I Know Where You Buried Your Husband
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Description
Sofia und ihre Freundinnen sind schon seit der Schulzeit immer füreinander da. Sie alle sind witzig, scharfsinnig, klug - und sie teilen ein düsteres Geheimnis.
Als Sofias Ehemann plötzlich tot im Wohnzimmer liegt, gilt es, zusammenzuhalten. Nachdem sie sich ihm mit einigen Müllsäcken, einem Spaten und ein paar anderen fragwürdigen Methoden entledigt haben, brechen sie den Kontakt ab und müssen die alltäglichen Stolpersteine des Frauseins ohne die Unterstützung der anderen bewältigen. Doch sieben Jahre später werden sie von einer Unbekannten erpresst - und sie müssen sich fragen, was sie einander wirklich bedeuten und wie weit sie gehen, um sich gegenseitig zu schützen.
Book Information
Author Description
Marie O’Hare hat für die Europäische Union und an Schulen in Thailand gearbeitet, bevor sie Grundschullehrerin wurde. Sie absolvierte außerdem ein Masterstudium in Novel Writing an der Middlesex University und nimmt regelmäßig an Cross-Country-Rennen teil. Sie lebt mit ihrer Familie in Essex. I KNOW WHERE YOU BURIED YOUR HUSBAND ist ihr Debütroman.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
feministischer „Desperate Housewifes“ Vibe
ich hatte kaum Erwartungen, war aber überrascht über die feministischen Themen, die gennant wurden. Den Schreibstil fand ich sehr ungewöhnlich, aber nicht schlecht. Die Mischung aus Humor, weiblichem Zusammenhalt, wichtigen Themen und den Geheimnissen hat mir gut gefallen, jedoch hat sich die Geschichte für mich sehr gezogen und doch nicht so gut in den Bann gezogen. Mochte es aber, dass es diesen „Desperate Housewifes“ Vibe hatte.
Spannender Roman!🤍
Ich hätte nie gedacht dass das Buch mir gefallen wird, doch das tut es! Ich habe den schwarzen Humor, den weiblichen Zusammenhalt und die Macht gemeinsamer Geheimnisse in diesem Buch einfach sehr genossen. Denn Sofia und ihre Freundinnen sind schon seit der Schulzeit immer füreinander da. Sie alle sind witzig, scharfsinnig, klug - und sie teilen ein düsteres Geheimnis. Doch als Sofias Ehemann plötzlich tot im Wohnzimmer liegt, gilt es, zusammenzuhalten. Nachdem sie sich ihm mit einigen Müllsäcken, einem Spaten und ein paar anderen fragwürdigen Methoden entledigt haben, brechen sie den Kontakt ab und müssen die alltäglichen Stolpersteine des Frauseins ohne die Unterstützung der anderen bewältigen. Doch sieben Jahre später werden sie von einer Unbekannten erpresst - und sie müssen sich fragen, was sie einander wirklich bedeuten und wie weit sie gehen, um sich gegenseitig zu schützen. Doch wie weit sie gehen, könnt ihr selber herausfinden. Denn dieses Buch kann ich wirklich empfehlen!🤍
Leider nicht so, wie erwartet....
Fünf Freundinnen und ihr größtes Geheimnis Bereits seir ihrer Schulzeit sind Sophia, Safa, Ella, Caoimhe und Ajola beste Freundinnen. Gemeinsam haben sie so manche schwierige Zeiten durchgestanden und sich gegenseitig Kraft gegeben, wenn eine Unterstützung gebraucht hat. So war es auch vor sieben Jahren als Sophias Ehemann Chris plötzlich tot im eigenen Wohnzimmer gelegen war. Da alle Indizien auf Sophia gedeutet und andere Zufälle dafür gesorgt haben, dass bisher niemand von dem Todesfall wissen konnte, haben die fünf Frauen beschlossen, die Leiche selbst zu beseitigen. Und sie hatten auch sieben Jahre lang ihre Ruhe, auch wenn jede für sich immer Angst hatte, irgednwann doch erwischt zu werden. Doch nun taucht plötzlich wieder Sophias frühere beste Freundin Jill auf und parallel dazu eine Erpressernachricht, dass dieser jemand weiß, was damals geschehen ist. Doch kann es wirklich sein, dass diese beiden Personen sich nur zufällig beinahe zeitgleich bei Sophia melden?! Nun müssen sich die fünf Freundinnen wieder zusammenraufen und zusammen eine Lösung für das Problem finden. Marie O'Hare hatte eine wirklich tolle Idee für einen Thriller. Verbunden mit schwarzem Humor, Feminismus, Gesellschaftskritik und der nötigen Spannung ist das der Stoff für einen gelungenen Thriller. Letzlich ist die Handlung aber nicht lange genug spannend und es fehlt ein wirklicher Showdown in den letzten Seiten, denn die Auflösung erfolgt hier einfach zu früh. Auch die fünf Frauen unterscheiden sich zwar in ihren Charakteren, könnten aber gerne noch unterschiedlicher sein, um ein besseres Abbild der Gesellschaft darzustellen. Obwohl die Handlung manchmal unnötig in die Länge gezogen wirkt, liest sich der Schreibstil der Autorin sehr flüssig. Ich finde es gerade ein wenig schade, dass mich das Buch nicht mehr fesseln konnte, denn ich hatte mir nach dem Lesen des Klappentextes einen unterhaltsamen, spannenden und besonderen Thriller erwartet.

It's Magik
Fünf Freundinnen und die Macht des Weiblichen. Cooler Titel. Cooles Buch? Jein. Die Botschaft wurde verstanden. Ich weiß wie ungerecht es auf der Welt für Frauen immer noch zugeht, wieviel Benachteiligung und Unterdrückung ihnen jeden Tag überall begegnet. Die Idee des Plots ist nicht schlecht, hat aber einige Schwächen und die liegen nicht in seinem feministischen Ansatz. Gerade das mit der Magik fand ich reizvoll. Liegt ein Mann tot im Wohnzimmer - kommt lasst ihn mit Wicca Magie für immer verschwinden! Fast ohne mit der Wimper zu zucken (bzw. mit nur wenig Überzeugungskraft) wenden die fünf Freundinnen erfolgreich (!) Hexenkunst kann. Alles wäre gut gegangen, wäre da nicht ein unheimlicher Mitwisser, der fürs Schweigen einen weiteren Mord fordert... Die Schwäche dieses Romans liegt für mich teilweise in der Erzählweise. Es sind fünf Frauen und fünf Perspektiven aus denen erzählt wird. Etwas viel um der Handlung zu folgen. Der Schreibstil ist zudem nicht flüssig genug und teilweise echt "krakelig". Manchmal wird so z.B. geschrieben "Ein Vogel flog vorbei." Völlig zusammenhanglos soll so eine Atmosphäre geschaffen werden. Es wirkte auf mich skurril. Handlungen werden nicht ausführlich genug beschrieben, um sie sich richtig vorstellen zu können. Die Dialoge sind auch oft schwer nachzuvollziehen, vor allem wenn es in ihnen um popkulturelle Zusammenhänge geht. Die Antagonisten sind lächerlich komödiantisch dargestellt. Insgesamt ist es eine merkwürdige Mischung, die von einer depressiven Grundstimmung durchzogen ist. Nach dem Motto: Frau = Leid. Jetzt leidet richtig, ihr seid doch Frauen! Ein versöhnliches Ende rettet den kruden Mittelteil nicht ganz.

Ich könnte nicht viel damit anfangen, hat mir nicht gefallen. Selbst wenn die Themen mehr oder weniger wichtig sind habe ich mehr erwartet. Langweilig war es auch leider. Alle 5 waren unsympathisch oder sogar seeehr problematisch. Und diese agresive Meinungsvertretung fand ich sehr belastend une anstrengend. 😥
"Wenn du das Patriarchat nicht stürzen kannst - begrab es halt."
Ich weiß nicht mehr genau, mit welchen Erwartungen ich in das Buch gestartet bin, vermutlich etwas Richtung Feminismus, schwarzem Humor und Spannung. Diese Punkte wurden auch erfüllt, zumindest teilweise. Extrem positiv hervorheben muss ich den Schreibstil, man fliegt nur so durch die Seiten. Das war wirklich angenehm und gleicht die sich etwas ziehenden Passagen gut aus. Das Buch lebt von seinen Charakteren und dem sich ergebenden Aufbau. Wir begleiten die 5 Freundinnen über mehrere Jahre hinweg, immer wieder wechselnd aus der Ich-Perspektive einer jeden von ihnen. Dadurch behält das Buch gut an Dynamik, die Abschnitte haben jeweils eine angenehme Länge. Die Figuren sind extrem gut gezeichnet, sehr realistisch, ungeschönt und vielfältig. Keine war mir wirklich sympathisch, aber alle in ihrem Erleben und Handeln nachvollziehbar. Schwächen weist das Buch unter anderem in seiner Tonalität auf: die Schwankungen zwischen ernstem Thriller und lockerer Erzählung haben nichts zu der Story beigetragen und auch den angekündigten schwarzen Humor gab es ganz vereinzelt mal eingestreut. Weder Thriller noch Komödie, vielleicht ein Cozy Thriller. Die Auflösung des Ganzen Geschehens erfolgte für meinen Geschmack zu früh, sodass sich dann das Ende erstaunlich zieht. Normalerweise sind die letzten 100 Seiten der Showdown, da ist hier das ganze spannende schon vorbei. Auch beim feministischen Anspruch bleiben extrem viele Lücken, es werden viele Themen angerissen, aber nicht genauer beleuchtet oder eingeordnet. Ohne Vorwissen vielleicht an manchen Stellen schwierig. Auch die Charaktere hätten unterschiedlicher gewählt werden können, nur gut situierte Frauen aus der gehobenen Mittelschicht waren dann doch nur ein kleiner Ausschnitt. Einen ganz persönlichen großen Minuspunkt muss ich für die völlig vergeigten Pokemon-Bezüge abziehen: Plural von Pokemon =Pokemons, really?! Fischpokemon statt Wasserpokemon? Vaporeon nicht als Aquana übersetzt und später sogar noch als Vaporeo bezeichnet? Nope. Da blutet mein Millenialherz. Als Debütroman ein gutes Buch mit tollen Ansätzen und Ideen, welche leider nicht konsequent umgesetzt worden.

[Anzeige | Rezensionsexemplar]
"„I Know Where You Buried Your Husband" hat mich echt gefesselt! Die Story um Sofia und ihre Freundinnen, die nach dem Tod ihres Mannes zusammenhalten müssen, ist super spannend. Der Klappentext verspricht ja schon einiges, und das Buch hält, was es verspricht: Die Mädels haben ein dunkles Geheimnis und müssen dann auch noch mit einer Erpressung klarkommen. Die Charaktere sind echt stark und vielschichtig, auch wenn ich ein paar Wendungen schon vorhergesehen habe. Insgesamt aber ein echt unterhaltsamer Thriller,
Anzeige/Rezensionsexemplar „Wenn du das Patriarchat nicht stürzen kannst - begrab es halt“
Das Buch hatte für mich positive Seiten, aber leider auch mehrere negative Aspekte. Positiv empfand ich, dass das Buch einfach geschrieben war und man förmlich durch die Seiten geflogen ist, da es sehr unterhaltsam war. Außerdem wurden Themen wie Feminismus und Misogynie aufgegriffen, was ich als sehr wichtig empfinde. Die weiblichen Protagonisten waren alle sehr unterschiedlich voneinander. Ihnen wurde zudem ein realistischer und ein weniger sympathischer Charakter verliehen, was ich sehr interessant fand. Die negativen Punkte überwiegen aber leider deutlich. Ich hätte mir mehr Manipulation, Erpressung und Nachrichten von dem Stalker gewünscht, also allgemein mehr Thrilleraspekte. Diese Storyline war mir leider zu schnell vorbei und zu leicht gelöst. Zudem war es für mich manchmal schwer, die Entscheidungen der Charaktere und ihr Verhalten nachzuvollziehen. Das Ende war für mich irgendwie ein wenig langweilig, da sich im Leben und Verhalten der Protagonisten kaum etwas verändert hat. Zuletzt ist es wichtig anzusprechen, dass in dem Buch sehr oft die „Harry Potter“ - Bücher erwähnt werden. Nach den aktuellen Geschehnissen der Autorin empfinde ich es als sehr wichtig, Distanz von dem weiteren Werbungmachen dieser Bücher zu nehmen.

War leider nicht meins 🙈
Sofia findet die Leiche ihres Ehemanns zuhause. Schnell ist für sie klar, dass sie den Körper ihres Mannes loswerden muss. Ihre Freundinnen helfen ihr dabei. Sieben Jahre später werden die Frauen von einem Unbekannten erpresst. An diese Geschichte bin ich mit einer gewissen Erwartungshaltung herangegangen. Ich habe mit einer Mischung aus Pretty Little Liars und Desperate Housewives Vibes gerechnet, viel Spannung, etwas Thrill und Humor. Der Klappentext hat mich auch sofort angesprochen, aber der Funke ist dann beim Lesen leider überhaupt nicht übergesprungen. Die fünf Freundinnen empfand ich als interessant, da sie sich sehr voneinander unterschieden haben und jede von ihnen etwas anderes erlebt hat. Auf der anderen Seite empfand ich aber keine von ihnen als sympathisch. Deshalb habe ich es auch einfach nicht geschafft eine Bindung zu ihnen aufzubauen. Die Handlung am Anfang war für mich noch spannend und ich habe mir wirklich viele Fragen gestellt und spekuliert, was passiert sein könnte und was es mit der Erpressung auf sich hat… aber im Mittelteil hat mich die Geschichte dann irgendwie verloren. Die Handlung verliert ab hier an Spannung und ist doch sehr langatmig gewesen. Auch der Humor konnte mich leider nicht überzeugen. Es hat leider einfach nicht meinen Geschmack getroffen.

