Das Lied des Wolfes
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Description
Enthaltene Tropes: Queer Romance, Fated (Soul-)Mates, Found Family
Spice-Level: 3 von 5
Book Information
Author Description
Im Alter von sechs Jahren griff T. J. Klune zu Stift und Papier und schrieb eine mitreißende Fanfiction zum Videospiel »Super Metroid«. Zu seinem Verdruss meldete sich die Videospiel-Firma nie zu seiner verbesserten Variante der Handlung zurück. Doch die Begeisterung für Geschichten hat T. J. Klune auch über dreißig Jahre nach seinem ersten Versuch nicht verlassen. Nachdem er einige Zeit als Schadensregulierer bei einer Versicherung gearbeitet hat, widmet er sich inzwischen ganz dem Schreiben. Für die herausragende Darstellung queerer Figuren in seinen Romanen wurde er mit dem Lambda Literary Award ausgezeichnet. Mit seinem Roman »Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte« gelang T. J. Klune der Durchbruch als international gefeierter Bestsellerautor.
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Oh mein Gott...
Hallo zusammen 😊, Wieder ein T.J. Klune Buch,dieses Mal eine Buchreihe der erste Band ,,Das Lied des Wolfes". Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt, mann fliegt nur so durch die Seiten und will immer mehr, mehr, mehr.Der Schreibstiel ist wie immer wunderschön und flüssig. Ich fand den Teil schön wo die Gefühle in Farben beschrieben wurden, auch die Familie Bennett ist mir sehr ans Herz gewachsen. Die Kämpfe sind echt heftig und ich musste mich erstmal wieder sammeln. Am Ende war es etwas zäh, da Ox und Joe nicht zusammen waren, das war echt ätzend. Die Spice Szenen waren auch sehr gut umgesetzt und es wurde auch ganz schön heiß 🔥 🔥 . Am Ende gab es noch eine Bonusgeschichte. Bin auf Band 2 gespannt wie es mit Gordo und Mark weitergeht. Bis bald 🤗

Ich wollte nur reinlesen – und plötzlich war ich Teil des Rudels
Ich bin ehrlich gesagt mit ziemlich gemischten Gefühlen an dieses Buch herangegangen. Die Idee und der Klappentext haben mich sofort angesprochen – Werwölfe, Hexen, etwas Mystisches. Genau mein Ding. Gleichzeitig hat mich als kleines Konsumopfer die Aufmachung etwas stutzig gemacht. Dass diese Reihe nur als Taschenbuch erschienen ist, hat mich kurz zweifeln lassen, wie sehr der Verlag selbst an den Erfolg glaubt. Gerade wenn man sieht, in welch prachtvoller Deluxausgabe die Parnassus-Reihe von T. J. Klune veröffentlicht wurde. Trotzdem, mich hat diese Reihe so überzeugt, dass ich dachte: Ich probiere es einfach. Und ganz ehrlich? Ich bin richtig froh, dass ich es getan habe. Denn dieses Buch hat mich wirklich überrascht. „Das Lied des Wolfes“ ist ganz anders als die beiden Parnassus-Bände. Es ist wesentlich erwachsener, düsterer, ernster – stellenweise auch brutaler und ja, auch ein Stück (explizit) spicy . Aber gleichzeitig steckt in dieser Geschichte so viel Herz, so viel Wärme. Liebe, Freundschaft und dieses starke Gefühl von Zusammenhalt ziehen sich durch das ganze Buch. Ich möchte gar nicht zu viel zum Inhalt verraten, weil ich wirklich finde, dass dieses Buch entdeckt werden sollte. Wer sich auf Fantasy mit Werwölfen und Hexenmagie einlassen kann, bekommt hier eine unglaublich schöne queere Liebesgeschichte. Gerade dieser animalische Teil der Werwölfe gibt der Beziehung zwischen den Figuren noch einmal eine ganz besondere Intensität. Nähe fühlt sich hier einfach anders an – körperlicher, instinktiver, ehrlicher. Und das gilt nicht nur für die Liebesgeschichte, sondern auch für die Bindungen innerhalb des Rudels: Freundschaft, Familie, Vertrauen. Perfekt ist das Buch nicht. Gerade am Anfang, wo die Geschichte sehr schnell voranschreitet, hatte ich kurz Schwierigkeiten, richtig in den Schreibstil hineinzufinden. Und an ein paar Stellen gibt es kleine Längen. Aber ganz ehrlich: Das konnte ich dem Buch leicht verzeihen. Denn am Ende saß ich da, völlig in dieser Welt drin, und will einfach nur wissen, wie es weitergeht – mit Joe und Ox, aber auch mit den anderen aus dem Rudel. Diese Figuren haben sich für mich irgendwie echt angefühlt, und genau deshalb lässt mich ihre Geschichte jetzt auch nicht mehr los. Freue mich auf “Das Lied des Raben”. Für mich ist dieses Buch vielleicht nicht perfekt – aber es ist definitiv eines, das man im Herzen behält. Und eines, das es absolut verdient hat, entdeckt zu werden.
Hurra! 🥳Ein "neuer" T.J. Klune (zumindest in der deutschen Übersetzung) und es war wieder mal ein großes Lesevergnügen!Obwohl man die Geschichte durchaus etwas hätte raffen können, weil es stellenweise für meinen Geschmack ein paar Wiederholungen zu viel gab und die Handlung zwischendrin ein bisschen ins Stocken geriet, war es trotzdem wiedermal eine richtig schöne, Klune-typische Geschichte über Liebe, Familie, Freundschaft, Erwachsenwerden und dem Kampf von Gut gegen Böse. Und Werwölfe! Ich mag Werwölfe! Somit bin ich eh schon zufrieden😆 Es kommt zwar nicht ganz an "Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte" ran, aber auch hier gibt es tolle Charaktere, die einem schnell ans Herz wachsen. Noch dreimal Vollmond, dann kommt Band zwei raus🌝🐺
Ich kann nur immer wieder betonen wie großartig dieser Autor ist. Ich lese eigentlich keine Liebesgeschichten und schon mal garnicht Romantasy aber dieser Autor hat mir gezeigt das ich nur keine Heterosexuellen Liebesgeschichten mag. Egal welches Buch ich von ihn lese sie sind immer toll. Er ist der erste und wahrscheinlich einzige der mich jemals dazu bringen würde romantasy zu lesen und dann auch noch eine Reihe...
Queer, magisch und voller Liebe🙌
Oxnard Matheson & Joe Bennett forever❣️ Klunes Buch hat es (wie vermutet) wieder geschafft: mich mitten ins Herz getroffen. Es liegt so viel Gefühl in den Charakteren - jeder ist greifbar, individuell und liebenswert ( ich spreche nicht über dich, Richard! ). In jedem Green-Creek-Roman geht es um ein anderes Pärchen. Band 1 bildet die Grundlage, denn Ox half mir dabei die Bennetts und ihr magisches Geheimnis Stück für Stück zu enthüllen. Ich habe Ox zwischen den Seiten aufwachsen sehen, seine Entwicklung mitbekommen und gelitten, als ihm Menschen genommen worden. Aber auch die Liebe (in jeglicher Form) nahm so viel Raum ein, dass man glatt selbst Teil der Familie würde. Man ist hautnah dabei und verliert sich in der Geschichte. Genau so muss ein Klune - Roman sein. 🌟
Es gibt zumindest in meiner Welt keinen Autor, der es besser schafft Charaktere zu erschaffen und durch sie Werte zu vermitteln wie T.J. Klune. Die Storys sind immer tiefgründig und kommen mit dieser ganz besonderen Atmosphäre um die Ecke. Kurz gesagt ich war bereit für die neue Reihe und ich hatte Lust. Und es ist ein Wolf drauf und Bücher mit Wölfen drauf, sind doch meistens eh gut. Als ich gleich zu Beginn „Ox“ und seine Geschichte, kennengelernt dürfte, war auch schnell klar, dass dies wieder in die richtige Richtung geht. Für mich stach er klar aus der Vielzahl an Charakteren raus, mit dem Rest des Rudels wollte es irgendwie nicht so funken. Mit einem guten Start ging es für mich rein in die Story nur um dann irgendwann feststellen zu müssen das es dieses Mal nicht so passt zwischen uns. Ich weiß gar nicht ganz genau warum. Vielleicht ein einer Szene am Anfang, bei der ich doch sehr schmunzeln wurde und die mir im Verlauf nicht mehr aus dem Kopf ging. Wobei es in den Büchern ja eigentlich immer ein wenig Wilder zugeht. Ich weiß es nicht, jedenfalls zog sich die Story für mich extrem und packen konnte sie mich dann eigentlich nicht mehr. Dementsprechend hatte ich so meine Probleme dem ganzen zu folgen. Erzählt wurde das ganze wie immer richtig gut und auch atmosphärisch. Da kann man wirklich nicht meckern. Aus der Hinsicht war also alles gegeben, dass es wieder ein richtiges Buch sein sollte. Seis drum, es ist wie es ist. Ich kann verstehen, wenn die Geschichte viele wieder in seinen Bann zieht, bzw. ich hoffe es doch sehr. Aber für mich wars diesmal nichts.

