Kurt

Kurt

Hardback
4.4558
TragödieVerlustSimonischekTod

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Description

Das Buch zum Film »Lieber Kurt«

»Ich bin mit zwei Kurts zusammengezogen. Einem ganzen Kurt und einem Halbtagskurt. Jana und Kurt haben sich entschieden, dass sie ihr Sorgerecht teilen, vor allem wenn Kurt schon extra aufs Land zieht. Und so pendelt das Kind nun wochenweise zwischen seinen beiden Oranienburger Zuhauses hin und her: zwei Häuser, zwei Kinderzimmer, unterschiedliche Regeln und alle Menschen, die er liebt.
Und dann bin da noch ich.«

Lena hat mit ihrem Freund Kurt ein Haus gekauft. Es scheint, als wäre ihre größte Herausforderung, sich an die neuen Familienverhältnisse zu gewöhnen, daran, dass Brandenburg nun Zuhause sein soll. Doch als der kleine Kurt bei einem Sturz stirbt, bleiben drei Erwachsene zurück, die neu lernen müssen, wie man lebt. Sarah Kuttner hat einen Roman über Trauer geschrieben, über die Kraft, die Menschen entwickeln können und darüber, dass es auf manche Fragen keine Antworten gibt. »Kurt« erzählt auf zarte, humorvolle, vor allem aber unaufgeregte Weise davon, wie man sich wiederfindet nach einem schrecklichen Verlust, und wie man für jemanden da sein kann, der untröstlich ist.

Sarah Kuttner erzählt von einer ganz normalen komplizierten Familie, davon, was sie zusammenhält, wenn das Schlimmste passiert. Sie erzählt von dieser Tragödie direkt und leicht und zugleich mit einer tiefen Ernsthaftigkeit, so einfach und kompliziert, wie nur Sarah Kuttner das kann.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
272
Price
13.40 €

Author Description

Sarah Kuttner wurde 1979 in Berlin geboren und arbeitet als Moderatorin. Sie wurde mit ihren Sendungen »Sarah Kuttner – Die Show« (VIVA) und »Kuttner.« (MTV) bekannt und arbeitete mehrfach für die ARD. Bei zdf.neo hat sie das Großstadtmagazin »Bambule« und die Talkshow »Kuttner plus Zwei« moderiert. Seit 2016 produziert und moderiert sie die monatliche Veranstaltungsreihe »Kuttners schöne Nerdnacht« und seit 2017 moderiert sie gemeinsam mit Stefan Niggemeier den Podcast »Das kleine Fernsehballett« auf Deezer. Ihre Kolumnen für die Süddeutsche Zeitung und den Musikexpress wurden im Fischer Taschenbuch Verlag veröffentlicht. Ihr erster Roman »Mängelexemplar« erschien 2009 und stand wochenlang auf der Bestsellerliste. Danach erschienen die Romane »Wachstumsschmerz« (2011), »180 Grad Meer« (2015) und »Kurt« (2019). Sarah Kuttner lebt in Berlin.

Posts

94
All
4.5

...Von Verlust und der Möglichkeit des Wiederfindens...

"Lena hat mit ihrem Freund Kurt ein Haus gekauft. Es scheint, als wäre ihre größte Herausforderung, sich an die neuen Familienverhältnisse zu gewöhnen, daran, dass Brandenburg nun Zuhause sein soll. Doch als Kurts kleiner Sohn bei einem Sturz stirbt, bleiben drei Erwachsene zurück, die neu lernen müssen, wie man lebt." - Sarah Kuttner hat mich auf eine ungewöhnliche Art mit ihrem Schreibstil berührt. Sie beschreibt alltägliche Geschehnisse, die vermeintlich banal sind, so liebevoll klar auf den Punkt, dass die Tiefe, die sie besitzen mir nur allzu deutlich bewusst wurde. Wie wertvoll diese alltäglichen Selbstverständlichkeiten werden, zeigt sich, wenn sie plötzlich und ungeahnt nicht mehr stattfinden können. Wenn jemand fehlt und diese Lücke mehr Platz einnimmt, als die Dinge die tatsächlich da sind. Ich mochte den großen und den kleinen Kurt und Lena und den unterschiedlichen Umgang mit Verlust und Trauer, auch zwischen den Zeilen. Den Einblick in die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Beziehungsgestaltung und den Weg zurück in ein gemeinsames Leben, auch wenn die entstandene Lücke immer bleibt. "Die Welt bleibt nicht für eine beschissene Sekunde stehen. Sie zögert noch nicht mal."