Das Buch war völlig anders, als ich es mir vorgestellt habe, und genau das war für mich zugleich positiv und negativ. Der Schreibstil ist sehr leicht, manchmal fast zu kommentarlos, weil Dinge einfach im Raum stehen bleiben und keine Einordnung bekommen. Das sorgt zwar für eine besondere Atmosphäre, aber es macht die Geschichte auch leiser und langsamer. Wer hier auf viele Thrillerelemente hofft, könnte enttäuscht sein, denn der Fokus liegt klar auf den fünf Hauptfiguren und ihren Leben. Erzählt wird in der Ich-Perspektive, was für Nähe sorgt, aber eben auch still wirkt. Sehr positiv fand ich, wie sehr mich das Buch in seinen Bann ziehen konnte. Die Figuren sind realistisch, vielfältig und nicht sympathisch gezeichnet und alle haben ihre Macken, was sie unglaublich menschlich macht. Das hat mir beim Lesen richtig gefallen, weil ich sie dadurch leicht auseinanderhalten und jede auf ihre Art interessant fand. Manche Szenen waren zudem so emotional geschrieben, dass ich sie erstmal verarbeiten musste. Beworben wird das Buch mit schwarzem Humor, den habe ich allerdings kaum gefunden. Auch feministisch habe ich es nicht so stark wahrgenommen, wie ich erwartet hatte. Viele wichtige Themen werden angeschnitten, wie etwa internalisierte Misogynie oder White Feminism, aber ohne wirkliche Erklärung oder Wertung. Ich glaube, dass man schon ein gewisses Vorwissen braucht, um die Themen wirklich einordnen zu können. Negativ aufgefallen sind mir außerdem die ständigen Harry-Potter-Bezüge. Für mich passt das nicht in einen Roman, der aktuelle feministische Fragen aufgreifen will, weil man J. K. Rowling als Autorin nicht weiter Plattform bieten sollte. Auch eine Content Note hätte ich mir sehr gewünscht. Am Ende bleibt für mich ein leiser, nachdenklicher Roman. Kein Pageturner, aber ein Buch, das mit interessanten Figuren, intensiven Szenen und wichtigen Themen überzeugt, auch wenn nicht alles ganz rund war.

{⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️} 5 Sterne, aber eigentlich noch mehr! Wow, das war so „out of my comfort zone“ das ich in ganz andere Sphäre katapultiert wurde😉! Und ich bin absolut begeistert!🧹🔪🩸🗂️
Die Geschichte ist düster, atmosphärisch, ein klein wenig Magisch✨ und von der ersten Seite an absolut fesselnd, und das Patriarchat (also Männer in der dominanten, bestimmenden Rolle) wird von diesem Buch richtig zerlegt.🤷♂️🙄 Besonders schließt man schnell die 5 Protaginistinnen ins Herz, die alle auf eine verquere Weise liebenswürdig sind, und ihren eigenen Touch haben, was normaler Weise bei so viele Charakteren eher zu kurz kommt. 📖📱🍬⏰🏃♀️ Sophia, Safa, Ella, Caoimhe und Ajola, sind tolle, starke Frauen, die sich ihren Weg durchs Leben bahnen, um einen Sinn hinter ihrer Existenz zu entdecken, und dabei einem ganz neuen, feministischen Blickwinkel auf unsere heutige Welt ermöglichen!🪩🎱🌎 Das Buch ist ziehmlich sicher nicht für jeden was, vorallem wenn man an patriarchale Rollenbildern festhält ,(was wohlgemerkt auch nicht falsches ist!)🕞🛁⏰ Aber ich mochte es mit seiner ausgewogenen erzählweise und vor allem dem absolut durchdachten, und plausiblen Plotts, und dem, von meiner Seite aus, ABSOLUT UNERWARTETEM Ende, sehr sehr gerne. 🎞️☠️👟 Es hat mir eine neue Weltanschauung ermöglicht, und mich mit meinen 15 Jahren, sehr viel an unserem heutigen Zusammenleben, hinterfragen lassen.✨🌱 Ein echtes Jahreshighlight für mich, und eine Empfehlung für alle die keine andere Möglichkeit sehen, als das Patriarch einfach mal zu begraben!🌱🌎🚀 :“ I know where you buried your husband!“ Das, und noch viel mehr hört ihr in unserem Podcast Plottpot auf Spotify! @ronjafindetlesengeil
Wenn der Vibe der erste Plot Twist ist …
Zugegeben: Auf dem Cover von I KNOW WHERE YOU BURIED YOUR HUSBAND steht Roman. Doch Titel und Klappentext haben mich irgendwie auf die falsche Fährte führt. Ich habe Intrigen, Geheimnisse und Thrillmomente erwartet – stattdessen war das Buch weniger Spannungstitel als Lebenseinblick. Ich liebe Charaktere, die anecken, nicht perfekt sind, mit Erwartungen brechen und unangenehme Themen beleuchten. Diese findet man hier definitiv. In den wechselnden POVs werden die Frauen nicht auf eine einfache, weichgewaschene Weise sympathisch gemacht, im Gegenteil: Mit manchen Sequenzen oder POVs habe ich mich richtig schwergetan. Sie waren unbequem, nervten, machten mich wütend, gar müde. Sie regten zum Nachdenken an und haben mich in Kombination mit dem leichten Schreibstil gleichwohl zügig durch die Seiten geführt. Eingeordnet wurde wenig – das Buch möchte zeigen, nicht vorkauen. Es fordert. Was okay ist; es sind (leider) realistische Bilder, die hier aufkommen. Trotzdem wurde es mir zwischenzeitlich zu viel. I KNOW WHERE YOU BURIED YOUR HUSBAND greift so viele Themen auf, dass keines davon tiefergehend beleuchtet werden kann. Hier wäre weniger mehr gewesen, hätte mehr Tiefe ermöglicht. Was besonders unter dem aufgezehrten Fokus gelitten hat, waren meiner Meinung nach die Krimi-Aspekte. Sie scheinen einfach keine Rolle zu spielen – sind Auslöser, Begleiterscheinung, Plottreiber aber nicht mehr. Statt komplexe Spannungsmomente gab es eine fadenscheinige, fragwürdige Abkanzlung von allem, was damit zusammenhing. Das ging so weit, dass sich die Charaktere selbst nicht wirklich damit zu beschäftigen schienen. Kaum innere Aufarbeitung, moralischen Zwiespälte, Schuldgefühle, Ängste. Für mich enttäuschend, gar unglaubwürdig. Im Nachhinein habe ich das Gefühl, in diesem Buch stecken zwei grundverschiedene Ideen, die getrennt voneinander besser funktioniert hätten. Wer aber nach einer ruhigen und doch fesselnden Erzählung über unbequeme, interessante, vielschichtige Charaktere sucht, könnte hier nichtsdestotrotz fündig werden.
Die fünf Freunde Sophia, Ajola, Safa, Ella und Caiomhe müssen sich der Leiche von Sophias Mann annehmen und lassen diese auf sehr unkonventionelle Art verschwinden. Sieben Jahre später wird Sophia genau deswegen erpresst und die Frauen, finden sich nach der jahrelangen Funkstille wieder zusammen um dem ein Ende zu setzen. Der Anfang wirft uns recht schnell in die Gruppendynamik und in die Geschichte rein, was durch den Schreibstil und der Masse an Informationen erstmal etwas viel war. Ich habe jetzt auch nicht mit DER Art und Weise gerechnet, wie die Leiche entsorgt wurde, das war schon wirklich sehr anders und gewöhnungsbedürftig. Es geht in dem Roman aber nicht nur um die Erpressung und den Folgen der einen Nacht. Die Autorin schießt ganz deutlich gegen das Patriarchat und bedient sich dabei an einer Art dunklen Humor gemischt mit komplexen Beziehungen der fünf Freundinnen. Ihre Probleme im Leben und persönlichen Beziehungen kennt wohl jede Frau und dur h die überspitzte Darstellung wird schnell klar, dass hier der Hase begraben liegt. Ich würde schon sagen, dass dieses Thema den Hauptanteil des Romans ausmacht und der Schreibstil ist auf jeden Fall sehr eigen und ebenfalls komplex. Die Freundschaft der 5 Protagonisten wird stark auf die Probe gestellt und genauso ihre Moralvorstellungen. Sie müssen Entscheidungen treffen und einige Dinge in Frage stellen. “I know where you buried your husband” ist mehr als ein Roman über einen plötzlich verstorbenen Ehemann - es ist eine Kampfansage und geht fast schon als Rebellion durch!

Seit der Schulzeit verbindet Sophia, Caoimhe, Ajola, Safa und Ella eine enge Freundschaft... bis sie nach dem plötzlichen Tod von Sofias Ehemann zu Komplizinnen werden. Jahre später zwingt eine Erpressung sie, sich ihrer Tat und der Frage zu stellen, wie weit ihre Loyalität reicht... Von "I know where you buried your husband" habe ich mir einen spannenden Frauen-Roman mit Krimi-Anteil, mit schwarzem Humor und bissiger Frauenpower versprochen... Aber dieser Leseeindruck ist voller "aber". Marie O'Hare spricht eine große Bandbreite von Problematiken an, mit denen Frauen in ihrem Leben häufig konfrontiert werden, wie beispielsweise grenzüberschreitende (Ex-)Männer, Rollenverteilung, toxische Freundschaften, sportliche und berufliche Konkurrenz mit Männern und anderen Frauen oder die Verantwortung gegenüber Kindern im beruflichen und privaten Kontext. Eigentlich alles Themen, die mein Interesse wecken aber emotional war da irgendwie tote Hose. Die im Klappentext als "witzig, scharfsinnig und klug"beschriebenen Frauen wirkten auf mich eher wie eine Truppe, mit der ich garantiert keinen Mädelsabend verbringen möchte. Ich habe absolut kein Problem mit unbequemen Meinungen oder Figuren, die anecken. Im Gegenteil, sowas liebe ich! Aber diskussionswürdige Einstellungen, wie z. B. Ellas, muss mir die Autorin auch nahe bringen können. Das hat hier gar nicht geklappt. Dass das stark tabuisierte Thema, dass nicht jede Frau glücklich als Mutter ist, zur Sprache kommt, finde ich an sich gut, aber Ella hat keine Empathie in mir auslösen können, nur Wut. Von Antinatalismus bin ich auch ganz weit weg, somit hatte ich irgendwann echt genug von ihr. Die vier anderen polarisieren mit ihren Hintergrundgeschichten weniger stark aber die waren mir allesamt gleichgültig. Vielleicht wollte die Autorin da auch einfach zu viel in ein Buch packen. Dann diese ständigen Anspielungen auf "Peep Show" (nie gesehen) und Thomas Cromwell (wer?)... Sorry, aber das hat mich komplett rausgerissen. Ach und da war ja noch diese Sache mit dem toten Kerl... Chaotisch und noch der unterhaltsamste Teil des Buches aber für mich total lebensfern, wie die Reaktionen da ausfallen. Die Pointe suche ich immer noch und wegen all den abers kann ich leider nicht mehr als 2 Sterne auspacken.

Also ich habe die grundlegende Intention des Buches verstanden und bin der Meinung, dass es den Feminismus und die Probleme die damit einher gehen sehr gut thematisiert hat. Allerdings habe ich mich auf einen Krimi / Thriller gefreut, gerade weil der Klappentext so vielversprechend klang. Um die feministischen Themen darzustellen, hätte es ein anderer Kontext auch getan. Ansonsten hat mir die einfache Schreibweise sehr zugesagt. :)
5 Frauen, früher Freunde, heute unterschiedliche Leben.
Als Sophia vor 7 Jahren mit ihren 4 Freundinnen nach Hause kommt, findet Sie ihren toten Ehemann im Wohnzimmer vor. So weit, so ungut. Statt die Polizei zu informieren, vergraben Sie den toten Mann gemeinsam. Eigentlich ein guter Plan. Bis 7 Jahre später jemand auftaucht und behauptet, Sie wisse von der damaligen Aktion. Den 5 Frauen, deren Wege sich nach der Tat getrennt haben, haben nur eine Möglichkeit...Sie müssen rausfinden, wer ist die Person und was will diese? Ein guter Roman. Gepickt mit Spannung, humor und ernsten Themen. Das Buch hat mich schmunzeln lassen aber auch entsetzen ausgelöst. Die Geschichten der einzelnen Damen sind sehr gut dargestellt. 4 von den 5 waren mir sympathisch. Die Story um Ella (Nummer 5) fand ich entsetzlich und hat mir überhaupt nicht gefallen. Das ist aber eher was persönliches. Die war mir zu hart. Auch die böse Person fand ich richtig super. So ein ausgekochtes Schlitzohr. Ich hatte fast ein wenig Mitleid mit ihr. Wer ein Buch in Richtung Desperate Housewive sucht, könnte hier auf seine Kosten kommen. Mir hat das Buch, trotz einiger Längen und Ausschweifungen gut gefallen.