Werwölfe, ich liebe Werwölfe … aber ..
Oxnard Matheson lebt mit seiner Mutter in Green Creek. Eines Tages zieht ins Haus am Ende des Weges die Familie Bennett. Das ändert alles. Die Werwölfe sind in der Stadt. Mein erster T.J. Klune Roman. Ich habe mich gefreut, aber leider hat es mir nicht so gefallen. Die Geschichte an sich war einerseits interessant und andererseits haben mich mehrere Dinge unsagbar genervt. Zur Geschichte: Es ist ein Gemisch aus Coming of Age und paranormalen Wesen. Das Grundgerüst ist da ganz gut gelungen, aber der Plottwist ganz am Ende war für mich ein kleines bisschen unnötig, vor allem weil er für mich ein Logikloch enthält. Spannung ist durch den sehr speziellen Erzählstil für mich nicht greifbar gewesen. Zumindest die Protagonisten und manche Nebenfiguren wurden glaubhaft und sympathisch gestaltet. Die Antagonisten handeln wie wie schon oben angedeutet nicht unbedingt logisch. Zum Schreibstil: „Ich sagte“ - „er sagte“ - „sie sagte“ - sie sagten“ … diese Art Begleitsatz wird so überstrapaziert, dass ich mich frage, warum so etwas nicht im Lektorat auffällt. Auch Aufzählungen verbunden mit dem Wort „und“ kommen alle paar Seiten vor. Zum Beispiel: „Sie sagten: „Sohn“ und „Bruder“ und „Liebe“ und „Rudel“… “ Wenn Ox wiederholt, wie jemand im der Vergangenheit über ihn gesprochen hat, wurden die Absätze kurzerhand mit Copy Paste eingefügt. Vermutlich soll das darstellen, dass Ox diese fremde Meinung zu seiner eigenen gemacht hat, aber beim 3. oder 4. Mal fand ich es ermüdend. Alles in allem wollte ich das Buch mehrmals abbrechen, habe mich aber dann doch durchgekämpft. Ich hoffe gerade, dass der Schreibstil nicht repräsentativ für alle Bücher von T.J. Klune ist.
Schwierig
Der Einstieg in die Geschichte viel mir wirklich schwer, was vor allem einen Grund hatte: Die Liebesgeschichte, die hier direkt auf den ersten Seiten schon angedeutet wird–zwischen einem zehnjährigen und einem sechzehnjährigen. Ich war zu Beginn wirklich schockiert, wie das Buch bei einer Autorengröße wie T. J. Klune durch so viele verschiedene Hände gehen konnte und niemand mal auf die Idee kam, diesen Fakt zu hinterfragen und kritisch anzumerken, dass das vielleicht nicht die beste Ausgangslage ist? Dieser Altersunterschied hat dafür gesorgt, dass ich die erste Hälfte wirklich mit einem verdammt großen Beigeschmack gelesen habe. Denn auch jetzt, nachdem ich das Buch beendet habe, sehe ich keinen wirklichen Grund, warum man den heftigen Altersunterschied zwischen einem Kind und einem Teenager nicht hätte kleiner machen können? Warum die spätere Beziehung hier überhaupt schon angedeutet werden musste, ist mir noch unerklärlicher. Am komischsten fand ich aber, dass diese Anziehung in der Hinsicht in den ersten Jahren einseitig war und tatsächlich nur von dem Kind ausging. Als ob ein 10/11/12 jähriger nichts anderes im Kopf hat, dieses Wolfsding hin oder her. Denn der zehnjährige (Joe) ist ein Werwolf und hat den sechzehnjährigen (Ox) nach seiner ersten Begegnung für sich beansprucht. Das war für mich sehr befremdlich und da direkt klar war, was da später noch kommen wird, habe ich automatisch jede Begegnung, jede Interaktion und jede Berührung zwischen den beiden kritisch hinterfragt. Auch wenn hier noch überhaupt gar nichts sexuelles im Spiel war und der Autor das so neutral wie möglich beschrieben hat bzw. eigentlich überhaupt nicht darauf eingegangen ist und sehr vorsichtig war. So waren die ersten 50 % der Story dann aber trotzdem ziemlich unangenehmen. Warum dann doch die 3,5 Sterne fragt man sich? Weil es dann viel besser wurde. Meine Gebete wurden erhöht und es ist nichts sexuelles zwischen den beiden passiert, bevor sie nicht wirklich erwachsen waren (20 und 26 schätze ich) Auch wenn sie tatsächlich mehr oder weniger schon mit 17 und 23 zusammengekommen sind, was ich wieder absolut schwierig finde. In der zweiten Hälfte gibt es sehr viel Drama, es ist spannend und auch sehr emotional und gefühlvoll, was mir gut gefallen hat. Besonders der Schreibstil war wirklich einnehmend, sodass ich das Buch dann am Ende tatsächlich in einem Rutsch durchgelesen habe. Zwischendurch hat die Handlung nicht so viel Sinn gemacht und vieles wirkt gestellt und künstlich für eine spannendere Handlung erzeugt, trotzdem war ich echt gefesselt von der Geschichte und wollte unbedingt wissen, wie es mit den Charakteren weitergeht. Toll war die Vielschichtigkeit der Charaktere, die casual queerness, der eingearbeitete Found-Family Trope und wie eng das Band zwischen ihnen allen wirklich war. Der Fantasyaspekt mit Werwölfen und Hexen war interessant und gut umgesetzt. Auch das Ende mochte ich obwohl ich im Allgemeinen immer noch gemischte Gefühle habe. Ich hätte mir gewünscht, der Altersunterschied wäre nicht so groß oder die Hauptprotagonisten hätten sich später kennengelernt. Trotzdem hat das Buch mir im Grunde tatsächlich halbwegs gefallen, da der Autor die Beziehung wirklich erst in die sexuelle Richtung gelenkt hat, als die Protagonisten alt genug waren und an das Thema sehr vorsichtig heran gegangen ist und es drumherum viel gab, was mir gefallen hat. Wäre der Altersunterschied ein anderer, hätte ich die Geschichte warscheinlich deutlich besser bewertet. Ob ich die Reihe fortzusetze, weiß ich aber noch nicht.
Großer Auftakt einer neuen Saga
„Das Lied des Wolfes“ von T.J Klune ist Band 1 seiner neusten Reihe „Green Creek“ und das Cover dazu finde ich sehr schön und passend zur Geschichte. Ich habe schon viele Romane des Autors gelesen und auch hier ist sein Schreibstil wieder packend und poetisch. In den ersten Kapitel lernen wir die Protagonisten kennen und ich wusste noch nicht genau wohin die Reise denn führen wird, aber mit jeder weiteren Seite wurde es spannender und intensiver. „Das Lied des Wolfes“ ist definitiv keine leichte Kost, denn es geht um Verlust, Tod und Werwölfe 🐺 Die Story rund um Ox und die Bennett Familie hat mich zutiefst bewegt, aber an einigen Stellen auch verstört, man fiebert und hofft mit und dann blutet einem das Herz. Der neue Roman von T.J Klune ist der große Auftakt zur queeren Romantasy Saga des Autors und wir haben schon jetzt einige Charaktere kennengelernt um die es wohl in den nächsten Teilen gehen wird. Ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht und kann „Das Lied des Wolfes“ absolut empfehlen, aber nicht für zartbesaitete Leser.
Das war leider nicht meine Geschichte
Ich bin leider eher etwas enttäuscht von dem Buch. Vielleicht hatte ich aber auch einfach zu hohe Erwartungen. Ich wurde mit Ox, der Hauptfigur, bis zuletzt nicht wirklich warm. Seine Gedanken haben sich immer wieder um die selben Sachen gedreht und er und Joe konnten mich emotional leider überhaupt nicht überzeugen. Insgesamt fand ich, dass die Handlung nur sehr langsam vorran ging und zu wenig passiert ist. Wenn es aber Action gab dann war diese ganz schön brutal und dann musste ich unbedingt wissen wie es weitergeht. Die ganze Familie die im Mittelpunkt steht und auch die Magie haben mir sehr gut gefallen, weshalb ich die Reihe auch weiter verfolgen werde. Vielleicht kann es mich mehr begeistern wenn der Fokus auf anderen Charakteren liegt.
Ich liebe Klune. Aber das hier hat mich sehr enttäuscht
Diese Rezension fällt mir unheimlich schwer, da ich ein kleiner Klune-Fanboy bin. Acht Klune Bücher, davon sechs, die für mich eine 10/10 waren. Einer meiner Lieblingsautoren. Aber das neunte Buch, welches jetzt erschienen ist, hat mir leider nicht wirklich gefallen. Dabei ist die Geschichte über Ox und dem Rudel Werwölfe ganz interessant und bietet im ersten Drittel auch wirklich gute Momente, besonders wenn wir zum im Klappentext beschriebenen Mord kommen. Auch hat Klune wieder einen wunderbaren Schreibstil und hat interessante Charaktere erschaffen. Aber leider zieht sich das Buch, ist viel zu ausschweifend geschrieben und dadurch wiederholend. Auch hat mir die Entwicklung macher Charaktere nicht gefallen, weil es in eine völlig falsche Richtung ging, fast schon toxisch. Und was zur Hölle sollten bitte diese Porno-Szene? Das war kein Spice, das war ein Porno. Punkt. Eine Szene sogar noch so elendig lang. Für die Zielgruppe absolut unpassend. Ehrlich? Ich liebe die Bücher von Klune, aber das hier hat mir trotz guter Dinge im Kern nicht sonderlich viel Spaß gemacht. Es war für mich kein Desaster, aber ob ich Teil 2-4 lesen werde, glaube ich eher nicht.

Kiefernzapfen, Zuckerstangen, toll und fantastisch
Der Auftakt der Green Creek Reihe. So viel Emotionen, so zauberhafte Charaktere und eine wundervolle Geschichte. Ich kann gar nicht mehr sagen, wie oft ich Tränen in den Augen hatte. Vor Rührung und auch vor Trauer. Der Autor lässt uns als Leser ganz nah ran und schafft es mit seinem Schreibstil, dass ich mich als Teil dieser besonderen Familie gefühlt habe. Ja, es geht um Gestaltwandler, um Werwölfe, aber ganz anders als man erst vermuten würde. Denn eigentlich geht es um Familie, um Zugehörigkeit, um Freunde, um Vertrauen, um Achtung voreinander und Diversität. Eine eindeutige Leseempfehlung. Ich freu mich auf den nächsten Band.

Eine bewegende, manchmal unbequeme, aber letztlich starke Geschichte – mit kleinen Kratzern im Pelz.
Wer schon einmal ein Buch von T. J. Klune gelesen hat, weiß: Bei ihm bekommt man keine leichte Kost – zumindest emotional nicht. Seine Geschichten sind tiefgründig, oft schräg, manchmal etwas überzeichnet, aber immer mit einem Herzschlag für Themen wie Zugehörigkeit, Liebe und Identität. „Das Lied des Wolfes“ reiht sich da nahtlos ein – allerdings nicht ohne ein paar Stolpersteine, über die man als Leser zuerst hinwegkrabbeln muss, bevor man endlich laufen darf. Geduld ist eine Tugend. Und man braucht davon einiges, um sich durch die erste Hälfte dieses Romans zu arbeiten. Die Geschichte nimmt sich viel Zeit, um warm zu werden – und damit meine ich nicht nur das Kennenlernen der Figuren oder den Aufbau der Welt, sondern gefühlt jede einzelne Interaktion im kleinen Örtchen Green Creek. Klune setzt auf Atmosphäre, auf das stille Brodeln unter der Oberfläche, und ja, das ist irgendwo auch seine Stärke – aber irgendwann fragt man sich dann doch, ob denn noch was passiert, bevor man ein graues Haar mehr hat. Spoiler: Es passiert. Aber eben erst ab etwa der Hälfte. Oxnard Matheson – kurz Ox – ist ein ganz eigener Charakter. In den ersten Kapiteln erinnert er so stark an Forrest Gump, dass man fast darauf wartet, dass er ein paar Pralinen anbietet. Er wirkt naiv, langsam in der Auffassung, zurückhaltend – einfach anders. Und genau das macht ihn aus. Denn Klune traut sich, einen Helden zu zeichnen, der nicht mit scharfem Witz oder intellektueller Überlegenheit glänzt, sondern mit Loyalität, Gefühl und innerer Stärke. Und wie er sich entwickelt! Von einem verunsicherten Jungen zu einem tragenden Fels für eine ganze Gemeinschaft – Ox wächst über sich hinaus, und das ist zweifellos einer der bewegendsten Aspekte des Buches. Dann wäre da noch Joe. Ein Charakter, der weitaus mehr Fragen aufwirft als Antworten gibt. Als Zehnjähriger wirkt er traumatisiert, verletzlich, ja fast zerbrechlich. Seine Beziehung zu Ox beginnt in dieser Phase – und genau da wird es heikel. Denn schnell wird deutlich, dass sich aus dieser Verbindung mehr entwickeln soll als eine platonische Freundschaft. Joe gibt Ox seinen Wolf – ein symbolischer Akt, der laut Werwolf-Kodex ausdrückt: „Ich liebe dich.“ Ox ist zu dem Zeitpunkt 16. Joe 10. Unbehagen? Definitiv. Auch wenn Klune sich bemüht, diese Beziehung sehr behutsam zu erzählen und die romantische Entwicklung erst Jahre später wirklich aufzunehmen, bleibt der Beigeschmack bestehen. Und als Erwachsener? Da wird Joe nicht unbedingt einfacher. Seine Liebe zu Ox schlägt gerne mal in Besitzdenken um, was nicht nur problematisch, sondern auch unnötig anstrengend ist. Er will führen, kontrollieren, bestimmen – auch Ox. Was schade ist, denn in den ruhigen Momenten blitzt auch bei Joe eine tiefere Verletzlichkeit auf, die man sich häufiger gewünscht hätte. Was „Das Lied des Wolfes“ jedoch mit Bravour schafft, ist die emotionale Tiefe in Bezug auf Familie und Zugehörigkeit. Klune dekonstruiert das klassische Familienbild und zeigt, dass wahre Bindung nichts mit Blutsverwandtschaft zu tun haben muss. Die Werwolf-Dynamiken im Buch sind ein schönes Gleichnis für Wahlfamilien – Menschen und Wölfe, die sich gegenseitig tragen, beschützen und lieben, weil sie es wollen, nicht weil sie müssen. Und das trifft mitten ins Herz. „Das Lied des Wolfes“ ist ein langsamer, manchmal fast zu behutsamer Roman, der aber mit einem unglaublichen emotionalen Nachhall endet. Wer sich durch das erste Drittel durchbeißt, wird mit starken Charakterentwicklungen, einer tiefen Familiengeschichte und Klunes unverwechselbarem Stil belohnt. Die Liebesgeschichte zwischen Ox und Joe mag nicht für jeden funktionieren – und die Frage nach dem Timing dieser Beziehung bleibt berechtigt kritisch – doch der Rest des Romans glänzt durch seine Botschaft: Familie ist, wo du angenommen wirst. Egal, ob du Zähne hast oder nicht.
Richtig geile Story
Also das ist das erste Buch was ich von dem Autor lese. Bzw habe ich es gehört. Ich frage mich, schreibt er immer so?! Also wenn ja finde ich das mega geil. Ist mal was völlig anderes. Also für mich. Bin sehr gespannt wie es weiter geht mit Ox und Joe. Also für Werwolf-Fans ein Lesemuss!
HIGHLIGHT! Die Geschichte hat mich geerdet, mich wohlfühlen lassen & mir gleichzeitig unvorstellbare Dinge angetan . Ich wurde gebrochen, geheilt und Stück für Stück wieder zusammen gesetzt. Meine Emotionen sind Achterbahn gefahren. Freude. Wut. Trauer. Verlust. Familie, Liebe, Zusammenhalt und Vertrauen, das macht diese wundervolle Geschichte aus. Found Family Trope at it’s best. Einfach eine wundervolle Geschichte die ich von Anfang bis Ende geliebt habe.

Das war leider nicht meins..
Da das bereits mein viertes gelesenes Buch des Autors war, habe ich mich wie immer bisher auf eine besondere Geschichte gefreut. Leider hat das Buch meine Erwartungen nicht so richtig erfüllen können. Die Geschichte war zwar besonders und hatte auch ihre eigenen Weisheiten und Tiefe. Der Schreibstil hat mir auch wie immer gut gefallen. Dennoch war für mein Empfinden etwas anders. Es hat mich nicht so richtig gepackt, ich habe einfach nicht gefühlt. Dazu kam, dass die Liebesgeschiche aufgrund der großen Age Gap zu Beginn für mich eher befremdlich war, als dass ich mitgefiebert hätte. Dadurch bin ich leider auch mit Joe nicht wirklich warm geworden. Insgesamt hat mir die Familienthematik und die Entwicklung von Ox im Verlauf der Zeit richtig gut gefallen. Auch, dass in diesem Buch einige Kämpfe und Rivalitäten im Vordergrund standen, hat neue Spannung reingebracht. Dennoch bin ich abschließend fein damit, dass Band 1 trotz Folgebänden einen in sich schlüssigen Abschluss hat. Somit kann ich die Reihe für mich abhaken und mich wieder auf die anderen Bücher von T.J. Klune konzentrieren.

