Kill Your Friends
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Description
Meet Steven Stelfox.
London 1997: New Labour is sweeping into power and Britpop is at its zenith. A&R man Stelfox is slashing and burning his way through the music industry, fuelled by greed and inhuman quantities of cocaine, searching for the next hit record amid a relentless orgy of self-gratification.
But as the hits dry up and the industry begins to change, Stelfox must take the notion of cut throat business practices to murderous new levels in a desperate attempt to salvage his career.
Book Information
Posts
Die britische Version von American Psycho 🤪
Kill Your Friends hat eine unverkennbare Nähe zu American Psycho. Nur stehen hier im Mittelpunkt nicht die Yuppies der Wall Street sondern die eiskalten Agenten der Musikindustrie. Der Protagonist hat kein Interesse daran musikalische Talente zu entdecken und zu fördern, es geht ihm letztlich einzig und allein darum, seinen Reichtum zu vergrößern und seinen exklusiven Lifestyle zu genießen. Dieser besteht hauptsächlich aus Sex, Partys und Drogenmissbrauch. John Niven ist ein sehr talentierter und sprachgewaltiger Schriftsteller 👌
Zeitweise amüsantes Buch
John Nivens 'Kill Your Friends' ist eine bitterböse Satire auf die Musikindustrie der 90er. Die Ich-Perspektive des zynischen A&R-Managers treibt die Handlung schnell voran, der Ton ist hart und oft derb. Die überzeichnete Rivalität im Büro wirkte auf mich stellenweise so abstrus, dass ich mich nicht hineinversetzen konnte. Besonders störend fand ich die misogyne Sicht der Figur - als satirischer Spiegel lesbar, aber für mich ermüdend. Das Ende kam mir zu abrupt. Empfehlenswert für Leserinnen und Leser, die schwarzen Humor und Branchenzynismus mögen.

Die Kluft, die zwischen meinen Erwartungen an dieses Buch und der Realität lagen, lassen leider mein Leseerlebnis in einem ziemlich unguten Licht erscheinen... Es war nicht lange her, dass ich von einer Reise in das schöne England wiederkehrte und dann dieses Buch entdeckte. Ich las nur die Stichworte "Brighton", "London" und "Musik" und erhoffte mir eine literarische Fortsetzung meines kleinen Abenteuers. Damit lag ich leider so was von daneben. Dieses Buch strotzt voller Rohheit und unbequemen Wahrheiten und lässt keinen Raum für die romantische Verklärtheit meinerseits. Trotzdem konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, als ich es einmal angefangen hatte. Mit all seinen ungeschönten, teils brutalen Ansichten der Musikindustrie ist es immer noch eine packende Story und absolut empfehlenswert.
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Meet Steven Stelfox.
London 1997: New Labour is sweeping into power and Britpop is at its zenith. A&R man Stelfox is slashing and burning his way through the music industry, fuelled by greed and inhuman quantities of cocaine, searching for the next hit record amid a relentless orgy of self-gratification.
But as the hits dry up and the industry begins to change, Stelfox must take the notion of cut throat business practices to murderous new levels in a desperate attempt to salvage his career.
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Die britische Version von American Psycho 🤪
Kill Your Friends hat eine unverkennbare Nähe zu American Psycho. Nur stehen hier im Mittelpunkt nicht die Yuppies der Wall Street sondern die eiskalten Agenten der Musikindustrie. Der Protagonist hat kein Interesse daran musikalische Talente zu entdecken und zu fördern, es geht ihm letztlich einzig und allein darum, seinen Reichtum zu vergrößern und seinen exklusiven Lifestyle zu genießen. Dieser besteht hauptsächlich aus Sex, Partys und Drogenmissbrauch. John Niven ist ein sehr talentierter und sprachgewaltiger Schriftsteller 👌
Zeitweise amüsantes Buch
John Nivens 'Kill Your Friends' ist eine bitterböse Satire auf die Musikindustrie der 90er. Die Ich-Perspektive des zynischen A&R-Managers treibt die Handlung schnell voran, der Ton ist hart und oft derb. Die überzeichnete Rivalität im Büro wirkte auf mich stellenweise so abstrus, dass ich mich nicht hineinversetzen konnte. Besonders störend fand ich die misogyne Sicht der Figur - als satirischer Spiegel lesbar, aber für mich ermüdend. Das Ende kam mir zu abrupt. Empfehlenswert für Leserinnen und Leser, die schwarzen Humor und Branchenzynismus mögen.

Die Kluft, die zwischen meinen Erwartungen an dieses Buch und der Realität lagen, lassen leider mein Leseerlebnis in einem ziemlich unguten Licht erscheinen... Es war nicht lange her, dass ich von einer Reise in das schöne England wiederkehrte und dann dieses Buch entdeckte. Ich las nur die Stichworte "Brighton", "London" und "Musik" und erhoffte mir eine literarische Fortsetzung meines kleinen Abenteuers. Damit lag ich leider so was von daneben. Dieses Buch strotzt voller Rohheit und unbequemen Wahrheiten und lässt keinen Raum für die romantische Verklärtheit meinerseits. Trotzdem konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, als ich es einmal angefangen hatte. Mit all seinen ungeschönten, teils brutalen Ansichten der Musikindustrie ist es immer noch eine packende Story und absolut empfehlenswert.