...Von Verlust und der Möglichkeit des Wiederfindens...
5

KURT Sarah Kuttner ET: 13.03.19 „Trauer kann einen verschwinden lassen, bis man nicht mehr zurückfindet.“ (S. 170) Lena ist mit dem großen Kurt nach Brandenburg gezogen – wegen seines kleinen Kurts, der eigentlich bei seiner Mutter Jana lebt. Ihren großen Kurt konnte sie nur mit seinem kleinen Kurt haben, das wusste sie von Anfang an. Jetzt lebt sie mal mit einem und mal mit zwei Kurts in einem Haus, das dringend renoviert werden muss. Die Welt bleibt keine Sekunde stehen, als der kleine Kurt einen tragischen Unfall hat und stirbt. Der große Kurt trauert und fühlt sich in dieser schrecklichen Situation seiner Ex-Frau näher als Lena, die den kleinen Kurt immerhin zwei Drittel seines sechsjährigen Lebens begleitet hat – und selbst genauso trauert, auch wenn es oft keinen Raum dafür gibt. Was für ein intensives Buch. Sarah Kuttner schreibt leicht, fast beiläufig und gleichzeitig so treffend, dass es direkt unter die Haut geht. Dieser leise Humor, der immer wieder durchblitzt, steht im starken Kontrast zu der tiefen Trauer – und genau das macht das Buch so besonders. Eine Geschichte über Verlust, über das Auseinanderdriften und Zusammenhalten, über eine Patchwork-Familie, der das Leben einen unfassbar harten Schlag versetzt. Fazit: Ein Buch über Trauerbewältigung und eine andere Art von Liebesgeschichte. Ganz große Leseempfehlung 🖤🖤🖤🖤🖤+/5 (Heute gibt es traurige Herzchen und keine Lesemäuse)

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4.5

"Die Welt bleibt nicht für eine beschissene Sekunde stehen. Sie zögert noch nicht einmal." Ich hatte „Mama & Sam“ von Sarah Kuttner als Hörbuch gehört und war so begeistert, dass ich gleich noch ein Buch von ihr hören wollte. Also habe ich mich für „Kurt“ entschieden – ohne zu wissen, worum es geht. Und es hat mich kalt erwischt. Es ist eine Geschichte über einen unermesslichen Verlust. Das Schlimmste, was Eltern passieren kann. Das geliebte Kind stirbt bei einem tragischen Unfall und plötzlich ist nichts mehr so wie vorher. Wie kann man mit diesem unvorstellbaren Schicksalsschlag umgehen? Sarah Kuttner erzählt die Geschichte vom kleinen und vom großen Kurt. Der kleine Kurt ist das Kind vom großen Kurt und Jana. Erzählt wird die Geschichte aber aus der Sicht von Lena, die jetzt mit dem großen Kurt zusammen ist. Als der 6jährige kleine Kurt eines Tages vom Klettergerüst fällt und nicht mehr aufsteht, trauern alle auf ihre Weise. Sarah Kuttner schildert eindringlich und ruhig, wie quälend lang der Weg aus der Trauer sein kann. Wie es Menschen auseinandertreiben, aber auch näherbringen kann. Dass es kein grader Weg ist, sondern in Wellen verläuft. Dass die Trauer nie aufhören, sich nur verändern wird. Das Leben ändert sich von einer Sekunde zur nächsten und die Welt dreht sich einfach weiter. Ein leises Buch über Trauer, Verlust und Liebe, das sich durch seine realitätsnahe Schilderung tief ins Herz gräbt.

4

In dem Buch geht es um Lena, die mit ihrem Freund Kurt und seinem kleinen Sohn lebt – bis ein tragischer Unfall alles verändert. Danach dreht sich viel um Trauer, Verlust und die Frage, wie man überhaupt weitermacht. „Die Welt bleibt nicht für eine beschissene Sekunde stehen. Sie zögert noch nicht einmal.“

4.5

Es ist vielleicht nicht die ganz große Literatur, vielleicht fehlt es am sprachlichen Spiel und den hintergründigen Ambivalenzen... dafür ist es aber berührend, traurig, zuweilen auch lustig und einfach schön zu lesen.💕 Absolute Lese-Empfehlung!

