Ministry of Souls – Die Schattenarmee
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
London, 1850: Unbemerkt von der Öffentlichkeit sorgt das Ministry of Souls dafür, die Seelen Verstorbener in die Zwischenwelt zu befördern. Der Soulman Jack und die arabische Prinzessin Naima sind dem mysteriösen Schattenspieler auf der Spur — einem Wesen, das zwischen den Welten wechseln kann und Jack mit einem Fluch belegt, der dafür sorgt, dass er immer mehr an Kraft verliert und so durchscheinend wird wie Glas.
Ihnen bleibt wenig Zeit, um nicht nur den Fluch zu brechen, sondern auch die finsteren Pläne des Schattenspielers zu durchkreuzen.
Book Information
Author Description
Akram El-Bahay hat seine Leidenschaft, das Schreiben, zum Beruf gemacht: Er arbeitet als Journalist und Autor. Als Kind eines ägyptischen Vaters und einer deutschen Mutter ist er mit Einflüssen aus zwei Kulturen aufgewachsen und lässt sich ebenso von der Mythenwelt des Orients wie von westlichen Fantasy-Traditionen inspirieren. Er lebt mit seiner Familie in Nordrhein-Westfalen.
Posts
Passender Abschlussbder Dilogie
Der zweite Teil von Akram El-Bahay rund um die Soulmen, Jack, Naima und Oz schließt nahtlos an den ersten Teil an. Wie auch schon im ersten Teil ist der Schreibstil wunderbar detailreich und ausschmückend von den Orten, der Handlung und den Charakteren. Die Geschichte wechselt nach dem Kampf mit dem Ifriten aus dem ersten Teil nun in ein anderes Setting und das ist Naimas Heimat. Dort sieht sich das Trio vor weiteren Abenteuern und Herausforderungen gestellt. Am besten hat mir gefallen, dass Jack im Vergleich zum ersten Teil nun doch eine charakterliche Entwicklung durchmacht und mehr zu Handlung beitragen kann. Auch Naima bekommt hier mehe Zeit sich zu entwickeln und man erfährt deutlich mehr aus ihrer Sicht. Oz hat mich zunehmend genervt, da diese ständigen gefakten *Miaus* doch irgendwann zu viel waren. Auch seine vielen kleinen Diskussionen mit Jack waren mega anstrengend, da sich auch viel wiederholt. Inhaltlich erleben wir hier deutlich mehr Kämpfe, Jagden durch verschiedene Gebiete und generell mehr Action. Die ein oder andere kleine Verschnaufpause hätte auch mal gut getan. Man weiß jedoch relativ schnell worauf das Ende hinaus laufen wird und es gibt kaum Überraschungen oder krassr Wendungen, da verliert sich etwas Spannung. Dennoch alles in allem ein passender Abschluss dieser Geschichte und der Welt der Soulmen.
Humorvolle Fantasy im Londoner Stil trifft auf arabische Wüstenmärchen. Insgesamt hat mich die Dilogie sehr gut unterhalten, auch wenn mir einiges an mancher Stelle zu leicht von der Hand ging und zu schnelllebig war. Im Vergleich zu den anderen Werken des Autors wirkte die Geschichte etwas schwächer als gewohnt. Und trotzdem sind die beiden Bücher auf jeden Fall lesenswert, denn sie sind gefüllt mit vielen schönen Fantasyelementen und einer guten Portion Humor. Übrigens kann ich euch hierzu auf jeden Fall auch die Hörbücher empfehlen, die von Thomas Schmuckert mal wieder grandios gelesen werden.
Ich habe aus der Feder von Akram El- Bahay schon einige Fantasy- Bücher und auch Kinderbücher gelesen, welche mir allesamt gut gefallen haben. Daher war es naheliegend, dass ich auch „Die Schattenarmee – Ministry of Souls“ gelesen habe. Dies ist die Fortsetzung zum Vorgänger „Das Schattentor“ und damit auch der Abschlussband der Dilogie. Meiner Meinung nach ist es für ein besseres Verständnis sinnvoll, dass man bereits den Vorgänger gelesen hat. Damit steigert man das Lesevergnügen enorm. Klappentext: London, 1850: Unbemerkt von der Öffentlichkeit sorgt das Ministry of Souls dafür, die Seelen Verstorbener in die Zwischenwelt zu befördern. Der Soulman Jack und die arabische Prinzessin Naima sind dem mysteriösen Schattenspieler auf der Spur — einem Wesen, das zwischen den Welten wechseln kann und Jack mit einem Fluch belegt, der dafür sorgt, dass er immer mehr an Kraft verliert und so durchscheinend wird wie Glas. Ihnen bleibt wenig Zeit, um nicht nur den Fluch zu brechen, sondern auch die finsteren Pläne des Schattenspielers zu durchkreuzen. Bereits der erste Band „Das Schattentor“ konnte mich gut unterhalten, auch wenn ich ein paar kleine Kritikpunkte hatte. Daher war ich sehr auf die Weiterführung der Story gespannt. Voller Vorfreude auf ein Wiedersehen der Charaktere habe ich mich in ein weiteres Abenteuer mit ihnen gestürzt. Wie ich es bereits aus anderen Werken von Akram El- Bahay gewohnt war, war auch dieses