Inside Islam
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Description
Zwischen Predigt und Politik: Wie Moscheen unser Zusammenleben prägen
Was passiert dort, wo wir selten hinschauen? Der Reporter Constantin Schreiber betritt eine Welt, deren Worte und Rituale unser Miteinander leise, aber nachhaltig beeinflussen.
Moscheen sind Teil unserer Gesellschaft, doch ihre Innenwelt bleibt für viele ein Rätsel. Constantin Schreiber, erfahrener Journalist, besucht zahlreiche Gemeinden und hört Predigten, die selten nach außen dringen. Sein Report beleuchtet, wie Religion das Miteinander beeinflusst – und warum es wichtig ist, genau hinzuhören. Ein Buch für alle, die mehr über das Zusammenleben in Deutschland erfahren wollen.
Ein unverzichtbarer Beitrag zur aktuellen Debatte über Integration, Identität und das Miteinander in unserer Gesellschaft.
»Schreiber führt die Leser durch ein unbekanntes Land, durch eine Parallelwelt, in der Weihnachten als ›die größte aller Gefahren‹ gilt.« Berliner Morgenpost, Miguel Sanches
»Reichlich Stoff für die aktuelle Debatte über Integration.« dpa, Anne-Beatrice Clasmann
Book Information
Author Description
Constantin Schreiber, geboren 1979, war 2021 bis 2025 Sprecher der Hauptausgabe der »Tagesschau«. Er spricht fließend Arabisch. Einen Namen gemacht hat er sich als Moderator von arabischen TV-Sendungen, zum Beispiel in Ägypten. Für die deutsch-arabische Talkshow »Marhaba – Ankommen in Deutschland«, in der er Geflüchteten das Leben in unserem Land erklärt, wurde er 2016 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Schreiber arbeitete nach Abschluss seines Jura-Studiums mehrere Jahre als Reporter in Beirut und Dubai. Er ist Herausgeber der Schriften des saudischen Bloggers und Sacharow-Preisträgers Raif Badawi, der wegen freier Meinungsäußerung jahrelang inhaftiert war. Mit seiner 2019 gegründeten Deutschen Toleranzstiftung setzt er sich für interkulturellen Austausch im In- und Ausland ein. Seit September 2025 ist er Global Reporter des Axel-Springer-Verlags mit Sitz in New York und Tel Aviv.
Posts
Lesenswert, aber sehr ernüchternd
Das Buch bestätigt, was ich heute wiederholt in den Medien gehört und gelesen habe: Junge Muslime in Deutschland (67,8%!!) finden die Regeln des Korans wichtiger als die Gesetze in Deutschland. Der Journalist Constantin Schreiber, der gut arabisch spricht und versteht, hat acht Monate lang Moscheen in Deutschland besucht, Predigten übersetzt, Gespräche geführt. Das Resultat ist ernüchternd und passt zu dem, was ich Eingangs hier geschrieben habe. Ich zitiere C.Schreiber: „Ich würde gerne ein positives Beispiel anführen, eine Predigt, die Weltoffenheit ausstrahlt,eine Brücke baut zum Leben in Deutschland. Leider haben meine Moscheebesuche ein solches Beispiel nicht ergeben.“
Ich habe mir fundiertere Literatur erhofft! In diesem Buch werden Moscheebesuche transkribiert, die uns Lesern Einblicke in die Predigten geben sollen. Dies geschieht in einer äußerst monotonen Schreibweise, sodass das Lesen öfter schwerfällig ist. Nach den Predigten gibt der Autor nur kurze Diskussionsbeiträge, was sehr schade ist, denn gerade hier hätte die Predigt einer ausführlichen historischen Einbettung bedurft, um die vielen Metaphern in den Kontext zu bringen. Einige Male wurden Islamwissenschaftler hinzugezogen, die die Predigt analysieren. Auch dies geschieht auf maximal zwei Seiten. Die analysierte Predigt hingegen ist knapp zwanzig Seiten lang. Ich hätte mir ausführliche Reflexionen und Analysebeiträge gewünscht, so ist das Buch nur ein Transkript von Moscheebesuchen.
