Monument 14 (1)

Monument 14 (1)

Softcover
3.932
NaturkatastropheEndzeitromanDystopie

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Description

Vierzehn Jugendliche. Eine Shopping-Mall. Eine Welt, in der nichts mehr ist, wie es einmal war.

An dem Tag, als die Welt untergeht und ein Tsunami die Ostküste der USA trifft, stranden 14 Jugendliche in einem Einkaufszentrum. Schnell wird ihnen klar, dass sie völlig auf sich allein gestellt sind. Während der Strom ausfällt und die Zivilisation zusammenbricht, braut sich am Himmel etwas noch viel Furchtbareres zusammen. Eine Giftwolke aus einer nahen Chemiefabrik nähert sich dem Einkaufszentrum. Diejenigen, die die Chemikalien einatmen, verändern sich in völlig unerwarteter und beängstigender Weise. Der zurückhaltende Dean, bislang eher ein Außenseiter, muss sich mit den anderen verbünden und um sein Überleben kämpfen …

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Utopias & Dystopias
Format
Softcover
Pages
336
Price
9.30 €

Author Description

Emmy Laybourne arbeitete als Schauspielerin, ehe sie zum Schreiben kam. Über den großen Erfolg von MONUMENT 14, ihrem Debütroman, ist sie noch immer selbst erstaunt. Mit ihrem Mann, zwei Kindern und der australischen Echse Goldie lebt sie im Bundesstaat New York.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
68%
28%
74%
16%
100%
45%
11%
52%
28%
58%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
73%
100%
52%
65%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Außergewöhnlich (100%)

Posts

10
All
4

Eine verheerende Naturkatastrophe führt dazu, dass 14 Jugendliche über sich hinauswachsen müssen, um ihr eigenes Überleben zu sichern. Für mich ein richtiger Pageturner. 👍🏼

»Monument 14« von Emmy Laybourne ist ein wahrer Pageturner. Tatsächlich hatte ich dieses Buch schon vor einigen Jahren angefangen, jedoch war ich mir nicht sicher, ob ich es jemals zu ende gelesen hatte. Nun habe ich dieses Buch erneut in die Hand genommen und musste feststellen, wie gut es geschrieben ist und wie sehr mich die Handlung gepackt hat. In der Geschichte von »Monument 14« geht es um 14 Jugendliche, die nach einer schweren Katastrophe gemeinsam in einem Einkaufszentrum stranden und sich in einer neuen Welt zurechtfinden müssen, ohne jegliche Hilfe von außen. Sowohl die auslösende Naturkatastrophe als auch ihre schwerwiegenden Folgen für die Menschheit sind wirklich sehr gut gewählt worden, denn es ist sehr realistisch gehalten und könnte uns eines Tages genauso passieren. Ebenfalls fand ich den Aspekt, dass der chemische Kampfstoff, welcher als Folge austritt, auf die Blutgruppen der Menschen unterschiedlich reagiert und somit viel Spielraum für die Charakterentwicklung und Handlung bot, sehr gut. 🌊🧪🧟‍♂️ Auch die von Emmy Laybourne geschaffenen Charakter sind meiner Meinung nach sehr liebevoll und detailliert. Jeder Charakter bekommt genug Platz in der Geschichte, um sich zu entfalten und so dem Leser ans Herz zu wachsen. Gerade mit den jüngeren Überlebenden fühlt man sehr mit und möchte sie am liebsten packen und selbst retten. Natürlich nehmen die Highschool Schüler die erwachsenen Rollen ein, welche sehr gut zu ihnen passen, doch manchmal sind sie mir dann doch etwas zu mutig und erwachsen, besonders wenn man daran denkt, dass gerade die Welt untergegangen ist. 👨‍👩‍👧‍👦👨‍👩‍👧‍👦👨‍👩‍👧‍👦 Besonders gut haben mir jedoch die letzten Kapitel gefallen. Es wurde sehr emotional und auch eine, für mich sehr überraschende Wendung, erwartet den Leser auf den letzten Seiten von Band 1. Tatsächlich habe ich sogar ein kleines Tränchen verdrückt und Gänsehaut bekommen. 😭❤️ Der Schreibstil von Emmy Laybourne ist sehr angenehm und einfach gehalten, da sich ihre Buchreihe eher an Jugendliche richtet, jedoch kam ich als erwachsener Leser genauso auf meinen Kosten. Jetzt liegt Band 2 schon zur Hand, denn ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es mit Dean & Co weitergeht.

