Liebe und Verderben
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Description
Romeo und Julia in Alaska.
Als Lenora Allbright im Jahr 1974 mit ihren Eltern nach Alaska zieht, ist sie voller Hoffnung, das Trauma des Krieges, das ihr Vater in Vietnam davongetragen hat, hinter sich zu lassen. In Matthew, dem Sohn der Nachbarn, findet Leni einen engen Freund, und bald verlieben die beiden sich. Doch auf die Schönheit des Sommers folgt die Finsternis des Winters, und je länger diese andauert, desto weniger vermag Lenis Vater, seine inneren Dämonen zu bändigen. Schon bald müssen Leni und Matthew um ihre Liebe kämpfen – bis sie eines Tages auszubrechen versuchen.
Ein herzzerreißender Roman voller Tragik und Liebe – von der Autorin des Weltbestsellers »Die Nachtigall«.
»Kristin Hannah treibt ihre Leser atemlos durch zwölf Jahre Familiengeschichte. Die Energie, die in dem Buch steckt, hat den Roman zu Recht in die amerikanische Bestsellerliste katapultiert.« Brigitte Woman
Book Information
Author Description
Kristin Hannah, geboren 1960 in Südkalifornien, arbeitete als Anwältin, bevor sie zu schreiben begann. Heute ist sie eine der bekanntesten Erzählerinnen der USA und lebt mit ihrem Mann im Pazifischen Nordwesten der USA. Nach zahlreichen Erfolgen waren es ihre Romane »Die Nachtigall« und »Die Frauen jenseits des Flusses«, die Millionen von Leser:innen in über vierzig Ländern begeisterten und Kristin Hannah zur Weltbestsellerautorin machten.Im Aufbau Taschenbuch liegen unter anderem ihre Romane »Die Nachtigall«, »Die Mädchen aus der Firefly Lane«, »Winterschwestern« und »Die vier Winde« vor. Zuletzt erschien bei Rütten & Loening »Die Frauen jenseits des Flusses«.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
»Ich brauche das, Cora. Ich brauche einen Ort, an dem ich wieder atmen kann. Hier ist mir, als würde man mir die Luft abdrücken.«
. 3,75 Sterne 🌟 . Dieses Buch war echt eine Achterbahn der Gefühle! Starten wir mal zuerst mit den positiven Dingen: Ich habe dieses Buch GEFÜHLT, und wie ich es gefühlt habe. Ich habe so verdammt mitgelitten und fast geweint, war geschockt und mitgerissen pur! Die Charaktere waren zwar keine Lieblingscharaktere; sie hatten alle ihre 👍s & 👎s, aber ich habe wirklich mit ihnen gelitten. Der Schreibstil war ganz gut, aber mir leider viel zu ausführlich. Von 600 Seiten waren 200 Landschaftsbeschreibung, die ich teilweise dann nur noch überflogen habe. Das Problem war, dass das Setting - Alaska und hauptsächlich Winter - das komplette Gegenteil von dem ist, was ich gerne lese. Hätte man mir 200 Seiten von Rom im Sommer detailliert beschrieben, wäre ich voll dabei gewesen. Ich hasse nämlich den Winter wirklich sehr und er deprimiert mich und noch schlimmer ist für mich das "Land" als Gegensatz zur Stadt. Alaska verkörpert meinen Horrorort... Die ersten 300 Seiten haben sich auch ziemlich gezogen, muss ich ehrlich gesagt sagen. Dann kamen irgendwann 100 Seiten, die phänomenal waren, aber danach wurde es auch wieder langsam. Mit dem Ende bin ich aber so zufrieden. ♡ . Fazit: Wer Alaska, das Land und den Winter liebt, gerne über Natur liest und gleichzeitig einen tiefgründigen Roman sucht, hat hier etwas Perfektes gefunden. . "Leni wollte unter dem Tisch tröstend nach Matthews Hand greifen, doch dann überlegte sie es sich anders. Sie hatte Angst, dass er seine Hand zurückziehen würde. Und doch wollte sie ihm irgendetwas geben, etwas tun, das sein Leid vielleicht ein bisschen lindern konnte."

Bildgewaltige und emotionale Geschichte
Ein weiteres fantastisches Leseerlebnis, das ich durch die Autorin Kristin Hannah erleben durfte. Ich finde ihren Schreibstil einfach unvergleichlich – kraftvoll, einfühlsam und mit einer solchen emotionalen Wucht, dass man beim Lesen jede einzelne Seite mitfühlt und mitlebt. Schon vor einigen Jahren hat mich die raue Schönheit Alaskas in ihren Bann gezogen, als mein Mann und ich die Dokuserie "Nordalaska – Überleben am Polarkreis" verfolgt haben. Und jetzt, durch dieses Buch, wurden all diese wunderschönen Bilder, der rauen Natur wieder lebendig. Ich war mittendrin – habe geflucht, gezittert und gehofft. Mehr als einmal war ich den Tränen nahe, verzweifelt, fassungslos. Ich habe mir die Haare gerauft vor Unverständnis, wobei das immer so einfach gesagt ist, wenn man nichr in so einer zerstörerischen Abhängigkeit sitzt. Kristin Hannah zeigt ihren Lesern in diesem Buch mit großer Sensibilität, wie kompliziert, schmerzhaft und dennoch hoffnungsvoll das echte Leben sein kann. Es ist ein zutiefst bewegendes Buch, das mich noch lange begleiten wird. Ich habe es geliebt – von der ersten bis zur letzten Seite. Klare 5 Sterne von ganzem ❤️ PS: Auch als Hörbuch eine absolute Empfehlung!!!
"Wir haben die Welt ausgesperrt und von der Liebe gelebt. Bis die Welt an unsere Tür geklopft hat"
❤️🩹🖤❤️🩹🖤❤️🩹🖤❤️🩹🖤🩷🩷🖤❤️🩹🖤❤️🩹🖤❤️🩹🖤 Kristin Hannah gehört zu meinen absoluten Lieblingsautoren. Auch Liebe & Verderben aus ihrer Feder hat mir ganz gut gefallen, auch wenn es bei weitem nicht an ihren neusten Roman heran reicht und ich es eher zu ihren schwächeren Werken zählen würde. Der Großteil des Buches hat mich in seinen Bann gezogen. Die Schönheit der Landschaft Alaskas, die Herzlichkeit der Einwohner, der Zusammenhalt in der Wildnis und die Gewalttätigkeit des alkoholkranken Vaters, der als Veteran aus dem Vietnamkrieg zurückkehrt, erleben wir mitreißend und emotionsgeladen aus der Sicht der 13 Jährigen Leni. Wir begleiten Leni beim erwachsen werden, beobachten wie sie zur Frau wird und erleben mit ihr ihre erste große Liebe. Auch erfahren wir was es für ein Kind bedeutet, wenn die Eltern eine mehr als toxische Beziehung führen. Und all das vor der atemberaubenden Kulisse Alaskas in den 70er Jahren. Die Geschichte entwickelt einen echten Sog, was nicht zuletzt am Schreibstil liegt. Die Gegend, das Leben der Familie, die Menschen, alles ist bildlich, mit wahnsinnig viel Tiefe und Liebe zum Detail beschrieben. Dabei ist das, was passiert, nichts für zarte Gemüter. Das Schicksal schlägt auf verschiedenste Art und Weise mehr als einmal gnadenlos zu. Heute würde der Roman sicher eine Triggerwarnungen bekommen. Wen also häusliche Gewalt Trigger, der sollte von Liebe & Verderben vielleicht liebe Abstand nehmen. Zur Mitte hin wird es dann aber doch etwas langatmig, es gibt viele Wiederholungen und das Ende konnte mich leider überhaupt nicht mehr überzeugen. Der Plottwist's am Ende erscheint völlig unrealistisch und unnötig kitschig, weshalb es auch nur für 3,5 🌟 gereicht hat.

Mein erstes Buch der Autorin...
... ich hatte die Wahl, welches ich zuerst lese. Obwohl ich in letzter Zeit ausschließlich Thriller gelesen habe, hat mich dieses Buch von Anfang an gefesselt, all ihre Chataktere und die Schönheit Alaskas, aber auch das Gefährliche daran im Winter und die harte Arbeit, um sich bereits im Frühling und Sommer darauf vorzubereiten. Der Zusammenhalt der Gemeknschaft, die Liebe untereinander und dann als kompletter Gegensatz der gewalttätige Vater....die junge Liebe der Tochter zu dem Einheimischen, die Gefahr, vom Vater entdeckt zu werden, die Tragik der Gewalt des Vaters gegenüber ihrer geliebten Mutter und die komplette Tragödie im letzten Drittel des Buches... ich war begeistert und werde sicher noch ein Buch der Autorin lesen. 4 🌟
Eine für mich etwas zu melodramatisch überzogene Geschichte, die gerade zum Ende hin ihre Längen hatte. Manchmal war das Verhalten der Mutter kaum noch auszuhalten. Die verklärte Sicht bis zum Ende auf die Mutter Kind Beziehung, die die beiden als Verbündete gegen den gewalttätigen Vater beschreibt, hat mir nicht gefallen. Einem Kind solch eine Verantwortung zu übertragen, ist kaum zu ertragen, ganz abgesehen von den vielen anderen unmöglichen Situationen denen Leni, aufgrund des Verhaltens der Eltern ausgesetzt war. Schwere Kost diese Geschichte mit einem gewalttätigen Vater und einer alles hinnehmenden und entschuldigenden Mutter. Das Umfeld in Alaska hat gut reagiert, aber ohne die Unterstützung der Mutter waren hier natürlich auch Grenzen.
Eine berührende, tiefgründige und tragische Liebesgeschichte, sowie Familiengeschichte über Neuanfang und Hoffnung. Ich habe es geliebt.
Mein erstes und vor allem, nicht das letzte Buch das ich von Kristin Hannah lesen werden. Wir haben in "Liebe und Verderben" eine Familiengeschichte, wo der Vater als Sodat im Vietnamkrieg zurück kommt und wie er dann von ein Haus in Alaska erbt. Ein Neuanfang für ihn, seiner Frau und Tochter. Was Wir dann lesen ist eine berührende, tiefgründige und tragische Liebesgeschichte die in den 70er Jahren Ursprung hat. Es geht auch viel um den Neuanfang in Alaska und natürlich auch um das Land und das Leben dort. Eine absolute Empfehlung!
