Anscheinend sind Nihilismus und 14-Jährige doch keine so gute Kombi
Eine schockierende und tiefgehende Schullektüre, die zurecht diskutierbar ist. "Nichts" beschäftigt sich mit den aufkeimend nihilistischen Weltanschauungen eines Jungen und damit, wie seine Mitschüler mit dieser neuen Sicht auf die Realität umgehen. Auf der Suche nach Bedeutung steigert sich die Klasse immer weiter in menschliche Abgründe. Soviel zum Inhalt. Puh, dieses Buch ist auf jeden Fall keine leichte Kost, aber vielleicht ist es genau deswegen so interessant. Durch den empfundenen Ekel und das Unbehagen wird dem Leser klar, womit wir selber "Bedeutung" verbinden. Die Idee von "Sowas kann man doch nicht tun", die wohl jedem beim lesen ab und zu mal durch den Kopf geht, zeigt ganz klar, worin man selbst eine höhere Bedeutung wiederfindet. Vor allem das Ende, welches sich mit dem Verlust von Bedeutung, aufgrund der Entscheidungen der Kinder beschäftigt, habe ich für einen interessanten Denkanstoß gehalten. Trotzdem kann man natürlich nicht ignorieren, dass die ganze Geschichte, vor allem dadurch, dass die Kinder unentdeckt bleiben, eher unrealistisch ist.





















