Hier hast du dein Marketing! Islamophobe und rassistische Schundliteratur. Nein, ich habe kein Geld für das verschwendete Papier ausgegeben. Er macht also Marketing für seine Schundbücher, indem er anekdotische Geschichten erzählt, wie der böse Islam ihn im "dunklen Gang" (Methapher für Tod und Ungewissheit) bedroht, das ist nicht einmal geistreich, sondern plump und plakativ. Wenn man sich die Kritiken zu Inside Islam: Was in Deutschlands Moscheen gepredigt wird ansieht, erkennt man schnell, warum das Buch eine so heftige Ablehnung erfährt. Man muss es nicht gelesen haben, um das Muster zu durchschauen, nach dem Schreiber hier vorgeht. Es ist im Kern eine Aneinanderreihung von gezielten Nadelstichen, die darauf ausgelegt sind, ein Klima des Misstrauens zu befeuern.Kritiker werfen Schreiber vor, er sei mit einer vorgefertigten Meinung in die Moscheen gegangen. Statt einer objektiven Recherche liefert er eine anekdotische Beweisführung. Er pickt sich einzelne Sätze heraus, reißt sie aus dem Kontext und präsentiert sie als universelle Wahrheit über „den Islam“ in Deutschland. Das ist kein Journalismus, das ist Stimmungsmache unter dem Deckmantel der Aufklärung.Der Vorwurf des strukturellen Rassismus und der IslamfeindlichkeitDas Buch wird oft als Paradebeispiel für antimuslimischen Rassismus angeführt. Schreiber nutzt seine Position als vermeintlicher „Experte“ und Arabischsprecher, um Vorurteile zu akademisieren.Das „Wir gegen Die“-Narrativ: Er konstruiert eine unüberbrückbare Kluft zwischen einer imaginierten „deutschen Leitkultur“ und einer als bedrohlich dargestellten muslimischen Minderheit.Generalverdacht: Durch die bewusste Auswahl besonders konservativer oder problematischer Predigten stellt er eine ganze Religionsgemeinschaft unter Generalverdacht, ohne die Vielfalt des muslimischen Lebens in Deutschland auch nur ansatzweise zu würdigen.Warum das Buch als „gefährlich“ giltDie Schärfe der Kritik rührt daher, dass Schreiber genau die Knöpfe drückt, die in rechtspopulistischen Kreisen für Begeisterung sorgen. Er liefert das Futter für Ressentiments, verpackt in die seriöse Optik eines Tagesschau-Sprechers.Er bedient die Ängste derjenigen, die ohnehin schon Vorurteile hegen.Er verweigert den Dialog und setzt stattdessen auf Konfrontation und Bloßstellung.Fehlender wissenschaftlicher GehaltObwohl Constantin Schreiber vorgibt, einen objektiven Einblick zu geben, halten seine Methoden keiner wissenschaftlichen Prüfung stand.Anekdotische Evidenz: Er pickt sich einzelne Predigten heraus und kommentiert diese subjektiv, ohne den theologischen oder sozialen Kontext zu berücksichtigen.Keine Repräsentativität: Die Auswahl der Moscheen wirkt willkürlich und zielt darauf ab, ein möglichst düsteres Bild zu zeichnen. Eine seriöse Studie über das muslimische Leben in Deutschland sieht völlig anders aus.Ein zentraler Kritikpunkt ist die Art und Weise, wie Schreiber die Texte begleitet. Statt einer sachlichen Analyse schiebt er wertende, oft polemische Kommentare ein, die den Leser manipulieren sollen. Er agiert nicht als neutraler Beobachter, sondern als jemand, der die Predigten durch seine eigene, voreingenommene Brille filtert, um Angst und Misstrauen zu säen.Keine KaufempfehlungAuf Basis der vorliegenden Kritiken und der inhaltlichen Ausrichtung lässt sich nur eine klare Empfehlung aussprechen: Hände weg von diesem Buch.Es bietet keinen lehrreichen Mehrwert.Es ist reine Stimmungsmache, die darauf ausgelegt ist, gesellschaftliche Gräben zu vertiefen.Wer sich ernsthaft mit dem Thema Islam in Deutschland auseinandersetzen möchte, sollte zu Werken von anerkannten Islamwissenschaftlern oder Soziologen greifen, die differenziert und faktenbasiert arbeiten.