Werbung/Rezensionsexemplar Welches Buch hat euch zuletzt aus einer Leseflaute befreit? Das Lied des Wolfes/ TJ Klune/ Ein Green-Creek-Roman Band 1 »Ox, ich verrate dir jetzt ein Geheimnis, okay?« »Klar.« Ich war sehr aufgeregt, denn Geheimnisse verriet man nur Freunden, und vielleicht bedeutete das, dass wir Freunde waren. »Oft haben die, die am leisesten sprechen, am meisten zu sagen. Und, ja, ich glaube, dass wir Freunde sein werden.« TJ Klune liefert einfach immer ab und dieser Autor war der einzige, der mich aus meiner miesen Flaute holen konnte. Emotional, tiefgründig und zum nachdenken ist dieser Auftakt der queeren Romantasy-Reihe und ich bin absolut verliebt. Die nächsten 3 Bände habe ich’s bereits vorbestellt. Ich habe #foundfamily selten in dieser Intensität gelesen und vorallem auch gefühlt. Eine Welt mit Hexen und Wölfen, Magie und Freundschaft und so viel vermittelten Werten, die einem mal wieder bewusst machen, was im Leben wichtig ist. Von mir gibt’s 5/5 ⭐️ und jeder der noch keinen Klune gelesen hat ist’s selber schuld, denn hier verpasst ihr Bücher, die ihr mit nichts vergleichen könnt. Danke ans Teambloggerportal für das Bereitstellen dieses Rezensionsexemplares.
„Oft haben die, die am leisesten sprechen, am meisten zu sagen.“ ♥️ Was eine Geschichte 🫶 dieses Buch hat so viel mit mir gemacht und es war so anders als jede Gestaltwandlergeschichte, die ich je gelesen hatte. T. J. Klune hat die Wolfsrudel so intensiv und familiär dargestellt- und es vor allem damit auf den Punkt gebracht: jeder von uns hat ein Rudel um sich, zu dem er gehört 🫶♥️ Ox und Joe hatten mich von Sekunde 1. Besonders toll fand ich, dass man beide hat aufwachsen sehen. Mit Ox hat er einen Charakter geschaffen, der sehr mit seinen Selbstzweifeln zu kämpfen und es schwer hat, sich selbst zu akzeptieren. Ganz groß war das - und ich habe oft mit ihm weinen müssen. Joe ist ein wahrer Wirbelwind und kämpft so sehr um Ox, dass mir oft das Herz aufgegangen ist. Ich konnte die Handlung absolut nicht voraussehen und das ganze Buch hat so gerissen, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Das Kleinstadtsetting war auch mega - und ich freue mich nun so sehr auf den zweiten Band. Wirklich eine besondere Werwolfsgeschichte, durch die ich ab sofort ganz neue Erwartungen an dieses Genre habe 🫶♥️
Ich liebe es!
[𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘/ℝ𝕖𝕫𝕖𝕟𝕤𝕚𝕠𝕟𝕤𝕖𝕩𝕖𝕞𝕡𝕝𝕒𝕣] 𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Das Lied des Wolfes (Green Creek 1) 𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: TJ Klune 𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Heyne Verlag 𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟 𝕒𝕦𝕗: Deutsch 𝕌𝕖𝕓𝕖𝕣𝕤𝕖𝕥𝕫𝕥 𝕧𝕠𝕟: Michael Pfingstl 𝔸𝕧𝕒𝕚𝕝𝕒𝕓𝕝𝕖 𝕚𝕟 𝔼𝕟𝕘𝕝𝕚𝕤𝕙: Yes 𝔽𝕣𝕒𝕘𝕖: Lest ihr Bücher die ihr auf englisch gelesen habt nochmal, wenn sie auf deutsch erscheinen? 𝔻𝕣𝕖𝕚 (𝕠𝕕𝕖𝕣 𝕞𝕖𝕙𝕣) 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙: Tolle Dynamik - Langsam Erzählt - Tolle Chataktere 𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥: Ox war immer schon anders. Und auch irgendwie einsam. Doch das ändert sich, als die Bennetts nach Green Creek kommen und Ox Leben für immer verändern. 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘: Ich habe die gesamte Reihe ja schon auf Englisch gelesen. Somit war das hier ein Reread. Und ich fand die Übersetzung gelungen. Klar stolpert man über ein zwei Dinge wenn man das Orginal so oft gelesen bzw. gehört hat wie ich. Aber alles in allem fand ich es sehr gut. Die Geschichte an sich wird langsam erzählt und das mag ich ja sehr gerne. ❤️ Die Dynamik zwischen den Charakteren habe ich sehr gefeiert und die zieht sich wirklich super durch das ganze Buch. 😊 Auch die Story an sich ist richtig gut und hat mir Spaß gemacht. Die Liebesgeschichte fand ich auch schön. Allerdings ist es nicht das, was ich am meisten am Buch liebe. 🤭 Was die intimen Szenen angeht: Ich muss die ja sowieso nicht unbedingt haben. Aber sie stören mich ja auch nie massiv (außer es werden mehr Seiten dafür als auf die Story verwendet). Auch in diesem Buch war ich kein Fan, aber es war auch kein riesiges Problem für mich. 😂 Ich mag aber definitiv die Wortgefächte und schönen Momente zwischen allen Chatakteren und die Abwechslung zwischen leichten und schweren Momenten. 𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘? Von mir gibt's eine Leseempfehlung! Aber Vorsicht: Das Buch scheidet die Geister enorm - ich glaube man kann es nur lieben oder hassen. 𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️

4,5☆
🌞 Kleine Spoilerwarnung 🌞 Das Lied des Wolfes' ist jetzt mein viertes Buch von T. J. Klune. Auch in diesem war der found family Aspekt wieder ein großer Teil, aber das Rudel hat nochmal eine andere Dynamik reingebracht. Ich fand's sehr cool, wie unterschiedlich Ox ' Verbindungen zu den verschiedenen Charakteren waren. Für mich haben die Wiederholungen von bestimmten Sätzen auch sehr gut funktioniert. Es hat die Geschichte irgendwie echter wirken lassen, wie Erinnerung, die Ox geprägt haben wiederholt wurden. Ich hatte jedes Mal Tränen in den Augen, wenn erwähnt wurde, dass Ox' Vater ihm gesagt, dass die Leute ihn wie scheiße behandeln würden. Der Vater war glaube ich nach weniger als hundert Seiten weg, aber die Sachen, die er Ox so mitgegeben hat, haben sich durch das ganze Buch gezogen. Ox hat nach den ganzen Jahren noch beim Weinen daran gedacht, dass er wohl doch noch kein Mann war, weil Männer nicht 😭 . Ich hab beim Lesen viele Tränen vergossen✌️🤧. Der Schreibstil des Autors hat sich in diesem Buch auch von den anderen unterschieden. Ein paar Mal hat es mich verwirrt, wenn Erinnerung und die Szenen des Moments mit einander verflochten wurden, aber das hat auch wieder eine sehr starke Nähe zu Ox' Gedanken geschaffen. Die eine Sache, die mir nicht gefallen hat, ist, dass Joe 10 und Ox 16 ist, wenn sie sich kennenlernen. Auch wenn nichts passiert bis Joe 17 ist und der Wolf Aspekt es nochmal zusätzlich verändert musste das für mich nicht sein🙈. Ich bin gespannt auf die nächsten Bände und die Geschichten der anderen Rudelmitglieder:).
Emotional stark, aber streckenweise ermüdend
Emotional stark, aber streckenweise ermüdend 😌📖 Das Lied der Wölfe beginnt mit einer Wucht, die mich tief berührt hat. Besonders die ersten Kapitel haben mich vollkommen abgeholt: Ox' Blick auf die Welt, seine Unsicherheit, sein schrittweises Ankommen im Leben und im Rudel – all das ist feinfühlig, intensiv und wunderschön erzählt. 💔🐺 Mein Herz blutete bei den Worten, die sein Vater für ihn übrig hatte. Wie sich Ox' Selbstbild daraus entwickelte, war herzzerreißend und erschütternd echt. Auch die Liebesgeschichte zwischen Ox und Joe – die langsame Annäherung, das wachsende Vertrauen, das sich behutsam entfaltet – habe ich in jeder Zeile geliebt. 💞 Was mich völlig begeistert hat, war der Schreibstil. 🥰🫶 Noch nie habe ich so etwas gelesen – kraftvoll, poetisch, einzigartig. ✍️✨ Klune schafft es, selbst Alltägliches in Magie zu verwandeln. Seine Sprache hat mich tief bewegt und bleibt unvergesslich. Was für mich jedoch zum Problem wurde, war die Länge. Nicht der Umfang an sich, sondern die vielen Wiederholungen, die sich durch die Handlung zogen. 🔁 Dadurch verlor der Zauber für mich stellenweise an Kraft. Statt mich tiefer hineinzuziehen, begann das Buch zu ziehen – an Tempo und Geduld. 🕰️ Trotzdem: Wer Klunes Erzählstil liebt, wird auch hier viele emotionale Höhepunkte finden. ✨ Für mich bleibt es ein Buch mit großem Herzen – aber nicht ohne Längen. 💗📚
Ich mag die Art wie T.J. Klune Geschichten erzählt und vor allem wie toll er es schafft, den Found Family Trope sowie ganz selbstverständlich queere Charaktere einzubauen 🥹 Auch diese Geschichte war herzerwärmend und mitreißend auf ihre eigene Art. Ich bin zwar kein Fan von Werwölfen, aber es war trotzdem auch so viel mehr. Zwischendurch hatte ich das Gefühl es zieht sich etwas und es gab eine Durststrecke wie ich es nennen würde. Aber man hat die Charaktere super gut kennengelernt und die waren mir auch durchweg total sympathisch, was wieder ein Pluspunkt war. Ich bin total gespannt auf den zweiten Teil mit Gordos Geschichte.
My kind of Romantasy!
Ich hab mich länger vor dem Buch gedrückt. Als angekündigt wurde, dass die Reihe auf Deutsch erscheint, war ich total hyped, aber dann hab ich viele schlechte Kritiken gelesen. Zudem hab ich zwischendurch immer mal wieder Romantasy eine Chance gegeben und jedes Mal wieder festgestellt: Ich kann es nicht. Es ist mir zu viel klischhe, zu viel Schmalz. Ich bin froh, dass ich jetzt endlich den ersten Teil der Green-Creek-Reihe gelesen hab, denn weder konnte ich die Kritik nachvollziehen noch hatte ich wieder den Romantasy-Downer. Das Buch war nicht mein erster Klune, trotzdem war der Schreibstil hier ziemlich anders und besonders. Kurze Sätze. Ereignisse werden schnell und ohne viel Drumrum erzählt, dafür werden (übernatürliche) Emotionen umso detaillierter beleuchtet - aber ohne Schnulzigkeit, sondern einfach tiefgreifend emotional. Alle Beziehungen - nicht nur die des Haupt-Couples - werden richtig intensiv erlebt. Das war für mich wirklich einzigartig und vor allem auch ein Stilmittel, denn es spiegelt so gut Ox als Protagonist sowie das Wölfische wider. Auch werden grenzwertige Verhaltensweisen (im Sinne von besitzergreifend oder auch die etwas untypische Entwicklung von Ox und Joe zum Liebespaar) nicht romantisiert, sondern angesprochen und als Teil des Wölfischen erklärt (nicht entschuldigt). Die Lore bzw. das Magiesystem werden in diesem ersten Teil nur angerissen und lassen noch viel Raum zum Spekulieren und für die nächsten Teile. Ich kann leider nicht ganz volle Punktzahl geben, denn das, was ich anfangs so fesselnd und tiefgehend und euphorisierend fand, hat im letzten Viertel des Buches dann doch etwas überhand genommen und wurde irgendwann repetitiv. Dadurch hat der Lesefluss zum Ende hin bei mir etwas gelitten. Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil und bin froh, eine neue Fantasy-Reihe für mich gefunden zu haben, die zwar eine vordergründige Lovestory hat, aber voll nach meinem Geschmack und so unglaublich intense!
Ein anderer Klune!
Es ist mein erstes Buch mit dem Thema Werwölfe gewesen und ich war doch fasziniert, wie schnell ich ins Thema kam. Das kann Klune unglaublich gut. Das Buch ist aber deutlich anders als die anderen - roher, gewaltig, derber. Aber ich mag es. Ich mag es sehr. Tatsächlich haben mir Ox und Joe gar nicht so zugesagt, aber ich habe das Rudel, die Familie, sehr ins Herz geschlossen. Große Liebe an Rico, Tanner und Chris. Ich bin mir auch sicher, dass ich Das Lied des Rabens besser finden werde, da ich Gordo sympathischer finde. Es hat einige Längen, aber das Ende … wow - das Ende macht es wieder wett.

