Hat mir sehr gut gefallen
Abtauchen in vergangene Welten mit vielschichtigen Charakteren
Am liebsten wollte ich das Buch nicht aus der Hand legen, die Geschichte fesselt. Bildlich und detailliert sind die Lebensbedingungen der Zeit beschrieben und man kann sich gut hineinversetzen. Leider stört mich die Romanze sehr, weil sie viel zu unrealistisch ist. Nie würde eine Frau in dieser Situation ihr Leben und ihre Tochter für einen Mann riskieren, indem sie sich so der Leidenschaft hingibt. Dass sie sich verlieben, ist nachvollziehbar und gut beschrieben, aber die Leichtsinnigkeit konnte ich nicht verstehen. Dennoch sehr gutes, spannendes Buch, das Lust auf den zweiten Teil macht.

„Im Nordwind“ von Miriam Georg ist ein historischer Roman, der im späten 19. Jahrhundert in Hamburg spielt und der Auftakt zu einer Dilogie. Alice wohnt gemeinsam mit ihrem Ehemann Henk und ihrer Tochter Rosa in einem Arbeiterviertel in Hamburg. Ihr Ehemann macht ihr das Leben zur Hölle. Er kommt oft betrunken nach Hause und lässt seinen Frust an Alice aus. Als Alice ihre Tochter und sich selbst nicht mehr schützen kann, entscheidet Alice sich für das Unmögliche. Sie will die Scheidung! John Reeven wohnt nicht weit vom Arbeiterviertel entfernt in einer Villa. Er entstammt einer wohlhabenden Familie und ist selbst Anwalt und verlobt. Zusätzlich zu seinem Beruf berät er mittellose Mitbürger in rechtlichen Fragen. Als Alice mit einer gebrochenen Nase in seiner Kanzlei erscheint, um sich beraten zu lassen, scheint der Ausweg für sie aussichtslos. Das Recht steht zu dieser Zeit nicht auf der Seite von Frauen. Dennoch willige er ein, Alice vor Gericht zu vertreten. Eine beeindruckende und spannende Familiensaga. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Alice ist trotz ihrer schwierigen Lebens ein starker Charakter. Sie ist willensstark, beharrlich und lässt sich nicht von ihrem Vorhaben abzubringen. Die Rückblicke in Alice Leben waren interessant und verstörend zugleich. Ich habe sie direkt ins Herz geschlossen und mir ein schönes Ende für sie gewünscht. John ist ein netter, mitfühlender und rechtschaffener Mensch. Wie man so schön sagt, eine richtige Green Flag 😂 Auch ihn mochte ich sehr. Besonders schön fand ich, wie sich die beiden mit der Zeit näher gekommen sind. Trotz der Beziehung, die sich im Laufe des Buches entwickelt, ist man immer in der “Hauptgeschichte“ geblieben. Beide Figuren müssen zum Ende des Buches hin Entscheidungen treffen, die ihr Leben nachhaltig prägen werden. Das Buch endet in einem Cliffhanger, der mich wirklich traurig gemacht hat und viele offene Fragen hinterlässt. Alice Vergangenheit wurde noch nicht vollständig enthüllt und so passen einige Puzzleteile nicht an ihren Platz. Ich hoffe, dass diese im zweiten Band beantwortet werden. Das Buch hat mit sehr gut gefallen. Es ist eine bewegende Geschichte über zwei Menschen, die gegen gesellschaftliche Standards kämpfen. 4,5/5 ⭐️
Puh, das war heftig
Das Buch hat mir richtig gut gefallen, es war aufwühlend und sehr eindrucksvoll. Dramatisch und spannend. Das Ende macht mich sprachlos …
Kurz und knapp: das war mir zu trivial und hatte zudem Längen. Den 2 Band werde ich nicht lesen.
Oh du schönes Hamburg!
Wieder ein toller historischer Roman aus Hamburg von Miriam Georg! Dieses Mal geht es nicht um Reedereien sondern um die Holsten Brauerei und die Schwierigkeiten von Frauen toxischen Ehen zu entkommen. Einfach jedes Mal faszinierende Bücher.
Im Nordwind ist ein beeindruckender Auftakt, die Mischung aus historischem Hamburg, gesellschaftlichen Spannungen und einer verbotenen Liebe hat mich von Anfang an gefesselt. Besonders gelungen finde ich, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. So lernt man auch die Nebenfiguren besser kennen und gewinnt ein umfassenderes Bild der Ereignisse. Die Ausweglosigkeit, Ungerechtigkeit und Grausamkeit im Leben mancher Charaktere war stellenweise nur schwer zu ertragen, hat mich aber tief bewegt. Der bildhafte Schreibstil schafft eine dichte, atmosphärische Kulisse, die einen mitten ins Geschehen zieht. Nur einige wenige Längen haben mich davon abgehalten, die volle Punktzahl zu vergeben, daher 4,5 Sterne. Das Ende des Bandes lässt vieles offen und macht sofort Lust auf die Fortsetzung. Eine klare Leseempfehlung: Die Geschichte hat mich so gepackt, dass ich das Buch in kürzester Zeit verschlungen habe.