4

Ganz tolles Buch. Sehr berührend

Für mich ein Wechselbad der Gefühle zwischen "wie schön! Genauso möchte ich auch leben" und "dieser alles umfassende Schmerz ist so schrecklich, nie möchte ich das erleben müssen"

5

Sind hier vielleicht ein, zwei Tränchen gefloßen?

Definitiv ja. Das ist mein erstes Buch von Sarah Kuttner und es wird nicht das Letzte gewesen sein. Sarah schreibt total unkompliziert, so als würde eine Freundin eine Geschichte erzählen. Man ist mittendrin und fliegt nur so durch die Seiten. Die Tränen kamen ganz von allein, an unerwarteten Stellen im Buch wo man den Schmerz förmlich spürt. Tolles Buch. (Und ich bin froh das ich den Film nicht gesehen habe und der große Kurt, in meiner Vorstellung, nicht das Gesicht von Herrn Schweiger hat)😉

Sind hier vielleicht ein, zwei Tränchen gefloßen?
4

Drei trauernde Erwachsene müssen den Umgang miteinander neu verhandeln und irgendwie weiterleben. Der Schnitt zwischen vorher und nachher und wie sich die Beziehung zwischen Kurt und Lena, zwischen Kurt und Jana und auch zwischen Lena und Jana neu wieder finden muss, ist detailliert, nachvollziehbar und schön beschrieben. Gegen Ende habe ich manche Sprachbilder als übertrieben empfunden: Weltkriegsbomben mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom? Aber das ist nebensächlich.

4.5

Selten so berührt gewesen

Hab das Buch in kürzester Zeit verschlungen. Es ist so toll geschrieben, die Sprache ist so leicht und trotzdem so lyrisch, witzig und klug. Es ist wie mit einer Freundin sprechen, die man nur gern haben kann. Und auch ihren Partner und seinen Sohn und ihre Beziehung kann man nur lieben. Was ihnen dann aber passiert ist eines der schrecklichsten Sachen der Welt und ich wusste von Anfang an, dass es passieren wird, war dann aber doch echt fertig, als es passierte. Die Beziehung der beiden und soe selbst verändern sich und das auch verständlicherweise… es ist so schmerzhaft. Sie arbeiten aber dran und die Zeit heilt dann doch (für meinen Geschmack etwas zu schnell) zumindest oberflächlich alle Wunden. Ich war persönlich sehr berührt auch von der Kulisse, Brandenburg im Sommer, da das auch bei mir Kindheitserinnerungen geweckt hat und ich war sofort da. Ein wirklich tolles Buch was auch ein guten Abschluss findet, was ich bei der kürze nicht gedacht hätte.

3

Eine liebevolle Geschichte trifft auf einen lockeren, umgangssprachlichen Ton

Ich möchte gleich vorweg sagen: Die Thematik des Buches hat mich angesprochen. Mit dem Schreibstil, Tempo, den Dialogen und den sarkastischen Momenten kam ich allerdings nur schwer zurecht. Trotzdem berührt das Buch ein zentrales Thema, das uns alle irgendwann trifft: Tod – der ultimative Verlust und die Trauer, die daraus entsteht. Es zeigt, wie unterschiedlich dieser Prozess sein kann. Wie jeder in seinem eigenen „Zwiebel-Kostüm“ lebt oder sich darin versteckt. Und wie machtlos man sich als Außenstehende oder Bezugsperson fühlt. Das Buch macht zudem deutlich, dass zwei Menschen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten durchs Leben gehen können und wie sehr das belastet, ausbremst und auseinanderdriften lässt. Es verhandelt wirklich große Themen. Besonders mochte ich die charmante Darstellung der verschiedenen „Kurts“. Doch viele gelungene Passagen werden durch Sarkasmus überlagert. Was den Grundton für mich wenig harmonisch wirken ließ.

5

Ehrliche, mitreißende Geschichte

„Kurt“ hat mich nach ein paar Seiten sofort in den Bann gezogen. In diesen Buch trifft man auf ehrliche, authentische Gefühle. Hier wird ein ungefilterter Alltag gezeigt, der einen gerade aufgrund des Alltäglichen so in Bann zieht. Es gibt keinen großen Spannungsbogen, keine großen Geschichten - nur pure Gefühle und das macht dieses Buch so besonders.