Und wir heulen mit den Wölfen 🐺
Ein neues Klune Buch, das muss ich natürlich lesen und es hat mir mal wieder sehr gut gefallen. Die ersten 250 Seiten habe ich in einem Rutsch gelesen und förmlich an den Seiten geklebt. Generell hatte die ganze Geschichte eine unglaubliche Sogwirkung, so dass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte. T. J. Klune hat einfach eine ganz besondere Art zu schreiben und Geschichten zu erzählen (was man eventuell an meinen zahlreichen Markierungen erkennen kann). Es war humorvoll, intensiv, emotional und spannend und es war mein erstes Buch über Werwölfe. Damit musste ich erstmal warm werden, aber ich finde, das wird rundum gut umgesetzt. Was mir besonders gut gefallen hat, ist dass man den Protagonisten Ox und die Familie Bennett über viele Jahre begleitet und so wirklich alle richtig gut kennenlernt. Ich hatte beim Lesen das Gefühl ein Teil von allem zu sein, was die Geschichte noch authentischer gemacht hat. Besonders Gordo hat sich direkt in mein Herz geschlichen, weshalb ich unfassbar gespannt auf Band 2 bin, wo es hauptsächlich um ihn gehen wird. Leider zieht sich die Handlung in der zweiten Hälfte etwas, das Interesse habe ich trotzdem nie verloren, aber ich bin der Meinung, man hätte einige Stellen kürzen können. Was mir auch nicht zu 100% zugesagt hat, war der spice. Er war zwar richtig plaziert, aber zu detailliert und ab einem gewissen Punkt leider super unangenehm zu lesen. Ein bisschen subtiler wäre da deutlich besser gewesen. Trotzdem mochte ich Das Lied des Wolfes sehr gerne und ich bin gespannt auf die Fortsetzungen, die in den nächsten Monaten erscheinen werden 💚
Grandioser Reihenauftakt 🤍
Nachdem mich die »The Extraordinaries« Reihe leider nicht überzeugen konnte, ich den Schreibstil von T. J. Klune aber total gerne mag, weil er so völlig anders ist, wollte ich der »Green-Creek« Reihe eine Chance geben… Und ich muss sagen, dass das vermutlich meine liebste Reihe werden wird. In der Reihe rund um Ox bekommen wir das Trope Found Family vom allerfeinsten. Auch wenn es sich bei der Familie Bennett -wer hätte es bei Titel und Cover gedacht- um Werwölfe handelt, haben sie bei mir einen absoluten Twilight Vibe à la Familie Cullen hinterlassen. Die Geschichte baut sich nur sehr sehr langsam auf. Zum Beispiel geschieht besagter Mord im Klappentext erst nach gut einem Drittel des Buches. Vorher nimmt sich der Autor sehr viel Zeit die Charaktere und ihre Geschichte aufzufächern und dem Leser ans Herz zu legen. Und genau das macht die Bücher von T. J. Klune auch so besonders. Die Reihe wird final aus 4 Bänden bestehen und ich zähle die Tage bis ich mit Band 2 starten kann!

Zitat: *Du riecht nach Zuckerstangen, Kiefernzapfen, toll und fantastisch* Dieses Buch ist eine wunderschöne 🥰emotionale 🥹Geschichte über Liebe, Freundschaft und das Finden einer Familie. Es geht um Werwölfe, Gestaltwandler und Magie!! Wir begleiten Ox, der in jungen Jahren vieles durch machen muss. Man erlebt hautnah, wie er durch die Begegnung mit Joe und seinem Wolfsrudel einen Platz findet, an den er wirklich gehört. 🥰🫶🏻 T.J. Klunes Schreibstil ist berührend und gleichzeitig leicht zu lesen. Ich war sofort in der Geschichte gefangen. Die Entwicklung der Protas war toll mitzuerleben. Sie wachsen an ihren Erlebnissen.Man fühlt jede Emotion mit. Von Trauer bis hin zu tiefer Liebe. Das Buch ist spannend und emotional. Hab so viel geheult beim lesen 🥹 Es hat mich bis zum Ende nicht losgelassen. Für mich ein echtes Highlight, das ich jedem nur empfehlen kann. Für mich war es das erste Buch dieses Autors und wird sicher nicht das letzte sein. 5 von 5 ⭐️
Brutal & Spannend.
Es ist mein erstes Buch über das Thema Werwölfe (mag Vampire einfach lieber) und wenn einer diese Sachen gut vermitteln kann, dann ist es Klune. Durch ihn kam ich ja generell zu Fantasy. Das Lied des Wolfes ist überraschend brutal und wer zuvor Mr. Parnassus’ gelesen hat, wird sicherlich verwirrt sein. Ich hatte Aus Sternen und Staub als Vorläufer und wusste somit um die derbere Sprache. Ich muss gestehen: Joe und Ox haben es mir alles andere als leicht gemacht. Zwar sind sie wirklich süß, irgendwie, aber es ist auch durchaus … schwierig. Dafür haben mich Gordo und Mark sehr interessiert (habe Band 2 schon hier) sowie das Team von Gordo, welches mich immer wieder erheitert hat. Bei dem Buch tragen es die Nebencharaktere sehr, worüber ich sehr dankbar bin. 4,5 ☆ da es nicht so hundertprozentig *meins* war. Ich freue mich da mehr auf Gordo - hex hex!
Ich habe so lange gebraucht, dieses Buch fertig zu lesen. Mir hat die Geschichte selbst wirklich gefallen und vor allem der Schreibstil hat mir sehr zugesagt. Allerdings konnte mich das Buch nie so ganz fesseln und in seinen Bann ziehen - kurz gesagt: was ich gelesen habe hat mir gefallen, es viel mir aber leicht das Buch aus der Hand zu legen. Es war sehr langsam. Schon zu langsam für meinen Geschmack. Die Charaktere waren toll und greifbar, Klune hat eine super spürbare Atmosphäre geschaffen, wodurch sich Green Creek wie ein echter Ort angefühlt hat. Ich liebte den Found Family part und wie authentisch dieser Trope umgesetzt wurde. Es war aber einfach alles viel zu lang, zu langsam, repetitiv und leider damit auch irgendwann langweilig. Über den sehr eigenartig gewählten Altersunterschied zwischen Ox und Joe konnte ich hinwegsehen, weil ich Joe in meinem Kopf beim lesen selbst ein paar Jahre älter gemacht habe, ansonsten hätte ich das so einfach nicht lesen können. Mir war bei der Beziehung zwischen den beiden dennoch nicht ganz wohl. Zum einen, weil sie quasi zusammen aufgewachsen sind und Ox in Joe die meiste Zeit sowas wie einen Bruder gesehen hat. Und zum anderen, weil ich kein Fan davon bin wie extrem besitzergreifend und obsessiv die beiden in der Beziehung waren. Klar, kann man das jetzt auf das ganze Wolf-Ding schieben, aber mir persönlich war das trotzdem zu viel. Fazit: Wenn das Buch etwas schneller an Fahrt aufgenommen hätte und die Beziehung zwischen Joe und Ox etwas anders gehandhabt worden wäre (der explizite Spice hätte für mich zum Beispiel gar nicht sein müssen), hätte es mir um Längen besser gefallen. An sich wäre ich auch an die anderen Bände der Reihe interessiert, weil ich finde Klune kann echt toll schreiben, wenn die aber vom Aufbau her so ähnlich sind, wie das hier, werde ich es doch lieber sein lassen.
Puh, nee. Nix für mich
Also ich weiß nicht. Hatte so viel Gutes über dieses Buch gelesen, aber für mich wars dann nix. Ich hatte tatsächlich mehrmals überlegt abzubrechen, mich dann aber doch durchgekämpft. Gefühlt zog sich alles wie Kaugummi, mit den Protagonisten wurde ich auch nicht wirklich warm. Die Liebesgeschichte fand ich völlig unreal und auch nicht wirklich glaubhaft und den Spice hätte ich in diesem Buch auch nicht gebraucht. Nachdem ein Protagonist die Story für 3 Jahre "verließ" passierte gefühlt erstmal kapitellang nix und zog sich dermaßen in die Länge. Mit dem Schreibstil tat ich mich auch unglaublich schwer. Eine ewige Aufzählung von: Ich sagte:, Er sagte:, Sie sagte:,.... Werde die Reihe definitiv nicht weiterverfolgen, dem Autor werde ich jedoch noch eine Chance einräumen
Das Lied des Wolfes rettete mich aus meinem Reading Slump. Zudem war es das erste Buch mit Werwolf Setting für mich und ich wusste nicht so recht was auf mich zukommt. Leider konnte dieses Buch mich nur für kurze Zeit unterhalten. Der Anfang verlief sehr gut und ich freute mich sehr darauf weiter in die Geschichte einzutauchen und die Charaktere kennenzulernen. Viele von ihnen mochte ich auch auf Anhieb. Allerdings fing ich auch an ein paar kritische Dinge zu sehen, die es für mich nach und nach ruiniert haben. Wie zum Beispiel der Age Gap. Joe war ein Kind und Ox ein Teenager als sie sich kennenlernten und quasi füreinander bestimmt waren. Jedenfalls wurde ich dadurch dieses weirde Gefühl nicht los, auch wenn beide im Lauf der Geschichte älter wurden. Letztlich war Joe noch ein Teenager als Ox seine ersten (romantisch/sexuellen) Gefühle für ihn entdeckte und Ox ein junger erwachsener Mann. Idk. Ich wollte dieses Buch wirklich mögen, weil ich so Lust auf eine coole Werwolf Story hatte. Auch von der Atmosphäre her war es toll. Es sollte aber wohl einfach nicht sein. Schade.
Lebenshighlight!
Wow... diese Geschichte hat mich so of gebrochen und wieder zusammengesetzt. Unglaubliche tiefe , herzschmerz, verzwischlung, und Hoffnung. Der schreibstil war ganz anders als ich es je gelesen habe. Dadurch viel Dramatik und wunderschön. Hätte das Buch ab und zu gerne gegen die Wand geschmissen weil es so weh tat aber es war rundum perfekt !
Ein schöner Einstieg in die Reihe. Leider Zwischendurch etwas langatmig und mit sehr expliziten Szenen (lgbtq). Es ist eine ältere Geschichte von TJ Klune und durch die neuen Werke merkt man seine Entwicklung. Dennoch möchte ich diese Reihe unbedingt weiterlesen. Small Town und Found Family kann der Autor einfach 🥰
Mein erster Roman von T.J. Klune
Schon viel über Klunes Bücher gehört und jetzt das erste gelesen. Gewaltige Story, guter Schreibstil, fesselnd. Gestört haben mich die vielen Wiederholungen, stellenweise war die Geschichte echt langatmig. 100-150 Seiten weniger hätten es auch getan. Alles in allem aber ein gelungener Roman!
Ein Green-Creek-Roman Wow – was für ein Buch! 🐺 „Das Lied des Wolfes“ hat mich von der ersten Seite an gefesselt. T.J. Klune schreibt unglaublich detailliert und atmosphärisch, sodass man das Gefühl hat, mitten in Green Creek zu stehen – zwischen den Wölfen, der Magie und den tiefen Gefühlen. Die Charaktere sind liebenswert, komplex und echt, ihre Beziehungen entwickeln sich mit einer Intensität, die unter die Haut geht. Besonders die Verbindung von Familie, Loyalität und Selbstfindung hat mich berührt. Ein Roman, der nicht nur Fantasy ist, sondern auch über Liebe, Vertrauen und das Anderssein spricht. 💚 Ich kann dieses Buch wirklich wärmstens empfehlen – emotional, spannend und wunderschön geschrieben.
„Manchmal ging ich im Wald spazieren. Im Wald waren die Dinge klarer. Die Bäume wiegten sich in der Brise, und die Vögel erzählten mir Geschichten. Sie urteilten nicht über mich.“ Worum geht es? Ox ist zwölf Jahre alt, als er und seine Mutter von seinem Vater verlassen werden. Er schlägt sich durch, so gut er kann, obwohl er sich dumm und wertlos fühlt. Bis er sechzehn wird und die Familie Bennett nach Green Creek zieht. Sie und besonders Joe zeigen ihm, wie lebensfroh und schön das Leben, die Familie, das Rudel sein kann. Denn die Bennetts sind Werwölfe und bringen Magie und Abenteuer mit sich - bis Ox dreiundzwanzig wird und der Tod nach Green Creek kommt. Wie hat es mir gefallen? Als großer Klune-Fan hatte ich natürlich große Erwartungen an dieses Buch, obwohl mir klar war, dass „Das Lies des Wolfes“ ein früheres Werk des Autors ist. Die Geschichte ist dann tatsächlich sehr anders, als die zuvor erschienenen Bücher. Das Buch ist deutlich blutiger und brutaler, als man es von Klunes Büchern sonst gewohnt ist. Wenn man sich damit angefreundet hat, überzeugt es wieder mit dem typisch schönen Schreibstil, bei dem man das Buch einfach nicht wieder weglegen möchte. Inhaltlich glaube ich, dass man die Geschichte von Ox und Joe nicht lesen kann, ohne selber ein Teil des Bennett-Rudels werden zu wollen und das Lied der Wölfe in seiner eigenen Seele zu hören. Das Buch ist einfach herzzerreißend schön. So sehr ich mich jetzt auf „Das Lied des Raben“ und die Geschichte von Gordo und Mark freue, bin ich eigentlich noch nicht bereit, Ox und Joe gehen zu lassen. Und ist das nicht eigentlich das größte Kompliment für ein Buch?

