Opfermoor

Opfermoor

Softcover
3.225
Weibliche SpannungsliteraturAtmosphärischer KrimiPsychothrillerPaula Hawkins

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Description

Ein düsteres Moor. Menschen, die spurlos verschwinden. Zwei mutige Frauen, besessen von der Wahrheit ...

Ein sagenumwobenes, düsteres Moor inmitten der Wälder und Seen Schwedens: Nathalie, eine junge Biologin, kehrt für Forschungsarbeiten an ihren Heimatort zurück – und findet einen Mann, der brutal zusammengeschlagen im Sumpf liegt. Direkt daneben eine von Hand ausgehobene, etwa zwei Meter lange Grube. Ein vorbereitetes Grab? Ein Hinweis auf die Menschenopfer, die in der Eisenzeit hier erbracht wurden? Zusammen mit Polizeifotografin Maya versucht Nathalie, die Geschehnisse aufzuklären. Bald stoßen sie auf weitere Leichen im Moor. Doch Nathalie spürt, dass die Wahrheit erst ans Licht kommt, wenn sie sich ihrer eigenen Vergangenheit stellt – die sie für immer begraben glaubte ...

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Female Detective
Format
Softcover
Pages
320
Price
10.30 €

Author Description

Susanne Jansson wurde 1972 in einer Kleinstadt nahe der norwegischen Grenze geboren. Sie ließ sich in New York zur Fotografin ausbilden, bevor sie nach Schweden zurückkehrte, um Journalismus zu studieren. »Opfermoor« ist ihr erster Roman und verkaufte sich noch vor Erscheinen in über 20 Länder. Ein zweiter Roman ist bereits in Vorbereitung.

Posts

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In den Roman geht es um den Ort Moosmarken und seine Geheimnisse. Es verschwinden immer wieder Menschen im dortigen Moor. Nathalie, die dort aufgewachsen ist, kehrt nach traumatischen Erlebnissen ihrer Kindheit, dorthin zurück. Eigentlich zum Arbeiten, doch dann wird ihr Freund im Moor niedergeschlagen und die Ermittlungen beginnen. Nathalie muss sich der Vergangenheit stellen. Mir hat das Buch ganz gut gefallen.

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Für meinen Geschmack war es ein bisschen plump. Nathalie wusste scheinbar die ganze Zeit über die entscheidenden Ereignisse bezüglich des Todes ihrer Eltern Bescheid. Wieso hat sie nie etwas unternommen? Auch die Beziehung zu Johannes die sich gleich am Anfang des Buches entwickelt war sowohl für mich als auch wohl für Nathalie sehr schnell, sie hatte das jedoch dann mehr oder weniger so hingenommen. Mich konnte das Buch leider gar nicht überzeugen. Liest sich aber schnell

4

Nach fünfzehn Jahren ist Nathalie Ström aus Göteborg nach Fengerskog zurückgekehrt. Sie beteiligt sich als Biologin an weltweiten Messungen zum Klimawandel und will darüber eine Arbeit verfassen. Hierzu richtet sie im Moor mehrere Messstellen für Treibhausgase ein. Auf dem Gutshof Mossmarken in Südschweden hat sie sich für den kommenden Herbst und Winter eine karge Hütte gemietet, ohne fließend Wasser oder Toilette. Nach einigen Tagen begegnet sie zufällig dem joggenden Kunststudenten  Johannes Ayebs. Sie kommen ins Gespräch und nach manchen Unternehmungen entwickelt sich daraus mehr, obwohl Nathalie dafür eigentlich keinen Raum hat. Eines späten stürmischen Abends beschleicht sie ein seltsames Gefühl und sie sucht auf dem Pfad ins Moor und findet den ohnmächtigen, zusammengeschlagenen Johannes. Für die Ermittlungen zieht der kurz vor der Pension stehende Inspektor Leif Berggren die Polizeifotografin Maya Linde hinzu, die inzwischen auch eine anerkannte und bekannte Künstlerin ist. Sie ist frisch aus New York umgesiedelt. Ihre künstlerischen Erfolge geben ihre finanzielle Unabhängigkeit und abseits der Polizeiarbeit führt sie ein Leben mit ihren Verehrern, Fans, ihrer Assistentin, spontanen Einweihungspartys, einer Künstlerclique und Vorarbeiten für neue Fotoprojekte. Schnell kommt es zu weiteren Funden und die Ermittlungen weiten sich aus. Die einsame, unwirtliche, karge und düstere Atmosphäre der Moorlandschaft bringt die Autorin sehr gut rüber. Mit den alten Legenden, den Opferriten und der Geschichte um das Preiselbeermädchen füllt die Susanne Jansson die Stimmung im Roman "Opfermoor" detailreich an. Mit ausführlichen Beschreibungen bringt die Schriftstellerin dem Leser auch die Geschichte und Biologie von Mooren und Moorleichen näher. Nathalies traumatische Erlebnisse der Kindheit bleiben lange verschleiert und werden immer nur kurz angerissen. Aber ihre Auswirkungen für die Protagonistin sind bis heute täglich massiv präsent. Der Leser rätselt über die Hintergründe mit. Bis zum Alter von zwölf hat sie selber in einem der Häuser am Moor gelebt, bis die dramatischen Ereignisse sie dort wegführten. Von ihren Pflegeeltern hat sie sich entfremdet und der Kontakt ist abgebrochen. Der Roman wird von zahlreichen vielfältigen interessanten Nebenfiguren, besonders den weiteren Anwohnern des Moores bevölkert. Die Auflösung und die Täter können überraschen. Es kommt gegen Ende zu einer Versammlung der Verdächtigen, die mich stark an Klassiker von Aghata Christie erinnert hat. Mir hat es im Mittelteil etwas an Spannung gefehlt. Auch kann ich mir weitere Krimis um die Fotografin Maya nicht so recht vorstellen, da sie für mich nicht unbedingt die interessanteste Figur des Buches war. Insgesamt konnte mich das Buch "Opfermoor" mit seiner mystischen, leicht grusligen Stimmung gut unterhalten. Der Roman kann, wie angepriesen tatsächlich mit seiner besonderen außergewöhnlichen Atmosphäre überzeugen. Wie angekündigt, wird das Moor hier zur Hauptfigur. Fazit: Sehr atmosphärisches Krimidebüt. 4 von 5 Punkten

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