Mal der Schreibstil wieder sehr angenehm. Er schreibt sehr bildhaft, sodass gekonnt Bilder vor dem geistigen Auge entstehen. Auch wird dabei eine dichte Atmosphäre aufgebaut, man hat als Leser das Gefühl Teil der Geschichte zu sein. Man ist dabei mitten im Geschehen, ist an der Seite der Charaktere und fiebert dem weiteren Verlauf der Handlung entgegen. Natürlich trifft man im zweiten Band die Protagonisten aus dem vorherigen Buch wieder. Dabei steht auch dieses Mal der Soulman Jack im Zentrum, an seiner Seite ist die arabische Prinzessin Naima und der Geisterkater Oz. Im ersten Band habe ich die passive Art von Jack bemängelt. In „Die Schattenarmee“ ist Jack aktiver – er beteiligt sich aktiv am Geschehen und lenkt dieses. Auch trifft er nun eigene Entscheidungen und bedenkt dabei auch mal die Konsequenzen. Mir hat er in diesem Werk bedeutend besser gefallen. Aber auch Naima nimmt sehr aktiv an der Handlung teil. Sie ist sehr eigenständig, tough und erfüllt hierbei nicht die typischen Klischees, wenn man den Titel Prinzessin hört. Mein persönlicher Lieblingscharakter ist jedoch Oz, der Geisterkater. Dieser lockert mit seinen coolen Sprüchen oftmals die Situation auf oder hebt die Stimmung mit diesen. Oftmals rettet er mit seinen Zaubersprüchen die Lage und hilft hierbei seinen Freunden. Ich mochte einfach seine lockere Art und wie er die Situationen angeht. Gelungen fand ich in diesem Buch auch die Darstellung vom Gegenpart. Dieser ist ein mächtiger Ifrit, welcher mit Hilfe einer Schattenarmee Rache nehmen will. Im Verlauf der Story bekommt man einen tieferen Einblick in seine Vergangenheit und Entstehungsgeschichte. Man kann zwar seine Beweggründe besser verstehen, jedoch wird er dadurch nicht unbedingt sympathischer. Auch hat mir der Mix aus viktorianischem England und orientalischem Setting gefallen. Im zweiten Band der Reihe werden wir in die Heimat von Prinzessin Naima entführt und lernen diese Gegend besser kennen. Der Wechsel der Lokalitäten hat mir gut gefallen und dadurch hat man einen vielseitigeren Einblick in die Kultur dort bekommen. Schade fand ich, dass die Nebencharaktere doch recht blass bleiben. Auch der Bruder von Naima wird nur wenig beleuchtet, obwohl er für den Verlauf der Story doch eine wichtige Rolle spielt. Auch den Showdown fand ich nicht hundertprozentig gelungen. Mir persönlich war dies ein bisschen zu viel hin und her. Aber dies ist Geschmackssache. Insgesamt hat mich der Autor Akram El- Bahay mit „Die Schattenarmee – Ministry of Souls“ gut unterhalten. Mit Spannung habe ich die Handlung verfolgt und mit den Protagonisten mitgefiebert. Auf Grund ein paar kleiner Kritikpunkte möchte ich insgesamt 4 Sterne vergeben.
„Die Schattenarmee“ ist der zweite und finale Band der „Ministry of Souls“-Reihe von Akram El-Bahay, in der ein junger Soulmen, eine Katze und eine Prinzessin den dunklen Plan des Schattenspielers vereiteln müssen. Erschienen ist der Roman im September 2021 bei Bastei Lübbe. London, um 1850: Der Kampf gegen den Schattenspieler geht weiter. Nur knapp konnten der Soulman Jack, Prinzessin Naima und Kater Oz fliehen, doch ein Fluch hat Jack getroffen und dieser wird dadurch immer schwächer. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Ra‘s -Al-Chaima, das Königreich der Prinzessin, und hoffen dort eine Lösung zu finden. Doch neue Probleme tauchen auf. Anscheinend zieht der Schattenspieler eine Armee aus dunklen Geschöpfen zusammen und möchte diese aus der Zwischenwelt in die echt Welt bringen. Es bleibt nur noch wenig Zeit, um diesen Plan zu verhindern und dabei brauchen Jack, Naima und Oz jede Hilfe, die sie bekommen können. Endlich konnte ich die Geschichte rund um die Zwischenwelt, die Soulmen und ein ungewöhnliches Dreier-Gespann weiterlesen. Die Welt, die Akram El-Bahay in der „Ministry of Souls“-Reihe erschaffen hat, ist reich an Fantasie und vielen unterschiedlichen Elementen und gibt einen neuen Einblick in das mögliche Leben nach dem Tod. Der Schreibstil des Autors zieht einen wie eh und je sofort in seinen Bann. Ich mag die Art, wie er Dinge beschreibt und ich liebe das Lesegefühl, dass bei seinen Geschichten entsteht. Einerseits ist es locker-leicht und liest sich schnell weg, andererseits wird einem auch eine gewisse Tiefe geboten, um über bestimmte Themen nachzudenken. Diesmal wurde das alles noch mit einer ordentlichen Prise Humor versehen, die mir sehr gut gefallen hat. Der Spannungsbogen hat mir gut gefallen. Immer wieder gibt es einen Schlagabtausch