Description
Enthaltene Tropes: Queer Romance, Fated (Soul-)Mates, Found Family
Spice-Level: 3 von 5
Book Information
Author Description
Im Alter von sechs Jahren griff T. J. Klune zu Stift und Papier und schrieb eine mitreißende Fanfiction zum Videospiel »Super Metroid«. Zu seinem Verdruss meldete sich die Videospiel-Firma nie zu seiner verbesserten Variante der Handlung zurück. Doch die Begeisterung für Geschichten hat T. J. Klune auch über dreißig Jahre nach seinem ersten Versuch nicht verlassen. Nachdem er einige Zeit als Schadensregulierer bei einer Versicherung gearbeitet hat, widmet er sich inzwischen ganz dem Schreiben. Für die herausragende Darstellung queerer Figuren in seinen Romanen wurde er mit dem Lambda Literary Award ausgezeichnet. Mit seinem Roman »Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte« gelang T. J. Klune der Durchbruch als international gefeierter Bestsellerautor.
Posts
Oh mein Gott...
Hallo zusammen 😊, Wieder ein T.J. Klune Buch,dieses Mal eine Buchreihe der erste Band ,,Das Lied des Wolfes". Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt, mann fliegt nur so durch die Seiten und will immer mehr, mehr, mehr.Der Schreibstiel ist wie immer wunderschön und flüssig. Ich fand den Teil schön wo die Gefühle in Farben beschrieben wurden, auch die Familie Bennett ist mir sehr ans Herz gewachsen. Die Kämpfe sind echt heftig und ich musste mich erstmal wieder sammeln. Am Ende war es etwas zäh, da Ox und Joe nicht zusammen waren, das war echt ätzend. Die Spice Szenen waren auch sehr gut umgesetzt und es wurde auch ganz schön heiß 🔥 🔥 . Am Ende gab es noch eine Bonusgeschichte. Bin auf Band 2 gespannt wie es mit Gordo und Mark weitergeht. Bis bald 🤗

Ich wollte nur reinlesen – und plötzlich war ich Teil des Rudels
Ich bin ehrlich gesagt mit ziemlich gemischten Gefühlen an dieses Buch herangegangen. Die Idee und der Klappentext haben mich sofort angesprochen – Werwölfe, Hexen, etwas Mystisches. Genau mein Ding. Gleichzeitig hat mich als kleines Konsumopfer die Aufmachung etwas stutzig gemacht. Dass diese Reihe nur als Taschenbuch erschienen ist, hat mich kurz zweifeln lassen, wie sehr der Verlag selbst an den Erfolg glaubt. Gerade wenn man sieht, in welch prachtvoller Deluxausgabe die Parnassus-Reihe von T. J. Klune veröffentlicht wurde. Trotzdem, mich hat diese Reihe so überzeugt, dass ich dachte: Ich probiere es einfach. Und ganz ehrlich? Ich bin richtig froh, dass ich es getan habe. Denn dieses Buch hat mich wirklich überrascht. „Das Lied des Wolfes“ ist ganz anders als die beiden Parnassus-Bände. Es ist wesentlich erwachsener, düsterer, ernster – stellenweise auch brutaler und ja, auch ein Stück (explizit) spicy . Aber gleichzeitig steckt in dieser Geschichte so viel Herz, so viel Wärme. Liebe, Freundschaft und dieses starke Gefühl von Zusammenhalt ziehen sich durch das ganze Buch. Ich möchte gar nicht zu viel zum Inhalt verraten, weil ich wirklich finde, dass dieses Buch entdeckt werden sollte. Wer sich auf Fantasy mit Werwölfen und Hexenmagie einlassen kann, bekommt hier eine unglaublich schöne queere Liebesgeschichte. Gerade dieser animalische Teil der Werwölfe gibt der Beziehung zwischen den Figuren noch einmal eine ganz besondere Intensität. Nähe fühlt sich hier einfach anders an – körperlicher, instinktiver, ehrlicher. Und das gilt nicht nur für die Liebesgeschichte, sondern auch für die Bindungen innerhalb des Rudels: Freundschaft, Familie, Vertrauen. Perfekt ist das Buch nicht. Gerade am Anfang, wo die Geschichte sehr schnell voranschreitet, hatte ich kurz Schwierigkeiten, richtig in den Schreibstil hineinzufinden. Und an ein paar Stellen gibt es kleine Längen. Aber ganz ehrlich: Das konnte ich dem Buch leicht verzeihen. Denn am Ende saß ich da, völlig in dieser Welt drin, und will einfach nur wissen, wie es weitergeht – mit Joe und Ox, aber auch mit den anderen aus dem Rudel. Diese Figuren haben sich für mich irgendwie echt angefühlt, und genau deshalb lässt mich ihre Geschichte jetzt auch nicht mehr los. Freue mich auf “Das Lied des Raben”. Für mich ist dieses Buch vielleicht nicht perfekt – aber es ist definitiv eines, das man im Herzen behält. Und eines, das es absolut verdient hat, entdeckt zu werden.
Hurra! 🥳Ein "neuer" T.J. Klune (zumindest in der deutschen Übersetzung) und es war wieder mal ein großes Lesevergnügen!Obwohl man die Geschichte durchaus etwas hätte raffen können, weil es stellenweise für meinen Geschmack ein paar Wiederholungen zu viel gab und die Handlung zwischendrin ein bisschen ins Stocken geriet, war es trotzdem wiedermal eine richtig schöne, Klune-typische Geschichte über Liebe, Familie, Freundschaft, Erwachsenwerden und dem Kampf von Gut gegen Böse. Und Werwölfe! Ich mag Werwölfe! Somit bin ich eh schon zufrieden😆 Es kommt zwar nicht ganz an "Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte" ran, aber auch hier gibt es tolle Charaktere, die einem schnell ans Herz wachsen. Noch dreimal Vollmond, dann kommt Band zwei raus🌝🐺
Ich kann nur immer wieder betonen wie großartig dieser Autor ist. Ich lese eigentlich keine Liebesgeschichten und schon mal garnicht Romantasy aber dieser Autor hat mir gezeigt das ich nur keine Heterosexuellen Liebesgeschichten mag. Egal welches Buch ich von ihn lese sie sind immer toll. Er ist der erste und wahrscheinlich einzige der mich jemals dazu bringen würde romantasy zu lesen und dann auch noch eine Reihe...
Queer, magisch und voller Liebe🙌
Oxnard Matheson & Joe Bennett forever❣️ Klunes Buch hat es (wie vermutet) wieder geschafft: mich mitten ins Herz getroffen. Es liegt so viel Gefühl in den Charakteren - jeder ist greifbar, individuell und liebenswert ( ich spreche nicht über dich, Richard! ). In jedem Green-Creek-Roman geht es um ein anderes Pärchen. Band 1 bildet die Grundlage, denn Ox half mir dabei die Bennetts und ihr magisches Geheimnis Stück für Stück zu enthüllen. Ich habe Ox zwischen den Seiten aufwachsen sehen, seine Entwicklung mitbekommen und gelitten, als ihm Menschen genommen worden. Aber auch die Liebe (in jeglicher Form) nahm so viel Raum ein, dass man glatt selbst Teil der Familie würde. Man ist hautnah dabei und verliert sich in der Geschichte. Genau so muss ein Klune - Roman sein. 🌟
Es gibt zumindest in meiner Welt keinen Autor, der es besser schafft Charaktere zu erschaffen und durch sie Werte zu vermitteln wie T.J. Klune. Die Storys sind immer tiefgründig und kommen mit dieser ganz besonderen Atmosphäre um die Ecke. Kurz gesagt ich war bereit für die neue Reihe und ich hatte Lust. Und es ist ein Wolf drauf und Bücher mit Wölfen drauf, sind doch meistens eh gut. Als ich gleich zu Beginn „Ox“ und seine Geschichte, kennengelernt dürfte, war auch schnell klar, dass dies wieder in die richtige Richtung geht. Für mich stach er klar aus der Vielzahl an Charakteren raus, mit dem Rest des Rudels wollte es irgendwie nicht so funken. Mit einem guten Start ging es für mich rein in die Story nur um dann irgendwann feststellen zu müssen das es dieses Mal nicht so passt zwischen uns. Ich weiß gar nicht ganz genau warum. Vielleicht ein einer Szene am Anfang, bei der ich doch sehr schmunzeln wurde und die mir im Verlauf nicht mehr aus dem Kopf ging. Wobei es in den Büchern ja eigentlich immer ein wenig Wilder zugeht. Ich weiß es nicht, jedenfalls zog sich die Story für mich extrem und packen konnte sie mich dann eigentlich nicht mehr. Dementsprechend hatte ich so meine Probleme dem ganzen zu folgen. Erzählt wurde das ganze wie immer richtig gut und auch atmosphärisch. Da kann man wirklich nicht meckern. Aus der Hinsicht war also alles gegeben, dass es wieder ein richtiges Buch sein sollte. Seis drum, es ist wie es ist. Ich kann verstehen, wenn die Geschichte viele wieder in seinen Bann zieht, bzw. ich hoffe es doch sehr. Aber für mich wars diesmal nichts.