4

Hab die Trauer über den Verlust eines Menschen sehr stark mitgefühlt . 👍

5

So ein trauriges Buch hab ich schon lange nicht mehr gelesen. Viele Tränen sind geflossen, für alle trauernden Menschen. Die Geschichte zeigt eine ganz "normale" Patchwork Familie die mit der Trauer um ein Kind kämpf. Jeder auf seine Weise. Das hat mich sehr ergriffen. 📚

4

Die Empfehlung der Buchhändlerin war goldrichtig. Die Kurts gehen einem sehr nahe. Man möchte schreien und ganz leise mit weinen. Wunderbar geschrieben. Klare Leseempfehlung.

Die Empfehlung der Buchhändlerin war goldrichtig. Die Kurts gehen einem sehr nahe. Man möchte schreien und ganz leise mit weinen. Wunderbar geschrieben. Klare Leseempfehlung.
5

Traurig und interessant geschrieben

4

Schnell gelesen und viel nachgedacht…

Das Thema Trauer, als Außenstehende und doch mitten drinnen sein, hat mich gefesselt. Etwas traurig und berührend, etwas schmunzeln und hoffen. Es war mein erster Roman von Sarah Kuttner. Ich mag ihren Schreibstil sehr. Das nächste liegt auf dem Nachtschrank.

5

Mega!! Absolut überzeugend und richtig authentisch gesprochen, weil die Autorin es selbst macht. Sehr große Empfehlung!!

4

Die Trauer der anderen

Die Protagonistin trauert und wird von der Trauer ihres Partners schier erdrückt. Wieder geht Sarah Kuttner tief in Gefühlswelten und präsentiert diese wiedermal perfekt. Ein Roman über Trauerbewältigung und die Trauerbewältigung anderer. Dieses Buch spendet Trost und hilft denen, die helfen müssen oder wollen.

5

Berührend, feinfühlig, traurig

Wahnsinnig traurig, schönes Buch über den kleinen und den großen Kurt. Über großen Schmerz, Zusammenhalt, Verlust und das Weitermachen. Toll geschrieben und sehr berührend!

5

Tabubruch.

Die Handlung, den Tod eines Kindes zu verwenden ist neu und fast nirgends zu finden. Und man heult Rotz und Wasser. Mein Herz ist gebrochen und ich bin tief eingetaucht. So berührend, vor allem mehr, wenn man selbst Elternteil ist. Toll erzählt, eine Achterbahnfahrt und vor allem tiefe Täler. 100% Empfehlung

3.5

Hohe Erwartungen - leider nicht erfüllt

Was ich bisher von dem Buch gehört hatte (hier in den Rezensionen und beim Podcast zwei Seiten) hat in mir hohe Erwartungen geweckt und ich habe mich sehr auf das Buch gefreut - vielleicht war das auch der Fehler. Die Sprache war mir oft zu derb, die Beschreibungen zu Sex und Körpern an der Stelle irgendwie eher unpassend. Und ich hatte gedacht, mehr Liebenswertes vom kleinen Kurt zu erfahren. Das Buch hatte schon Momente, in denen es mich emotional berührt hat und beschreibt auch gut die Zwickmühle von Patchwork-Familien, aber insgesamt konnte es mich leider wenig überzeugen.

5

So traurig und so lustig zugleich

Ein Buch das ich trotz des schwierigen Themas echt gern gelesen habe. Trotz all der Trauer gibt es so viele schöne Momente. Und geweint hab ich vielleicht auch mal ein bisschen zwischendurch. Aber das tut auch mal gut. Und bei dem kleinen Kurt kann man nur traurig sein, dass er fort ist. Man wünscht sich sehr doll ein Happy End für diese tollen Menschen, trotz allem...

5

Es bricht einem das Herz. Dieser Verlust. Er kommt auch so aus dem Nichts 😭

5

Ein wunderbares Buch! Es hat mich berührt, es hat mich aber ebenso auch mal schmunzeln lassen. Das ist die Realität, wunderbar aufs Papier gebracht.

5

Ich kannte schon die Verfilmung von „Lieber Kurt“, die mich sehr berührt hat. Jetzt also das Buch. Trotz des traurigen Hintergrunds schafft die Autorin es, dass man nicht darin versinkt. Der leichte, teilweise fast schnoddrige Erzählstil hat vieles aufgefangen und hat mich trotz der Tränen auch wieder zum Lächeln gebracht.

4.5

Ein sehr großes Buch über den Verlust einer geliebten Person!

