Echnatons Fluch

Echnatons Fluch

Hardback
3.725

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Description

Ägypten, heute: Nahe einer uralten Kultstätte am Nil hat sich eine Sekte angesiedelt, die sich völlig von der Außenwelt abschirmt. Die Mitglieder huldigen Pharao Echnaton – und prophezeien den nahenden Weltuntergang. Als mehrere Mitglieder der Sekte ermordet werden, rückt die isolierte Gemeinschaft ins grelle Licht der Öffentlichkeit. Kommissarin Theodora Costanda nimmt die Ermittlungen auf. Gehen die Morde auf religiöse Eiferer zurück? Oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Theodora taucht immer tiefer in einen Fall, der sie tief in die Geschichte des Landes führt, bis hin zum düsteren Geheimnis eines seiner mächtigsten Pharaonen.

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Female Detective
Format
Hardback
Pages
272
Price
22.70 €

Author Description

Constantin Schreiber, geb. 1979, berichtet seit 2025 als Global Reporter für Axel Springer aus Tel Aviv und New York. Zuvor war er einige Jahre Sprecher der Tagesschau. Zusätzlich zu seiner journalistischen Tätigkeit schreibt er Krimis und Sachbücher und veranstaltet Bühnenshows und Podcasts. Mit seiner 2019 gegründeten Deutschen Toleranzstiftung setzt er sich für interkulturellen Austausch ein.

Posts

9
All
3.5

Kurzweilig-spannend aber überraschenderweise ist die Fortsetzung sprachlich und im inhaltlichen Konstrukt auffällig unausgereifter verfasst!

2

Plot ohne Überraschungen und Figuren mit wenig Tiefgang bzw. Entwicklung

Ich hatte mich auf ein unterhaltsames, spannendes und mit geschichtlichen Aspekten versehenes Buch gefreut - wie „Kleopatras Grab“, doch leider tröpfelte dieser Roman nur so dahin. Ich würde diesen auch nicht Krimi nennen, dazu fehlt es mir an Spannung und Rätsel. Theodora lässt sich auf eine Suche nach der Tochter einer Dorfbewohnerin ein. Diese junge Frau, welche an einer Krankheit leidet, hat sich einer Gruppierung, welche Echnaton verehrt, angeschlossen. Was genau Echnaton für die ägyptische Geschichte bedeutet, wird mit eindeutig in zu geringem Umfang erläutert. Dabei ist dieser Herrscher ein Einschnitt in das alte Ägypten - eine monotheistische Religion aufzubauen, in einer tief polytheistischen Gesellschaft. Er scheiterte, hinterließ jedoch nachhaltige Spuren. Darüber wird einfach hinweggewischt. Stattdessen bekommen wir eine Sekte dargelegt - mit allem, was dazugehört. Theodora ermittelt von außen - mehr oder weniger. Ihr Kollege arbeitet undercover - in unerlaubter Weise. Und… gerät natürlich in die Fänge dieser Sekte. Inhaltlich werde ich nicht mehr verraten, damit vielleicht etwas Spannung aufkommt. Jedoch hat mich keine scheinbare Wendung überrascht. Eigentlich habe ich das mehr oder weniger bereits bei Galbraith gelesen. Die Figuren bleiben oberflächlich und es gibt kaum nennenswerte Entwicklungen - anders als im ersten Teil. Man wird nicht von ihnen so mitgenommen wie zuvor. Theodoras Mutter ploppt auf, man denkt an sie, vergisst sie und dann bleibt sie ein Nebensatz. Schade. Sprachlich ist es in Ordnung. Der erste Teil war etwas raffinierter. Es wirkt, als ob für das eigentliche Schreiben weniger Zeit gewesen ist. Insgesamt bin ich enttäuscht und überlege leider, ob ich einen möglichen dritten Teil lesen werde.

2.5

Schwache Fortsetzung

Auch der zweite Fall von Theodora Costanda konnte mich leider nicht überzeugen. Trotz spannendem Setting und guter Grundidee kommt Spannung nur mäßig und erst zum Ende richtig auf. Dazu kommt, dass der Roman einfach zu viel will. Es werden wieder zu viele Themen und Handlungsstränge verflochten, die hier einfach nicht gut funktionieren, zumal der Roman nur 267 Seiten hat. Mit dem alten Ägypten und dessen Geschichte hat die Handlung, bis auf den Schauplatz, auch überhaupt nichts am Hut. Enttäuschend.

5

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Ich muss sagen, dass mich dieser Krimi richtig abgeholt hat! Von der ersten Seite an war ich mitten in der Geschichte und konnte das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen. Es spricht für sich, dass ich den Krimi innerhalb 2,5 Stunden gelesen habe 🥰 Ich finde auch das dieser Teil deutlich besser ist, als der 1. Teil der Reihe. Ich freue mich auf die nächste Geschichte 🥰

3.5

Anders als erwartet aber trotzdem garnicht mal schlecht

Deutliche Besserung zu Band 1. Dieses Mal fand ich den Schreibstil unglaublich angenehm und auch den Aufbau der Geschichte konnte ich viel mehr folgen. Theo wurde mir immer sympathischer und auch Fadi der treulose Polizist hat Punkte bei mir gesammelt. Die Story ist einfach gut versteckt hinter der ägyptischen Geschichte. Mir fehlte bei diesem Band allerdings die Spannung..Es war alles etwas „vorhersehbar“. Für ein Krimi aber eine schöne Überraschung

