Marchfield Square
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Description
Ein rätselhafter Mord und ein Haus voller Verdächtiger
Marchfield Square. Wie eine Oase im Herzen der Großstadt verströmt die elegante Londoner Wohnanlage das Gefühl von Behaglichkeit und Sicherheit. Bis zu jenem Tag, als Richard Glead, einer der Bewohner, erschossen in seiner Küche aufgefunden wird. Der gewaltsame Todesfall veranlasst die energische Vermieterin Celeste van Duren zu sofortigem Handeln. Ein Mord in ihrem Haus stört den Ordnungssinn der vornehmen alten Dame empfindlich. Und da sie der Polizei nicht allzu viel zutraut, beauftragt sie kurzerhand zwei Mieter mit diskreten Nachforschungen: ihre temperamentvolle Putzfrau Audrey und den eigenbrötlerischen Schriftsteller Lewis. Auf Spurensuche in der illustren Nachbarschaft erkennen diese bald: In Marchfield Square gibt es viele pikante Geheimnisse - und noch mehr Verdächtige ...
"Ein beeindruckendes Debüt - mit Raffinesse und Charme lüftet dieser Krimi die dunklen Geheimnisse hinter den Fassaden einer exklusiven Nachbarschaft." Janice Hallett
Book Information
Author Description
Nicola Whyte studierte Theaterwissenschaft an der Universität Aberystwyth und verbrachte anschließend viele glückliche Jahre als Buchhändlerin, bevor sie schließlich Webentwicklerin wurde. Heute ist sie Mitinhaberin einer Digitalagentur im West Country. Ihrer Liebe zu Büchern ist sie treu geblieben. Mit Marchfield Square hat sie ihr Krimidebüt vorgelegt, das beim Daily Mail First Novel Award den ersten Platz belegte. Nicola Whyte lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Stonehenge in Wiltshire.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Marchfield Square ist mir durch das schöne Cover direkt ins Auge gefallen, also habe ich es direkt aus der Buchhandlung mitgenommen. Es handelt sich hier um Cozy Crime, demnach ist die Story relativ ruhig gestaltet. Nachdem in einer gesicherten Umgebung ein Mord geschieht, setzt die Besitzerin der Anlage zwei weitere Bewohner auf die Aufklärung an. Zuerst hatte ich bei den vielen Namen etwas Schwierigkeiten, in die Geschichte einzutauchen, aber es gibt vorne eine Karte, so dass ich mich dort orientieren konnte. Als ich dann alles zuordnen konnte, stieg auch nach und nach die Spannung. Die Personen sind liebenswert und rührig, nebenbei gibt es immer noch eine kleine Prise des englischen Humors. Es ist eine liebenswerte, leicht spannende Story, die allerdings kleine Längen aufweist. Dennoch hat mich das Buch gut unterhalten, die Auflösung ist schlüssig und es gab noch einen guten Twist.
Ein wirklich spannender Krimi bei dem man zum miträtseln animiert wird. Trotz der Erzähler-Perspektive war ich sehr schnell in der Story und kam problemlos durchs Buch. Die ganzen Verwicklungen der Bewohner, die Ermittlungen der Putzfrau und des Autors sowie das Setting gefielen mir sehr gut. Ständig wurde man auf eine falsche Fährte gelockt und hat jeden mal verdächtigt. Die Auflösung war dann gut und stimmig, konnte mich auch nochmal überraschen.
Wenn die Putzfrau mit dem Schriftsteller ermittelt.... ...kommt dabei ein gelungener und unterhaltsamer Krimi raus. Marchfield Square ist ein klassischer Whodunnit Krimi, der in einem begrenzten Areal spielt und, mit einer überschaubaren Anzahl an Personen, eine spannende Krimigeschichte rund um Erpressung, Anlagebetrug und Kunstfälschung erzählt. Ich mochte sowohl den Stil, als auch die Art wie die Geschichte erzählt wird sehr gerne. Das Buch ist einfach und flüssig zu lesen, die Handlung rasant und einnehmend. Man folgt den unterschiedlichen Perspektiven von Audrey (alias "die Putzfrau"), Lewis (alias "der Schriftsteller") und Celeste van Duren (Besitzerin des Apartmentkomplexes Marchfield Square), die alle drei zwar etwas klischeehaft, deswegen aber nicht weniger sympathisch sind. Vor allem Audrey und Lewis durchlaufen eine stetige Entwicklung und können mit ihren Charaktereigenschaften ihren Verhalten überzeugen. Der Fall an sich ist nicht unbedingt spektakulär, hat bei mir aber für gute Unterhaltung und Spaß beim miträtseln gesorgt und ich mochte den kleinen Twist am Ende, der vielleicht sogar auf weitere Bände hoffen lässt. Alles in allem ein sehr solider Debütkrimi, der mich mit seinem Charme und einer ordentlichen Brise britischem Humor begeistert hat, definitiv eine Empfehlung für alle Krimifans.
Ein richtig gutes Buch das ich nicht weg legen wollte. Ich kann es nur empfehlen. Ich habe mit gerätsel wer es sein könnte und warum. Ich war vom Ende richtig überrascht und schockiert, also damit hat ich nicht gerechnet. Ich fand die Charaktere richtig spannend und diese ganze Hausgemeinschaft. Ich hoffe es kommt noch mehr von der Buchreihe. Ich habe das durch einen Zufall in der Stadtbibliothek gesehen und der klappentext hört sich richtig gut an. Ich hätte in der Buchhandlung nicht dazu gegriffen.
Ein wirklich grandioses Cozy-Crime Debüt der Autorin! Ich habe mich wirklich unglaublich gut unterhalten gefühlt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es war durchgehend spannend und man kommt nicht drumherum mitzurätseln. Die Story wird aus drei Perspektiven erzählt, in schönen kurzen Kapitel. Das britische Setting war auch ganz toll und die Protagonisten sehr sympathisch. Ich würde mich freuen, mehr von der Autorin und tatsächlich auch von Audrey und Lewis zu lesen.
Es gibt Krimis, die liest man. Und es gibt Krimis, in die man einzieht. 🏡💫 Marchfield Square gehört ganz klar zur zweiten Sorte.
Diese Wohnanlage mitten in London – abgeschirmt, grün, fast ein bisschen aus der Zeit gefallen 🌳🏘️ – fühlt sich von der ersten Seite an wie ein sicherer Ort. Ein Ort, an dem Menschen gelandet sind, die irgendwo anders nicht mehr reinpassten. Und genau das macht diesen Roman so besonders: Er ist nicht nur ein Krimi, sondern ein Zuhause voller Geschichten 📖❤️. Als ein Mord geschieht 💀, zerbricht diese Behaglichkeit – aber nicht das Herz des Romans. Stattdessen beginnt etwas, das ich liebe: zwei sehr unterschiedliche Menschen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben wollen, fangen an zu ermitteln 🕵️♀️🕵️♂️. Audrey, klug, direkt, voller Leben 🌟. Lewis, verschlossen, beobachtend, ein stiller Denker 🤓. Was daraus entsteht, ist kein lautes Ermittlerduo, sondern eines, das sich leise, ehrlich und glaubwürdig entwickelt. Mit Dialogen, die sitzen 🎯. Mit Momenten, die berühren 💛. Und mit einer Dynamik, die nie forciert wirkt. Was mich besonders begeistert hat: Dieser Krimi lebt nicht von Action 💥, sondern von Menschen. Von Nachbar:innen mit Vergangenheit 🏘️. Von kleinen Geheimnissen 🤫. Von Beziehungen, die langsam sichtbar werden 🌿. Jede Figur fühlt sich echt an, nicht wie Mittel zum Zweck der Handlung. Der Ton des Buches ist dabei genau richtig: spannend 🔍, aber nie brutal. warm 🧡, aber nie kitschig. humorvoll 😏, ohne albern zu sein. Und dann dieses Setting 🌳🏡. Dieser Hof. Diese Bänke. Diese Gespräche zwischen Tür und Angel 🪟. Ich wollte dort bleiben. Ich wollte wissen, wer diese Menschen sind, selbst wenn es gerade keinen Mord gegeben hätte. Marchfield Square ist ein Krimi mit Seele ✨. Einer, der zeigt, dass Spannung und Menschlichkeit wunderbar zusammengehen 🤝. Und ein Debüt, bei dem ich nur sagen kann: Ja bitte, mehr davon 🙌💛. Für mich: ein absolutes Highlight ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️. Für Krimi-Fans mit Herz: eine klare Empfehlung 💌🔍💥.
Marchfield Square ist eine gepflegte Wohnanlage in London, vermietet von Celeste van Duren. Sie hat ihre Wohnungen nur an gute Menschen vermietet, denkt sie. Bis während der Bonfire Night Richard Glead ermordet wird. Es stellt sich heraus, dass er in fiese Machenschaften verwickelt war und seine Frau Linda schlug. Celeste will unbedingt den Mörder finden, bevor die Polizei es tut und bittet die Mieter Audrey Brooks und Lewis McLennon, Nachforschungen anzustellen. Finden sie den Mörder? Spannender Krimi mit tollen Wendungen. Hat mich voll an die Serie „Only Murders in the Building“ erinnert. Klare Empfehlung!
🔪 Agatha Christie lässt grüßen… 🔪
Ein Mordfall in einer Wohnanlage und wer ermittelt? Natürlich eine Putzfrau und ein Autor. Das Buch hat die richtige Menge an Spannung ohne total blutig zu sein. Jeder Bewohner hat seine Geheimnisse. Wem kann man also vertrauen? Das Ende war überraschend obwohl es von Anfang an doch offensichtlich war.
Einfach spannend und entzückend
Ich weiß nicht genau, woher das kommt, aber wenn es im Einband um eine alte Dame geht, die einen Mord aufklären möchte, bin ich sofort dabei! 🥰 Marchield Square hatte für mich den perfekten Spannungsbogen – Audrey und Lewis decken nach und nach immer mehr Hinweise auf, und während man ganz unschuldig mitfiebert und miträtselt, schleichen sich beide mit ihren so unterschiedlichen Charakteren direkt ins Herz. Es war einfach entzückend. Ich hoffe sehr, dass noch viele weitere Geschichten von Celeste van Duren folgen.
Cosy Crime-Debüt
Mit MARCHFIELD SQUARE hat Nicola Whyte ihr Krimidebüt vorgelegt. Das Buch sieht gut aus. Der Klappentext macht Lust auf mehr. Die Geschichte hat mir tatsächlich großen Spaß bereitet. Alles dreht sich um einen rätselhaften Mord in einem Haus voller Verdächtiger. Wir haben hier einen richtig schönen britischen Cosy Crime, wie er zwischendurch einfach mal Balsam für die Seele ist. . Das Setting ist genau mein Geschmack. Die elegante Wohnanlage in London versprüht einen Hauch von Eaton Place-Charme. Die Story erinnert an klassische Krimis im Stil von Agatha Christie. Die Ausgangssituation hat aber auch etwas von Hitchcocks DAS FENSTER ZUM HOF. Alle Anleihen, die Nicola Whyte hier nimmt, nimmt sie gut, so dass ihr Krimi ein echtes Lesevergnügen ist. Die tollen Charaktere, besonders die der Protagonsiten, tun ihr Übriges dazu. Erzählt wird aus drei Perspektiven. Celeste ist die Vermieterin, die die Fäden in der Hand hält. Sie spannt ihre Putzfrau Audrey und den erfolglosen Krimiautor Lewis als Ermittlerduo zusammen. Ein ungleiches Paar, das eine gute Dynamik entwickelt. Beide führen zahlreiche Befragungen durch. Das ergibt einen richtig schönen Whodunnit mit vielen Spuren und Wendungen, bei dem es nicht langweilig wird. . Es gibt viele Cosy Crime-Reihen auf dem Markt. Die Umsetzung des Genres ist mal mehr, mal weniger gelungen. Nicola Whyte hat ihre Sache für meinen Geschmack echt gut gemacht. Ihr Schreibstil liest sich wie von selbst. Setting, Fall und Charaktere haben mich überzeugt. MARCHFIELD SQUARE ist ein gemütlicher Krimi, aber auch nicht zu gemütlich. Handlung und Akteure sind ständig in Bewegung. Eingestreute Chats sorgen für eine gelungene Abwechslung im Lesefluss. Britischer Humor und eine gute Portion Spannung bringen gute Unterhaltung und kurzweilige Lesestunden. . Angesichts des Endes bin ich gespannt, ob es nochmal zurück an den Marchfield Square geht. Ich könnte mir dieses Debüt sehr gut als Reihenauftakt vorstellen. Audrey und Lewis haben definitiv Potenzial, um gemeinsam weitere Fälle zu lösen. Ich würde mich über ein Wiedersehen jedenfalls freuen.