Wie darf getrauert werden? Wie geht man mit dem Verlust um? Auf sehr leichter und angenehmer Art versucht Kuttner in diesem Buch über den Verlust eines geliebten Menschen zu schreiben. Die Leser*in wird durch die verschiedenen Stadien der Verarbeitung des Trauers geführt. Rezension//Unbezahlte Werbung//Buch selbst gekauft oder geliehen

4

Ich hatte wirklich Respekt vor dem Buch wegen des schweren Themas. Aber da Sarah Kuttner weder beim Schreiben noch beim Vorlesen auf die Tränendrüse gedrückt hat. Im Gegenteil, ihrer "Berliner Schnauze" zuzuhören war ein Genuss. Zauberhaft und ehrlich.

5

Das Buch "Kurt" von Sarah Kuttner erlangte große Bekanntheit auf BookTok, was auch mich neugierig machte. Nachdem ich es gelesen habe, kann ich sagen, dass es eines meiner Lesehighlights im Mai war und mich keineswegs enttäuschte 📚 - Inhalt: In "Kurt" von Sarah Kuttner wird die erschütternde Bewältigung eines Verlusts thematisiert, als Lena und ihre Familie durch ein stilles, aber tragisches Ereignis aus ihrem Alltag gerissen werden Die Geschichte lebt von den unausgesprochenen Emotionen und der realistischen Darstellung des Alltäglichen. Lena, als zentrale Figur, trauert und versucht zugleich, für den großen Kurt da zu sein, während das Verhältnis zu ihrem Stiefsohn im Mittelpunkt steht. Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und finde ich passend gewählt 🙌🏼 Nur das Titelbild finde ich persönlich nicht gelungen 🫠🤫.

Das Buch "Kurt" von Sarah Kuttner erlangte große Bekanntheit auf BookTok, was auch mich neugierig machte. Nachdem ich es gelesen habe, kann ich sagen, dass es eines meiner Lesehighlights im Mai war und mich keineswegs enttäuschte 📚
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Inhalt: In "Kurt" von Sarah Kuttner wird die erschütternde Bewältigung eines Verlusts thematisiert, als Lena und ihre Familie durch ein stilles, aber tragisches Ereignis aus ihrem Alltag gerissen werden
Die Geschichte lebt von den unausgesprochenen Emotionen und der realistischen Darstellung des Alltäglichen. Lena, als zentrale Figur, trauert und versucht zugleich, für den großen Kurt da zu sein, während das Verhältnis zu ihrem Stiefsohn im Mittelpunkt steht.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und finde ich passend gewählt 🙌🏼

Nur das Titelbild finde ich persönlich nicht gelungen 🫠🤫.
5

Traurig und schön. Ein sehr wertvolles Buch

5

Ein bewegendes Buch über die Verarbeitung eines Todes. Trotz der schweren Thematik gab es Szenen zum schmunzeln. Ein traurig-schönes Buch!

5

Ein sehr emotionaler Roman, ohne kitschig zu sein, gemischt mit genau der richtigen Portion Humor

5

Unglaublich berührend

Das Buch hat mich aufgewühlt, ich habe geweint, gelacht und jede Seite mitgefühlt. Jede einzelne Figur hat mein Herz berührt, ein absolutes Highlight!

5

Brandenburg, ein tragischer Unfall und der schwierig-komplexe Umgang damit - erst schrecklich lähmend, verzweifelt, einsam; dann zaghaft hoffend, liebevoll, gemeinsam.. Wie wunderbar Sarah Kuttner den Seiltanz zwischen emotionaler Nahbarkeit und tröstlicher Flapsigkeit beherrscht. Nach jedem Absatz möchte ich ihr erneut die Hand schütteln, danke für diesen Roman!

Brandenburg, ein tragischer Unfall und der schwierig-komplexe Umgang damit - erst schrecklich lähmend, verzweifelt, einsam; dann zaghaft hoffend, liebevoll, gemeinsam.. 

Wie wunderbar Sarah Kuttner den Seiltanz zwischen emotionaler Nahbarkeit und tröstlicher Flapsigkeit beherrscht. Nach jedem Absatz möchte ich ihr erneut die Hand schütteln, danke für diesen Roman!
4

Trotz schwerem Thema leicht zu lesen

Das Buch hätte gerne noch mehr Seiten haben können, gerade zum Ende fehlt mir etwas mehr Story, daher 4 von 5 Sterne. Danke Sarah Kuttner, nicht das erste Buch was mich „mutiger und hoffnungsvoller“ zurück lässt! Ich liebe ihren Schreibstil und die Art und Weise schwierige Themen mit einfließen zu lassen.