mit dem Schattenspieler, der neue Erkenntnisse zu Tage fördert. Spannende Szenen und kleinere Verschnaufpausen wechseln sich ab, insgesamt steigert sich die Spannung von Begegnung zu Begegnung und am Ende kann man das Buch kaum noch aus den Händen legen. Die Geschichte spielt zu großen Teilen in der echten Welt und in der Vergangenheit. Dies hat eine neue Art der Recherche vorausgesetzt. Denn die Details mussten stimmen, damit alles ein rundes Gesamtbild ergibt. Die Verbindung der echten Historie mit der Fantasie-Welt ist dem Autor extrem gut gelungen. Wieder einmal schafft es Akram El-Bahay Dinge miteinander zu verbinden, wo man auf den ersten Blick sagen würde, das passt nicht zusammen. Hier trifft ein bisschen echte Historie auf Aberglauben, das Leben nach dem Tod, Katzen und 1001 Nacht. Mit den Personen im Buch habe ich wieder mitgefiebert und ich wollte unbedingt, dass sie den Kampf gegen den Schattenspieler gewinnen. Allerdings hat mir der Kater Oz, im Gegensatz zu Jack und Naima mein Herz gestohlen. Ich liebe diesen Kater einfach. Er war so bissig, so majestätisch und hat einen Spruch nach dem anderen rausgehauen. Ich mochte sein Selbstbewusstsein und die Selbstverständlichkeit, wie er Dinge für sich in Anspruch nimmt und dennoch hat man immer gemerkt, dass das Herz am rechten Fleck sitzt. Jack und Naima wirken dagegen etwas blass, dennoch mochte ich auch diese beiden. Jack wirkt zwischendurch weiterhin etwas unbeholfen, wenn es drauf ankommt, ist er aber voll da und handelt im Zweifelsfalle selbstlos, was mir sehr imponiert hat. Die Prinzessin hat eine gewisse Sanftheit an sich und kann Mensch und Tier schnell für sich einnehmen, so dass sie immer wieder vermittelt, wenn sich Jack und Oz mal wieder necken. Zusatzmaterial gibt es zumindest im ebook nicht. Die Personenanzahl im Buch ist überschaubar und fremde Begriffe werden direkt im Text erklärt. Wer schon andere Bücher von Akram El-Bahay gelesen hat, wird das ein oder andere sicher wiedererkennen und sich besonders darüber freuen aus welcher ungewöhnlichen Bibliothek dieses Buch stammt. Ein kleines Nachwort hätte ich gut gefunden, weil ich glaube, dass man da schon die ein oder andere interessante Information hätte einbringen können, die man jetzt dann nur bei einer Lesung oder durch ein Interview bekommt. Fazit: Ein weiteres Mal konnte mich Akram El-Bahay für seine Geschichte begeistern. Eine Geschichte, die fantasievoll, märchenhaft und humorvoll ist und diesmal sogar ein bisschen Historie enthält. Okzident trifft auf Orient, echte Welt auf Zwischenwelt und Fantasie trifft auf Aberglauben. Eine wirklich gelungene Mischung, die sich schnell lesen lässt und dennoch Tiefe hat. Wer schon andere Bücher des Autors begeistert gelesen hat, kann hier beruhigt zugreifen.
Jack, wir haben ein Problem ACHTUNG! Band 2 der Reihe! Ich habe den Schreibstil von Akram El-Bahay bereits vermisst. Seine Geschichten sind geschrieben, wie alten Märchen und Sagen. Beim Lesen habe ich immer eine Erzählstunde vor Augen, an dem sich die Familie um einen Kamin schart und alten Geschichten lauscht. Voller fantastischer Elemente und mit viel trockenem Humor. Der zweite Teil schließt relativ nahtlos an den Vorgänger an. Jack und Naima sehen sich im Kampf gegen den Ifriten und versuchen einen Plan zu entwickeln, wie sie als Sieger hervortreten können. Damit schickt sie ihr Abenteuer nach Ägypten und in die Palastbibliothek. Gleichzeitig bleibt ihr Gegner nicht untätig, stellt Fallen und bietet jede Menge Gefahr. Es gibt einige Sachen aus Band 1, an die ich mich nach dem Jahr Lesepause nicht mehr so gut erinnern konnte. Die meisten Details waren mir noch präsent, aber der nahtlose Übergang von Auftakt zur Fortsetzung, erschwerte mir trotzdem den Einstieg. Auch gab es ein paar Andeutungen an die Geschehnisse aus dem Vorgänger, die ich einfach nicht überrissen habe. Hier hätte ich mir mehr Klarheit bzw. Wiederholungen gewünscht. Den Standort der Geschichte habe ich absolut geliebt. Alles Orientalische spricht mich total an und der Autor hat ein absolutes Händchen dafür, den Geist dessen einzufangen. So hat man direkt einen prächtigen Palast, die zahlreichen und bunten Gewänder vor Augen oder den Duft von Kümmel in der Nase, während die Protagonisten über den Marktplatz wandern. Und mitten in dieser schönen, bunten Welt befinden sich unsere Helden dieser Geschichte. Als Leser begegnet man wieder der altbekannten Truppe aus der Geisterkatzenlady Agatha, dem sprechenden