Kaiserschmarrndrama
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Description
»Flötzinger, ich brauch deine Fingerabdrücke!«
Im Wald von Niederkaltenkirchen wird eine nackte Tote gefunden. Sie war erst kurz zuvor beim Simmerl in den ersten Stock gezogen und hat unter dem Namen ›Mona‹ Stripshows im Internet angeboten. Der Eberhofer steht vor pikanten Ermittlungen, denn zum Kreis der Verdächtigen zählen ein paar ihrer Kunden, darunter der Leopold, der Simmerl und der Flötzinger. Harte Zeiten für den Franz, auch privat: Das Doppelhaus vom Leopold und der Susi wächst in dem Maße wie Franz’ Unlust auf das traute Familienglück. Dann: die zweite Tote im Wald. Das gleiche Beuteschema. Ein Serienmörder in Niederkaltenkirchen?
In seinem neunten Fall hat der Eberhofer nichts zu lachen.
»Wieder eine Mordsgaudi!« TV Media
Alle Bände der ›Eberhofer-Reihe‹:
Band 1: Winterkartoffelknödel
Band 2: Dampfnudelblues
Band 3: Schweinskopf al dente
Band 4: Grießnockerlaffäre
Band 5: Sauerkrautkoma
Band 6: Zwetschgendatschikomplott
Band 7: Leberkäsjunkie
Band 8: Weißwurstconnection
Band 9: Kaiserschmarrndrama
Band 10: Guglhupfgeschwader
Band 11: Rehragout-Rendezvous
Band 12: Steckerlfischfiasko
Band 13: Apfelstrudel-Alibi
Book Information
Author Description
Rita Falk wurde 1964 in Oberammergau geboren. Ihrer bayrischen Heimat ist sie bis heute treu geblieben. Mit ihren Provinzkrimis um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer und ihren Romanen ›Hannes‹ und ›Funkenflieger‹ hat sie sich in die Herzen ihrer Leserinnen und Leser geschrieben – weit über die Grenzen Bayerns hinaus. 2023 erhielt Rita Falk den Bayerischen Verdienstorden für das »augenzwinkernde und gleichzeitig liebevolle Porträt ihrer bayerischen Heimat« in den beliebten Eberhofer-Krimis.
Posts
3,75 ⭐️ Ich glaub dieser Teil ist bis jetzt mein Lieblingsteil auch wenn er ein bisschen emotionaler ist 🙈 Mal wieder sehr schön von Christian Tramitz vertont & vorgelesen 😂 ich liebe einfach seine Erzählweise & dieses bayrische 😂 Bin gespannt wie es im nächsten Teil weiter geht 😊
Im Wald von Niederkaltenkirchen wird eine nackte Tote gefunden. Sie war erst kurz zuvor beim Simmerl in den ersten Stock gezogen und hat unter dem Namen "Mona" Stripshows im Internet angeboten. Der Eberhofer steht vor pikanten Ermittlungen, denn zum Kreis der Verdächtigen zählen ein paar ihrer Kunden, darunter der Leopold, der Simmerl und der Flötzinger. Harte Zeiten für den Franz, auch privat: Das Doppelhaus vom Leopold und der Susi wächst in dem Malse wie Franz' Unlust auf das traute Familienglück. Dann: die zweite Tote im Wald. Das gleiche Beuteschema. Ein Serienmörder in Niederkaltenkirchen?
🥞 Kaiserschmarrndrama von Rita Falk 🐶 ☃️ 08/2026 Auch der mittlerweile neunte Band der Eberhofer Reihe von Rita Falk hat sich wieder abends vorm schlafen gehen in einem Rutsch lesen lassen und ich habe schon jetzt Angst vor dem Tag an dem ich alle Bände gelesen habe - was lese ich denn dann vor dem Schlafen gehen? 🙈 Was soll ich noch groß sagen außer dass ich weiterhin den Schreibstil und Humor von Rita Falk vergöttere, die Charaktere (wirklich jeden einzelnen) liebe 🫶🏻 und sich Niederkaltenkirchen fast wie mein zweites Zuhause anfühlt jedes Mal wenn ich das Buch öffne? ❤️ Ich bin einfach ein riesengroßer Fan und das wird mit jedem Band stärker 😊 Es war wieder ein spannender Fall und auch die Geschichte rund um den Franz und Familie hat mir wieder super gefallen. 😊 Ein paar Tränchen sind dieses Mal auch geflossen, aber ich möchte nicht spoilern 😊 Die Bonusgeschichte - ach, war die schön 🥰 Ich freue mich schon auf den nächsten Band und vergebe wie immer 5 Sterne ⭐️ und ganz viele Herzen ♥️

"Flötzinger, ich brauch deine Fingerabdrücke!"
Einfach wieder ein herrlich-chaotischer Provinzkrimi! 🙈 Herr Eberhofer steckt bis über beide Ohren im Stress: gleich zwei Leichen, der Leopold nervt ihn mit dem Haus 🏡 und dann geraten auch noch seine eigenen Freunde unter Verdacht 😅. Da bleibt kaum Zeit für eine ordentliche Portion Kaiserschmarrn… Die Mischung aus Spannung, bayrischem Humor und den schrägen Charakteren ist einfach genial 🥰. Man fühlt sich sofort wieder zuhause in Niederkaltenkirchen und möchte eigentlich gar nicht mehr weg. Fazit: Krimi mit Schmäh, Humor und ganz viel Charme – absolut lesenswert! 😍📚

Pl Ludwig ist diesmal ein zentrales Thema.