5

Ich fand "Kurt" sehr berührend, noch mehr aber fand ich es ungewöhnlich. Irgendwie nüchtern, trotzdem ließ mich die Schwere der Trauer auf jeder einzelnen Seite nicht los. Als ich erfahren habe, dass ausgerechnet Till Schweiger eine Verfilmung daraus machen wird, war ich echt entsetzt. Vielleicht war ich sogar völlig empört. Natürlich hat Sarah Kuttner als Autorin - im besten Fall - die alleinige Entscheidung über ihr Werk und ob und von wem er verfilmt werden soll. Aber nachvollziehen konnte ich ihre Entscheidung nie.

4.5

Ein sehr schönes Buch. Sarah Kuttner schafft es, trotz dieses schweren Themas, eine besondere Leichtigkeit und einen guten Lesefluss zu erzeugen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, und die Erzählweise wirkt realistisch, nahbar und ehrlich. Das Lesen hat einfach gutgetan, auch wenn es inhaltlich zwischendurch drunter und drüber geht.

3.5

Der zweite Teil des Buchs hat mir gut gefallen. Die Trauer wurde sehr authentisch geschildert.

5

So ein schönes Buch! Sehr gefühlvoll, traurig und tiefgründig. Hat mich sehr berührt.

5

Triggerwarnung benötigt

Als ich dieses begonnen habe (ich habe das von Kuttner selbst gelesene Hörbuch gehört), wusste ich nicht genau, was mich erwarten würde. Ich bin Fan von Kuttners Schreibstil und hab bereits die anderen ihrer Bücher sehr geliebt. Anfangs wirkt es so alltagsnah und schön, bis zu der Stelle an der - und dies ist kein Spoiler, sondern eher eine Warnung zu einem Trigger, das Kind stirbt. Die Art, wie Kuttner das Thema darstellt, war für mich sehr einfühlsam, unglaublich emotional nachvollziehbar und mitreißend. Die Beziehung zwischen den Erwachsenen, nachdem das Kind, das nicht ihr eigenes ist, verstorben ist, ändert sich und es steht im Raum, ob sie diesen Schicksalsschlag überleben kann. Ich empfehle das Hörbuch sehr.

5

Wie begegnet man dem Tod eines Menschen, mit dem man "nur" durch seine Patchwork-Familie verbunden ist? Mit dem kein eigentliches Verwandtschaftsverhältnis existiert? Dieser Frage geht Sarah Kuttner in ihrem Buch "Kurt" nach. Ich mochte das Bild vom "Kurt-Jasmin", eine Sache, die Protagonistin Lena mit dem kleinen Kurt verbindet und welches immer wieder ein Teil ihrer eigenen Trauer ausdrückt. Das Buch hat mich sehr gepackt und Kuttner hat trotz der Trauer, die sie so echt rübergebracht hat, nie den Witz verloren. Definitiv ein Jahreshighlight!

5

Ein sehr trauriges Buch, das aber auch Mut macht. Es zeigt unaufgeregt mögliche Arten von Trauerbewältigung, und wie das Leben nach diesem unbeschreiblichen Verlust weitergehen kann. Vor dem Lesen hatte ich Angst, dass dieses Buch zu viel für mich sein wird. Aber auch wenn es hier um den Tod eines Kindes geht, so ist es doch auf eine Art geschrieben, die mich das Erlebte verkraften lässt. Ganz leise, wie eine tröstende Umarmung. Die Metaphorik mit der Jasmin-Pflanze ist auch einfach wunderschön. Ich bereue es kein bisschen, mit einem Buch über diese Thematik in mein Lesejahr 2022 gestartet zu haben.

4

Mir gefiel das Buch überraschend gut! Ich hatte es schon super lange auf meiner Liste und habe es vor kurzem einfach mit anderen Büchern gekauft, ohne nochmal zu schauen, worum es geht. Es geht um Trauer und Verlust, aber man kann auch immer wieder schmunzeln.

4

"Ich fühle mich, als hätte mich ein Gefühl (Traurigkeit) gekidnappt und in einen Keller verschleppt."

