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Die Autorin schafft es meisterhaft, die beklemmende, fast schon depressive Stimmung einer schwedischen Kleinstadt einzufangen. Man spürt förmlich den Staub auf den Straßen und die Hoffnungslosigkeit der Jugendlichen.
Das hat mir gefallen: Atmosphäre & Setting: Vielschichtige Protagonistin: Charlie Lager ist keine sympathische Heldin im klassischen Sinne. Sie ist kantig, hat ein Alkoholproblem und trifft oft fragwürdige Entscheidungen. Das macht sie aber ungemein menschlich und interessant für den weiteren Verlauf der Reihe. Erzählstil: Die verschiedenen Zeitebenen – die aktuelle Ermittlung, Annabelles letzte Stunden und Charlies Kindheit – sind geschickt miteinander verwoben und sorgen für ein konstantes „Gänsehaut-Gefühl“. Das war weniger überzeugend: Spannungsbogen: Obwohl das Buch als Thriller vermarktet wird, fühlte es sich für mich eher wie ein Familiendrama oder ein psychologischer Kriminalroman an. Wer Action oder rasante Wendungen erwartet, wird hier eventuell enttäuscht, da die Geschichte sehr langsam voranschreitet. Die Auflösung: Das Ende war zwar schlüssig, wirkte im Vergleich zum sehr detaillierten Aufbau der Geschichte jedoch fast ein wenig überhastet und „banal“. Fazit: Ein solider Schwedenkrimi mit einer starken, düsteren Atmosphäre. Wer gerne tief in die Psychologie der Charaktere eintaucht und kein Problem mit einem ruhigeren Erzähltempo hat, wird hier gut unterhalten. Für einen echten Pageturner fehlte mir jedoch der finale Kick.
Jan 13, 2026
Die Autorin schafft es meisterhaft, die beklemmende, fast schon depressive Stimmung einer schwedischen Kleinstadt einzufangen. Man spürt förmlich den Staub auf den Straßen und die Hoffnungslosigkeit der Jugendlichen.
Das hat mir gefallen: Atmosphäre & Setting: Vielschichtige Protagonistin: Charlie Lager ist keine sympathische Heldin im klassischen Sinne. Sie ist kantig, hat ein Alkoholproblem und trifft oft fragwürdige Entscheidungen. Das macht sie aber ungemein menschlich und interessant für den weiteren Verlauf der Reihe. Erzählstil: Die verschiedenen Zeitebenen – die aktuelle Ermittlung, Annabelles letzte Stunden und Charlies Kindheit – sind geschickt miteinander verwoben und sorgen für ein konstantes „Gänsehaut-Gefühl“. Das war weniger überzeugend: Spannungsbogen: Obwohl das Buch als Thriller vermarktet wird, fühlte es sich für mich eher wie ein Familiendrama oder ein psychologischer Kriminalroman an. Wer Action oder rasante Wendungen erwartet, wird hier eventuell enttäuscht, da die Geschichte sehr langsam voranschreitet. Die Auflösung: Das Ende war zwar schlüssig, wirkte im Vergleich zum sehr detaillierten Aufbau der Geschichte jedoch fast ein wenig überhastet und „banal“. Fazit: Ein solider Schwedenkrimi mit einer starken, düsteren Atmosphäre. Wer gerne tief in die Psychologie der Charaktere eintaucht und kein Problem mit einem ruhigeren Erzähltempo hat, wird hier gut unterhalten. Für einen echten Pageturner fehlte mir jedoch der finale Kick.
Jan 13, 2026