Kater Oz, der Tochter eines arabischen Emiraten Naima und dem Soulman Jack. Ich habe mich so gefreut alle wieder zu sehen. Die Protagonisten schreiben eine atemanhaltende Geschichte, voller Gefahren, Mut und Selbstlosigkeit. Mit viel Geschick greifen sie ausweglose Situationen an und versuchen das Böse aus der Welt und ihrem Herzen zu halten. Sie stellen tolle Hauptfiguren da, die nach schönen Weisheiten und schöner Moral leben. Agatha tritt leider insgesamt etwas kürzer, aber dafür wird Oz immer präsenter. Für mich gehört Oz, der alte Archivar im Körper einer Katze, zu meinen liebsten Buchcharakteren. Er nimmt eine entscheidende Rolle im Buch ein, sorgt mit seiner verstaubten Art immer wieder für Schmunzler und legt eine erstaunliche Entwicklung hin. Auch er war für mich ein absoluter Held. Letztendlich baut sich der Spannungsbogen der Geschichte immer mehr auf, um dem Leser mit einem Knall wieder zu entlassen. Der Handlungsverlauf wird blutig, wartet mit Verlusten und Krieg auf. Daher würde ich die Geschichte unseren jüngsten Lesern vielleicht nicht unbedingt empfehlen. Grundsätzlich sehe ich es allerdings als geeignete Familienlektüre für Erwachsene und die etwas größeren Kinder. Fazit: Hier verbindet sich ein toller Schreibstil mit furchtlosen Helden, trockenem Humor und einer Menge Magie. Mir fiel der Einstieg etwas schwieriger, wegen der doch etwas längeren Pause zwischen den zwei Bänden. Trotzdem habe ich im Abenteuer viel Freude empfunden und mitgefiebert. Ich habe mich gefreut alle liebgewonnenen Charaktere wiederzusehen, während der Gegenspieler nochmal für eine gehörige Lesespannung sorgt. Hier jedoch nochmal eine Warnung an unsere ganz kleinen Leser: Die Geschichte ist ganz schön gruselig! Zitat: "»Lügen können krank machen«, sagte er leise. »Doch die Wahrheit kann töten.«" "Bei Problemen, wirf die Katze."
Das Cover finde ich wieder sehr schön und passend zum ersten Band gestaltet, das ist mir immer wichtig und wird hier gut aufgegriffen. Die Geschichte von Naima, Jack und Oz wird nahtlos aus dem ersten Band weitergeführt. Glücklicherweise kommt man durch eine geschickt gestaltete Zusammenfassung wieder sehr gut in die Handlung rein. Die Sprache ist wie immer sehr bildreich und macht es der Fantasie einfach. Es war toll, den altbekannten Charakteren wieder zu begegnen und gerade Oz bringt einfach Schwung in die Geschichte, die mich dieses Mal aber leider nicht so sehr fesseln konnte. Allgemein kam es mir etwas langatmig vor, die Handlung konnte mich einfach nicht mitnehmen. Außerdem kamen ziemlich viele Wiederholungen vor, in denen dauernd der Kater getreten wird oder ein unechtes Miau zu hören war, das fand ich etwas übertrieben. Trotzdem ist insgesamt irgendwie so viel passiert, dass es mir schwer gefallen ist, den Überblick zu behalten. Was mir hingegen sehr gut gefallen hat ist, dass wir in diesem Band Naimas Heimat näher kennenlernen und einiges an Zeit dort verbringen. Das hat etwas Abwechslung reingebracht und war schön zu lesen. Die zeitliche Recherche scheint sehr umfangreich gewesen zu sein und wirkt überzeugend und atmosphärisch. Insgesamt hat mir der erste Band viel besser gefallen und ich kann hier leider nur 3,5 Sterne vergeben. Es ist aber trotzdem schön, die Dilogie nun abgeschlossen zu wissen und habe sie gerne gelesen.
Besser als Band eins Der zweite Teil der Ministry of Souls geht nahtlos weiter, wo Band 1 aufgehört hat. Diesmal sind mir die Charaktere allerdings wesentlich sympathischer, was vermutlich daran lag, dass ich auf das Hörbuch zurückgegriffen habe und der Sprecher das richtig gut gemacht hat. Dennoch hat mich die Geschichte nicht überzeugt. Mir hat das alles zu lange gedauert und irgendwie war auch so viel Verwirrung in der Story. Am besten hat mir nach wie vor Oz gefallen. Ich will auch so einen Kater, der zaubern und sprechen kann. Es ist dennoch ein gutes Buch und die Ausarbeitung der Details und der verschiedenen Völker finde ich bewundernswert. Ob dabei historische Ereignisse eingearbeitet wurden, kann ich allerdings nicht sagen, denn so viele waren es ja in Band zwei nicht. Wer allerdings auf die Zeit um Königin Victoria und deren England steht, sowie die arabische Seite dieser Zeit, wird hier gut bedient. Geister sind nach wie vor interessant und auch dieses Ministerium ist sehr faszinierend. Vielleicht gibt es irgendwann ja noch eine Urban Fantasy zu dem Thema, wo die Ereignisse von „damals“ aufgegriffen werden. Das würde mich jedenfalls sehr freuen.