Spannend, mitreißend und lesenswert
Wirklich großartig! Ich liebe historische Geschichten und diese hier hat mich gefesselt. Die Geschichte ist vielschichtig und nimmt uns mit ins Hamburg (und Umland) um die Jahrhundertwende 18/1900. Es gibt mehrere Handlungsstränge, die alle spannend sind. Ich wollte am liebsten immerzu weiterlesen um zu erfahren, wie es weitergeht. Der Einblick in verschiedene Gesellschaftsschichten und Gewohnheiten ist sehr anschaulich erklärt und teilweise natürlich auch erschreckend. Ich habe richtig mitgefiebert und freue mich schon auf den 2. Teil der Reihe.

„Das System war auf der Seite der Männer. Jedes System, das er kannte, war auf der Seite der Männer. Meistens fand er das auch richtig so.“ Mit „Im Nordwind“ hat Miriam Georg mich mal wieder vollkommen in ihren Bann gezogen – dieses Buch ist nicht einfach nur eine Geschichte, es ist ein Erlebnis, das lange nachhallt. Schon nach den ersten Seiten war ich tief hineingezogen in die raue, stürmische Welt des Nordens, die so lebendig und atmosphärisch beschrieben ist, dass man das Salz in der Luft und den eisigen Wind auf der Haut förmlich spürt. Miriam Georg versteht es meisterhaft, große Gefühle mit historischen Details und starken Charakteren zu verweben. Die Figuren sind keine bloßen Namen auf Papier, sondern Menschen aus Fleisch und Blut: verletzlich, mutig, zerrissen zwischen Pflicht, Sehnsucht und Hoffnung. Besonders berührt hat mich, wie feinfühlig innere Konflikte und leise Emotionen dargestellt werden – ohne Pathos, aber mit umso größerer Wirkung. Die Geschichte entwickelt eine enorme emotionale Sogkraft. Liebe, Verlust, Heimat und der Wunsch nach Freiheit ziehen sich wie ein roter Faden durch den Roman. Immer wieder musste ich innehalten, weil mich einzelne Szenen so tief getroffen haben – und gleichzeitig konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Was „Im Nordwind“ für mich so besonders macht, ist diese wunderschöne Mischung aus Härte und Hoffnung. Der Nordwind ist kalt und unerbittlich, doch genau darin liegt auch eine stille Stärke, die sich auf die Figuren überträgt. Miriam Georg schreibt mit einer poetischen Klarheit, die berührt, ohne kitschig zu sein, und mit einer Intensität, die unter die Haut geht. Für mich ist „Im Nordwind“ ein Roman, der das Herz schwer und zugleich weit macht. Ein Buch, das man schließt, aber innerlich noch lange mit sich trägt. Absolute Leseempfehlung für alle, die emotionale, tiefgründige Geschichten lieben, die noch lange nachklingen. 💙📖
Tolles Buch, tolle Geschichte. Alle Emotionen erlebt...bin bereit für den 2. Teil. Klare Empfehlung
Sehr kurzweilig und schöne Geschichte einer starken Frau. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
Grandios!
Wow. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen – es liest sich wie ein spannender Film. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und lebendig beschrieben, sodass man schnell mit ihnen mitfühlt. Besonders gelungen ist der Wechsel zwischen den verschiedenen Geschichten und Perspektiven, der viel Abwechslung und zusätzliche Spannung in den Roman bringt. Die Hauptfigur hat Schreckliches erlebt und zeigt eine beeindruckende Stärke, vor allem in ihrem Wunsch, ihre Tochter zu schützen. Trotz Trauer und Leid bleibt immer ein Schimmer Hoffnung. Ein bewegender historischer Roman, kann es nicht erwarten den zweiten Teil zu lesen.
Die Geschichte um Alice ist sehr spannend, aber es gibt viele weitere Erzählstränge, die etwas verwirrend sind und den Erzählfluss unterbrechen. Ich hoffe, dass im zweiten Teil alle Stränge gut zusammen gefügt werden.