Im neunten Fall der beliebten Eberhofer-Reihe von Rita Falk kehrt Dorfpolizist Franz Eberhofer zurück – mit all seiner schrulligen Familie, dem gewohnten bayerischen Witz und einem neuen Mordfall, der das ländliche Niederkaltenkirchen erschüttert. Diesmal wird eine junge Frau tot aufgefunden – und schnell stellt sich heraus, dass sie offenbar ein Doppelleben führte. Die Ermittlungen führen in virtuelle Abgründe, denn das Internet spielt in diesem Fall eine zentrale – und verstörende – Rolle. Wie gewohnt begleiten wir Eberhofer bei seinem urigen Alltag zwischen Leberkässemmeln, familiären Reibereien und der Zusammenarbeit mit seinem besten Freund Rudi Birkenberger. Besonders charmant und humorvoll sind auch diesmal die skurrilen Begegnungen mit den Bewohnern des Dorfes inszeniert. Bis zur Mitte des Buches entwickeln sich Fall und Alltag relativ gemächlich, mit einigen vielversprechenden Spuren und Eberhofer-typischem Chaos. Persönliche Einschätzung Nun war ich ja total gespannt, was nach dem vorhergehenden Teil passiert – schließlich endete der ja ziemlich dramatisch mit einem Auto, das samt Eberhofer und Rudi im freien Fall war! Da muss ich sagen: Ich hatte mir etwas mehr erhofft. Zwar wird das Ereignis im neuen Band erwähnt, aber eben nur so nebenbei, fast schon beiläufig – das war enttäuschend. Ich hatte auf mehr Spannung oder Nachwirkungen gehofft. Was mich dafür wirklich tief berührt hat, war die Geschichte um Ludwig – Eberhofers treuen Hund und wohl einzigen echten Freund. Was hier mit Ludwig passiert, ist traurig und bewegend, es trifft mitten ins Herz. Besonders schön fand ich, dass man am Ende noch einmal daran erinnert wird, wie Ludwig überhaupt zu Franz kam. Diese Szene kennt man zwar aus einem früheren Band, aber hier wird sie mit einer besonders gefühlvollen Tiefe erzählt – ein stiller, emotionaler Höhepunkt. Der eigentliche Fall ist erschreckend aktuell und gesellschaftlich relevant. Das Internet ist nun auch in Niederkaltenkirchen angekommen – und das leider von seiner bitterbösesten Seite. Es macht wütend, wie grausam Menschen online sein können, und Rita Falk bringt das in diesem Buch ziemlich eindrucksvoll rüber. Auch die Beziehung zwischen Franz und seinem Bruder Leopold erreicht in diesem Band einen neuen Höhepunkt – mit all dem üblichen Eberhofer’schen Chaos, aber auch echtem Familiengefühl. Fazit: Kaiserschmarrndrama ist ein gelungener, stellenweise ernster Teil der Reihe mit einem tragischen emotionalen Schwerpunkt. Auch wenn der Einstieg schwächer ausfällt und gewisse Erwartungen enttäuscht wurden, fängt das Buch sich wieder – vor allem durch die Tiefe rund um Ludwig und die erschreckende Aktualität des Falls. Ein Eberhofer mit Abzügen in der B-Note – aber trotzdem lesenswert.
Passt schon.. 😅
Puuh, das Büchlein war teilweise ein schwieriges Stück für mich 😅 war nicht ganz so einfach zu lesen, bayrisch können wir halt nicht so (Schreibstil), lecker, lustig und irgendwie spannend war es trotzdem :) Hab zwar noch den Nachfolger hier liegen, aber ob ich jemals die Reihe komplett lesen werde.. . "Schau ma moi, dann seng mas scho!" gell :)

Da brat mir doch einer nen Storch, endlich habe ich es auch mal geschafft einen der hoch gelobten und bereits verfilmten Eberhofer-Fälle zulesen. In seinem neunten Fall gehen die Gefühle für den Eberhofer rauf und runter. Da gibt es Mordfälle zu lösen, den ledierten Kollegen in der Reha zu besuchen, den anhaltenden Hausbau und außerdem die Sorgen um den Hund. Jede Menge Trubel also, der aber für eine garantierte Unterhaltung sorgt. In wenigen Worten: Unterhaltung von Anfang bis Ende, und außerdem habe ich für euch getestet: ihr braucht theoretisch keinen der vorherigen Fälle zu kennen. Lacher, Ermittlungsfeeling und Spannung gibt es trotzdem!
