Neue Bekenntnisse eines Buchhändlers
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Description
Wigtown, Schottland. Mit mehr als einer Meile Regale und dem Meer direkt um die Ecke ist Shaun Bythells The Book Shop der idyllischste Traum eines jeden Bücherwurms – eigentlich. Denn der Buchhändler muss sich tagtäglich mit bizarren Anfragen von Leuten auseinandersetzen, die nicht verstehen, wie eine Buchhandlung funktioniert. Und dann ist da noch seine exzentrische italienische Assistentin, die gern nach Flussschlamm gräbt, um daraus Umschläge zu machen …
Shaun Bythells »Neue Bekenntnisse eines Buchhändlers« erzählen charmant, komisch und schräg aus dem Leben eines Buchliebhabers: von der Freude über aufregende Entdeckungen, von Freundschaften, die durch gemeinsame Liebe zu guten Geschichten entstehen, und von der Traurigkeit, ein wirklich gutes Buch zu beenden.
Montag, 13. April
Online-Bestellungen: 4
Gefundene Bücher: 4
Ein alter Mann kam zu mir und sagte: »Ich frage mich, ob sie mir helfen können, ich suche nach Büchern über Selbsthilfe.« Ich bin mir fast sicher, dass er die Ironie dieses Satzes nicht erkannte.
Einnahmen insgesamt £130,29
15 Kunden
Ausstattung: ggf. 4farbig bedruckte U2 / U3
Book Information
Author Description
Shaun Bythell erwarb seinen Buchladen The Bookshop im Jahr 2001 und führt ihn seither mit großer Leidenschaft, wenn auch gewaltigen Zweifeln, was seine Wirtschaftlichkeit in der Zukunft angeht. Sein erstes Buch »Tagebuch eines Buchhändlers« war ein internationaler Bestseller und ist ebenfalls bei btb erschienen.
Posts
“Du bist gerade an einer Buchhandlung vorbeigegangen. Was stimmt nicht mit dir?”
Shaun Bythell, der griesgrämige Antiquar aus Schottland, ist zurück mit einem neuen Jahr voller Tagebucheinträge aus dem alltäglichen Wahnsinn seines Buchladens. In einer einzigartigen Mischung aus Zitaten und seltsamen Kundengesprächen, Erzählungen von seinen Angelabenteuern und erstaunlichen Funden in Privatsammlungen und schrägen Einblicken in allerlei Seltsamkeiten von Menschen, gewürzt mit einer ordentlichen Portion britischem Zynismus nach einem Monat Regenwetter begleiten wir Shaun durch das Jahr und auf einem Feldzug gegen den E-Reader. Wer hier Spannung sucht, sollte das Buch schnell wieder wegpacken, aber für mich hatte es eine solche Sogwirkung, ich könnte noch fünf weitere Buchhandels-Tagebücher lesen. Also, an alle sarkastischen Buchliebhaber da draußen: Shaun Bythells Book Shop wartet nur darauf, von euch entdeckt zu werden. Ob in der realen Welt oder auf den Seiten dieses Buchs.

Teil 2, ein weiteres Tagebuch aus The Bookshop in Wigtown, Schottland. Ironischerweise als E-Book gelesen, eine Technik die der Autor ablehnt und verteufelt. Deutlich unterhaltsamer und nicht ganz so langatmig wie Teil 1. Neue Abenteuer mit Nicky, einer italienischen Praktikantin und dem Alltag als Gebrauchtbuchhändler.