Description
London, 1850: Unbemerkt von der Öffentlichkeit sorgt das Ministry of Souls dafür, die Seelen Verstorbener in die Zwischenwelt zu befördern. Der Soulman Jack und die arabische Prinzessin Naima sind dem mysteriösen Schattenspieler auf der Spur — einem Wesen, das zwischen den Welten wechseln kann und Jack mit einem Fluch belegt, der dafür sorgt, dass er immer mehr an Kraft verliert und so durchscheinend wird wie Glas.
Ihnen bleibt wenig Zeit, um nicht nur den Fluch zu brechen, sondern auch die finsteren Pläne des Schattenspielers zu durchkreuzen.
Book Information
Author Description
Akram El-Bahay hat seine Leidenschaft, das Schreiben, zum Beruf gemacht: Er arbeitet als Journalist und Autor. Als Kind eines ägyptischen Vaters und einer deutschen Mutter ist er mit Einflüssen aus zwei Kulturen aufgewachsen und lässt sich ebenso von der Mythenwelt des Orients wie von westlichen Fantasy-Traditionen inspirieren. Er lebt mit seiner Familie in Nordrhein-Westfalen.
Posts
Passender Abschlussbder Dilogie
Der zweite Teil von Akram El-Bahay rund um die Soulmen, Jack, Naima und Oz schließt nahtlos an den ersten Teil an. Wie auch schon im ersten Teil ist der Schreibstil wunderbar detailreich und ausschmückend von den Orten, der Handlung und den Charakteren. Die Geschichte wechselt nach dem Kampf mit dem Ifriten aus dem ersten Teil nun in ein anderes Setting und das ist Naimas Heimat. Dort sieht sich das Trio vor weiteren Abenteuern und Herausforderungen gestellt. Am besten hat mir gefallen, dass Jack im Vergleich zum ersten Teil nun doch eine charakterliche Entwicklung durchmacht und mehr zu Handlung beitragen kann. Auch Naima bekommt hier mehe Zeit sich zu entwickeln und man erfährt deutlich mehr aus ihrer Sicht. Oz hat mich zunehmend genervt, da diese ständigen gefakten *Miaus* doch irgendwann zu viel waren. Auch seine vielen kleinen Diskussionen mit Jack waren mega anstrengend, da sich auch viel wiederholt. Inhaltlich erleben wir hier deutlich mehr Kämpfe, Jagden durch verschiedene Gebiete und generell mehr Action. Die ein oder andere kleine Verschnaufpause hätte auch mal gut getan. Man weiß jedoch relativ schnell worauf das Ende hinaus laufen wird und es gibt kaum Überraschungen oder krassr Wendungen, da verliert sich etwas Spannung. Dennoch alles in allem ein passender Abschluss dieser Geschichte und der Welt der Soulmen.
Humorvolle Fantasy im Londoner Stil trifft auf arabische Wüstenmärchen. Insgesamt hat mich die Dilogie sehr gut unterhalten, auch wenn mir einiges an mancher Stelle zu leicht von der Hand ging und zu schnelllebig war. Im Vergleich zu den anderen Werken des Autors wirkte die Geschichte etwas schwächer als gewohnt. Und trotzdem sind die beiden Bücher auf jeden Fall lesenswert, denn sie sind gefüllt mit vielen schönen Fantasyelementen und einer guten Portion Humor. Übrigens kann ich euch hierzu auf jeden Fall auch die Hörbücher empfehlen, die von Thomas Schmuckert mal wieder grandios gelesen werden.
Ich habe aus der Feder von Akram El- Bahay schon einige Fantasy- Bücher und auch Kinderbücher gelesen, welche mir allesamt gut gefallen haben. Daher war es naheliegend, dass ich auch „Die Schattenarmee – Ministry of Souls“ gelesen habe. Dies ist die Fortsetzung zum Vorgänger „Das Schattentor“ und damit auch der Abschlussband der Dilogie. Meiner Meinung nach ist es für ein besseres Verständnis sinnvoll, dass man bereits den Vorgänger gelesen hat. Damit steigert man das Lesevergnügen enorm. Klappentext: London, 1850: Unbemerkt von der Öffentlichkeit sorgt das Ministry of Souls dafür, die Seelen Verstorbener in die Zwischenwelt zu befördern. Der Soulman Jack und die arabische Prinzessin Naima sind dem mysteriösen Schattenspieler auf der Spur — einem Wesen, das zwischen den Welten wechseln kann und Jack mit einem Fluch belegt, der dafür sorgt, dass er immer mehr an Kraft verliert und so durchscheinend wird wie Glas. Ihnen bleibt wenig Zeit, um nicht nur den Fluch zu brechen, sondern auch die finsteren Pläne des Schattenspielers zu durchkreuzen. Bereits der erste Band „Das Schattentor“ konnte mich gut unterhalten, auch wenn ich ein paar kleine Kritikpunkte hatte. Daher war ich sehr auf die Weiterführung der Story gespannt. Voller Vorfreude auf ein Wiedersehen der Charaktere habe ich mich in ein weiteres Abenteuer mit ihnen gestürzt. Wie ich es bereits aus anderen Werken von Akram El- Bahay gewohnt war, war auch dieses Mal der Schreibstil wieder sehr angenehm. Er schreibt sehr