Im Nordwind

Im Nordwind

Softcover
4.6407

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Description

Eine Liebe, die nicht sein kann. Zwei Welten, die nicht zusammengehören. Eine gemeinsame Sehnsucht: Freiheit … Der erste Band des eindrucksvollen Zweiteilers von Bestsellerautorin Miriam Georg. Mitreißend, dramatisch, schlicht nicht weglegbar.


Hamburg, 1913. Es muss einen Ausweg geben! Alice wohnt im rauen Arbeiterviertel auf der Uhlenhorst, und ihr Ehemann Henk macht ihr das Leben zur Hölle. Der einzige Lichtblick: ihre Tochter Rosa. Als sie das Kind kaum noch vor Henk beschützen kann, wagt Alice das Unmögliche. Sie will diese Ehe beenden!

Nicht weit entfernt vom Elendsviertel lebt der Rechtsanwalt John Reeven in der Villa seiner alteingesessenen Familie. Die Geschäfte florieren, John ist standesgemäß verlobt. Aus guter hanseatischer Tradition berät er auch mittellose Hamburger in rechtlichen Fragen. Das Ansinnen dieser jungen Frau allerdings ist aussichtslos: Sie will sich von ihrem Ehemann trennen.

Wider jede Vernunft willigt er ein, sie zu vertreten. Aber das Wagnis birgt ein hohes Risiko. Für Alice steht alles auf dem Spiel. Und John ahnt nicht, wie sehr seine sichere Welt ins Wanken geraten wird ...


Der erste Band des packenden neuen Zweiteilers von Bestsellerautorin Miriam Georg.


«Miriam Georg hat ein Händchen für Geschichten, für Pointen, für drastische Schattenmomente – und für Cliffhanger. Unterhaltungsliteratur, die Spaß macht.» NDR Podcast Eat.READ.Sleep

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Generational Novels
Format
Softcover
Pages
592
Price
14.40 €

Author Description

MIRIAM GEORG, geboren 1987, ist die Autorin des Erfolgs-Zweiteilers Elbleuchten und Elbstürme. Beide Bände der hanseatischen Familiensaga wurden von den Leser:innen gefeiert und entwickelten sich rasant zum Überraschungserfolg des Jahres. Mit der Dilogie Das Tor zur Welt sowie ihrer Nordwind-Saga schrieb sie sich noch tiefer in die Herzen ihrer Leser:innen und etablierte sich fest auf den obersten Rängen der Bestsellerliste. Die Autorin hat einen Studienabschluss in Europäischer Literatur sowie einen Master mit dem Schwerpunkt Native American Literature. Wenn sie nicht gerade reist, lebt sie mit ihrer gehörlosen Hündin Rosali und ihrer Büchersammlung in Berlin-Neukölln.

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
75%
18%
14%
67%
88%
67%
77%
78%
92%
60%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
86%
84%
77%
83%

Pace

Fast50%
Slow0%
Moderate50%
Variable0%

Writing Style

Simple50%
Complex0%
Moderate50%
Bildhaft (100%)

Posts

93
All
4.5

Schon ewig wollte ich die Bücher von Miriam Georg lesen und endlich wurde dieses Vorhaben mit "Im Nordwind" umgesetzt. Das Buch hat mir dann auch wie erhofft äußerst gut gefallen. Historische Romane sind einfach mein Genre. 🙂 Ich habe mir fest vorgenommen in diesem Bereich wieder mehr zu lesen. Das Buch endet mit einem fiesen Cliffhänger so daß ich auf jeden Fall schnellstens den zweiten Band lesen möchte. Da mir das Buch so gut gefallen hat werden die anderen beiden Dilogien der Autorin auf der want-to-read-Liste weiter nach oben wandern. 😉

5

Wieder zurück im alten Hamburg.

Was für eine beeindruckende und spannende Familiensaga aus der Hansestadt. Ich bin wirklich großer Fan von Miriam Georg. Ich habe das Buch in kurzer Zeit verschlungen und war sehr gefesselt von Alice und Rosas Schicksal. Klare Leseempfehlung.

5

Ein sehr bewegendes Buch was man unbedingt lesen muss 💕

Und wieder einmal hat Miriam Georg es geschafft ein richtig gut recherchiertes und tiefgreifendes Buch zu schreiben mit dem sie uns schon ab dem ersten Kapitel mitreißt. Die Geschichte von Alica und Rosa und natürlich auch von John war sehr bewegend und ich freue mich schon auf den zweiten Teil um endlich zu wissen wie es weitergeht. Eine klare Leseempfehlung von mir 💕📚

4

Ein Hamburger Drama, erster Akt

Viel düsterer als gedacht (naja was hab ich eigentlich erwartet es steht ja quasi im Klappentext, dass es um häusliche Gewalt geht). Irgendwie hatte ich mehr Lovestory und Gerichtskrimi im Kopf, also irgendwie wie "Ally McBeal" aber eben vor 110 Jahren... Bekommen habe ich eine packende Familiengeschichte mit vielen erschütternden Einzelschicksalen, irgendwie kämpft hier jeder für sich. Die schicke Familie Reeven hält eigentlich nicht mehr viel zusammen. Ein wenig waren mir die Charaktere zu sehr schwarz und weiß, entweder total hinreißend und nett oder wirklich abgrundtief böse und verdorben... Dennoch möchte ich gerne wissen wie es mit Alice weitergeht und ob sie den Ehescheidungsprozess auch in einer solchen Zeit schon gewinnen kann. Gefallen hat mir der Einblick ins Leben der Schausteller. Das ist ein Thema zu dem ich vorher noch nie etwas gelesen hatte und ich finde es echt interessant wenn auch irgendwie traurig...

3

"Im Nordwind" von Miriam Georg ist mein erster historischer Roman der Autorin und ich hatte ein paar kurzweilige Lesestunden. Im Großen und Ganzen wurde ich gut unterhalten, auch wenn ich mit den beiden Protagonisten irgendwie nicht richtig warm wurde - der Funke wollte bei mir nicht überspringen. Gut recherchiert fand ich die Gegebenheiten Anfang des letzten Jahrhunderts und auch die Rolle der Frau und der Gesellschaft damals ist sehr gut herausgearbeitet. Das Buch endet abrupt mit einem ziemlich gemeinen Cliffhanger; aber da ich schon gerne wissen möchte wie es vor allen Dingen für Alice und ihrer Tochter Rosa weitergeht, werde ich im Laufe des Jahres den zweiten Teil der Dilogie "Im Nordlicht" lesen.

5

Grandios!

Wow. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen – es liest sich wie ein spannender Film. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und lebendig beschrieben, sodass man schnell mit ihnen mitfühlt. Besonders gelungen ist der Wechsel zwischen den verschiedenen Geschichten und Perspektiven, der viel Abwechslung und zusätzliche Spannung in den Roman bringt. Die Hauptfigur hat Schreckliches erlebt und zeigt eine beeindruckende Stärke, vor allem in ihrem Wunsch, ihre Tochter zu schützen. Trotz Trauer und Leid bleibt immer ein Schimmer Hoffnung. Ein bewegender historischer Roman, kann es nicht erwarten den zweiten Teil zu lesen.

5

Ein absolutes Highlight!!! Großartig geschrieben und sehr gut recherchiert! Die Charaktere wirken sehr authentisch und man kann sich gut in die hinein versetzen und mitfühlen. Das Buch hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt, begeistert und bestens unterhalten. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und bin froh dass ich den Folgeband schon hier habe. Ganz großes Lesevergnügen!

5

Als Hamburger Deern irgendwie ein muss zu lesen😊. Die Geschichte über Hamburg in der Zeit als meine Uroma Kind war,hat mich wirklich mitgerissen. Dieses Buch liest sich irgendwie von selbst... schwupps waren wieder 30 Seiten gelesen und man wollte wissen,wie geht es Seite um Seite weiter. Erinnerungen an den Hamburger Dom waren/sind riesengroß und brachten tolle Erinnerungen zu mir zurück ❤️. Ich freue mich schon auf den 2.Teil,den ich mir unbedingt zulegen muss 👍🏼

5

Eingetaucht

So atemlos habe ich lange kein Buch gelesen! Da stecken viel Historie und Themen drin: Gewalt in der Ehe, der Kampf der Ehefrauen für Scheidungen und immer wieder die Armut des 20. Jahrhunderts in bestimmten Vierteln Hamburgs. Dazu die besondere Liebesgeschichte zwischen John, dem Mann aus gutem Haus und Alice, der Frau die im Leben hart gebeutelt wurde. Ich habe direkt die Fortsetzung bestellt!