The Great Alone (Spoilerfrei)
The Great Alone war für mich ein fantastischer Auftakt ins Lesejahr 2026. Kristin Hannah erzählt mit großen Gefühlen und schafft es, die raue Schönheit Alaskas und die Härte des Lebens dort unglaublich fesselnd einzufangen. Die Themen des Romans gehen sehr nah und wirken lange nach. Besonders spannend fand ich den Ausflug in ein anderes Genre sowie das Eintauchen in die Zeit um 1974. Herzerwärmend ist zudem die Darstellung der Nachbarschaft und ihres starken Zusammenhalts. Eine klare Herzensempfehlung. 🩵❄️

Ich war in Alaska🐻
Wow, bei diesem Buch war ich wirklich in Alaska. Ich habe es nicht einfach nur gelesen, ich war dort. Die Autorin hat die Landschaft so bildhaft beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, die kalte Luft zu atmen, die Natur zu sehen und komplett von der Außenwelt abgeschottet zu sein. Es war, als würde man alles selbst erleben, einfach wunderschön.🤍 Besonders gefallen hat mir wieder, dass die Geschichte in verschiedenen Zeiten spielt. Das liebe ich total, vor allem bei ihren Büchern, das ist einfach typisch für sie. Und natürlich war es auch wieder unglaublich emotional. Ich habe geweint und mitgefiebert. Thematisch ist das Buch alles andere als leicht. Es geht um Missbrauch, häusliche Gewalt, Depressionen und den Vietnamkrieg. All das wird ehrlich, berührend und realistisch erzählt. Aber zwischen all dem Schmerz zeigt die Geschichte auch, wie stark Mutterliebe sein kann und wie schön es ist, Leni auf ihrem Weg ins Erwachsenwerden zu begleiten. Das hat mich wirklich tief berührt. Das Einzige, was ich ein bisschen langatmig fand, waren die letzten 100 Seiten. Die hätten für meinen Geschmack etwas kürzer sein dürfen. Trotzdem ist es ein großartiges, tiefgehendes Buch, das mich emotional komplett mitgenommen hat. 4/ 5 ⭐, weil sich das Ende ein wenig gezogen hat, aber ansonsten war es einfach wunderschön.
mir wurde abwechselnd heiß und kalt ... was ein buch 🏔✨️🦅❣️
ich kann es nicht fassen, dass ich so lange gebraucht habe, um endlich wieder ein buch von kristin hannah zu lesen. wie schon bei „die nachtigall“ hat auch „liebe und verderben“ bei mir eingeschlagen wie eine bombe! wenn ihr romane mögt, die einen historischen bezug haben, romantisch, dramatisch und erschütternd sind und dazu noch so extrem gut geschrieben, dass sie sich wie ein film anfühlen und sich wie nichts weglesen lassen, dann ist das hier euer neues lieblingsbuch!! alles hat sich so real angefühlt, dass ich am ende wieder komplett erschöpft war!! wobei ich ganz ehrlich bin, dass es mir hier dann auch eine spur zu unrealistisch und dramatisch war. insgesamt fand ich es aber einfach grandios und möchte definitiv noch mehr von der autorin lesen. ach ja, und kleine warnung: nach diesem buch werdet ihr männer vielleicht auch wieder ein kleines bisschen mehr hassen, lol. es ist doch immer das gleiche …
Riesengroße Empfehlung!
Ich habe seit diesem Buch ca. 90 weitere gelesen und muss dennoch immer wieder daran denken. Die Story ist unglaublich fesselnd, das Setting so wahnsinnig gut. Es geht um ernste Themen, um Liebe und um Hoffnung. Wenn ich an dieses Buch denke, läuft es immer noch wie ein Film in meinem Kopf ab. Es ist für mich ein absolutes Highlight.

❄️🐟🌊🧑🧑🧒💙👊🏽
Liebe und Verderben hat mich richtig mitgenommen und ich denke noch oft an Leni und ihre Familie. Die Beziehung zwischen Leni, ihrer Mutter und ihrem Vater ist voller unterdrückter Gefühle und kleiner Momente, die man nicht so leicht vergisst. Die Natur wird wunderschön beschrieben, wild, rau und irgendwie selbst lebendig. Lohnt sich auf jeden Fall!! Aber auch nichts für schwache Nerven! Musste ab und zu mal tief durchatmen. Konnte das Buch aber kaum aus der Hand legen.
Licht und Schatten in der Einsamkeit Alaskas
Kristin Hannah hat mit diesem Roman ein Werk geschaffen, das mich zutiefst aufgewühlt hat. Der Titel beschreibt das Buch absolut treffend: Es geht um eine endlose Liebe zur Familie, die jedoch schleichend zum Alptraum wird. Besonders beklemmend ist das Setting: Die raue, unerbittliche Wildnis Alaskas dient nicht nur als Kulisse, sondern spiegelt die Unberechenbarkeit des Vaters Ernt wider. Während die Familie draußen gegen die eisige Dunkelheit kämpft, herrscht im Inneren ihrer Hütte eine Atmosphäre aus Angst und instabiler Liebe. Beim Lesen hat mich eine richtige Wut gepackt. Es ist schwer zu ertragen, wie Cora sich aus Liebe zu ihrem Mann behandeln lässt und wie die Tochter Leni zwischen die Fronten gerät. Doch inmitten dieser düsteren Dynamik gibt es Matthew. Die Verbindung zwischen Leni und Matthew ist wie ein zarter Lichtstrahl in der harten Welt Alaskas. Matthew wird für Leni zu einem wichtigen Anker und zeigt, dass Liebe auch Schutz und Rückhalt bedeuten kann - ein wunderbarer Kontrast zu der zerstörerischen Liebe, die sie zu Hause erlebt. Dass solche toxischen Familiendynamiken in der Realität allzu häufig vorkommen, macht die Geschichte umso schmerzhafter. Kristin Hannah schreibt so packend und ergreifend, dass man förmlich mit den Charakteren mitfriert. Am Ende ist es mir nicht gelungen, die Tränen zu verdrücken – Lenis Weg ist ein emotionaler Kraftakt, der noch lange nachhallt.

I don't know how to explain my feelings and thoughts over this book. I think you can only truly understand it if you've read the book yourself. Kristin Hannah described the beauty and harshness of Alaska convincingly, it almost felt like you were right there. What I love most about this book is the love between mother and daughter, you can feel it radiating from the page. I also liked the rawness of it, the love between Leni's parents is difficult and I can understand and not understand Cora to a certain extent (I've never been or witnessed Cora's situation so I am no one to judge her decision and behaviour). I liked how Leni slowly figured everything out and allowed herself to dream a little, to want a better life for herself and I like how Matthew would've done anything to protect her. I can't really say more without spoiling the story too much, as I said I think you have to read this book for yourself and although it feels long at times it is definitely worth your time
fesselnd
hat mich gleich in den Bann gezogen. Wollte wissen wie es weiter geht. Naturbeschreibungen waren stellenweise ein bisschen zuviel des Guten. Leni hat mir oft leid getan. Mit der Mutter hatte ich kein Verständnis, trotzdem sind ein paar Tränchen geflossen. Den Vater hötte ich am Liebsten stellenweise gerne aus dem Buch gezogen. Empfehlenswert 👍
Dies war mein zweites Buch von Kristin Hannah. Ich liebe ihren Schreibstil. Sie packt mich und versetzt mich in die Geschichte der Charaktere. Das Buch handelt von Leni und ihrer Familie. Ihr Vater sit nach einer Gefangennahme im Vietnamkrieg nicht mehr der selbe. Er möchte vor den Menschen und seinen Gedanken flüchten. Also gehen sie alle zusammen nach Alska. Das Buch erzählt die herzzerreisende Geschichte einer Familie. Es handelt von Liebe, Wut, Hass und Verzeihen. Es war wirklich top! Ich mochte die Charaktere und das Dilemma von Cora. Ich habe alle Emotionen durchgelebt in diesem Buch!! Sehr empfehlenswert.
Leni zieht mit ihren Eltern Cora, eine junge Mutter, die sich mit Kellnerjobs über Wasser hält und ihrem Vater Ernt, einem aus dem Vietnamkrieg zurückgekehrten traumatisierten Ex-Soldaten, nach Alaska. Dort hat die Familie es erst sehr schwer, sich den Witterungsbedingungen anzupassen, werden aber schnell in die dort lebende Gemeinde aufgenommen und Leni findet dort auch ihre erste zarte Teenagerliebe, bis das Trauma ihres Vaters allmählich Oberhand gewinnt ... So viel soll erst einmal nur zum Inhalt gesagt werden. Wer Kristin Hannah kennt, weiß, dass er emotional packende Geschichten erhält, die einen Verlauf nehmen, die oft eine andere Richtung einnehmen, als anfangs erwartet. Dies ist auch hier der Fall: Mit Herzklopfen und Herzrasen habe ich dem Familiendrama zugesehen und mitgezittert und gebangt, bis dann DER Twist kam, der für mich alles auf den Kopf gestellt hat. Nur leider hat Kristin Hannah danach etwas die Luft gefehlt.... Es kamen Zeitsprünge, kurze Abhandlungen, kurze Dialoge und: ein kurzes Ende. Sie versuchte noch einmal einen halbgaren Twist, der nicht so richtig zünden wollte und beendete das Drama in eine Weise, mit der ich nicht d'accord bin. Eigentlich würde ich sogar nur 3,5 Sterne dafür geben, weil die Enttäuschung tief sitzt, aber das wäre nicht fair dem Rest des Buches gegenüber.
Unglaublich emotional und einfach mitreißend ❄️
Das ist definitiv eines meiner Jahreshighlights. Auch Monate nach dem Lesen denke ich immer noch fast jeden Tag darüber nach. Man erlebt so viele intensive Gefühle und hat das Gefühl, wirklich in Alaska in dieser dunklen Nacht dabei zu sein, mit allen Vorbereitungen und allem drum und dran. Kristin Hannah ist so eine begabte Autorin, auch wenn historische Romane normalerweise nicht mein Genre sind, kann ich nur sagen: Probiert es aus! Es lässt sich super lesen und bewegt einen unglaublich. Ich weine selten bei Büchern, aber bei diesem hier habe ich richtig geheult. Ein absolutes Meisterwerk!!
So eine wundervolle, zum Teil aber auch schreckliche und mitreißende Geschichte. Rundum gutes Buch!!!
