In meinen Träumen läutet es Sturm
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Description
Mascha Kaléko wollte wie Kästner, Tucholsky oder Ringelnatz, mit denen sie immer wieder verglichen wurde, keine feingeistige Literatur für wenige schreiben, sondern eine zugängliche, unverkrampfte "Gebrauchspoesie", vom Alltag für den Alltag, keck, gegenwartsnah, voller Ironie und doch auch Gefühl. Wie gut ihr das gelungen ist, zeigen diese Gedichte und Epigramme aus dem Nachlaß.
Book Information
Author Description
Mascha Kaléko, geboren 1907 in Galizien, gestorben 1975 in Zürich, wurde in den 1930er Jahren mit ihrem ›Lyrischen Stenogrammheft‹ schlagartig bekannt. Seit den 1920er Jahren verkehrte sie in den intellektuellen Kreisen des Romanischen Cafés in Berlin. 1938 emigrierte sie in die USA, später nach Israel. Sie ist eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts.
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25 Frauen 2025 - Buch 14: Wer keine Gedichte mag, hat noch keins von Mascha Kaléko gelesen! Ich bin so froh, dass mir dieser Band, der Gedichte aus dem Nachlass enthält, in die Hände fiel. So durfte ich einige ihrer Gedichte entdecken, die ich vorher noch nicht kannte. Ich mag ihren modern klingenden Stil. Meiner Meinung nach vermag sie oft das Wesen von Gefühlen oder Zuständen treffend-klar und gleichzeitig poetisch darzustellen. In manchen Gedichten steckt aber auch viel Witz bzw. ein Augenzwinkern. Dass sie im Exil gelitten hat, hört man der dort verfassten Lyrik an. Diesmal haben mich aber vor allem die Liebesgedichte berührt. Mein Lieblingsvers ist aktuell folgender, der meines Erachtens nach an ihren verstorbenen Mann gerichtet ist: "Du hörtest mein Gras wachsen."
Ich habe jetzt schon einige Gedichtbände von Mascha Kaléko gelesen. Dieser stammt, wie ihre Nachlass-Verwalterin Gisela Zoch-Westphal im Nachwort offenbart, aus dem Nachlass ihrer letzten Wohnung in Jerusalem. Jeder Gedichtband kann immer nur eine Auswahl darstellen, in diesem kommt nicht immer ihr trockener, pointierter Humor durch, lesenswert ist diese Sammlung allemal.
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Mascha Kaléko wollte wie Kästner, Tucholsky oder Ringelnatz, mit denen sie immer wieder verglichen wurde, keine feingeistige Literatur für wenige schreiben, sondern eine zugängliche, unverkrampfte "Gebrauchspoesie", vom Alltag für den Alltag, keck, gegenwartsnah, voller Ironie und doch auch Gefühl. Wie gut ihr das gelungen ist, zeigen diese Gedichte und Epigramme aus dem Nachlaß.
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Mascha Kaléko, geboren 1907 in Galizien, gestorben 1975 in Zürich, wurde in den 1930er Jahren mit ihrem ›Lyrischen Stenogrammheft‹ schlagartig bekannt. Seit den 1920er Jahren verkehrte sie in den intellektuellen Kreisen des Romanischen Cafés in Berlin. 1938 emigrierte sie in die USA, später nach Israel. Sie ist eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts.
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25 Frauen 2025 - Buch 14: Wer keine Gedichte mag, hat noch keins von Mascha Kaléko gelesen! Ich bin so froh, dass mir dieser Band, der Gedichte aus dem Nachlass enthält, in die Hände fiel. So durfte ich einige ihrer Gedichte entdecken, die ich vorher noch nicht kannte. Ich mag ihren modern klingenden Stil. Meiner Meinung nach vermag sie oft das Wesen von Gefühlen oder Zuständen treffend-klar und gleichzeitig poetisch darzustellen. In manchen Gedichten steckt aber auch viel Witz bzw. ein Augenzwinkern. Dass sie im Exil gelitten hat, hört man der dort verfassten Lyrik an. Diesmal haben mich aber vor allem die Liebesgedichte berührt. Mein Lieblingsvers ist aktuell folgender, der meines Erachtens nach an ihren verstorbenen Mann gerichtet ist: "Du hörtest mein Gras wachsen."
Ich habe jetzt schon einige Gedichtbände von Mascha Kaléko gelesen. Dieser stammt, wie ihre Nachlass-Verwalterin Gisela Zoch-Westphal im Nachwort offenbart, aus dem Nachlass ihrer letzten Wohnung in Jerusalem. Jeder Gedichtband kann immer nur eine Auswahl darstellen, in diesem kommt nicht immer ihr trockener, pointierter Humor durch, lesenswert ist diese Sammlung allemal.