Eine verheerende Naturkatastrophe führt dazu, dass 14 Jugendliche über sich hinauswachsen müssen, um ihr eigenes Überleben zu sichern. Für mich ein richtiger Pageturner. 👍🏼
4

War positiv überrascht. Dachte eher es ist ein 'Süßes' harmloses Jugendbuch, aber das Buch hat es schon in sich. Es ist zwar auch nichts besonderes oder eine Geschichte die besonders heraus sticht, aber ich wurde sehr gut unterhalten.

1

Ich habe mich endlich mal wieder auf einer interessanten dystopischen Roman gefreut und zu Beginn war das Buch wirklich vielversprechend. Die Apokalypse live mitzuerleben finde ich sehr spannend. Dazu kommt, dass das Buch aus einer männlichen Perspektive erzählt wird. Auch das gibt es eher selten, so dass ich mich mal auf eine andere Sichtweise gefreut habe. Leider endete das Buch in einer absoluten Katastrophe und das nicht im positiven Sinne. So interessant die Story begann, umso negativer fiel zu Beginn gleich der Schreibstil auf. Ich habe ihn als sehr plump und primitiv empfunden. Darüber hätte ich ja noch hinweg sehen können, wenn mich die Handlung entsprechend begeistern hätte können. Es wurde allerdings immer langweiliger. Seitenlang ging es um die Essenszubereitung, das Aufräumen des Supermarktes, in dem sich die Kinder und Jugendlichen versteckt halten, und was weiß ich noch für banale Aktivitäten. Spannung war in keinster Weise vorhanden, so dass ich das Buch zum Ende hin nur noch überflogen habe. Die Charaktere waren ebenfalls absolut katastrophal und in keinster Weise sympathisch. Die Unterhaltungen der Jugendlichen gingen viel zu oft in die sexuelle Richtung und 13-Jährige benahmen sich wie Prostituierte. Ich kann das Buch in keinster Weise empfehlen und werde auf die weiteren Bücher der Reihe verzichten.

4

Wirklich gutes Buch

4

meine Meinung: Ich hatte ehrlich gesagt vor dem Lesen noch kaum etwas zu "Monument 14" gehört, weshalb ich auch ziemlich ohne irgendwelche Erwartungen an die Geschichte herangegangen bin. Ich wurde positiv überrascht. Die Geschichte ist von Beginn an super spannend und auch wenn die Handlung fast ausschliesslich auf das Einkaufszentrum, wo die Kinder und Jugendlichen stranden, begrenzt ist, bleibt die Geschichte doch durchgehend spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Geschichte spielt nicht allzu weit in der Zukunft, daher ist eigentlich fast alles so, wie wir es kennen, was das Weltuntergangsszenario noch realistischer und beklemmender gemacht hat. Auch ansonsten wirkte die Geschichte durchaus realistisch und die Folgen der Chemikalien waren wirklich unheimlich. Da man die Geschichte aus der Sicht von Dean miterlebt, kennt man nie das gesamte Bild von dem was wirklich ausserhalb des Einkaufszentrums geschieht, sondern weiss immer nur so viel wie er. Was innerhalb des Einkaufszentrums geschieht ist jedoch genug interessant. Die Kinder und Jugendlichen, die dort gestrandet sind, sind zwischen 6 und 18 Jahren alt und auch alles total verschiedene Persönlichkeiten. Ihr wichtigstes Ziel ist natürlich zu überleben, doch es gibt auch immer wieder Machtkämpfe zwischen den älteren Jugendlichen und ich fand die Dynamik zwischen den verschiedenen Figuren sehr interessant. Jede Person ist wirklich unterschiedlich und hat ihre eigene Rolle, wobei man aber die älteren Figuren etwas besser kennen lernt, als die Kinder und ich daher anfangs auch etwas Mühe hatte diese auseinander zu halten. Ein weiterer Kritikpunkt ist auch, dass teilweise die Teenager-Probleme etwas zu sehr im Vordergrund gestanden sind und das Verhalten der Figuren teilweise ziemlich mühsam war. Natürlich sind alles sehr extreme Situationen und da kann ich auch verstehen, wenn die Jugendlichen manchmal etwas durchdrehen, aber wenn es dann um irgendwelche Beziehungsprobleme oder unerwiderte Liebe ging, hat mich das einfach ein bisschen gestört. Als letztes möchte ich noch aufs Cover eingehen, welches mir leider gar nicht gefällt. Den Titel finde ich passend, da sich die vierzehn Kinder und Jugendlichen später auch "Monument 14" nennen. Bei dem Cover und auch der Kurzbeschreibung finde ich es allerdings etwas verwirrend, dass man nicht merkt, dass da auch Kinder dazu gehören, es wirkt so, als handelt die Geschichte nur von Jugendlichen.

