Mord in Sunset Hall

Mord in Sunset Hall

by Leonie Swann·Book 1 of 2
Softcover
3.781
GrayDie DrittenSchwarzer HumorCosy Crime

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Description

Eigentlich hat Agnes Sharp mit der Hüfte, dem Treppenlift und den Bewohnern ihrer umtriebigen Senioren-WG genug zu tun. Und dann ist da auch noch die Tote im Schuppen. Und die Tote im Nachbarsgarten. Ganz klar: das englische Idyll trügt, und ein perfider Mörder hat es auf alte Damen abgesehen! Kurzentschlossen machen sich die streitbaren Senioren samt Schildkröte auf Mörderjagd – eine Suche, die sie nicht nur auf das trügerische Parkett des örtlichen Kaffeetreffs führt, sondern auch in den dubiosen Lindenhof und schließlich tief in die eigene Vergangenheit. Denn auch Agnes und ihre Mitbewohner haben das eine oder andere Geheimnis zu hüten …

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Cosy Mystery
Format
Softcover
Pages
464
Price
14.40 €

Author Description

Leonie Swann wurde 1975 in der Nähe von München geboren. Sie studierte Philosophie, Psychologie und Englische Literaturwissenschaft in München und Berlin. Mit ihren ersten beiden Romanen »Glennkill« und »Garou« gelang ihr auf Anhieb ein sensationeller Erfolg: Beide Bücher standen monatelang ganz oben auf den Bestsellerlisten und wurden bisher in 25 Sprachen übersetzt. Leonie Swann lebt heute umzingelt von Efeu und Blauregen in England.

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Mord in Sunset Hall ⭐⭐⭐⭐ Meine Gedanken Manchmal braucht man einfach ein Buch, das einen umarmt! "Mord in Sunset Hall" war genau das für mich. Agnes Sharp und ihre skurrile Rentner-WG haben mich total abgeholt. Die Geschichte ist herrlich leicht erzählt - Mord mit Humor, ohne dass es respektlos wird. Die Charaktere sind einfach goldwert! Jeder Bewohner von Sunset Hall hat seine Eigenarten, und zusammen sind sie ein Dream-Team. Nathan verdient eine besondere Erwähnung - er bringt so eine frische Energie rein! 🌟 Was ich geliebt habe: - Die humorvolle Schreibweise 😄 - Charaktere mit echten Persönlichkeiten - Englisches Setting (love it!) - Überraschende Wendungen Kleiner Kritikpunkt: Manche Plot-Twists konnte ich kommen sehen, aber hey - es gab auch genug, die mich überrascht haben! Perfect for... ✅ Cozy Crime-Fans ✅ Alle, die Humor im Krimi mögen ✅ Wer mal Lust auf "andere" Ermittler hat ✅ Gemütliche Lesestunden Die Senioren-Detektive sind einfach zu süß! Ich habe beim Lesen oft geschmunzelt und war bis zum Ende gut unterhalten. Solide 4 Sterne für diesen charmanten Krimi! #CozyMorning #BuchBesessen #Krimi #SeniorenDetektive #BookRecommendation

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4

Überraschend spannend und runde Story, auch wenn ich zwischendurch die Sorge hatte, dass es zu wirr wird. Bin aber doch sehr positiv überrascht. Die Senioren-Truppe macht Spaß!

5

Super

Also mir hat's gefallen aber ich mag cosy crime

1.5

Die Idee ist Mega gut, aber mir gefiel die Umsetzung nicht so wirklich. Alles sehr durcheinander. Passt zwar zu Rentnern, aber sehr verwirrend zu lesen

3

Amüsanter, kurzweiliger Krimi mit sympathischen Hauptfiguren

Alles in allem war „Mord in Sunset Hall“ ein amüsanter Krimi mit einigen Schmunzlern, skurillen Situationen und liebenswerten Charakteren. Die Handlung war solide, die Wendungen kamen für mich nicht besonders überraschend. Was mir sehr gut gefallen hat, war die Charakterisierung der einzelnen Personen, die vielleicht auf den ersten Blick kauzig wirkten, jedoch bei näherem Hinsehen und erzählen tiefgründig und sympathisch. Ich mochte, wie die Autorin die Hintergrundgeschichte von Acnes Sharp einflocht, allerdings war es mir manchmal etwas zu viel, wobei das natürlich persönliche Präferenz ist. Ein Buch, das ich empfehlen kann, wenn man einen guten Krimi lesen möchte, der zum Schmunzeln ist und man Wert auf sympathische, liebenswerte Figuren legt:)

1

Ich habe das Buch nach gut 50 Seiten abgebrochen. Der Schreibstil war mir zu wirr, ich hab überhaupt keinen roten Faden gefunden. Das ging mir bereits bei Glennkill von ihr so.