Zum Buch: Eberhofer hat nicht wirklich viel zu tun in seinem Büro. Sein Polizeiwagen ist auch hinüber und einen neuen will er nicht ... Dann überschlagen sich die Ereignisse. Eine nackte, tote Joggerin wird im Wald gefunden. Sie ist die Schwester vom Pfarrer der Nachbargemeinde und Online-Stripperin. Simmerl, der Flötzinger und auch Leopold, die alte Schleimig, gehören zu ihren Kunden und somit auch zu den Verdächtigen. Dann gibt es noch eine zweite Tote. Ist etwa ein Serientäter in Niederkaltenkirchen unterwegs? Meine Meinung: Nachdem ich vom achten Eberhofer ein wenig enttäuscht war, konnte mich dieser wieder gut Unterhalten. Natürlich ist ein ein seichter, humorvoller Regionalkrimi. Die Dialoge sind in breitestem Bairisch geschrieben. Sogar ich als Süddeutsche hatte manchmal meine Probleme zu verstehen was denn genau gemeint war, aber das machT es eben aus. Ein Eberhofer mag man, oder eben nicht. Für reine Krimileser mag es nicht spektakulär genug sein, aber für Fans von Regionalliteratur ist es auf jeden Fall empfehlenswert. Das ganze private, der schrullige Rudi, Franz Familie, Susimaus ... alles total unterhaltsam. In dieser Geschichte hatte Ludwig seinen letzten Auftritt, was mit tatsächlich ein Tränchen ins Auge gebracht hat. Aber, wie schon erwähnt, für Fans war es ein Schmankerl und ich freue mich wirklich, das der letzte Fall, der mich nicht wirklich überzeugen konnte, wohl ein Ausrutscher war und ich hoffe, wir dürfen Franz und seine Familie noch lange begleiten. Mich hat es jedenfalls gut unterhalten und ich habe mich herrlich amüsiert. Der Fall tritt auf jeden Fall in Hintergrund, Hauptsache dem Eberhofer geht es gut ... (8
Ich liebe die Franz Eberhofer Krimis. Er hat seine ganz eigene Art und weise in einem Mordfall zu ermitteln und man kann einfach garnicht anders, als ihn zu mögen. Nach dem letzten Band war ich richtig am Boden zerstört, da das Ende so endgültig schien, umso mehr habe ich mich gefreut, als ich gesehen habe, dass es weiter geht. Ich bin ja eigentlich absolut kein Krimi Fan aber diese Reihe hat es mir wirklich angetan. Die Story ist gut durchdacht und hervorragend umgesetzt. Es beginnt mit einem brutalem Mord in Niederkaltenkirchen, der Fundort der Leiche liegt genau auf der Hunderunde vom Franz und seinem Ludwig. Und so beginnt das neue Abenteuer und man begleitet den Kommissar auf seinen Ermittlungen. Natürlich geht es auch in seinem Privatleben wieder rund, denn die Oma, der Papa, der Leopold, der Ludwig und die Susi sind immer für eine Überraschung gut. Diesmal gibt es auch traurige Momente und man muss von einem geliebten Charakter Abschied nehmen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen/hören. Franz berichtet aus seiner Sicht von den Geschehnissen und so ist man immer auf dem neusten Stand der Ermittlungen. Ich höre immer die Hörbücher, die von Christian Tramitz gelesen werden und er passt einfach perfekt. Seine Stimme und der Akzentsind der Wahnsinn und sein Humor, seine Aussprachen passen wie "Arsch auf Eimer" zum Franz Eberhofer. Die Protagonisten habe ich in den mittlerweile neun Büchern richtig lieb gewonnen. Jeder von ihnen ist einzigartig. Die Autorin hat sich wahnsinnig viel Mühe gegeben und die Charaktere individuell und liebevoll beschrieben. Der Franz ist ein eigenwilliger Komissar in einer kleinen Stadt namens Niederkaltenkirchen, er ist derjenige, der eine hundertprozentige Aufklärungsrate bei Mordfällen hat. Er ist witzig und hat seine ganz eigenen Methoden zu ermitteln. Das Cover gefällt mir sehr gut und es passt zum Titel und zum Inhalt des Buches. Fazit: Endlich ein neuer Eberhofer Krimi und ich liebe ihn. Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite wunderbar unterhalten und es macht so viel Spaß den Franz auf seinen Ermittlungen zu begleiten. Ich bin absolut kein Krimileser, aber diese Reihe kann ich allen wärmstens empfehlen, vor allem das Hörbuch (gesprochen von Christian Tramitz) ist klasse.
Band 9 der Eberhofer Reihe
Vor Jahren schon mal gelesen und heute mag ich diese Reihe um Franz Eberhofer immernoch gerne. Witzig für zwischendurch und es ist ein Treffen mit alten Freunden und Oma Eberhofer, die natürlich wieder alle Angebote und Schnäppchen Coupons aus der Zeitung ausgeschnitten hat. Zum Inhalt: Im Wald von Niederkaltenkirchen wird eine nackte Tote gefunden. Sie war erst kurz zuvor beim Simmerl in den ersten Stock gezogen und hat unter dem Namen ›Mona‹ Stripshows im Internet angeboten. Der Eberhofer steht vor pikanten Ermittlungen, denn zum Kreis der Verdächtigen zählen ein paar ihrer Kunden, darunter der Leopold, der Simmerl und der Flötzinger. Harte Zeiten für den Franz, auch privat: Das Doppelhaus vom Leopold und der Susi wächst in dem Maße wie Franz’ Unlust auf das traute Familienglück. Dann: die zweite Tote im Wald. Das gleiche Beuteschema. Ein Serienmörder in Niederkaltenkirchen?
Nach [b:Leberkäsjunkie|25484165|Leberkäsjunkie (Franz Eberhofer, #7)|Rita Falk|https://images.gr-assets.com/books/1430823674s/25484165.jpg|45257749] hatte ich eigentlich genug vom Eberhofer und wollte kein Buch dieser Serie mehr lesen. Kaiserschmarrndrama hat mich dann aber dermaßen angelacht, dass ich ihm doch noch mal eine Chance gegeben habe. Und es hat sich tatsächlich gelohnt: Das Buch ist sehr lustig, der Leopold kriegt richtig schön sein Fett weg und der Krimi ist diesmal gar nicht so schlecht. Durch die Filme hat man jetzt auch noch so schön ein Gesicht zu allen Personen und das macht die Bücher nochmal interessanter. Das Buch ist für Fans ein absolutes Muss und auch Skeptiker, wie ich lange einer war werden ihren Spaß daran haben.