4

War sehr spannend und mal ein bisschen was anderes vom Schreibstil her. Der Schreibstil erinnerte mich an die Tagebücher der Apokalypse.

4

Während der ersten halben Seite spricht Emmy Laybourne den Leser mit der du-Perspektive direkt an, was ich sehr eindrücklich fand und mich sofort in die Geschichte gezogen hat. Danach wechselt sie in die ich-Perspektive und lässt Dean seine Geschichte erzählen. Schon nach wenigen Seiten nimmt das Drama seinen Lauf und die Autorin baut schnell Spannung auf. Durch einen starken Hagelsturm verunfallt der eine Schulbus und die Schüler beider Fahrzeuge suchen im Einkaufszentrum Unterschlupf. Als das Netz zusammenbricht und der Strom ausfällt, macht das Gebäude die Schotten dicht und die 14 Schüler sind eingeschlossen. Das Setting des Einkaufszentrums hat mir ausgezeichnet gefallen. Erste Hilfe Artikel, Lebensmittel und alles andere zum Überleben ist also vorhanden und doch müssen sich die 'Jugendlichen' organisieren. Dean ist ein sehr sympathischer Protagonist und alles andere als der momentane Trend zum attraktiven Sixpack-Bad-Boy. Er ist schüchtern, blass und dünn. In der Schule ist er eher der Aussenseiter und wird öfters gehänselt. Er uns sein kleiner Bruder Alex müssen sich also mit 12 weiteren Schülern in einer Notsituation organisieren. Na ist es vorprogarmmiert, dass die unterschiedlichsten Meinungen aufeinander prallen und Konflikte sind absehbar. Im Klappentext ist zwar die Rede von 14 Jugendlichen, doch beim Lesen wird schnell klar, dass die jüngsten Kinder im Vorschulalter sind. Ein sehr positiver, denn er bringt frischen Wind in die Story. Die älteren Kids sind in diesem Ausnahmezustand also auch noch für die Kleineren verantwortlich. Emmy Laybourne hat die Personen gut skizziert und jede Persönlichkeit mit eigenen Charakterzügen versehen, so dass ein Wiedererkennen gewährleistet ist. So trifft der tapfere Jägersmann auf die beste Turmspringerin, der beliebte Footballheld auf den nerdigen 'Booker'. Trotzdem hätte ich mich hier etwas mehr Tiefe gewünscht. Dazu kommt, dass sich die Jugendlichen sehr oft in pubertierenden Streitigkeiten verstricken und so das wirkliche Drama fast ein bisschen in den Hintergrund rückt. Emmy Laybournes Schreibstil ist einfach gehalten und sehr flüssig zu lesen. Durch das interessante Setting, eine aufgeheizte Atmosphäre und viel Spannung lässt sich das Buch innerhalb kürzester Zeit lesen. Das Endzeitszenario ist realistsch beschrieben, so dass man sich die Ereignisse gut vorstellen kann und sich ab und zu fragt, was wohl die Zukunft für uns bereit hält. Das Cover aus dem Heyne Verlag ist nicht wirklich spektakulär, doch wirkungsvoll. Innen ist das Buch sehr übersichtlich aufgebaut. Unten an jeder Seite ist der aktuelle Tag vermerkt und jedes Kapitel besitzt eine informative Überschrift, die neugierig macht. Fazit: Mit "Monument 14" ist Emmy Laybourne ein äusserst spannender Reihenauftakt gelungen, der mir kurzweilie Lesestunden beschert hat. Ein tolles Setting, individuelle und sympathische Charaktere und permanente Spannung zeichen dieses Enzeitszenario aus.