Die Schönheit und Grausamkeit der Jahreszeiten und Naturgewalten von Alaska kreisen um einen gebrochenen Vater, eine verliebte Mutter und das Erwachsenwerden einer Tochter und ihrer großen Liebe. Wunderbar
„Für uns wenige, die stark genug sind, ihren Traum von einem Leben in der ungezähmten Wildnis umzusetzen, wird Alaska für immer zur Heimat - wo das Lied erklingt, das man hört, wenn alles um einen herum still und ruhig ist. Entweder man gehört hierher, oder man tut es nicht. Ich gehöre hierher.“
Ein eindringliches Familiendrama, das mich tief berührt hat. Vor der rauen, oft unbarmherzigen Kulisse Alaskas entfaltet sich eine Geschichte über Liebe, Abhängigkeit, Hoffnung und die dunklen Abgründe innerhalb einer Familie. Das Buch zeigt, wie eng Zuneigung und Zerstörung manchmal beieinander liegen können. Einige Szenen sind so intensiv geschrieben, dass sie kaum auszuhalten sind. Am Ende hat mich „Liebe und Verderben“ sprachlos zurückgelassen. Es ist eines dieser Bücher, das man zuklappt und erst einmal still dasitzt, weil man das Gelesene verarbeiten muss. Ein kraftvoller, emotionaler Roman, der unter die Haut geht und den man so schnell nicht vergisst.

"Liebe" (in Anführungszeichen), Gewalt, Drama und Zusammenhalt in Alaska. Als Liebesroman für mich eine Themaverfehlung, als Familiendrama aber gut.
"Liebe und Verderben" ist die tragische Geschichte der hochtoxischen Beziehung zwischen Ernt und Cora und der leider völlig unerklärten Liebe zwischen Leni und Matthew. Zumindest vordergründig und das ist eigentlich auch schon das große Manko des Buches. Denn das, was im Hintergrund steht, macht das Buch aus. Freundschaft, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft sind die tragenden Säulen der Geschichte, deren Nebenfiguren so viel interessanter sind als die recht langweilige Leni und ihre relativ furchtbaren Eltern. Mehr als einmal hab ich mich bei dem Gedanken erwischt, dass ich jetzt lieber Large Marge folgen wollte, als mich in Lenis unerklärtes Liebesgesäusel zu versenken. Ja, sie sind gleichaltrig und mögen Herr der Ringe, leben im Nirgendwo und sitzen in der Schule nebeneinander - und das reicht für die größte Liebe aller Zeiten? Überzeugt mich - vor allem aufgrund der jahrelangen Trennung - einfach nicht. Beide Figuren bleiben blass, ebenso wie Ernt und Cora. Da gäbe es sehr viel zu sagen, aber das sprengt den Rahmen. Warum trotzdem 4 Sterne? Weil die Nebenfiguren, die Dorfgemeinschaft und die Landschaft großartig sind. Die Geschichte an sich ist spannend und hat mich gut unterhalten, auch wenn ich bei den vielen plakativen Dramen mitunter die Augen verdreht habe. In meinen Augen nicht Kristin Hannahs bestes Werk.
Kristin Hannah hat wieder abgeliefert ❤️🩹
Hab das Buch geliebt! Diese berührende Geschichte hat mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt geschickt. Themen zu Freundschaft, Familie, Gewalt und Ungleichheit wurden eindringlich und feinfühlig behandelt. Auch die Alaska Szenerie hat mir besonders gefallen.
Nichts für schwache Nerven
Nachdem ich die Nachtigall von der gleichen Autorin geliebt habe, wollte ich unbedingt ein weiteres Buch von ihr lesen. Leider wurden meine Erwartungen mehr als enttäuscht. Der Schreibstil wirkte komplett anders auf mich. Anfangs kam ich nicht richtig rein. Das Genre ist eher Psycho Thriller. Es geht um psychische und physische Gewalt innerhalb der Familie. Die Stimmung war fast durchgehend düster. Ich kann nicht sagen, dass die Handlung nicht spannend war, im Gegenteil, ich wollte wissen wie es ausgeht. Es ist nur einfach nicht mein Fall, aber für Liebhaber von Thriller sicherlich ein gutes Buch.
RIESENGROẞE EMPFEHLUNG! 🏔️🐻🦌🤎
Ich habe das Buch ganz ohne Erwartungen angefangen und wurde richtig überrascht 🥹 Die Story ist unglaublich fesselnd, das Setting so wahnsinnig gut. Es geht um ernste Themen, um Liebe und um Hoffnung. Wenn ich an dieses Buch denke, läuft es immer noch wie ein Film in meinem Kopf ab. Es zerstört dich, reißt dich zu Boden, um dich dann wieder aufzurichten... Es ist ein Kunstwerk der Gefühle, geschrieben von einer Frau, die wohl schon als Autorin auf die Welt gekommen ist.
Vor einiger Zeit hat mein Mann mich gefragt, welches eine Buch ich ihm empfehlen würde, wenn er nur ein einziges lesen könnte. Ich habe ihm dieses in die Hand gedrückt.
Man ist sofort in der Geschichte drin: Die gewisse Naivität, mit der die Familie nach Alaska zieht, die Antipathie gegenüber einem bestimmten Familienmitglied, der extreme Überlebenskampf im Winter und die beeindruckende Schilderung der rauen Schönheit des Landes fesseln von Beginn an, während die bittersüße Liebesgeschichte tief berührt. Eigentlich möchte ich jetzt unbedingt mal nach Alaska 😅 Der Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft ist so beeindruckend wie notwendig, wird aber durch politische Konflikte mehr als einmal in Frage gestellt. Die Herausforderungen, denen sich die Menschen – insbesondere die Frauen – in den Siebzigern in diesem Bundesstaat stellen mussten, sind wirklich krass und zeigen, was passiert, wenn die Schrecken des Krieges vor so einer Kulisse zurück in eine Familie dringen. Es ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Ich habe schon viele Bücher von Kristin Hannah gelesen – alle waren großartig. Sie ist eine unglaublich talentierte Schriftstellerin: emotional, mitreißend, herzzerreißend und gleichzeitig herzerwärmend. ‚Liebe und Verderben‘ gehört für mich definitiv zu ihren besten Werken, wahrscheinlich auf Platz zwei nach ‚Die Nachtigall‘.
Emotional, grausam und schön zugleich!
Dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen. Anfangs war es einfach nur toll und hat Spaß gemacht, aber nach einer Weile wurde es immer tiefgründiger und ich habe richtig mitgefiebert! ACHTUNG, AB HIER SPOILER! Jedes Mal, wenn Lenis Vater nach Hause kam oder etwas passiert ist, habe ich den Kopf eingezogen und abgewartet, was passiert. Ob er ausrastet. Und jedes Mal habe ich gehofft, dass Cora es schafft, von ihm loszukommen. Und jedes Mal war ich ein bisschen wütend, wenn sie es nicht geschafft hat. Die Ereignisse kurz vor und lange nach Ernts Tod haben mich auf eine andere Art mitgenommen. Er war zwar nicht mehr da, hat trotzdem das Leben von Leni und ihrer Mutter noch Jahre danach so stark beeinflusst. Als Leni Matthew zurücklassen musste hat es mir das Herz gebrochen. Dass am Ende doch alles gut wurde, hat mich sehr erleichtert. Ich hatte so oft Tränen in den Augen, ich bin wirklich begeistert. Am Ende alle Charaktere wieder treffen zu dürfen war wie nach Hause zu kommen. Absolute Empfehlung!
Vor kurzem wurde das Buch unter besonderen Voraussetzungen empfohlen. Hier bei Instagram. Ich war mir erst nicht sicher, griff dann aber doch zu. Mein Glück, denn ich habe auf mein Bauchgefühl gehört. Und es hat sich rausgestellt, dass es ein wirklich tolles Buch mit allen Facetten des Lebens ist. Allerdings hätte ich mir im Nachhinein eine Triggerwarnung am Anfang des Buches gewünscht. Denn so schön und aufregend die Geschichte von Lenora Allbright auch ist, ist sie mindestens genauso traurig und erschütternd.
Ich werde jetzt nicht spoilern und näher drauf eingehen. Das würde der Geschichte in der Tat zu viel weg nehmen. Aber so viel sei gesagt: Es ist spannend, es ist aufregend, was Lenora in jungen Jahren durch den spontanen Umzug ihrer Eltern nach Alaska erlebt. Man hat beim lesen das Gefühl, man taucht in eine völlig andere Welt ein. Völlig fern von jeglicher Zivilisation, mit interessanten neuen Begegnungen und einem Ort, der so viel zu bieten hat. Nicht nur Natur pur. ❤️ Aber hinter der Fassade bröckelt es gewaltig und Lenora lernt nicht nur wie es ist, zu den schönsten Zeiten im Jahr dort zu leben, sondern in den dunkelsten und heftigsten Wintern vor allem zu überleben. Und das was mit Beginn ihres ersten Winters dort mit ihrer Familie geschieht, macht sich auch bei den anderen Dorfbewohnern sichtlich bemerkbar. Fᴀᴢɪᴛ: Lest es! Aber seid gefasst, dass es neben vielen tollen Augenblicken auch die Schattenseiten mitgeliefert gibt. Und das wirklich nicht zu knapp. Manch beschriebene Szenen könnten vielleicht nichts für schwache Nerven sein. Denn hier werden auch Seiten beschrieben, wie toxisch Familie sein kann. Aber im gesamten betrachtet, ist es ein wirklich tolles Buch, was ich gern weiterempfehlen möchte. Für mich war es das erste Buch von Kristin Hannah. Und ich bin gespannt auf weitere von ihr!
„Liebe und Verderben“ hat mich wirklich nachdenklich gemacht. Besonders stark fand ich, wie eng Liebe und Zerstörung miteinander verknüpft sein können. Es zeigt sich, dass Gefühle allein nicht ausreichen, wenn Abhängigkeiten, falsche Entscheidungen oder innere Konflikte dazukommen. Die Figuren wirken dadurch sehr echt. Sie sind nicht perfekt, machen Fehler, und genau das macht die Geschichte glaubwürdig. Man kann ihre Handlungen nachvollziehen, auch wenn sie nicht immer richtig sind. Was für mich klar geworden ist: Liebe ist nicht automatisch etwas Gutes. Sie kann genauso gut verletzen und zerstören, wenn die Umstände nicht stimmen. Genau das bringt das Buch sehr konsequent rüber.
My favourite book this year!
I absolutely love the story I read in this book. I know that from the beginning. Unfortunately the first half was a bit hard to read through, I couldn‘t quite lose myself in the storytelling just because all the detailed descriptions of the surroundings took my mind away from the story. Then it quickly got better and once I reached about the middle of the book I couldn‘t stop reading. This story is full of love, pain, heartbreak and suspense with sudden plot twists all the time. I really need to see Alaska first hand someday!