Rita Falk hat einen angenehmen und humorvollen Schreibstil. Besonders lustig fand ich vor allem die bayrischen Ausdrücke, die im Glossar erklärt werden, dennoch aber aus dem Kontext heraus leicht verständlich sind. Für mich ist dieser Teil der letzte der Eberhofer-Reihe, da ich nicht alle Bücher in der richtigen Reihenfolge gelesen habe. Trotzdem sind die Bücher leicht verständlich und auch in sich abgeschlossen. An sich bin ich kein Krimifan, weshalb mich die Handlung dahingehend auch nicht ganz überzeugen konnte. Meiner Ansicht nach sind die Kriminalfälle eher simpel und nicht besonders spannend. Die Buchcover und Titel sind sehr liebevoll und ansprechend gestaltet. Unterstützer:innen von political correctness werden bei den Büchern allerdings die Ohren schlackern. Die hinterwäldnerische Provinz nimmt es auch mit der Nennung des N-Wortes nicht ganz so eng. Die Charaktere können mich leider nicht ganz abholen. Im Zentrum steht Komissar Eberhofer, der mit seiner prolligen und wenig empathievollen Art auffällt. Seine Freunde Flötzinger, Simmerl und Wolfi treten vor allem bei Saufgelagen in Erscheinung, tiefgründige Freundschaften sind hier Mangelware. Generell zeigen die Figuren keine große Charakterentwicklung und auch die gleichen Dramen ziehen sich durch die Reihe. Franz bleibt der Macho, der sich nicht so richtig an Susi binden will, der hilfsbereite Rudi nervt in mit seiner „weibischen“ Art und der Vater raucht bei jeder Gelegenheit seinen Joint. Alles in allem finde ich die Eberhofer-Bücher ganz nett für zwischendurch. Man darf nichts zu ernst nehmen, bekommt aber einen guten Einblick in die dörflichen Machenschaften im tiefsten Bayern. Punkten können die Romane durch ihre humorvolle Erzählung. Als ernsthafte und niveauvolle Lektüre sind sie allerdings gänzlich ungeeignet.

„Kaiserschmarrndrama“ ist der erste Roman, den ich von Rita Falk vollständig gelesen habe. Die Vorgängerbände kenne ich in der Lesefassung von Christian Tramitz, so dass ich auch diesmal beim Lesen seine Stimmeninterpretation im Ohr hatte. Diesmal geht es um das Ableben der Pfarrerschwester aus der Nebenortschaft, die junge Frau hat sich die Wohnung über der Metzgerei Simmerl gemietet. Etwas gewartet habe ich auf die „Auflösung“ des Cliffhangers aus dem Vorgängerband, der ja mit einem Autounfall des Protagonisten Eberhofer und dessen besten Freund und Privatdetektiv endet. Privat geht es weiter mit dem Bau des Doppelhauses von Franz und Bruder Leopold und der Sorge um die Gesundheit von Hund Ludwig. Die Geschichte hat sich, mit ihren Handlungssträngen, sehr gut und kurzweilig gelesen. Am meisten hat mich in diesem Buch die Geschichte um den besten Freund des Protagonisten, Hund Ludwig, bewegt. Witzig finde ich auch die Zusammenstellung der SOKO, die in Niederkaltenkirchen aufläuft und so das Leben von Franz Eberhofer durcheinander bringt. Auch diesmal ist bei mir das Kopfkino sofort angesprungen, auch neu in der Handlung vorkommende Personen konnte ich mir sofort und gut vorstellen und hatte daher immer ein Bild vor Augen. In diesem Fall hat es jedoch Rita Falk nicht geschafft, mich aufs Glatteis zu führen: mir war früh klar, wer hinter den Morden steckt, was aber dem Lesespaß keinen Abbruch getan hat. Die Handlung ist, wie auch in den vorangegangenen acht Bänden, gut konstruiert. Ich mag es, das Leben in Niederkaltenkirchen zu verfolgen und die Beziehungsmuster der Einwohner immer besser kennenzulernen. Das Highlight ist natürlich die Familie vom Franz, mein immer-noch-Lieblingscharakter ist die Oma. Die habe ich meisten vor Augen –und in ihrem Alter möchte ich auch gerne so sein wie sie. Fazit: Eine weitere gut geschriebene Geschichte in dieser Reihe.Trotzdem werde ich die Nachfolgerbände nicht lesen, sondern wieder hören, denn daran habe ich noch mehr Freude als am geschriebenen Werk.
Dieser Teil war ganz nett, aber das war es auch schon. Der Mordfall rückt sehr in den Hintergrund. Die persönlichen Dramen in Franz Leben rücken immer mehr in den Vordergrund, aber es ist doch irgendwie wieder das Gleiche. Der Rudi nervt, der Bruder sowieso und mit Susi gibt's ständig Streit. Geärgert hat mich die Auflösung, oder eben auch nicht, des Cliffhangers aus der Weißwurstconnection.. Die Dialoge sind allerdings noch wie vor sehr amüsant!