Ein rätselhafter Mord und ein Haus voller Verdächtiger
Im Herzen von London liegt die Wohnanlage Marchfield Square, die eisern von der Vermieterin Celeste bewacht wird. Die alte Dame wird dabei unterstützt von ihrem Butler Dixon. Und ihre Bewohner in Marchfield Square hat sie mit Bedacht ausgesucht. Auf ihre Bewohner lässt sie nichts kommen und sorgt mit ihrem Anwesen für Sicherheit und Behaglichkeit. Bis eines Tages ein Mord passiert. Ein Bewohner liegt erschossen in der Küche seiner Wohnung. Schnell wird klar, hier muss Celeste handeln. Sie beauftragt kurzerhand die Putzfrau Audrey und den doch sehr zurückgezogenen Schriftsteller Lewis aus der Wohnanlage, den Fall gemeinsam aufzuklären. Anfangs ist dem doch sehr ungleichen Paar nicht sehr wohl mit der Beauftragung, aber schnell finden beide Gefallen an dem Detektivspiel und die Belohnung von Celeste ist auch nicht zu verachten. Aber was ist, wenn der Mörder nicht von draußen kam, sondern einer unter den Bewohnern ist? Mir hat das Duo Audrey und Lewis sehr gefallen und beide finden immer besser zueinander und ergänzen sich. Der Wechsel in der Geschichte zwischen den beiden Protagonisten fand ich sehr gut und auch die Gedankengänge und Rückschlüsse auf die Morde (ja, es bleibt nicht bei einem Mord) hat mir sehr gefallen. Ich habe mich oft ertappt, wie ich fleißig mit gerätselt habe. Und das Ende hat mich dann doch ein bisschen umgehauen, da ich mit dem Ende doch nicht gerechnet habe. Ein lesenswerter Roman war es auf jeden Fall
Ein cozy Kriminalroman mit britischer Atmosphäre und Witz, schrullige Charaktere und viele Geheimnisse in einer Londoner Wohnanlage. Diese Geschichte hat mir echt gut gefallen! Aus verschiedenen Perspektiven verfolgen wir die Geschehnisse rund um einen rätselhaften Mord im Marchfield Square. Dabei begleiten wir vor allem Audrey und Lewis bei ihren privaten Detektivermittlungen. Ein sehr ungleiches Duo mit Ecken und Kanten, aber durchaus charmant. Es gibt viele Verstrickungen und Geheimnisse zu verfolgen und aufzudecken. Dabei kommt auch der ein oder andere unerwartete Twist auf. Die Spannung kam nicht zu kurz, auch wenn sie an der einen oder anderen Stelle mal etwas abflachte. Der Schreibstil ist auch super und es gibt schöne kurze Kapitel. Es hat mich richtig gut unterhalten und würde mich sehr freuen noch mehr von Marchfield Square zu lesen.

Schöner Cosy-Crime im britischen Style Ruhig und beschaulich ging es bislang im Marchfield Square zu. Celeste, die reiche, etwas exzentrische alte Dame und Vermieterin, sucht sich ihre Mieter nicht nach ihrem Geldbeutel aus, sondern vermietet ihre Wohnungen an Personen, die Unterstützung benötigen. Davon wissen die Mieter selbstverständlich nichts. Durch eine kaputte Hüfte an die Wohnung gefesselt, beobachtet Celeste ihre Mieter aus dem Sessel am Fenster, das Fernglas neben sich. Mit von der Partie ist ihr Butler Dixon. So werden sie Fensterzeugen, dass in einer der Wohnungen plötzlich eine Leiche in der Küche liegt. Es ist Richard, der seine Frau seit längerem misshandelt hat, ein Fall häuslicher Gewalt. Er wird dann auch von seiner Frau gefunden, im Hintergrund Lewis, der ihr in die Wohnung gefolgt ist. Lewis ist junger Krimischriftsteller, der bereits seit Monaten nicht mehr von der Muse geküsst wurde. Nun wittert er die Möglichkeit mittels des Mordes wieder ein Buch schreiben zu können und beginnt sich alles zu notieren. Dabei stellt er fest, dass er die gesamten Nachbarn überhaupt nicht kennt, ganz im Gegenteil zu einer anderen Nachbarin. Audrey ist eine junge Putzfrau, die auch bei Celeste putzt. Celeste engagiert dann auch dieses ungleiche Paar in dem Fall zu ermitteln und ihn aufzuklären, denn in Marchfield Square soll es sicher und ruhig bleiben und beide würden sich dabei gut ergänzen, so die Ansicht von Celeste. Zudem hält keiner seine Frau zu diesem Mord für fähig. Da Audrey das Honorar, was Celeste beiden zahlen will, gut gebrauchen kann und Lewis Stoff für seinen neuen Roman wittert und seinem Tagesjob entfliehen will, sagen beide zu die Ermittlungen aufzunehmen. Dabei sind sie jedoch unterschiedlich wie Feuer und Wasser. Während Audrey sehr liebenswert und emphatisch ist, ist Lewis eher analytisch und direkt, was andere öfter stört. Bei den Ermittlungen kommen sie dem Täter immer näher, können sie den Fall lösen? Mir hat der Cosy-Crime sehr viel Spaß gemacht, anfangs kam ich mir ein wenig wie im Film „Das Zimmer zum Hof“ vor, was sich aber schnell legte. Die Geschichte spielte sich nicht nur am Fenster, sondern auch im Gebäudekomplex sowie außerhalb davon ab. Interessant fand ich die vielen Nachbarn und ihre Geheimnisse, auch die vielen Wendungen, die der Fall einnahm. Das Marchfield Square wurde gut beschrieben, so dass man die Wohnungen, den Innenhof und Garten auch sehr gut vor sich sehen konnte. Auch das ungleiche Ermittlerduo war klasse und so einige Male brachten sie mich zum schmunzeln. Alles ging zwar gemächlich vor sich, die Autorin schreibt aber in einem flüssigen Stil, so dass die Geschichte immer weitergetragen wird. Es kommt jedenfalls keine Langeweile auf. Natürlich habe ich auch fleißig mitgerätselt, ich hatte auch einen Verdacht, der sich am Ende bestätigte, aber so einige Personen/Ereignissen blieben überraschend, was sehr schön war. Der Fall wurde vollständig aufgeklärt, keine Frage blieb unbeantwortet. Das Ende hatte es auch in sich und hatte ich nicht erwartet. Insgesamt ein schöner Cosy-Crime Roman, in dem sehr viel Crime enthalten ist und der die Möglichkeit bietet, dass es eine Fortsetzung geben könnte. Ich empfehle den Roman daher gerne weiter.
Ein solides Buch!
Ich verstehe die aktuellen 3,9 Sterne nicht. Ich fand die Story toll! Die Charaktere waren goldig und die Entwicklungen der einzelnen Beziehungen und Personen ebenfalls. Ich habe die ganze Zeit mitgerätselt und es war wirklich nie langweilig. Ich hatte überlegt nur 4,5 Sterne zu geben, aber dann habe ich mich gefragt, was mir gefehlt hat und das konnte ich nicht beantworten. Nichts hat gefehlt. Deswegen: 5 Sterne🥰😊
Ein Mord, viele Nachbarn und zwei unfreiwillige Ermittler
Marchfield Square wirkt wie eine kleine, elegante Oase mitten in London. Hübsche Fassaden, gepflegte Nachbarn und eine Vermieterin, die alles im Blick hat… manchmal sogar mit Fernglas. Doch die Idylle bekommt Risse, als einer der Bewohner erschossen in seiner Küche gefunden wird. Während die Polizei eher halbherzig ermittelt, beschließt Vermieterin Celeste kurzerhand, selbst aktiv zu werden. Ihre Wahl fällt auf zwei eher ungewöhnliche Hobbydetektive. Putzfrau Audrey, die ohnehin mehr über die Nachbarschaft weiß als ihr lieb ist, und den zurückgezogenen Schriftsteller Lewis, der dringend Inspiration für sein nächstes Buch braucht. Gemeinsam beginnen sie zu schnüffeln und stellen schnell fest, dass in diesem idyllischen Wohnkomplex praktisch jeder etwas zu verbergen hat. 💥 Cozy-Crime mit starken „Only Murders in the Building“-Vibes 💥 ungewöhnliches Ermittlerduo mit viel trockenem Humor 💥 viele Verdächtige und noch mehr Geheimnisse 💥 Atmosphäre statt Action 💥 teilweise ziemlich gemächliches Erzähltempo Was mir besonders gefallen hat, war das Ermittlerduo. Audrey und Lewis könnten kaum unterschiedlicher sein. Sie pragmatisch, aufmerksam und sozial, er eher grummelig, analytisch und sozial ungefähr so geschickt wie ein Einkaufswagen mit blockiertem Rad. Genau diese Dynamik sorgt aber für viele unterhaltsame Dialoge. Auch die Bewohner des Squares sind herrlich skurril und tragen alle ihr kleines Geheimnis mit sich herum. Allerdings muss man sich auf das Tempo einlassen, denn richtige Action gibt es eher wenig. Viele Gespräche, viele Beobachtungen, relativ wenig klassische Thriller-Spannung. Zwischendurch verliert sich die Geschichte etwas in Details und Nebenfiguren, dafür zieht die Spannung Richtung Finale nochmal deutlich an… inklusive eines Twists, der überraschend gut funktioniert. Ein charmanter Cozy-Crime mit skurrilen Figuren und britischem Flair. Manchmal etwas langsam, aber insgesamt sehr unterhaltsam. Mögt ihr lieber rasante Thriller oder solche gemütlichen Krimis mit viel Atmosphäre und zum Miträtseln?
Den Aufbau des Buches fand ich sehr gelungen. Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt. Zwischendrin gibt es kleine Chatpassagen, was ich zur Geschichte sehr passend fand. Die Karte am Anfang um die Wohnsituation der Protagonisten zu verdeutlichen war auch sehr hilfreich. Der Schreibstil war sehr angenehm und klar. Vom Stil her hat mich die Geschichte etwas an die Bücher von Agatha Christie erinnert. Man kann sehr gut miträtseln und es gibt sehr viele Fährten und Wendungen. Die Charaktere fand ich sehr interessant gezeichnet. Sowohl Celeste als auch Audrey mochte ich sehr gerne. Zu Lewis konnte ich jedoch keine richtige Verbindung aufbauen. Sein Witz hat mich nicht so richtig erreicht. Daher hat für mich auch etwas das besondere im Buch gefehlt. Dennoch ist es ein gutes Debut der Autorin. Wer nach einem schönen, gemütlichen Krimi sucht, ist mit diesem Buch sicher gut bedient.

Wer kennt es nicht, man läuft die Straße entlang und man kann sich sicher sein irgendwo gerade eine Gardine leicht zur Seite geschoben. Peinlich wird’s dann, wenn es einen auffällt und die Person anschaut. Und so einen Sheriff begleitete ich in der Marchfield Square. Blöd nur das die „Celeste“ nur eine Leiche aber keine Täter erspart hat. Sie und ihre beiden Rekruten fand ich als Charaktere ganz okay, aber mehr leider auch nicht. Abgeholt haben sie mich tatsächlich nie. Genauso wie die komplette Geschichte. Erwartet hatte ich eine mehr als dubiose Ermittlung voller Schmunzler und eventuell dem ein oder anderen Lacher, weil das ganze so absurd wird, dass es schon wieder gut ist. Bekommen hab ich eine Geschichte, die im Grunde her ganz in Ordnung war, aber mich nicht wirklich zum Schmunzeln oder gar zum Lachen gebracht hat. Es zog sich alles und ich konnte mich eigentlich nie auf die Geschichte komplett einlassen, da ist der Funke halt mal überhaupt nicht übergesprungen. Erzählt wurde das ganze aus verschiedenen Perspektiven mit schön vielen kleinen Kapiteln. Zumindest deshalb bin ich gut durchgekommen. Was soll ich groß sagen, es war okay, hab mir jedoch in allen Belangen mehr erwartet.

Seit dieses Buch mal eine Lesejury Prämie war, wollte ich es unbedingt lesen. Von Anfang an hat es mich an Hotel Ambrosia erinnert, aber ich weiss nicht ob ich das gutfinden soll oder nicht. Das Buch war eigentlich recht spannend. Celeste mag ich gar nicht, sie kommt mir sehr komisch vor. Die anderen beiden Protas sind sehr sympathisch, ich liebe es, wie sie sich gegenseitig eingespeichert haben 🫠 Das Ende fand ich irgendwie voll langweilig und ich musste mich ein wenig durchquälen.