5

Grandios!

Miriam Georg schafft es einfach immer wieder mich komplett zerstört zurückzulassen. Aber beginnen wir mal von Vorne. Alice lebt mir ihrer Tochter Rosa in einem Armenviertel Hamburgs. Ihr aggressiver Trunkenbold von Ehemann, macht den beiden das Leben schwer und lässt Alice immer wieder spüren, wie sehr er sie verachtet. Hut ab für die Darstellung dieses widerlichen Charakters. Man schafft es nicht, ihn nicht zu hassen! Wenn es mögliche wäre, würde ich ihn aus den Buchseiten herauszuiehen und eigenhändig &*!%#(;!9;"-× ..... Drec*skerl!! 😡 Alice ist für mich eine Powerfrau. Was musste diese arme Seele alles erleben und erdulden und trotzdem steht die Liebe zu ihrer Tochter immer an erster Stelle. Mir brach beim lesen so oft das Herz, ich kann es kaum in Worte fassen... Mitleid, Trauer, Wut und Entsetzen, fluteten während der Geschichte immer wieder meinen Körper und hinterließen mehr als ein Mal eine Gänsehaut 😣 Ich weiße hier ausdrücklich auf die Triggerwarnungen hin!!! Dramatisch bis zur letzten Seite und dieser Cliffhanger.... habe ich schon erwähnt wie sehr ich Cliffhanger hasse?! ɪᴍ ɴᴏʀᴅᴡɪɴᴅ überzeugt mit authentischen Charakteren, einem detailliert beschriebenen Setting und stark recherchiertem Hintergrundwissen! Erneut eine Meisterleistung der Autorin 🤍

4.5

Mein erster historischer Roman und gelockt wurde ich durchs alte Hamburg und dem fehlenden Frauenrecht. Ich wurde absolut nicht enttäuscht und bin nur so durch die Geschichte geflogen. Das gedankliche Wiedererkennen vieler Orte machte mir Spaß, jedoch war die Geschichte um Alice tragisch und vor Ungerechtigkeit Herz zerreißend. Die Geschichte geht im 2 Teil weiter (wusste ich vorher nicht). So kam ich dann gleich zu meinem 2. historischem Roman.

5

Unglaublich spannende, mitreißende Geschichte über zwei Protagonisten zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Er stammt aus einer reichen, angesehenen Familie Hamburgs, ist behütet aufgewachsen und engagiert sich als Anwalt für die Bedürftigen der Stadt. Sie ist eine der Bedürftigen, als Kind von der eigenen Familie als Arbeitskraft verkauft, wird sie jetzt von ihrem Ehemann brutal misshandelt und fürchtet nicht nur um ihr eigenes sondern auch um das Wohlergehen ihrer Tochter. Die Autorin verpackt gut recherchierte Zeitgeschichte auf höchst unterhaltsame, packende Weise in ihrem Roman und man rauscht nur so durch die (fast) 600 Seiten. Glücklicherweise gibt es einen zweiten Teil, den ich noch heute Abend beginnen werde.

5

Darum geht es: Hamburg, 1913: Alice Bloom befindet sich in einer scheinbar ausweglosen Situation. Ihre Ehe mit Henk ist geprägt von Gewalt, Verachtung und Armut. Sie wohnen im herben Arbeiterviertel auf der Uhlenhorst. Der einzige, glückliche Lichtblick ist ihre kleine Tochter Rosa, Als sie wieder einmal brutale Prügel kassiert und nur knapp dem Tod entgeht, wagt sie einen nicht auszusprechenden Schritt. Sie kann den Schutz für Rosa nicht mehr gewährleisten und sieht nur noch diesen einzigen Ausweg, die Scheidung von Henk. Als Alice einen Rechtsbeistand aufsucht, trifft sie auf den wohlhabenden, attraktiven und verlobten Anwalt John Reeves. Die verzweifelte Alice setzt alle ihre Hoffnung daran, zu kämpfen und die Scheidung zu gewinnen. Auch wenn es absolut unvernünftig ist, willigt John ein und vertritt Alice. Das alles birgt ein riesengroßes Risiko. Mein Leseeindruck: Das war Lesegenuss vom Allerfeinsten! Im Nordwind" ist ein fesselnder, historischer Roman, der in Hamburg zu Beginn des 20. Jahrhunderts spielt. Der leichte, lebendige und flüssige Schreibstil der Autorin hat mich ganz tief in die Geschichte eintauchen lassen. Hamburg als Handlungsort wird sensationell und anschaulich beschrieben. Die damalige Zeit hat Miriam Georg hervorragend eingefangen. Frauen hatten so gut wie keine Rechte. Mir wurde beim Lesen ganz anders, was Alice in Ihrer Ehe ertragen musste. Wie ein guter Kinofilm lief das Buch in meinem Kopf ab. Alice und John sind authentische und facettenreiche Hauptcharaktere. Sehr schnell haben sie sich in mein Herz geschlichen. Ich habe die beiden unheimlich gerne auf ihrem Weg begleitet, der mit etlichen Hindernissen bespickt ist. Die Handlung birgt Dramen. Die Rückblicke auf Alices Vergangenheit haben mich tief berührt. Sie hat grausame Dinge erlebt. Am Ende gibt es einen fiesen Cliffhanger. Ich freue mich so sehr auf die Fortsetzung .Im Nordlicht* und die erscheint am 15. Oktober 2024. Fazit: 5/5 ⭐️ Volle Punktlandung für einen grandiosen Pageturner. Absolute Herzensempfehlung!

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4

Alice wird von ihrem Mann Henk regelmäßig verprügelt und muss um ihr Leben bangen. Sie beschließt die Ehe zu beenden, um sich und ihre kleine Tochter zu schützen, doch wir schreiben das Jahr 1913 und Scheidungen sind nicht gesellschaftsfähig. Alice wendet sich hilfesuchend an den Anwalt John, der der mittellosen Frau seine Dienste zusichert und sich dann in sie verliebt. ... Das war super zu lesen, zumal auch die Nebengeschichten der Protagonisten sehr spannend erzählt werden. Miriam Georg schafft es historische Romane zu schreiben, die thematisch dennoch topaktuell sind. Das mag ich sehr. Glücklicherweise liegt Band 2 schon bereit.

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5

Grandios!

Ich konnte nicht aufhören zu lesen, eins der besten Bücher für mich dieses Jahr. Hamburg um das Jahr 1910. Eine reiche Familie, Hausangestellte, jeder hat seine eigenen Sorgen ( perfekt ausgearbeitet, Stil Tuchvilla oder Downtown Abbey). John, einer der Söhne ist ein erfolgreicher Anwalt und trifft in seiner Sozialsprechstunde auf Alice, die sich von ihrem gewalttätigen Ehemann trennen will. In diesen Zeiten eigentlich undenkbar. Damit nimmt die Geschichte ihren Lauf. Es wird das Leben der armen Menschen gezeigt, die fast nichts haben. Düster, unfassbar und absolut meisterhaft erzählt mit dem Hintergrund geschichtlicher Ereignisse. Sehr empfehlenswert! Freu mich auf Band zwei

5

Eine Liebe, die nicht sein darf. Zwei Welten, die nicht zusammen gehören! Eine gemeinsame Sehnsucht: Freiheit. Tolles Buch mit Suchtgefahr!

