Blick ins Buch

Jugendbücher

Im Schattenwald

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Über das Buch

Nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen sind, leben Martha und Samuel bei ihrer Tante in Norwegen. Trotz des strikten Verbots betreten die Geschwister eines Tages den nahe gelegenen Wald, in dem nichts so ist, wie es scheint. Hinter jedem Baum lauern tückische Gefahren: Hinterhältige Pixies, Furcht einflößende Huldren, Trolle mit zwei Köpfen und Trolle, die sich ein Auge teilen. Sie alle würden ein glückliches Leben führen, wäre da nicht der "Veränderer", der mächtige Herrscher des Waldes, der allen Wesen seinen Willen aufzwingt. Doch der hat die Rechnung ohne Martha und Samuel gemacht. All die verzauberten Wesen des Schattenwalds sprechen eine gemeinsam Sprache: Hekron. Und auch der Erzähler Hans Löw spricht diese Sprache fließend und eröffnet den Hörern die magische Welt des Waldes. Das gleichnamige Buch ist im cbj Verlag erschienen.

Editionen (7)

ISBN9783833720710
VerlagJumbo
Erscheinungsdatum27.03.08

Rezensionen & Bewertungen

11 Bewertungen

3 Rezensionen

4,1

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  • sarisworld78
    sarisworld78

    10 Follower

    3,0

    Das Glück kann man überall finden, solange man nur beharrlich danach sucht.

    26. Apr. 2024

  • 5,0

    Was für ein besonderes und auch berührendes Buch. Der erste Kinderroman des Autors Matt Haig, der mir durch ,,Die Mitternachtsbibliothek“ schon bekannt war. Und bekannt für seine Geschichten, die einen berühren und zum Nachdenken anregen. Und so ging es mir auch hier. Das Buch war voller Melancholie und Weisheiten, verpackt in einer besonderen Geschichte. Zu Beginn gab es ein liebevoll geschriebenes Glossar mit Allen, die in dem Buch eine Rolle spielten. Der Schreibstil war einfach gehalten und die Kapitel kurz, trotzdem steckte mehr dahinter und das hat mir gefallen. Genauso wie das Setting der Geschichte, das Land Norwegen, das Holzhaus am Waldrand und der Wald selbst, genannt Schattenwald, die Geschichten über ihn und was er verbarg. Es war eine Geschichte in einer Geschichte. Die des Professor Horatio Tanglewood und seinem Buch ,,Die Geschöpfe des Schattenwalds“, seinen Beschreibungen von 100 Wesen die alle eine tödliche Bedrohung waren. Es war eine Geschichte über die Schattenhexe und die Schneehexe, den Veränderer und den Geschöpfen im Wald. Da waren Trolle und ein Wahrheits-Pixie, ein zweiköpfiger Troll und der Tomtegrubb. Und es war die Geschichte über die zwei Kinder Samuel und Martha, die es beide durch ein tragisches Ergebnis nach Norwegen verschlug. Zu ihrer Tante Eda. Sie war mein liebster Charakter in dem Buch durch ihre Wesensart, ihren Umgang mit ihrem Hund Ibsen und ihrer Liebe zu ihrem Mann. Die Geschichte von Onkel Hendrik die sie erzählte, hat mich sehr berührt. Genauso wie Marthas Verlust ihrer Stimme und Samuels schlechte Gefühle. Martha und Samuel gingen trotz des Verbotes es nicht zu tun in den Wald und das änderte die ganze Geschichte. Eine Geschichte mit dem Baum der Stille und der Magie des Lichts, mit Schatten und Dunkelheit. Eine Geschichte in der es um eine fehlende Stimme und ein fehlendes Sicherheitsnetz ging, um Trauer und Schuld. Da waren Angst, aber auch Mut, Liebe und Erinnerungen. Und genau um diese ging es am Ende, darum sie zu teilen, ein Haus der Erinnerungen zu schaffen. Denn: ,,Ein Haus, das aus den Steinen der Vergangenheit besteht, ist ein Geschenk.“

    1. Feb. 2025

  • 4,0

    Ein düsteres Märchen mit einem etwas spröden Hauptcharakter, der aber gerade dadurch authentisch wirkt. Nach dem schrecklichen Ereignis am Anfang des Buches hätte auch nichts anderes gepasst. Durch die gesamte Geschichte zieht sich eine leise Melancholie, und ganz im Sinne klassischer Grimm-Märchen auch einiges an Grausamkeiten. Trotzdem ist es soweit kindgerecht und es gibt auch immer hoffnungsvolle und witzige (der zweiköpfige Troll, herrlich!) Momente. Für sehr zartbesaitete Kinder würde ich es aber nicht empfehlen, denn die ins böse verdrehten Kreaturen des Waldes sind schon nicht ohne teilweise. Ebenso wie der Bösewicht, dessen Werdegang jedoch gut erklärt wird. Ein spannendes Abenteuer, welches ich zum Schluss hin nicht mehr weglegen konnte, und das mich trotz des märchenhaften Stils mit allen Figuren mitfiebern liess.

    28. Feb. 2025

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