Cozy Crime ☕️🔪
Ich bin was Krimis angeht total unerfahren, normalerweise lese ich ganz andere Sachen. Aber ich muss sagen so zum Einstieg hat es mir gefallen. Stellenweise bißchen langatmig, sodass ich wieder zwischen drin 2 andere Bücher gelesen habe🙈 Ich bin Krimis nicht ganz abgeneigt und würde auch noch andere lesen. Aber ich merke zumindest bei dem Buch das es nicht ganz mein Genre ist. Schreibstil war auch ganz gut. Trotz allem hat mich das Buch nicht ganz abgeholt. Mir war es auch nicht spannend genug, viel hin und her. Kann man definitiv lesen, aber wirklich was verpassen tut man auch nicht. 😊
Spannend, amüsant, sympathisch - mit kleinen Längen
Der Klappentext schreit nach amüsanter Lektüre und hey, das war es auch. Allein die Tatsache, dass hier eine Putzkraft und ein nicht ganz so erfolgreicher Schriftsteller, der auf der Suche nach neuen Ideen ist, ermitteln, ist absurd wie herlich zugleich. Dabei bietet das Buch aber auch sehr ernste Themen, nicht nur weil hier gemordet wird sondern vielmehr im späteren Verlauf des Buches wenn es Richtung Auflösung geht. Das hält den Leser bei Laune, weil es immer wieder sehr spannend wird. Leider hatte das Buch ein paar Längen, bei knapp 460 Seiten gab es ein paar kleine Wiederholungen und hier und da hätte man Szenen kürzen können, somit hat dem Krimi manchmal etwas Pepp gefehlt. Dennoch beweißt Whyte mit ihrem Debüt, dass sie raffiniert arbeitet. Sie hat nicht nur einen lockeren Schreibstil, nein, sie beweißt Fingerspitzengefühl bei ihren Charakteren, beim Verweben der Geschichte um am Ende ein großes Ganzes herauszubekommen. Somit haben wir hier Hobbydetektive in einem wunderbar konstruierten Kriminalfall in einem Gebäudekomplex – ein bisschen wie bei der genialen Serie “Only Murders in the Building” (die ich mal weiterschauen sollte 😂) – spannend, amüsant, sympathisch... aber mit ein paar Längen.

Spannend, humorvoll aber leider etwas langatmig.
Freunde. Nachbarn. Verdächtige? Eine spannenden und sehr humorvoll geschriebene Geschichte. Ein Dreifach-Mord und private Ermittlungen - super spannend! Mit der Auflösung habe ich nicht unbedingt gerechnet. 🫣 100 Seiten weniger hätten dem Buch gut getan. 😊
Ein leichter britischer Krimi mit sehr sympathischen Hobby-Ermittlern. Das Duo hat mir echt gefallen und auch alle anderen Bewohner waren gut ausgearbeitet. Zwischendurch hatte es mal kurze Hänger, viel wurde doppelt erzählt, aber trotz allem hat es mich sehr unterhalten. Für Fans von "Hotel Ambrosia" und "OMITB".
Ich brauche mehr von Marchfield Square! Humorvoll, mysteriös und unvorhersehbar.
Eigentlich ist das Leben in Marchfield Square recht beschaulich und gemütlich. Jedenfalls bis ein Mord in der Wohnanlage die Bewohner mächtig aufschreckt. Zum Glück hat Celeste, die Vermieterin von Marchfield Square, schon eine Idee, was sie gegen die Angst ihrer Mieter tun kann. Der Mord muss aufgeklärt werden! Und zwar von niemand anderem als Audrey, ihrer Putzfrau, und Lewis, dem stillen Schriftsteller, der nur an seinen nächsten Roman denkt. Ob Celeste klar war, dass mit Audrey und Lewis Welten aufeinander krachen? Während Audrey nämlich gut mit Menschen umgehen kann, tritt Lewis von einem Fettnäpfchen ins nächste und verhält sich dabei in etwa so behutsam wie ein Elefant im Porzellanladen. Kann das ungleiche Team den Fall von Marchfield Square trotzdem auflösen? Schon bald gibt es nicht nur eine heiße Spur... Meine Meinung: Dieser Cosy Crime hat von der ersten Seite an Spaß gemacht. Wer einen gemütlichen Roman mit einem mysteriösen Mordfall, sehr eigensinnigen Charakteren und einer schnellen Handlung sucht, ist hier richtig. Der Schreibstil ist einnehmend und leicht, sodass man in kürzester Zeit durch die Seiten fliegt. Aber: Jedes noch so kleine Detail könnte am Ende wichtig sein, man muss also aufmerksam lesen. Celeste hat mich durch ihre Art schon zu Beginn in ihren Bann gezogen. Die alte Dame, die ihre Zeit damit verbringt, am Fenster zu sitzen, ihre Mieter mit einem Fernglas zu beobachten und dabei das ein oder andere Geheimnis erfährt, gab mir im Verlauf des Romans immer mehr Rätsel auf. Eine Mischung aus Jessica Fletcher (Mord ist ihr Hobby) und Miss Marple. Etwas eigen und starrsinnig, aber dennoch absolut liebenswürdig. Auch Audrey war mir durch ihre sensible Art gleich sympathisch, wohingegen mir Lewis mit seiner Tollpatschigkeit und der nicht ganz so vorteilhaften Eigenschaft, jedem ungewollt auf den Schlips zu treten, sehr leid tat. Aller Anfang ist schwer, und so war es umso schöner mitzuverfolgen, wie sich Audrey und Lewis durch die Zusammenarbeit besser kennenlernen. Der Stil von Marchfield Square hat mich an Agatha-Christie-Romane erinnert. Die Handlung entwickelt sich schnell, an Verdächtigen mangelt es nicht und schon bald findet eine Befragung nach der nächsten statt. Spannende Szenen sind einige vorhanden und unsere Hauptcharaktere recherchieren gründlich. Das war vor allem deshalb sehr spannend für mich, weil ich selbst niemals die Schlüsse gezogen hätte, die Audrey und Lewis sich zusammengebastelt haben. Stattdessen war ich die ganze Zeit auf der falschen Fährte. Beim Lesen hatte ich zwar ständig neue Gedankenansätze, die verliefen jedoch genauso schnell wieder im Nichts, wie sie gekommen waren. So konnte ich praktisch bis zur letzten Seite mitfiebern. Ein großer Pluspunkt ist außerdem der britische Humor: haarscharf an der Kante zu makaber. Schon die Eingangsszene hat gezeigt, dass man mit viel Humor rechnen kann und vor allem Lewis trägt mit seiner Art zu einigen Schmunzelmomenten bei. Gegen Ende wurde es noch einmal extra spannend, was mich die letzten hundert Seiten in einem Rutsch verschlingen ließ. Für mich war es bis zum Schluss ungewiss, wie die Geschichte ausgeht und was nun wirklich hinter dem Verbrechen steckt. Wenn dann schließlich auch die letzten Puzzlestücke an ihren Platz fallen und endlich alles Sinn ergibt - das war einfach ein tolles Gefühl. Das letzte Kapitel hat mich dann noch einmal sehr überrascht und mit offenem Mund zurückgelassen. Ein fantastischer Roman, der gemütliche Lesestunden garantiert. Dazu noch mit einem mehr als zufriedenstellenden Ende, das auf eine Fortsetzung hoffen lässt. Nicola Whyte hat mich mit ihrem Debüt absolut überzeugt.
Gelungenes Debüt, eine äußerst unterhaltsame Mischung!
**** Mein Eindruck **** Ich bin restlos begeistert von diesem Buch. Das Setting hat mich schon ab Seite 1 gepackt, und Celeste fand ich von Anfang an unglaublich interessant. Wer wartet schon darauf, dabei zuzusehen, wie die Ehefrau die Leiche ihres Ehemanns findet? Celeste tut genau das – aber ihre Absichten sind ganz anders, als man erwartet. Und genau das macht dieses Debüt zu einem erfrischenden Krimi. Ich habe es sehr genossen, auch die Perspektiven von Audrey und Lewis zu verfolgen – was für besondere Persönlichkeiten! Ganz anders als Celeste gedacht, und gerade deshalb war es spannend zu sehen, wie sich ihre Rollen im Laufe der Geschichte entwickeln. Das Zusammenspiel der drei Figuren ist großartig gelungen. Die Ermittlungen waren durchweg interessant. Ich konnte der Handlung sehr gut folgen und hatte großen Spaß daran, selbst mitzurätseln. Der Spannungsbogen war fesselnd und hielt bis zum Schluss – gleichzeitig bringt das Buch viele cozy Elemente mit, die wunderbar unterhalten. Die Atmosphäre, geprägt durch den engen Schauplatz, hat mich bis zum Ende getragen, und auch die letzten Szenen waren stimmig und besonders. Der Schreibstil der Autorin ist eine Wucht: flüssig, bildhaft, unterhaltsam und spannend. Die Dialoge sind hervorragend – insgesamt einfach rund und mitreißend geschrieben. **** Empfehlung? **** Cozy-Crime-Fans und Leserinnen, die Krimis in begrenzten Schauplätzen mit selbsternannten Ermittlerinnen lieben, sollten dieses Buch unbedingt lesen. Eine ganz große Empfehlung für dieses Debüt – erfrischend und originell!
Marchfield Square war erfrischend unterhaltsam! Unerwarteterweise hat es auch perfekt zum Herbstwetter gepasst. Die Geschichte ist spannend und so voller Verdächtiger, dass es anfangs schwerfiel den Überblick zu behalten. Das hat sich zum Glück aber schnell gelegt und dann konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen! Die Charaktere waren echt gut ausgearbeitet. Ein Buch, bei dem keine Langeweile aufkam!
Ein wirklich gemütlicher Krimi. 🫶🏼
Ich war wirklich gespannt, was da auf mich zukommt. Es war ein cozy Krimi, mit einem richtig angenehmen Schreibstil. Durch die relativ kurzen Kapitel ist man nur so durch die Seiten geflogen. Die Protagonisten Audrey, Lewis und Celeste waren sehr sympathisch. Anfangs war es für mich etwas schwierig bei den vielen verschiedenen Namen und der komplizierten Wohnsituation den Durchblick zu behalten. Allerdings hat die Karte zu Beginn des Buchs dabei sehr geholfen. Die Story war wirklich spannend, ich könnte es mir auch gut als Fernsehserie vorstellen. Das Ende kam für mich sehr überraschend und hat mich kurz sprachlos gemacht. Sehr zu empfehlen.