Und einen Menschen, der leidet, hört man nicht einfach auf zu lieben. Im Gegenteil, man selbst wird stärker, damit er Halt bei einem finden kann. Ein wahnsinnig emotionales, tiefgründiges und fesselndes Buch, das die vielen Facetten der Liebe beschreibt, sodass kein Auge trocken bleibt. Kristin Hannah ist für mich eine aussergewöhnlich gute Schriftstellerin, die es immer wieder schafft, dass die Lesenden vollständig in ihre Geschichten eintauchen und sich komplett in die Protagonisten hineinversetzen können. Man fühlt und leidet, liebt und hasst mit ihnen. Auch die atemberaubende Kulisse Alaskas , die das Beste und das Schlimmste im Menschen zum Vorschein bringt, wird von ihr meisterhaft beschrieben. Ein Buch, an das ich noch lange denken werde.
Schönes Buch
Nach der Nachtigall, mein zweites Buch von dieser Autorin. In die Fußstapfen zu treten, war nicht ganz so einfach, aber das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Beschreibung der Landschaft und die Darstellung der Personen, alles hatte für mich ausreichend Tiefe. Auch wenn die Figuren teilweise etwas stereotypisch waren; alles in allem ein sehr schönes Buch, dass ich weiter empfehlen kann.
Damn hell of a book 🤯🫢☹️
Eine Hommage an Alaska ❄️ eine Familie, die wir begleiten als sie nach Alaska ziehen. 1974, der Vater ein Kriegsveteran, Alkoholiker, aggressiv, gewalttätig. Eine Mutter, die ihn nicht verlassen kann/will, eine 14 jährige Tochter, die zwischen den Stühlen steht. Kristin Hannah schreibt sehr atmosphärisch, man konnte sich die Szenerie sehr gut vorstellen und wollte mehr von der Story und der community wissen. Krasse Sachen passieren, aber wirklich gut erzählt!!
Der Versuch die Familie zu retten..
Mit diesem Buch erzählt Kristin Hannah eine eindrucksvolle und emotional aufgeladene Geschichte über Familie, Überleben und die zerstörerische Kraft von Traumata. Der Roman spielt im rauen, abgelegenen Alaska der 1970er-Jahre und schafft eine Atmosphäre, die gleichzeitig faszinierend und beklemmend ist. Im Mittelpunkt steht Leni, die mit ihren Eltern in die Wildnis zieht, in der Hoffnung auf einen Neuanfang. Doch während die Natur sowohl Freiheit als auch Schönheit verspricht, wird das Familienleben zunehmend von der Unberechenbarkeit des Vaters überschattet. Besonders hervorzuheben ist die detailreiche Beschreibung der Landschaft: Alaska wird fast zu einer eigenen Figur, die das Leben der Menschen prägt und nichts für schwache Nerven ist. Der Roman ist emotional extrem intensiv und stellenweise schwer auszuhalten, gerade durch die realistische Darstellung der Gewalt durch den Vater. Fazit: Ein (wieder) extrem fesselnder Roman von Kristin Hannah. Nachdem mich mein 1. Buch von ihr, "Die Nachtigall" so gefesselt hat, brannte ich auf ein weiteres Buch von ihr. Und was soll ich sagen? Ich habs von vorn bis hinten geliebt!! Das Leben in extremen Umständen, die Gewalt durch den Vater, den Mut seinen eigenen Weg zu gehen und nicht zuletzt zur Liebe zu stehen. Sehr zu empfehlen wenn man sich so richtig in ein Buch einfühlen will.
Herzzerreißend, traurig und wunderschön
Ich liebe die Bücher von Kristin Hannah! Auch dieses war wieder ein Highlight. Das Leben und Leiden von Leni und ihrer Mutter hat mich oft Fragen lassen, was Menschen bereit sind für die Liebe zu ertragen. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an mitgerissen.
Klappentext: 1974: Als Lenora Allbright mit ihren Eltern nach Alaska zieht, ist die Familie voller Hoffnung, das Trauma des Krieges, das der Vater in Vietnam davongetragen hat, hinter sich zu lassen. In Matthew, dem Sohn der Nachbarn, findet Leni einen engen Freund, und aus ihrer Vertrautheit entwickelt sich bald eine junge Liebe. Doch auf die Schönheit des Sommers in Alaska folgt unweigerlich die Finsternis des Winters, und je länger diese andauert, desto weniger vermag Lenis Vater die in ihm wohnenden Dämonen zu bändigen. Schon bald müssen die beiden jungen Liebenden um ihr Miteinander kämpfen – bis sie eines Tages auszubrechen versuchen. [Quelle: Aufbau Verlag] Meine Meinung: Von Kristin Hannah habe ich schon „Die Nachtigall“ gelesen, die ich euch nochmal verlinkt habe. Und dieses Buch habt ihr ja auch schon in meinen Highlights der letzten Monate gesehen. Ich liebe ihren Schreibstil und habe gehofft, dass ich auch bei „Liebe und Verderben“ wieder in den Genuss kommen werde. Und ich wurde nicht enttäuscht. Dieses Buch ist so unglaublich vielfältig, spricht so viele Themen an, die wichtig und nennenswert sind. Es geht um Neuanfänge, um Familie und Freunde, um Alaska und das Leben dort, um Depressionen, den Vietnamkrieg und seine Folgen, den Zusammenhalt eines Dorfes und um Liebe. Ihr seht, was ich mich vielfältig meine. Im Mittelpunkt steht Lenora, Leni genannt, und ihre Familie. Ihr Vater war im Vietnamkrieg und wurde am Ende in Gefangenschaft genommen und gefoltert. Traumatisiert kehrt er zurück zu seiner Familie und anfangs scheint es, als würde er dieses Trauma gut überwinden. Doch dann tickt er immer wieder aus, verliert seinen Job und die Familie muss die Stadt verlassen, da er woanders einen Job suchen will. Das geht oft so, sodass Leni nirgendwo wirklich Anschluss findet, was in ihrem Alter unglaublich wichtig ist. Sein neuster Plan ist es, nach Alaska zu ziehen und neu anzufangen. Er erbt dort ein Grundstück und glaubt, dass es das Zeichen ist, auf das er so lang gewartet hat. Fernab von der gewohnten Zivilisation glaubt er, zurück ins Leben zu finden. Und so zieht die Familie nach Alaska. Ohne sich darauf vorzubereiten, was sie dort erwarten wird. Ihnen wird schnell klar, dass sie ohne Hilfe nicht weit kommen werden. Der Ort, in dem das Grundstück steht, ist sehr offen gegenüber Neuankömmlingen und die Bewohner unterstützen sie, so gut es geht. Trotzdem ist es anstrengend. Sie arbeiten von morgens bis abends, um das Haus, welches eher an eine Bruchbude erinnert und eigentlich nur aus zwei Räumen besteht, wohnbar zu machen. Außerdem müssen sie es winterfest machen und sich genügend Vorräte zusammenstellen, um den schnell eintreffenden Winter zu überstehen. Denn in Alaska gibt es nur wenige Möglichkeiten, im Winter an Essen zu kommen und letztlich ist in der Jahreszeit doch jeder auf sich allein gestellt. Anfangs ist die Familie voller Tatendrang, freut sich an jeder Kleinigkeit und vor allem Lenis Vater blüht in der Arbeit richtig auf. Er scheint es zu genießen, etwas mit der eigenen Hand zu erschaffen. Doch die Stimmung kippt, als sich das Wetter langsam verschlechtert. Denn an einem Ort, wo es nur sehr wenige Stunden wirklich hell ist, ist man vor allem eins: mit seinen Gedanken allein. Und so kommen die Dämonen zurück, die Lenis Vater versucht hat zu unterdrücken. Er wird gewalttätig gegenüber seiner Familie, legt sich grundlos mit den anderen Bewohnern an und fantasiert. Kurz nach der Ankunft in Alaska lernt Leni Matthew kennen, der einzige Jugendliche in ihrem Alter. Und sie verlieben sich ineinander. Doch Lenis Vater ist sehr eifersüchtig auf Matthews Vater, da er glaubt, dieser würde mit seiner Frau flirten. Er macht von Anfang an klar, dass Leni Matthew nicht sehen darf. Es kommt im Laufe des Buches immer wieder zu Situationen, in denen sich Leni entscheiden muss, was sie will und wie sehr sie vor allem für ihre Familie einstehen will. Denn anders als ihre Mutter, die die Taten des Vaters akzeptiert und kleinredet, möchte Leni mehr. Einer der großen Konflikte dieses Buches. Wie eingangs schon beschrieben, hat mich die Autorin von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Ich liebe vor allem ihre Beschreibungen von Alaska, aber auch die Intensität, mit der sie die konfliktreichen Situationen schildert. "Die Weite des Landes hatte etwas Unwirkliches, ja fast Magisches, mit den hochragenden Bergen und schneeweißen Gipfeln, die in den wolkenlosen kornblumenblauen Himmel stachen." Alaska hatte ich nie wirklich auf dem Schirm. Doch durch ihre Beschreibungen ist mir klar geworden, wie schön diese Landschaft sein muss und wie unglaublich es ist, dort zu leben und diese Schönheit tagtäglich zu sehen. Aber jede Medaille hat zwei Seiten. Denn den Winter möchte ich dort nicht erleben. Es wimmelt von Bären, die Kälte scheint kaum zum aushalten zu sein und wenn dann auch noch die Vorräte knapp werden, scheint man fast verloren zu sein. Durch die Beschreibungen von Hannah konnte ich mich sehr gut in die Ängste der Familie hineinversetzen und habe mitgefiebert, egal um was es ging. Vor allem die Angst vor dem Vater wird sehr intensiv beschrieben. Man kann im Verlauf sehen, wie sich die Angst entwickelt hat und wie schlimm es für Leni ist, ihren Vater um sich zu haben. "Die ganze Zeit hatte Dad ihr beigebracht, sich vor den Gefahren der Welt da draußen zu schützen. Und nun drohte ihnen die größte Gefahr hier drinnen, in ihrem Zuhause." Wie schon beschrieben, gefällt mir vor allem die Vielfalt der Themen, die dieses Buch behandelt. Es ist kein Liebesroman, das auf keinen Fall. Denn die Liebe spielt vor allem in der ersten Hälfte des Buches eigentlich nur eine untergeordnete Rolle. Zumindest die Liebe zwischen Leni und Matthew. Was wir aber beobachten können, ist die unglaublich reine Liebe zwischen Mutter und Tochter. Sie stützen sich, als der Vater austickt und beschützen einander, jede auf ihre Art. Und sie halten zusammen, egal was im Verlauf des Buches passiert. Fazit: Dieses Buch bündelt so viele Themen wie Familienzusammenhalt, Freundschaft, Liebe und das Leben in Alaska, sodass man es aufgrund der Fülle und Intensität nicht zur Seite legen möchte. Es ist in jedem Fall spannend erzählt und Hannah hat es auch mit diesem Buch wieder geschafft, mich vollkommen in ihren Bann zu ziehen.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Romeo und Julia in Alaska.