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»Flötzinger, ich brauch deine Fingerabdrücke!«
Im Wald von Niederkaltenkirchen wird eine nackte Tote gefunden. Sie war erst kurz zuvor beim Simmerl in den ersten Stock gezogen und hat unter dem Namen ›Mona‹ Stripshows im Internet angeboten. Der Eberhofer steht vor pikanten Ermittlungen, denn zum Kreis der Verdächtigen zählen ein paar ihrer Kunden, darunter der Leopold, der Simmerl und der Flötzinger. Harte Zeiten für den Franz, auch privat: Das Doppelhaus vom Leopold und der Susi wächst in dem Maße wie Franz’ Unlust auf das traute Familienglück. Dann: die zweite Tote im Wald. Das gleiche Beuteschema. Ein Serienmörder in Niederkaltenkirchen?
In seinem neunten Fall hat der Eberhofer nichts zu lachen.
»Wieder eine Mordsgaudi!« TV Media
Alle Bände der ›Eberhofer-Reihe‹:
Band 1: Winterkartoffelknödel
Band 2: Dampfnudelblues
Band 3: Schweinskopf al dente
Band 4: Grießnockerlaffäre
Band 5: Sauerkrautkoma
Band 6: Zwetschgendatschikomplott
Band 7: Leberkäsjunkie
Band 8: Weißwurstconnection
Band 9: Kaiserschmarrndrama
Band 10: Guglhupfgeschwader
Band 11: Rehragout-Rendezvous
Band 12: Steckerlfischfiasko
Band 13: Apfelstrudel-Alibi
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Author Description
Rita Falk wurde 1964 in Oberammergau geboren. Ihrer bayrischen Heimat ist sie bis heute treu geblieben. Mit ihren Provinzkrimis um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer und ihren Romanen ›Hannes‹ und ›Funkenflieger‹ hat sie sich in die Herzen ihrer Leserinnen und Leser geschrieben – weit über die Grenzen Bayerns hinaus. 2023 erhielt Rita Falk den Bayerischen Verdienstorden für das »augenzwinkernde und gleichzeitig liebevolle Porträt ihrer bayerischen Heimat« in den beliebten Eberhofer-Krimis.
Posts
3,75 ⭐️ Ich glaub dieser Teil ist bis jetzt mein Lieblingsteil auch wenn er ein bisschen emotionaler ist 🙈 Mal wieder sehr schön von Christian Tramitz vertont & vorgelesen 😂 ich liebe einfach seine Erzählweise & dieses bayrische 😂 Bin gespannt wie es im nächsten Teil weiter geht 😊
Im Wald von Niederkaltenkirchen wird eine nackte Tote gefunden. Sie war erst kurz zuvor beim Simmerl in den ersten Stock gezogen und hat unter dem Namen "Mona" Stripshows im Internet angeboten. Der Eberhofer steht vor pikanten Ermittlungen, denn zum Kreis der Verdächtigen zählen ein paar ihrer Kunden, darunter der Leopold, der Simmerl und der Flötzinger. Harte Zeiten für den Franz, auch privat: Das Doppelhaus vom Leopold und der Susi wächst in dem Malse wie Franz' Unlust auf das traute Familienglück. Dann: die zweite Tote im Wald. Das gleiche Beuteschema. Ein Serienmörder in Niederkaltenkirchen?
🥞 Kaiserschmarrndrama von Rita Falk 🐶 ☃️ 08/2026 Auch der mittlerweile neunte Band der Eberhofer Reihe von Rita Falk hat sich wieder abends vorm schlafen gehen in einem Rutsch lesen lassen und ich habe schon jetzt Angst vor dem Tag an dem ich alle Bände gelesen habe - was lese ich denn dann vor dem Schlafen gehen? 🙈 Was soll ich noch groß sagen außer dass ich weiterhin den Schreibstil und Humor von Rita Falk vergöttere, die Charaktere (wirklich jeden einzelnen) liebe 🫶🏻 und sich Niederkaltenkirchen fast wie mein zweites Zuhause anfühlt jedes Mal wenn ich das Buch öffne? ❤️ Ich bin einfach ein riesengroßer Fan und das wird mit jedem Band stärker 😊 Es war wieder ein spannender Fall und auch die Geschichte rund um den Franz und Familie hat mir wieder super gefallen. 😊 Ein paar Tränchen sind dieses Mal auch geflossen, aber ich möchte nicht spoilern 😊 Die Bonusgeschichte - ach, war die schön 🥰 Ich freue mich schon auf den nächsten Band und vergebe wie immer 5 Sterne ⭐️ und ganz viele Herzen ♥️

"Flötzinger, ich brauch deine Fingerabdrücke!"
Einfach wieder ein herrlich-chaotischer Provinzkrimi! 🙈 Herr Eberhofer steckt bis über beide Ohren im Stress: gleich zwei Leichen, der Leopold nervt ihn mit dem Haus 🏡 und dann geraten auch noch seine eigenen Freunde unter Verdacht 😅. Da bleibt kaum Zeit für eine ordentliche Portion Kaiserschmarrn… Die Mischung aus Spannung, bayrischem Humor und den schrägen Charakteren ist einfach genial 🥰. Man fühlt sich sofort wieder zuhause in Niederkaltenkirchen und möchte eigentlich gar nicht mehr weg. Fazit: Krimi mit Schmäh, Humor und ganz viel Charme – absolut lesenswert! 😍📚

Pl Ludwig ist diesmal ein zentrales Thema.