Eine Liebe, die nicht sein darf. Zwei Welten, die nicht zusammen gehören! Eine gemeinsame Sehnsucht: Freiheit.
Tolles Buch mit Suchtgefahr!
5

Mitreißende Unterhaltungsliteratur

Hamburg 1913, Alice steckt fest in einer Ehe geprägt von häuslicher Gewalt, aus der es aufgrund mangelnder Rechte für Frauen kaum einen Ausweg gibt, dennoch entschließt sich Alice zu einer Trennung und sucht anwaltliche Unterstützung bei John Reeven, Sohn der gutsituierten Holstenbrauerei-Dynastie, der auch mittellose Hamburger in Rechtsfragen vertritt. Beide spüren sofort eine Anziehungskraft füreinander, die für beide gefährlich ist und nicht sein darf. Ein spannender, gut recherchierter Schmöker mit einer starken Protagonistin, den man nicht mehr aus der Hand liegen kann. Ich erwarte gespannt Band 2 dieser Dilogie, erscheint am 15.10,24. Am besten sofort loslesen !

4.5

„Wenn man nur vorher wüsste, wann Ereignisse bevorstanden, die ein Leben in zwei Teile schnitten. Ein Vorher und ein Nachher.“ 💭

Miriam Georg entführt uns mit dem ersten Teil ihrer Dilogie nach Hamburg, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Auf der einen Seite steht eine junge Mutter namens Alice, die um ihr Leben fürchten muss, weil sie in einer gewalttätigen Ehe feststeckt und mit ihren Mitteln kaum eine Chance auf ein Leben in Sicherheit mit ihrer kleinen Tochter Rosa hat. Auf der anderen Seite lernen wir den Rechtsanwalt John Reeven aus einer gut angesehenen Hamburger Familie kennen, der mittellose Hamburger in rechtlichen Fragen berät. Ihre Geschichten verbinden sich, als Alice beschließt, die Ehe zu beenden. Auch Nebencharaktere haben ihre eigenen Kapitel erhalten, was der Geschichte noch mehr Tiefe gegeben hat. Das Schicksal von Alice hat mich sehr berührt. Man bekommt einen guten Einblick in die Familienrechtslage zu dieser Zeit. Wie unfair und frauenfeindlich damals entschieden wurde, macht mich immer noch sprachlos. Am Ende bin ich mehr als dankbar, in der heutigen Zeit leben zu können, auch wenn selbst heute die Gerechtigkeit zwischen Männern und Frauen noch nicht vollständig hergestellt ist. Aber wir sind schon sehr weit gekommen in den letzten 100 Jahren, eben wegen Frauen wie Alice. Das Thema Frauenrechte zu Beginn des 20. Jahrhunderts war auch schon in Miriam Georgs letztem Zweiteiler Elbleuchten präsent, den ich ebenfalls nur empfehlen kann. Sie beschreibt auch sehr bildlich die unterschiedlichen Lebensverhältnisse in den Villenvierteln und Armenvierteln Hamburgs. Einziger Kritikpunkt sind die viel zu langen Kapitel. Spoiler: Der Absatz: „Ich stellte mir vor, wie es wäre,(…) meine eigene Puppe zu haben, um die ich mich kümmern konnte. Noch mehr wünschte ich mir eine Mutter, die mir Gute Nacht sagte, die es kümmerte, wenn ich schlecht träumte oder Bauchweh hatte. Aber eine Puppe war realistischer…“ hat mir das Herz gebrochen… wie eigentlich so viele Absätze in diesem Buch.

„Wenn man nur vorher wüsste, wann Ereignisse bevorstanden, die ein Leben in zwei Teile schnitten. Ein Vorher und ein Nachher.“ 💭
5

Für mich, bis jetzt das beste Buch von Miriam Georg! So gut und interessant geschrieben! Hamburg kommt einem noch näher, obwohl man selbst in der Stadt wohnt. Die Verbindungen zu den vorherigen Büchern finde ich auch richtig gut! Ich bin froh, dass ich direkt das zweite Buch habe und heute noch anfangen kann.

5

Düster, emotional und unglaublich packend

Hamburg, 1913: Alice ist in einer Ehe mit dem gewalttätigen Henk gefangen. Ihr Leben ist hart, doch die größte Sorge gilt ihrer Tochter, die sie kaum noch vor ihm beschützen kann. Diese Angst zwingt Alice schließlich zu einem mutigen Entschluss: Sie will die Ehe scheiden lassen. Unterstützung bekommt sie von dem Anwalt John Reeven, der in einer völlig anderen gesellschaftlichen Welt lebt. Seine Entscheidung, Alice zu helfen, stellt sein scheinbar geordnetes Leben auf den Kopf. Mit diesem Buch hieß es für mich 'Back to the Roots', denn historische Romane waren lange mein Lieblingsgenre, auch wenn ich in letzter Zeit weniger davon gelesen habe. Es ist mein erstes Buch von Miriam Georg, und ihr Erzählstil hat mich sofort in den Bann gezogen. Die Charaktere sind lebendig und vielschichtig, und ich habe mit ihnen gelitten, gehofft und gezittert. Obwohl die Geschichte recht düster ist, fügt sich alles perfekt zusammen. An einigen Stellen war ich richtig wütend, weil Alice so viel ertragen muss, was mich aber nur noch tiefer in die Handlung hineingezogen hat. Mein einziger kleiner Kritikpunkt sind die recht langen Kapitel, aber da ich das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen habe, fiel das kaum ins Gewicht. Die Handlung könnte ich mir auch hervorragend als TV-Serie vorstellen, denn es gibt viele Charaktere und Geschichten, die erzählt werden. Am Ende bleiben viele Handlungsstränge offen, aber zum Glück muss ich nicht lange auf den zweiten Band warten! Ganz große Leseempfehlung für alle, die historische Romane lieben.

5

Bewegender Auftakt

Hamburg, 1913. Alice lebt in einer unerträglichen Ehe mit ihrem gewalttätigen Mann. Ihre einzige Freude ist ihre kleine Tochter Rosa, doch die Angst, dass Henk auch ihr schaden könnte, treibt Alice dazu, das Wagnis einzugehen und die Scheidung zu beantragen. Der Anwalt John Reeven, der auch mittellosen Hamburgern hilft, steht ihr beratend zur Seite. Obwohl die Erfolgsaussichten ungewiss sind, verspricht John, sie zu vertreten. „Im Nordwind“ ist ein fesselnder Auftakt zur neuen Dilogie von Miriam Georg. Die Geschichte zog mich sofort in ihren Bann, und ich habe intensiv mit Alice und Rosa mitgefühlt. Die Autorin verdeutlicht eindrucksvoll, wie wenig Rechte Frauen in jener Zeit hatten und was sie besonders in der Ehe ertragen mussten. Durch Rückblicke auf Alice' Vergangenheit, die mich ebenfalls sehr berührten, wird ihre Geschichte noch greifbarer. Die Hauptfiguren Alice und John sind mir von Anfang an sympathisch gewesen, auch wenn ihre Lebenswelten zwischen Arm und Reich nicht unterschiedlicher sein könnten. Dieser emotionale und bewegende Roman war für mich schwer zur Seite zu legen. Trotz der hohen Seitenzahl war ich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Der Cliffhanger am Ende hat meine Ungeduld noch weiter gesteigert – ich freue mich sehr darauf, dass der zweite Teil bereits im Oktober erscheint.

Bewegender Auftakt
5

Miriam Georg ist eine wirklich talentierte Autorin und schafft es immer wieder mich in den Bann ihrer Geschichten zu ziehen. Auch mit diesem Buch war es wieder so. Es ist unglaublich tiefgründig, die Protagonisten sind sehr nahbar und waren mir von den ersten Seiten an sehr sympathisch. Aber auch all die anderen Nebencharaktere hatten ihre Daseinsberechtigung und haben diese Geschichte erst komplett rund gemacht. Alles in allem ein wundervolles Buch dessen Fortsetzung ich kaum erwarten kann.

