"Liebst du mich eigentlich?"

"Liebst du mich eigentlich?"

Hardback
4.23
DichterAnthologieValentinstagBriefsammlung

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Description

Das Schönste aus den Briefen an ihren Mann

»Mascha konnte Chemjos Abwesenheit nicht überleben. Sie waren einfach eine Einheit, nicht Mann und Frau, nicht Bruder und Schwester, von all dem waren sie auch etwas –, aber das Unsagbare und Einmalige war das tiefe und nie unterbrochene Einverständnis in jedem Blick und jedem Augenblick.«


Mit diesen Worten beschrieb Suse Weltsch, die älteste und engste Freundin der Dichterin, die Liebe zwischen Mascha Kaléko und ihrem zweiten Ehemann, dem Komponisten Chemjo Vinaver. Ihre zahlreichen Europareisen dokumentierte die Schriftstellerin in ihren Briefen fast akribisch für ihren Mann. Dabei geht es nicht nur um große Gefühle. Banalitäten des Alltags sind ebenso wichtig wie die Auseinandersetzung mit der alten Heimat, aber auch das »Heimwehnach den Temps perdus«. Mascha Kalékos Melancholie und ihr Witz, die man aus den Gedichten kennt, treffen auch in dieser Textform mitten ins Herz.

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Diaries & Letters
Format
Hardback
Pages
160
Price
12.40 €

Author Description

Mascha Kaléko, geboren 1907 in Galizien, gestorben 1975 in Zürich, wurde in den 1930er Jahren mit ihrem ›Lyrischen Stenogrammheft‹ schlagartig bekannt. Seit den 1920er Jahren verkehrte sie in den intellektuellen Kreisen des Romanischen Cafés in Berlin. 1938 emigrierte sie in die USA, später nach Israel. Sie ist eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts.

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Dieses Buch hat sämtliche Euphorie verdient. Es ist in mehrfacher Hinsicht ein Zeitzeugnis und dann noch aus der fabelhaften Feder der Mascha Kaléko. 1956 ist sie nach Europa gereist und beschreibt sehr ehrlich und schonungslos, wie sie Nachkriegs-Deutschland erlebt, gefüttert mit vielen warmherzigen Erinnerungen. Grade Berlin geht ihr, biographisch bedingt, sehr nah, und mir als Wahlberlinerin natürlich auch. Auch wahnsinnig gut am Buch: Kaléko trifft Erich Kästner (der sehr gut wegkommt) und Erich Maria Remarque (der weniger gut wegkommt). Man lernt nebenher viel über das alte Verlagswesen, sowie über die Liebe und gute deutsche Hausmannskost. Sehr unterhaltsam, berührend, nachdenklich, ganz im Stile der großen Mascha Kaléko.

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