4

Wir schreiben das Jahr 2045. Man landet mitten im Geschehen. Gerade waren Dean und sein Bruder Alex noch auf dem Weg zur Schule. Sie rannten zum Schulbus und waren froh ihn noch erwischt zu haben. Plötzlich regnet es gigantische Hagelkörner vom Himmel. Das Dach des Busses dellt sich sogar ein. Der Bus stürzt um und es sterben viele der Kinder. gerade einmal 14 schaffen es sich in die Shopping Mall zu retten. Sie sehen sich plötzlich einer ganz anderen Verantwortung gegenüber. Denn draußen ist es gefährlich und die kleineren Kinder brauchen Leitfiguren. Der Kampf ums Überleben beginnt.... Mich haben die Kids sehr beeindruckt. Man merkt richtig wie die Überlebensinstinkte anspringen und ich empfand auch die Konflikte zwischen den Kids sehr realistisch dargestellt. Ich konnte mir richtig vorstellen, wie es in der Mall aussieht. Dean erzählt alles aus der Ich-Perspektive und so ist er natürlich auch der Protagonist zu dem man die meiste Bindung hat. Die anderen Kinder sind mir jedoch auch sehr ans Herz gewachsen und ich habe richtig mitgefiebert. Dean wächst im Laufe der Geschichte über sich hinaus und man merkt richtig wie sich sein Charakter weiterentwickelt. Trotz dieser ausweglosen Situation geben die Jugendlichen nicht auf und das hat mich wahnsinnig beeindruckt. Es ist toll wie die Emotionen hier dargestellt werden. Es geht natürlich hauptsächlich um die Angst der Kinder, aber auch Freundschaft, Liebe und Rivalität kommen ins Spiel. Der Spannungsbogen wird dabei von Beginn an hoch gehalten und durch immer neue Ereignisse bleibt er auch im ganzen Roman konstant. Ich konnte schon direkt am Anfang nicht aufhören zu lesen, als die riesigen Hagelkörner auf den Bus einprasseln. Mich hat das Buch wirklich überrascht und sich zu einem Page-Turner entwickelt. Ich empfand diesen ersten Band der Trilogie als gelungenes Debüt der Autorin und werde die nächsten Tage gleich mit Band 2 und 3 weitermachen, weil das Buch in einem Cliffhanger endet und ich einfach wissen muss wie es mit den Kindern weitergeht. Hier nochmal die Reihenfolge von Monument 14: 1. Monument 14 (13. Januar 2014) 1,5 Jakes Geheimnis (eBook - Kurzgeschichte) (12. Mai 2014) 2. Monument 14 - die Flucht (12. Mai 2014) 3. Monument 14 - Die Rettung (8. Dezember 2014) Fazit: Eine gelungene Dystopie, die definitiv Lust auf den zweiten Band macht. Ich vergebe hier: ★★★★☆

5

Ich habe diesen ersten Band ungelogen innerhalb von einem Tag durchgehabt. Von Anfang an hat mir der Schreibstil total gut gefallen und ich hatte eine bildliche Vorstellung von allem, dass es mir fast schon wieder unheimlich war. Obwohl Chimiko so sehr von dem Buch geschwärmt hatte, hatte ich mir vorher keinerlei Rezensionen dazu durchgelesen und bin also quasi blind an die Geschichte herangegangen. Direkt von Anfang an wird man von der Autorin mit in die Geschichte gerissen und kann nicht eher aufhören, bis man weiss, wie es weitergeht.. nur um ein paar Stunden später festzustellen, dass man am Ende des ersten Teils angelangt ist. Kennt ihr das, wenn ihr lest.. und lest.. und lest.. und dann plötzlich reflexartig das Buch zuklappt, weil ihr auf der letzten Seite angekommen seid? So erging es mir mit diesem ersten Band. Ich habe einfach nur gelesen, ohne auf die Seitenzahl zu achten und war hinterher so geflasht, dass ich gleich danach zum zweiten Band gegriffen habe. Das Buch selbst wird aus der Sicht von Dean in der Ich - Perspektive erzählt. Wer mich und mein Leseverhalten kennt, weiss, dass ich Bücher dieser Art wirklich grne lese und hier hat es einfach gepasst. Dean ist anfangs ein verschüchterter Junge, welcher heimlich in eine Klassenkameradin verliebt ist, auch wenn diese nun wahrlich keine große Notiz vom ihm nimmt. Anfangs ist seine Reaktionszeit und auch die.. sagen wir Motivation nicht wirklich die beste, aber er wächst über sich hinaus und das hat mir wirklich gut gefallen. Es ist zwar oftmals ein Klischee, dass ausgerechnet der ruhigste einer Truppe zum "Helden" aufsteigt, aber hier hat es einfach gepasst. Vielleicht auch gerade deshalb, weil er eben nicht der Typ ist, der gleich auf Biegen und Brechen versucht, zum Helden zu werden, sondern mit seiner Art und Denkweise Lösungen zu finden versucht, die andere vielleicht nie gefunden hätten. Oftmals eckt er damit natürlich an und macht sich damit nicht immer nur Freunde, aber im Laufe der Geschichte raufen sich die Jugendlichen - welche alle den unterschiedlichsten Altersbereichen und Nationalitäten angehören - zusammen und müssen feststellen, dass sich es miteinander viel besser überleben lässt, als gegeneinander. Die Definition über die Blutgruppen und was das Giftgas mit ihnen anrichten kann, fand ich wirklich interessant und auch geschickt gelöst, auch wenn mir gerade eine Person dabei fast schon irgendwie leid getan hat. Ich glaube, gerade Chimiko sollte wissen, welche Person ich meine und vor allem auch warum. :D Band 1 hat mir auf jeden Fall sehr gefallen und ich musste mir einfach sofor Band 2 krallen. Unverzüglich.