4

Alice will sich von ihrem Ehemann, der sie misshandelt, scheiden lassen und das alleinige Sorgerecht für Tochter Rosa. Eine schier unlösbare Aufgabe für den Rechtsanwalt John Reeven im Jahr 1913. Miriam Georg schreibt gut recherchierte, beeindruckende historische Romane. Über 600 Seiten ist die Handlung gleichbleibend spannend und dabei nicht besonders actionreich. Sie behält die ganze Zeit die Fäden in der Hand, man verliert nie den Überblick, obwohl man es mit vielen Figuren und Perspektiven zu tun hat. Mir hat ihre Auswanderer-Saga "Das Tor zur Welt" besser gefallen, einfach weil mich da das Thema mehr interessiert hat, aber diesen Roman kann ich auch empfehlen.

5

Spannende Zeitreise.

Inhalt: Hamburg 1913. Alice hat es in ihrem Leben noch nie leicht gehabt. Eigentlich hatte sie sich von ihrer Ehe mit Henk mehr Sicherheit erwartet. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Henk trinkt zu viel Alkohol und schlägt sie. Einzig für ihre Tochter Rosa erträgt sie diese Demütigungen. Ein heftiger Vorfall bringt für Alice jedoch das Fass zum überlaufen. Sie möchte sich scheiden lassen. Dabei helfen soll ihr Rechtsanwalt John Reeven, den sie in der Sozialberatung kennengelernt hat. Dieser willigt nach langem zögern tatsächlich ein sie zu vertreten. Ein fast auswegloses Unterfangen, da Frauen kaum Rechte haben..... Leseeindruck: "Im Nordwind" ist der Auftakt einer Dilogie um Alice Bloom, die aus einer Schaustellerfamilie stammt. Der Roman spielt hauptsächlich im Jahr 1913. Als ich anfing zu lesen waren meine ersten Gedanken: was soll sich hieraus entwickeln, wo es doch "nur" um eine Ehescheidung geht? Bereits nach kurzer Zeit war ich jedoch in der Geschichte gefangen. Immer mehr wurde mir bewusst wie wenig Rechte Frauen damals hatten. Wie ungerecht das System war. Außerdem haben die Figuren eine Eigendynamik entwickelt und alles was vorher klar erschien, wird auf den Kopf gestellt. Vor allem die Zwischenkapitel, die in Alice Vergangenheit führen, haben mir im weiteren Verlauf einige Aha-Erlebnisse beschert. Sie sind wohl dossiert und geben das ganze Ausmaß von Alice Schicksal erst nach und nach bekannt. Auch in Johns Familie ist nicht alles so wie es zuerst scheint. Hier liegt viel im Argen. Mir hat die Kombination, sowohl in das Leben der armen, als auch in das der reichen Menschen zu schauen, gut gefallen. Die Welten liegen weit auseinander und trotzdem hat jeder seine ganz eigenen Probleme. Einige Fragen bleiben offen. Zudem gibt es am Ende einen ordentlichen Cliffhanger. Ich kann es kaum erwarten bis die Fortsetzung erscheint, um zu erfahren wie es weitergeht. Fazit: "Im Nordwind" spiegelt gut die Unterschiede zwischen Arm und Reich sowie Mann und Frau, der damaligen Zeit wider. Mir hat der Roman spannende und kurzweilige Lesestunden beschert. Lokalkolorit gab es oben drauf und ich konnte ein kleines bisschen in die Welt der Schausteller eintauchen. Ich habe einiges über Hamburg und dem Dom, das Volksfest Nummer 1 in der Stadt, gelernt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Spannende Zeitreise.
5

Selten hat mich ein historischer Roman dermassen gefesselt. Mit seinen 592 Seiten ist es wirklich ein dickes Buch und ich wusste auch nicht, dass es "nur" der erste Teil ist. Ich wurde aber positiv überrascht von der Tiefe dieser Geschichte, von den Gefühlen, den guten recherchen, der Düsterheit. Zu Beginn dachte ich, es geht eher in Richtung Liebesgeschichte, aber es ist so viel mehr. Es geht um die Unterdrückung der Frau, des absoluten Recht des Mannes auf praktisch alles. Es geht um Neuanfänge und tiefe Familienzwyste. Es geht um Geld und um Armut.

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5

Eine starke Frau Anfang des 20. Jahrhunderts

Am Vorabend des ersten Weltkriegs lebt Alice mit Tochter Rosa im Hamburger Arbeiterviertel Uhlenhorst. Anhand von Alice erlebt der Leser/die Leserin wie es sich anfühlt, eine Frau zur damaligen Zeit zu sein. Alice arbeitet in einer Fabrik, die Tochter wird in der Zeit von der Nachbarin mitbetreut, da es noch keine Kindertagesstätten gab. Die Familie lebt auf engstem Raum unter fragwürdigen hygienischen Bedingungen. Fließend Wasser oder Strom gab es nicht und der Alltag ist mühsam und anstrengend. Krankengeld bei Arbeitsausfall? Fehlanzeige, denn die gesetzliche Krankenversicherung steckte auch noch in den Kinderschuhen. Alice hat als zusätzliche Last noch unter der Alkohol- und Spielsucht von Ehemann Henk zu leiden. Henk verspielt das Geld und schlägt Miriam auch, wenn er betrunken nach Hause kommt. Da die Protagonistinnen von Miriam Georg aber starke Charaktere sind, geht Alice den für Frauen damals ungewöhnlichen Weg und reicht die Scheidung ein. Meine Meinung: Was ich an den Romanen von Miriam Georg so mag ist die Authentizität. Sie verpackt die damalige Zustände so, dass es interessant und spannend zu lesen ist und man trotz der düsteren Problematik einen Wohlfühlmoment hat beim Lesen. Ich lerne immer noch etwas Neues, wie z.B. in diesem Roman über das Leben der Schausteller vom Hamburger Dom, der Behandlung von Krankheiten, als die Kenntnisse über Bakterien noch ganz am Anfang waren und dem Scheidungsrecht bzw. eher, dass die Frauen fast gar keine Rechte hatten. Schläge in der Ehe wurden geduldet, sofern sie vom Mann ausgehen und eine Scheidung oder eine Berufstätigkeit der Frau waren grundsätzlich nur möglich, wenn der Mann dies billigt. Die beengten Wohnverhältnisse, wo die Familien sogar noch Schlafplätze an Nachtschichtler vermietet haben, kann ich mir gut vorstellen und sind ein trauriges Pendant zur derzeitigen Wohnungsnot in Hamburg. Ich habe "Im Nordwind" sehr gerne gelesen und freue mich schon auf Band 2, der im Oktober erscheinen wird. Wer historische Romane mag, liegt hier goldrichtig. Gut recherchiert und gut geschrieben!

5

Klare Leseempfehlung

Der Roman spielt in Hamburg im Jahr 1913 und wir begleiten Alice Bloom auf ihrem schweren Weg aus der gewalttätigen Ehe, was zu der Zeit gar nicht mal so einfach war und viele Schwierigkeiten mit sich brachte. . Alice als Charakter fand ich sehr gut, sie ließ sich nicht unterkriegen und hat trotz der harten Zeiten des frühen 19. Jahrhunderts sehr für sich und ihre Tochter gekämpft. Auch John, der sie erst als Sozialberater und später als ihr Anwalt vertritt, fand ich sehr gut. Aber auch viele der Nebencharaktere gefielen mir gut und sie wurden ebenso wie die Hauptcharaktere gut dargestellt. Besonders gefallen hat mir auch, dass auch andere Schucksale mit in die Geschichte eingeflochten wurden und ich noch ein wenig über die historischen Ereignisse zu der Zeit erfahren durfte. . Der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen und die Kapitel hatten eine gute Länge und es gab immer mal wieder Rückblicke in Alice Leben vor der Ehe, die ich erschreckend und aufwühlend fand, da sie es noch nie leicht hatte im Leben. Das Buch endet mit einem Cliffhanger so dass ich in der nächsten Zeit den zweiten Teil lesen möchte. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und bekommt von mir 5 ⭐️ und eine Leseempfehlung.