3

Ich hatte ja die Hoffnung auf eine kleine amüsante Mischung aus Miss Marple und Inspector Barnaby. Leider wurde ich da enttäuscht. Mir fehlte einfach die tiefe bei den Figuren. Es ist ja eine verhältnismäßig große Senioren WG die nicht wirklich zu 100% beleuchtet wird. Mir waren auch im Buch zu viele Hinweise auf den eigentlichen Mörder. Man tappte nicht wirklich im dunklen. Zwischendurch konnte ich auch mal schmunzeln fand den Rest aber recht langatmig oder etwas tüdelig. Vielleicht gehöre ich auch zur falschen Zielgruppe? Ich werde das Buch mal an meine Oma und deren Freundinnen ausleihen, mal schauen was dort für ein Feedback zurück kommt. Einen Dämpfer habe ich auch durch das offene, nicht zufriedenstellende Ende bekommen.

5

Richtig toll, unterhaltsam, kann man nur so verschlingen!

5

Leonie Swann dürfte vielleicht dem einen oder anderen Leser ein Begriff sein. Mit ihren beiden Schafs-Krimis „Glenkill“ & „Garou“ konnte sie mich seiner zeit in Bann ziehen und ich habe die Bücher geliebt. Nun gibt es also einen neuen Krimi der Autorin. Und es war klar, ich musste ihn lesen. „Mord in Sunset Hall“ wird allerdings nicht aus Tierpespektive erzählt, höchstens ein kleiner Sidekick seitens der Schildkröre Hettie gibt es. Die immer da auftaucht, wo die „Großfüßer“ unterwegs sind. Die „Großfüßer“ sind in diesem Fall eine eigenartige Senioren WG in Sunset Hall, Anwesen von der Rentnerin Agnes, die irgendwann die Idee hatte, nicht mehr allein zu leben, aber auch keinesfalls in ein Seniorenheim zu gehen, wo alle nur noch wie unmündige Kinder behandelt werden. Agnes und die restliche WG wollten ein selbstbestimmtes Leben – auch im Alter. Alles beginnt damit, dass in der Nachbarschaft eine tote Seniorin gefunden wurde und nun die Polizei vor der Tür von Sunset Hall steht. Aber Agnes möchte die Polizei so schnell wie möglich los werden. Denn bei ihr im Garten liegt die tote Lillith. Mitbewohnerin und jetzt mit einer Kugel im Kopf. Wieso Agnes dies nicht gleich der Polizei sagt, werden wir erst später erfahren. Als wenig später noch eine Seniorin tot aufgefunden wird, ist klar, dass Agnes ermitteln muss. Schliesslich war sie mal Kriminalbeamtin. Und auch die restlichen Bewohner ihrer WG machen mit und es stellt sich erstaunliches heraus. Dies sind alles keine ganz normalen Menschen, jeder hat eine etwas andere Vergangenheit. Das hat mich total fasziniert und ich fand es so gut geschrieben. Die Autorin packt eigentlich alles in diesen Krimi, was man sich denken kann, da geht es um Drogendelikte, düstere Vergangenheit, Zwillinge und Entführung. Alles gespikt mit einer Prise englischen Humors, denn die Rentner sind so manches mal gar nicht rüstig, da knacken die Knochen, da versagen die Beine. Das geht nur mit schwarzen Humor und viel Witz. Allerdings ist es nicht rundherum ein lustiger Krimi, auch wirklich ernsthafte Seiten tauchen auf. Gerade auch, was Agnes Vergangenheit angeht, wird es schon ziemlich düster. Aber all das zusammen macht einen Kriminalroman, den ich gern gelesen habe und der richtig gut war. Ich kann ihn auf jeden Fall empfehlen, der Leser findet hier wirklich (fast) alles wieder. Und es sind einfach herrlich wundervolle Protagonisten, die man hier trifft!