Wer ein langsames und ereignisarmes Buch sucht, welches man ohne Fomo weglegen kann, sucht, wird hier fündig. Ich bin nicht der Typ und habe mich beim Lesen gequält. Es zieht sich und die allermeisten Anekdoten kommen mir aus meiner Arbeit im Einzelhandel bekannt vor. Nach der Arbeit ein Buch über die Arbeit zu lesen, ist einfach nicht so meine Idee von Spaß. Einige lustige Anekdoten gab es allerdings und das Buch ist ein wunderbarer Einschlafbegleiter gewesen. Dadurch, dass so wenig passiert, kann man es wunderbar weglegen sobald man müde ist. „Haben Sie irgendwas spezielles übers Bergsteigen?“ Ich erwiderte, dass das eine sehr subjektive Frage sei - „speziell“ könne für verschiedene Leute verschiedene Dinge bedeuten - worauf er erwiderte: „Naja, ich meine teuer“, also sagte ich ihm, er solle die Preise auf den Büchern einfach verdoppeln. (S. 171)
Wie schon im Vorgänger werden wir auch in der Fortsetzung ein Jahr lang in die Welt des antiquarischen Buchhandels und der Schönheit Schottlands mitgenommen. Ich durfte mit schmunzeln, lachen oder auch wehmütig sein. Die Beteiligten wuchsen einem durch die Fortsetzung immer mehr ans Herz, was das Nachwort nochmal umso tiefer gehen lässt. So oder so wünsche ich dem Kollegen unserer einzigartigen Buchbranche weiterhin alles Gute in Schottland! (Auch wenn er diesen Absatz hier vermutlich nicht lesen wird :p)
Unterhaltsame Einblicke in das Leben eines Buchhändlers
Ein kauziger Buchhändler, ein grummeliger fetter Kater, leicht schräge Angestellte und jede Menge verrückte und unterhaltsame Kunden vereint dieses Buch. Ich mochte den ersten Band von Shaun und seinem Antiquariat sehr und auch diesmal ist es wieder sehr unterhaltsam gewesen. Man sollte wissen, dass es ein langsames Buch ist. Es passiert nicht wirklich viel und man erfährt nur alltägliches und scheinbar banales, aber das alles gepaart mit dem bissigen Humor des Buchhändlers. Der Lesende erhält eine guten Einblick in das Leben des Buchhändlers und dessen Probleme wie das Nichtauffinden von Büchern, abgestürzte Verkaufsportale, Ausbeutung durch einen großen Anbieter und der steigende Druck durch den Onlinehandel. Auch die Ankäufe der vielen Bücher fand ich interessant. Wie sehr man den Wert von Büchern überschätzt, wenn man emotional an sie gebunden ist. Ich muss zugeben, dass ich ab und an gern Shaun geschüttelt hätte, wenn er sich wieder und wieder von seinen Angestellten beleidigen und ignorieren lässt. Den Umgang fand ich etwas kritisch, aber scheinbar kommt er damit trotzdem gut zurecht. Ich hoffe, auf einen dritten Band und weiteren skurrilen Geschichten.

Nach drei Jahren wieder Shaun Bythells Bookshop zu betreten war wie ein Treffen mit alten Freunden, die man lange nicht gesehen hat: Es brauchte erst eine Weile, bis man sich wieder aneinander gewöhnt hatte, aber dann war alles vertraut wie eh und je. Ich habe es wieder einmal sehr genossen, mich auf einem Stuhl in der Ecke niederzulassen und den stillen Beobachter zu mimen. Ein bisschen wie nach Hause kommen. Da verzeiht man es Bythell auch gern, dass er einiges von seiner Bissigkeit eingebüßt hat. Vielleicht ist das schon die einsetzenden Altersmilde. Umso böser war dagegen seine italienische Praktikantin Emanuela, der Bythell den liebevollen Spitznamen "Oma" gab, weil er sich mit ihr so herrlich über die täglichen Alterswehwehchen austauschen konnte. Besonders traurig machte mich, dass ich zu Beginn der Lektüre erfuhr, dass der zum Inventar gehörende Kater Captain Anfang des Jahres verstarb.
„Confessions of a Bookseller“ ist das zweite Buch des Inhabers von „The Bookshop“ in Wigtown (Schottland). Bereits sein erstes Buch „Tagebuch eines Buchhändlers“ fand ich sehr unterhaltsam und interessant im Hinblick auf den antiquarischen Buchhandel. Sein neues Werk setzt dort an, wo das alte aufhörte und unterscheidet sich im Aufbau nicht: es sind Tagebucheinträge eines kompletten Jahres inkl. Onlinebestellungen, Besucherzahl und Gesamteinnahmen des Tages. So gesehen bietet „Confessions of a Bookseller“ nichts Neues, dennoch hat es mir Spaß gemacht, erneut von seinen Begegnungen mit Kunden und Angestellten zu lesen. Es bietet einen guten Einblick in eine Welt, die mir recht fremd ist, die ich aber sehr spannend finde. Es wird Bythell allerdings nicht gefallen, dass ich sein Buch auf einem Kindle gelesen habe, hat er doch mal auf so ein Gerät geschossen und es als „Mahnung“ an die Wand gehängt… Eine nette, leichte Lektüre für zwischendurch.