Anders als erwartet – eher „Female Rage light“ als der große Befreiungsschrei
✨ Tropes, die ihr hier findet: 👭 Alte Freundinnen & Rivalitäten 🤐 Geheimnisse & Lügen ⚰️ Ein toter Ehemann 💌 Erpressung 🥂 Glänzende Fassade vs. Abgründe 💔 Unglückliche Ehen 🔥 Female Rage (light) 🎭 Moralisch graue Figuren 🕰️ Vergangenheit holt dich ein 🎢 Freundschaft unter Druck „I Know Where You Buried Your Husband“ ist kein schlechtes Buch, im Gegenteil: Es bietet solide Unterhaltung, Gedankenanstöße und eine interessante Perspektive auf Freundschaft, Geheimnisse und weibliches Verhalten. Aber: Wer etwas anderes erwartet hatte, etwa rohe Wut, tiefste psychologische Spannung oder ein feministisches Manifest kann enttäuscht sein. Von mir gibt es drei Sterne, weil O’Hare vieles gut macht, Stimme, Konzept, Teile der Umsetzung, aber eben nicht alles erreicht, was der spannende Klappentext und die Ausgangsidee versprechen. Für Leser*innen, die „Female Rage Light“ mögen (also Wut, Konflikt, aber nicht die totale Zerstörung), ist das Buch durchaus empfehlenswert. Wer stärker Emotionales oder Brutales sucht, sollte sich anderweitig umsehen. 3⭐️
Pageturner? Nein, das war es wirklich nicht.
Also vorweg ersteinmal das positive: Die Kapitel sind teilweise sehr kurz. Damit hört es aber auch fast schon auf. Wir haben hier 5 Frauen (plus noch einige in Nebenrollen), die alle wahnsinnig unsympathisch sind. Das Pick-Me Girl, die Mutter, die ihr Kind misshandelt, die Frau, die besessen von ihrem Ex-Mann ist, obwohl sie ihn verlassen hat, weil er wirklich ein Loser ist etc. Ich kann gar nicht sagen welchen POV ich am wenigsten gerne gelesen habe. Die Handlung ist dafür eher überschaubar. Wie der Titel schon sagt wird hier ein Ehemann verbuddelt, aber trotzdem hat man das Gefühl darum geht es in dem Buch gar nicht. Denn für die Gesamtheit des Hauptplots Häsin sehr kurzes Kapitel gereicht. Im Vordergrund stehen eher die unterschiedlichen Lebensgeschichten und Probleme der Frauen und wie sie versuchen diese auf teilweise sehr ungesunde Art und Weise zu lösen. Ich habe mich durchgequält, kann es nicht empfehlen. Trotzdem war es auf eine gewisse Weise gut geschrieben, deswegen immerhin noch 2,5 Sterne.
Starker Titel und Klappentext, aber…
**** Mein Eindruck **** Die ersten beiden Kapitel dieses Buches haben mir – neben dem Titel und Klappentext – unglaublich gut gefallen. Mein Interesse war sofort geweckt, und ich fand es spannend, dass jede Figur ihr eigenes Kapitel bekommt. Fünf Freundinnen, fünf einführende Kapitel, ein ominöses Ritual – mit Hexerei hatte ich hier wirklich nicht gerechnet. Doch dann: Zeitsprung. Sieben Jahre später, erneut fünf Kapitel, erneut die fünf Freundinnen. Ab da verlor mich das Buch leider. Ich war gelangweilt, ernüchtert, genervt. Nach rund 100 Seiten begann endlich die eigentliche Handlung, aber da hatten mich die Figuren bereits verloren. Sie blieben blass, und obwohl ich spürte, dass die Geschichte Potenzial hatte, konnte sie mich emotional nicht mehr erreichen. Dennoch: Wer sich von einem ruhigeren, charakterzentrierten Einstieg nicht abschrecken lässt, könnte hier ein besonderes Debüt entdecken – authentisch, ungewöhnlich und mit eigenem Stil. **** Empfehlung **** Für Leserinnen und Leser, die Geduld mitbringen und Freude an leisen, atmosphärischen Geschichten mit Tiefgang haben. Wenn du langsame Entwicklungen und vielschichtige Figuren magst, gib diesem Debüt eine Chance.
interessant, unterhaltsam und mit einer Portion Alltagschaos
I Know Where You Buried Your Husband 💍📖 Dieses Buch habe ich tatsächlich an einem Tag durchgelesen und das sagt ja schon einiges darüber, wie spannend und unterhaltsam es grundsätzlich ist. Der Titel und der Klappentext haben mich sofort neugierig gemacht, und ich hatte richtig Lust auf die Geschichte! ✨ Allerdings muss ich sagen, dass ich nicht so richtig eine Bindung zu den Protagonistinnen aufbauen konnte. Die eigentliche Hauptstory, die im Klappentext angekündigt wird, rückt im Verlauf eher in den Hintergrund. Stattdessen geht es stärker um die individuellen Probleme der einzelnen Charaktere, was interessant, aber eben auch ganz anders war, als ich erwartet hatte. 🤷♀️💭 Was mir gut gefallen hat, war der Humor an den richtigen Stellen platziert und manchmal genau das, was die Szene gebraucht hat. 😄 Er lockert die Geschichte auf, ohne sie ins Lächerliche zu ziehen, und bringt einen hier und da einfach zum Schmunzeln. ☕💬 Außerdem fand ich es schön, dass jeder Charakter eigene Alltagsprobleme hat, was das Ganze realistischer und greifbarer wirken lässt. Das Buch wird aus fünf verschiedenen POVs in der Ich-Perspektive erzählt das fand ich spannend, auch wenn es manchmal etwas schwer war, emotional bei allen Figuren gleich stark dabei zu bleiben. 🌪️🪞 Insgesamt hat mir I Know Where You’re Buying Your Husband gut gefallen, auch wenn ich mir inhaltlich etwas anderes vorgestellt hatte. Es war unterhaltsam, stellenweise witzig und definitiv mal etwas anderes. 💫

Wer durch meine Beiträge scrollt, dürfte schnell erkennen, dass ich gerne schwarze Krimikömodien mit dem Trope Female Rage/Revenge lese. Bis jetzt wurde ich noch nicht enttäuscht, aber irgendwann ist halt immer das erste Mal. Lange habe ich auf den Erscheinungstermin von »I Know Where You Buried Your Husband« hingefiebert, die Geschichte klang auch einfach gut: 5 Freundinnen verbuddeln die Leiche eines ihrer Ehemänner – und werden 7 Jahre später plötzlich erpresst. Das kann doch nur eine spannende Story mit allerlei skurrilen Situationen werden – dachte ich. Leider nein, leider gar nicht. Jede der 5 Protagonistinnen erfüllt brav die ihr zugedachte Rolle – mehr aber auch nicht: Sophia, die unglückliche Ehefrau, Caoimhe, das »Not like the other Girls«-Girl, Ajola, die weise Frau/Lehrerin/Hexe, Ella, die komplett überforderte Mutter und Safa, die gestalkte Gattin. Zum einen hatte ich oftmals Schwierigkeiten, die Frauen auseinanderzuhalten, zum anderen ist keine von ihnen wirklich sympathisch. Ich habe mich des Öfteren bei dem Gedanken »Die sind doch alle nicht mehr ganz knusper« ertappt. Die Story an sich ist ziemlich dünn und wirkt durch zahllose Rückblenden mit Infodump zum gesamten bisherigen Leben der Protagonistinnen, als würde man mit angezogener Handbremse fahren. Es bewegt sich nichts so recht vom Fleck. Eigenverantwortlich handeln die Figuren im Grunde gar nicht, sie reagieren bloß auf die Geschehnisse und ergehen sich in endlosen Dialogen zwischen Küchentischphilosophie und Basic-Minimum-Feminismus, die durchweg fehl am Platz und seltsam erzwungen wirken. Der für dieses Untergenre so bekannte wie wichtige schwarze Humor fehlt komplett, die Story nimmt sich trotz ihrer Absurdität selbst leider zu ernst, um gut zu sein. Und dass das hier viel zitierte Patriarchat nicht ein einzelner Mann ist, dessen mehr oder minder absichtlicher Tod kein feministischer Befreiungsschlag sein kann, kommt mir insgesamt zu kurz. Ein einzelnes Arschloch macht noch kein Patriarchat. Leider mehr Desperate Housewives als Female Rage. Lest stattdessen lieber »Ein Mann zum Vergraben« von Alexia Casale.
Leider eine riesige Enttäuschung
"I know where you buried your husband" von Marie O'Hare hat mich richtig enttäuscht. es war so gar nicht das, was ich erwartet hatte... Fünf Freundinnen kommen nach einem netten Abend ins Haus einer der Freundinnen und finden dort den Ehemann ermordet vor. Er wird nach kurzer Beratung vergraben und durch einen Zauber gebannt. Ein paar Jahre später werden die Frauen erpresst. So weit, so gut. Die Story wird aus der Sicht der Freundinnen beschrieben, was an sich gut sein könnte. Im Klappentext wird ein feministischer Roman mit schwarzem Humor angekündigt. Den Humor habe ich vermisst. Und ob die Beschreibungen dieser für mich total schräg dargestellten Protagonistinnen dem Feminismus einen Gefallen tut? Ich weiß es nicht. Jede für sich hätte Stoff geboten, in der Summe hat es den Roman für mich überfrachtet. Alle Charaktere waren mir nicht wirklich sympathisch, eine Beziehung zu ihnen konnte ich bei keiner der einzigen Frauen aufbauen. Ella, die überforderte Mutter, die immer und überall Kaugummi kaut, weil sie Mundgeruch hat, dazu ein völlig verstörtes Kind, Beiden hätte eine Therapie gut getan. Dann eine Läuferin, die meint, immer die beste sein zu müssen? Eine Lehrerin, die sich gleichzeitig wie eine Hexe benimmt und bei Tesco arbeitet?. Dazu noch Jill, keine der Freundinnen, aber unglaublich nervtötend. Der Grundgedanke des Romans war gut, ohne Frage. Bei der Ausführung hapert es gewaltig. Die langwierigen Beschreibungen der Geschichte der einzelnen Frauen haben bei mir dazu geführt, dass ich mich durch diesen Roman regelrecht gequält habe. Dazu kommen permanente Brüche durch den Wechsel der Sichtweisen. Wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich abgebrochen. So habe ich durchgehalten, war aber am Ende doch froh, als es zu Ende war. Spannung kam bei mir persönlich nicht auf, schwarzen Humor habe ich ebenfalls vermisst. Tut mir echt leid, aber ich kann diesen Roman nicht weiter empfehlen. Den Stern gibt es lediglich für den Grundgedanken und das Cover. Schade!
Wenn du das Patriarchat nicht stürzen kannst - begrab es halt. Am Anfang war es ziemlich schwer reinzukommen, weil man 5 Personen kennengelernt hat. Ich muss sagen, dass ich bis zum Schluß mit keinem der 5 warm geworden bin. Mir hat die Spannung ein bisschen gefehlt, aber an sich hat es sich trotzdem flüssig gelesen. Und man wollte trotzdem das Ende kennen.

Das war...anders als erwartet. Leider kam nicht ganz die Spannung auf, die der Titel vermuten lässt. Durch die kurzen Kapitel bin ich schnell vorangekommen, was der Dynamik des Buches echt gut getan hat. Der Verdacht, welcher ab der Hälfte circa immer mehr forciert wurde, wurde mir leider zu offensiv und aufdringlich dargestellt. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch gerne gelesen. Wenn man die Erwartungen nicht zu hoch schraubt, ist es eine nette Lektüre für zwischendurch.
Sophia und ihre Freundinnen betreten Sophias Wohnung als auf einmal ihr Ehemann Tod auf dem Boden liegt. Alle sind total perplex und überfordert. Doch anstatt die Polizei zu benachrichtigen bringen die 5 Ihren Mann in den Wald und vergraben ihn dort. 7 Jahre später werden die 5 auf einmal erpresst und sollen einen Mann für eine geheime Person umbringen, ansonsten will diese Person die 5 bei der Polizei verpfeifen - offiziell gilt Sophias Mann nämlich als vermisst. Alle 5 Mädels sind super liebenswert, authentisch und haben mit ihrem Leben zu kämpfen, sie müssen alle lernen über sich hinauszuwachsen. Ich fand es war ein super gutes Buch und zwischendurch auch echt super lustig!
Verwirrt… ich bin verwirrt
Sofia kommt von einem Mädelsabend gemeinsam mit ihren Freundinnen zurück und die 5 finden ihren Mann tot im Wohnzimmer auf. Sie beschließen, ihn zu vergraben und treten damit Ereignisse in Gang, welche sie auch fast ein Jahrzehnt später noch beschäftigen. Die verschiedenen Perspektiven der Freundinnen wechseln sich ab, was zu Verwirrung führt. Das Ende fühlt sich unfertig an:( Im Großen und Ganzen war das Buch aber unterhaltsam:)
Schade - das war nix!
💭 M E I N U N G Für mich muss ein Thriller kein Übermaß an Blut oder Tote enthalten, aber hier hat es an vielem gefehlt. Das Buch enthält kurze Kapitel (für meinen Geschmack teilweise zu kurz) und (zu) viele, (zu häufig) wechselnde Perspektiven, die den Lesefluss gestört haben. Außerdem waren die Namen der Protagonistinnen total schwer zu merken, was bei mir für Verwirrung gesorgt hat à la „wer war das noch gleich?“ 😅🙈 Für mein Empfinden kam zu wenig Spannung auf und richtige Plottwists, wie ich es mir von einem Thriller erhoffe, gab es auch nicht. Die Auflösung war etwas unbegründet und auch die Frage um die Leiche vom Anfang wurde erst ganz am Ende geklärt. ⭐️ F A Z I T Der Titel klang vielversprechend und der Einstieg war stark, allerdings hat es dann genau so stark nachgelassen. Für mich war das eher ein Roman über Frauenfreundschaft und das Leben in den 30ern als ein packender Thriller.. Schade! Hierfür gibts 2,5 ⭐️ und leider keine Lese-Empfehlung von mir 🙈 ❗️D I S C L A I M E R Meinungen sind unterschiedlich. Das ist wie immer nur meine Meinung zum Buch!