4

Agnes und die Mitbewohner ihrer Senioren-WG haben eigentlich mit sich selber und den Tücken des Alters genug zu tun. Doch dann wird nicht nur im Garten der Nachbarn eine Leiche gefunden, sondern auch in ihrem eigenen! Klar, dass sich Agnes, Charlie, Edwina, Bernadette, Winston und der Marshall zusammen mit Schildkröte Hettie und Wolfshund Brexit in die Mordermittlungen stürzen. Allerdings werden sie dabei durch die eigene Gebrechlichkeit, ihr schwindendes Gedächtnis und sogar durch die Polizei behindert. Sie folgen Spuren zum örtlichen Kaffeetreff, dem dubiosen Seniorenheim „Lindenhof“ und auch in die eigene Vergangenheit. Denn hat nicht jeder das ein oder andere Geheimnis? Die kleine Senioren-Gruppe samt tierischer Unterstützung funktioniert zwar verdammt gut, jedoch eher an das Tempo der Schildkröte angepasst. Denn Agnes hat ein Hüftleiden, Bernadette ist blind, Winston ist Rollstuhlfahrer. So richtig als fit bezeichnen kann man wohl nur „die Neue“ Charlie und Edwina, die eine große Yoga-Anhängerin ist. Auch wenn der Marshall noch recht gut zu Fuß und geübt im Umgang mit dem Computer ist, so plagen ihn doch zunehmend Gedächtnislücken. Dementsprechend gestalten sich auch die Ermittlungen oft als eher schwierig, weil wichtige Erkenntnisse schlichtweg vergessen werden. Es stellt sich dank der geistigen Verwirrung des ein oder anderen Protagonisten auch schon mal die Frage, ob bestimmte Ereignisse tatsächlich der Wirklichkeit entsprechen oder vielleicht nur Einbildung sein könnten. Um den Fall trotz all dieser Handicaps doch lösen zu können, schrecken die Senioren auch nicht vor unkonventionellen Methoden nicht zurück. Die Geschichte ist hauptsächlich aus der Perspektive von Agnes geschrieben, letztendlich kommt aber jeder Mal zu Wort, selbst Schildkröte Hettie! Der Schreibstil ist einnehmend und so ist es Leonie Swann nach „Glennkill“, „Garou“ und „Dunkelsprung“ wieder gelungen mich in ihren Bann zu ziehen. Der Humor ist gewohnt trocken, wenn nicht schon fast schwarz. Ich musste einige Male schmunzeln und habe mich gut unterhalten gefühlt. Aber natürlich behandelt das Buch auch ernstere Themen. Das Altern und seine Folgen spielen ebenfalls eine große Rolle: Gebrechlichkeit, Vergesslichkeit, geistige Verwirrung, der Schrecken eines Seniorenheims, die Angst vor Abhängigkeit, dem Ausgeliefertsein, seine Würde zu verlieren, nicht mehr selbstbestimmt entscheiden zu können und der Einsamkeit. Man sieht, das ist harter Tobak und so stimmt das Buch zusätzlich nachdenklich, macht betroffen oder auch traurig. „Mord in Sunset Hall“ ist ein skurriles Cosy Crime mit liebenswerten, amüsanten und vor allem authentischen Charakteren. Besonders zu erwähnen ist aber auch der trockene Humor, der auch ernstere Themen „nett“ verpackt.

4

Puh ich habe lange gebraucht irgendwann mittendrin hat mich die Story kurz verloren aber ich habe den Anschluss wieder gefunden und es heute beendet. Das Ende war nochmal richtig gut und es gab schöne Wendungen die ich so nie erwartet hätte. Es fing an als drollige Story und entwickelte doch noch eine gewisse Dramatik und Spannung die ich so nicht erwartet hätte. TOLLE absolut gigantische Sprechleistung von Anna Thalbach mit wirklich authentischen "Oma Stimmen"

4.5

Ich liebe Sunset Hall

Ich liebe alles daran! Nur der Schreibstil sagt mir nicht zu 100% zu, aber hey, wenn es nur das ist. Die Story liebe ich jedenfalls! Tipp: Das Buch ist nicht als Hörbuch geeignet, man muss es schon lesen. Da manche Witze nur beim Lesen Sinn ergeben. (Mein Partner kam mit folgenden Worten nach Hause: Warum steht Edwina im Wald und hält sich dabei ein Auge zu?^^ Puhh, ja schwer zu erklären, weswegen Edwina manche Sachen macht.)

4

Herrlich absurd

Eine sehr schöne Idee, wunderbar absurde Szenen und sehr humorvoll. Ich liebe vor allem den doppeldeutigen Brexit, hat bei mir einige Lacher hervorgerufen. Vielleicht ein paar zu viele "Plot Twists" und dadurch zwischendurch etwas verwirrend.

3

Ich liebe einen guten Krimi in außergewöhnlichem Setting, obwohl die Idee einer Mord-aufklärenden Rentner-Clique natürlich nicht neu ist. Der Plot war bisweilen spannend und lebte vor allem durch die Unterschiedlichkeit der Charaktere - vor allem die Schildkröte hat es mir angetan! Darüber hinaus ist die Lesung von Anna Thalberg eine absolute Freude und sehr zu empfehlen!