Description
Wigtown, Schottland. Mit mehr als einer Meile Regale und dem Meer direkt um die Ecke ist Shaun Bythells The Book Shop der idyllischste Traum eines jeden Bücherwurms – eigentlich. Denn der Buchhändler muss sich tagtäglich mit bizarren Anfragen von Leuten auseinandersetzen, die nicht verstehen, wie eine Buchhandlung funktioniert. Und dann ist da noch seine exzentrische italienische Assistentin, die gern nach Flussschlamm gräbt, um daraus Umschläge zu machen …
Shaun Bythells »Neue Bekenntnisse eines Buchhändlers« erzählen charmant, komisch und schräg aus dem Leben eines Buchliebhabers: von der Freude über aufregende Entdeckungen, von Freundschaften, die durch gemeinsame Liebe zu guten Geschichten entstehen, und von der Traurigkeit, ein wirklich gutes Buch zu beenden.
Montag, 13. April
Online-Bestellungen: 4
Gefundene Bücher: 4
Ein alter Mann kam zu mir und sagte: »Ich frage mich, ob sie mir helfen können, ich suche nach Büchern über Selbsthilfe.« Ich bin mir fast sicher, dass er die Ironie dieses Satzes nicht erkannte.
Einnahmen insgesamt £130,29
15 Kunden
Ausstattung: ggf. 4farbig bedruckte U2 / U3
Book Information
Author Description
Shaun Bythell erwarb seinen Buchladen The Bookshop im Jahr 2001 und führt ihn seither mit großer Leidenschaft, wenn auch gewaltigen Zweifeln, was seine Wirtschaftlichkeit in der Zukunft angeht. Sein erstes Buch »Tagebuch eines Buchhändlers« war ein internationaler Bestseller und ist ebenfalls bei btb erschienen.
Posts
“Du bist gerade an einer Buchhandlung vorbeigegangen. Was stimmt nicht mit dir?”
Shaun Bythell, der griesgrämige Antiquar aus Schottland, ist zurück mit einem neuen Jahr voller Tagebucheinträge aus dem alltäglichen Wahnsinn seines Buchladens. In einer einzigartigen Mischung aus Zitaten und seltsamen Kundengesprächen, Erzählungen von seinen Angelabenteuern und erstaunlichen Funden in Privatsammlungen und schrägen Einblicken in allerlei Seltsamkeiten von Menschen, gewürzt mit einer ordentlichen Portion britischem Zynismus nach einem Monat Regenwetter begleiten wir Shaun durch das Jahr und auf einem Feldzug gegen den E-Reader. Wer hier Spannung sucht, sollte das Buch schnell wieder wegpacken, aber für mich hatte es eine solche Sogwirkung, ich könnte noch fünf weitere Buchhandels-Tagebücher lesen. Also, an alle sarkastischen Buchliebhaber da draußen: Shaun Bythells Book Shop wartet nur darauf, von euch entdeckt zu werden. Ob in der realen Welt oder auf den Seiten dieses Buchs.

Teil 2, ein weiteres Tagebuch aus The Bookshop in Wigtown, Schottland. Ironischerweise als E-Book gelesen, eine Technik die der Autor ablehnt und verteufelt. Deutlich unterhaltsamer und nicht ganz so langatmig wie Teil 1. Neue Abenteuer mit Nicky, einer italienischen Praktikantin und dem Alltag als Gebrauchtbuchhändler.