Im neunten Fall der beliebten Eberhofer-Reihe von Rita Falk kehrt Dorfpolizist Franz Eberhofer zurück – mit all seiner schrulligen Familie, dem gewohnten bayerischen Witz und einem neuen Mordfall, der das ländliche Niederkaltenkirchen erschüttert. Diesmal wird eine junge Frau tot aufgefunden – und schnell stellt sich heraus, dass sie offenbar ein Doppelleben führte. Die Ermittlungen führen in virtuelle Abgründe, denn das Internet spielt in diesem Fall eine zentrale – und verstörende – Rolle. Wie gewohnt begleiten wir Eberhofer bei seinem urigen Alltag zwischen Leberkässemmeln, familiären Reibereien und der Zusammenarbeit mit seinem besten Freund Rudi Birkenberger. Besonders charmant und humorvoll sind auch diesmal die skurrilen Begegnungen mit den Bewohnern des Dorfes inszeniert. Bis zur Mitte des Buches entwickeln sich Fall und Alltag relativ gemächlich, mit einigen vielversprechenden Spuren und Eberhofer-typischem Chaos. Persönliche Einschätzung Nun war ich ja total gespannt, was nach dem vorhergehenden Teil passiert – schließlich endete der ja ziemlich dramatisch mit einem Auto, das samt Eberhofer und Rudi im freien Fall war! Da muss ich sagen: Ich hatte mir etwas mehr erhofft. Zwar wird das Ereignis im neuen Band erwähnt, aber eben nur so nebenbei, fast schon beiläufig – das war enttäuschend. Ich hatte auf mehr Spannung oder Nachwirkungen gehofft. Was mich dafür wirklich tief berührt hat, war die Geschichte um Ludwig – Eberhofers treuen Hund und wohl einzigen echten Freund. Was hier mit Ludwig passiert, ist traurig und bewegend, es trifft mitten ins Herz. Besonders schön fand ich, dass man am Ende noch einmal daran erinnert wird, wie Ludwig überhaupt zu Franz kam. Diese Szene kennt man zwar aus einem früheren Band, aber hier wird sie mit einer besonders gefühlvollen Tiefe erzählt – ein stiller, emotionaler Höhepunkt. Der eigentliche Fall ist erschreckend aktuell und gesellschaftlich relevant. Das Internet ist nun auch in Niederkaltenkirchen angekommen – und das leider von seiner bitterbösesten Seite. Es macht wütend, wie grausam Menschen online sein können, und Rita Falk bringt das in diesem Buch ziemlich eindrucksvoll rüber. Auch die Beziehung zwischen Franz und seinem Bruder Leopold erreicht in diesem Band einen neuen Höhepunkt – mit all dem üblichen Eberhofer’schen Chaos, aber auch echtem Familiengefühl. Fazit: Kaiserschmarrndrama ist ein gelungener, stellenweise ernster Teil der Reihe mit einem tragischen emotionalen Schwerpunkt. Auch wenn der Einstieg schwächer ausfällt und gewisse Erwartungen enttäuscht wurden, fängt das Buch sich wieder – vor allem durch die Tiefe rund um Ludwig und die erschreckende Aktualität des Falls. Ein Eberhofer mit Abzügen in der B-Note – aber trotzdem lesenswert.
Passt schon.. 😅
Puuh, das Büchlein war teilweise ein schwieriges Stück für mich 😅 war nicht ganz so einfach zu lesen, bayrisch können wir halt nicht so (Schreibstil), lecker, lustig und irgendwie spannend war es trotzdem :) Hab zwar noch den Nachfolger hier liegen, aber ob ich jemals die Reihe komplett lesen werde.. . "Schau ma moi, dann seng mas scho!" gell :)

Da brat mir doch einer nen Storch, endlich habe ich es auch mal geschafft einen der hoch gelobten und bereits verfilmten Eberhofer-Fälle zulesen. In seinem neunten Fall gehen die Gefühle für den Eberhofer rauf und runter. Da gibt es Mordfälle zu lösen, den ledierten Kollegen in der Reha zu besuchen, den anhaltenden Hausbau und außerdem die Sorgen um den Hund. Jede Menge Trubel also, der aber für eine garantierte Unterhaltung sorgt. In wenigen Worten: Unterhaltung von Anfang bis Ende, und außerdem habe ich für euch getestet: ihr braucht theoretisch keinen der vorherigen Fälle zu kennen. Lacher, Ermittlungsfeeling und Spannung gibt es trotzdem!
