeigen sie am Ende Pierre Anthon. Doch was bedeutet den Kindern etwas? Dieses Buch ist schockierend und schockierend zeitgemäß. Es lässt den Leser ungehemmt reinfahren, wie ein ungebremstes Fahrzeug in das vordere. Eine unglaubliche Erzählung folgt der nächsten und alle befassen sich mit dem zentralen Thema: hat Pierre Anthon nun recht? Ich habe es unglaublich gern gelesen. Es lockt einen aus der Komfortzone und hallt lange nach..
Nichts macht einen sprachlos.
Das Buch hat mich einfach stellenweise kopfschüttelnd zurückgelassen. Ich habe mich zeitweise gefragt und mir selbst die Frage gestellt, was bedeutet mir etwas. Das Buch ist keine leichte Lektüre für zwischendurch... Ich kann es Leuten empfehlen, die etwas tiefgründigeres gerne lesen.
Eine Trigger Warnung wäre schön gewesen
Sehr kurze aber doch spannende Geschichte. Es wird an vielen Stellen zum Nachdenken angeregt, finde ich sehr schön. Es geht hauptsächlich um die Bedeutung des Lebens. Da es an manchen Stellen verstörend ist, hätte ich mich über eine Trigger Warnung gefreut. Trotzdem interessant.
Ich kann absolut nicht verstehen, wie dieses Buch mit Preisen ausgezeichnet werden konnte & wie das Buch ein internationaler Bestseller sein kann. Allerdings kann ich verstehen, weshalb dieses Buch an dänischen Schulen zunächst verboten war. Ich persönlich finde, dass dieses Buch einem einfach nur den Eindruck vermittelt, wie LEICHT wir uns von ANDEREN Menschen, von nur einer einzigen Person beeinflussen lassen. Es zeigt wie unglaublich wichtig es für Menschen doch ist, anderen was beweisen zu müssen. & zum Ende hin zeigt es, wie leicht es doch ist, die Schuld auf nur eine einzige Person zu schieben, wenn man sich nicht eingestehen möchte, dass man Fehler gemacht hat. Teilweise große Fehler, unter anderem das Leben eines anderen zu zerstören. Durch diese Fehler eine Person in den Wahnsinn zu treiben. Das Buch zeigt, wie nur eine einzige Person indirekt dazu führt, dass eine Klasse komplett auseinander geht & Freundschaften für immer zerbrechen. & für was ? Ja, wie das Buch schon sagt für NICHTS.























