4.5

„Sie lieben sie nicht“, wiederholte die Frau mit einem kaum wahrnehmbaren Achselzucken, als wollte sie sagen: Tut mir leid, aber so ist es nun mal. „ Die Liebe fragt nicht, Sie weiss.“ (Seite 15 PocketBook)

Hamburg im Jahr 1913 Alice lebt mit ihrer Tochter Rosa in einem rauen Arbeitsviertel. Ihr Ehemann Henk, macht ihr das Leben zur Hölle. Alice ist nicht mehr bereit, sich ständig dem Häuslichen Gewalt auszusetzen & möchte, das Unmögliche, sie will ihre Ehe beenden, was im Jahr 1913, praktisch unmöglich ist & sie als Frau, eigentlich gar keine Rechte besitzt. John, Rechtsanwalt & verlobt, lebt nicht weit vom entfernt Elendsviertel, in einer Villa mit seiner alteingesessener Familie. Die Geschäfte florieren. John hilft gerne den mittellosen Hamburger in rechtlichen Fragen. So steht eines Tages, Alice bei John & bittet ihn um Rechtsberatung & will das Unmögliche möglich machen, sich von ihrem Mann Henk scheiden lassen. Wow, was haben wir hier für einen Auftakt zu einer Dilogie….. eine Geschichte, die unglaublich fesselnd & emotional ist & die Tiefe Spuren hinterlassen…. Wir haben verschiedene Perspektive, was ich immer sehr gerne lese. Die Charaktere sind unglaublich gut ausgearbeitet & bin absolut Fan von Blanche & würde mich sehr über ihre Geschichte erfreuen. Leider sind die rechtlichen Situationen von damals als Frau, eigentlich hatten sie gar keine, sehr spürbar zu lesen & ich konnte mich unglaublich in dieses Geschehen hineinversetzen. Wir haben eine Geschichte, die einen unglaublichen Lauf nimmt. Teils Passagen, machten mich wütend, auch traurig, auch fiebert man mit & teils Geschen der Gesellschaft, möchte man sich gar nicht vorstellen. Selbst die Vergangenheit, hinterlassen Narben. Ein Schreibstil, der einem nicht los lässt & man sich regelrecht in alles hineinversetzen lässt. Was auch anzumerken ist, sind die Recherchen zu diesem Buch (obwohl es eine fiktive Geschichte ist). Sie hat viele kleine Details von damals in das Buch einfliessen lassen, was unglaublich spannend ist & für mich persönlich immer ein Mehrwert ist, zu einer Geschichte…. Ein Riesen Kompliment an die wunderbare Autorin @ Miriam, bin absolut Fan & werde mir sehr gerne auch die anderen Bücher holen zum lesen. Es endet mit einem sehr fiesem Cliffhanger & ich kann es kaum erwarten, im Oktober weiterzulesen…. Man vergass die Toten. Man vergass ihre Stimmen, und man vergass ihre Gesichter. Auch wenn man das Gefühl für sie ganz verlor, war es schrecklich, irgendwann aufzuwachen und nicht mehr ganz sicher zu sein, wie die verstorbene Person einmal ausgesehen hatte. (Seite 142 PocketBook) Ein Zitat vom Nachwort, welche ich euch gerne weiter geben möchte ❤️ „Nur wenn wir aus der Geschichte lernen, kann es echten Fortschritt geben. Und nur wenn wir uns klarmachen, dass Recht kein Naturgesetz, sondern menschengemacht ist, dass man es immer weiter verteidigen muss und Gleichberechtigung von Männern und Frauen alles andere als selbstverständlich ist, verstehen wir unsere Verantwortung.“ (Seite 420 PocketBook)

5

Gelungener Auftakt einer neuen Hamburg Dilogie

Wow, was hat Miriam Georg hier wieder gezaubert? Sie entführt uns in das Hamburger um 1914, wo wir Alice, Henk und Rosa Bloom kennenlernen, die in ärmlichen Verhältnissen leben. Ihnen gegenüber die Familie Reeven, angesehen und von hohen Standes, schließlich gehört ihnen eine Bank und die Holsten Brauerei. Die Gegensätze, die die Autorin hier beschreibt, könnten unterschiedlicher nicht sein. Als sich Alice' und Johns Weg kreuzen, ist er hin und weg von der toughen Frau, die sich von ihrem gewalttätigen Ehemann scheiden lassen und das alleinige Sorgerecht für ihre Tochter haben möchte. John hilft ihr und schon beginnt die Schlammschlacht. Die Szenen der Armut sind so krass beschrieben, dass man eigentlich das Buch weglegen möchte, doch man ist so in dem Sog gefangen, dass es schlichtweg nicht geht. Dem gegenüber der Reichtum und die "Probleme" der Familie Reeven lassen einen förmlich den Kopf schütteln. Ich muss zugeben, dass mich die Geschichte rund um die Reevens am Anfang nicht mitgerissen hat, war Alice' Geschichte (auch die Rückblenden in deren Vergangenheit) umso eindrucksvoller. Der Auftakt der Dilogie hat es ins sich, ein toll recherchiertes Buch, der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil, denn der erste endet mit einem fiesen Cliffhanger.

4.5

Im Jahr 1913 lebt die verzweifelte Alice im rauen Arbeiterviertel Uhlenhorst in Hamburg. Ihr Ehemann Henk tyrannisiert sie und ihre Tochter Rosa, und als Alice erkennt, dass sie ihre Tochter nicht mehr vor ihm schützen kann, beschließt sie, die Ehe zu beenden. Unterstützung findet sie in John Reeven, einem wohlhabenden Rechtsanwalt, der in der Villa seiner Familie lebt und sich auch für die Belange mittelloser Hamburger einsetzt. Trotz der aussichtslosen Situation übernimmt John Alices rechtliche Vertretung, was ein riskantes Unterfangen ist, das sowohl Alices Zukunft als auch Johns eigenes stabiles Leben in Gefahr bringt. Miriam Georg gelingt es, mit diesem ersten Teil einen fesselnden und emotionalen Roman zu schaffen, der aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Die Darstellung der rechtlichen Ohnmacht von Frauen hat mich tief berührt und durch ihre Nachvollziehbarkeit beeindruckt. Immer wieder hielt ich inne, um die dramatischen Wendungen der Geschichte zu verarbeiten. Die Figuren sind lebendig und detailliert ausgearbeitet, sodass ich ihre Emotionen hautnah miterleben konnte – auch wenn die anfängliche Chemie zwischen Alice und John für mich nicht ganz überzeugend war. Die Handlung ist von Dramatik und starken Emotionen geprägt und immer wieder mit überraschenden Wendungen gespickt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt erfahren wollte, wie es weitergeht. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die im Oktober 2024 erscheint, zumal der erste Band mit einem Cliffhanger endet und ich viele offene Fragen habe. Miriam Georg hat einmal mehr eine großartige Geschichte mit gut entwickelten Charakteren geschaffen, die ich nur wärmstens empfehlen kann.

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5

Ich liebe Miriam Georg. Auch Im Nordwind hat mich wieder überzeugen können. Aber dieser Cliffhanger am Ende.... Der ist gemein. Jetzt heisst es warten und Tee trinken

5

Warum nur konnte ich nicht abwarten? Warum musste ich dieses Buch direkt nach dem Erscheinen lesen? Ich hätte einfach nur bis Oktober warten müssen, dann hätte ich Band 1 und 2 direkt hintereinander weg lesen können. Und jetzt? Jetzt muss ich ausharren und 2 Monate warten, bis Band 2 erscheint. 2 MONATE! Das ist so eine lange Zeit… Ihr könnt euch schon denken, wie ich das Buch fand: Einfach nur großartig! Miriam Georg schafft es einfach immer vom ersten Wort an mich in ihren Bann zu ziehen. Ich liebe ihren Schreibstil, die Charaktere, die sie erschafft und die Geschichte, die sie um die Protagonist*innen herum spinnt. Wieder mal richtig spannend mit einem super neugierig machenden Cliffhanger am Ende. Ich fühle so sehr mit den Hauptpersonen in dieser Geschichte mit! Es zerreißt mir das Herz, ihr Schicksal mitzuerleben. Als Frau in einer Zeit kurz vor dem ersten Weltkrieg zu leben war weiß Gott nicht einfach und ich kann aus meiner heutigen Situation vermutlich nur erahnen, wie schlimm es in vielen Fällen gewesen sein muss. Auf jeden Fall ist dieses Buch mal wieder ganz großes Kino und definitiv schon jetzt ein Jahreshighlight!