bildhaft, sodass gekonnt Bilder vor dem geistigen Auge entstehen. Auch wird dabei eine dichte Atmosphäre aufgebaut, man hat als Leser das Gefühl Teil der Geschichte zu sein. Man ist dabei mitten im Geschehen, ist an der Seite der Charaktere und fiebert dem weiteren Verlauf der Handlung entgegen. Natürlich trifft man im zweiten Band die Protagonisten aus dem vorherigen Buch wieder. Dabei steht auch dieses Mal der Soulman Jack im Zentrum, an seiner Seite ist die arabische Prinzessin Naima und der Geisterkater Oz. Im ersten Band habe ich die passive Art von Jack bemängelt. In „Die Schattenarmee“ ist Jack aktiver – er beteiligt sich aktiv am Geschehen und lenkt dieses. Auch trifft er nun eigene Entscheidungen und bedenkt dabei auch mal die Konsequenzen. Mir hat er in diesem Werk bedeutend besser gefallen. Aber auch Naima nimmt sehr aktiv an der Handlung teil. Sie ist sehr eigenständig, tough und erfüllt hierbei nicht die typischen Klischees, wenn man den Titel Prinzessin hört. Mein persönlicher Lieblingscharakter ist jedoch Oz, der Geisterkater. Dieser lockert mit seinen coolen Sprüchen oftmals die Situation auf oder hebt die Stimmung mit diesen. Oftmals rettet er mit seinen Zaubersprüchen die Lage und hilft hierbei seinen Freunden. Ich mochte einfach seine lockere Art und wie er die Situationen angeht. Gelungen fand ich in diesem Buch auch die Darstellung vom Gegenpart. Dieser ist ein mächtiger Ifrit, welcher mit Hilfe einer Schattenarmee Rache nehmen will. Im Verlauf der Story bekommt man einen tieferen Einblick in seine Vergangenheit und Entstehungsgeschichte. Man kann zwar seine Beweggründe besser verstehen, jedoch wird er dadurch nicht unbedingt sympathischer. Auch hat mir der Mix aus viktorianischem England und orientalischem Setting gefallen. Im zweiten Band der Reihe werden wir in die Heimat von Prinzessin Naima entführt und lernen diese Gegend besser kennen. Der Wechsel der Lokalitäten hat mir gut gefallen und dadurch hat man einen vielseitigeren Einblick in die Kultur dort bekommen. Schade fand ich, dass die Nebencharaktere doch recht blass bleiben. Auch der Bruder von Naima wird nur wenig beleuchtet, obwohl er für den Verlauf der Story doch eine wichtige Rolle spielt. Auch den Showdown fand ich nicht hundertprozentig gelungen. Mir persönlich war dies ein bisschen zu viel hin und her. Aber dies ist Geschmackssache. Insgesamt hat mich der Autor Akram El- Bahay mit „Die Schattenarmee – Ministry of Souls“ gut unterhalten. Mit Spannung habe ich die Handlung verfolgt und mit den Protagonisten mitgefiebert. Auf Grund ein paar kleiner Kritikpunkte möchte ich insgesamt 4 Sterne vergeben.
„Die Schattenarmee“ ist der zweite und finale Band der „Ministry of Souls“-Reihe von Akram El-Bahay, in der ein junger Soulmen, eine Katze und eine Prinzessin den dunklen Plan des Schattenspielers vereiteln müssen. Erschienen ist der Roman im September 2021 bei Bastei Lübbe. London, um 1850: Der Kampf gegen den Schattenspieler geht weiter. Nur knapp konnten der Soulman Jack, Prinzessin Naima und Kater Oz fliehen, doch ein Fluch hat Jack getroffen und dieser wird dadurch immer schwächer. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Ra‘s -Al-Chaima, das Königreich der Prinzessin, und hoffen dort eine Lösung zu finden. Doch neue Probleme tauchen auf. Anscheinend zieht der Schattenspieler eine Armee aus dunklen Geschöpfen zusammen und möchte diese aus der Zwischenwelt in die echt Welt bringen. Es bleibt nur noch wenig Zeit, um diesen Plan zu verhindern und dabei brauchen Jack, Naima und Oz jede Hilfe, die sie bekommen können. Endlich konnte ich die Geschichte rund um die Zwischenwelt, die Soulmen und ein ungewöhnliches Dreier-Gespann weiterlesen. Die Welt, die Akram El-Bahay in der „Ministry of Souls“-Reihe erschaffen hat, ist reich an Fantasie und vielen unterschiedlichen Elementen und gibt einen neuen Einblick in das mögliche Leben nach dem Tod. Der Schreibstil des Autors zieht einen wie eh und je sofort in seinen Bann. Ich mag die Art, wie er Dinge beschreibt und ich liebe das Lesegefühl, dass bei seinen Geschichten entsteht. Einerseits ist es locker-leicht und liest sich schnell weg, andererseits wird einem auch eine gewisse Tiefe geboten, um über bestimmte Themen nachzudenken. Diesmal wurde das alles noch mit einer ordentlichen Prise Humor versehen, die mir sehr gut gefallen hat. Der Spannungsbogen hat mir gut gefallen. Immer wieder gibt es einen Schlagabtausch mit dem Schattenspieler, der neue