Spannende Ermittlung durch eine Putzfrau und einen Schriftsteller
Insgesamt ein spannendes Buch mit einem außergewöhnlichen Ermittler-Duo. Anfangs musste ich mich etwas an die Charaktere gewöhnen, aber mit der Zeit wurde ich warm und die Handlung war durchgehend spannend. Der Plot am Ende und die einzelnen Hinweise aus der Ermittlung sind mittel geeignet um mitzuraten, aber dennoch nicht absurd. Insgesamt ein gutes Buch - gern mehr!
Wie gut kennst du deine Nachbarn?
Dieses Buch war für mich eine echte Premiere, denn ich habe schon ewig kein Hörbuch mehr gehört, irgendwie konnte ich mich nie damit anfreunden. Dann stolperte ich über Marchfield Square und dachte mir: „Wieso nicht mal hören statt Lesen?“ Doch worum geht es überhaupt? Im Wohnkomplex Marchfield Square kommt es zu einem Mordfall, die Polizei tappt im Dunkeln und die Bewohner sind verunsichert. War es einer von ihnen oder wie ist der Mörder unbemerkt eingedrungen? Die Besitzerin Celeste setzt zwei ihrer Bewohner auf den Fall an: ihre Putzfrau Audrey, die jeden im Square persönlich kennt und den zurückgezogen lebenden Schriftsteller Lewis. Können die zwei aufdecken, was die Polizei übersieht? Die Handlung entfaltet sich langsam aber stetig und führt einen Haufen toller Charaktere ein. Die Sprecherin vertont diese wirklich toll und man merkt immer, wenn sie von einem zum anderen wechselt. Allerdings hätte ich am Anfang echt eine Übersicht gebrauchen können (im Print ist diese wohl vorhanden). Ich wusste manchmal nicht mehr, ob ich besagte Person schon kenne oder nicht, denn ich wurde von der Flut an verschiedenen Charakteren etwas erschlagen. Doch nachdem ich mich hineingefunden hatte, hat mich die Handlung in ihren Bann gezogen. Auch wenn zwischendurch nicht so viel passiert, sind mir die Figuren sympathisch und ich wollte unbedingt wissen, worauf das Ganze hinauslaufen soll. Ich bin ein Fan von guten Detektivgeschichten und wurde hier nicht enttäuscht, denn die Plot Twists habe ich absolut nicht kommen sehen. -Fazit- Für mich ein gutes Buch mit einer interessanten Handlung und grandiosen (aber etwas zu vielen) Charakteren. Das Hörbuch ist wunderbar eingesprochen und hat mir wirklich gut gefallen. Manchmal ist mir die Handlung aber doch einen Tick zu lang auf der Stelle getreten, da hätte ich es mir etwas kürzer gewünscht.
Schön geschrieben und gemütlich
Zuerst, ich bin ein Fan von Only murder in the building. Darum musste ich mir dieses Buch einfach kaufen, nachdem mich die Kurzbeschreibung neugierig gemacht hatte. Es ist kein klassischer Krimi, sondern eher gemütlich, wie ein Roman geschrieben. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, das mag ich sehr. In jedem Kapitel wird die Geschichte weitererzählt, aber aus Sicht einer anderen Person. Durch die kurzen Kapitel war ich geneigt immer noch eins zu lesen und noch eins. Die Geschichte ist sehr gut geschrieben und macht wirklich Freude zu lesen. Es ist spannend, logisch und es gibt die ein oder andere interessante Wendung. Es werden immer mal wieder andere Optionen eingestreut, bzw. andere Verdächtige. Die beiden „Ermittler“ könnten unterschiedlicher gar nicht sein, ergänzen sich aber perfekt. Im letzten Kapitel klang es, als würde diese Geschichte noch nicht zu Ende sein. Ich hoffe also sehr auf eine Fortsetzung. Wer gemütlich mit einem Tee, in eine Decke gekuschelt ein schönes Buch lesen möchte, der ist hier gut bedient. :)
Schöner englischer Cosy Crime
Im Marchfield Square wird ein Toter gefunden und verdächtigt wird seine Frau. Celeste, die Vermieterin, ist von ihrer Unschuld jedoch überzeugt und beauftragt Audrey und Lewis mit den Ermittlungen. Audrey und Lewis sind ein wirklich interessantes Ermittlerduo, sie Putzfrau und er Schriftsteller. Und neben den eigentlichen Ermittlungen lernt man die beiden immer besser kennen. Die Dynamik der beiden hat mir sehr gefallen und sie waren mir sehr sympathisch. Nach einer weiteren Leiche steigt dann auch die Spannung langsam und stetig an. Für mich hatte das Buch genau die perfekte Mischung aus speziellen Charakteren, die es für einen Cosy Crime braucht und Spannung. Die Auflösung kam auch recht unerwartet und ich habe bis zum Ende gerätselt. Ich würde jederzeit an den Marchfield Square zurückkehren!
BuddyRead mit der lieben Toni 🫶🏼
Als ich mir “Marchfield Square” als Lesejury Prämie geholt habe, waren meine Erwartungen nicht allzu groß, doch aktuell bin ich für viele Krimis zu haben. Grundsätzlich hat mir die Story des Buches gefallen und auch das Londoner Setting am Marchfield Square war ein authentischer Schauplatz. Dennoch gibt es für mich leider mehrere Kritikpunkte… Nicht nur kam ich ständig mit all den Charakteren durcheinander (es gibt 10 Parteien am Square und dann noch viele Außenstehende…), sondern auch der Schreibstil hat meinen Lesefluss ziemlich beeinträchtigt 😢 Am schwerwiegendsten ist für mich allerdings die Tatsache, dass einige der Handlungen und Plot Twists so kompliziert waren, dass ich sie schlichtweg nicht verstanden habe. So war mir selbst das Ende bzw. die finale Auflösung des Falles nicht ganz klar, was das Leseerlebnis natürlich negativ beeinflusst 😕 Dennoch gebe ich 3✰, denn Potenzial hat das Ganze definitiv - nur leider scheiterte es an der Umsetzung. Falls allerdings jemand mehrere komplexe Zusammenhänge in Krimis liebt: Dieses Buch ist für euch perfekt! 🔎

Kurzweilig und very british!
"Marchfield Square" ist der Debütkrimi von Nicola Whyte und lässt sich sehr gut lesen. Wenn es einen neuen Krimi von ihr gibt, werde ich sicher wieder zugreifen. In der durch spezielle Tore gesicherten Wohnanlage von Celeste van Duren leben in 10 unterschiedlich großen Appartements Celeste und ihr Butler Dixon und viele andere sehr unterschiedliche Menschen. Von der Putzfrau bis zur ehemaligen Schauspielerin ist alles vertreten. Alles ist friedlich, bis eines Tages Richard Glead ermordet aufgefunden wird. Celeste, die um den guten Ruf ihrer Wohnanlage besorgt ist, bittet die Putzfrau Audrey und den (nicht sehr erfolgreichen) Schriftsteller Lewis zu ermitteln, da sie nicht glaubt, dass Linda Glead ihren Ehemann ermordet hat. Audrey und Lewis beginnen mit den Ermittlungen. Sie ist empathisch und extrovertiert und kennt alle Nachbarn in der Anlage. Lewis dagegen ist ein Eigenbrötler, kennt seine Nachbarn nicht und beteiligt sich an keinen Nachbarschaftsaktionen. Diese Konstellation führt anfangs zu Reibereien zwischen den beiden. Im Verlauf des Krimis werden sie immer mehr zum Team. Die Ermittlungen führen uns durch die Wohnlage, wir lernen nach und nach die Nachbarschaft kennen. Auch das (natürlich neblige) London kommt nicht zu kurz. Whyte schreibt sehr bildhaft, ich hatte zu jedem der im Krimi auftretenden Personen ein bestimmtes Bild vor Augen. Die Schreibweise, die durch Chat-Protokolle unterbrochen wird. lockert die Handlung auf, ebenso Auszüge aus dem Krimi, den Lewis gerade schreibt. Als Vorlage nutzt er die aktuellen Ermittlungen. Ich hatte beim Ebook ein paar Schwierigkeiten, da ich zum Lesen der Chats die Schrift immer sehr verkleinern musste. Die auf der rechten Seite stehenden Chats wären sonst nicht lesbar gewesen. Insgesamt haben mir das Setting und die Protagonist:Innen gut gefallen (besonders Audrey mit ihrer erfrischenden Art). Die Erzählweise aus unterschiedlichen Perspektiven hat gut zur Handlung gepasst. Es gab ausreichend Stoff zum Miträtseln. Ich hatte anfangs eine Ahnung, bin dann wieder von dieser Lösung abgekommen und hatte schlussendlich dann doch den richtigen Riecher. Das Cover passt richtig gut! Celeste, die alles aus ihrem Appartement beobachtet, im Fernglas zu sehen die Ermittler Audrey und Lewis. Ein kurzweiliger Krimi, very british und atmosphärisch, der sich gut weg lesen lässt. Wer Spaß am Donnerstagsmordclub hat, wird diesen Krimi mögen. Den Punkt Abzug gibt es wegen der Lesbarkeit des Ebooks.
Rezension 📚 Marchfield Square - Nicola Whyte
In Marchfield Square passieren gleich zwei Morde. Aus diesem Grund beauftragt die Eigentümerin einen eher unsympathischen, in sich gekehrten, Autor und eine liebevoll, empathische Putzfrau, damit die Morde aufzuklären. Kingt lustig? Ist es auch! Der Schreibstil war durchweg gut und flüssig. Es enstand immer eine gewisse Nähe zu der Situation und auch zu den Protagonisten, was ich wirklich super fand. Es erinnert ein wenig an die Serie "Only Murders in the Building" und hat einen gewissen Charme und Witz. Genau das macht für mich auch ein gutes Cozy Crime Buch aus. Lewis wirkt anfangs unnahbar. Er kapselt sich eher ab und ist ein sehr zurückgezogener Autor, der schon eine Weile kein gutes Buch mehr veröffentlicht hat. Daher nutzt er diese Gelegenheit auch direkt um einen neuen Krimi zu schreiben. Die Entwicklung von Lewis ist wirklich herzerwärmend. Anfangs ist er noch sehr schroff und wirkt oft empathielos. Allerdings lernt er schnell von Audrey, die das genaue Gegenteil von ihm ist. Zusammen sind sie ein wirklich süßes Duo und es hat unheimlich viel Spaß gemacht sie zu begleiten. Die Wendungen und er Plot waren in sich schlüssig und ich fand es toll, wie man die ganze Zeit miträtseln konnte. Am Ende kam es dann ganz anders als erwartet! Wirklich schön durchdacht. Stellenweise zog es sich leicht, da hätte ich mir etwas mehr Schwung gewünscht. Dies ist allerdings auch schon mein einziger Kritikpunkt. Wenn ihr gerne gemütliche Krimis mit Witz lest oder einfach mal ein anderes Genre probieren wollt, kann ich euch dieses Buch wirklich ans Herz legen!

Alsooo leider war das Buch nichts für mich. Es gab mir zu viele Verdächtige und zu viel Fragerei, sodass ich oft das Gefühl hatte, es zieht sich in die Länge. Wie immer mein Standardsatz: „Es war mir etwas zu lang.“😅🙄 Das Setting war schön und die Grundidee eigentlich gut, aber insgesamt hat es mich nicht überzeugt. Kann man mal lesen, muss man aber nicht. Mood inspired by the book 🌸 not official 🌸 AI-generated 🌸 floral reinterpretation ✨

Eine kleine sichere, hübsche Wohnsiedlung mit ausgewählten Bewohnern. Eine ältere Dame als Oberhaupt. Und eine Putzfrau, die mit einem Krimiautor herausfinden soll, wer den Mord begangen hat? Marchfield Square war mein erster Krimi und ich muss sagen, das Genre spricht mich nun auf jeden Fall an. Der Schreibstil war angenehm leicht, auch wenn die Übersetzung ins Deutsche nicht ganz so perfekt war an einigen Stellen. Wir bekommen die Story in 3 POV's und das aus der Erzählerform, was ich eigentlich nicht mag, aber hier gepasst hat. Die Kombination aus Audrey, die super liebevoll und hilfsbereit ist und Lewis, der nach 5 Jahren nicht mal die Namen seiner Nachbarn kennt und gerne ins Fettnäpfchen tritt, die den Mordfall untersuchen sollen, hat mir sehr gut gefallen. Für mich war es cozy, misteriös, unterhaltsam und auch spannend. Ich habe gefühlt jeden verdächtigt und war mir so sicher, dass ich weiss wer es ist, aber dann hat sich wieder alles gewendet und ich lag wieder falsch. Alles war miteinander verstrickt und zwischenzeitlich hat es sich in die Länge gezogen, was die Spannung ein wenig abbauen lassen hat. Das Ende kam dann schon eher wieder an meine ursprüngliche Vermutung dran und irgendwie war es auch genial. Ich kann euch dieses Buch empfehlen, wenn ihr mal Lust auf cozy mystery habt und ein leichtes, unterhaltsames Buch lesen möchtet. Oder wenn ihr so wie ich, mal einen Krimi ausprobieren möchtet.

Ein Mord und ein ganzes Haus voller Verdächtiger 🔪
„10 Marchfield Square“ von Nicola Whyte ist ein wunderbar atmosphärischer Cozy-Mystery-Roman, der mit viel Charme, leiser Spannung und einer Prise Humor überzeugt. Schon das Setting, ein elegantes, leicht geheimnisvolles Apartmenthaus mit exzentrischen Bewohnern, hat mich sofort begeistert. Die Geschichte lebt vor allem von ihren Figuren. Jede Nachbarin und jeder Nachbar wirkt individuell, facettenreich und trägt ein kleines Geheimnis mit sich, das Stück für Stück ans Licht kommt. Die Erzählerin, die neugierig durch ihr Fernglas die Geschehnisse beobachtet, sorgt für eine humorvolle und gleichzeitig leicht melancholische Perspektive. Das Zusammenspiel von Nachbarschaftsdrama, persönlicher Entwicklung und einem feinen Hauch Krimi macht das Buch zu einem fesselnden und zugleich warmherzigen Leseerlebnis. Das Gefühl, mitten in einem charmanten britischen Viertel zu stehen und mitzueraten, macht großen Spaß. Der Spannungsaufbau ist eher ruhig und entfaltet sich langsam, was perfekt zu einem Cozy Mystery passt, jedoch an wenigen Stellen etwas zu gemächlich wirkt. Wer sehr rasante Thriller erwartet, könnte hier etwas Geduld brauchen. Die Erzählperspektive hat mich anfangs etwas abgeschreckt, aber nach einiger Zeit kam ich dann gut in die Story rein. Insgesamt ist es ein stilvoller, kluger und stimmungsvoller Roman über Gemeinschaft, Geheimnisse und die Frage, wie gut man seine Nachbarn wirklich kennt.

Absolute Only Murders in the Building Vibes
Cozy Crime Lieder hat mich die Geschichte zum Ende hin ein wenig verloren da ich mit gerätselt habe und sicher war wer es gewesen sein musste aber die Geschichte nochmal eine Abstecher macht zu einer anderen verdächtigen Person. Das hätte es für mich nicht gebraucht. Aber alles in allem hatte ich viel Spaß mit dem Buch und werde den Folgeband auf jeden Fall auch lesen.

Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Ein rätselhafter Mord und ein Haus voller Verdächtiger
Marchfield Square. Wie eine Oase im Herzen der Großstadt verströmt die elegante Londoner Wohnanlage das Gefühl von Behaglichkeit und Sicherheit. Bis zu jenem Tag, als Richard Glead, einer der Bewohner, erschossen in seiner Küche aufgefunden wird. Der gewaltsame Todesfall veranlasst die energische Vermieterin Celeste van Duren zu sofortigem Handeln. Ein Mord in ihrem Haus stört den Ordnungssinn der vornehmen alten Dame empfindlich. Und da sie der Polizei nicht allzu viel zutraut, beauftragt sie kurzerhand zwei Mieter mit diskreten Nachforschungen: ihre temperamentvolle Putzfrau Audrey und den eigenbrötlerischen Schriftsteller Lewis. Auf Spurensuche in der illustren Nachbarschaft erkennen diese bald: In Marchfield Square gibt es viele pikante Geheimnisse - und noch mehr Verdächtige ...
"Ein beeindruckendes Debüt - mit Raffinesse und Charme lüftet dieser Krimi die dunklen Geheimnisse hinter den Fassaden einer exklusiven Nachbarschaft." Janice Hallett
Book Information
Author Description
Nicola Whyte studierte Theaterwissenschaft an der Universität Aberystwyth und verbrachte anschließend viele glückliche Jahre als Buchhändlerin, bevor sie schließlich Webentwicklerin wurde. Heute ist sie Mitinhaberin einer Digitalagentur im West Country. Ihrer Liebe zu Büchern ist sie treu geblieben. Mit Marchfield Square hat sie ihr Krimidebüt vorgelegt, das beim Daily Mail First Novel Award den ersten Platz belegte. Nicola Whyte lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Stonehenge in Wiltshire.
Posts
Marchfield Square ist mir durch das schöne Cover direkt ins Auge gefallen, also habe ich es direkt aus der Buchhandlung mitgenommen. Es handelt sich hier um Cozy Crime, demnach ist die Story relativ ruhig gestaltet. Nachdem in einer gesicherten Umgebung ein Mord geschieht, setzt die Besitzerin der Anlage zwei weitere Bewohner auf die Aufklärung an. Zuerst hatte ich bei den vielen Namen etwas Schwierigkeiten, in die Geschichte einzutauchen, aber es gibt vorne eine Karte, so dass ich mich dort orientieren konnte. Als ich dann alles zuordnen konnte, stieg auch nach und nach die Spannung. Die Personen sind liebenswert und rührig, nebenbei gibt es immer noch eine kleine Prise des englischen Humors. Es ist eine liebenswerte, leicht spannende Story, die allerdings kleine Längen aufweist. Dennoch hat mich das Buch gut unterhalten, die Auflösung ist schlüssig und es gab noch einen guten Twist.
Ein wirklich spannender Krimi bei dem man zum miträtseln animiert wird. Trotz der Erzähler-Perspektive war ich sehr schnell in der Story und kam problemlos durchs Buch. Die ganzen Verwicklungen der Bewohner, die Ermittlungen der Putzfrau und des Autors sowie das Setting gefielen mir sehr gut. Ständig wurde man auf eine falsche Fährte gelockt und hat jeden mal verdächtigt. Die Auflösung war dann gut und stimmig, konnte mich auch nochmal überraschen.
Wenn die Putzfrau mit dem Schriftsteller ermittelt.... ...kommt dabei ein gelungener und unterhaltsamer Krimi raus. Marchfield Square ist ein klassischer Whodunnit Krimi, der in einem begrenzten Areal spielt und, mit einer überschaubaren Anzahl an Personen, eine spannende Krimigeschichte rund um Erpressung, Anlagebetrug und Kunstfälschung erzählt. Ich mochte sowohl den Stil, als auch die Art wie die Geschichte erzählt wird sehr gerne. Das Buch ist einfach und flüssig zu lesen, die Handlung rasant und einnehmend. Man folgt den unterschiedlichen Perspektiven von Audrey (alias "die Putzfrau"), Lewis (alias "der Schriftsteller") und Celeste van Duren (Besitzerin des Apartmentkomplexes Marchfield Square), die alle drei zwar etwas klischeehaft, deswegen aber nicht weniger sympathisch sind. Vor allem Audrey und Lewis durchlaufen eine stetige Entwicklung und können mit ihren Charaktereigenschaften ihren Verhalten überzeugen. Der Fall an sich ist nicht unbedingt spektakulär, hat bei mir aber für gute Unterhaltung und Spaß beim miträtseln gesorgt und ich mochte den kleinen Twist am Ende, der vielleicht sogar auf weitere Bände hoffen lässt. Alles in allem ein sehr solider Debütkrimi, der mich mit seinem Charme und einer ordentlichen Brise britischem Humor begeistert hat, definitiv eine Empfehlung für alle Krimifans.
Ein richtig gutes Buch das ich nicht weg legen wollte. Ich kann es nur empfehlen. Ich habe mit gerätsel wer es sein könnte und warum. Ich war vom Ende richtig überrascht und schockiert, also damit hat ich nicht gerechnet. Ich fand die Charaktere richtig spannend und diese ganze Hausgemeinschaft. Ich hoffe es kommt noch mehr von der Buchreihe. Ich habe das durch einen Zufall in der Stadtbibliothek gesehen und der klappentext hört sich richtig gut an. Ich hätte in der Buchhandlung nicht dazu gegriffen.
Ein wirklich grandioses Cozy-Crime Debüt der Autorin! Ich habe mich wirklich unglaublich gut unterhalten gefühlt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es war durchgehend spannend und man kommt nicht drumherum mitzurätseln. Die Story wird aus drei Perspektiven erzählt, in schönen kurzen Kapitel. Das britische Setting war auch ganz toll und die Protagonisten sehr sympathisch. Ich würde mich freuen, mehr von der Autorin und tatsächlich auch von Audrey und Lewis zu lesen.
Es gibt Krimis, die liest man. Und es gibt Krimis, in die man einzieht. 🏡💫 Marchfield Square gehört ganz klar zur zweiten Sorte.
Diese Wohnanlage mitten in London – abgeschirmt, grün, fast ein bisschen aus der Zeit gefallen 🌳🏘️ – fühlt sich von der ersten Seite an wie ein sicherer Ort. Ein Ort, an dem Menschen gelandet sind, die irgendwo anders nicht mehr reinpassten. Und genau das macht diesen Roman so besonders: Er ist nicht nur ein Krimi, sondern ein Zuhause voller Geschichten 📖❤️. Als ein Mord geschieht 💀, zerbricht diese Behaglichkeit – aber nicht das Herz des Romans. Stattdessen beginnt etwas, das ich liebe: zwei sehr unterschiedliche Menschen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben wollen, fangen an zu ermitteln 🕵️♀️🕵️♂️. Audrey, klug, direkt, voller Leben 🌟. Lewis, verschlossen, beobachtend, ein stiller Denker 🤓. Was daraus entsteht, ist kein lautes Ermittlerduo, sondern eines, das sich leise, ehrlich und glaubwürdig entwickelt. Mit Dialogen, die sitzen 🎯. Mit Momenten, die berühren 💛. Und mit einer Dynamik, die nie forciert wirkt. Was mich besonders begeistert hat: Dieser Krimi lebt nicht von Action 💥, sondern von Menschen. Von Nachbar:innen mit Vergangenheit 🏘️. Von kleinen Geheimnissen 🤫. Von Beziehungen, die langsam sichtbar werden 🌿. Jede Figur fühlt sich echt an, nicht wie Mittel zum Zweck der Handlung. Der Ton des Buches ist dabei genau richtig: spannend 🔍, aber nie brutal. warm 🧡, aber nie kitschig. humorvoll 😏, ohne albern zu sein. Und dann dieses Setting 🌳🏡. Dieser Hof. Diese Bänke. Diese Gespräche zwischen Tür und Angel 🪟. Ich wollte dort bleiben. Ich wollte wissen, wer diese Menschen sind, selbst wenn es gerade keinen Mord gegeben hätte. Marchfield Square ist ein Krimi mit Seele ✨. Einer, der zeigt, dass Spannung und Menschlichkeit wunderbar zusammengehen 🤝. Und ein Debüt, bei dem ich nur sagen kann: Ja bitte, mehr davon 🙌💛. Für mich: ein absolutes Highlight ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️. Für Krimi-Fans mit Herz: eine klare Empfehlung 💌🔍💥.
Marchfield Square ist eine gepflegte Wohnanlage in London, vermietet von Celeste van Duren. Sie hat ihre Wohnungen nur an gute Menschen vermietet, denkt sie. Bis während der Bonfire Night Richard Glead ermordet wird. Es stellt sich heraus, dass er in fiese Machenschaften verwickelt war und seine Frau Linda schlug. Celeste will unbedingt den Mörder finden, bevor die Polizei es tut und bittet die Mieter Audrey Brooks und Lewis McLennon, Nachforschungen anzustellen. Finden sie den Mörder? Spannender Krimi mit tollen Wendungen. Hat mich voll an die Serie „Only Murders in the Building“ erinnert. Klare Empfehlung!
🔪 Agatha Christie lässt grüßen… 🔪
Ein Mordfall in einer Wohnanlage und wer ermittelt? Natürlich eine Putzfrau und ein Autor. Das Buch hat die richtige Menge an Spannung ohne total blutig zu sein. Jeder Bewohner hat seine Geheimnisse. Wem kann man also vertrauen? Das Ende war überraschend obwohl es von Anfang an doch offensichtlich war.
Einfach spannend und entzückend
Ich weiß nicht genau, woher das kommt, aber wenn es im Einband um eine alte Dame geht, die einen Mord aufklären möchte, bin ich sofort dabei! 🥰 Marchield Square hatte für mich den perfekten Spannungsbogen – Audrey und Lewis decken nach und nach immer mehr Hinweise auf, und während man ganz unschuldig mitfiebert und miträtselt, schleichen sich beide mit ihren so unterschiedlichen Charakteren direkt ins Herz. Es war einfach entzückend. Ich hoffe sehr, dass noch viele weitere Geschichten von Celeste van Duren folgen.
Cosy Crime-Debüt
Mit MARCHFIELD SQUARE hat Nicola Whyte ihr Krimidebüt vorgelegt. Das Buch sieht gut aus. Der Klappentext macht Lust auf mehr. Die Geschichte hat mir tatsächlich großen Spaß bereitet. Alles dreht sich um einen rätselhaften Mord in einem Haus voller Verdächtiger. Wir haben hier einen richtig schönen britischen Cosy Crime, wie er zwischendurch einfach mal Balsam für die Seele ist. . Das Setting ist genau mein Geschmack. Die elegante Wohnanlage in London versprüht einen Hauch von Eaton Place-Charme. Die Story erinnert an klassische Krimis im Stil von Agatha Christie. Die Ausgangssituation hat aber auch etwas von Hitchcocks DAS FENSTER ZUM HOF. Alle Anleihen, die Nicola Whyte hier nimmt, nimmt sie gut, so dass ihr Krimi ein echtes Lesevergnügen ist. Die tollen Charaktere, besonders die der Protagonsiten, tun ihr Übriges dazu. Erzählt wird aus drei Perspektiven. Celeste ist die Vermieterin, die die Fäden in der Hand hält. Sie spannt ihre Putzfrau Audrey und den erfolglosen Krimiautor Lewis als Ermittlerduo zusammen. Ein ungleiches Paar, das eine gute Dynamik entwickelt. Beide führen zahlreiche Befragungen durch. Das ergibt einen richtig schönen Whodunnit mit vielen Spuren und Wendungen, bei dem es nicht langweilig wird. . Es gibt viele Cosy Crime-Reihen auf dem Markt. Die Umsetzung des Genres ist mal mehr, mal weniger gelungen. Nicola Whyte hat ihre Sache für meinen Geschmack echt gut gemacht. Ihr Schreibstil liest sich wie von selbst. Setting, Fall und Charaktere haben mich überzeugt. MARCHFIELD SQUARE ist ein gemütlicher Krimi, aber auch nicht zu gemütlich. Handlung und Akteure sind ständig in Bewegung. Eingestreute Chats sorgen für eine gelungene Abwechslung im Lesefluss. Britischer Humor und eine gute Portion Spannung bringen gute Unterhaltung und kurzweilige Lesestunden. . Angesichts des Endes bin ich gespannt, ob es nochmal zurück an den Marchfield Square geht. Ich könnte mir dieses Debüt sehr gut als Reihenauftakt vorstellen. Audrey und Lewis haben definitiv Potenzial, um gemeinsam weitere Fälle zu lösen. Ich würde mich über ein Wiedersehen jedenfalls freuen.