Große Enttäuschung
Ich kenne die Bücher, denen ich eine Chance geben muss. Auch hier habe ich es wirklich versucht, aber die Geschichte ist für mich einfach nur enttäuschend gewesen. Der Klappentext klingt vielversprechend, aber mehr als ein Versprechen war’s dann auch nicht. Die fünf Freundinnen waren mir alle ziemlich unsympathisch, die Charakterbildung hat hier irgendwie total gefehlt. Auch dass so unfassbar oft (für mich unnötige Details) so breitgefächert dargestellt wurden war für mich einfach nur noch langweilig. Teilweise bin ich auch wirklich durcheinander gekommen, durch die vielen Zeitsprünge.
Das fand ich leider langweilig. Auch wenn die Autorin flüssig und ansprechend geschrieben hat, plätscherte das Buch größtenteils einfach vor sich hin. Ich fand alle Personen doof, hab mit keiner irgendwie mitfühlen können. Ich weiß auch nicht genau, was das Buch eigentlich sein wollte. Bei uns in der Buchhandlung liegt es bei den Krimis, aber bis auf die Leiche hab ich den vergeblich beim Lesen gesucht... Warum gebe ich dann trotzdem 2,5 Sterne? Irgendwie wollte ich trotzdem wissen, ob die fünf ihren Auftrag ausführen werden, wer hinter allem steckt. Und auch, wer den Husband ermordet hat. Was sicherlich alles auf den Schreibstil zurückzuführen ist. Leider keine Leseempfehlung von mir.
𝘛𝘩𝘪𝘴 𝘳𝘦𝘷𝘪𝘦𝘸 𝘤𝘰𝘱𝘺 𝘸𝘢𝘴 𝘱𝘳𝘰𝘷𝘪𝘥𝘦𝘥 𝘣𝘺 basteilübbe 𝘪𝘯 𝘦𝘹𝘤𝘩𝘢𝘯𝘨𝘦 𝘧𝘰𝘳 𝘢𝘯 𝘩𝘰𝘯𝘦𝘴𝘵 𝘳𝘦𝘷𝘪𝘦𝘸. Die Story klang super vielversprechend, aber der Klappentext hat mich ehrlich gesagt etwas in die Irre geführt … ich hatte etwas ganz anderes erwartet. Gut gefallen hat mir der Aufbau: Die wechselnden Perspektiven der verschiedenen Freundinnen über mehrere Jahre hinweg haben dafür gesorgt, dass man Stück für Stück mehr über die einzelnen Charaktere und ihre Beziehungen erfahren hat. Leider konnte ich zu keiner der Figuren wirklich eine Verbindung aufbauen. Irgendwie wirkten alle auf mich ein bisschen „komisch“ und blieben mir fremd. Der Roman schwankt meiner Meinung nach in seiner Tonalität. Er weiß manchmal selbst nicht so recht, ob er eine ernstere Geschichte oder eher eine lockere Unterhaltung sein möchte. 🤔 Als Thriller hat er für mich nicht funktioniert, als Komödie ebenfalls nicht. Den schwarzen Humor, der im Klappentext versprochen wurde, konnte ich jedenfalls nicht finden. Am ehesten würde ich ihn als eine Art „cozy Thriller“ beschreiben, wenn es dieses Genre überhaupt gibt. 😅 Die Handlung beginnt spannend, aber ab der Mitte verlor mich das Buch zunehmend. Der Plot dümpelt ein wenig vor sich hin, und als die Geschichte dann an Fahrt aufnimmt, war ich emotional schon nicht mehr so richtig dabei. Vielleicht wäre hier weniger vielleicht mehr gewesen. Da es sich um den Debütroman 🙌🏻 der Autorin handelt, bin ich gespannt, was sie als Nächstes schreiben wird. Kein schlechtes Buch, aber leider auch kein Highlight. Meine Erwartungen, die der Klappentext geweckt hatte, wurden einfach nicht erfüllt. 🤷🏻♀️
Weder Thriller noch Satire Das Buch verspricht jede Menge schwarzen Humor, Female Revenge und scharfsinnige Frauen, all das konnte ich auch mit zwei zugedrückten Augen nicht wirklich finden. Dafür gab es fünf charakterlich ganz unterschiedliche Frauen, die eine ganz besondere Freundschaft verbindet. Darum geht's: Sophia führt ein deprimierendes Leben mit Ehemann Chris. Bester Ausweg aus diesem Leben ist nach reiflicher Überlegung nicht der eigene Selbstmord, sondern der Mord an Chris. Doch jemand kommt ihr zuvor: zusammen mit ihren Freundinnen findet sie den toten Chris und kurzerhand entscheiden sich die Frauen dazu, die Leiche zu verstecken. Sieben Jahre später haben die Freundinnen keinen Kontakt mehr zueinander. Jede ist ihren eigenen Lebensweg gegangen, doch keine scheint so wirklich ihr Glück gefunden zu haben. Doch dann bekommt Sophia eine Nachricht: jemand weiß von ihrer Vertuschung und erpresst sie damit! Sollen die Freundinnen auf die Erpressung eingehen? Fazit: Das Buch war komplett anders, als ich es vom Klappentext und der Leseprobe erwartet habe. Die Story enthielt mir zu wenig Humor und Spannung, dafür zu viele schräge und absurde Wendungen. Auch mit den einzelnen Frauenbildern bin ich bis zum Schluss nicht warm geworden.
Überhaupt nicht meins.
„I know where you buried your husband“ von Marie O’Hare klang für mich vom Klappentext her nach einer spannenden, düsteren Freundschaftsgeschichte – leider hat es mich komplett enttäuscht. Ich fand das Buch unglaublich langatmig. Der Plot zog sich für mich wie Kaugummi, ohne dass wirklich Spannung aufkam. Vor allem die ständigen Perspektivwechsel, teilweise sogar mitten im Kapitel, haben mich eher verwirrt als gefesselt. Anstatt in die Geschichte einzutauchen, war ich ständig damit beschäftigt, mich neu zu orientieren. Das Einzige, was mir wirklich gefallen hat, war die enge, fast unerschütterliche Freundschaft zwischen den Frauen – das hätte ein starker Anker für die Story sein können. Aber auch hier wurde viel verschenkt, weil die Charaktere trotz ihrer cleveren und scharfzüngigen Art blass und teilweise nervig wirkten. Besonders Sofias Besessenheit von ihrer ehemaligen Schulkollegin Jill war für mich nur übertrieben und hat mich mehr genervt als interessiert. Alles in allem: Für mich war es weder spannend noch emotional packend, sondern leider einfach nur langweilig.
Naja
Das Buch hat mich ehrlicherweise etwas ratlos gemacht. Ich dachte, es wird eine lustige Geschichte... der Klappentext klang nach Spaß, Geheimnissen und Action. Was ich bekommen habe? Eher wenig. Ja- es gab lustige Szenen, bei denen ich schmunzeln musste. Aber es gab deutlich mehr Szenen, in denen ich das Buch am Liebsten zugeklappt hätte. Weil man das Leben einfach so, ohne Widerstand, hingenommen hat. Aber vor allem, weil mich der Schreibstil nicht glücklich gemacht hat. Es klang anspruchslos und insgesamt wirkten viele Sätze einfach zu lang. Ich war oft verwirrt, weil einfach der gesamte Satzbau auf mich so seltsam wirkte... Einen richtigen Spannungsaufbau gab es leider nicht und auch der "Plottwist" hielt sich in Grenzen... 🫠 Letztendlich war ich einfach sehr enttäuscht. Ich hab' mir so viel mehr erhofft. 🥴 Vielleicht geht es aber auch nur mir so. Vielleicht ist die Geschichte bei jemand Anderen besser aufgehoben!

Leider hat das Buch nicht gehalten, was der Klappentext versprochen hat
Es ist sooo schade. Der Klappentext von "I know where you buried your husband" klang so vielversprechend. Leider habe ich das Buch so gar nicht gefühlt. Warum genau, kann ich leider gar nicht so sagen. Es hat sich gut gelesen. Aber ich war die ganze Zeit nie gepackt. Vielleicht liegt es daran, dass ich zu viele Sichtweisen bekomme. Jede der 5 Frauen hat Kapitel aus ihrer Sicht, in denen aber auch viele zeitliche Sprünge bis in die Kindheit enthalten sind. Und dadurch kommen natürlich sehr sehr viele Figuren vor. Oft stört mich das nicht, aber hier hatte ich oft das Gefühl, dass die Figuren zum Fortgang der Handlung nicht wirklich etwas beigetragen haben. Und auch die 5 Frauen haben sich leider oft in etwas langatmigen und nicht immer nachvollziehbaren Betrachtungen über ihr Leben verloren. Ab und zu wurde dann noch eine Prise "Zerstört das Patriarchat" eingestreut, für die ich normalerweise immer zu haben bin. Aber hier wirkte es oft etwas gezwungen. Mein Fazit: Das Buch und ich sind leider nicht richtig miteinander warm geworden. Die Auflösung hielt keinerlei Überraschung für mich bereit. Und trotzdem habe ich es schnell durchlesen können.

. Lust auf Geheimnisse, Rache und Mord? Auf eine Mischung aus „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ und „Pretty Little Liars“, aber nicht mit Teenangern sondern mit verzweifelten Frauen? Dann solltest du „I know where you buried your husband“ lesen. Eine spannende Story mit fragwürdigen Protagonistinnen und einer Prise schwarzem Humor. Ich wurde sehr gut unterhalten… wollte aber auch eine Protagonistin gerne in die Wüste jagen. 😂 4/5 ⭐️ . Aber worum geht es genau… Sofia und ihre Freundinnen sind schon seit der Schulzeit füreinander da, so auch an dem Abend als sie Sofias Ehemann tot im Wohnzimmer vorfinden. Kurzerhand entschließen sie sich die Leiche zu vergraben und ihn als vermisst zu melden. Jahre später kommt es jedoch zu einer Erpressung der Freundinnen und sie müssen eine Lösung finden. . In „I know where you buried your husband“ folgen wir in verschiedenen Kapiteln den Freundinnen durch ihr Leben. Als Leser erhalten wir einen tiefen Einblick in die Psyche dieser Frauen, ihr Leid und ihre langsam aufkeimenden Bereitschaft etwas in ihrem Leben zu ändern. Auch wenn die Charaktere sind so ganz ausgereift sind und ich mich oftmals gefragt habe „warum“, macht dies jedoch den Reiz der Geschichte aus. Alles ein wenig übertrieben, überzogen und überdreht. Dies sorgt somit für den ein oder anderen Schmunzler und Lacher, jedoch hätte der schwarze Humor noch viel mehr rauskommen dürfen! Einen leicht satirischen Charakter hatte dieser Roman auf jeden Fall und das mochte ich sehr. Diese Geschichte mit ihren Thriller- und Krimielementen übt auf ihre Art und Weise Kritik an der heutigen Gesellschaft aus, die eine viel zu hohe Erwartungshaltung an Frauen und Mütter hat und zeigt auf, was passieren kann, wenn es zu weit getrieben wird. Ebenso hatte ich als großer Serien- und Filmnerd meine Freude an den vielen Referenzen, die dieses Buch bereithielt. Das Ende hat mich nicht wirklich überrascht, jedoch gab es auch genügend unerwartet Ereignisse. Der Schreibstil von O‘Hara ist wirklich klasse. Modern, direkt und schnell. Dieses Buch ist sicher nicht perfekt, aber meiner Meinung nach lesenswert!