Erkenntnisse zu Tage fördert. Spannende Szenen und kleinere Verschnaufpausen wechseln sich ab, insgesamt steigert sich die Spannung von Begegnung zu Begegnung und am Ende kann man das Buch kaum noch aus den Händen legen. Die Geschichte spielt zu großen Teilen in der echten Welt und in der Vergangenheit. Dies hat eine neue Art der Recherche vorausgesetzt. Denn die Details mussten stimmen, damit alles ein rundes Gesamtbild ergibt. Die Verbindung der echten Historie mit der Fantasie-Welt ist dem Autor extrem gut gelungen. Wieder einmal schafft es Akram El-Bahay Dinge miteinander zu verbinden, wo man auf den ersten Blick sagen würde, das passt nicht zusammen. Hier trifft ein bisschen echte Historie auf Aberglauben, das Leben nach dem Tod, Katzen und 1001 Nacht. Mit den Personen im Buch habe ich wieder mitgefiebert und ich wollte unbedingt, dass sie den Kampf gegen den Schattenspieler gewinnen. Allerdings hat mir der Kater Oz, im Gegensatz zu Jack und Naima mein Herz gestohlen. Ich liebe diesen Kater einfach. Er war so bissig, so majestätisch und hat einen Spruch nach dem anderen rausgehauen. Ich mochte sein Selbstbewusstsein und die Selbstverständlichkeit, wie er Dinge für sich in Anspruch nimmt und dennoch hat man immer gemerkt, dass das Herz am rechten Fleck sitzt. Jack und Naima wirken dagegen etwas blass, dennoch mochte ich auch diese beiden. Jack wirkt zwischendurch weiterhin etwas unbeholfen, wenn es drauf ankommt, ist er aber voll da und handelt im Zweifelsfalle selbstlos, was mir sehr imponiert hat. Die Prinzessin hat eine gewisse Sanftheit an sich und kann Mensch und Tier schnell für sich einnehmen, so dass sie immer wieder vermittelt, wenn sich Jack und Oz mal wieder necken. Zusatzmaterial gibt es zumindest im ebook nicht. Die Personenanzahl im Buch ist überschaubar und fremde Begriffe werden direkt im Text erklärt. Wer schon andere Bücher von Akram El-Bahay gelesen hat, wird das ein oder andere sicher wiedererkennen und sich besonders darüber freuen aus welcher ungewöhnlichen Bibliothek dieses Buch stammt. Ein kleines Nachwort hätte ich gut gefunden, weil ich glaube, dass man da schon die ein oder andere interessante Information hätte einbringen können, die man jetzt dann nur bei einer Lesung oder durch ein Interview bekommt. Fazit: Ein weiteres Mal konnte mich Akram El-Bahay für seine Geschichte begeistern. Eine Geschichte, die fantasievoll, märchenhaft und humorvoll ist und diesmal sogar ein bisschen Historie enthält. Okzident trifft auf Orient, echte Welt auf Zwischenwelt und Fantasie trifft auf Aberglauben. Eine wirklich gelungene Mischung, die sich schnell lesen lässt und dennoch Tiefe hat. Wer schon andere Bücher des Autors begeistert gelesen hat, kann hier beruhigt zugreifen.
Jack, wir haben ein Problem ACHTUNG! Band 2 der Reihe! Ich habe den Schreibstil von Akram El-Bahay bereits vermisst. Seine Geschichten sind geschrieben, wie alten Märchen und Sagen. Beim Lesen habe ich immer eine Erzählstunde vor Augen, an dem sich die Familie um einen Kamin schart und alten Geschichten lauscht. Voller fantastischer Elemente und mit viel trockenem Humor. Der zweite Teil schließt relativ nahtlos an den Vorgänger an. Jack und Naima sehen sich im Kampf gegen den Ifriten und versuchen einen Plan zu entwickeln, wie sie als Sieger hervortreten können. Damit schickt sie ihr Abenteuer nach Ägypten und in die Palastbibliothek. Gleichzeitig bleibt ihr Gegner nicht untätig, stellt Fallen und bietet jede Menge Gefahr. Es gibt einige Sachen aus Band 1, an die ich mich nach dem Jahr Lesepause nicht mehr so gut erinnern konnte. Die meisten Details waren mir noch präsent, aber der nahtlose Übergang von Auftakt zur Fortsetzung, erschwerte mir trotzdem den Einstieg. Auch gab es ein paar Andeutungen an die Geschehnisse aus dem Vorgänger, die ich einfach nicht überrissen habe. Hier hätte ich mir mehr Klarheit bzw. Wiederholungen gewünscht. Den Standort der Geschichte habe ich absolut geliebt. Alles Orientalische spricht mich total an und der Autor hat ein absolutes Händchen dafür, den Geist dessen einzufangen. So hat man direkt einen prächtigen Palast, die zahlreichen und bunten Gewänder vor Augen oder den Duft von Kümmel in der Nase, während die Protagonisten über den Marktplatz wandern. Und mitten in dieser schönen, bunten Welt befinden sich unsere Helden dieser Geschichte. Als Leser begegnet man wieder der altbekannten Truppe aus der Geisterkatzenlady Agatha, dem sprechenden Kater Oz, der Tochter eines