Ein rätselhafter Mord und ein Haus voller Verdächtiger
Im Herzen von London liegt die Wohnanlage Marchfield Square, die eisern von der Vermieterin Celeste bewacht wird. Die alte Dame wird dabei unterstützt von ihrem Butler Dixon. Und ihre Bewohner in Marchfield Square hat sie mit Bedacht ausgesucht. Auf ihre Bewohner lässt sie nichts kommen und sorgt mit ihrem Anwesen für Sicherheit und Behaglichkeit. Bis eines Tages ein Mord passiert. Ein Bewohner liegt erschossen in der Küche seiner Wohnung. Schnell wird klar, hier muss Celeste handeln. Sie beauftragt kurzerhand die Putzfrau Audrey und den doch sehr zurückgezogenen Schriftsteller Lewis aus der Wohnanlage, den Fall gemeinsam aufzuklären. Anfangs ist dem doch sehr ungleichen Paar nicht sehr wohl mit der Beauftragung, aber schnell finden beide Gefallen an dem Detektivspiel und die Belohnung von Celeste ist auch nicht zu verachten. Aber was ist, wenn der Mörder nicht von draußen kam, sondern einer unter den Bewohnern ist? Mir hat das Duo Audrey und Lewis sehr gefallen und beide finden immer besser zueinander und ergänzen sich. Der Wechsel in der Geschichte zwischen den beiden Protagonisten fand ich sehr gut und auch die Gedankengänge und Rückschlüsse auf die Morde (ja, es bleibt nicht bei einem Mord) hat mir sehr gefallen. Ich habe mich oft ertappt, wie ich fleißig mit gerätselt habe. Und das Ende hat mich dann doch ein bisschen umgehauen, da ich mit dem Ende doch nicht gerechnet habe. Ein lesenswerter Roman war es auf jeden Fall
Ein cozy Kriminalroman mit britischer Atmosphäre und Witz, schrullige Charaktere und viele Geheimnisse in einer Londoner Wohnanlage. Diese Geschichte hat mir echt gut gefallen! Aus verschiedenen Perspektiven verfolgen wir die Geschehnisse rund um einen rätselhaften Mord im Marchfield Square. Dabei begleiten wir vor allem Audrey und Lewis bei ihren privaten Detektivermittlungen. Ein sehr ungleiches Duo mit Ecken und Kanten, aber durchaus charmant. Es gibt viele Verstrickungen und Geheimnisse zu verfolgen und aufzudecken. Dabei kommt auch der ein oder andere unerwartete Twist auf. Die Spannung kam nicht zu kurz, auch wenn sie an der einen oder anderen Stelle mal etwas abflachte. Der Schreibstil ist auch super und es gibt schöne kurze Kapitel. Es hat mich richtig gut unterhalten und würde mich sehr freuen noch mehr von Marchfield Square zu lesen.

Schöner Cosy-Crime im britischen Style Ruhig und beschaulich ging es bislang im Marchfield Square zu. Celeste, die reiche, etwas exzentrische alte Dame und Vermieterin, sucht sich ihre Mieter nicht nach ihrem Geldbeutel aus, sondern vermietet ihre Wohnungen an Personen, die Unterstützung benötigen. Davon wissen die Mieter selbstverständlich nichts. Durch eine kaputte Hüfte an die Wohnung gefesselt, beobachtet Celeste ihre Mieter aus dem Sessel am Fenster, das Fernglas neben sich. Mit von der Partie ist ihr Butler Dixon. So werden sie Fensterzeugen, dass in einer der Wohnungen plötzlich eine Leiche in der Küche liegt. Es ist Richard, der seine Frau seit längerem misshandelt hat, ein Fall häuslicher Gewalt. Er wird dann auch von seiner Frau gefunden, im Hintergrund Lewis, der ihr in die Wohnung gefolgt ist. Lewis ist junger Krimischriftsteller, der bereits seit Monaten nicht mehr von der Muse geküsst wurde. Nun wittert er die Möglichkeit mittels des Mordes wieder ein Buch schreiben zu können und beginnt sich alles zu notieren. Dabei stellt er fest, dass er die gesamten Nachbarn überhaupt nicht kennt, ganz im Gegenteil zu einer anderen Nachbarin. Audrey ist eine junge Putzfrau, die auch bei Celeste putzt. Celeste engagiert dann auch dieses ungleiche Paar in dem Fall zu ermitteln und ihn aufzuklären, denn in Marchfield Square soll es sicher und ruhig bleiben und beide würden sich dabei gut ergänzen, so die Ansicht von Celeste. Zudem hält keiner seine Frau zu diesem Mord für fähig. Da Audrey das Honorar, was Celeste beiden zahlen will, gut gebrauchen kann und Lewis Stoff für seinen neuen Roman wittert und seinem Tagesjob entfliehen will, sagen beide zu die Ermittlungen aufzunehmen. Dabei sind sie jedoch unterschiedlich wie Feuer und Wasser. Während Audrey sehr liebenswert und emphatisch ist, ist Lewis eher analytisch und direkt, was andere öfter stört. Bei den Ermittlungen kommen sie dem Täter immer näher, können sie den Fall lösen? Mir hat der Cosy-Crime sehr viel Spaß gemacht, anfangs kam ich mir ein wenig wie im Film „Das Zimmer zum Hof“ vor, was sich aber schnell legte. Die Geschichte spielte sich nicht nur am Fenster, sondern auch im Gebäudekomplex sowie außerhalb davon ab. Interessant fand ich die vielen Nachbarn und ihre Geheimnisse, auch die vielen Wendungen, die der Fall einnahm. Das Marchfield Square wurde gut beschrieben, so dass man die Wohnungen, den Innenhof und Garten auch sehr gut vor sich sehen konnte. Auch das ungleiche Ermittlerduo war klasse und so einige Male brachten sie mich zum schmunzeln. Alles ging zwar gemächlich vor sich, die Autorin schreibt aber in einem flüssigen Stil, so dass die Geschichte immer weitergetragen wird. Es kommt jedenfalls keine Langeweile auf. Natürlich habe ich auch fleißig mitgerätselt, ich hatte auch einen Verdacht, der sich am Ende bestätigte, aber so einige Personen/Ereignissen blieben überraschend, was sehr schön war. Der Fall wurde vollständig aufgeklärt, keine Frage blieb unbeantwortet. Das Ende hatte es auch in sich und hatte ich nicht erwartet. Insgesamt ein schöner Cosy-Crime Roman, in dem sehr viel Crime enthalten ist und der die Möglichkeit bietet, dass es eine Fortsetzung geben könnte. Ich empfehle den Roman daher gerne weiter.
Ein solides Buch!
Ich verstehe die aktuellen 3,9 Sterne nicht. Ich fand die Story toll! Die Charaktere waren goldig und die Entwicklungen der einzelnen Beziehungen und Personen ebenfalls. Ich habe die ganze Zeit mitgerätselt und es war wirklich nie langweilig. Ich hatte überlegt nur 4,5 Sterne zu geben, aber dann habe ich mich gefragt, was mir gefehlt hat und das konnte ich nicht beantworten. Nichts hat gefehlt. Deswegen: 5 Sterne🥰😊
Ein Mord, viele Nachbarn und zwei unfreiwillige Ermittler
Marchfield Square wirkt wie eine kleine, elegante Oase mitten in London. Hübsche Fassaden, gepflegte Nachbarn und eine Vermieterin, die alles im Blick hat… manchmal sogar mit Fernglas. Doch die Idylle bekommt Risse, als einer der Bewohner erschossen in seiner Küche gefunden wird. Während die Polizei eher halbherzig ermittelt, beschließt Vermieterin Celeste kurzerhand, selbst aktiv zu werden. Ihre Wahl fällt auf zwei eher ungewöhnliche Hobbydetektive. Putzfrau Audrey, die ohnehin mehr über die Nachbarschaft weiß als ihr lieb ist, und den zurückgezogenen Schriftsteller Lewis, der dringend Inspiration für sein nächstes Buch braucht. Gemeinsam beginnen sie zu schnüffeln und stellen schnell fest, dass in diesem idyllischen Wohnkomplex praktisch jeder etwas zu verbergen hat. 💥 Cozy-Crime mit starken „Only Murders in the Building“-Vibes 💥 ungewöhnliches Ermittlerduo mit viel trockenem Humor 💥 viele Verdächtige und noch mehr Geheimnisse 💥 Atmosphäre statt Action 💥 teilweise ziemlich gemächliches Erzähltempo Was mir besonders gefallen hat, war das Ermittlerduo. Audrey und Lewis könnten kaum unterschiedlicher sein. Sie pragmatisch, aufmerksam und sozial, er eher grummelig, analytisch und sozial ungefähr so geschickt wie ein Einkaufswagen mit blockiertem Rad. Genau diese Dynamik sorgt aber für viele unterhaltsame Dialoge. Auch die Bewohner des Squares sind herrlich skurril und tragen alle ihr kleines Geheimnis mit sich herum. Allerdings muss man sich auf das Tempo einlassen, denn richtige Action gibt es eher wenig. Viele Gespräche, viele Beobachtungen, relativ wenig klassische Thriller-Spannung. Zwischendurch verliert sich die Geschichte etwas in Details und Nebenfiguren, dafür zieht die Spannung Richtung Finale nochmal deutlich an… inklusive eines Twists, der überraschend gut funktioniert. Ein charmanter Cozy-Crime mit skurrilen Figuren und britischem Flair. Manchmal etwas langsam, aber insgesamt sehr unterhaltsam. Mögt ihr lieber rasante Thriller oder solche gemütlichen Krimis mit viel Atmosphäre und zum Miträtseln?
Den Aufbau des Buches fand ich sehr gelungen. Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt. Zwischendrin gibt es kleine Chatpassagen, was ich zur Geschichte sehr passend fand. Die Karte am Anfang um die Wohnsituation der Protagonisten zu verdeutlichen war auch sehr hilfreich. Der Schreibstil war sehr angenehm und klar. Vom Stil her hat mich die Geschichte etwas an die Bücher von Agatha Christie erinnert. Man kann sehr gut miträtseln und es gibt sehr viele Fährten und Wendungen. Die Charaktere fand ich sehr interessant gezeichnet. Sowohl Celeste als auch Audrey mochte ich sehr gerne. Zu Lewis konnte ich jedoch keine richtige Verbindung aufbauen. Sein Witz hat mich nicht so richtig erreicht. Daher hat für mich auch etwas das besondere im Buch gefehlt. Dennoch ist es ein gutes Debut der Autorin. Wer nach einem schönen, gemütlichen Krimi sucht, ist mit diesem Buch sicher gut bedient.

Wer kennt es nicht, man läuft die Straße entlang und man kann sich sicher sein irgendwo gerade eine Gardine leicht zur Seite geschoben. Peinlich wird’s dann, wenn es einen auffällt und die Person anschaut. Und so einen Sheriff begleitete ich in der Marchfield Square. Blöd nur das die „Celeste“ nur eine Leiche aber keine Täter erspart hat. Sie und ihre beiden Rekruten fand ich als Charaktere ganz okay, aber mehr leider auch nicht. Abgeholt haben sie mich tatsächlich nie. Genauso wie die komplette Geschichte. Erwartet hatte ich eine mehr als dubiose Ermittlung voller Schmunzler und eventuell dem ein oder anderen Lacher, weil das ganze so absurd wird, dass es schon wieder gut ist. Bekommen hab ich eine Geschichte, die im Grunde her ganz in Ordnung war, aber mich nicht wirklich zum Schmunzeln oder gar zum Lachen gebracht hat. Es zog sich alles und ich konnte mich eigentlich nie auf die Geschichte komplett einlassen, da ist der Funke halt mal überhaupt nicht übergesprungen. Erzählt wurde das ganze aus verschiedenen Perspektiven mit schön vielen kleinen Kapiteln. Zumindest deshalb bin ich gut durchgekommen. Was soll ich groß sagen, es war okay, hab mir jedoch in allen Belangen mehr erwartet.

Seit dieses Buch mal eine Lesejury Prämie war, wollte ich es unbedingt lesen. Von Anfang an hat es mich an Hotel Ambrosia erinnert, aber ich weiss nicht ob ich das gutfinden soll oder nicht. Das Buch war eigentlich recht spannend. Celeste mag ich gar nicht, sie kommt mir sehr komisch vor. Die anderen beiden Protas sind sehr sympathisch, ich liebe es, wie sie sich gegenseitig eingespeichert haben 🫠 Das Ende fand ich irgendwie voll langweilig und ich musste mich ein wenig durchquälen.