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Zwischen Predigt und Politik: Wie Moscheen unser Zusammenleben prägen
Was passiert dort, wo wir selten hinschauen? Der Reporter Constantin Schreiber betritt eine Welt, deren Worte und Rituale unser Miteinander leise, aber nachhaltig beeinflussen.
Moscheen sind Teil unserer Gesellschaft, doch ihre Innenwelt bleibt für viele ein Rätsel. Constantin Schreiber, erfahrener Journalist, besucht zahlreiche Gemeinden und hört Predigten, die selten nach außen dringen. Sein Report beleuchtet, wie Religion das Miteinander beeinflusst – und warum es wichtig ist, genau hinzuhören. Ein Buch für alle, die mehr über das Zusammenleben in Deutschland erfahren wollen.
Ein unverzichtbarer Beitrag zur aktuellen Debatte über Integration, Identität und das Miteinander in unserer Gesellschaft.
»Schreiber führt die Leser durch ein unbekanntes Land, durch eine Parallelwelt, in der Weihnachten als ›die größte aller Gefahren‹ gilt.« Berliner Morgenpost, Miguel Sanches
»Reichlich Stoff für die aktuelle Debatte über Integration.« dpa, Anne-Beatrice Clasmann
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Author Description
Constantin Schreiber, geboren 1979, war 2021 bis 2025 Sprecher der Hauptausgabe der »Tagesschau«. Er spricht fließend Arabisch. Einen Namen gemacht hat er sich als Moderator von arabischen TV-Sendungen, zum Beispiel in Ägypten. Für die deutsch-arabische Talkshow »Marhaba – Ankommen in Deutschland«, in der er Geflüchteten das Leben in unserem Land erklärt, wurde er 2016 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Schreiber arbeitete nach Abschluss seines Jura-Studiums mehrere Jahre als Reporter in Beirut und Dubai. Er ist Herausgeber der Schriften des saudischen Bloggers und Sacharow-Preisträgers Raif Badawi, der wegen freier Meinungsäußerung jahrelang inhaftiert war. Mit seiner 2019 gegründeten Deutschen Toleranzstiftung setzt er sich für interkulturellen Austausch im In- und Ausland ein. Seit September 2025 ist er Global Reporter des Axel-Springer-Verlags mit Sitz in New York und Tel Aviv.
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Lesenswert, aber sehr ernüchternd
Das Buch bestätigt, was ich heute wiederholt in den Medien gehört und gelesen habe: Junge Muslime in Deutschland (67,8%!!) finden die Regeln des Korans wichtiger als die Gesetze in Deutschland. Der Journalist Constantin Schreiber, der gut arabisch spricht und versteht, hat acht Monate lang Moscheen in Deutschland besucht, Predigten übersetzt, Gespräche geführt. Das Resultat ist ernüchternd und passt zu dem, was ich Eingangs hier geschrieben habe. Ich zitiere C.Schreiber: „Ich würde gerne ein positives Beispiel anführen, eine Predigt, die Weltoffenheit ausstrahlt,eine Brücke baut zum Leben in Deutschland. Leider haben meine Moscheebesuche ein solches Beispiel nicht ergeben.“
Ich habe mir fundiertere Literatur erhofft! In diesem Buch werden Moscheebesuche transkribiert, die uns Lesern Einblicke in die Predigten geben sollen. Dies geschieht in einer äußerst monotonen Schreibweise, sodass das Lesen öfter schwerfällig ist. Nach den Predigten gibt der Autor nur kurze Diskussionsbeiträge, was sehr schade ist, denn gerade hier hätte die Predigt einer ausführlichen historischen Einbettung bedurft, um die vielen Metaphern in den Kontext zu bringen. Einige Male wurden Islamwissenschaftler hinzugezogen, die die Predigt analysieren. Auch dies geschieht auf maximal zwei Seiten. Die analysierte Predigt hingegen ist knapp zwanzig Seiten lang. Ich hätte mir ausführliche Reflexionen und Analysebeiträge gewünscht, so ist das Buch nur ein Transkript von Moscheebesuchen.