Zum Buch: Eberhofer hat nicht wirklich viel zu tun in seinem Büro. Sein Polizeiwagen ist auch hinüber und einen neuen will er nicht ... Dann überschlagen sich die Ereignisse. Eine nackte, tote Joggerin wird im Wald gefunden. Sie ist die Schwester vom Pfarrer der Nachbargemeinde und Online-Stripperin. Simmerl, der Flötzinger und auch Leopold, die alte Schleimig, gehören zu ihren Kunden und somit auch zu den Verdächtigen. Dann gibt es noch eine zweite Tote. Ist etwa ein Serientäter in Niederkaltenkirchen unterwegs? Meine Meinung: Nachdem ich vom achten Eberhofer ein wenig enttäuscht war, konnte mich dieser wieder gut Unterhalten. Natürlich ist ein ein seichter, humorvoller Regionalkrimi. Die Dialoge sind in breitestem Bairisch geschrieben. Sogar ich als Süddeutsche hatte manchmal meine Probleme zu verstehen was denn genau gemeint war, aber das machT es eben aus. Ein Eberhofer mag man, oder eben nicht. Für reine Krimileser mag es nicht spektakulär genug sein, aber für Fans von Regionalliteratur ist es auf jeden Fall empfehlenswert. Das ganze private, der schrullige Rudi, Franz Familie, Susimaus ... alles total unterhaltsam. In dieser Geschichte hatte Ludwig seinen letzten Auftritt, was mit tatsächlich ein Tränchen ins Auge gebracht hat. Aber, wie schon erwähnt, für Fans war es ein Schmankerl und ich freue mich wirklich, das der letzte Fall, der mich nicht wirklich überzeugen konnte, wohl ein Ausrutscher war und ich hoffe, wir dürfen Franz und seine Familie noch lange begleiten. Mich hat es jedenfalls gut unterhalten und ich habe mich herrlich amüsiert. Der Fall tritt auf jeden Fall in Hintergrund, Hauptsache dem Eberhofer geht es gut ... (8
Ich liebe die Franz Eberhofer Krimis. Er hat seine ganz eigene Art und weise in einem Mordfall zu ermitteln und man kann einfach garnicht anders, als ihn zu mögen. Nach dem letzten Band war ich richtig am Boden zerstört, da das Ende so endgültig schien, umso mehr habe ich mich gefreut, als ich gesehen habe, dass es weiter geht. Ich bin ja eigentlich absolut kein Krimi Fan aber diese Reihe hat es mir wirklich angetan. Die Story ist gut durchdacht und hervorragend umgesetzt. Es beginnt mit einem brutalem Mord in Niederkaltenkirchen, der Fundort der Leiche liegt genau auf der Hunderunde vom Franz und seinem Ludwig. Und so beginnt das neue Abenteuer und man begleitet den Kommissar auf seinen Ermittlungen. Natürlich geht es auch in seinem Privatleben wieder rund, denn die Oma, der Papa, der Leopold, der Ludwig und die Susi sind immer für eine Überraschung gut. Diesmal gibt es auch traurige Momente und man muss von einem geliebten Charakter Abschied nehmen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen/hören. Franz berichtet aus seiner Sicht von den Geschehnissen und so ist man immer auf dem neusten Stand der Ermittlungen. Ich höre immer die Hörbücher, die von Christian Tramitz gelesen werden und er passt einfach perfekt. Seine Stimme und der Akzentsind der Wahnsinn und sein Humor, seine Aussprachen passen wie "Arsch auf Eimer" zum Franz Eberhofer. Die Protagonisten habe ich in den mittlerweile neun Büchern richtig lieb gewonnen. Jeder von ihnen ist einzigartig. Die Autorin hat sich wahnsinnig viel Mühe gegeben und die Charaktere individuell und liebevoll beschrieben. Der Franz ist ein eigenwilliger Komissar in einer kleinen Stadt namens Niederkaltenkirchen, er ist derjenige, der eine hundertprozentige Aufklärungsrate bei Mordfällen hat. Er ist witzig und hat seine ganz eigenen Methoden zu ermitteln. Das Cover gefällt mir sehr gut und es passt zum Titel und zum Inhalt des Buches. Fazit: Endlich ein neuer Eberhofer Krimi und ich liebe ihn. Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite wunderbar unterhalten und es macht so viel Spaß den Franz auf seinen Ermittlungen zu begleiten. Ich bin absolut kein Krimileser, aber diese Reihe kann ich allen wärmstens empfehlen, vor allem das Hörbuch (gesprochen von Christian Tramitz) ist klasse.
Band 9 der Eberhofer Reihe
Vor Jahren schon mal gelesen und heute mag ich diese Reihe um Franz Eberhofer immernoch gerne. Witzig für zwischendurch und es ist ein Treffen mit alten Freunden und Oma Eberhofer, die natürlich wieder alle Angebote und Schnäppchen Coupons aus der Zeitung ausgeschnitten hat. Zum Inhalt: Im Wald von Niederkaltenkirchen wird eine nackte Tote gefunden. Sie war erst kurz zuvor beim Simmerl in den ersten Stock gezogen und hat unter dem Namen ›Mona‹ Stripshows im Internet angeboten. Der Eberhofer steht vor pikanten Ermittlungen, denn zum Kreis der Verdächtigen zählen ein paar ihrer Kunden, darunter der Leopold, der Simmerl und der Flötzinger. Harte Zeiten für den Franz, auch privat: Das Doppelhaus vom Leopold und der Susi wächst in dem Maße wie Franz’ Unlust auf das traute Familienglück. Dann: die zweite Tote im Wald. Das gleiche Beuteschema. Ein Serienmörder in Niederkaltenkirchen?
Nach [b:Leberkäsjunkie|25484165|Leberkäsjunkie (Franz Eberhofer, #7)|Rita Falk|https://images.gr-assets.com/books/1430823674s/25484165.jpg|45257749] hatte ich eigentlich genug vom Eberhofer und wollte kein Buch dieser Serie mehr lesen. Kaiserschmarrndrama hat mich dann aber dermaßen angelacht, dass ich ihm doch noch mal eine Chance gegeben habe. Und es hat sich tatsächlich gelohnt: Das Buch ist sehr lustig, der Leopold kriegt richtig schön sein Fett weg und der Krimi ist diesmal gar nicht so schlecht. Durch die Filme hat man jetzt auch noch so schön ein Gesicht zu allen Personen und das macht die Bücher nochmal interessanter. Das Buch ist für Fans ein absolutes Muss und auch Skeptiker, wie ich lange einer war werden ihren Spaß daran haben.