4

Sehr unterhaltsamer Krimi

4

"Oma-Krimi" zwischen Cremehütchen und existentialistischer Philosophie Leonie Swann ist Expertin für Krimis, die aus der Tierperspektive ein Verbrechen beleuchten. Ob Schafe, Papageien oder Flöhe - sie versteht was von ihrem Metier. Diesmal ist als tierische "Ermittlerin" eine Schildkröte mit von der Partie - allerdings nur als Sidekick bzw. erzählerisches Maskottchen. Ein Tier-Krimi im eigentlichen Sinne ist “Mord in Sunset Hall” also nicht. Hettie, die Schildkröte, ist immer genau da, wo die "Großfüße" - ihrem gemächlichen Schildkrötentempo durchaus angepasst - schalten und walten. Diese großen Füße gehören den Seniorinnen und Senioren aus dem Umfeld von "Sunset Hall" und dem angrenzenden Dorf "Ducks End". Die Ü-70erin Agnes hat ihr großes Landhaus "Sunset Hall" zur Senioren-WG umfunktioniert. Anstatt alleine oder in einem Heim vor sich hin zu leben, teilt sie sich ihr Anwesen mit anderen gleichaltrigen Damen (der Yogafreundin Edwina, der blinden Bernadette und der Gartenliebhaberin Lilith) - ganz “Golden-Girls”-mäßig, nur eben in England und mit männlichen Mitbewohnern (Winston & der Marshall). Als plötzlich eine ihrer Mitbewohnerinnen ermordet aufgefunden wird, steht den betagten “Sunset Hall-Bewohnern” der Sinn nicht mehr nach beschaulichem Seniorenalltag, sondern nach Mörderjagd, denn der Bekannten- und Freundeskreis von Agnes wird zunehmend dezimiert. Und dann kommt auch noch “die Neue” ins Haus, die mondäne Charlie mit ihrem Hund Brexit. Jedes Kapitel ist nach einer kulinarischen Köstlichkeit benannt, die darin eine gewisse Rolle spielt. Auch sonst hat der Roman hat alles, was das Herz von Cosy-Crime-LiebhaberInnen höher schlagen lässt. Neben dem wundervollen Setting gespickt mit Versatzstücken aus der Lebenswelt von englischen Country-Senioren (Cremehütchen, Sherry, Kaffeetreff, 5-Uhr-Tee, Gartenpflege, "Kirchenintrigen", verabscheuungswürdige Seniorenheime, Beerdigungen und Treppenliftmonteure), wühlte die Autorin tief in der Krimi-Motivkiste und hat einiges zu Tage gefördert, was in jeden guten Spannungsroman - oder zumindest jeden zweiten - gehört: dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit, Zwillinge (evil!), illegaler Waffen- und Drogenbesitz, Identitätsverwirrung, Cold-Case-Vermisstenfälle, Entführung, und und und. Viel Witz und ein extrem trockener, zuweilen auch schwarzer Humor runden das herrliche Cosy-Krimi-Erlebnis ab. Aber: Das Buch hat auch ernste Seiten und gegen Ende sogar Elemente eines viktorianischen Schauerromans. Leonie Swann wirft denkbar existenzielle Fragen in den Raum, die man sich gerade am Ende eines Lebens vermehrt stellt: Was habe ich tatsächlich erlebt und kann ich meinen Erinnerungen trauen? Wieviel ist Fiktion, wie viel ist bzw. war Wirklichkeit? Das ganze Leben besteht aus Geschichten, so in etwa heißt es im Text. Diese philosophische Komponente des Romans hat mir sehr gut gefallen und war für mich die Sahne auf der Kirschtorte bei der Kaffeestunde.

4

Die Krimigeschichte beginnt witzig und punktet vor allem am Anfang mit den herrlich schrulligen Bewohnern der Senioren-WG. Im Laufe der Zeit werden jedoch auch ernste Themen angesprochen und die Stimmung kippt ein wenig. Das fand ich zunächst etwas unpassend, aber im Nachhinein betrachtet hat das die Geschichte erst richtig abgerundet. Genau wie die großartige Anna Thalbach, die das Hörbuch mit ihrer Lesung zu einem echten Genuss macht. Sehr empfehlenswert. Das Buch ist Band 1 einer Reihe, jedoch in sich abgeschlossen und kann als Einzelband gelesen werden.

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