arabischen Emiraten Naima und dem Soulman Jack. Ich habe mich so gefreut alle wieder zu sehen. Die Protagonisten schreiben eine atemanhaltende Geschichte, voller Gefahren, Mut und Selbstlosigkeit. Mit viel Geschick greifen sie ausweglose Situationen an und versuchen das Böse aus der Welt und ihrem Herzen zu halten. Sie stellen tolle Hauptfiguren da, die nach schönen Weisheiten und schöner Moral leben. Agatha tritt leider insgesamt etwas kürzer, aber dafür wird Oz immer präsenter. Für mich gehört Oz, der alte Archivar im Körper einer Katze, zu meinen liebsten Buchcharakteren. Er nimmt eine entscheidende Rolle im Buch ein, sorgt mit seiner verstaubten Art immer wieder für Schmunzler und legt eine erstaunliche Entwicklung hin. Auch er war für mich ein absoluter Held. Letztendlich baut sich der Spannungsbogen der Geschichte immer mehr auf, um dem Leser mit einem Knall wieder zu entlassen. Der Handlungsverlauf wird blutig, wartet mit Verlusten und Krieg auf. Daher würde ich die Geschichte unseren jüngsten Lesern vielleicht nicht unbedingt empfehlen. Grundsätzlich sehe ich es allerdings als geeignete Familienlektüre für Erwachsene und die etwas größeren Kinder. Fazit: Hier verbindet sich ein toller Schreibstil mit furchtlosen Helden, trockenem Humor und einer Menge Magie. Mir fiel der Einstieg etwas schwieriger, wegen der doch etwas längeren Pause zwischen den zwei Bänden. Trotzdem habe ich im Abenteuer viel Freude empfunden und mitgefiebert. Ich habe mich gefreut alle liebgewonnenen Charaktere wiederzusehen, während der Gegenspieler nochmal für eine gehörige Lesespannung sorgt. Hier jedoch nochmal eine Warnung an unsere ganz kleinen Leser: Die Geschichte ist ganz schön gruselig! Zitat: "»Lügen können krank machen«, sagte er leise. »Doch die Wahrheit kann töten.«" "Bei Problemen, wirf die Katze."
Das Cover finde ich wieder sehr schön und passend zum ersten Band gestaltet, das ist mir immer wichtig und wird hier gut aufgegriffen. Die Geschichte von Naima, Jack und Oz wird nahtlos aus dem ersten Band weitergeführt. Glücklicherweise kommt man durch eine geschickt gestaltete Zusammenfassung wieder sehr gut in die Handlung rein. Die Sprache ist wie immer sehr bildreich und macht es der Fantasie einfach. Es war toll, den altbekannten Charakteren wieder zu begegnen und gerade Oz bringt einfach Schwung in die Geschichte, die mich dieses Mal aber leider nicht so sehr fesseln konnte. Allgemein kam es mir etwas langatmig vor, die Handlung konnte mich einfach nicht mitnehmen. Außerdem kamen ziemlich viele Wiederholungen vor, in denen dauernd der Kater getreten wird oder ein unechtes Miau zu hören war, das fand ich etwas übertrieben. Trotzdem ist insgesamt irgendwie so viel passiert, dass es mir schwer gefallen ist, den Überblick zu behalten. Was mir hingegen sehr gut gefallen hat ist, dass wir in diesem Band Naimas Heimat näher kennenlernen und einiges an Zeit dort verbringen. Das hat etwas Abwechslung reingebracht und war schön zu lesen. Die zeitliche Recherche scheint sehr umfangreich gewesen zu sein und wirkt überzeugend und atmosphärisch. Insgesamt hat mir der erste Band viel besser gefallen und ich kann hier leider nur 3,5 Sterne vergeben. Es ist aber trotzdem schön, die Dilogie nun abgeschlossen zu wissen und habe sie gerne gelesen.
Besser als Band eins Der zweite Teil der Ministry of Souls geht nahtlos weiter, wo Band 1 aufgehört hat. Diesmal sind mir die Charaktere allerdings wesentlich sympathischer, was vermutlich daran lag, dass ich auf das Hörbuch zurückgegriffen habe und der Sprecher das richtig gut gemacht hat. Dennoch hat mich die Geschichte nicht überzeugt. Mir hat das alles zu lange gedauert und irgendwie war auch so viel Verwirrung in der Story. Am besten hat mir nach wie vor Oz gefallen. Ich will auch so einen Kater, der zaubern und sprechen kann. Es ist dennoch ein gutes Buch und die Ausarbeitung der Details und der verschiedenen Völker finde ich bewundernswert. Ob dabei historische Ereignisse eingearbeitet wurden, kann ich allerdings nicht sagen, denn so viele waren es ja in Band zwei nicht. Wer allerdings auf die Zeit um Königin Victoria und deren England steht, sowie die arabische Seite dieser Zeit, wird hier gut bedient. Geister sind nach wie vor interessant und auch dieses Ministerium ist sehr faszinierend. Vielleicht gibt es irgendwann ja noch eine Urban Fantasy zu dem Thema, wo die Ereignisse von „damals“ aufgegriffen werden. Das würde mich jedenfalls sehr freuen.