Werwölfe, ich liebe Werwölfe … aber ..
Oxnard Matheson lebt mit seiner Mutter in Green Creek. Eines Tages zieht ins Haus am Ende des Weges die Familie Bennett. Das ändert alles. Die Werwölfe sind in der Stadt. Mein erster T.J. Klune Roman. Ich habe mich gefreut, aber leider hat es mir nicht so gefallen. Die Geschichte an sich war einerseits interessant und andererseits haben mich mehrere Dinge unsagbar genervt. Zur Geschichte: Es ist ein Gemisch aus Coming of Age und paranormalen Wesen. Das Grundgerüst ist da ganz gut gelungen, aber der Plottwist ganz am Ende war für mich ein kleines bisschen unnötig, vor allem weil er für mich ein Logikloch enthält. Spannung ist durch den sehr speziellen Erzählstil für mich nicht greifbar gewesen. Zumindest die Protagonisten und manche Nebenfiguren wurden glaubhaft und sympathisch gestaltet. Die Antagonisten handeln wie wie schon oben angedeutet nicht unbedingt logisch. Zum Schreibstil: „Ich sagte“ - „er sagte“ - „sie sagte“ - sie sagten“ … diese Art Begleitsatz wird so überstrapaziert, dass ich mich frage, warum so etwas nicht im Lektorat auffällt. Auch Aufzählungen verbunden mit dem Wort „und“ kommen alle paar Seiten vor. Zum Beispiel: „Sie sagten: „Sohn“ und „Bruder“ und „Liebe“ und „Rudel“… “ Wenn Ox wiederholt, wie jemand im der Vergangenheit über ihn gesprochen hat, wurden die Absätze kurzerhand mit Copy Paste eingefügt. Vermutlich soll das darstellen, dass Ox diese fremde Meinung zu seiner eigenen gemacht hat, aber beim 3. oder 4. Mal fand ich es ermüdend. Alles in allem wollte ich das Buch mehrmals abbrechen, habe mich aber dann doch durchgekämpft. Ich hoffe gerade, dass der Schreibstil nicht repräsentativ für alle Bücher von T.J. Klune ist.
Schwierig
Der Einstieg in die Geschichte viel mir wirklich schwer, was vor allem einen Grund hatte: Die Liebesgeschichte, die hier direkt auf den ersten Seiten schon angedeutet wird–zwischen einem zehnjährigen und einem sechzehnjährigen. Ich war zu Beginn wirklich schockiert, wie das Buch bei einer Autorengröße wie T. J. Klune durch so viele verschiedene Hände gehen konnte und niemand mal auf die Idee kam, diesen Fakt zu hinterfragen und kritisch anzumerken, dass das vielleicht nicht die beste Ausgangslage ist? Dieser Altersunterschied hat dafür gesorgt, dass ich die erste Hälfte wirklich mit einem verdammt großen Beigeschmack gelesen habe. Denn auch jetzt, nachdem ich das Buch beendet habe, sehe ich keinen wirklichen Grund, warum man den heftigen Altersunterschied zwischen einem Kind und einem Teenager nicht hätte kleiner machen können? Warum die spätere Beziehung hier überhaupt schon angedeutet werden musste, ist mir noch unerklärlicher. Am komischsten fand ich aber, dass diese Anziehung in der Hinsicht in den ersten Jahren einseitig war und tatsächlich nur von dem Kind ausging. Als ob ein 10/11/12 jähriger nichts anderes im Kopf hat, dieses Wolfsding hin oder her. Denn der zehnjährige (Joe) ist ein Werwolf und hat den sechzehnjährigen (Ox) nach seiner ersten Begegnung für sich beansprucht. Das war für mich sehr befremdlich und da direkt klar war, was da später noch kommen wird, habe ich automatisch jede Begegnung, jede Interaktion und jede Berührung zwischen den beiden kritisch hinterfragt. Auch wenn hier noch überhaupt gar nichts sexuelles im Spiel war und der Autor das so neutral wie möglich beschrieben hat bzw. eigentlich überhaupt nicht darauf eingegangen ist und sehr vorsichtig war. So waren die ersten 50 % der Story dann aber trotzdem ziemlich unangenehmen. Warum dann doch die 3,5 Sterne fragt man sich? Weil es dann viel besser wurde. Meine Gebete wurden erhöht und es ist nichts sexuelles zwischen den beiden passiert, bevor sie nicht wirklich erwachsen waren (20 und 26 schätze ich) Auch wenn sie tatsächlich mehr oder weniger schon mit 17 und 23 zusammengekommen sind, was ich wieder absolut schwierig finde. In der zweiten Hälfte gibt es sehr viel Drama, es ist spannend und auch sehr emotional und gefühlvoll, was mir gut gefallen hat. Besonders der Schreibstil war wirklich einnehmend, sodass ich das Buch dann am Ende tatsächlich in einem Rutsch durchgelesen habe. Zwischendurch hat die Handlung nicht so viel Sinn gemacht und vieles wirkt gestellt und künstlich für eine spannendere Handlung erzeugt, trotzdem war ich echt gefesselt von der Geschichte und wollte unbedingt wissen, wie es mit den Charakteren weitergeht. Toll war die Vielschichtigkeit der Charaktere, die casual queerness, der eingearbeitete Found-Family Trope und wie eng das Band zwischen ihnen allen wirklich war. Der Fantasyaspekt mit Werwölfen und Hexen war interessant und gut umgesetzt. Auch das Ende mochte ich obwohl ich im Allgemeinen immer noch gemischte Gefühle habe. Ich hätte mir gewünscht, der Altersunterschied wäre nicht so groß oder die Hauptprotagonisten hätten sich später kennengelernt. Trotzdem hat das Buch mir im Grunde tatsächlich halbwegs gefallen, da der Autor die Beziehung wirklich erst in die sexuelle Richtung gelenkt hat, als die Protagonisten alt genug waren und an das Thema sehr vorsichtig heran gegangen ist und es drumherum viel gab, was mir gefallen hat. Wäre der Altersunterschied ein anderer, hätte ich die Geschichte warscheinlich deutlich besser bewertet. Ob ich die Reihe fortzusetze, weiß ich aber noch nicht.
Großer Auftakt einer neuen Saga
„Das Lied des Wolfes“ von T.J Klune ist Band 1 seiner neusten Reihe „Green Creek“ und das Cover dazu finde ich sehr schön und passend zur Geschichte. Ich habe schon viele Romane des Autors gelesen und auch hier ist sein Schreibstil wieder packend und poetisch. In den ersten Kapitel lernen wir die Protagonisten kennen und ich wusste noch nicht genau wohin die Reise denn führen wird, aber mit jeder weiteren Seite wurde es spannender und intensiver. „Das Lied des Wolfes“ ist definitiv keine leichte Kost, denn es geht um Verlust, Tod und Werwölfe 🐺 Die Story rund um Ox und die Bennett Familie hat mich zutiefst bewegt, aber an einigen Stellen auch verstört, man fiebert und hofft mit und dann blutet einem das Herz. Der neue Roman von T.J Klune ist der große Auftakt zur queeren Romantasy Saga des Autors und wir haben schon jetzt einige Charaktere kennengelernt um die es wohl in den nächsten Teilen gehen wird. Ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht und kann „Das Lied des Wolfes“ absolut empfehlen, aber nicht für zartbesaitete Leser.
Das war leider nicht meine Geschichte
Ich bin leider eher etwas enttäuscht von dem Buch. Vielleicht hatte ich aber auch einfach zu hohe Erwartungen. Ich wurde mit Ox, der Hauptfigur, bis zuletzt nicht wirklich warm. Seine Gedanken haben sich immer wieder um die selben Sachen gedreht und er und Joe konnten mich emotional leider überhaupt nicht überzeugen. Insgesamt fand ich, dass die Handlung nur sehr langsam vorran ging und zu wenig passiert ist. Wenn es aber Action gab dann war diese ganz schön brutal und dann musste ich unbedingt wissen wie es weitergeht. Die ganze Familie die im Mittelpunkt steht und auch die Magie haben mir sehr gut gefallen, weshalb ich die Reihe auch weiter verfolgen werde. Vielleicht kann es mich mehr begeistern wenn der Fokus auf anderen Charakteren liegt.
Ich liebe Klune. Aber das hier hat mich sehr enttäuscht
Diese Rezension fällt mir unheimlich schwer, da ich ein kleiner Klune-Fanboy bin. Acht Klune Bücher, davon sechs, die für mich eine 10/10 waren. Einer meiner Lieblingsautoren. Aber das neunte Buch, welches jetzt erschienen ist, hat mir leider nicht wirklich gefallen. Dabei ist die Geschichte über Ox und dem Rudel Werwölfe ganz interessant und bietet im ersten Drittel auch wirklich gute Momente, besonders wenn wir zum im Klappentext beschriebenen Mord kommen. Auch hat Klune wieder einen wunderbaren Schreibstil und hat interessante Charaktere erschaffen. Aber leider zieht sich das Buch, ist viel zu ausschweifend geschrieben und dadurch wiederholend. Auch hat mir die Entwicklung macher Charaktere nicht gefallen, weil es in eine völlig falsche Richtung ging, fast schon toxisch. Und was zur Hölle sollten bitte diese Porno-Szene? Das war kein Spice, das war ein Porno. Punkt. Eine Szene sogar noch so elendig lang. Für die Zielgruppe absolut unpassend. Ehrlich? Ich liebe die Bücher von Klune, aber das hier hat mir trotz guter Dinge im Kern nicht sonderlich viel Spaß gemacht. Es war für mich kein Desaster, aber ob ich Teil 2-4 lesen werde, glaube ich eher nicht.

Kiefernzapfen, Zuckerstangen, toll und fantastisch
Der Auftakt der Green Creek Reihe. So viel Emotionen, so zauberhafte Charaktere und eine wundervolle Geschichte. Ich kann gar nicht mehr sagen, wie oft ich Tränen in den Augen hatte. Vor Rührung und auch vor Trauer. Der Autor lässt uns als Leser ganz nah ran und schafft es mit seinem Schreibstil, dass ich mich als Teil dieser besonderen Familie gefühlt habe. Ja, es geht um Gestaltwandler, um Werwölfe, aber ganz anders als man erst vermuten würde. Denn eigentlich geht es um Familie, um Zugehörigkeit, um Freunde, um Vertrauen, um Achtung voreinander und Diversität. Eine eindeutige Leseempfehlung. Ich freu mich auf den nächsten Band.

Eine bewegende, manchmal unbequeme, aber letztlich starke Geschichte – mit kleinen Kratzern im Pelz.
Wer schon einmal ein Buch von T. J. Klune gelesen hat, weiß: Bei ihm bekommt man keine leichte Kost – zumindest emotional nicht. Seine Geschichten sind tiefgründig, oft schräg, manchmal etwas überzeichnet, aber immer mit einem Herzschlag für Themen wie Zugehörigkeit, Liebe und Identität. „Das Lied des Wolfes“ reiht sich da nahtlos ein – allerdings nicht ohne ein paar Stolpersteine, über die man als Leser zuerst hinwegkrabbeln muss, bevor man endlich laufen darf. Geduld ist eine Tugend. Und man braucht davon einiges, um sich durch die erste Hälfte dieses Romans zu arbeiten. Die Geschichte nimmt sich viel Zeit, um warm zu werden – und damit meine ich nicht nur das Kennenlernen der Figuren oder den Aufbau der Welt, sondern gefühlt jede einzelne Interaktion im kleinen Örtchen Green Creek. Klune setzt auf Atmosphäre, auf das stille Brodeln unter der Oberfläche, und ja, das ist irgendwo auch seine Stärke – aber irgendwann fragt man sich dann doch, ob denn noch was passiert, bevor man ein graues Haar mehr hat. Spoiler: Es passiert. Aber eben erst ab etwa der Hälfte. Oxnard Matheson – kurz Ox – ist ein ganz eigener Charakter. In den ersten Kapiteln erinnert er so stark an Forrest Gump, dass man fast darauf wartet, dass er ein paar Pralinen anbietet. Er wirkt naiv, langsam in der Auffassung, zurückhaltend – einfach anders. Und genau das macht ihn aus. Denn Klune traut sich, einen Helden zu zeichnen, der nicht mit scharfem Witz oder intellektueller Überlegenheit glänzt, sondern mit Loyalität, Gefühl und innerer Stärke. Und wie er sich entwickelt! Von einem verunsicherten Jungen zu einem tragenden Fels für eine ganze Gemeinschaft – Ox wächst über sich hinaus, und das ist zweifellos einer der bewegendsten Aspekte des Buches. Dann wäre da noch Joe. Ein Charakter, der weitaus mehr Fragen aufwirft als Antworten gibt. Als Zehnjähriger wirkt er traumatisiert, verletzlich, ja fast zerbrechlich. Seine Beziehung zu Ox beginnt in dieser Phase – und genau da wird es heikel. Denn schnell wird deutlich, dass sich aus dieser Verbindung mehr entwickeln soll als eine platonische Freundschaft. Joe gibt Ox seinen Wolf – ein symbolischer Akt, der laut Werwolf-Kodex ausdrückt: „Ich liebe dich.“ Ox ist zu dem Zeitpunkt 16. Joe 10. Unbehagen? Definitiv. Auch wenn Klune sich bemüht, diese Beziehung sehr behutsam zu erzählen und die romantische Entwicklung erst Jahre später wirklich aufzunehmen, bleibt der Beigeschmack bestehen. Und als Erwachsener? Da wird Joe nicht unbedingt einfacher. Seine Liebe zu Ox schlägt gerne mal in Besitzdenken um, was nicht nur problematisch, sondern auch unnötig anstrengend ist. Er will führen, kontrollieren, bestimmen – auch Ox. Was schade ist, denn in den ruhigen Momenten blitzt auch bei Joe eine tiefere Verletzlichkeit auf, die man sich häufiger gewünscht hätte. Was „Das Lied des Wolfes“ jedoch mit Bravour schafft, ist die emotionale Tiefe in Bezug auf Familie und Zugehörigkeit. Klune dekonstruiert das klassische Familienbild und zeigt, dass wahre Bindung nichts mit Blutsverwandtschaft zu tun haben muss. Die Werwolf-Dynamiken im Buch sind ein schönes Gleichnis für Wahlfamilien – Menschen und Wölfe, die sich gegenseitig tragen, beschützen und lieben, weil sie es wollen, nicht weil sie müssen. Und das trifft mitten ins Herz. „Das Lied des Wolfes“ ist ein langsamer, manchmal fast zu behutsamer Roman, der aber mit einem unglaublichen emotionalen Nachhall endet. Wer sich durch das erste Drittel durchbeißt, wird mit starken Charakterentwicklungen, einer tiefen Familiengeschichte und Klunes unverwechselbarem Stil belohnt. Die Liebesgeschichte zwischen Ox und Joe mag nicht für jeden funktionieren – und die Frage nach dem Timing dieser Beziehung bleibt berechtigt kritisch – doch der Rest des Romans glänzt durch seine Botschaft: Familie ist, wo du angenommen wirst. Egal, ob du Zähne hast oder nicht.
Richtig geile Story
Also das ist das erste Buch was ich von dem Autor lese. Bzw habe ich es gehört. Ich frage mich, schreibt er immer so?! Also wenn ja finde ich das mega geil. Ist mal was völlig anderes. Also für mich. Bin sehr gespannt wie es weiter geht mit Ox und Joe. Also für Werwolf-Fans ein Lesemuss!
HIGHLIGHT! Die Geschichte hat mich geerdet, mich wohlfühlen lassen & mir gleichzeitig unvorstellbare Dinge angetan . Ich wurde gebrochen, geheilt und Stück für Stück wieder zusammen gesetzt. Meine Emotionen sind Achterbahn gefahren. Freude. Wut. Trauer. Verlust. Familie, Liebe, Zusammenhalt und Vertrauen, das macht diese wundervolle Geschichte aus. Found Family Trope at it’s best. Einfach eine wundervolle Geschichte die ich von Anfang bis Ende geliebt habe.

Das war leider nicht meins..
Da das bereits mein viertes gelesenes Buch des Autors war, habe ich mich wie immer bisher auf eine besondere Geschichte gefreut. Leider hat das Buch meine Erwartungen nicht so richtig erfüllen können. Die Geschichte war zwar besonders und hatte auch ihre eigenen Weisheiten und Tiefe. Der Schreibstil hat mir auch wie immer gut gefallen. Dennoch war für mein Empfinden etwas anders. Es hat mich nicht so richtig gepackt, ich habe einfach nicht gefühlt. Dazu kam, dass die Liebesgeschiche aufgrund der großen Age Gap zu Beginn für mich eher befremdlich war, als dass ich mitgefiebert hätte. Dadurch bin ich leider auch mit Joe nicht wirklich warm geworden. Insgesamt hat mir die Familienthematik und die Entwicklung von Ox im Verlauf der Zeit richtig gut gefallen. Auch, dass in diesem Buch einige Kämpfe und Rivalitäten im Vordergrund standen, hat neue Spannung reingebracht. Dennoch bin ich abschließend fein damit, dass Band 1 trotz Folgebänden einen in sich schlüssigen Abschluss hat. Somit kann ich die Reihe für mich abhaken und mich wieder auf die anderen Bücher von T.J. Klune konzentrieren.