Als Lenora Allbright im Jahr 1974 mit ihren Eltern nach Alaska zieht, ist sie voller Hoffnung, das Trauma des Krieges, das ihr Vater in Vietnam davongetragen hat, hinter sich zu lassen. In Matthew, dem Sohn der Nachbarn, findet Leni einen engen Freund, und bald verlieben die beiden sich. Doch auf die Schönheit des Sommers folgt die Finsternis des Winters, und je länger diese andauert, desto weniger vermag Lenis Vater, seine inneren Dämonen zu bändigen. Schon bald müssen Leni und Matthew um ihre Liebe kämpfen – bis sie eines Tages auszubrechen versuchen.
Ein herzzerreißender Roman voller Tragik und Liebe – von der Autorin des Weltbestsellers »Die Nachtigall«.
»Kristin Hannah treibt ihre Leser atemlos durch zwölf Jahre Familiengeschichte. Die Energie, die in dem Buch steckt, hat den Roman zu Recht in die amerikanische Bestsellerliste katapultiert.« Brigitte Woman
Book Information
Author Description
Kristin Hannah, geboren 1960 in Südkalifornien, arbeitete als Anwältin, bevor sie zu schreiben begann. Heute ist sie eine der bekanntesten Erzählerinnen der USA und lebt mit ihrem Mann im Pazifischen Nordwesten der USA. Nach zahlreichen Erfolgen waren es ihre Romane »Die Nachtigall« und »Die Frauen jenseits des Flusses«, die Millionen von Leser:innen in über vierzig Ländern begeisterten und Kristin Hannah zur Weltbestsellerautorin machten.Im Aufbau Taschenbuch liegen unter anderem ihre Romane »Die Nachtigall«, »Die Mädchen aus der Firefly Lane«, »Winterschwestern« und »Die vier Winde« vor. Zuletzt erschien bei Rütten & Loening »Die Frauen jenseits des Flusses«.
Posts
»Ich brauche das, Cora. Ich brauche einen Ort, an dem ich wieder atmen kann. Hier ist mir, als würde man mir die Luft abdrücken.«
. 3,75 Sterne 🌟 . Dieses Buch war echt eine Achterbahn der Gefühle! Starten wir mal zuerst mit den positiven Dingen: Ich habe dieses Buch GEFÜHLT, und wie ich es gefühlt habe. Ich habe so verdammt mitgelitten und fast geweint, war geschockt und mitgerissen pur! Die Charaktere waren zwar keine Lieblingscharaktere; sie hatten alle ihre 👍s & 👎s, aber ich habe wirklich mit ihnen gelitten. Der Schreibstil war ganz gut, aber mir leider viel zu ausführlich. Von 600 Seiten waren 200 Landschaftsbeschreibung, die ich teilweise dann nur noch überflogen habe. Das Problem war, dass das Setting - Alaska und hauptsächlich Winter - das komplette Gegenteil von dem ist, was ich gerne lese. Hätte man mir 200 Seiten von Rom im Sommer detailliert beschrieben, wäre ich voll dabei gewesen. Ich hasse nämlich den Winter wirklich sehr und er deprimiert mich und noch schlimmer ist für mich das "Land" als Gegensatz zur Stadt. Alaska verkörpert meinen Horrorort... Die ersten 300 Seiten haben sich auch ziemlich gezogen, muss ich ehrlich gesagt sagen. Dann kamen irgendwann 100 Seiten, die phänomenal waren, aber danach wurde es auch wieder langsam. Mit dem Ende bin ich aber so zufrieden. ♡ . Fazit: Wer Alaska, das Land und den Winter liebt, gerne über Natur liest und gleichzeitig einen tiefgründigen Roman sucht, hat hier etwas Perfektes gefunden. . "Leni wollte unter dem Tisch tröstend nach Matthews Hand greifen, doch dann überlegte sie es sich anders. Sie hatte Angst, dass er seine Hand zurückziehen würde. Und doch wollte sie ihm irgendetwas geben, etwas tun, das sein Leid vielleicht ein bisschen lindern konnte."

Bildgewaltige und emotionale Geschichte
Ein weiteres fantastisches Leseerlebnis, das ich durch die Autorin Kristin Hannah erleben durfte. Ich finde ihren Schreibstil einfach unvergleichlich – kraftvoll, einfühlsam und mit einer solchen emotionalen Wucht, dass man beim Lesen jede einzelne Seite mitfühlt und mitlebt. Schon vor einigen Jahren hat mich die raue Schönheit Alaskas in ihren Bann gezogen, als mein Mann und ich die Dokuserie "Nordalaska – Überleben am Polarkreis" verfolgt haben. Und jetzt, durch dieses Buch, wurden all diese wunderschönen Bilder, der rauen Natur wieder lebendig. Ich war mittendrin – habe geflucht, gezittert und gehofft. Mehr als einmal war ich den Tränen nahe, verzweifelt, fassungslos. Ich habe mir die Haare gerauft vor Unverständnis, wobei das immer so einfach gesagt ist, wenn man nichr in so einer zerstörerischen Abhängigkeit sitzt. Kristin Hannah zeigt ihren Lesern in diesem Buch mit großer Sensibilität, wie kompliziert, schmerzhaft und dennoch hoffnungsvoll das echte Leben sein kann. Es ist ein zutiefst bewegendes Buch, das mich noch lange begleiten wird. Ich habe es geliebt – von der ersten bis zur letzten Seite. Klare 5 Sterne von ganzem ❤️ PS: Auch als Hörbuch eine absolute Empfehlung!!!
"Wir haben die Welt ausgesperrt und von der Liebe gelebt. Bis die Welt an unsere Tür geklopft hat"
❤️🩹🖤❤️🩹🖤❤️🩹🖤❤️🩹🖤🩷🩷🖤❤️🩹🖤❤️🩹🖤❤️🩹🖤 Kristin Hannah gehört zu meinen absoluten Lieblingsautoren. Auch Liebe & Verderben aus ihrer Feder hat mir ganz gut gefallen, auch wenn es bei weitem nicht an ihren neusten Roman heran reicht und ich es eher zu ihren schwächeren Werken zählen würde. Der Großteil des Buches hat mich in seinen Bann gezogen. Die Schönheit der Landschaft Alaskas, die Herzlichkeit der Einwohner, der Zusammenhalt in der Wildnis und die Gewalttätigkeit des alkoholkranken Vaters, der als Veteran aus dem Vietnamkrieg zurückkehrt, erleben wir mitreißend und emotionsgeladen aus der Sicht der 13 Jährigen Leni. Wir begleiten Leni beim erwachsen werden, beobachten wie sie zur Frau wird und erleben mit ihr ihre erste große Liebe. Auch erfahren wir was es für ein Kind bedeutet, wenn die Eltern eine mehr als toxische Beziehung führen. Und all das vor der atemberaubenden Kulisse Alaskas in den 70er Jahren. Die Geschichte entwickelt einen echten Sog, was nicht zuletzt am Schreibstil liegt. Die Gegend, das Leben der Familie, die Menschen, alles ist bildlich, mit wahnsinnig viel Tiefe und Liebe zum Detail beschrieben. Dabei ist das, was passiert, nichts für zarte Gemüter. Das Schicksal schlägt auf verschiedenste Art und Weise mehr als einmal gnadenlos zu. Heute würde der Roman sicher eine Triggerwarnungen bekommen. Wen also häusliche Gewalt Trigger, der sollte von Liebe & Verderben vielleicht liebe Abstand nehmen. Zur Mitte hin wird es dann aber doch etwas langatmig, es gibt viele Wiederholungen und das Ende konnte mich leider überhaupt nicht mehr überzeugen. Der Plottwist's am Ende erscheint völlig unrealistisch und unnötig kitschig, weshalb es auch nur für 3,5 🌟 gereicht hat.

Mein erstes Buch der Autorin...
... ich hatte die Wahl, welches ich zuerst lese. Obwohl ich in letzter Zeit ausschließlich Thriller gelesen habe, hat mich dieses Buch von Anfang an gefesselt, all ihre Chataktere und die Schönheit Alaskas, aber auch das Gefährliche daran im Winter und die harte Arbeit, um sich bereits im Frühling und Sommer darauf vorzubereiten. Der Zusammenhalt der Gemeknschaft, die Liebe untereinander und dann als kompletter Gegensatz der gewalttätige Vater....die junge Liebe der Tochter zu dem Einheimischen, die Gefahr, vom Vater entdeckt zu werden, die Tragik der Gewalt des Vaters gegenüber ihrer geliebten Mutter und die komplette Tragödie im letzten Drittel des Buches... ich war begeistert und werde sicher noch ein Buch der Autorin lesen. 4 🌟
Eine für mich etwas zu melodramatisch überzogene Geschichte, die gerade zum Ende hin ihre Längen hatte. Manchmal war das Verhalten der Mutter kaum noch auszuhalten. Die verklärte Sicht bis zum Ende auf die Mutter Kind Beziehung, die die beiden als Verbündete gegen den gewalttätigen Vater beschreibt, hat mir nicht gefallen. Einem Kind solch eine Verantwortung zu übertragen, ist kaum zu ertragen, ganz abgesehen von den vielen anderen unmöglichen Situationen denen Leni, aufgrund des Verhaltens der Eltern ausgesetzt war. Schwere Kost diese Geschichte mit einem gewalttätigen Vater und einer alles hinnehmenden und entschuldigenden Mutter. Das Umfeld in Alaska hat gut reagiert, aber ohne die Unterstützung der Mutter waren hier natürlich auch Grenzen.
Eine berührende, tiefgründige und tragische Liebesgeschichte, sowie Familiengeschichte über Neuanfang und Hoffnung. Ich habe es geliebt.
Mein erstes und vor allem, nicht das letzte Buch das ich von Kristin Hannah lesen werden. Wir haben in "Liebe und Verderben" eine Familiengeschichte, wo der Vater als Sodat im Vietnamkrieg zurück kommt und wie er dann von ein Haus in Alaska erbt. Ein Neuanfang für ihn, seiner Frau und Tochter. Was Wir dann lesen ist eine berührende, tiefgründige und tragische Liebesgeschichte die in den 70er Jahren Ursprung hat. Es geht auch viel um den Neuanfang in Alaska und natürlich auch um das Land und das Leben dort. Eine absolute Empfehlung!