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„Mit dem Nordwind kommt der Ärger“ - diesen Satz liest man einige Male in diesem Roman und je mehr man in die Handlung eintaucht, desto schlüssiger wird die Titelwahl. Die Geschichte wird abwechselnd in zwei Zeitebenen erzählt, so dass man nach und nach mehr Einblick in das Leben der Hauptprotagonistin Alice, damals Christina genannt, erhält. Und dieses Leben verursacht unglaublich viel Gänsehaut, ist voller Dramatik und Verzweiflung. Die Geschichte spielt zwischen 1896 und 1914 und bringt auf sehr deutliche Weise die Frauenrechte zur damaligen Zeit zum Vorschein. Nicht nur, weil die Männer das so sahen, sondern weil die Gesetzgebung es so vorsah. Doch nachdem Alice immer mehr um das Leben ihrer zuckersüßen Tochter Rosa und ihr eigenes bangen muss, fasst sie den Entschluss, aus Selbstschutz den tüchtigen und sympathischen Anwalt John Reeven für den Scheidungsantrag zu beauftragen, auch wenn die Aussichten fast chancenlos sind. Die beiden Gesellschaftsschichten treffen aufeinander, wie der eisige Nordwind und nach anfänglicher Ablehnung erhält John immer mehr Einblick hinter die Kulissen und fasst einen folgenreichen Entschluss. Aber was nützt ein erfolgreicher Anwalt, wenn einen die Vergangenheit einholt, wenn die Rechtslage so schlecht und die Nachbarn und sogar die eigene Familie so niederträchtig sind? Ich hab das Buch gelesen und parallel gehört, denn Tanja Fornaro ist und bleibt für mich die beste Sprecherin für solche Romane und versteht es, den Leser von der ersten Seite an abzuholen, eintauchen und das Buch lebendig werden zu lassen. Jeder Charakter hat diese gewisse stimmliche Nuance, wodurch sofort Sympathie oder Antipathie entsteht, Momente der Begeisterung entstehen, ebenso wie Empörung, Erschütterung, Verzweiflung und Dramatik, aber auch sanfte Töne und die knisternde Atmosphäre. Die Gegenüberstellung zwischen der armen Bevölkerung in Uhlenhorst, die furchtbaren Arbeitsbedingungen im Vergleich zu der reichen Familie Reeven, bei der man feststellt, dass Krankheit, Streit und Eifersucht auch hier nicht Halt machen und die äußere Fassade zum Bröckeln bringen, fand ich sehr gelungen. Gemischte Gefühle, Intrigen und die beginnende Romanze, die doch nicht sein darf und kann. Trotz der Länge des Buches gab es nur wenige Stellen, die für mich etwas langatmig waren. Insgesamt spannend mit einem traurigen Schicksal, das stellenweise ein paar Lichtblicke enthält, die den Leser nur allzu oft hoffen lässt, dass sich das Blatt wendet, um dann etwas abrupt mit einem kleinen Cliffhanger zu enden. Und immer wieder taucht die Frage auf: Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen? Ich bin schon sehr gespannt auf den 2.Teil und dieser erscheint ja bereits im Oktober. Eine Geschichte voller Sehnsucht und Hoffnung, dem Wunsch nach Freiheit, Menschlichkeit und Frauenrechten, Neuanfängen und aufrichtiger Liebe. Fesselnd, aufwühlend und nachdenklich stimmend.

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4

Das Buch ist nicht gerade dünn, aber lässt sich schnell und flüssig lesen. Die Geschichte von Alice, die in Hamburg 1913 aus ihrer gewalttätigen Ehe ausbrechen will, zeigt auf, wie schwer es Frauen noch vor 100 Jahren hatten. Sie waren ohne Mann nichts wert. Und mit Mann durften sie nichts alleine entscheiden. Ihr Anwalt, John Reeven, stammt aus einer sehr wohlhabenden Familie und ist von Alice und ihrem Mut sofort beeindruckt. Er will ihr helfen die Scheidung zu erreichen. Vor allem aber das Sorgerecht für ihre kleine Tochter. Das alles wäre schon interessant genug. Doch es gibt auch spannende Einblicke in die Kindheit von Alice. Und auch Johns Familie spielt eine große Rolle. Seine moderne Schwester ist mir besonders ans Herz gewachsen. Ich muss unbedingt den zweiten Teil lesen, weil dieser erste Band leider plötzlich endete und mich etwas ratlos zurücklässt. Natürlich muss ich wissen, wie es weiter geht.

5

Dieser Roman bringt das Bücherherz zum Leuchten!

Wer auf der Suche nach einem historischen Roman ist, der nicht nur für emotional berührende Momente sorgt, sondern obendrein noch historische Fakten perfekt einbettet in eine mega spannende Geschichte, der ist mit dem Buch von Miriam Georg mehr als perfekt an der richtigen Stelle! Für mich ist dieses Buch einfach mehr als nur ein Lesehighlight des Jahres 2024. Dieses Buch hat mich so tief abtauchen- und eins mit der Geschichte werden lassen.  Und nicht nur das, obendrein bekommt man noch ein absolutes Feuerwerk an Emotionen serviert, dass man noch lange nach beenden des Buches das Gefühl hat, wie auf einer Wolke zu schweben. Ein Wahnsinnsauftakt! Die Autorin versteht es einfach perfekt den Leser nicht nur auf eine Reise in die Vergangenheit zu entführen, sondern diesen so tief abtauchen zu lassen, dass dieser sich vollkommen in der Geschichte verliert. In dieser Reihe entführt die Autorin die Leser in die Welt der Arbeiter der damaligen Zeit um 1913, aber auch in das Reich der gehobenen Schicht und wirft einen Blick in das damalige Scheidungsrecht. Sie zeichnet das Leben auf, welches von harter Arbeit geprägt war und das unter solch erschwerten und aus heutiger Sicht betrachtet, menschenunwürdigen Umständen die Arbeiter ihre Tätigkeit verrichten mussten. Arbeitssicherheit war damals noch ein Fremdwort. Ebenso setzt sie den Fokus auf die Frauen, die von ihren Männern misshandelt wurden und die keine Chance hatten, sich zu wehren, vor allem aus rechtlicher Sicht. Eine Thematik, die ich so aus den Büchern noch nicht kannte und die viele neue Informationen lieferten, die ich so auch noch nicht kannte. Ich war schockiert zu erfahren, wie schwer es für eine Frau dieser Zeit war, sich scheiden zu lassen und vor allem, welche Rechte die Männer der damaligen Zeit doch hatten und diese auch vollkommen ausnutzten. Ein Scheidungsverfahren war aus damaliger Sicht völlig aussichtslos von Seite der Frau, auch was die Chancen anbelangte, das die Kinder nach der Scheidung bei ihr leben durften. Auf beeindruckende Art und Weise hat die Autorin ihre Figuren zum Leben erweckt und hat einen gesamte Film vor Augen gezaubert, dass ich immer noch mit einem WOW hier sitze und es kaum erwarten kann, Band 2 in den Händen zu halten. Die über 500 Seiten waren viel zu schnell zu Ende gelesen und haben mein Leserherz zum leuchten gebracht. Highlight! Ein Wahnsinnsroman mit unzählig interessanten historischen Fakten und absolute Marmeladenglasmomente!   Fazit: 5 Sterne sind eindeutig zu wenig für dieses absolute Lesehighlight der Superlative!  