Das Hörbuch hatte ich vor Monaten angefangen aber früh abgebrochen, weil ich die Charaktere so vulgär fand. Kurts Vater war ein Type, den ich im echten Leben eher gemieden hätte. Als ich es dann wieder irgendwo als Empfehlung gesehen habe, und erinnert wurde, dass es um Trauerverabeitung ging, bin ich wieder neugierig geworden. Wie dreht sich die Geschichte, dass es um so ein emotionalen Thema geht? "Kurt" war ein Buch aus meiner Komfortzone raus und hat meinen Horizont in Sache Mitgefühl und Vorurteile teilweise herausgefordert, und erweitert. Es fiel mir am Anfang wirklich schwer, mit Kurts Vater und Lena warm zu werden. (Da Kurts Vater auch Kurt heißt, schreibe ich von Kurts Vater). Zum Ende musste ich mit den Tränen kämpfen, weil ich mit Ihnen im Vermissen stecke. In dem Kampf der eigenen Trauer, aber auch da in der Trauer des anderen für ihn da zu sein. Sich allein und zusammen nicht zu verlieren. Kurts Vater ist ein Klischee Berliner. Am Ende des Buches sitze ich da und habe eine Wärme für unsere deutsche Art, für die wir uns selbst oft hochnehmen. Die beiden verarbeiten viel mit blöden Sprüchen und dumpfen Humor. Ihr Humor gab dem schweren Thema eine Leichtigkeit und es fühlte sich so realistisch an, dass man so zu zweit durch schwere Phasen durchkommen kann. Auch die gewählte Perspektive fand ich spannend: Wir erleben alles durch Lena, nicht Kurts Vater, oder Jana, die die "direkten" Betroffenen wären. Lenas Rolle zeigt, Trauer zieht keine Grenze, wem ist es erlaubt wie tief zu trauern. Und im Trösten des Schmerz des anderen, darf man sich nicht selbst verlieren. Was ich wirklich schade finde, ist, dass wir nicht viel von Jana mehr erfahren. Am Anfang der Story wirkt sie etwas unsympathisch, und danach nur verloren in ihrer Trauer. Den weiteren Weg gehen wir nicht mit, und das tut mir leid für sie. In der Fiktion wünsche ich mir am Ende ein Happy End für Jana. Es wirkt auch so, als ob man am Ende gehetzt ist zu dem Ende zu kommen. Es vergeht die Zeit, ohne das genau benannt wird, wie lange. Einmal wird in einem Dialog erwähnt, das 3 Monate vergangen sind. Danach ist die Zeit wieder unklar, ob Wochen, Monate, oder ein Jahr? Das macht es schwer, die Trauerverabeitung der Personen auf die Zeit einzuordnen, wie eine Grafik auf der einen Seite haben wir Trauer, rechts die Zeit, und die Kurve der Verarbeitung drauf. Dadurch fällt es schwer, einzuordnen, wann die Protagonisten das Gefühl haben, das es langsam wieder bergauf geht. Fazit: Ich bin froh, weiter gehört zu haben, außerhalb meiner comfort zone rausgekommen zu sein und dadurch auch ein bisschen mehr meine eigene Trauer verarbeiten zu können.

4.5

Tolles kleines Buch :)

4

Ein wunderschönes, trauriges Buch von Sarah Kuttner. Fesselnd zugleich, so dass ich es innerhalb eines Tages ausgelesen habe!

Ein wunderschönes, trauriges Buch von Sarah Kuttner.
Fesselnd zugleich, so dass ich es innerhalb eines Tages ausgelesen habe!
4.5

Hat mir sehr gut gefallen...ein sehr schweres Thema sehr anschaulich erzählt

5

Authentisch und einfühlsam

Die Welt dreht sich immer weiter, auch wenn einer Patchwork-Familie durch einen tragischen Vorfall der Anschluss an sie genommen wird. Wie geht jeder einzelne mit dem Verlust um? Wie können die Betroffenen im Schmerz zueinander finden, oder auch nicht? Wie begegnen ihnen alle anderen? Der Schreibstil ist authentisch, die Personen sind nicht perfekt und die Unerschütterlichkeit des Lebens kommt in ihren widersprüchlichen Facetten unverblümt und gut zur Geltung. All das macht das Buch zu einer ehrlichen und mutigen Auseinandersetzung mit Familie, Beziehung und Tod, die meiner Meinung nach zum Mitfühlen und Nachdenken anregt. Mich hat es etwas Überwindung gekostet, mich dem Thema des Buches zu stellen, aber ich habe es nicht bereut.

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