Ich tat die Augen auf und sah das Helle
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Description
Eine Klassikerin, eine große Außenseiterin – Daniel Kehlmann liest Mascha Kaléko
Mascha Kaléko ist eine leuchtende Ausnahmeerscheinung in der deutschen Literatur. Niemand verkörpert das Berlin der Weimarer Republik zwischen Schreibmaschinengrau, hellen Kinoreklamen und nicht enden wollenden Nächten im Romanischen Café so sehr wie die melancholische Großstadtdichterin mit ihrem sprühenden Witz. Auch nach ihrer Flucht vor den Nationalsozialisten 1938 besang sie diese verlorene Heimat in Versen vom Emigrantenleben in New York, Jerusalem und anderswo.
Zu ihrem fünfzigsten Todestag wirft Daniel Kehlmann mit dieser Auswahl einen persönlichen Blick auf das Werk seiner Schriftstellerkollegin – auf die »Großstadtlerche«, die glücklich und unglücklich Liebende, die berlinkranke Kosmopolitin.
»Mascha Kaléko, die undeutscheste deutsche Dichterin, hat die elegantesten, traurigheitersten Gedichte seit Heinrich Heine geschrieben. Was für ein Schatz an Form, Schönheit und weiser Melancholie!« Daniel Kehlmann
Book Information
Author Description
Mascha Kaléko, geboren 1907 in Galizien, gestorben 1975 in Zürich, wurde in den 1930er Jahren mit ihrem ›Lyrischen Stenogrammheft‹ schlagartig bekannt. Seit den 1920er Jahren verkehrte sie in den intellektuellen Kreisen des Romanischen Cafés in Berlin. 1938 emigrierte sie in die USA, später nach Israel. Sie ist eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts.
Posts
Gedichte und Prosa von Mascha Kaléko. Und wie es bei solchen Bänden immer ist, erreichen einen manche Texte mehr und manche weniger. Durch die tolle Zusammenstellung von Daniel Kehlmann erhält man aber auch einen kleinen Einblick in das Leben der Künstlerin. Große Empfehlung für alle Lyrik-LiebhaberInnen!

Ich gestehe, dass ich eigentlich nicht so häufig einen Lyrikband lese. Aber dieser Band mit, von Daniel Kehlmann zusammen gestellten, Gedichten und Prosatexten Mascha Kalekos hat mich wirklich begeistert. Ihre Gedichte schaffen das große Kunststück, gleichzeitig auf hohem, sprachlichen Niveau als aber auch zugänglich und greifbar zu sein. Durchweg klug, manchmal tieftraurig und ergreifend, dann wieder von schelmisch bis urkomisch und von unschuldig bis nahezu weise: diese Gedichte, die größtenteils zwischen 1930 und 1975 erschienen sind, decken im Grunde ein ganzes Leben ab. Sie haben ihre eigene Melodie, ihre eigene Magie (und sind für mich auch deutlich stärker als die Prosatexte, die eher Einschübe zwischen den Gedichten sind). Einige Gedichte habe ich zuhause vorgelesen, so beeindruckend fand ich sie. Ich hatte mir für mein Leseahr 2026 vorgenommen, mehr von meinem üblichen Lesemuster abzuweichen. Das habe ich hiermit getan - und wie hat es sich gelohnt!!
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Eine Klassikerin, eine große Außenseiterin – Daniel Kehlmann liest Mascha Kaléko
Mascha Kaléko ist eine leuchtende Ausnahmeerscheinung in der deutschen Literatur. Niemand verkörpert das Berlin der Weimarer Republik zwischen Schreibmaschinengrau, hellen Kinoreklamen und nicht enden wollenden Nächten im Romanischen Café so sehr wie die melancholische Großstadtdichterin mit ihrem sprühenden Witz. Auch nach ihrer Flucht vor den Nationalsozialisten 1938 besang sie diese verlorene Heimat in Versen vom Emigrantenleben in New York, Jerusalem und anderswo.
Zu ihrem fünfzigsten Todestag wirft Daniel Kehlmann mit dieser Auswahl einen persönlichen Blick auf das Werk seiner Schriftstellerkollegin – auf die »Großstadtlerche«, die glücklich und unglücklich Liebende, die berlinkranke Kosmopolitin.
»Mascha Kaléko, die undeutscheste deutsche Dichterin, hat die elegantesten, traurigheitersten Gedichte seit Heinrich Heine geschrieben. Was für ein Schatz an Form, Schönheit und weiser Melancholie!« Daniel Kehlmann
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Mascha Kaléko, geboren 1907 in Galizien, gestorben 1975 in Zürich, wurde in den 1930er Jahren mit ihrem ›Lyrischen Stenogrammheft‹ schlagartig bekannt. Seit den 1920er Jahren verkehrte sie in den intellektuellen Kreisen des Romanischen Cafés in Berlin. 1938 emigrierte sie in die USA, später nach Israel. Sie ist eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts.
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Gedichte und Prosa von Mascha Kaléko. Und wie es bei solchen Bänden immer ist, erreichen einen manche Texte mehr und manche weniger. Durch die tolle Zusammenstellung von Daniel Kehlmann erhält man aber auch einen kleinen Einblick in das Leben der Künstlerin. Große Empfehlung für alle Lyrik-LiebhaberInnen!

Ich gestehe, dass ich eigentlich nicht so häufig einen Lyrikband lese. Aber dieser Band mit, von Daniel Kehlmann zusammen gestellten, Gedichten und Prosatexten Mascha Kalekos hat mich wirklich begeistert. Ihre Gedichte schaffen das große Kunststück, gleichzeitig auf hohem, sprachlichen Niveau als aber auch zugänglich und greifbar zu sein. Durchweg klug, manchmal tieftraurig und ergreifend, dann wieder von schelmisch bis urkomisch und von unschuldig bis nahezu weise: diese Gedichte, die größtenteils zwischen 1930 und 1975 erschienen sind, decken im Grunde ein ganzes Leben ab. Sie haben ihre eigene Melodie, ihre eigene Magie (und sind für mich auch deutlich stärker als die Prosatexte, die eher Einschübe zwischen den Gedichten sind). Einige Gedichte habe ich zuhause vorgelesen, so beeindruckend fand ich sie. Ich hatte mir für mein Leseahr 2026 vorgenommen, mehr von meinem üblichen Lesemuster abzuweichen. Das habe ich hiermit getan - und wie hat es sich gelohnt!!









