
Zeitweise amüsantes Buch
John Nivens 'Kill Your Friends' ist eine bitterböse Satire auf die Musikindustrie der 90er. Die Ich-Perspektive des zynischen A&R-Managers treibt die Handlung schnell voran, der Ton ist hart und oft derb. Die überzeichnete Rivalität im Büro wirkte auf mich stellenweise so abstrus, dass ich mich nicht hineinversetzen konnte. Besonders störend fand ich die misogyne Sicht der Figur - als satirischer Spiegel lesbar, aber für mich ermüdend. Das Ende kam mir zu abrupt. Empfehlenswert für Leserinnen und Leser, die schwarzen Humor und Branchenzynismus mögen.