4

Vielen Dank an den @argonverlag und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Hörbuchs Inhalt Hamburg, 1913. Es muss einen Ausweg geben! Alice wohnt im rauen Arbeiterviertel auf der Uhlenhorst, und ihr Ehemann Henk macht ihr das Leben zur Hölle. Der einzige Lichtblick: ihre Tochter Rosa. Als sie das Kind kaum noch vor Henk beschützen kann, wagt Alice das Unmögliche. Sie will diese Ehe beenden! Nicht weit entfernt vom Elendsviertel lebt der Rechtsanwalt John Reeven in der Villa seiner alteingesessenen Familie. Die Geschäfte florieren, John ist standesgemäß verlobt. Aus guter hanseatischer Tradition berät er auch mittellose Hamburger in rechtlichen Fragen. Das Ansinnen dieser jungen Frau allerdings ist aussichtslos: Sie will sich von ihrem Ehemann trennen. Wider jede Vernunft willigt er ein, sie zu vertreten. Aber das Wagnis birgt ein hohes Risiko. Für Alice steht alles auf dem Spiel. Und John ahnt nicht, wie sehr seine sichere Welt ins Wanken geraten wird ... Meinung Mit "Im Nordwind" legt Miriam Georg den ersten Teil ihrer neuen Dilogie vor. In diesem historischen Roman findet man als Leser eine sehr spannende Geschichte, die einen sofort in das Buch reißt - und auch so schnell nicht mehr los lässt. Miriam Georg nimmt den Leser mit auf eine emotionale Reise in das Norddeutschland des späten 19. Jahrhunderts. Wir lernen Alice kennen, die sich aus den Fängen ihrer Ehe befreien und sich scheiden lassen will. Sie hat eine starken und entschlossenen Charakter. Allerdings ist dies für sie als Frau gar nicht so einfach. Einige Kapitel spielen Einige Jahre vorher, der Leser findet schnell raus um wen es sich beim erzählten handelt, diese haben es ordentlich. Auf der anderen Seite ist da noch John in der gehobeneren Gesellschaft, der Rechtsanwalt ist und sich mit Scheidungsrecht beschäftigt. Dieser will Alice auf ihrem Weg aus der Ehe unterstützen und ihr helfen, sich scheiden zu lassen. Durch den tollen und lebendigenSchreibstil von Miriam Georg lässt sich das Buch gut und locker lesen. Die Figuren werden auf wunderbare Art und Weise zum Leben erweckt. Die vertonung fand ich gelungen. Große Lese/ Hör Empfehlung

5

5 Sterne ⭐️ reichen für mich definitiv nicht aus! Was für ein tolles Buch 📕 so klasse recherchiert . Es hat einen unwiderstehlichen Sog, den man sich nicht entziehen kann 😇Leider endet das Buch mit einem fiesen Cliffhanger…kann es gar nicht abwarten 🥺

5

Muss man gelesen haben . Ich liebe Bücher, in denen es um starke Frauen geht. Da sprach mich der neue Roman von Miram Georg natürlich super an und ich musste ihn lesen. Ich bin wieder so begeistert von diesem Roman. Das Leben der Frauen vor 100 Jahren war kein einfaches Leben, Ihr Leben wurde von den Männern bestimmt. Die Demütigungen und Schläge mussten Sie einfach hinnehmen. Für sie gab es kein Entrinnen, an eine Scheidung war gar nicht zu denken. So ging es auch Alice, die, die Ernidrigungen nicht mehr hinnehmen wollte und für sich und ihre Tochter ein gewaltfreies Leben wollte. So lernte sie John, den Anwalt kennen, der aus einem gutem Hause stammt, aber auch in dieser Familie ist nicht alles Gold, was glänzt. Alice wie John wurden sehr authentisch beschrieben und waren mir sehr sympathisch. Die 592 Seien verflogen wie in Nu. Es ist ein spannender Roman mit gut recherchiertem Wissen der Autorin. Ich freue mich auf den zweiten Teil

5

Wow! Was für ein Buch! Eine absolute Leseempfehlung, auch für Neulinge im Bereich Historische Romane.

Wow! Was für ein Buch, und das sage ich, die das letzte Mal vor 10 Jahren einen historischen Roman angefasst hat! Aber bei diesem wunderschönen Cover, und diesem Klappentext, und dieser wunderbaren Leseprobe musste ich einfach zugreifen! Ich finde Bücher spannend, die sich mit dem Wert und den Rechten von Frauen im Verlauf der Zeit beschäftigen. Und dieses Buch hat mich besonders angesprochen, weil mir auch vor dem Lesen schon ansatzweise bewusst war, wie schwierig es gesellschaftlich vor ca. 100 Jahren noch war, eine Ehe zu beenden. Das gab es einfach nicht! Ich fand die Geschichte sehr vielschichtig und interessant geschrieben. Ich habe mit den Alice und John gelebt und mit ihnen gezittert. Ich konnte alles fühlen! Das Buch ist eine absolute Leseempfehlung. Bitte lest dieses 592 Seiten schwere Buch. Für alle, die sich bei den historischen Romanen nicht heimisch fühlen: Probiert es, ihr werdet es nicht bereuen. Das Buch ist spannender als der Thriller, den ich parallel gelesen habe. Er packt einen und spuckt einen am Ende mit dem größten Cliffhanger aller Zeiten wieder aus. Der zweite noch nicht veröffentlichte Band ist quasi schon gekauft.

5

Packender Auftakt um Liebe, Freiheit und Selbstbestimmung

Der historische Roman ,, Im Nordwind" von der großartigen Autorin Miriam Georg ist der Auftakt zum Zweiteiler. Schon das wunderschöne Cover zieht mich magisch an . Eine ausdrucksstarke Frau recht dominant vor der Kulisse Hamburgs macht mich neugierig. Da ich den großartigen Schreibstil von Miriam Georg durch ihre vorherigen Bücher bereits lieben gelernt habe, musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Und von der ersten Seite an ließ mich die Geschichte nicht mehr los. Die Geschichte entführt den Leser auf packende Weise nach Hamburg ins Jahr 1912 / 1913 . Alice ist als Kind von Schaustellern auf Jahrmärkten groß geworden. Im Winter ist der Hamburger Dom eine große Abwechslung für alle Gesellschaftsschichten der Stadt. Zuckerbuden , Fahrgeschäfte und diverse andere Attraktionen lassen Augen leuchten. Doch die Schaustellerfamilien haben kein gutes Ansehen als fahrendes Volk und ihr Auskommen ist eher spärlich. Durch die Eheschließung mit Henk hofft Alice aus ihrem alten Leben ausbrechen zu können. Doch die Ehe ist geprägt von Gewalt, Armut und nur ihre kleine 5 jährige Tochter Rosa bringt Freude in Alice ' Leben. Als Henk sie wieder schwer misshandelt, ist für die 29 jä Alice das Maß voll. Sie wendet sich an die für Bedürftige kostenlose Rechtsberatung, um sich zu informieren, wie sie ihre Ehe scheiden lassen kann. Der Jurist John Reeven, Mitglied einer angesehenen, wohlhabenden Banker-und Unternehmensfamilie, macht ihr zunächst keine große Hoffnungen, da die Scheidung damals zum einen unüblich waren und schon gar nicht als Frau beantragt wurden. Die junge Frau mit den grünen Augen geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Er fühlt sich von ihr angezogen, dabei ist er verlobt . Gegen jede Vernunft übernimmt er dennoch ihren Fall, um sie und Rosa aus diesem scheußlichen Leben zu befreien. Dabei kommen sie sich näher, es entwickeln sich Gefühle, die nicht sein dürfen. Wird John es schaffen , Alice von dieser Ehe zu erlösen und das alleinige Sorgerecht für Rosa zu bekommen? Ein harter Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung beginnt. Auch in seiner eigenen Familie läuft es nicht reibungslos. Mit ihrem beeindruckend bildhaften Schreibstil zeichnet Miriam Georg ein detailliertes Bild der unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und Lebensweisen. Die wohlhabenden ,die luxoriös in der Villa am Feenteich in Uhlenhorst leben und die der armen Bewohner im 2. Hinterhof des rattenverseuchten Wohnhauses , die jeden Tag mit Hunger und unvermeidlichen Krankheiten überleben müssen. Sehr spannend, aber auch bedrückend sind die Rückblicke in Alice Vergangenheit, in der sie äußerst grausame Dinge erleben musste, über die sie bis zum Schluß des Buches nicht sprechen kann. So sehr belasten sie diese Jahre. Deutlich stellt sie die gesellschaftskritischen Themen dar. Gewalt und Misshandlung der Frauen in der Ehe ohne das Recht sich wehren zu können. Abneigung und Ausgrenzung der Schaustellerfamilien. Durch die abwechselnden Erzählperspektiven gelingt es der Autorin hervorragend, den Leser in die Gedanken und Gefühle der Protagonisten hineinzuziehen. Alice, Rosa und John sind so liebevoll und authentisch ausgearbeitet, daß ich sie schnell in mein Herz geschlossen habe. Ich habe mit ihnen so sehr gezittert, gelitten, mich aber auch über herzerwärmemde Situationen gefreut . Sowohl sympathische als auch unangenehme Personen hat Miriam Georg detailliert und realistisch dargestellt. Die historischen Faktoren wie z.Bsp die noch heute existierende Holsten -Brauer verknüpft Miriam Georg äußerst gelungen mit der fiktiven Geschichte, die gleichwohl so geschehen sein könnte. Mich hat diese packende und hervorragend erzählte Geschichte vom ersten Satz an begeistert. Die Seiten flogen nur so dahin, die Spannung ist durchgehend so hoch, daß ich das Buch nichts aus der Hand legen konnte. Da am Ende ein Ereignis steht, was mich sprachlos macht, bin ich schon jetzt ganz ungeduldig, wie es im zweiten Teil ,, Im Nordlicht " , der am 15. Oktober erscheinen wird , weiter geht. Von ganzem Herzen empfehle ich diese packende Reise ins historische Hamburg !