The Great Alone (Spoilerfrei)
The Great Alone war für mich ein fantastischer Auftakt ins Lesejahr 2026. Kristin Hannah erzählt mit großen Gefühlen und schafft es, die raue Schönheit Alaskas und die Härte des Lebens dort unglaublich fesselnd einzufangen. Die Themen des Romans gehen sehr nah und wirken lange nach. Besonders spannend fand ich den Ausflug in ein anderes Genre sowie das Eintauchen in die Zeit um 1974. Herzerwärmend ist zudem die Darstellung der Nachbarschaft und ihres starken Zusammenhalts. Eine klare Herzensempfehlung. 🩵❄️

Ich war in Alaska🐻
Wow, bei diesem Buch war ich wirklich in Alaska. Ich habe es nicht einfach nur gelesen, ich war dort. Die Autorin hat die Landschaft so bildhaft beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, die kalte Luft zu atmen, die Natur zu sehen und komplett von der Außenwelt abgeschottet zu sein. Es war, als würde man alles selbst erleben, einfach wunderschön.🤍 Besonders gefallen hat mir wieder, dass die Geschichte in verschiedenen Zeiten spielt. Das liebe ich total, vor allem bei ihren Büchern, das ist einfach typisch für sie. Und natürlich war es auch wieder unglaublich emotional. Ich habe geweint und mitgefiebert. Thematisch ist das Buch alles andere als leicht. Es geht um Missbrauch, häusliche Gewalt, Depressionen und den Vietnamkrieg. All das wird ehrlich, berührend und realistisch erzählt. Aber zwischen all dem Schmerz zeigt die Geschichte auch, wie stark Mutterliebe sein kann und wie schön es ist, Leni auf ihrem Weg ins Erwachsenwerden zu begleiten. Das hat mich wirklich tief berührt. Das Einzige, was ich ein bisschen langatmig fand, waren die letzten 100 Seiten. Die hätten für meinen Geschmack etwas kürzer sein dürfen. Trotzdem ist es ein großartiges, tiefgehendes Buch, das mich emotional komplett mitgenommen hat. 4/ 5 ⭐, weil sich das Ende ein wenig gezogen hat, aber ansonsten war es einfach wunderschön.
mir wurde abwechselnd heiß und kalt ... was ein buch 🏔✨️🦅❣️
ich kann es nicht fassen, dass ich so lange gebraucht habe, um endlich wieder ein buch von kristin hannah zu lesen. wie schon bei „die nachtigall“ hat auch „liebe und verderben“ bei mir eingeschlagen wie eine bombe! wenn ihr romane mögt, die einen historischen bezug haben, romantisch, dramatisch und erschütternd sind und dazu noch so extrem gut geschrieben, dass sie sich wie ein film anfühlen und sich wie nichts weglesen lassen, dann ist das hier euer neues lieblingsbuch!! alles hat sich so real angefühlt, dass ich am ende wieder komplett erschöpft war!! wobei ich ganz ehrlich bin, dass es mir hier dann auch eine spur zu unrealistisch und dramatisch war. insgesamt fand ich es aber einfach grandios und möchte definitiv noch mehr von der autorin lesen. ach ja, und kleine warnung: nach diesem buch werdet ihr männer vielleicht auch wieder ein kleines bisschen mehr hassen, lol. es ist doch immer das gleiche …
Riesengroße Empfehlung!
Ich habe seit diesem Buch ca. 90 weitere gelesen und muss dennoch immer wieder daran denken. Die Story ist unglaublich fesselnd, das Setting so wahnsinnig gut. Es geht um ernste Themen, um Liebe und um Hoffnung. Wenn ich an dieses Buch denke, läuft es immer noch wie ein Film in meinem Kopf ab. Es ist für mich ein absolutes Highlight.

❄️🐟🌊🧑🧑🧒💙👊🏽
Liebe und Verderben hat mich richtig mitgenommen und ich denke noch oft an Leni und ihre Familie. Die Beziehung zwischen Leni, ihrer Mutter und ihrem Vater ist voller unterdrückter Gefühle und kleiner Momente, die man nicht so leicht vergisst. Die Natur wird wunderschön beschrieben, wild, rau und irgendwie selbst lebendig. Lohnt sich auf jeden Fall!! Aber auch nichts für schwache Nerven! Musste ab und zu mal tief durchatmen. Konnte das Buch aber kaum aus der Hand legen.
Licht und Schatten in der Einsamkeit Alaskas
Kristin Hannah hat mit diesem Roman ein Werk geschaffen, das mich zutiefst aufgewühlt hat. Der Titel beschreibt das Buch absolut treffend: Es geht um eine endlose Liebe zur Familie, die jedoch schleichend zum Alptraum wird. Besonders beklemmend ist das Setting: Die raue, unerbittliche Wildnis Alaskas dient nicht nur als Kulisse, sondern spiegelt die Unberechenbarkeit des Vaters Ernt wider. Während die Familie draußen gegen die eisige Dunkelheit kämpft, herrscht im Inneren ihrer Hütte eine Atmosphäre aus Angst und instabiler Liebe. Beim Lesen hat mich eine richtige Wut gepackt. Es ist schwer zu ertragen, wie Cora sich aus Liebe zu ihrem Mann behandeln lässt und wie die Tochter Leni zwischen die Fronten gerät. Doch inmitten dieser düsteren Dynamik gibt es Matthew. Die Verbindung zwischen Leni und Matthew ist wie ein zarter Lichtstrahl in der harten Welt Alaskas. Matthew wird für Leni zu einem wichtigen Anker und zeigt, dass Liebe auch Schutz und Rückhalt bedeuten kann - ein wunderbarer Kontrast zu der zerstörerischen Liebe, die sie zu Hause erlebt. Dass solche toxischen Familiendynamiken in der Realität allzu häufig vorkommen, macht die Geschichte umso schmerzhafter. Kristin Hannah schreibt so packend und ergreifend, dass man förmlich mit den Charakteren mitfriert. Am Ende ist es mir nicht gelungen, die Tränen zu verdrücken – Lenis Weg ist ein emotionaler Kraftakt, der noch lange nachhallt.

I don't know how to explain my feelings and thoughts over this book. I think you can only truly understand it if you've read the book yourself. Kristin Hannah described the beauty and harshness of Alaska convincingly, it almost felt like you were right there. What I love most about this book is the love between mother and daughter, you can feel it radiating from the page. I also liked the rawness of it, the love between Leni's parents is difficult and I can understand and not understand Cora to a certain extent (I've never been or witnessed Cora's situation so I am no one to judge her decision and behaviour). I liked how Leni slowly figured everything out and allowed herself to dream a little, to want a better life for herself and I like how Matthew would've done anything to protect her. I can't really say more without spoiling the story too much, as I said I think you have to read this book for yourself and although it feels long at times it is definitely worth your time
fesselnd
hat mich gleich in den Bann gezogen. Wollte wissen wie es weiter geht. Naturbeschreibungen waren stellenweise ein bisschen zuviel des Guten. Leni hat mir oft leid getan. Mit der Mutter hatte ich kein Verständnis, trotzdem sind ein paar Tränchen geflossen. Den Vater hötte ich am Liebsten stellenweise gerne aus dem Buch gezogen. Empfehlenswert 👍
Dies war mein zweites Buch von Kristin Hannah. Ich liebe ihren Schreibstil. Sie packt mich und versetzt mich in die Geschichte der Charaktere. Das Buch handelt von Leni und ihrer Familie. Ihr Vater sit nach einer Gefangennahme im Vietnamkrieg nicht mehr der selbe. Er möchte vor den Menschen und seinen Gedanken flüchten. Also gehen sie alle zusammen nach Alska. Das Buch erzählt die herzzerreisende Geschichte einer Familie. Es handelt von Liebe, Wut, Hass und Verzeihen. Es war wirklich top! Ich mochte die Charaktere und das Dilemma von Cora. Ich habe alle Emotionen durchgelebt in diesem Buch!! Sehr empfehlenswert.
Leni zieht mit ihren Eltern Cora, eine junge Mutter, die sich mit Kellnerjobs über Wasser hält und ihrem Vater Ernt, einem aus dem Vietnamkrieg zurückgekehrten traumatisierten Ex-Soldaten, nach Alaska. Dort hat die Familie es erst sehr schwer, sich den Witterungsbedingungen anzupassen, werden aber schnell in die dort lebende Gemeinde aufgenommen und Leni findet dort auch ihre erste zarte Teenagerliebe, bis das Trauma ihres Vaters allmählich Oberhand gewinnt ... So viel soll erst einmal nur zum Inhalt gesagt werden. Wer Kristin Hannah kennt, weiß, dass er emotional packende Geschichten erhält, die einen Verlauf nehmen, die oft eine andere Richtung einnehmen, als anfangs erwartet. Dies ist auch hier der Fall: Mit Herzklopfen und Herzrasen habe ich dem Familiendrama zugesehen und mitgezittert und gebangt, bis dann DER Twist kam, der für mich alles auf den Kopf gestellt hat. Nur leider hat Kristin Hannah danach etwas die Luft gefehlt.... Es kamen Zeitsprünge, kurze Abhandlungen, kurze Dialoge und: ein kurzes Ende. Sie versuchte noch einmal einen halbgaren Twist, der nicht so richtig zünden wollte und beendete das Drama in eine Weise, mit der ich nicht d'accord bin. Eigentlich würde ich sogar nur 3,5 Sterne dafür geben, weil die Enttäuschung tief sitzt, aber das wäre nicht fair dem Rest des Buches gegenüber.
Unglaublich emotional und einfach mitreißend ❄️
Das ist definitiv eines meiner Jahreshighlights. Auch Monate nach dem Lesen denke ich immer noch fast jeden Tag darüber nach. Man erlebt so viele intensive Gefühle und hat das Gefühl, wirklich in Alaska in dieser dunklen Nacht dabei zu sein, mit allen Vorbereitungen und allem drum und dran. Kristin Hannah ist so eine begabte Autorin, auch wenn historische Romane normalerweise nicht mein Genre sind, kann ich nur sagen: Probiert es aus! Es lässt sich super lesen und bewegt einen unglaublich. Ich weine selten bei Büchern, aber bei diesem hier habe ich richtig geheult. Ein absolutes Meisterwerk!!
So eine wundervolle, zum Teil aber auch schreckliche und mitreißende Geschichte. Rundum gutes Buch!!!