Damit habe ich nicht gerechnet…
Ich kaufe gerne Bücher, deren Cover und Titel mir sofort ins Auge springen. Dann lese ich auch kaum den Klappentext, das Buch kommt einfach mit. Diese Buch gehört zu einem solchen Kauf. 📚Aber erstmal zum Buch: Fünf Frauen, die seit der Schulzeit befreundet sind kommen vom Mädelsabend bei Sophia zu Hause an und ab diesem Moment nimmt der Mädelsabend einen ganz anderen Verlauf, als gedacht. Der Kontakt bricht danach ab, jede lebt ihr eigenes Leben, 7 Jahre lang, bis eine von ihnen wieder den Kontakt aufnimmt. Alle fünf haben ihre Bürden, die sie mit sich tragen. Sie sind alle besondere Charaktere. Es waren schwere 7 Jahre, für jede einzelne. ✨Meine Meinung zum Buch: Ich fand das Buch einfach zu lesen und kam recht gut in die Geschichte rein. Die Autorin widmet jeder Protagonistin eigene Kapitel, in denen man sie besser kennenlernt und ihre Persönlichkeit besser kennenlernt. Als ich das Buch kaufte, hatte ich mir eine andere Geschichte vorgestellt aber diese hat mich nicht enttäuscht. Sie war an manchen Stellen auch lustig. Ich habe die Protagonistinnen gut kennengelernt, wie sie unter den Auswirkungen des Mädelsabend leiden. Das Ende hat mich tatsächlich überrascht aber es hat mir gefallen! Im Großen und Ganzen ein nettes Buch, das man leicht lesen kann und gut verständlich geschrieben ist. Die Geschichte ist gut, für mich reichte es dann aber „nur“ für 3,5 Sterne ⭐️
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Sofia und ihre Freundinnen sind schon seit der Schulzeit immer füreinander da. Sie alle sind witzig, scharfsinnig, klug - und sie teilen ein düsteres Geheimnis.
Als Sofias Ehemann plötzlich tot im Wohnzimmer liegt, gilt es, zusammenzuhalten. Nachdem sie sich ihm mit einigen Müllsäcken, einem Spaten und ein paar anderen fragwürdigen Methoden entledigt haben, brechen sie den Kontakt ab und müssen die alltäglichen Stolpersteine des Frauseins ohne die Unterstützung der anderen bewältigen. Doch sieben Jahre später werden sie von einer Unbekannten erpresst - und sie müssen sich fragen, was sie einander wirklich bedeuten und wie weit sie gehen, um sich gegenseitig zu schützen.
Book Information
Author Description
Marie O’Hare hat für die Europäische Union und an Schulen in Thailand gearbeitet, bevor sie Grundschullehrerin wurde. Sie absolvierte außerdem ein Masterstudium in Novel Writing an der Middlesex University und nimmt regelmäßig an Cross-Country-Rennen teil. Sie lebt mit ihrer Familie in Essex. I KNOW WHERE YOU BURIED YOUR HUSBAND ist ihr Debütroman.
Posts
feministischer „Desperate Housewifes“ Vibe
ich hatte kaum Erwartungen, war aber überrascht über die feministischen Themen, die gennant wurden. Den Schreibstil fand ich sehr ungewöhnlich, aber nicht schlecht. Die Mischung aus Humor, weiblichem Zusammenhalt, wichtigen Themen und den Geheimnissen hat mir gut gefallen, jedoch hat sich die Geschichte für mich sehr gezogen und doch nicht so gut in den Bann gezogen. Mochte es aber, dass es diesen „Desperate Housewifes“ Vibe hatte.
Spannender Roman!🤍
Ich hätte nie gedacht dass das Buch mir gefallen wird, doch das tut es! Ich habe den schwarzen Humor, den weiblichen Zusammenhalt und die Macht gemeinsamer Geheimnisse in diesem Buch einfach sehr genossen. Denn Sofia und ihre Freundinnen sind schon seit der Schulzeit immer füreinander da. Sie alle sind witzig, scharfsinnig, klug - und sie teilen ein düsteres Geheimnis. Doch als Sofias Ehemann plötzlich tot im Wohnzimmer liegt, gilt es, zusammenzuhalten. Nachdem sie sich ihm mit einigen Müllsäcken, einem Spaten und ein paar anderen fragwürdigen Methoden entledigt haben, brechen sie den Kontakt ab und müssen die alltäglichen Stolpersteine des Frauseins ohne die Unterstützung der anderen bewältigen. Doch sieben Jahre später werden sie von einer Unbekannten erpresst - und sie müssen sich fragen, was sie einander wirklich bedeuten und wie weit sie gehen, um sich gegenseitig zu schützen. Doch wie weit sie gehen, könnt ihr selber herausfinden. Denn dieses Buch kann ich wirklich empfehlen!🤍
Leider nicht so, wie erwartet....
Fünf Freundinnen und ihr größtes Geheimnis Bereits seir ihrer Schulzeit sind Sophia, Safa, Ella, Caoimhe und Ajola beste Freundinnen. Gemeinsam haben sie so manche schwierige Zeiten durchgestanden und sich gegenseitig Kraft gegeben, wenn eine Unterstützung gebraucht hat. So war es auch vor sieben Jahren als Sophias Ehemann Chris plötzlich tot im eigenen Wohnzimmer gelegen war. Da alle Indizien auf Sophia gedeutet und andere Zufälle dafür gesorgt haben, dass bisher niemand von dem Todesfall wissen konnte, haben die fünf Frauen beschlossen, die Leiche selbst zu beseitigen. Und sie hatten auch sieben Jahre lang ihre Ruhe, auch wenn jede für sich immer Angst hatte, irgednwann doch erwischt zu werden. Doch nun taucht plötzlich wieder Sophias frühere beste Freundin Jill auf und parallel dazu eine Erpressernachricht, dass dieser jemand weiß, was damals geschehen ist. Doch kann es wirklich sein, dass diese beiden Personen sich nur zufällig beinahe zeitgleich bei Sophia melden?! Nun müssen sich die fünf Freundinnen wieder zusammenraufen und zusammen eine Lösung für das Problem finden. Marie O'Hare hatte eine wirklich tolle Idee für einen Thriller. Verbunden mit schwarzem Humor, Feminismus, Gesellschaftskritik und der nötigen Spannung ist das der Stoff für einen gelungenen Thriller. Letzlich ist die Handlung aber nicht lange genug spannend und es fehlt ein wirklicher Showdown in den letzten Seiten, denn die Auflösung erfolgt hier einfach zu früh. Auch die fünf Frauen unterscheiden sich zwar in ihren Charakteren, könnten aber gerne noch unterschiedlicher sein, um ein besseres Abbild der Gesellschaft darzustellen. Obwohl die Handlung manchmal unnötig in die Länge gezogen wirkt, liest sich der Schreibstil der Autorin sehr flüssig. Ich finde es gerade ein wenig schade, dass mich das Buch nicht mehr fesseln konnte, denn ich hatte mir nach dem Lesen des Klappentextes einen unterhaltsamen, spannenden und besonderen Thriller erwartet.

It's Magik
Fünf Freundinnen und die Macht des Weiblichen. Cooler Titel. Cooles Buch? Jein. Die Botschaft wurde verstanden. Ich weiß wie ungerecht es auf der Welt für Frauen immer noch zugeht, wieviel Benachteiligung und Unterdrückung ihnen jeden Tag überall begegnet. Die Idee des Plots ist nicht schlecht, hat aber einige Schwächen und die liegen nicht in seinem feministischen Ansatz. Gerade das mit der Magik fand ich reizvoll. Liegt ein Mann tot im Wohnzimmer - kommt lasst ihn mit Wicca Magie für immer verschwinden! Fast ohne mit der Wimper zu zucken (bzw. mit nur wenig Überzeugungskraft) wenden die fünf Freundinnen erfolgreich (!) Hexenkunst kann. Alles wäre gut gegangen, wäre da nicht ein unheimlicher Mitwisser, der fürs Schweigen einen weiteren Mord fordert... Die Schwäche dieses Romans liegt für mich teilweise in der Erzählweise. Es sind fünf Frauen und fünf Perspektiven aus denen erzählt wird. Etwas viel um der Handlung zu folgen. Der Schreibstil ist zudem nicht flüssig genug und teilweise echt "krakelig". Manchmal wird so z.B. geschrieben "Ein Vogel flog vorbei." Völlig zusammenhanglos soll so eine Atmosphäre geschaffen werden. Es wirkte auf mich skurril. Handlungen werden nicht ausführlich genug beschrieben, um sie sich richtig vorstellen zu können. Die Dialoge sind auch oft schwer nachzuvollziehen, vor allem wenn es in ihnen um popkulturelle Zusammenhänge geht. Die Antagonisten sind lächerlich komödiantisch dargestellt. Insgesamt ist es eine merkwürdige Mischung, die von einer depressiven Grundstimmung durchzogen ist. Nach dem Motto: Frau = Leid. Jetzt leidet richtig, ihr seid doch Frauen! Ein versöhnliches Ende rettet den kruden Mittelteil nicht ganz.

Ich könnte nicht viel damit anfangen, hat mir nicht gefallen. Selbst wenn die Themen mehr oder weniger wichtig sind habe ich mehr erwartet. Langweilig war es auch leider. Alle 5 waren unsympathisch oder sogar seeehr problematisch. Und diese agresive Meinungsvertretung fand ich sehr belastend une anstrengend. 😥
"Wenn du das Patriarchat nicht stürzen kannst - begrab es halt."
Ich weiß nicht mehr genau, mit welchen Erwartungen ich in das Buch gestartet bin, vermutlich etwas Richtung Feminismus, schwarzem Humor und Spannung. Diese Punkte wurden auch erfüllt, zumindest teilweise. Extrem positiv hervorheben muss ich den Schreibstil, man fliegt nur so durch die Seiten. Das war wirklich angenehm und gleicht die sich etwas ziehenden Passagen gut aus. Das Buch lebt von seinen Charakteren und dem sich ergebenden Aufbau. Wir begleiten die 5 Freundinnen über mehrere Jahre hinweg, immer wieder wechselnd aus der Ich-Perspektive einer jeden von ihnen. Dadurch behält das Buch gut an Dynamik, die Abschnitte haben jeweils eine angenehme Länge. Die Figuren sind extrem gut gezeichnet, sehr realistisch, ungeschönt und vielfältig. Keine war mir wirklich sympathisch, aber alle in ihrem Erleben und Handeln nachvollziehbar. Schwächen weist das Buch unter anderem in seiner Tonalität auf: die Schwankungen zwischen ernstem Thriller und lockerer Erzählung haben nichts zu der Story beigetragen und auch den angekündigten schwarzen Humor gab es ganz vereinzelt mal eingestreut. Weder Thriller noch Komödie, vielleicht ein Cozy Thriller. Die Auflösung des Ganzen Geschehens erfolgte für meinen Geschmack zu früh, sodass sich dann das Ende erstaunlich zieht. Normalerweise sind die letzten 100 Seiten der Showdown, da ist hier das ganze spannende schon vorbei. Auch beim feministischen Anspruch bleiben extrem viele Lücken, es werden viele Themen angerissen, aber nicht genauer beleuchtet oder eingeordnet. Ohne Vorwissen vielleicht an manchen Stellen schwierig. Auch die Charaktere hätten unterschiedlicher gewählt werden können, nur gut situierte Frauen aus der gehobenen Mittelschicht waren dann doch nur ein kleiner Ausschnitt. Einen ganz persönlichen großen Minuspunkt muss ich für die völlig vergeigten Pokemon-Bezüge abziehen: Plural von Pokemon =Pokemons, really?! Fischpokemon statt Wasserpokemon? Vaporeon nicht als Aquana übersetzt und später sogar noch als Vaporeo bezeichnet? Nope. Da blutet mein Millenialherz. Als Debütroman ein gutes Buch mit tollen Ansätzen und Ideen, welche leider nicht konsequent umgesetzt worden.

[Anzeige | Rezensionsexemplar]
"„I Know Where You Buried Your Husband" hat mich echt gefesselt! Die Story um Sofia und ihre Freundinnen, die nach dem Tod ihres Mannes zusammenhalten müssen, ist super spannend. Der Klappentext verspricht ja schon einiges, und das Buch hält, was es verspricht: Die Mädels haben ein dunkles Geheimnis und müssen dann auch noch mit einer Erpressung klarkommen. Die Charaktere sind echt stark und vielschichtig, auch wenn ich ein paar Wendungen schon vorhergesehen habe. Insgesamt aber ein echt unterhaltsamer Thriller,
Anzeige/Rezensionsexemplar „Wenn du das Patriarchat nicht stürzen kannst - begrab es halt“
Das Buch hatte für mich positive Seiten, aber leider auch mehrere negative Aspekte. Positiv empfand ich, dass das Buch einfach geschrieben war und man förmlich durch die Seiten geflogen ist, da es sehr unterhaltsam war. Außerdem wurden Themen wie Feminismus und Misogynie aufgegriffen, was ich als sehr wichtig empfinde. Die weiblichen Protagonisten waren alle sehr unterschiedlich voneinander. Ihnen wurde zudem ein realistischer und ein weniger sympathischer Charakter verliehen, was ich sehr interessant fand. Die negativen Punkte überwiegen aber leider deutlich. Ich hätte mir mehr Manipulation, Erpressung und Nachrichten von dem Stalker gewünscht, also allgemein mehr Thrilleraspekte. Diese Storyline war mir leider zu schnell vorbei und zu leicht gelöst. Zudem war es für mich manchmal schwer, die Entscheidungen der Charaktere und ihr Verhalten nachzuvollziehen. Das Ende war für mich irgendwie ein wenig langweilig, da sich im Leben und Verhalten der Protagonisten kaum etwas verändert hat. Zuletzt ist es wichtig anzusprechen, dass in dem Buch sehr oft die „Harry Potter“ - Bücher erwähnt werden. Nach den aktuellen Geschehnissen der Autorin empfinde ich es als sehr wichtig, Distanz von dem weiteren Werbungmachen dieser Bücher zu nehmen.

War leider nicht meins 🙈
Sofia findet die Leiche ihres Ehemanns zuhause. Schnell ist für sie klar, dass sie den Körper ihres Mannes loswerden muss. Ihre Freundinnen helfen ihr dabei. Sieben Jahre später werden die Frauen von einem Unbekannten erpresst. An diese Geschichte bin ich mit einer gewissen Erwartungshaltung herangegangen. Ich habe mit einer Mischung aus Pretty Little Liars und Desperate Housewives Vibes gerechnet, viel Spannung, etwas Thrill und Humor. Der Klappentext hat mich auch sofort angesprochen, aber der Funke ist dann beim Lesen leider überhaupt nicht übergesprungen. Die fünf Freundinnen empfand ich als interessant, da sie sich sehr voneinander unterschieden haben und jede von ihnen etwas anderes erlebt hat. Auf der anderen Seite empfand ich aber keine von ihnen als sympathisch. Deshalb habe ich es auch einfach nicht geschafft eine Bindung zu ihnen aufzubauen. Die Handlung am Anfang war für mich noch spannend und ich habe mir wirklich viele Fragen gestellt und spekuliert, was passiert sein könnte und was es mit der Erpressung auf sich hat… aber im Mittelteil hat mich die Geschichte dann irgendwie verloren. Die Handlung verliert ab hier an Spannung und ist doch sehr langatmig gewesen. Auch der Humor konnte mich leider nicht überzeugen. Es hat leider einfach nicht meinen Geschmack getroffen.