5

Bei diesem Buch höre sich der Klappentext total interessant an und so habe ich mich sehr darauf gefreut. Insgesamt wurde ich auch nicht enttäuscht. Zu Beginn hatte ich ein bisschen Probleme, mir die ganzen Namen zu merken. Gemeinsam mit Dean, unserem etwas schüchternen und eher unbeliebten Protagonisten sitzen nämlich noch dreizehn andere Kinder und Jugendliche in dem Einkaufszentrum fest. Doch nach und nach lernen wir alle kennen. Besonders gefallen hat mir, wie die Autorin jeder Figur ihren eigenen Charakter verliehen hat. Und dabei konnte sie meistens auf Klischees verzichten. Die Geschichte wird aus Deans Sicht mit Hilfe eines personalen Erzählers geschildert. So fühlte ich mich dem Geschehen mehr als nah und konnte alles nachfühlen und miterleben, was den 14 Jugendlichen passiert. Ein Charakter, der mir leider etwas auf Distanz blieb, war Astrid. Sie ist das Mädchen, in das der schüchterne Dean schon seit langem verliebt ist. Doch sie hat eine Beziehung mit Jake, dem Footballspieler, der auch mit im Einkaufszentrum gestrandet ist, und nimmt Dean erst nach und nach wahr. Oft viel es mir schwer, zu ergründen, was in ihr vorgeht. Von den Kleinen mochte ich Max am liebsten. Er ist zwar erst fünf Jahre alt, doch er hat schon so viele Geschichten zu erzählen, wie so mancher Erwachsene. Auch wenn diese davon zeugen diese, dass er nicht gerade in den besten Verhältnissen aufgewachsen ist, nimmt er es locker und geht sehr gut damit um. Ein weiterer Pluspunkt war der Alltag in dieser merkwürdigen Situation. Schnell kristallisieren sich Aufgaben für jeden heraus. Dean übernimmt beispielsweise den Küchendienst. Es war wirklich süß, wie die „Großen“ sich oft um die Kleinen gekümmert haben. In den zwölf Tagen, die der erste Band umfasst, wachsen alle zu einer kleinen Familie zusammen. Es war auch schön mit anzusehen, wie die einzelnen Charaktere sich Stück für Stück weiterentwickeln. Die Spannung ist eher unterschwellig in diesem Buch und doch flogen die Seiten nur so dahin. Ich wollte immer wissen, wie es weitergeht und fand die kleinen Dramen des Alltags, die es zu lösen galt (zum Beispiel Läuse), sehr unterhaltsam. Das Ende fand ich dann ein bisschen merkwürdig und habe noch nicht so richtig den Sinn darin gesehen. Vielleicht bekommt es ja aber in Teil zwei noch Bedeutung. Fazit: Emmy Laybourne hat im Amerika der Zukunft ein Weltuntergangsszenario geschaffen, wie es im Buche steht (wortwörtlich). Wer gerne solche Geschichten liest, der wird mit Monument 14 sehr zufrieden sein. Durch die Konstellation der Charaktere wurde es nie langweilig und die Erzählweise ließ mich das Geschehen hautnah miterleben. Auch mit dem Protagonisten Dean bin ich sehr gut klargekommen. Bis auf die kleine Schwachstelle, die für mich das Ende darstellte, ist das Buch also absolut empfehlenswert.

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