Die Schönheit und Grausamkeit der Jahreszeiten und Naturgewalten von Alaska kreisen um einen gebrochenen Vater, eine verliebte Mutter und das Erwachsenwerden einer Tochter und ihrer großen Liebe. Wunderbar
„Für uns wenige, die stark genug sind, ihren Traum von einem Leben in der ungezähmten Wildnis umzusetzen, wird Alaska für immer zur Heimat - wo das Lied erklingt, das man hört, wenn alles um einen herum still und ruhig ist. Entweder man gehört hierher, oder man tut es nicht. Ich gehöre hierher.“
Ein eindringliches Familiendrama, das mich tief berührt hat. Vor der rauen, oft unbarmherzigen Kulisse Alaskas entfaltet sich eine Geschichte über Liebe, Abhängigkeit, Hoffnung und die dunklen Abgründe innerhalb einer Familie. Das Buch zeigt, wie eng Zuneigung und Zerstörung manchmal beieinander liegen können. Einige Szenen sind so intensiv geschrieben, dass sie kaum auszuhalten sind. Am Ende hat mich „Liebe und Verderben“ sprachlos zurückgelassen. Es ist eines dieser Bücher, das man zuklappt und erst einmal still dasitzt, weil man das Gelesene verarbeiten muss. Ein kraftvoller, emotionaler Roman, der unter die Haut geht und den man so schnell nicht vergisst.

"Liebe" (in Anführungszeichen), Gewalt, Drama und Zusammenhalt in Alaska. Als Liebesroman für mich eine Themaverfehlung, als Familiendrama aber gut.
"Liebe und Verderben" ist die tragische Geschichte der hochtoxischen Beziehung zwischen Ernt und Cora und der leider völlig unerklärten Liebe zwischen Leni und Matthew. Zumindest vordergründig und das ist eigentlich auch schon das große Manko des Buches. Denn das, was im Hintergrund steht, macht das Buch aus. Freundschaft, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft sind die tragenden Säulen der Geschichte, deren Nebenfiguren so viel interessanter sind als die recht langweilige Leni und ihre relativ furchtbaren Eltern. Mehr als einmal hab ich mich bei dem Gedanken erwischt, dass ich jetzt lieber Large Marge folgen wollte, als mich in Lenis unerklärtes Liebesgesäusel zu versenken. Ja, sie sind gleichaltrig und mögen Herr der Ringe, leben im Nirgendwo und sitzen in der Schule nebeneinander - und das reicht für die größte Liebe aller Zeiten? Überzeugt mich - vor allem aufgrund der jahrelangen Trennung - einfach nicht. Beide Figuren bleiben blass, ebenso wie Ernt und Cora. Da gäbe es sehr viel zu sagen, aber das sprengt den Rahmen. Warum trotzdem 4 Sterne? Weil die Nebenfiguren, die Dorfgemeinschaft und die Landschaft großartig sind. Die Geschichte an sich ist spannend und hat mich gut unterhalten, auch wenn ich bei den vielen plakativen Dramen mitunter die Augen verdreht habe. In meinen Augen nicht Kristin Hannahs bestes Werk.
Kristin Hannah hat wieder abgeliefert ❤️🩹
Hab das Buch geliebt! Diese berührende Geschichte hat mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt geschickt. Themen zu Freundschaft, Familie, Gewalt und Ungleichheit wurden eindringlich und feinfühlig behandelt. Auch die Alaska Szenerie hat mir besonders gefallen.
Nichts für schwache Nerven
Nachdem ich die Nachtigall von der gleichen Autorin geliebt habe, wollte ich unbedingt ein weiteres Buch von ihr lesen. Leider wurden meine Erwartungen mehr als enttäuscht. Der Schreibstil wirkte komplett anders auf mich. Anfangs kam ich nicht richtig rein. Das Genre ist eher Psycho Thriller. Es geht um psychische und physische Gewalt innerhalb der Familie. Die Stimmung war fast durchgehend düster. Ich kann nicht sagen, dass die Handlung nicht spannend war, im Gegenteil, ich wollte wissen wie es ausgeht. Es ist nur einfach nicht mein Fall, aber für Liebhaber von Thriller sicherlich ein gutes Buch.
RIESENGROẞE EMPFEHLUNG! 🏔️🐻🦌🤎
Ich habe das Buch ganz ohne Erwartungen angefangen und wurde richtig überrascht 🥹 Die Story ist unglaublich fesselnd, das Setting so wahnsinnig gut. Es geht um ernste Themen, um Liebe und um Hoffnung. Wenn ich an dieses Buch denke, läuft es immer noch wie ein Film in meinem Kopf ab. Es zerstört dich, reißt dich zu Boden, um dich dann wieder aufzurichten... Es ist ein Kunstwerk der Gefühle, geschrieben von einer Frau, die wohl schon als Autorin auf die Welt gekommen ist.
Vor einiger Zeit hat mein Mann mich gefragt, welches eine Buch ich ihm empfehlen würde, wenn er nur ein einziges lesen könnte. Ich habe ihm dieses in die Hand gedrückt.
Man ist sofort in der Geschichte drin: Die gewisse Naivität, mit der die Familie nach Alaska zieht, die Antipathie gegenüber einem bestimmten Familienmitglied, der extreme Überlebenskampf im Winter und die beeindruckende Schilderung der rauen Schönheit des Landes fesseln von Beginn an, während die bittersüße Liebesgeschichte tief berührt. Eigentlich möchte ich jetzt unbedingt mal nach Alaska 😅 Der Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft ist so beeindruckend wie notwendig, wird aber durch politische Konflikte mehr als einmal in Frage gestellt. Die Herausforderungen, denen sich die Menschen – insbesondere die Frauen – in den Siebzigern in diesem Bundesstaat stellen mussten, sind wirklich krass und zeigen, was passiert, wenn die Schrecken des Krieges vor so einer Kulisse zurück in eine Familie dringen. Es ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Ich habe schon viele Bücher von Kristin Hannah gelesen – alle waren großartig. Sie ist eine unglaublich talentierte Schriftstellerin: emotional, mitreißend, herzzerreißend und gleichzeitig herzerwärmend. ‚Liebe und Verderben‘ gehört für mich definitiv zu ihren besten Werken, wahrscheinlich auf Platz zwei nach ‚Die Nachtigall‘.
Emotional, grausam und schön zugleich!
Dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen. Anfangs war es einfach nur toll und hat Spaß gemacht, aber nach einer Weile wurde es immer tiefgründiger und ich habe richtig mitgefiebert! ACHTUNG, AB HIER SPOILER! Jedes Mal, wenn Lenis Vater nach Hause kam oder etwas passiert ist, habe ich den Kopf eingezogen und abgewartet, was passiert. Ob er ausrastet. Und jedes Mal habe ich gehofft, dass Cora es schafft, von ihm loszukommen. Und jedes Mal war ich ein bisschen wütend, wenn sie es nicht geschafft hat. Die Ereignisse kurz vor und lange nach Ernts Tod haben mich auf eine andere Art mitgenommen. Er war zwar nicht mehr da, hat trotzdem das Leben von Leni und ihrer Mutter noch Jahre danach so stark beeinflusst. Als Leni Matthew zurücklassen musste hat es mir das Herz gebrochen. Dass am Ende doch alles gut wurde, hat mich sehr erleichtert. Ich hatte so oft Tränen in den Augen, ich bin wirklich begeistert. Am Ende alle Charaktere wieder treffen zu dürfen war wie nach Hause zu kommen. Absolute Empfehlung!
Vor kurzem wurde das Buch unter besonderen Voraussetzungen empfohlen. Hier bei Instagram. Ich war mir erst nicht sicher, griff dann aber doch zu. Mein Glück, denn ich habe auf mein Bauchgefühl gehört. Und es hat sich rausgestellt, dass es ein wirklich tolles Buch mit allen Facetten des Lebens ist. Allerdings hätte ich mir im Nachhinein eine Triggerwarnung am Anfang des Buches gewünscht. Denn so schön und aufregend die Geschichte von Lenora Allbright auch ist, ist sie mindestens genauso traurig und erschütternd.
Ich werde jetzt nicht spoilern und näher drauf eingehen. Das würde der Geschichte in der Tat zu viel weg nehmen. Aber so viel sei gesagt: Es ist spannend, es ist aufregend, was Lenora in jungen Jahren durch den spontanen Umzug ihrer Eltern nach Alaska erlebt. Man hat beim lesen das Gefühl, man taucht in eine völlig andere Welt ein. Völlig fern von jeglicher Zivilisation, mit interessanten neuen Begegnungen und einem Ort, der so viel zu bieten hat. Nicht nur Natur pur. ❤️ Aber hinter der Fassade bröckelt es gewaltig und Lenora lernt nicht nur wie es ist, zu den schönsten Zeiten im Jahr dort zu leben, sondern in den dunkelsten und heftigsten Wintern vor allem zu überleben. Und das was mit Beginn ihres ersten Winters dort mit ihrer Familie geschieht, macht sich auch bei den anderen Dorfbewohnern sichtlich bemerkbar. Fᴀᴢɪᴛ: Lest es! Aber seid gefasst, dass es neben vielen tollen Augenblicken auch die Schattenseiten mitgeliefert gibt. Und das wirklich nicht zu knapp. Manch beschriebene Szenen könnten vielleicht nichts für schwache Nerven sein. Denn hier werden auch Seiten beschrieben, wie toxisch Familie sein kann. Aber im gesamten betrachtet, ist es ein wirklich tolles Buch, was ich gern weiterempfehlen möchte. Für mich war es das erste Buch von Kristin Hannah. Und ich bin gespannt auf weitere von ihr!
„Liebe und Verderben“ hat mich wirklich nachdenklich gemacht. Besonders stark fand ich, wie eng Liebe und Zerstörung miteinander verknüpft sein können. Es zeigt sich, dass Gefühle allein nicht ausreichen, wenn Abhängigkeiten, falsche Entscheidungen oder innere Konflikte dazukommen. Die Figuren wirken dadurch sehr echt. Sie sind nicht perfekt, machen Fehler, und genau das macht die Geschichte glaubwürdig. Man kann ihre Handlungen nachvollziehen, auch wenn sie nicht immer richtig sind. Was für mich klar geworden ist: Liebe ist nicht automatisch etwas Gutes. Sie kann genauso gut verletzen und zerstören, wenn die Umstände nicht stimmen. Genau das bringt das Buch sehr konsequent rüber.
My favourite book this year!
I absolutely love the story I read in this book. I know that from the beginning. Unfortunately the first half was a bit hard to read through, I couldn‘t quite lose myself in the storytelling just because all the detailed descriptions of the surroundings took my mind away from the story. Then it quickly got better and once I reached about the middle of the book I couldn‘t stop reading. This story is full of love, pain, heartbreak and suspense with sudden plot twists all the time. I really need to see Alaska first hand someday!
Und einen Menschen, der leidet, hört man nicht einfach auf zu lieben. Im Gegenteil, man selbst wird stärker, damit er Halt bei einem finden kann. Ein wahnsinnig emotionales, tiefgründiges und fesselndes Buch, das die vielen Facetten der Liebe beschreibt, sodass kein Auge trocken bleibt. Kristin Hannah ist für mich eine aussergewöhnlich gute Schriftstellerin, die es immer wieder schafft, dass die Lesenden vollständig in ihre Geschichten eintauchen und sich komplett in die Protagonisten hineinversetzen können. Man fühlt und leidet, liebt und hasst mit ihnen. Auch die atemberaubende Kulisse Alaskas , die das Beste und das Schlimmste im Menschen zum Vorschein bringt, wird von ihr meisterhaft beschrieben. Ein Buch, an das ich noch lange denken werde.