Werbung/Rezensionsexemplar Welches Buch hat euch zuletzt aus einer Leseflaute befreit? Das Lied des Wolfes/ TJ Klune/ Ein Green-Creek-Roman Band 1 »Ox, ich verrate dir jetzt ein Geheimnis, okay?« »Klar.« Ich war sehr aufgeregt, denn Geheimnisse verriet man nur Freunden, und vielleicht bedeutete das, dass wir Freunde waren. »Oft haben die, die am leisesten sprechen, am meisten zu sagen. Und, ja, ich glaube, dass wir Freunde sein werden.« TJ Klune liefert einfach immer ab und dieser Autor war der einzige, der mich aus meiner miesen Flaute holen konnte. Emotional, tiefgründig und zum nachdenken ist dieser Auftakt der queeren Romantasy-Reihe und ich bin absolut verliebt. Die nächsten 3 Bände habe ich’s bereits vorbestellt. Ich habe #foundfamily selten in dieser Intensität gelesen und vorallem auch gefühlt. Eine Welt mit Hexen und Wölfen, Magie und Freundschaft und so viel vermittelten Werten, die einem mal wieder bewusst machen, was im Leben wichtig ist. Von mir gibt’s 5/5 ⭐️ und jeder der noch keinen Klune gelesen hat ist’s selber schuld, denn hier verpasst ihr Bücher, die ihr mit nichts vergleichen könnt. Danke ans Teambloggerportal für das Bereitstellen dieses Rezensionsexemplares.
„Oft haben die, die am leisesten sprechen, am meisten zu sagen.“ ♥️ Was eine Geschichte 🫶 dieses Buch hat so viel mit mir gemacht und es war so anders als jede Gestaltwandlergeschichte, die ich je gelesen hatte. T. J. Klune hat die Wolfsrudel so intensiv und familiär dargestellt- und es vor allem damit auf den Punkt gebracht: jeder von uns hat ein Rudel um sich, zu dem er gehört 🫶♥️ Ox und Joe hatten mich von Sekunde 1. Besonders toll fand ich, dass man beide hat aufwachsen sehen. Mit Ox hat er einen Charakter geschaffen, der sehr mit seinen Selbstzweifeln zu kämpfen und es schwer hat, sich selbst zu akzeptieren. Ganz groß war das - und ich habe oft mit ihm weinen müssen. Joe ist ein wahrer Wirbelwind und kämpft so sehr um Ox, dass mir oft das Herz aufgegangen ist. Ich konnte die Handlung absolut nicht voraussehen und das ganze Buch hat so gerissen, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Das Kleinstadtsetting war auch mega - und ich freue mich nun so sehr auf den zweiten Band. Wirklich eine besondere Werwolfsgeschichte, durch die ich ab sofort ganz neue Erwartungen an dieses Genre habe 🫶♥️
Ich liebe es!
[𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘/ℝ𝕖𝕫𝕖𝕟𝕤𝕚𝕠𝕟𝕤𝕖𝕩𝕖𝕞𝕡𝕝𝕒𝕣] 𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Das Lied des Wolfes (Green Creek 1) 𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: TJ Klune 𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Heyne Verlag 𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟 𝕒𝕦𝕗: Deutsch 𝕌𝕖𝕓𝕖𝕣𝕤𝕖𝕥𝕫𝕥 𝕧𝕠𝕟: Michael Pfingstl 𝔸𝕧𝕒𝕚𝕝𝕒𝕓𝕝𝕖 𝕚𝕟 𝔼𝕟𝕘𝕝𝕚𝕤𝕙: Yes 𝔽𝕣𝕒𝕘𝕖: Lest ihr Bücher die ihr auf englisch gelesen habt nochmal, wenn sie auf deutsch erscheinen? 𝔻𝕣𝕖𝕚 (𝕠𝕕𝕖𝕣 𝕞𝕖𝕙𝕣) 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙: Tolle Dynamik - Langsam Erzählt - Tolle Chataktere 𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥: Ox war immer schon anders. Und auch irgendwie einsam. Doch das ändert sich, als die Bennetts nach Green Creek kommen und Ox Leben für immer verändern. 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘: Ich habe die gesamte Reihe ja schon auf Englisch gelesen. Somit war das hier ein Reread. Und ich fand die Übersetzung gelungen. Klar stolpert man über ein zwei Dinge wenn man das Orginal so oft gelesen bzw. gehört hat wie ich. Aber alles in allem fand ich es sehr gut. Die Geschichte an sich wird langsam erzählt und das mag ich ja sehr gerne. ❤️ Die Dynamik zwischen den Charakteren habe ich sehr gefeiert und die zieht sich wirklich super durch das ganze Buch. 😊 Auch die Story an sich ist richtig gut und hat mir Spaß gemacht. Die Liebesgeschichte fand ich auch schön. Allerdings ist es nicht das, was ich am meisten am Buch liebe. 🤭 Was die intimen Szenen angeht: Ich muss die ja sowieso nicht unbedingt haben. Aber sie stören mich ja auch nie massiv (außer es werden mehr Seiten dafür als auf die Story verwendet). Auch in diesem Buch war ich kein Fan, aber es war auch kein riesiges Problem für mich. 😂 Ich mag aber definitiv die Wortgefächte und schönen Momente zwischen allen Chatakteren und die Abwechslung zwischen leichten und schweren Momenten. 𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘? Von mir gibt's eine Leseempfehlung! Aber Vorsicht: Das Buch scheidet die Geister enorm - ich glaube man kann es nur lieben oder hassen. 𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️

4,5☆
🌞 Kleine Spoilerwarnung 🌞 Das Lied des Wolfes' ist jetzt mein viertes Buch von T. J. Klune. Auch in diesem war der found family Aspekt wieder ein großer Teil, aber das Rudel hat nochmal eine andere Dynamik reingebracht. Ich fand's sehr cool, wie unterschiedlich Ox ' Verbindungen zu den verschiedenen Charakteren waren. Für mich haben die Wiederholungen von bestimmten Sätzen auch sehr gut funktioniert. Es hat die Geschichte irgendwie echter wirken lassen, wie Erinnerung, die Ox geprägt haben wiederholt wurden. Ich hatte jedes Mal Tränen in den Augen, wenn erwähnt wurde, dass Ox' Vater ihm gesagt, dass die Leute ihn wie scheiße behandeln würden. Der Vater war glaube ich nach weniger als hundert Seiten weg, aber die Sachen, die er Ox so mitgegeben hat, haben sich durch das ganze Buch gezogen. Ox hat nach den ganzen Jahren noch beim Weinen daran gedacht, dass er wohl doch noch kein Mann war, weil Männer nicht 😭 . Ich hab beim Lesen viele Tränen vergossen✌️🤧. Der Schreibstil des Autors hat sich in diesem Buch auch von den anderen unterschieden. Ein paar Mal hat es mich verwirrt, wenn Erinnerung und die Szenen des Moments mit einander verflochten wurden, aber das hat auch wieder eine sehr starke Nähe zu Ox' Gedanken geschaffen. Die eine Sache, die mir nicht gefallen hat, ist, dass Joe 10 und Ox 16 ist, wenn sie sich kennenlernen. Auch wenn nichts passiert bis Joe 17 ist und der Wolf Aspekt es nochmal zusätzlich verändert musste das für mich nicht sein🙈. Ich bin gespannt auf die nächsten Bände und die Geschichten der anderen Rudelmitglieder:).
Emotional stark, aber streckenweise ermüdend
Emotional stark, aber streckenweise ermüdend 😌📖 Das Lied der Wölfe beginnt mit einer Wucht, die mich tief berührt hat. Besonders die ersten Kapitel haben mich vollkommen abgeholt: Ox' Blick auf die Welt, seine Unsicherheit, sein schrittweises Ankommen im Leben und im Rudel – all das ist feinfühlig, intensiv und wunderschön erzählt. 💔🐺 Mein Herz blutete bei den Worten, die sein Vater für ihn übrig hatte. Wie sich Ox' Selbstbild daraus entwickelte, war herzzerreißend und erschütternd echt. Auch die Liebesgeschichte zwischen Ox und Joe – die langsame Annäherung, das wachsende Vertrauen, das sich behutsam entfaltet – habe ich in jeder Zeile geliebt. 💞 Was mich völlig begeistert hat, war der Schreibstil. 🥰🫶 Noch nie habe ich so etwas gelesen – kraftvoll, poetisch, einzigartig. ✍️✨ Klune schafft es, selbst Alltägliches in Magie zu verwandeln. Seine Sprache hat mich tief bewegt und bleibt unvergesslich. Was für mich jedoch zum Problem wurde, war die Länge. Nicht der Umfang an sich, sondern die vielen Wiederholungen, die sich durch die Handlung zogen. 🔁 Dadurch verlor der Zauber für mich stellenweise an Kraft. Statt mich tiefer hineinzuziehen, begann das Buch zu ziehen – an Tempo und Geduld. 🕰️ Trotzdem: Wer Klunes Erzählstil liebt, wird auch hier viele emotionale Höhepunkte finden. ✨ Für mich bleibt es ein Buch mit großem Herzen – aber nicht ohne Längen. 💗📚
Ich mag die Art wie T.J. Klune Geschichten erzählt und vor allem wie toll er es schafft, den Found Family Trope sowie ganz selbstverständlich queere Charaktere einzubauen 🥹 Auch diese Geschichte war herzerwärmend und mitreißend auf ihre eigene Art. Ich bin zwar kein Fan von Werwölfen, aber es war trotzdem auch so viel mehr. Zwischendurch hatte ich das Gefühl es zieht sich etwas und es gab eine Durststrecke wie ich es nennen würde. Aber man hat die Charaktere super gut kennengelernt und die waren mir auch durchweg total sympathisch, was wieder ein Pluspunkt war. Ich bin total gespannt auf den zweiten Teil mit Gordos Geschichte.
My kind of Romantasy!
Ich hab mich länger vor dem Buch gedrückt. Als angekündigt wurde, dass die Reihe auf Deutsch erscheint, war ich total hyped, aber dann hab ich viele schlechte Kritiken gelesen. Zudem hab ich zwischendurch immer mal wieder Romantasy eine Chance gegeben und jedes Mal wieder festgestellt: Ich kann es nicht. Es ist mir zu viel klischhe, zu viel Schmalz. Ich bin froh, dass ich jetzt endlich den ersten Teil der Green-Creek-Reihe gelesen hab, denn weder konnte ich die Kritik nachvollziehen noch hatte ich wieder den Romantasy-Downer. Das Buch war nicht mein erster Klune, trotzdem war der Schreibstil hier ziemlich anders und besonders. Kurze Sätze. Ereignisse werden schnell und ohne viel Drumrum erzählt, dafür werden (übernatürliche) Emotionen umso detaillierter beleuchtet - aber ohne Schnulzigkeit, sondern einfach tiefgreifend emotional. Alle Beziehungen - nicht nur die des Haupt-Couples - werden richtig intensiv erlebt. Das war für mich wirklich einzigartig und vor allem auch ein Stilmittel, denn es spiegelt so gut Ox als Protagonist sowie das Wölfische wider. Auch werden grenzwertige Verhaltensweisen (im Sinne von besitzergreifend oder auch die etwas untypische Entwicklung von Ox und Joe zum Liebespaar) nicht romantisiert, sondern angesprochen und als Teil des Wölfischen erklärt (nicht entschuldigt). Die Lore bzw. das Magiesystem werden in diesem ersten Teil nur angerissen und lassen noch viel Raum zum Spekulieren und für die nächsten Teile. Ich kann leider nicht ganz volle Punktzahl geben, denn das, was ich anfangs so fesselnd und tiefgehend und euphorisierend fand, hat im letzten Viertel des Buches dann doch etwas überhand genommen und wurde irgendwann repetitiv. Dadurch hat der Lesefluss zum Ende hin bei mir etwas gelitten. Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil und bin froh, eine neue Fantasy-Reihe für mich gefunden zu haben, die zwar eine vordergründige Lovestory hat, aber voll nach meinem Geschmack und so unglaublich intense!
Ein anderer Klune!
Es ist mein erstes Buch mit dem Thema Werwölfe gewesen und ich war doch fasziniert, wie schnell ich ins Thema kam. Das kann Klune unglaublich gut. Das Buch ist aber deutlich anders als die anderen - roher, gewaltig, derber. Aber ich mag es. Ich mag es sehr. Tatsächlich haben mir Ox und Joe gar nicht so zugesagt, aber ich habe das Rudel, die Familie, sehr ins Herz geschlossen. Große Liebe an Rico, Tanner und Chris. Ich bin mir auch sicher, dass ich Das Lied des Rabens besser finden werde, da ich Gordo sympathischer finde. Es hat einige Längen, aber das Ende … wow - das Ende macht es wieder wett.