Wer ein langsames und ereignisarmes Buch sucht, welches man ohne Fomo weglegen kann, sucht, wird hier fündig. Ich bin nicht der Typ und habe mich beim Lesen gequält. Es zieht sich und die allermeisten Anekdoten kommen mir aus meiner Arbeit im Einzelhandel bekannt vor. Nach der Arbeit ein Buch über die Arbeit zu lesen, ist einfach nicht so meine Idee von Spaß. Einige lustige Anekdoten gab es allerdings und das Buch ist ein wunderbarer Einschlafbegleiter gewesen. Dadurch, dass so wenig passiert, kann man es wunderbar weglegen sobald man müde ist. „Haben Sie irgendwas spezielles übers Bergsteigen?“ Ich erwiderte, dass das eine sehr subjektive Frage sei - „speziell“ könne für verschiedene Leute verschiedene Dinge bedeuten - worauf er erwiderte: „Naja, ich meine teuer“, also sagte ich ihm, er solle die Preise auf den Büchern einfach verdoppeln. (S. 171)
Wie schon im Vorgänger werden wir auch in der Fortsetzung ein Jahr lang in die Welt des antiquarischen Buchhandels und der Schönheit Schottlands mitgenommen. Ich durfte mit schmunzeln, lachen oder auch wehmütig sein. Die Beteiligten wuchsen einem durch die Fortsetzung immer mehr ans Herz, was das Nachwort nochmal umso tiefer gehen lässt. So oder so wünsche ich dem Kollegen unserer einzigartigen Buchbranche weiterhin alles Gute in Schottland! (Auch wenn er diesen Absatz hier vermutlich nicht lesen wird :p)
Unterhaltsame Einblicke in das Leben eines Buchhändlers
Ein kauziger Buchhändler, ein grummeliger fetter Kater, leicht schräge Angestellte und jede Menge verrückte und unterhaltsame Kunden vereint dieses Buch. Ich mochte den ersten Band von Shaun und seinem Antiquariat sehr und auch diesmal ist es wieder sehr unterhaltsam gewesen. Man sollte wissen, dass es ein langsames Buch ist. Es passiert nicht wirklich viel und man erfährt nur alltägliches und scheinbar banales, aber das alles gepaart mit dem bissigen Humor des Buchhändlers. Der Lesende erhält eine guten Einblick in das Leben des Buchhändlers und dessen Probleme wie das Nichtauffinden von Büchern, abgestürzte Verkaufsportale, Ausbeutung durch einen großen Anbieter und der steigende Druck durch den Onlinehandel. Auch die Ankäufe der vielen Bücher fand ich interessant. Wie sehr man den Wert von Büchern überschätzt, wenn man emotional an sie gebunden ist. Ich muss zugeben, dass ich ab und an gern Shaun geschüttelt hätte, wenn er sich wieder und wieder von seinen Angestellten beleidigen und ignorieren lässt. Den Umgang fand ich etwas kritisch, aber scheinbar kommt er damit trotzdem gut zurecht. Ich hoffe, auf einen dritten Band und weiteren skurrilen Geschichten.

Nach drei Jahren wieder Shaun Bythells Bookshop zu betreten war wie ein Treffen mit alten Freunden, die man lange nicht gesehen hat: Es brauchte erst eine Weile, bis man sich wieder aneinander gewöhnt hatte, aber dann war alles vertraut wie eh und je. Ich habe es wieder einmal sehr genossen, mich auf einem Stuhl in der Ecke niederzulassen und den stillen Beobachter zu mimen. Ein bisschen wie nach Hause kommen. Da verzeiht man es Bythell auch gern, dass er einiges von seiner Bissigkeit eingebüßt hat. Vielleicht ist das schon die einsetzenden Altersmilde. Umso böser war dagegen seine italienische Praktikantin Emanuela, der Bythell den liebevollen Spitznamen "Oma" gab, weil er sich mit ihr so herrlich über die täglichen Alterswehwehchen austauschen konnte. Besonders traurig machte mich, dass ich zu Beginn der Lektüre erfuhr, dass der zum Inventar gehörende Kater Captain Anfang des Jahres verstarb.
„Confessions of a Bookseller“ ist das zweite Buch des Inhabers von „The Bookshop“ in Wigtown (Schottland). Bereits sein erstes Buch „Tagebuch eines Buchhändlers“ fand ich sehr unterhaltsam und interessant im Hinblick auf den antiquarischen Buchhandel. Sein neues Werk setzt dort an, wo das alte aufhörte und unterscheidet sich im Aufbau nicht: es sind Tagebucheinträge eines kompletten Jahres inkl. Onlinebestellungen, Besucherzahl und Gesamteinnahmen des Tages. So gesehen bietet „Confessions of a Bookseller“ nichts Neues, dennoch hat es mir Spaß gemacht, erneut von seinen Begegnungen mit Kunden und Angestellten zu lesen. Es bietet einen guten Einblick in eine Welt, die mir recht fremd ist, die ich aber sehr spannend finde. Es wird Bythell allerdings nicht gefallen, dass ich sein Buch auf einem Kindle gelesen habe, hat er doch mal auf so ein Gerät geschossen und es als „Mahnung“ an die Wand gehängt… Eine nette, leichte Lektüre für zwischendurch.