Schönes Buch
Nach der Nachtigall, mein zweites Buch von dieser Autorin. In die Fußstapfen zu treten, war nicht ganz so einfach, aber das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Beschreibung der Landschaft und die Darstellung der Personen, alles hatte für mich ausreichend Tiefe. Auch wenn die Figuren teilweise etwas stereotypisch waren; alles in allem ein sehr schönes Buch, dass ich weiter empfehlen kann.
Damn hell of a book 🤯🫢☹️
Eine Hommage an Alaska ❄️ eine Familie, die wir begleiten als sie nach Alaska ziehen. 1974, der Vater ein Kriegsveteran, Alkoholiker, aggressiv, gewalttätig. Eine Mutter, die ihn nicht verlassen kann/will, eine 14 jährige Tochter, die zwischen den Stühlen steht. Kristin Hannah schreibt sehr atmosphärisch, man konnte sich die Szenerie sehr gut vorstellen und wollte mehr von der Story und der community wissen. Krasse Sachen passieren, aber wirklich gut erzählt!!
Der Versuch die Familie zu retten..
Mit diesem Buch erzählt Kristin Hannah eine eindrucksvolle und emotional aufgeladene Geschichte über Familie, Überleben und die zerstörerische Kraft von Traumata. Der Roman spielt im rauen, abgelegenen Alaska der 1970er-Jahre und schafft eine Atmosphäre, die gleichzeitig faszinierend und beklemmend ist. Im Mittelpunkt steht Leni, die mit ihren Eltern in die Wildnis zieht, in der Hoffnung auf einen Neuanfang. Doch während die Natur sowohl Freiheit als auch Schönheit verspricht, wird das Familienleben zunehmend von der Unberechenbarkeit des Vaters überschattet. Besonders hervorzuheben ist die detailreiche Beschreibung der Landschaft: Alaska wird fast zu einer eigenen Figur, die das Leben der Menschen prägt und nichts für schwache Nerven ist. Der Roman ist emotional extrem intensiv und stellenweise schwer auszuhalten, gerade durch die realistische Darstellung der Gewalt durch den Vater. Fazit: Ein (wieder) extrem fesselnder Roman von Kristin Hannah. Nachdem mich mein 1. Buch von ihr, "Die Nachtigall" so gefesselt hat, brannte ich auf ein weiteres Buch von ihr. Und was soll ich sagen? Ich habs von vorn bis hinten geliebt!! Das Leben in extremen Umständen, die Gewalt durch den Vater, den Mut seinen eigenen Weg zu gehen und nicht zuletzt zur Liebe zu stehen. Sehr zu empfehlen wenn man sich so richtig in ein Buch einfühlen will.
Herzzerreißend, traurig und wunderschön
Ich liebe die Bücher von Kristin Hannah! Auch dieses war wieder ein Highlight. Das Leben und Leiden von Leni und ihrer Mutter hat mich oft Fragen lassen, was Menschen bereit sind für die Liebe zu ertragen. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an mitgerissen.
Klappentext: 1974: Als Lenora Allbright mit ihren Eltern nach Alaska zieht, ist die Familie voller Hoffnung, das Trauma des Krieges, das der Vater in Vietnam davongetragen hat, hinter sich zu lassen. In Matthew, dem Sohn der Nachbarn, findet Leni einen engen Freund, und aus ihrer Vertrautheit entwickelt sich bald eine junge Liebe. Doch auf die Schönheit des Sommers in Alaska folgt unweigerlich die Finsternis des Winters, und je länger diese andauert, desto weniger vermag Lenis Vater die in ihm wohnenden Dämonen zu bändigen. Schon bald müssen die beiden jungen Liebenden um ihr Miteinander kämpfen – bis sie eines Tages auszubrechen versuchen. [Quelle: Aufbau Verlag] Meine Meinung: Von Kristin Hannah habe ich schon „Die Nachtigall“ gelesen, die ich euch nochmal verlinkt habe. Und dieses Buch habt ihr ja auch schon in meinen Highlights der letzten Monate gesehen. Ich liebe ihren Schreibstil und habe gehofft, dass ich auch bei „Liebe und Verderben“ wieder in den Genuss kommen werde. Und ich wurde nicht enttäuscht. Dieses Buch ist so unglaublich vielfältig, spricht so viele Themen an, die wichtig und nennenswert sind. Es geht um Neuanfänge, um Familie und Freunde, um Alaska und das Leben dort, um Depressionen, den Vietnamkrieg und seine Folgen, den Zusammenhalt eines Dorfes und um Liebe. Ihr seht, was ich mich vielfältig meine. Im Mittelpunkt steht Lenora, Leni genannt, und ihre Familie. Ihr Vater war im Vietnamkrieg und wurde am Ende in Gefangenschaft genommen und gefoltert. Traumatisiert kehrt er zurück zu seiner Familie und anfangs scheint es, als würde er dieses Trauma gut überwinden. Doch dann tickt er immer wieder aus, verliert seinen Job und die Familie muss die Stadt verlassen, da er woanders einen Job suchen will. Das geht oft so, sodass Leni nirgendwo wirklich Anschluss findet, was in ihrem Alter unglaublich wichtig ist. Sein neuster Plan ist es, nach Alaska zu ziehen und neu anzufangen. Er erbt dort ein Grundstück und glaubt, dass es das Zeichen ist, auf das er so lang gewartet hat. Fernab von der gewohnten Zivilisation glaubt er, zurück ins Leben zu finden. Und so zieht die Familie nach Alaska. Ohne sich darauf vorzubereiten, was sie dort erwarten wird. Ihnen wird schnell klar, dass sie ohne Hilfe nicht weit kommen werden. Der Ort, in dem das Grundstück steht, ist sehr offen gegenüber Neuankömmlingen und die Bewohner unterstützen sie, so gut es geht. Trotzdem ist es anstrengend. Sie arbeiten von morgens bis abends, um das Haus, welches eher an eine Bruchbude erinnert und eigentlich nur aus zwei Räumen besteht, wohnbar zu machen. Außerdem müssen sie es winterfest machen und sich genügend Vorräte zusammenstellen, um den schnell eintreffenden Winter zu überstehen. Denn in Alaska gibt es nur wenige Möglichkeiten, im Winter an Essen zu kommen und letztlich ist in der Jahreszeit doch jeder auf sich allein gestellt. Anfangs ist die Familie voller Tatendrang, freut sich an jeder Kleinigkeit und vor allem Lenis Vater blüht in der Arbeit richtig auf. Er scheint es zu genießen, etwas mit der eigenen Hand zu erschaffen. Doch die Stimmung kippt, als sich das Wetter langsam verschlechtert. Denn an einem Ort, wo es nur sehr wenige Stunden wirklich hell ist, ist man vor allem eins: mit seinen Gedanken allein. Und so kommen die Dämonen zurück, die Lenis Vater versucht hat zu unterdrücken. Er wird gewalttätig gegenüber seiner Familie, legt sich grundlos mit den anderen Bewohnern an und fantasiert. Kurz nach der Ankunft in Alaska lernt Leni Matthew kennen, der einzige Jugendliche in ihrem Alter. Und sie verlieben sich ineinander. Doch Lenis Vater ist sehr eifersüchtig auf Matthews Vater, da er glaubt, dieser würde mit seiner Frau flirten. Er macht von Anfang an klar, dass Leni Matthew nicht sehen darf. Es kommt im Laufe des Buches immer wieder zu Situationen, in denen sich Leni entscheiden muss, was sie will und wie sehr sie vor allem für ihre Familie einstehen will. Denn anders als ihre Mutter, die die Taten des Vaters akzeptiert und kleinredet, möchte Leni mehr. Einer der großen Konflikte dieses Buches. Wie eingangs schon beschrieben, hat mich die Autorin von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Ich liebe vor allem ihre Beschreibungen von Alaska, aber auch die Intensität, mit der sie die konfliktreichen Situationen schildert. "Die Weite des Landes hatte etwas Unwirkliches, ja fast Magisches, mit den hochragenden Bergen und schneeweißen Gipfeln, die in den wolkenlosen kornblumenblauen Himmel stachen." Alaska hatte ich nie wirklich auf dem Schirm. Doch durch ihre Beschreibungen ist mir klar geworden, wie schön diese Landschaft sein muss und wie unglaublich es ist, dort zu leben und diese Schönheit tagtäglich zu sehen. Aber jede Medaille hat zwei Seiten. Denn den Winter möchte ich dort nicht erleben. Es wimmelt von Bären, die Kälte scheint kaum zum aushalten zu sein und wenn dann auch noch die Vorräte knapp werden, scheint man fast verloren zu sein. Durch die Beschreibungen von Hannah konnte ich mich sehr gut in die Ängste der Familie hineinversetzen und habe mitgefiebert, egal um was es ging. Vor allem die Angst vor dem Vater wird sehr intensiv beschrieben. Man kann im Verlauf sehen, wie sich die Angst entwickelt hat und wie schlimm es für Leni ist, ihren Vater um sich zu haben. "Die ganze Zeit hatte Dad ihr beigebracht, sich vor den Gefahren der Welt da draußen zu schützen. Und nun drohte ihnen die größte Gefahr hier drinnen, in ihrem Zuhause." Wie schon beschrieben, gefällt mir vor allem die Vielfalt der Themen, die dieses Buch behandelt. Es ist kein Liebesroman, das auf keinen Fall. Denn die Liebe spielt vor allem in der ersten Hälfte des Buches eigentlich nur eine untergeordnete Rolle. Zumindest die Liebe zwischen Leni und Matthew. Was wir aber beobachten können, ist die unglaublich reine Liebe zwischen Mutter und Tochter. Sie stützen sich, als der Vater austickt und beschützen einander, jede auf ihre Art. Und sie halten zusammen, egal was im Verlauf des Buches passiert. Fazit: Dieses Buch bündelt so viele Themen wie Familienzusammenhalt, Freundschaft, Liebe und das Leben in Alaska, sodass man es aufgrund der Fülle und Intensität nicht zur Seite legen möchte. Es ist in jedem Fall spannend erzählt und Hannah hat es auch mit diesem Buch wieder geschafft, mich vollkommen in ihren Bann zu ziehen.






















