Und wir heulen mit den Wölfen 🐺
Ein neues Klune Buch, das muss ich natürlich lesen und es hat mir mal wieder sehr gut gefallen. Die ersten 250 Seiten habe ich in einem Rutsch gelesen und förmlich an den Seiten geklebt. Generell hatte die ganze Geschichte eine unglaubliche Sogwirkung, so dass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte. T. J. Klune hat einfach eine ganz besondere Art zu schreiben und Geschichten zu erzählen (was man eventuell an meinen zahlreichen Markierungen erkennen kann). Es war humorvoll, intensiv, emotional und spannend und es war mein erstes Buch über Werwölfe. Damit musste ich erstmal warm werden, aber ich finde, das wird rundum gut umgesetzt. Was mir besonders gut gefallen hat, ist dass man den Protagonisten Ox und die Familie Bennett über viele Jahre begleitet und so wirklich alle richtig gut kennenlernt. Ich hatte beim Lesen das Gefühl ein Teil von allem zu sein, was die Geschichte noch authentischer gemacht hat. Besonders Gordo hat sich direkt in mein Herz geschlichen, weshalb ich unfassbar gespannt auf Band 2 bin, wo es hauptsächlich um ihn gehen wird. Leider zieht sich die Handlung in der zweiten Hälfte etwas, das Interesse habe ich trotzdem nie verloren, aber ich bin der Meinung, man hätte einige Stellen kürzen können. Was mir auch nicht zu 100% zugesagt hat, war der spice. Er war zwar richtig plaziert, aber zu detailliert und ab einem gewissen Punkt leider super unangenehm zu lesen. Ein bisschen subtiler wäre da deutlich besser gewesen. Trotzdem mochte ich Das Lied des Wolfes sehr gerne und ich bin gespannt auf die Fortsetzungen, die in den nächsten Monaten erscheinen werden 💚
Grandioser Reihenauftakt 🤍
Nachdem mich die »The Extraordinaries« Reihe leider nicht überzeugen konnte, ich den Schreibstil von T. J. Klune aber total gerne mag, weil er so völlig anders ist, wollte ich der »Green-Creek« Reihe eine Chance geben… Und ich muss sagen, dass das vermutlich meine liebste Reihe werden wird. In der Reihe rund um Ox bekommen wir das Trope Found Family vom allerfeinsten. Auch wenn es sich bei der Familie Bennett -wer hätte es bei Titel und Cover gedacht- um Werwölfe handelt, haben sie bei mir einen absoluten Twilight Vibe à la Familie Cullen hinterlassen. Die Geschichte baut sich nur sehr sehr langsam auf. Zum Beispiel geschieht besagter Mord im Klappentext erst nach gut einem Drittel des Buches. Vorher nimmt sich der Autor sehr viel Zeit die Charaktere und ihre Geschichte aufzufächern und dem Leser ans Herz zu legen. Und genau das macht die Bücher von T. J. Klune auch so besonders. Die Reihe wird final aus 4 Bänden bestehen und ich zähle die Tage bis ich mit Band 2 starten kann!

Zitat: *Du riecht nach Zuckerstangen, Kiefernzapfen, toll und fantastisch* Dieses Buch ist eine wunderschöne 🥰emotionale 🥹Geschichte über Liebe, Freundschaft und das Finden einer Familie. Es geht um Werwölfe, Gestaltwandler und Magie!! Wir begleiten Ox, der in jungen Jahren vieles durch machen muss. Man erlebt hautnah, wie er durch die Begegnung mit Joe und seinem Wolfsrudel einen Platz findet, an den er wirklich gehört. 🥰🫶🏻 T.J. Klunes Schreibstil ist berührend und gleichzeitig leicht zu lesen. Ich war sofort in der Geschichte gefangen. Die Entwicklung der Protas war toll mitzuerleben. Sie wachsen an ihren Erlebnissen.Man fühlt jede Emotion mit. Von Trauer bis hin zu tiefer Liebe. Das Buch ist spannend und emotional. Hab so viel geheult beim lesen 🥹 Es hat mich bis zum Ende nicht losgelassen. Für mich ein echtes Highlight, das ich jedem nur empfehlen kann. Für mich war es das erste Buch dieses Autors und wird sicher nicht das letzte sein. 5 von 5 ⭐️
Brutal & Spannend.
Es ist mein erstes Buch über das Thema Werwölfe (mag Vampire einfach lieber) und wenn einer diese Sachen gut vermitteln kann, dann ist es Klune. Durch ihn kam ich ja generell zu Fantasy. Das Lied des Wolfes ist überraschend brutal und wer zuvor Mr. Parnassus’ gelesen hat, wird sicherlich verwirrt sein. Ich hatte Aus Sternen und Staub als Vorläufer und wusste somit um die derbere Sprache. Ich muss gestehen: Joe und Ox haben es mir alles andere als leicht gemacht. Zwar sind sie wirklich süß, irgendwie, aber es ist auch durchaus … schwierig. Dafür haben mich Gordo und Mark sehr interessiert (habe Band 2 schon hier) sowie das Team von Gordo, welches mich immer wieder erheitert hat. Bei dem Buch tragen es die Nebencharaktere sehr, worüber ich sehr dankbar bin. 4,5 ☆ da es nicht so hundertprozentig *meins* war. Ich freue mich da mehr auf Gordo - hex hex!
Ich habe so lange gebraucht, dieses Buch fertig zu lesen. Mir hat die Geschichte selbst wirklich gefallen und vor allem der Schreibstil hat mir sehr zugesagt. Allerdings konnte mich das Buch nie so ganz fesseln und in seinen Bann ziehen - kurz gesagt: was ich gelesen habe hat mir gefallen, es viel mir aber leicht das Buch aus der Hand zu legen. Es war sehr langsam. Schon zu langsam für meinen Geschmack. Die Charaktere waren toll und greifbar, Klune hat eine super spürbare Atmosphäre geschaffen, wodurch sich Green Creek wie ein echter Ort angefühlt hat. Ich liebte den Found Family part und wie authentisch dieser Trope umgesetzt wurde. Es war aber einfach alles viel zu lang, zu langsam, repetitiv und leider damit auch irgendwann langweilig. Über den sehr eigenartig gewählten Altersunterschied zwischen Ox und Joe konnte ich hinwegsehen, weil ich Joe in meinem Kopf beim lesen selbst ein paar Jahre älter gemacht habe, ansonsten hätte ich das so einfach nicht lesen können. Mir war bei der Beziehung zwischen den beiden dennoch nicht ganz wohl. Zum einen, weil sie quasi zusammen aufgewachsen sind und Ox in Joe die meiste Zeit sowas wie einen Bruder gesehen hat. Und zum anderen, weil ich kein Fan davon bin wie extrem besitzergreifend und obsessiv die beiden in der Beziehung waren. Klar, kann man das jetzt auf das ganze Wolf-Ding schieben, aber mir persönlich war das trotzdem zu viel. Fazit: Wenn das Buch etwas schneller an Fahrt aufgenommen hätte und die Beziehung zwischen Joe und Ox etwas anders gehandhabt worden wäre (der explizite Spice hätte für mich zum Beispiel gar nicht sein müssen), hätte es mir um Längen besser gefallen. An sich wäre ich auch an die anderen Bände der Reihe interessiert, weil ich finde Klune kann echt toll schreiben, wenn die aber vom Aufbau her so ähnlich sind, wie das hier, werde ich es doch lieber sein lassen.
Puh, nee. Nix für mich
Also ich weiß nicht. Hatte so viel Gutes über dieses Buch gelesen, aber für mich wars dann nix. Ich hatte tatsächlich mehrmals überlegt abzubrechen, mich dann aber doch durchgekämpft. Gefühlt zog sich alles wie Kaugummi, mit den Protagonisten wurde ich auch nicht wirklich warm. Die Liebesgeschichte fand ich völlig unreal und auch nicht wirklich glaubhaft und den Spice hätte ich in diesem Buch auch nicht gebraucht. Nachdem ein Protagonist die Story für 3 Jahre "verließ" passierte gefühlt erstmal kapitellang nix und zog sich dermaßen in die Länge. Mit dem Schreibstil tat ich mich auch unglaublich schwer. Eine ewige Aufzählung von: Ich sagte:, Er sagte:, Sie sagte:,.... Werde die Reihe definitiv nicht weiterverfolgen, dem Autor werde ich jedoch noch eine Chance einräumen
Das Lied des Wolfes rettete mich aus meinem Reading Slump. Zudem war es das erste Buch mit Werwolf Setting für mich und ich wusste nicht so recht was auf mich zukommt. Leider konnte dieses Buch mich nur für kurze Zeit unterhalten. Der Anfang verlief sehr gut und ich freute mich sehr darauf weiter in die Geschichte einzutauchen und die Charaktere kennenzulernen. Viele von ihnen mochte ich auch auf Anhieb. Allerdings fing ich auch an ein paar kritische Dinge zu sehen, die es für mich nach und nach ruiniert haben. Wie zum Beispiel der Age Gap. Joe war ein Kind und Ox ein Teenager als sie sich kennenlernten und quasi füreinander bestimmt waren. Jedenfalls wurde ich dadurch dieses weirde Gefühl nicht los, auch wenn beide im Lauf der Geschichte älter wurden. Letztlich war Joe noch ein Teenager als Ox seine ersten (romantisch/sexuellen) Gefühle für ihn entdeckte und Ox ein junger erwachsener Mann. Idk. Ich wollte dieses Buch wirklich mögen, weil ich so Lust auf eine coole Werwolf Story hatte. Auch von der Atmosphäre her war es toll. Es sollte aber wohl einfach nicht sein. Schade.
Lebenshighlight!
Wow... diese Geschichte hat mich so of gebrochen und wieder zusammengesetzt. Unglaubliche tiefe , herzschmerz, verzwischlung, und Hoffnung. Der schreibstil war ganz anders als ich es je gelesen habe. Dadurch viel Dramatik und wunderschön. Hätte das Buch ab und zu gerne gegen die Wand geschmissen weil es so weh tat aber es war rundum perfekt !
Ein schöner Einstieg in die Reihe. Leider Zwischendurch etwas langatmig und mit sehr expliziten Szenen (lgbtq). Es ist eine ältere Geschichte von TJ Klune und durch die neuen Werke merkt man seine Entwicklung. Dennoch möchte ich diese Reihe unbedingt weiterlesen. Small Town und Found Family kann der Autor einfach 🥰
Mein erster Roman von T.J. Klune
Schon viel über Klunes Bücher gehört und jetzt das erste gelesen. Gewaltige Story, guter Schreibstil, fesselnd. Gestört haben mich die vielen Wiederholungen, stellenweise war die Geschichte echt langatmig. 100-150 Seiten weniger hätten es auch getan. Alles in allem aber ein gelungener Roman!
Ein Green-Creek-Roman Wow – was für ein Buch! 🐺 „Das Lied des Wolfes“ hat mich von der ersten Seite an gefesselt. T.J. Klune schreibt unglaublich detailliert und atmosphärisch, sodass man das Gefühl hat, mitten in Green Creek zu stehen – zwischen den Wölfen, der Magie und den tiefen Gefühlen. Die Charaktere sind liebenswert, komplex und echt, ihre Beziehungen entwickeln sich mit einer Intensität, die unter die Haut geht. Besonders die Verbindung von Familie, Loyalität und Selbstfindung hat mich berührt. Ein Roman, der nicht nur Fantasy ist, sondern auch über Liebe, Vertrauen und das Anderssein spricht. 💚 Ich kann dieses Buch wirklich wärmstens empfehlen – emotional, spannend und wunderschön geschrieben.
„Manchmal ging ich im Wald spazieren. Im Wald waren die Dinge klarer. Die Bäume wiegten sich in der Brise, und die Vögel erzählten mir Geschichten. Sie urteilten nicht über mich.“ Worum geht es? Ox ist zwölf Jahre alt, als er und seine Mutter von seinem Vater verlassen werden. Er schlägt sich durch, so gut er kann, obwohl er sich dumm und wertlos fühlt. Bis er sechzehn wird und die Familie Bennett nach Green Creek zieht. Sie und besonders Joe zeigen ihm, wie lebensfroh und schön das Leben, die Familie, das Rudel sein kann. Denn die Bennetts sind Werwölfe und bringen Magie und Abenteuer mit sich - bis Ox dreiundzwanzig wird und der Tod nach Green Creek kommt. Wie hat es mir gefallen? Als großer Klune-Fan hatte ich natürlich große Erwartungen an dieses Buch, obwohl mir klar war, dass „Das Lies des Wolfes“ ein früheres Werk des Autors ist. Die Geschichte ist dann tatsächlich sehr anders, als die zuvor erschienenen Bücher. Das Buch ist deutlich blutiger und brutaler, als man es von Klunes Büchern sonst gewohnt ist. Wenn man sich damit angefreundet hat, überzeugt es wieder mit dem typisch schönen Schreibstil, bei dem man das Buch einfach nicht wieder weglegen möchte. Inhaltlich glaube ich, dass man die Geschichte von Ox und Joe nicht lesen kann, ohne selber ein Teil des Bennett-Rudels werden zu wollen und das Lied der Wölfe in seiner eigenen Seele zu hören. Das Buch ist einfach herzzerreißend schön. So sehr ich mich jetzt auf „Das Lied des Raben“ und die Geschichte von Gordo und Mark freue, bin ich eigentlich noch nicht bereit, Ox und Joe gehen zu lassen. Und ist das nicht eigentlich das größte Kompliment für ein Buch?






















































