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Eine schöne Rückkehr in eine fantasievolle Welt, die Lust auf mehr macht.
Diese Fortsetzung von „Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte“ wird dieses Mal aus der Sicht von Arthur Parnassus erzählt. Arthur führt das Waisenhaus nun gemeinsam mit Linus Baker und bestreitet mit den sechs magischen Kindern einen turbulenten Alltag. Die Handlung nimmt Fahrt auf, als er von der Regierung eingeladen wird, über die Situation von magischen Wesen zu sprechen. Dort tappt er jedoch in eine Falle, die das mühsam aufgebaute Leben der Familie in Gefahr bringt. Obwohl es schon eine ganze Weile her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe, kam ich ohne Schwierigkeiten wieder in die Geschichte rein. TJ Klune erklärt ganz nebenbei, wer welche Figur ist und wie sie miteinander in Verbindung stehen. Bei der großen Anzahl an verschiedenen Charakteren ist das sehr hilfreich. Im Laufe der Geschichte sehen wir durch Arthurs Augen, wie sich die Kinder weiterentwickeln und sich erste Gedanken über ihre Zukunft machen. Dabei muss Arthur lernen, seine Schützlinge ziehen und sie ihre eigenen Erfahrungen machen zu lassen, ohne sie ständig durch seinen Schutz abschirmen zu wollen. Auch seine eigene Entwicklung ist schön mit anzusehen. Er muss mit seiner Vergangenheit sowie seinem Phönix klarkommen und diesen als einen Teil von sich akzeptieren. Der Schreibstil ist gewohnt sehr ausschmückend und vieles wird im Detail beschrieben. Der Autor arbeitet dabei auch mit klassischen Klischees, wie dem Kontrast zwischen der grauen Stadt und der bunten Insel. Insgesamt ist das Buch sehr ruhig erzählt und hat zwischendurch auch etwas seine Längen. Dennoch bleibt man bis zum Ende dran, da die Welt einfach sehr gut aufgebaut ist und man angesichts der Behördenwillkür unweigerlich mit den Protagonisten mitfiebert. Das Ende empfand ich als etwas übertrieben. Es hat für mich nicht ganz in die ansonsten ruhige Geschichte gepasst. Gleichzeitig verstehe ich aber auch, warum es diesen großen Knall geben musste. Ich würde sehr gerne in diese fantastische Welt zurückkehren und hoffe, dass der Autor irgendwann eine weitere Fortsetzung schreibt, vielleicht ja eine, in der die Kinder ein paar Jahre älter sind.
1 days ago
Eine schöne Rückkehr in eine fantasievolle Welt, die Lust auf mehr macht.
Diese Fortsetzung von „Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte“ wird dieses Mal aus der Sicht von Arthur Parnassus erzählt. Arthur führt das Waisenhaus nun gemeinsam mit Linus Baker und bestreitet mit den sechs magischen Kindern einen turbulenten Alltag. Die Handlung nimmt Fahrt auf, als er von der Regierung eingeladen wird, über die Situation von magischen Wesen zu sprechen. Dort tappt er jedoch in eine Falle, die das mühsam aufgebaute Leben der Familie in Gefahr bringt. Obwohl es schon eine ganze Weile her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe, kam ich ohne Schwierigkeiten wieder in die Geschichte rein. TJ Klune erklärt ganz nebenbei, wer welche Figur ist und wie sie miteinander in Verbindung stehen. Bei der großen Anzahl an verschiedenen Charakteren ist das sehr hilfreich. Im Laufe der Geschichte sehen wir durch Arthurs Augen, wie sich die Kinder weiterentwickeln und sich erste Gedanken über ihre Zukunft machen. Dabei muss Arthur lernen, seine Schützlinge ziehen und sie ihre eigenen Erfahrungen machen zu lassen, ohne sie ständig durch seinen Schutz abschirmen zu wollen. Auch seine eigene Entwicklung ist schön mit anzusehen. Er muss mit seiner Vergangenheit sowie seinem Phönix klarkommen und diesen als einen Teil von sich akzeptieren. Der Schreibstil ist gewohnt sehr ausschmückend und vieles wird im Detail beschrieben. Der Autor arbeitet dabei auch mit klassischen Klischees, wie dem Kontrast zwischen der grauen Stadt und der bunten Insel. Insgesamt ist das Buch sehr ruhig erzählt und hat zwischendurch auch etwas seine Längen. Dennoch bleibt man bis zum Ende dran, da die Welt einfach sehr gut aufgebaut ist und man angesichts der Behördenwillkür unweigerlich mit den Protagonisten mitfiebert. Das Ende empfand ich als etwas übertrieben. Es hat für mich nicht ganz in die ansonsten ruhige Geschichte gepasst. Gleichzeitig verstehe ich aber auch, warum es diesen großen Knall geben musste. Ich würde sehr gerne in diese fantastische Welt zurückkehren und hoffe, dass der Autor irgendwann eine weitere Fortsetzung schreibt, vielleicht ja eine, in der die Kinder ein paar Jahre älter sind.
1 days ago