5

"Wenn man nur vorher wüsste, wann Ereignisse bevorstanden, die ein Leben in zwei Teile schnitten. Ein Vorher und ein Nachher."

... ein Roman über fehlende Frauenrechte, Gewalt in der Ehe und eine Zweiklassengesellschaft

5

Absolut fesselnd

Ein spannender historischer Roman Ende 19./ Anfang 20. Jahrhundert. Packend erzählt, toller Schreibstil. Es hat mich von Anfang bis Ende mitgerissen, mich erschüttert und zum nachdenken gebracht. Der Cliffhanger am Ende war nicht schlimm, da ich mich direkt in den 2. Band stürzen konnte. Klare Leseempfehlung!

4

Am Anfang war ich nicht so überzeugt und oft hat es sich sehr gezogen. Allerdings wurde es Richtung Ende ziemlich spannend und das Buch endet mit einem bösen Cliffhanger. Jetzt warte ich gespannt auf den nächsten Teil☺️

5

Sehr schöner Roman mit traurigem Inhalt, bin gespannt auf Teil 2

5

Insgesamt ist "Im Nordwind" ein großartiger Roman, der nicht nur durch seine historische Genauigkeit, sondern auch durch seine wunderbare Erzählweise und die tiefgründigen Charaktere besticht. Miriam Georg hat mich mit diesem Buch restlos überzeugt, und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung. Ein echtes Fünf-Sterne-Buch, das ich jedem empfehlen kann, der sich für historische Romane interessiert!

"Im Nordwind" von Miriam Georg ist ein beeindruckenderRoman mit historischen Einflüssen, der durch seine sorgfältige Recherche und authentische Darstellung der Zeit um 1896 und 1913 besticht. Als Hamburgerin fand ich es besonders spannend, einen Einblick in die Geschichte meiner Heimatstadt zu erhalten. Miriam Georg hat es meisterhaft geschafft, das Leben vor etwa 100 Jahren in Hamburg lebendig werden zu lassen. Besonders faszinierend fand ich die Einblicke in das Leben der Schaustellerfamilien und die Darstellung des Hamburger Doms auf dem Heiligengeistfeld. Diese Aspekte waren mir, trotz meiner Herkunft, teils unbekannt, was den Roman für mich besonders bereichernd machte. Der malerische und lebendige Schreibstil der Autorin hat mich von Anfang an gefesselt. Miriam Georg versteht es, die historischen Details und die Atmosphäre der damaligen Zeit authentisch einzufangen. Die zwei Zeitebenen, auf denen die Geschichte erzählt wird, sind geschickt miteinander verwoben und fügen sich am Ende zu einer zusammenhängenden Erzählung zusammen, die sowohl spannend als auch berührend ist. Durch das offene Ende und einige unbeantwortete Fragen, macht es neugierig auf das den zweiten Teil der Dilogie. Die Charaktere sind ein weiterer Höhepunkt des Buches. Die Protagonisten John und Alice sind sympathisch und tiefgründig, und auch die Nebencharaktere, insbesondere Blanche, Johns Schwester, und Rosa, Alices Tochter, haben mich begeistert. Blanche ist eine faszinierende Figur, deren Handlungen und Entscheidungen im Laufe der Geschichte immer verständlicher werden. Ich hoffe so sehr, im zweiten Teil mehr von der jungen starken Frau zu erfahren. Auch die Geschichte von Sala, dem Hausmädchen, hat mein Interesse geweckt, und ich bin gespannt, wie sich ihre Geschichte weiterentwickelt. Besonders beeindruckt hat mich das Nachwort der Autorin, in dem sie ihre Recherchemethoden und Quellen erläutert. Es ist faszinierend zu erfahren, wie sie historische Fakten, wie beispielsweise die Geschichte der Holstenbrauerei, in die Erzählung eingebunden hat.

5

Bravo, Frau Georg. Wieder einmal grandiose Literatur. Den Protagonisten ist so viel Tiefe verliehen worden, dass man jede Sekunden beim Lesen mitfiebert. Für mich ein Highlight des Jahres!!! 👏👏👏👏👏

Bravo, Frau Georg.
Wieder einmal grandiose Literatur.  Den Protagonisten ist so viel Tiefe verliehen worden, dass man jede Sekunden beim Lesen mitfiebert.  Für mich ein Highlight des Jahres!!! 👏👏👏👏👏
5

Großartiges Buch!!

Erneut hat mich ein Buch dieser Autorin vollkommen in seinen Bann gezogen. Schon nach den ersten Seiten war ich so gefesselt, dass ich es kaum noch aus der Hand legen konnte. Die Charaktere sind authentisch und stark gezeichnet, die Handlung durchweg spannend und emotional mitreißend. Besonders faszinierend fand ich die geschickt eingebauten historischen Hintergründe zur Hamburger Geschichte, die der Geschichte eine besondere Tiefe verleihen. Ich freue mich schon jetzt riesig auf den zweiten Teil!

5

Natürlich konnte ich es nicht lassen und musste im Urlaub in Hamburg in eine Buchhandlung. Da bin ich auf dieses Buch gestossen und war sofort Feuer und Flamme. Miriam Georg gelingt es hier mit ihrem tollen Schreibstil uns in das Hamburg des vergangenen Jahrhunderts hinein zu werfen. Dabei verfolgen wir das Schicksal von Alice, welche so nahbar und glaubhaft gezeichnet wurde. Ich fühlte direkt mit ihr und sorgte mich um ihr wohl, da das Leben nicht gerade gnädig zu ihr war. Doch Alice gibt nicht auf und ist eine wahre Kämpferin für sich und ihre Tochter. So setzt sie alle Hebel in Bewegung um sich und ihrer Tochter für ein besseres Leben von ihrem Ehemann zu befreien. Doch auch die anderen Charaktere wie Henk, John oder Ms Westram wurden genial ausgearbeitet und brachten Emotionen in einem hoch. Die Handlung ist zu jeder Zeit, authentisch und spannend erzählt. Dabei werden Themen wie häusliche Gewalt, sowie das damalige Bild der Frau und der Ehe sehr gefühlvoll und ungeschönt angesprochen. Definitiv ein Buch, welches ich weiterempfehlen kann

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5

Absolut fesselnd! Ich hätte es am liebsten in einem durchgelesen weil es so gut war! Ich bin gespannt wie es weiter geht!

5

Ein gut recherchierter Blick Anfang des 20. Jahrhunderts, Frauen hatten so gut wie keine Rechte. Sehr fesselnd von Tanja Fornaro erzählt. Der Schreibstil ist abwechslungsreich, Spannung wird mit Rückblicken in die Vergangenheit erzeugt. Für mich ein gelungener 1. Teil der Missstände aufzeigt und verschiedene gesellschaftskritische Themen beinhaltet.

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