Cozy Crime ☕️🔪
Ich bin was Krimis angeht total unerfahren, normalerweise lese ich ganz andere Sachen. Aber ich muss sagen so zum Einstieg hat es mir gefallen. Stellenweise bißchen langatmig, sodass ich wieder zwischen drin 2 andere Bücher gelesen habe🙈 Ich bin Krimis nicht ganz abgeneigt und würde auch noch andere lesen. Aber ich merke zumindest bei dem Buch das es nicht ganz mein Genre ist. Schreibstil war auch ganz gut. Trotz allem hat mich das Buch nicht ganz abgeholt. Mir war es auch nicht spannend genug, viel hin und her. Kann man definitiv lesen, aber wirklich was verpassen tut man auch nicht. 😊
Spannend, amüsant, sympathisch - mit kleinen Längen
Der Klappentext schreit nach amüsanter Lektüre und hey, das war es auch. Allein die Tatsache, dass hier eine Putzkraft und ein nicht ganz so erfolgreicher Schriftsteller, der auf der Suche nach neuen Ideen ist, ermitteln, ist absurd wie herlich zugleich. Dabei bietet das Buch aber auch sehr ernste Themen, nicht nur weil hier gemordet wird sondern vielmehr im späteren Verlauf des Buches wenn es Richtung Auflösung geht. Das hält den Leser bei Laune, weil es immer wieder sehr spannend wird. Leider hatte das Buch ein paar Längen, bei knapp 460 Seiten gab es ein paar kleine Wiederholungen und hier und da hätte man Szenen kürzen können, somit hat dem Krimi manchmal etwas Pepp gefehlt. Dennoch beweißt Whyte mit ihrem Debüt, dass sie raffiniert arbeitet. Sie hat nicht nur einen lockeren Schreibstil, nein, sie beweißt Fingerspitzengefühl bei ihren Charakteren, beim Verweben der Geschichte um am Ende ein großes Ganzes herauszubekommen. Somit haben wir hier Hobbydetektive in einem wunderbar konstruierten Kriminalfall in einem Gebäudekomplex – ein bisschen wie bei der genialen Serie “Only Murders in the Building” (die ich mal weiterschauen sollte 😂) – spannend, amüsant, sympathisch... aber mit ein paar Längen.

Spannend, humorvoll aber leider etwas langatmig.
Freunde. Nachbarn. Verdächtige? Eine spannenden und sehr humorvoll geschriebene Geschichte. Ein Dreifach-Mord und private Ermittlungen - super spannend! Mit der Auflösung habe ich nicht unbedingt gerechnet. 🫣 100 Seiten weniger hätten dem Buch gut getan. 😊
Ein leichter britischer Krimi mit sehr sympathischen Hobby-Ermittlern. Das Duo hat mir echt gefallen und auch alle anderen Bewohner waren gut ausgearbeitet. Zwischendurch hatte es mal kurze Hänger, viel wurde doppelt erzählt, aber trotz allem hat es mich sehr unterhalten. Für Fans von "Hotel Ambrosia" und "OMITB".
Ich brauche mehr von Marchfield Square! Humorvoll, mysteriös und unvorhersehbar.
Eigentlich ist das Leben in Marchfield Square recht beschaulich und gemütlich. Jedenfalls bis ein Mord in der Wohnanlage die Bewohner mächtig aufschreckt. Zum Glück hat Celeste, die Vermieterin von Marchfield Square, schon eine Idee, was sie gegen die Angst ihrer Mieter tun kann. Der Mord muss aufgeklärt werden! Und zwar von niemand anderem als Audrey, ihrer Putzfrau, und Lewis, dem stillen Schriftsteller, der nur an seinen nächsten Roman denkt. Ob Celeste klar war, dass mit Audrey und Lewis Welten aufeinander krachen? Während Audrey nämlich gut mit Menschen umgehen kann, tritt Lewis von einem Fettnäpfchen ins nächste und verhält sich dabei in etwa so behutsam wie ein Elefant im Porzellanladen. Kann das ungleiche Team den Fall von Marchfield Square trotzdem auflösen? Schon bald gibt es nicht nur eine heiße Spur... Meine Meinung: Dieser Cosy Crime hat von der ersten Seite an Spaß gemacht. Wer einen gemütlichen Roman mit einem mysteriösen Mordfall, sehr eigensinnigen Charakteren und einer schnellen Handlung sucht, ist hier richtig. Der Schreibstil ist einnehmend und leicht, sodass man in kürzester Zeit durch die Seiten fliegt. Aber: Jedes noch so kleine Detail könnte am Ende wichtig sein, man muss also aufmerksam lesen. Celeste hat mich durch ihre Art schon zu Beginn in ihren Bann gezogen. Die alte Dame, die ihre Zeit damit verbringt, am Fenster zu sitzen, ihre Mieter mit einem Fernglas zu beobachten und dabei das ein oder andere Geheimnis erfährt, gab mir im Verlauf des Romans immer mehr Rätsel auf. Eine Mischung aus Jessica Fletcher (Mord ist ihr Hobby) und Miss Marple. Etwas eigen und starrsinnig, aber dennoch absolut liebenswürdig. Auch Audrey war mir durch ihre sensible Art gleich sympathisch, wohingegen mir Lewis mit seiner Tollpatschigkeit und der nicht ganz so vorteilhaften Eigenschaft, jedem ungewollt auf den Schlips zu treten, sehr leid tat. Aller Anfang ist schwer, und so war es umso schöner mitzuverfolgen, wie sich Audrey und Lewis durch die Zusammenarbeit besser kennenlernen. Der Stil von Marchfield Square hat mich an Agatha-Christie-Romane erinnert. Die Handlung entwickelt sich schnell, an Verdächtigen mangelt es nicht und schon bald findet eine Befragung nach der nächsten statt. Spannende Szenen sind einige vorhanden und unsere Hauptcharaktere recherchieren gründlich. Das war vor allem deshalb sehr spannend für mich, weil ich selbst niemals die Schlüsse gezogen hätte, die Audrey und Lewis sich zusammengebastelt haben. Stattdessen war ich die ganze Zeit auf der falschen Fährte. Beim Lesen hatte ich zwar ständig neue Gedankenansätze, die verliefen jedoch genauso schnell wieder im Nichts, wie sie gekommen waren. So konnte ich praktisch bis zur letzten Seite mitfiebern. Ein großer Pluspunkt ist außerdem der britische Humor: haarscharf an der Kante zu makaber. Schon die Eingangsszene hat gezeigt, dass man mit viel Humor rechnen kann und vor allem Lewis trägt mit seiner Art zu einigen Schmunzelmomenten bei. Gegen Ende wurde es noch einmal extra spannend, was mich die letzten hundert Seiten in einem Rutsch verschlingen ließ. Für mich war es bis zum Schluss ungewiss, wie die Geschichte ausgeht und was nun wirklich hinter dem Verbrechen steckt. Wenn dann schließlich auch die letzten Puzzlestücke an ihren Platz fallen und endlich alles Sinn ergibt - das war einfach ein tolles Gefühl. Das letzte Kapitel hat mich dann noch einmal sehr überrascht und mit offenem Mund zurückgelassen. Ein fantastischer Roman, der gemütliche Lesestunden garantiert. Dazu noch mit einem mehr als zufriedenstellenden Ende, das auf eine Fortsetzung hoffen lässt. Nicola Whyte hat mich mit ihrem Debüt absolut überzeugt.
Gelungenes Debüt, eine äußerst unterhaltsame Mischung!
**** Mein Eindruck **** Ich bin restlos begeistert von diesem Buch. Das Setting hat mich schon ab Seite 1 gepackt, und Celeste fand ich von Anfang an unglaublich interessant. Wer wartet schon darauf, dabei zuzusehen, wie die Ehefrau die Leiche ihres Ehemanns findet? Celeste tut genau das – aber ihre Absichten sind ganz anders, als man erwartet. Und genau das macht dieses Debüt zu einem erfrischenden Krimi. Ich habe es sehr genossen, auch die Perspektiven von Audrey und Lewis zu verfolgen – was für besondere Persönlichkeiten! Ganz anders als Celeste gedacht, und gerade deshalb war es spannend zu sehen, wie sich ihre Rollen im Laufe der Geschichte entwickeln. Das Zusammenspiel der drei Figuren ist großartig gelungen. Die Ermittlungen waren durchweg interessant. Ich konnte der Handlung sehr gut folgen und hatte großen Spaß daran, selbst mitzurätseln. Der Spannungsbogen war fesselnd und hielt bis zum Schluss – gleichzeitig bringt das Buch viele cozy Elemente mit, die wunderbar unterhalten. Die Atmosphäre, geprägt durch den engen Schauplatz, hat mich bis zum Ende getragen, und auch die letzten Szenen waren stimmig und besonders. Der Schreibstil der Autorin ist eine Wucht: flüssig, bildhaft, unterhaltsam und spannend. Die Dialoge sind hervorragend – insgesamt einfach rund und mitreißend geschrieben. **** Empfehlung? **** Cozy-Crime-Fans und Leserinnen, die Krimis in begrenzten Schauplätzen mit selbsternannten Ermittlerinnen lieben, sollten dieses Buch unbedingt lesen. Eine ganz große Empfehlung für dieses Debüt – erfrischend und originell!
Marchfield Square war erfrischend unterhaltsam! Unerwarteterweise hat es auch perfekt zum Herbstwetter gepasst. Die Geschichte ist spannend und so voller Verdächtiger, dass es anfangs schwerfiel den Überblick zu behalten. Das hat sich zum Glück aber schnell gelegt und dann konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen! Die Charaktere waren echt gut ausgearbeitet. Ein Buch, bei dem keine Langeweile aufkam!
Ein wirklich gemütlicher Krimi. 🫶🏼
Ich war wirklich gespannt, was da auf mich zukommt. Es war ein cozy Krimi, mit einem richtig angenehmen Schreibstil. Durch die relativ kurzen Kapitel ist man nur so durch die Seiten geflogen. Die Protagonisten Audrey, Lewis und Celeste waren sehr sympathisch. Anfangs war es für mich etwas schwierig bei den vielen verschiedenen Namen und der komplizierten Wohnsituation den Durchblick zu behalten. Allerdings hat die Karte zu Beginn des Buchs dabei sehr geholfen. Die Story war wirklich spannend, ich könnte es mir auch gut als Fernsehserie vorstellen. Das Ende kam für mich sehr überraschend und hat mich kurz sprachlos gemacht. Sehr zu empfehlen.