Das Buch war völlig anders, als ich es mir vorgestellt habe, und genau das war für mich zugleich positiv und negativ. Der Schreibstil ist sehr leicht, manchmal fast zu kommentarlos, weil Dinge einfach im Raum stehen bleiben und keine Einordnung bekommen. Das sorgt zwar für eine besondere Atmosphäre, aber es macht die Geschichte auch leiser und langsamer. Wer hier auf viele Thrillerelemente hofft, könnte enttäuscht sein, denn der Fokus liegt klar auf den fünf Hauptfiguren und ihren Leben. Erzählt wird in der Ich-Perspektive, was für Nähe sorgt, aber eben auch still wirkt. Sehr positiv fand ich, wie sehr mich das Buch in seinen Bann ziehen konnte. Die Figuren sind realistisch, vielfältig und nicht sympathisch gezeichnet und alle haben ihre Macken, was sie unglaublich menschlich macht. Das hat mir beim Lesen richtig gefallen, weil ich sie dadurch leicht auseinanderhalten und jede auf ihre Art interessant fand. Manche Szenen waren zudem so emotional geschrieben, dass ich sie erstmal verarbeiten musste. Beworben wird das Buch mit schwarzem Humor, den habe ich allerdings kaum gefunden. Auch feministisch habe ich es nicht so stark wahrgenommen, wie ich erwartet hatte. Viele wichtige Themen werden angeschnitten, wie etwa internalisierte Misogynie oder White Feminism, aber ohne wirkliche Erklärung oder Wertung. Ich glaube, dass man schon ein gewisses Vorwissen braucht, um die Themen wirklich einordnen zu können. Negativ aufgefallen sind mir außerdem die ständigen Harry-Potter-Bezüge. Für mich passt das nicht in einen Roman, der aktuelle feministische Fragen aufgreifen will, weil man J. K. Rowling als Autorin nicht weiter Plattform bieten sollte. Auch eine Content Note hätte ich mir sehr gewünscht. Am Ende bleibt für mich ein leiser, nachdenklicher Roman. Kein Pageturner, aber ein Buch, das mit interessanten Figuren, intensiven Szenen und wichtigen Themen überzeugt, auch wenn nicht alles ganz rund war.

{⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️} 5 Sterne, aber eigentlich noch mehr! Wow, das war so „out of my comfort zone“ das ich in ganz andere Sphäre katapultiert wurde😉! Und ich bin absolut begeistert!🧹🔪🩸🗂️
Die Geschichte ist düster, atmosphärisch, ein klein wenig Magisch✨ und von der ersten Seite an absolut fesselnd, und das Patriarchat (also Männer in der dominanten, bestimmenden Rolle) wird von diesem Buch richtig zerlegt.🤷♂️🙄 Besonders schließt man schnell die 5 Protaginistinnen ins Herz, die alle auf eine verquere Weise liebenswürdig sind, und ihren eigenen Touch haben, was normaler Weise bei so viele Charakteren eher zu kurz kommt. 📖📱🍬⏰🏃♀️ Sophia, Safa, Ella, Caoimhe und Ajola, sind tolle, starke Frauen, die sich ihren Weg durchs Leben bahnen, um einen Sinn hinter ihrer Existenz zu entdecken, und dabei einem ganz neuen, feministischen Blickwinkel auf unsere heutige Welt ermöglichen!🪩🎱🌎 Das Buch ist ziehmlich sicher nicht für jeden was, vorallem wenn man an patriarchale Rollenbildern festhält ,(was wohlgemerkt auch nicht falsches ist!)🕞🛁⏰ Aber ich mochte es mit seiner ausgewogenen erzählweise und vor allem dem absolut durchdachten, und plausiblen Plotts, und dem, von meiner Seite aus, ABSOLUT UNERWARTETEM Ende, sehr sehr gerne. 🎞️☠️👟 Es hat mir eine neue Weltanschauung ermöglicht, und mich mit meinen 15 Jahren, sehr viel an unserem heutigen Zusammenleben, hinterfragen lassen.✨🌱 Ein echtes Jahreshighlight für mich, und eine Empfehlung für alle die keine andere Möglichkeit sehen, als das Patriarch einfach mal zu begraben!🌱🌎🚀 :“ I know where you buried your husband!“ Das, und noch viel mehr hört ihr in unserem Podcast Plottpot auf Spotify! @ronjafindetlesengeil
Wenn der Vibe der erste Plot Twist ist …
Zugegeben: Auf dem Cover von I KNOW WHERE YOU BURIED YOUR HUSBAND steht Roman. Doch Titel und Klappentext haben mich irgendwie auf die falsche Fährte führt. Ich habe Intrigen, Geheimnisse und Thrillmomente erwartet – stattdessen war das Buch weniger Spannungstitel als Lebenseinblick. Ich liebe Charaktere, die anecken, nicht perfekt sind, mit Erwartungen brechen und unangenehme Themen beleuchten. Diese findet man hier definitiv. In den wechselnden POVs werden die Frauen nicht auf eine einfache, weichgewaschene Weise sympathisch gemacht, im Gegenteil: Mit manchen Sequenzen oder POVs habe ich mich richtig schwergetan. Sie waren unbequem, nervten, machten mich wütend, gar müde. Sie regten zum Nachdenken an und haben mich in Kombination mit dem leichten Schreibstil gleichwohl zügig durch die Seiten geführt. Eingeordnet wurde wenig – das Buch möchte zeigen, nicht vorkauen. Es fordert. Was okay ist; es sind (leider) realistische Bilder, die hier aufkommen. Trotzdem wurde es mir zwischenzeitlich zu viel. I KNOW WHERE YOU BURIED YOUR HUSBAND greift so viele Themen auf, dass keines davon tiefergehend beleuchtet werden kann. Hier wäre weniger mehr gewesen, hätte mehr Tiefe ermöglicht. Was besonders unter dem aufgezehrten Fokus gelitten hat, waren meiner Meinung nach die Krimi-Aspekte. Sie scheinen einfach keine Rolle zu spielen – sind Auslöser, Begleiterscheinung, Plottreiber aber nicht mehr. Statt komplexe Spannungsmomente gab es eine fadenscheinige, fragwürdige Abkanzlung von allem, was damit zusammenhing. Das ging so weit, dass sich die Charaktere selbst nicht wirklich damit zu beschäftigen schienen. Kaum innere Aufarbeitung, moralischen Zwiespälte, Schuldgefühle, Ängste. Für mich enttäuschend, gar unglaubwürdig. Im Nachhinein habe ich das Gefühl, in diesem Buch stecken zwei grundverschiedene Ideen, die getrennt voneinander besser funktioniert hätten. Wer aber nach einer ruhigen und doch fesselnden Erzählung über unbequeme, interessante, vielschichtige Charaktere sucht, könnte hier nichtsdestotrotz fündig werden.
Die fünf Freunde Sophia, Ajola, Safa, Ella und Caiomhe müssen sich der Leiche von Sophias Mann annehmen und lassen diese auf sehr unkonventionelle Art verschwinden. Sieben Jahre später wird Sophia genau deswegen erpresst und die Frauen, finden sich nach der jahrelangen Funkstille wieder zusammen um dem ein Ende zu setzen. Der Anfang wirft uns recht schnell in die Gruppendynamik und in die Geschichte rein, was durch den Schreibstil und der Masse an Informationen erstmal etwas viel war. Ich habe jetzt auch nicht mit DER Art und Weise gerechnet, wie die Leiche entsorgt wurde, das war schon wirklich sehr anders und gewöhnungsbedürftig. Es geht in dem Roman aber nicht nur um die Erpressung und den Folgen der einen Nacht. Die Autorin schießt ganz deutlich gegen das Patriarchat und bedient sich dabei an einer Art dunklen Humor gemischt mit komplexen Beziehungen der fünf Freundinnen. Ihre Probleme im Leben und persönlichen Beziehungen kennt wohl jede Frau und dur h die überspitzte Darstellung wird schnell klar, dass hier der Hase begraben liegt. Ich würde schon sagen, dass dieses Thema den Hauptanteil des Romans ausmacht und der Schreibstil ist auf jeden Fall sehr eigen und ebenfalls komplex. Die Freundschaft der 5 Protagonisten wird stark auf die Probe gestellt und genauso ihre Moralvorstellungen. Sie müssen Entscheidungen treffen und einige Dinge in Frage stellen. “I know where you buried your husband” ist mehr als ein Roman über einen plötzlich verstorbenen Ehemann - es ist eine Kampfansage und geht fast schon als Rebellion durch!

Seit der Schulzeit verbindet Sophia, Caoimhe, Ajola, Safa und Ella eine enge Freundschaft... bis sie nach dem plötzlichen Tod von Sofias Ehemann zu Komplizinnen werden. Jahre später zwingt eine Erpressung sie, sich ihrer Tat und der Frage zu stellen, wie weit ihre Loyalität reicht... Von "I know where you buried your husband" habe ich mir einen spannenden Frauen-Roman mit Krimi-Anteil, mit schwarzem Humor und bissiger Frauenpower versprochen... Aber dieser Leseeindruck ist voller "aber". Marie O'Hare spricht eine große Bandbreite von Problematiken an, mit denen Frauen in ihrem Leben häufig konfrontiert werden, wie beispielsweise grenzüberschreitende (Ex-)Männer, Rollenverteilung, toxische Freundschaften, sportliche und berufliche Konkurrenz mit Männern und anderen Frauen oder die Verantwortung gegenüber Kindern im beruflichen und privaten Kontext. Eigentlich alles Themen, die mein Interesse wecken aber emotional war da irgendwie tote Hose. Die im Klappentext als "witzig, scharfsinnig und klug"beschriebenen Frauen wirkten auf mich eher wie eine Truppe, mit der ich garantiert keinen Mädelsabend verbringen möchte. Ich habe absolut kein Problem mit unbequemen Meinungen oder Figuren, die anecken. Im Gegenteil, sowas liebe ich! Aber diskussionswürdige Einstellungen, wie z. B. Ellas, muss mir die Autorin auch nahe bringen können. Das hat hier gar nicht geklappt. Dass das stark tabuisierte Thema, dass nicht jede Frau glücklich als Mutter ist, zur Sprache kommt, finde ich an sich gut, aber Ella hat keine Empathie in mir auslösen können, nur Wut. Von Antinatalismus bin ich auch ganz weit weg, somit hatte ich irgendwann echt genug von ihr. Die vier anderen polarisieren mit ihren Hintergrundgeschichten weniger stark aber die waren mir allesamt gleichgültig. Vielleicht wollte die Autorin da auch einfach zu viel in ein Buch packen. Dann diese ständigen Anspielungen auf "Peep Show" (nie gesehen) und Thomas Cromwell (wer?)... Sorry, aber das hat mich komplett rausgerissen. Ach und da war ja noch diese Sache mit dem toten Kerl... Chaotisch und noch der unterhaltsamste Teil des Buches aber für mich total lebensfern, wie die Reaktionen da ausfallen. Die Pointe suche ich immer noch und wegen all den abers kann ich leider nicht mehr als 2 Sterne auspacken.

Also ich habe die grundlegende Intention des Buches verstanden und bin der Meinung, dass es den Feminismus und die Probleme die damit einher gehen sehr gut thematisiert hat. Allerdings habe ich mich auf einen Krimi / Thriller gefreut, gerade weil der Klappentext so vielversprechend klang. Um die feministischen Themen darzustellen, hätte es ein anderer Kontext auch getan. Ansonsten hat mir die einfache Schreibweise sehr zugesagt. :)
5 Frauen, früher Freunde, heute unterschiedliche Leben.
Als Sophia vor 7 Jahren mit ihren 4 Freundinnen nach Hause kommt, findet Sie ihren toten Ehemann im Wohnzimmer vor. So weit, so ungut. Statt die Polizei zu informieren, vergraben Sie den toten Mann gemeinsam. Eigentlich ein guter Plan. Bis 7 Jahre später jemand auftaucht und behauptet, Sie wisse von der damaligen Aktion. Den 5 Frauen, deren Wege sich nach der Tat getrennt haben, haben nur eine Möglichkeit...Sie müssen rausfinden, wer ist die Person und was will diese? Ein guter Roman. Gepickt mit Spannung, humor und ernsten Themen. Das Buch hat mich schmunzeln lassen aber auch entsetzen ausgelöst. Die Geschichten der einzelnen Damen sind sehr gut dargestellt. 4 von den 5 waren mir sympathisch. Die Story um Ella (Nummer 5) fand ich entsetzlich und hat mir überhaupt nicht gefallen. Das ist aber eher was persönliches. Die war mir zu hart. Auch die böse Person fand ich richtig super. So ein ausgekochtes Schlitzohr. Ich hatte fast ein wenig Mitleid mit ihr. Wer ein Buch in Richtung Desperate Housewive sucht, könnte hier auf seine Kosten kommen. Mir hat das Buch, trotz einiger Längen und Ausschweifungen gut gefallen.