Rita Falk hat einen angenehmen und humorvollen Schreibstil. Besonders lustig fand ich vor allem die bayrischen Ausdrücke, die im Glossar erklärt werden, dennoch aber aus dem Kontext heraus leicht verständlich sind. Für mich ist dieser Teil der letzte der Eberhofer-Reihe, da ich nicht alle Bücher in der richtigen Reihenfolge gelesen habe. Trotzdem sind die Bücher leicht verständlich und auch in sich abgeschlossen. An sich bin ich kein Krimifan, weshalb mich die Handlung dahingehend auch nicht ganz überzeugen konnte. Meiner Ansicht nach sind die Kriminalfälle eher simpel und nicht besonders spannend. Die Buchcover und Titel sind sehr liebevoll und ansprechend gestaltet. Unterstützer:innen von political correctness werden bei den Büchern allerdings die Ohren schlackern. Die hinterwäldnerische Provinz nimmt es auch mit der Nennung des N-Wortes nicht ganz so eng. Die Charaktere können mich leider nicht ganz abholen. Im Zentrum steht Komissar Eberhofer, der mit seiner prolligen und wenig empathievollen Art auffällt. Seine Freunde Flötzinger, Simmerl und Wolfi treten vor allem bei Saufgelagen in Erscheinung, tiefgründige Freundschaften sind hier Mangelware. Generell zeigen die Figuren keine große Charakterentwicklung und auch die gleichen Dramen ziehen sich durch die Reihe. Franz bleibt der Macho, der sich nicht so richtig an Susi binden will, der hilfsbereite Rudi nervt in mit seiner „weibischen“ Art und der Vater raucht bei jeder Gelegenheit seinen Joint. Alles in allem finde ich die Eberhofer-Bücher ganz nett für zwischendurch. Man darf nichts zu ernst nehmen, bekommt aber einen guten Einblick in die dörflichen Machenschaften im tiefsten Bayern. Punkten können die Romane durch ihre humorvolle Erzählung. Als ernsthafte und niveauvolle Lektüre sind sie allerdings gänzlich ungeeignet.

„Kaiserschmarrndrama“ ist der erste Roman, den ich von Rita Falk vollständig gelesen habe. Die Vorgängerbände kenne ich in der Lesefassung von Christian Tramitz, so dass ich auch diesmal beim Lesen seine Stimmeninterpretation im Ohr hatte. Diesmal geht es um das Ableben der Pfarrerschwester aus der Nebenortschaft, die junge Frau hat sich die Wohnung über der Metzgerei Simmerl gemietet. Etwas gewartet habe ich auf die „Auflösung“ des Cliffhangers aus dem Vorgängerband, der ja mit einem Autounfall des Protagonisten Eberhofer und dessen besten Freund und Privatdetektiv endet. Privat geht es weiter mit dem Bau des Doppelhauses von Franz und Bruder Leopold und der Sorge um die Gesundheit von Hund Ludwig. Die Geschichte hat sich, mit ihren Handlungssträngen, sehr gut und kurzweilig gelesen. Am meisten hat mich in diesem Buch die Geschichte um den besten Freund des Protagonisten, Hund Ludwig, bewegt. Witzig finde ich auch die Zusammenstellung der SOKO, die in Niederkaltenkirchen aufläuft und so das Leben von Franz Eberhofer durcheinander bringt. Auch diesmal ist bei mir das Kopfkino sofort angesprungen, auch neu in der Handlung vorkommende Personen konnte ich mir sofort und gut vorstellen und hatte daher immer ein Bild vor Augen. In diesem Fall hat es jedoch Rita Falk nicht geschafft, mich aufs Glatteis zu führen: mir war früh klar, wer hinter den Morden steckt, was aber dem Lesespaß keinen Abbruch getan hat. Die Handlung ist, wie auch in den vorangegangenen acht Bänden, gut konstruiert. Ich mag es, das Leben in Niederkaltenkirchen zu verfolgen und die Beziehungsmuster der Einwohner immer besser kennenzulernen. Das Highlight ist natürlich die Familie vom Franz, mein immer-noch-Lieblingscharakter ist die Oma. Die habe ich meisten vor Augen –und in ihrem Alter möchte ich auch gerne so sein wie sie. Fazit: Eine weitere gut geschriebene Geschichte in dieser Reihe.Trotzdem werde ich die Nachfolgerbände nicht lesen, sondern wieder hören, denn daran habe ich noch mehr Freude als am geschriebenen Werk.
Dieser Teil war ganz nett, aber das war es auch schon. Der Mordfall rückt sehr in den Hintergrund. Die persönlichen Dramen in Franz Leben rücken immer mehr in den Vordergrund, aber es ist doch irgendwie wieder das Gleiche. Der Rudi nervt, der Bruder sowieso und mit Susi gibt's ständig Streit. Geärgert hat mich die Auflösung, oder eben auch nicht, des Cliffhangers aus der Weißwurstconnection.. Die Dialoge sind allerdings noch wie vor sehr amüsant!





