Spannende Ermittlung durch eine Putzfrau und einen Schriftsteller
Insgesamt ein spannendes Buch mit einem außergewöhnlichen Ermittler-Duo. Anfangs musste ich mich etwas an die Charaktere gewöhnen, aber mit der Zeit wurde ich warm und die Handlung war durchgehend spannend. Der Plot am Ende und die einzelnen Hinweise aus der Ermittlung sind mittel geeignet um mitzuraten, aber dennoch nicht absurd. Insgesamt ein gutes Buch - gern mehr!
Wie gut kennst du deine Nachbarn?
Dieses Buch war für mich eine echte Premiere, denn ich habe schon ewig kein Hörbuch mehr gehört, irgendwie konnte ich mich nie damit anfreunden. Dann stolperte ich über Marchfield Square und dachte mir: „Wieso nicht mal hören statt Lesen?“ Doch worum geht es überhaupt? Im Wohnkomplex Marchfield Square kommt es zu einem Mordfall, die Polizei tappt im Dunkeln und die Bewohner sind verunsichert. War es einer von ihnen oder wie ist der Mörder unbemerkt eingedrungen? Die Besitzerin Celeste setzt zwei ihrer Bewohner auf den Fall an: ihre Putzfrau Audrey, die jeden im Square persönlich kennt und den zurückgezogen lebenden Schriftsteller Lewis. Können die zwei aufdecken, was die Polizei übersieht? Die Handlung entfaltet sich langsam aber stetig und führt einen Haufen toller Charaktere ein. Die Sprecherin vertont diese wirklich toll und man merkt immer, wenn sie von einem zum anderen wechselt. Allerdings hätte ich am Anfang echt eine Übersicht gebrauchen können (im Print ist diese wohl vorhanden). Ich wusste manchmal nicht mehr, ob ich besagte Person schon kenne oder nicht, denn ich wurde von der Flut an verschiedenen Charakteren etwas erschlagen. Doch nachdem ich mich hineingefunden hatte, hat mich die Handlung in ihren Bann gezogen. Auch wenn zwischendurch nicht so viel passiert, sind mir die Figuren sympathisch und ich wollte unbedingt wissen, worauf das Ganze hinauslaufen soll. Ich bin ein Fan von guten Detektivgeschichten und wurde hier nicht enttäuscht, denn die Plot Twists habe ich absolut nicht kommen sehen. -Fazit- Für mich ein gutes Buch mit einer interessanten Handlung und grandiosen (aber etwas zu vielen) Charakteren. Das Hörbuch ist wunderbar eingesprochen und hat mir wirklich gut gefallen. Manchmal ist mir die Handlung aber doch einen Tick zu lang auf der Stelle getreten, da hätte ich es mir etwas kürzer gewünscht.
Schön geschrieben und gemütlich
Zuerst, ich bin ein Fan von Only murder in the building. Darum musste ich mir dieses Buch einfach kaufen, nachdem mich die Kurzbeschreibung neugierig gemacht hatte. Es ist kein klassischer Krimi, sondern eher gemütlich, wie ein Roman geschrieben. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, das mag ich sehr. In jedem Kapitel wird die Geschichte weitererzählt, aber aus Sicht einer anderen Person. Durch die kurzen Kapitel war ich geneigt immer noch eins zu lesen und noch eins. Die Geschichte ist sehr gut geschrieben und macht wirklich Freude zu lesen. Es ist spannend, logisch und es gibt die ein oder andere interessante Wendung. Es werden immer mal wieder andere Optionen eingestreut, bzw. andere Verdächtige. Die beiden „Ermittler“ könnten unterschiedlicher gar nicht sein, ergänzen sich aber perfekt. Im letzten Kapitel klang es, als würde diese Geschichte noch nicht zu Ende sein. Ich hoffe also sehr auf eine Fortsetzung. Wer gemütlich mit einem Tee, in eine Decke gekuschelt ein schönes Buch lesen möchte, der ist hier gut bedient. :)
Schöner englischer Cosy Crime
Im Marchfield Square wird ein Toter gefunden und verdächtigt wird seine Frau. Celeste, die Vermieterin, ist von ihrer Unschuld jedoch überzeugt und beauftragt Audrey und Lewis mit den Ermittlungen. Audrey und Lewis sind ein wirklich interessantes Ermittlerduo, sie Putzfrau und er Schriftsteller. Und neben den eigentlichen Ermittlungen lernt man die beiden immer besser kennen. Die Dynamik der beiden hat mir sehr gefallen und sie waren mir sehr sympathisch. Nach einer weiteren Leiche steigt dann auch die Spannung langsam und stetig an. Für mich hatte das Buch genau die perfekte Mischung aus speziellen Charakteren, die es für einen Cosy Crime braucht und Spannung. Die Auflösung kam auch recht unerwartet und ich habe bis zum Ende gerätselt. Ich würde jederzeit an den Marchfield Square zurückkehren!
BuddyRead mit der lieben Toni 🫶🏼
Als ich mir “Marchfield Square” als Lesejury Prämie geholt habe, waren meine Erwartungen nicht allzu groß, doch aktuell bin ich für viele Krimis zu haben. Grundsätzlich hat mir die Story des Buches gefallen und auch das Londoner Setting am Marchfield Square war ein authentischer Schauplatz. Dennoch gibt es für mich leider mehrere Kritikpunkte… Nicht nur kam ich ständig mit all den Charakteren durcheinander (es gibt 10 Parteien am Square und dann noch viele Außenstehende…), sondern auch der Schreibstil hat meinen Lesefluss ziemlich beeinträchtigt 😢 Am schwerwiegendsten ist für mich allerdings die Tatsache, dass einige der Handlungen und Plot Twists so kompliziert waren, dass ich sie schlichtweg nicht verstanden habe. So war mir selbst das Ende bzw. die finale Auflösung des Falles nicht ganz klar, was das Leseerlebnis natürlich negativ beeinflusst 😕 Dennoch gebe ich 3✰, denn Potenzial hat das Ganze definitiv - nur leider scheiterte es an der Umsetzung. Falls allerdings jemand mehrere komplexe Zusammenhänge in Krimis liebt: Dieses Buch ist für euch perfekt! 🔎

Kurzweilig und very british!
"Marchfield Square" ist der Debütkrimi von Nicola Whyte und lässt sich sehr gut lesen. Wenn es einen neuen Krimi von ihr gibt, werde ich sicher wieder zugreifen. In der durch spezielle Tore gesicherten Wohnanlage von Celeste van Duren leben in 10 unterschiedlich großen Appartements Celeste und ihr Butler Dixon und viele andere sehr unterschiedliche Menschen. Von der Putzfrau bis zur ehemaligen Schauspielerin ist alles vertreten. Alles ist friedlich, bis eines Tages Richard Glead ermordet aufgefunden wird. Celeste, die um den guten Ruf ihrer Wohnanlage besorgt ist, bittet die Putzfrau Audrey und den (nicht sehr erfolgreichen) Schriftsteller Lewis zu ermitteln, da sie nicht glaubt, dass Linda Glead ihren Ehemann ermordet hat. Audrey und Lewis beginnen mit den Ermittlungen. Sie ist empathisch und extrovertiert und kennt alle Nachbarn in der Anlage. Lewis dagegen ist ein Eigenbrötler, kennt seine Nachbarn nicht und beteiligt sich an keinen Nachbarschaftsaktionen. Diese Konstellation führt anfangs zu Reibereien zwischen den beiden. Im Verlauf des Krimis werden sie immer mehr zum Team. Die Ermittlungen führen uns durch die Wohnlage, wir lernen nach und nach die Nachbarschaft kennen. Auch das (natürlich neblige) London kommt nicht zu kurz. Whyte schreibt sehr bildhaft, ich hatte zu jedem der im Krimi auftretenden Personen ein bestimmtes Bild vor Augen. Die Schreibweise, die durch Chat-Protokolle unterbrochen wird. lockert die Handlung auf, ebenso Auszüge aus dem Krimi, den Lewis gerade schreibt. Als Vorlage nutzt er die aktuellen Ermittlungen. Ich hatte beim Ebook ein paar Schwierigkeiten, da ich zum Lesen der Chats die Schrift immer sehr verkleinern musste. Die auf der rechten Seite stehenden Chats wären sonst nicht lesbar gewesen. Insgesamt haben mir das Setting und die Protagonist:Innen gut gefallen (besonders Audrey mit ihrer erfrischenden Art). Die Erzählweise aus unterschiedlichen Perspektiven hat gut zur Handlung gepasst. Es gab ausreichend Stoff zum Miträtseln. Ich hatte anfangs eine Ahnung, bin dann wieder von dieser Lösung abgekommen und hatte schlussendlich dann doch den richtigen Riecher. Das Cover passt richtig gut! Celeste, die alles aus ihrem Appartement beobachtet, im Fernglas zu sehen die Ermittler Audrey und Lewis. Ein kurzweiliger Krimi, very british und atmosphärisch, der sich gut weg lesen lässt. Wer Spaß am Donnerstagsmordclub hat, wird diesen Krimi mögen. Den Punkt Abzug gibt es wegen der Lesbarkeit des Ebooks.
Rezension 📚 Marchfield Square - Nicola Whyte
In Marchfield Square passieren gleich zwei Morde. Aus diesem Grund beauftragt die Eigentümerin einen eher unsympathischen, in sich gekehrten, Autor und eine liebevoll, empathische Putzfrau, damit die Morde aufzuklären. Kingt lustig? Ist es auch! Der Schreibstil war durchweg gut und flüssig. Es enstand immer eine gewisse Nähe zu der Situation und auch zu den Protagonisten, was ich wirklich super fand. Es erinnert ein wenig an die Serie "Only Murders in the Building" und hat einen gewissen Charme und Witz. Genau das macht für mich auch ein gutes Cozy Crime Buch aus. Lewis wirkt anfangs unnahbar. Er kapselt sich eher ab und ist ein sehr zurückgezogener Autor, der schon eine Weile kein gutes Buch mehr veröffentlicht hat. Daher nutzt er diese Gelegenheit auch direkt um einen neuen Krimi zu schreiben. Die Entwicklung von Lewis ist wirklich herzerwärmend. Anfangs ist er noch sehr schroff und wirkt oft empathielos. Allerdings lernt er schnell von Audrey, die das genaue Gegenteil von ihm ist. Zusammen sind sie ein wirklich süßes Duo und es hat unheimlich viel Spaß gemacht sie zu begleiten. Die Wendungen und er Plot waren in sich schlüssig und ich fand es toll, wie man die ganze Zeit miträtseln konnte. Am Ende kam es dann ganz anders als erwartet! Wirklich schön durchdacht. Stellenweise zog es sich leicht, da hätte ich mir etwas mehr Schwung gewünscht. Dies ist allerdings auch schon mein einziger Kritikpunkt. Wenn ihr gerne gemütliche Krimis mit Witz lest oder einfach mal ein anderes Genre probieren wollt, kann ich euch dieses Buch wirklich ans Herz legen!

Alsooo leider war das Buch nichts für mich. Es gab mir zu viele Verdächtige und zu viel Fragerei, sodass ich oft das Gefühl hatte, es zieht sich in die Länge. Wie immer mein Standardsatz: „Es war mir etwas zu lang.“😅🙄 Das Setting war schön und die Grundidee eigentlich gut, aber insgesamt hat es mich nicht überzeugt. Kann man mal lesen, muss man aber nicht. Mood inspired by the book 🌸 not official 🌸 AI-generated 🌸 floral reinterpretation ✨

Eine kleine sichere, hübsche Wohnsiedlung mit ausgewählten Bewohnern. Eine ältere Dame als Oberhaupt. Und eine Putzfrau, die mit einem Krimiautor herausfinden soll, wer den Mord begangen hat? Marchfield Square war mein erster Krimi und ich muss sagen, das Genre spricht mich nun auf jeden Fall an. Der Schreibstil war angenehm leicht, auch wenn die Übersetzung ins Deutsche nicht ganz so perfekt war an einigen Stellen. Wir bekommen die Story in 3 POV's und das aus der Erzählerform, was ich eigentlich nicht mag, aber hier gepasst hat. Die Kombination aus Audrey, die super liebevoll und hilfsbereit ist und Lewis, der nach 5 Jahren nicht mal die Namen seiner Nachbarn kennt und gerne ins Fettnäpfchen tritt, die den Mordfall untersuchen sollen, hat mir sehr gut gefallen. Für mich war es cozy, misteriös, unterhaltsam und auch spannend. Ich habe gefühlt jeden verdächtigt und war mir so sicher, dass ich weiss wer es ist, aber dann hat sich wieder alles gewendet und ich lag wieder falsch. Alles war miteinander verstrickt und zwischenzeitlich hat es sich in die Länge gezogen, was die Spannung ein wenig abbauen lassen hat. Das Ende kam dann schon eher wieder an meine ursprüngliche Vermutung dran und irgendwie war es auch genial. Ich kann euch dieses Buch empfehlen, wenn ihr mal Lust auf cozy mystery habt und ein leichtes, unterhaltsames Buch lesen möchtet. Oder wenn ihr so wie ich, mal einen Krimi ausprobieren möchtet.

Ein Mord und ein ganzes Haus voller Verdächtiger 🔪
„10 Marchfield Square“ von Nicola Whyte ist ein wunderbar atmosphärischer Cozy-Mystery-Roman, der mit viel Charme, leiser Spannung und einer Prise Humor überzeugt. Schon das Setting, ein elegantes, leicht geheimnisvolles Apartmenthaus mit exzentrischen Bewohnern, hat mich sofort begeistert. Die Geschichte lebt vor allem von ihren Figuren. Jede Nachbarin und jeder Nachbar wirkt individuell, facettenreich und trägt ein kleines Geheimnis mit sich, das Stück für Stück ans Licht kommt. Die Erzählerin, die neugierig durch ihr Fernglas die Geschehnisse beobachtet, sorgt für eine humorvolle und gleichzeitig leicht melancholische Perspektive. Das Zusammenspiel von Nachbarschaftsdrama, persönlicher Entwicklung und einem feinen Hauch Krimi macht das Buch zu einem fesselnden und zugleich warmherzigen Leseerlebnis. Das Gefühl, mitten in einem charmanten britischen Viertel zu stehen und mitzueraten, macht großen Spaß. Der Spannungsaufbau ist eher ruhig und entfaltet sich langsam, was perfekt zu einem Cozy Mystery passt, jedoch an wenigen Stellen etwas zu gemächlich wirkt. Wer sehr rasante Thriller erwartet, könnte hier etwas Geduld brauchen. Die Erzählperspektive hat mich anfangs etwas abgeschreckt, aber nach einiger Zeit kam ich dann gut in die Story rein. Insgesamt ist es ein stilvoller, kluger und stimmungsvoller Roman über Gemeinschaft, Geheimnisse und die Frage, wie gut man seine Nachbarn wirklich kennt.

Absolute Only Murders in the Building Vibes
Cozy Crime Lieder hat mich die Geschichte zum Ende hin ein wenig verloren da ich mit gerätselt habe und sicher war wer es gewesen sein musste aber die Geschichte nochmal eine Abstecher macht zu einer anderen verdächtigen Person. Das hätte es für mich nicht gebraucht. Aber alles in allem hatte ich viel Spaß mit dem Buch und werde den Folgeband auf jeden Fall auch lesen.






















































