Neue Vahr Süd
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Description
Book Information
Author Description
Sven Regener, 1961 in Bremen geboren, lebt in Berlin und ist Gründer und Sänger der legendären Band Element of Crime. Sein Debütroman »Herr Lehmann« stand mehr als ein Jahr lang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Auch die Kinoverfilmung unter der Regie von Leander Haußmann und mit Christian Ulmen in der Hauptrolle war ein sensationeller Erfolg und wurde mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Für die Arbeit an dem Drehbuch erhielt Sven Regener später den Deutschen Drehbuchpreis.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Bevor Herr Lehmann nach Berlin kam, kämpft er mit der Bundeswehr. Sven Regener erzählt auf humorvolle, zuweilen etwas ausschweifende Art vom Wehrdienst Mitte der 80er und der (verpassten) Möglichkeit der Verweigerung desselben. Wie in einem Idiotenstadel geht's da zu und das sorgt für Erheiterung, führt aber auch zur bangen Frage, was passiert, wenn diese Truppe mal gebraucht würde. Mag sein, dass dieser alte Hut der Kriegsdienstverweigerung leider wieder aktuell wird.
Speditionskaufmann ist Frank Lehmann. Doch eigentlich hat er das schon abgeschlossen, denn er muss zum Bund. Das Verweigern hat er irgendwie vergessen, obwohl er sich gar nicht vorstellen kann, wie man das überhaupt vergessen kann. Und das Ausziehen bei den Eltern hat er auch irgendwie vergessen. Durch einen Zufall wird er dann Mitglied der WG von Martin Klapp, Achim und Ralf. Die Zeit beim Bund hat mindestens ebensoviele absurde Momente wie das Leben in der Bremer Wohngemeinschaft, zumal es immer neue Mitbewohner gibt und damit immer neue Grabenkämpfe. Doch "irgendwie" kommt Frank durch das ganze Chaos, sogar das mit Sibille. Frank Lehmann, den wir schon als Herr Lehmann aus dem gleichnamigen Erstlingswerk von Sven Regener kennen, ist hier noch ein paar Jahre jünger. Aber er ist auch schon der liebenswerte Querulant, der sich an Alltäglichkeiten festbeissen kann die uns nur am Rande auffallen würden. Die Beschreibung der Absurditäten der Grundausbildung ist dem Autoren sehr gut gelungen, ich habe mich regelmäßig an diese bizarre Zeit erinnert gefühlt. Wirklich was feines!
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Sven Regener, 1961 in Bremen geboren, lebt in Berlin und ist Gründer und Sänger der legendären Band Element of Crime. Sein Debütroman »Herr Lehmann« stand mehr als ein Jahr lang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Auch die Kinoverfilmung unter der Regie von Leander Haußmann und mit Christian Ulmen in der Hauptrolle war ein sensationeller Erfolg und wurde mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Für die Arbeit an dem Drehbuch erhielt Sven Regener später den Deutschen Drehbuchpreis.
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Bevor Herr Lehmann nach Berlin kam, kämpft er mit der Bundeswehr. Sven Regener erzählt auf humorvolle, zuweilen etwas ausschweifende Art vom Wehrdienst Mitte der 80er und der (verpassten) Möglichkeit der Verweigerung desselben. Wie in einem Idiotenstadel geht's da zu und das sorgt für Erheiterung, führt aber auch zur bangen Frage, was passiert, wenn diese Truppe mal gebraucht würde. Mag sein, dass dieser alte Hut der Kriegsdienstverweigerung leider wieder aktuell wird.
Speditionskaufmann ist Frank Lehmann. Doch eigentlich hat er das schon abgeschlossen, denn er muss zum Bund. Das Verweigern hat er irgendwie vergessen, obwohl er sich gar nicht vorstellen kann, wie man das überhaupt vergessen kann. Und das Ausziehen bei den Eltern hat er auch irgendwie vergessen. Durch einen Zufall wird er dann Mitglied der WG von Martin Klapp, Achim und Ralf. Die Zeit beim Bund hat mindestens ebensoviele absurde Momente wie das Leben in der Bremer Wohngemeinschaft, zumal es immer neue Mitbewohner gibt und damit immer neue Grabenkämpfe. Doch "irgendwie" kommt Frank durch das ganze Chaos, sogar das mit Sibille. Frank Lehmann, den wir schon als Herr Lehmann aus dem gleichnamigen Erstlingswerk von Sven Regener kennen, ist hier noch ein paar Jahre jünger. Aber er ist auch schon der liebenswerte Querulant, der sich an Alltäglichkeiten festbeissen kann die uns nur am Rande auffallen würden. Die Beschreibung der Absurditäten der Grundausbildung ist dem Autoren sehr gut gelungen, ich habe mich regelmäßig an diese bizarre Zeit erinnert gefühlt. Wirklich was feines!