Anders als erwartet – eher „Female Rage light“ als der große Befreiungsschrei
✨ Tropes, die ihr hier findet: 👭 Alte Freundinnen & Rivalitäten 🤐 Geheimnisse & Lügen ⚰️ Ein toter Ehemann 💌 Erpressung 🥂 Glänzende Fassade vs. Abgründe 💔 Unglückliche Ehen 🔥 Female Rage (light) 🎭 Moralisch graue Figuren 🕰️ Vergangenheit holt dich ein 🎢 Freundschaft unter Druck „I Know Where You Buried Your Husband“ ist kein schlechtes Buch, im Gegenteil: Es bietet solide Unterhaltung, Gedankenanstöße und eine interessante Perspektive auf Freundschaft, Geheimnisse und weibliches Verhalten. Aber: Wer etwas anderes erwartet hatte, etwa rohe Wut, tiefste psychologische Spannung oder ein feministisches Manifest kann enttäuscht sein. Von mir gibt es drei Sterne, weil O’Hare vieles gut macht, Stimme, Konzept, Teile der Umsetzung, aber eben nicht alles erreicht, was der spannende Klappentext und die Ausgangsidee versprechen. Für Leser*innen, die „Female Rage Light“ mögen (also Wut, Konflikt, aber nicht die totale Zerstörung), ist das Buch durchaus empfehlenswert. Wer stärker Emotionales oder Brutales sucht, sollte sich anderweitig umsehen. 3⭐️
Pageturner? Nein, das war es wirklich nicht.
Also vorweg ersteinmal das positive: Die Kapitel sind teilweise sehr kurz. Damit hört es aber auch fast schon auf. Wir haben hier 5 Frauen (plus noch einige in Nebenrollen), die alle wahnsinnig unsympathisch sind. Das Pick-Me Girl, die Mutter, die ihr Kind misshandelt, die Frau, die besessen von ihrem Ex-Mann ist, obwohl sie ihn verlassen hat, weil er wirklich ein Loser ist etc. Ich kann gar nicht sagen welchen POV ich am wenigsten gerne gelesen habe. Die Handlung ist dafür eher überschaubar. Wie der Titel schon sagt wird hier ein Ehemann verbuddelt, aber trotzdem hat man das Gefühl darum geht es in dem Buch gar nicht. Denn für die Gesamtheit des Hauptplots Häsin sehr kurzes Kapitel gereicht. Im Vordergrund stehen eher die unterschiedlichen Lebensgeschichten und Probleme der Frauen und wie sie versuchen diese auf teilweise sehr ungesunde Art und Weise zu lösen. Ich habe mich durchgequält, kann es nicht empfehlen. Trotzdem war es auf eine gewisse Weise gut geschrieben, deswegen immerhin noch 2,5 Sterne.
Starker Titel und Klappentext, aber…
**** Mein Eindruck **** Die ersten beiden Kapitel dieses Buches haben mir – neben dem Titel und Klappentext – unglaublich gut gefallen. Mein Interesse war sofort geweckt, und ich fand es spannend, dass jede Figur ihr eigenes Kapitel bekommt. Fünf Freundinnen, fünf einführende Kapitel, ein ominöses Ritual – mit Hexerei hatte ich hier wirklich nicht gerechnet. Doch dann: Zeitsprung. Sieben Jahre später, erneut fünf Kapitel, erneut die fünf Freundinnen. Ab da verlor mich das Buch leider. Ich war gelangweilt, ernüchtert, genervt. Nach rund 100 Seiten begann endlich die eigentliche Handlung, aber da hatten mich die Figuren bereits verloren. Sie blieben blass, und obwohl ich spürte, dass die Geschichte Potenzial hatte, konnte sie mich emotional nicht mehr erreichen. Dennoch: Wer sich von einem ruhigeren, charakterzentrierten Einstieg nicht abschrecken lässt, könnte hier ein besonderes Debüt entdecken – authentisch, ungewöhnlich und mit eigenem Stil. **** Empfehlung **** Für Leserinnen und Leser, die Geduld mitbringen und Freude an leisen, atmosphärischen Geschichten mit Tiefgang haben. Wenn du langsame Entwicklungen und vielschichtige Figuren magst, gib diesem Debüt eine Chance.
interessant, unterhaltsam und mit einer Portion Alltagschaos
I Know Where You Buried Your Husband 💍📖 Dieses Buch habe ich tatsächlich an einem Tag durchgelesen und das sagt ja schon einiges darüber, wie spannend und unterhaltsam es grundsätzlich ist. Der Titel und der Klappentext haben mich sofort neugierig gemacht, und ich hatte richtig Lust auf die Geschichte! ✨ Allerdings muss ich sagen, dass ich nicht so richtig eine Bindung zu den Protagonistinnen aufbauen konnte. Die eigentliche Hauptstory, die im Klappentext angekündigt wird, rückt im Verlauf eher in den Hintergrund. Stattdessen geht es stärker um die individuellen Probleme der einzelnen Charaktere, was interessant, aber eben auch ganz anders war, als ich erwartet hatte. 🤷♀️💭 Was mir gut gefallen hat, war der Humor an den richtigen Stellen platziert und manchmal genau das, was die Szene gebraucht hat. 😄 Er lockert die Geschichte auf, ohne sie ins Lächerliche zu ziehen, und bringt einen hier und da einfach zum Schmunzeln. ☕💬 Außerdem fand ich es schön, dass jeder Charakter eigene Alltagsprobleme hat, was das Ganze realistischer und greifbarer wirken lässt. Das Buch wird aus fünf verschiedenen POVs in der Ich-Perspektive erzählt das fand ich spannend, auch wenn es manchmal etwas schwer war, emotional bei allen Figuren gleich stark dabei zu bleiben. 🌪️🪞 Insgesamt hat mir I Know Where You’re Buying Your Husband gut gefallen, auch wenn ich mir inhaltlich etwas anderes vorgestellt hatte. Es war unterhaltsam, stellenweise witzig und definitiv mal etwas anderes. 💫

Wer durch meine Beiträge scrollt, dürfte schnell erkennen, dass ich gerne schwarze Krimikömodien mit dem Trope Female Rage/Revenge lese. Bis jetzt wurde ich noch nicht enttäuscht, aber irgendwann ist halt immer das erste Mal. Lange habe ich auf den Erscheinungstermin von »I Know Where You Buried Your Husband« hingefiebert, die Geschichte klang auch einfach gut: 5 Freundinnen verbuddeln die Leiche eines ihrer Ehemänner – und werden 7 Jahre später plötzlich erpresst. Das kann doch nur eine spannende Story mit allerlei skurrilen Situationen werden – dachte ich. Leider nein, leider gar nicht. Jede der 5 Protagonistinnen erfüllt brav die ihr zugedachte Rolle – mehr aber auch nicht: Sophia, die unglückliche Ehefrau, Caoimhe, das »Not like the other Girls«-Girl, Ajola, die weise Frau/Lehrerin/Hexe, Ella, die komplett überforderte Mutter und Safa, die gestalkte Gattin. Zum einen hatte ich oftmals Schwierigkeiten, die Frauen auseinanderzuhalten, zum anderen ist keine von ihnen wirklich sympathisch. Ich habe mich des Öfteren bei dem Gedanken »Die sind doch alle nicht mehr ganz knusper« ertappt. Die Story an sich ist ziemlich dünn und wirkt durch zahllose Rückblenden mit Infodump zum gesamten bisherigen Leben der Protagonistinnen, als würde man mit angezogener Handbremse fahren. Es bewegt sich nichts so recht vom Fleck. Eigenverantwortlich handeln die Figuren im Grunde gar nicht, sie reagieren bloß auf die Geschehnisse und ergehen sich in endlosen Dialogen zwischen Küchentischphilosophie und Basic-Minimum-Feminismus, die durchweg fehl am Platz und seltsam erzwungen wirken. Der für dieses Untergenre so bekannte wie wichtige schwarze Humor fehlt komplett, die Story nimmt sich trotz ihrer Absurdität selbst leider zu ernst, um gut zu sein. Und dass das hier viel zitierte Patriarchat nicht ein einzelner Mann ist, dessen mehr oder minder absichtlicher Tod kein feministischer Befreiungsschlag sein kann, kommt mir insgesamt zu kurz. Ein einzelnes Arschloch macht noch kein Patriarchat. Leider mehr Desperate Housewives als Female Rage. Lest stattdessen lieber »Ein Mann zum Vergraben« von Alexia Casale.
Leider eine riesige Enttäuschung
"I know where you buried your husband" von Marie O'Hare hat mich richtig enttäuscht. es war so gar nicht das, was ich erwartet hatte... Fünf Freundinnen kommen nach einem netten Abend ins Haus einer der Freundinnen und finden dort den Ehemann ermordet vor. Er wird nach kurzer Beratung vergraben und durch einen Zauber gebannt. Ein paar Jahre später werden die Frauen erpresst. So weit, so gut. Die Story wird aus der Sicht der Freundinnen beschrieben, was an sich gut sein könnte. Im Klappentext wird ein feministischer Roman mit schwarzem Humor angekündigt. Den Humor habe ich vermisst. Und ob die Beschreibungen dieser für mich total schräg dargestellten Protagonistinnen dem Feminismus einen Gefallen tut? Ich weiß es nicht. Jede für sich hätte Stoff geboten, in der Summe hat es den Roman für mich überfrachtet. Alle Charaktere waren mir nicht wirklich sympathisch, eine Beziehung zu ihnen konnte ich bei keiner der einzigen Frauen aufbauen. Ella, die überforderte Mutter, die immer und überall Kaugummi kaut, weil sie Mundgeruch hat, dazu ein völlig verstörtes Kind, Beiden hätte eine Therapie gut getan. Dann eine Läuferin, die meint, immer die beste sein zu müssen? Eine Lehrerin, die sich gleichzeitig wie eine Hexe benimmt und bei Tesco arbeitet?. Dazu noch Jill, keine der Freundinnen, aber unglaublich nervtötend. Der Grundgedanke des Romans war gut, ohne Frage. Bei der Ausführung hapert es gewaltig. Die langwierigen Beschreibungen der Geschichte der einzelnen Frauen haben bei mir dazu geführt, dass ich mich durch diesen Roman regelrecht gequält habe. Dazu kommen permanente Brüche durch den Wechsel der Sichtweisen. Wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich abgebrochen. So habe ich durchgehalten, war aber am Ende doch froh, als es zu Ende war. Spannung kam bei mir persönlich nicht auf, schwarzen Humor habe ich ebenfalls vermisst. Tut mir echt leid, aber ich kann diesen Roman nicht weiter empfehlen. Den Stern gibt es lediglich für den Grundgedanken und das Cover. Schade!
Wenn du das Patriarchat nicht stürzen kannst - begrab es halt. Am Anfang war es ziemlich schwer reinzukommen, weil man 5 Personen kennengelernt hat. Ich muss sagen, dass ich bis zum Schluß mit keinem der 5 warm geworden bin. Mir hat die Spannung ein bisschen gefehlt, aber an sich hat es sich trotzdem flüssig gelesen. Und man wollte trotzdem das Ende kennen.

Das war...anders als erwartet. Leider kam nicht ganz die Spannung auf, die der Titel vermuten lässt. Durch die kurzen Kapitel bin ich schnell vorangekommen, was der Dynamik des Buches echt gut getan hat. Der Verdacht, welcher ab der Hälfte circa immer mehr forciert wurde, wurde mir leider zu offensiv und aufdringlich dargestellt. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch gerne gelesen. Wenn man die Erwartungen nicht zu hoch schraubt, ist es eine nette Lektüre für zwischendurch.
Sophia und ihre Freundinnen betreten Sophias Wohnung als auf einmal ihr Ehemann Tod auf dem Boden liegt. Alle sind total perplex und überfordert. Doch anstatt die Polizei zu benachrichtigen bringen die 5 Ihren Mann in den Wald und vergraben ihn dort. 7 Jahre später werden die 5 auf einmal erpresst und sollen einen Mann für eine geheime Person umbringen, ansonsten will diese Person die 5 bei der Polizei verpfeifen - offiziell gilt Sophias Mann nämlich als vermisst. Alle 5 Mädels sind super liebenswert, authentisch und haben mit ihrem Leben zu kämpfen, sie müssen alle lernen über sich hinauszuwachsen. Ich fand es war ein super gutes Buch und zwischendurch auch echt super lustig!
Verwirrt… ich bin verwirrt
Sofia kommt von einem Mädelsabend gemeinsam mit ihren Freundinnen zurück und die 5 finden ihren Mann tot im Wohnzimmer auf. Sie beschließen, ihn zu vergraben und treten damit Ereignisse in Gang, welche sie auch fast ein Jahrzehnt später noch beschäftigen. Die verschiedenen Perspektiven der Freundinnen wechseln sich ab, was zu Verwirrung führt. Das Ende fühlt sich unfertig an:( Im Großen und Ganzen war das Buch aber unterhaltsam:)
Schade - das war nix!
💭 M E I N U N G Für mich muss ein Thriller kein Übermaß an Blut oder Tote enthalten, aber hier hat es an vielem gefehlt. Das Buch enthält kurze Kapitel (für meinen Geschmack teilweise zu kurz) und (zu) viele, (zu häufig) wechselnde Perspektiven, die den Lesefluss gestört haben. Außerdem waren die Namen der Protagonistinnen total schwer zu merken, was bei mir für Verwirrung gesorgt hat à la „wer war das noch gleich?“ 😅🙈 Für mein Empfinden kam zu wenig Spannung auf und richtige Plottwists, wie ich es mir von einem Thriller erhoffe, gab es auch nicht. Die Auflösung war etwas unbegründet und auch die Frage um die Leiche vom Anfang wurde erst ganz am Ende geklärt. ⭐️ F A Z I T Der Titel klang vielversprechend und der Einstieg war stark, allerdings hat es dann genau so stark nachgelassen. Für mich war das eher ein Roman über Frauenfreundschaft und das Leben in den 30ern als ein packender Thriller.. Schade! Hierfür gibts 2,5 ⭐️ und leider keine Lese-Empfehlung von mir 🙈 ❗️D I S C L A I M E R Meinungen sind unterschiedlich. Das ist wie immer nur meine Meinung zum Buch!