4.5

Spannend, informativ und unterhaltsam

*Darum gehts* Die Mitglieder einer Sekte, die sich nahe einer uralten Kulturstätte am Nil niedergelassen hat, huldigen den Pharao Echnaton. Sie leben sehr isoliert. Dies ändert sich allerdings, als mehrere Mitglieder ermordet werden. Als die Kommissarin Theodora Costanda auf sie aufmerksam wird, nimmt sie sofort die Ermittlungen auf. Nichts ahnend, welche Geheimnisse sie lüften wird. Wieso wurden diese Menschen ermordet? Wer steckt dahinter? Und welche Überraschungen hält dieser Fall für sie bereit? *Meine Meinung* „Echnatons Fluch“ ist der 2. Teil der „Theodora Constanda ermittelt“-Ägyptenkrimireihe von Constantin Schreiber. Das Cover des Buches ist wunderschön und passend zum Setting gestaltet. Außerdem bildet die Pyramide im Hintergrund einen schönen Wiedererkennungseffekt und Verbindung zum vorherigen Teil. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und verspricht eine gute Portion Spannung, aber auch das Religion hier eine große Rolle spielt. Mit Ägypten ist das Setting für einen Krimi für mich etwas komplett neues gewesen und habe ich selten in dem Genre gesehen. Durch den detaillierten, aber auch lockeren, spannenden Schreibstil des Autors, habe ich mir Ägypten bildhaft vorstellen können. Eine Reise dorthin steht noch auf meiner Bucket List. Zudem transportiert er ganz nebenbei, in der Geschichte verpackt, Informationen über dieses Land. Die Handlung ist aus der Erzählerperspektive. Hauptprotagonistin ist Theodora Constanda. Sie ist mir ein sympathischer Charakter, hat das Herz am rechten Fleck und scheint ein Familienmensch zu sein. Besonders beeindruckend finde ich, dass sie sich von nichts und niemandem unterkriegen lässt und ihren „Biss“ und Durchhaltevermögen, wenn sie an etwas dran ist. Ihr Kollege Fadi hilft ihr auch bei diesem Fall, auch wenn er damit das ein oder andere Risiko eingeht. Die beiden zusammen bilden ein absolutes Dreamteam. Einen großen Teil nehmen die verschiedenen Charaktere der Sekte ein. Durch die Erzählerperspektive und die damit einhergehenden verschiedenen Blickwinkel auf die Geschichte, haben die verschiedenen Handlungen für mich greifbar und verständlich gemacht. Auch wenn ich ihre Handlungen nicht immer gutgeheißen habe. Einige Charaktere fand ich von Anfang an bis zum Ende unsympathisch. Die Handlung hat einen erkennbaren roten Faden und die Spannung baut sich immer mehr auf. Zudem hielt die Geschichte einige Überraschungen und Wendungen bereit, die ich so nicht erwartet habe. Der Abschluss ist gelungen und regt zum Nachdenken an. *Fazit* Ich habe „Kleopatras Grab“ vorher noch nicht gelesen und auch nicht notwendig war, um die Geschichte zu verstehen. Ich habe sie sehr gerne gelesen, mich gut unterhalten gefühlt und noch dazu das ein oder andere über Ägypten erfahren. Der letzte Funke für ein Highlight konnte aber dann doch nicht überspringen. Für was manche scheinbar die Religion nutzen, um an ihr Ziel zu kommen, hat mich schon etwas nachdenklich zurückgelassen. Dennoch stellt sich mir am Ende die Frage, warum eine Situation mit einem Charakter aus der Sekte noch nicht aufgelöst wurde. Ist dies etwa schon ein Teaser für Band 3? Das kann wohl nur Constantin Schreiber beantworten 😉. Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Von mir gibt es 4,5/5 ⭐️

3.5

Theo ist eigentlich auf einem Retreat in Ägypten, aber schnappt immer wieder seltsame Dinge auf. Darüber spricht sie auch mit Fadi und gemeinsam sind sie doch auf etwas auf der Spur, denn eine Sekte treibt vermeintlicherweise ihr Unwesen. Es ist doch ernster als es im ersten Augenblick erscheint. Auch Jamila die Mutter von Theo nimmt hier durchaus eine Rolle ein. Vorallem am Ende bleiben doch noch einige Fragen offen. Ob es nun der Glaube und die Aufopferung war, sowie auch die Alternative Medizin, die dort angewandt wurde?!

2

Dünne Story mit Unglaubwürdigkeiten

Ich hatte mich echt auf das Setting gefreut, allerdings wurde ich zu keinem Zeitpunkt mit der Atmosphäre oder den Protagonisten warm. Die Story wirkt sehr konstruiert und unglaubwürdig. Es gibt zu viele Zufälle und den eingeführten Personen wird zu wenig Raum für Entwicklung gegeben. Hier hätte man sich mehr Zeit und mehr Worte nehmen sollen, da das Setting und die Grundidee Potenzial gehabt hätten.

4

Am Anfang hab ich mich echt schwer mit dem Buch getan, dann wurde es aber besser und ich fand es zum Schluss richtig gut. Wer Storys mit Sekten mag, kommt hier voll auf seine Kosten.

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