Hier hast du dein Marketing! Islamophobe und rassistische Schundliteratur. Nein, ich habe kein Geld für das verschwendete Papier ausgegeben. Er macht also Marketing für seine Schundbücher, indem er anekdotische Geschichten erzählt, wie der böse Islam ihn im "dunklen Gang" (Methapher für Tod und Ungewissheit) bedroht, das ist nicht einmal geistreich, sondern plump und plakativ. Wenn man sich die Kritiken zu Inside Islam: Was in Deutschlands Moscheen gepredigt wird ansieht, erkennt man schnell, warum das Buch eine so heftige Ablehnung erfährt. Man muss es nicht gelesen haben, um das Muster zu durchschauen, nach dem Schreiber hier vorgeht. Es ist im Kern eine Aneinanderreihung von gezielten Nadelstichen, die darauf ausgelegt sind, ein Klima des Misstrauens zu befeuern.Kritiker werfen Schreiber vor, er sei mit einer vorgefertigten Meinung in die Moscheen gegangen. Statt einer objektiven Recherche liefert er eine anekdotische Beweisführung. Er pickt sich einzelne Sätze heraus, reißt sie aus dem Kontext und präsentiert sie als universelle Wahrheit über „den Islam“ in Deutschland. Das ist kein Journalismus, das ist Stimmungsmache unter dem Deckmantel der Aufklärung.Der Vorwurf des strukturellen Rassismus und der IslamfeindlichkeitDas Buch wird oft als Paradebeispiel für antimuslimischen Rassismus angeführt. Schreiber nutzt seine Position als vermeintlicher „Experte“ und Arabischsprecher, um Vorurteile zu akademisieren.Das „Wir gegen Die“-Narrativ: Er konstruiert eine unüberbrückbare Kluft zwischen einer imaginierten „deutschen Leitkultur“ und einer als bedrohlich dargestellten muslimischen Minderheit.Generalverdacht: Durch die bewusste Auswahl besonders konservativer oder problematischer Predigten stellt er eine ganze Religionsgemeinschaft unter Generalverdacht, ohne die Vielfalt des muslimischen Lebens in Deutschland auch nur ansatzweise zu würdigen.Warum das Buch als „gefährlich“ giltDie Schärfe der Kritik rührt daher, dass Schreiber genau die Knöpfe drückt, die in rechtspopulistischen Kreisen für Begeisterung sorgen. Er liefert das Futter für Ressentiments, verpackt in die seriöse Optik eines Tagesschau-Sprechers.Er bedient die Ängste derjenigen, die ohnehin schon Vorurteile hegen.Er verweigert den Dialog und setzt stattdessen auf Konfrontation und Bloßstellung.Fehlender wissenschaftlicher GehaltObwohl Constantin Schreiber vorgibt, einen objektiven Einblick zu geben, halten seine Methoden keiner wissenschaftlichen Prüfung stand.Anekdotische Evidenz: Er pickt sich einzelne Predigten heraus und kommentiert diese subjektiv, ohne den theologischen oder sozialen Kontext zu berücksichtigen.Keine Repräsentativität: Die Auswahl der Moscheen wirkt willkürlich und zielt darauf ab, ein möglichst düsteres Bild zu zeichnen. Eine seriöse Studie über das muslimische Leben in Deutschland sieht völlig anders aus.Ein zentraler Kritikpunkt ist die Art und Weise, wie Schreiber die Texte begleitet. Statt einer sachlichen Analyse schiebt er wertende, oft polemische Kommentare ein, die den Leser manipulieren sollen. Er agiert nicht als neutraler Beobachter, sondern als jemand, der die Predigten durch seine eigene, voreingenommene Brille filtert, um Angst und Misstrauen zu säen.Keine KaufempfehlungAuf Basis der vorliegenden Kritiken und der inhaltlichen Ausrichtung lässt sich nur eine klare Empfehlung aussprechen: Hände weg von diesem Buch.Es bietet keinen lehrreichen Mehrwert.Es ist reine Stimmungsmache, die darauf ausgelegt ist, gesellschaftliche Gräben zu vertiefen.Wer sich ernsthaft mit dem Thema Islam in Deutschland auseinandersetzen möchte, sollte zu Werken von anerkannten Islamwissenschaftlern oder Soziologen greifen, die differenziert und faktenbasiert arbeiten.