Große Enttäuschung
Ich kenne die Bücher, denen ich eine Chance geben muss. Auch hier habe ich es wirklich versucht, aber die Geschichte ist für mich einfach nur enttäuschend gewesen. Der Klappentext klingt vielversprechend, aber mehr als ein Versprechen war’s dann auch nicht. Die fünf Freundinnen waren mir alle ziemlich unsympathisch, die Charakterbildung hat hier irgendwie total gefehlt. Auch dass so unfassbar oft (für mich unnötige Details) so breitgefächert dargestellt wurden war für mich einfach nur noch langweilig. Teilweise bin ich auch wirklich durcheinander gekommen, durch die vielen Zeitsprünge.
Das fand ich leider langweilig. Auch wenn die Autorin flüssig und ansprechend geschrieben hat, plätscherte das Buch größtenteils einfach vor sich hin. Ich fand alle Personen doof, hab mit keiner irgendwie mitfühlen können. Ich weiß auch nicht genau, was das Buch eigentlich sein wollte. Bei uns in der Buchhandlung liegt es bei den Krimis, aber bis auf die Leiche hab ich den vergeblich beim Lesen gesucht... Warum gebe ich dann trotzdem 2,5 Sterne? Irgendwie wollte ich trotzdem wissen, ob die fünf ihren Auftrag ausführen werden, wer hinter allem steckt. Und auch, wer den Husband ermordet hat. Was sicherlich alles auf den Schreibstil zurückzuführen ist. Leider keine Leseempfehlung von mir.
𝘛𝘩𝘪𝘴 𝘳𝘦𝘷𝘪𝘦𝘸 𝘤𝘰𝘱𝘺 𝘸𝘢𝘴 𝘱𝘳𝘰𝘷𝘪𝘥𝘦𝘥 𝘣𝘺 basteilübbe 𝘪𝘯 𝘦𝘹𝘤𝘩𝘢𝘯𝘨𝘦 𝘧𝘰𝘳 𝘢𝘯 𝘩𝘰𝘯𝘦𝘴𝘵 𝘳𝘦𝘷𝘪𝘦𝘸. Die Story klang super vielversprechend, aber der Klappentext hat mich ehrlich gesagt etwas in die Irre geführt … ich hatte etwas ganz anderes erwartet. Gut gefallen hat mir der Aufbau: Die wechselnden Perspektiven der verschiedenen Freundinnen über mehrere Jahre hinweg haben dafür gesorgt, dass man Stück für Stück mehr über die einzelnen Charaktere und ihre Beziehungen erfahren hat. Leider konnte ich zu keiner der Figuren wirklich eine Verbindung aufbauen. Irgendwie wirkten alle auf mich ein bisschen „komisch“ und blieben mir fremd. Der Roman schwankt meiner Meinung nach in seiner Tonalität. Er weiß manchmal selbst nicht so recht, ob er eine ernstere Geschichte oder eher eine lockere Unterhaltung sein möchte. 🤔 Als Thriller hat er für mich nicht funktioniert, als Komödie ebenfalls nicht. Den schwarzen Humor, der im Klappentext versprochen wurde, konnte ich jedenfalls nicht finden. Am ehesten würde ich ihn als eine Art „cozy Thriller“ beschreiben, wenn es dieses Genre überhaupt gibt. 😅 Die Handlung beginnt spannend, aber ab der Mitte verlor mich das Buch zunehmend. Der Plot dümpelt ein wenig vor sich hin, und als die Geschichte dann an Fahrt aufnimmt, war ich emotional schon nicht mehr so richtig dabei. Vielleicht wäre hier weniger vielleicht mehr gewesen. Da es sich um den Debütroman 🙌🏻 der Autorin handelt, bin ich gespannt, was sie als Nächstes schreiben wird. Kein schlechtes Buch, aber leider auch kein Highlight. Meine Erwartungen, die der Klappentext geweckt hatte, wurden einfach nicht erfüllt. 🤷🏻♀️
Weder Thriller noch Satire Das Buch verspricht jede Menge schwarzen Humor, Female Revenge und scharfsinnige Frauen, all das konnte ich auch mit zwei zugedrückten Augen nicht wirklich finden. Dafür gab es fünf charakterlich ganz unterschiedliche Frauen, die eine ganz besondere Freundschaft verbindet. Darum geht's: Sophia führt ein deprimierendes Leben mit Ehemann Chris. Bester Ausweg aus diesem Leben ist nach reiflicher Überlegung nicht der eigene Selbstmord, sondern der Mord an Chris. Doch jemand kommt ihr zuvor: zusammen mit ihren Freundinnen findet sie den toten Chris und kurzerhand entscheiden sich die Frauen dazu, die Leiche zu verstecken. Sieben Jahre später haben die Freundinnen keinen Kontakt mehr zueinander. Jede ist ihren eigenen Lebensweg gegangen, doch keine scheint so wirklich ihr Glück gefunden zu haben. Doch dann bekommt Sophia eine Nachricht: jemand weiß von ihrer Vertuschung und erpresst sie damit! Sollen die Freundinnen auf die Erpressung eingehen? Fazit: Das Buch war komplett anders, als ich es vom Klappentext und der Leseprobe erwartet habe. Die Story enthielt mir zu wenig Humor und Spannung, dafür zu viele schräge und absurde Wendungen. Auch mit den einzelnen Frauenbildern bin ich bis zum Schluss nicht warm geworden.
Überhaupt nicht meins.
„I know where you buried your husband“ von Marie O’Hare klang für mich vom Klappentext her nach einer spannenden, düsteren Freundschaftsgeschichte – leider hat es mich komplett enttäuscht. Ich fand das Buch unglaublich langatmig. Der Plot zog sich für mich wie Kaugummi, ohne dass wirklich Spannung aufkam. Vor allem die ständigen Perspektivwechsel, teilweise sogar mitten im Kapitel, haben mich eher verwirrt als gefesselt. Anstatt in die Geschichte einzutauchen, war ich ständig damit beschäftigt, mich neu zu orientieren. Das Einzige, was mir wirklich gefallen hat, war die enge, fast unerschütterliche Freundschaft zwischen den Frauen – das hätte ein starker Anker für die Story sein können. Aber auch hier wurde viel verschenkt, weil die Charaktere trotz ihrer cleveren und scharfzüngigen Art blass und teilweise nervig wirkten. Besonders Sofias Besessenheit von ihrer ehemaligen Schulkollegin Jill war für mich nur übertrieben und hat mich mehr genervt als interessiert. Alles in allem: Für mich war es weder spannend noch emotional packend, sondern leider einfach nur langweilig.
Naja
Das Buch hat mich ehrlicherweise etwas ratlos gemacht. Ich dachte, es wird eine lustige Geschichte... der Klappentext klang nach Spaß, Geheimnissen und Action. Was ich bekommen habe? Eher wenig. Ja- es gab lustige Szenen, bei denen ich schmunzeln musste. Aber es gab deutlich mehr Szenen, in denen ich das Buch am Liebsten zugeklappt hätte. Weil man das Leben einfach so, ohne Widerstand, hingenommen hat. Aber vor allem, weil mich der Schreibstil nicht glücklich gemacht hat. Es klang anspruchslos und insgesamt wirkten viele Sätze einfach zu lang. Ich war oft verwirrt, weil einfach der gesamte Satzbau auf mich so seltsam wirkte... Einen richtigen Spannungsaufbau gab es leider nicht und auch der "Plottwist" hielt sich in Grenzen... 🫠 Letztendlich war ich einfach sehr enttäuscht. Ich hab' mir so viel mehr erhofft. 🥴 Vielleicht geht es aber auch nur mir so. Vielleicht ist die Geschichte bei jemand Anderen besser aufgehoben!

Leider hat das Buch nicht gehalten, was der Klappentext versprochen hat
Es ist sooo schade. Der Klappentext von "I know where you buried your husband" klang so vielversprechend. Leider habe ich das Buch so gar nicht gefühlt. Warum genau, kann ich leider gar nicht so sagen. Es hat sich gut gelesen. Aber ich war die ganze Zeit nie gepackt. Vielleicht liegt es daran, dass ich zu viele Sichtweisen bekomme. Jede der 5 Frauen hat Kapitel aus ihrer Sicht, in denen aber auch viele zeitliche Sprünge bis in die Kindheit enthalten sind. Und dadurch kommen natürlich sehr sehr viele Figuren vor. Oft stört mich das nicht, aber hier hatte ich oft das Gefühl, dass die Figuren zum Fortgang der Handlung nicht wirklich etwas beigetragen haben. Und auch die 5 Frauen haben sich leider oft in etwas langatmigen und nicht immer nachvollziehbaren Betrachtungen über ihr Leben verloren. Ab und zu wurde dann noch eine Prise "Zerstört das Patriarchat" eingestreut, für die ich normalerweise immer zu haben bin. Aber hier wirkte es oft etwas gezwungen. Mein Fazit: Das Buch und ich sind leider nicht richtig miteinander warm geworden. Die Auflösung hielt keinerlei Überraschung für mich bereit. Und trotzdem habe ich es schnell durchlesen können.

. Lust auf Geheimnisse, Rache und Mord? Auf eine Mischung aus „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ und „Pretty Little Liars“, aber nicht mit Teenangern sondern mit verzweifelten Frauen? Dann solltest du „I know where you buried your husband“ lesen. Eine spannende Story mit fragwürdigen Protagonistinnen und einer Prise schwarzem Humor. Ich wurde sehr gut unterhalten… wollte aber auch eine Protagonistin gerne in die Wüste jagen. 😂 4/5 ⭐️ . Aber worum geht es genau… Sofia und ihre Freundinnen sind schon seit der Schulzeit füreinander da, so auch an dem Abend als sie Sofias Ehemann tot im Wohnzimmer vorfinden. Kurzerhand entschließen sie sich die Leiche zu vergraben und ihn als vermisst zu melden. Jahre später kommt es jedoch zu einer Erpressung der Freundinnen und sie müssen eine Lösung finden. . In „I know where you buried your husband“ folgen wir in verschiedenen Kapiteln den Freundinnen durch ihr Leben. Als Leser erhalten wir einen tiefen Einblick in die Psyche dieser Frauen, ihr Leid und ihre langsam aufkeimenden Bereitschaft etwas in ihrem Leben zu ändern. Auch wenn die Charaktere sind so ganz ausgereift sind und ich mich oftmals gefragt habe „warum“, macht dies jedoch den Reiz der Geschichte aus. Alles ein wenig übertrieben, überzogen und überdreht. Dies sorgt somit für den ein oder anderen Schmunzler und Lacher, jedoch hätte der schwarze Humor noch viel mehr rauskommen dürfen! Einen leicht satirischen Charakter hatte dieser Roman auf jeden Fall und das mochte ich sehr. Diese Geschichte mit ihren Thriller- und Krimielementen übt auf ihre Art und Weise Kritik an der heutigen Gesellschaft aus, die eine viel zu hohe Erwartungshaltung an Frauen und Mütter hat und zeigt auf, was passieren kann, wenn es zu weit getrieben wird. Ebenso hatte ich als großer Serien- und Filmnerd meine Freude an den vielen Referenzen, die dieses Buch bereithielt. Das Ende hat mich nicht wirklich überrascht, jedoch gab es auch genügend unerwartet Ereignisse. Der Schreibstil von O‘Hara ist wirklich klasse. Modern, direkt und schnell. Dieses Buch ist sicher nicht perfekt, aber meiner Meinung nach lesenswert!

Damit habe ich nicht gerechnet…
Ich kaufe gerne Bücher, deren Cover und Titel mir sofort ins Auge springen. Dann lese ich auch kaum den Klappentext, das Buch kommt einfach mit. Diese Buch gehört zu einem solchen Kauf. 📚Aber erstmal zum Buch: Fünf Frauen, die seit der Schulzeit befreundet sind kommen vom Mädelsabend bei Sophia zu Hause an und ab diesem Moment nimmt der Mädelsabend einen ganz anderen Verlauf, als gedacht. Der Kontakt bricht danach ab, jede lebt ihr eigenes Leben, 7 Jahre lang, bis eine von ihnen wieder den Kontakt aufnimmt. Alle fünf haben ihre Bürden, die sie mit sich tragen. Sie sind alle besondere Charaktere. Es waren schwere 7 Jahre, für jede einzelne. ✨Meine Meinung zum Buch: Ich fand das Buch einfach zu lesen und kam recht gut in die Geschichte rein. Die Autorin widmet jeder Protagonistin eigene Kapitel, in denen man sie besser kennenlernt und ihre Persönlichkeit besser kennenlernt. Als ich das Buch kaufte, hatte ich mir eine andere Geschichte vorgestellt aber diese hat mich nicht enttäuscht. Sie war an manchen Stellen auch lustig. Ich habe die Protagonistinnen gut kennengelernt, wie sie unter den Auswirkungen des Mädelsabend leiden. Das Ende hat mich tatsächlich überrascht aber es hat mir gefallen! Im Großen und Ganzen ein nettes Buch, das man leicht lesen kann und gut verständlich geschrieben ist. Die Geschichte ist gut, für mich reichte es dann aber „nur“ für 3,5 Sterne ⭐️











