So ein unfassbar wunderschönes Buch voller Gefühlen, Spannungen und atemberaubenden Momenten! Die vielen verschiedenen Charaktere und deren Verstrickungen waren einfach Atemberaubend. Ich freu mich riesig auf den zweiten Teil! ✨
Klare Leseempfehlung
Der Roman spielt in Hamburg im Jahr 1913 und wir begleiten Alice Bloom auf ihrem schweren Weg aus der gewalttätigen Ehe, was zu der Zeit gar nicht mal so einfach war und viele Schwierigkeiten mit sich brachte. . Alice als Charakter fand ich sehr gut, sie ließ sich nicht unterkriegen und hat trotz der harten Zeiten des frühen 19. Jahrhunderts sehr für sich und ihre Tochter gekämpft. Auch John, der sie erst als Sozialberater und später als ihr Anwalt vertritt, fand ich sehr gut. Aber auch viele der Nebencharaktere gefielen mir gut und sie wurden ebenso wie die Hauptcharaktere gut dargestellt. Besonders gefallen hat mir auch, dass auch andere Schucksale mit in die Geschichte eingeflochten wurden und ich noch ein wenig über die historischen Ereignisse zu der Zeit erfahren durfte. . Der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen und die Kapitel hatten eine gute Länge und es gab immer mal wieder Rückblicke in Alice Leben vor der Ehe, die ich erschreckend und aufwühlend fand, da sie es noch nie leicht hatte im Leben. Das Buch endet mit einem Cliffhanger so dass ich in der nächsten Zeit den zweiten Teil lesen möchte. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und bekommt von mir 5 ⭐️ und eine Leseempfehlung.

Lies dieses Buch, wenn du historische Romane magst, die sich Zeit lassen und in ihrer Atmosphäre aufgehen 👨🏼⚖️⚖️🍺
"Wenn man nur vorher wüsste, wann Ereignisse bevorstanden, die ein Leben in zwei Teile schnitten. Ein Vorher und ein Nachher."
... ein Roman über fehlende Frauenrechte, Gewalt in der Ehe und eine Zweiklassengesellschaft
Entfaltet sich langsam, neugierig auf Band 2
Wow, ich hab verdammt lange gebraucht, um mich so richtig in die Geschichte "zu verlieben", aber als es endlich Klick gemacht hat, war das Buch nicht wegzulegen. Das Buch thematisiert anschaulich die Lage der Frau Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts. Wie viel Leid Frauen in dieser Zeit ertragen mussten.... bevor ich Band 2 lesen kann, brauche ich erstmal etwas positives.
Rundum gelungener Unterhaltungsroman
Mit der Geschichte um Alice, die entgegen aller Konventionen Anfang des 20. Jahrhunderts die Scheidung von ihrem gewalttätigen Mann einreicht, ist Miriam Georg wunderbar gelungen. Die Geschichte zog mich richtig in den Bann und ich flog nur so über die Seiten. Auch wenn man es mit klassischer Unterhaltungsliteratur zu tun hat, steckt doch eine wichtige Botschaft drin. Wie viel wir Frauen schon erreicht haben in den letzten 100 Jahren und auch wie sich unsere Welt doch weiterentwickelt hat hinsichtlich Klassenunterschieden. Das fand ich toll und freue mich schon auf Teil 2!
Ein Hamburger Drama, erster Akt
Viel düsterer als gedacht (naja was hab ich eigentlich erwartet es steht ja quasi im Klappentext, dass es um häusliche Gewalt geht). Irgendwie hatte ich mehr Lovestory und Gerichtskrimi im Kopf, also irgendwie wie "Ally McBeal" aber eben vor 110 Jahren... Bekommen habe ich eine packende Familiengeschichte mit vielen erschütternden Einzelschicksalen, irgendwie kämpft hier jeder für sich. Die schicke Familie Reeven hält eigentlich nicht mehr viel zusammen. Ein wenig waren mir die Charaktere zu sehr schwarz und weiß, entweder total hinreißend und nett oder wirklich abgrundtief böse und verdorben... Dennoch möchte ich gerne wissen wie es mit Alice weitergeht und ob sie den Ehescheidungsprozess auch in einer solchen Zeit schon gewinnen kann. Gefallen hat mir der Einblick ins Leben der Schausteller. Das ist ein Thema zu dem ich vorher noch nie etwas gelesen hatte und ich finde es echt interessant wenn auch irgendwie traurig...
Einfach ein toller historischer Roman
Der erste Band aus der Nordwind Reihe. Und wieder einmal hat es Miriam Georg es geschafft das Hamburger Leben um 1913 rum, zum Leben zu erwecken. Sie schafft es, dass man die Welt von damals besser versteht, zeigt die Probleme auf und erzählt dabei noch eine spannende und dramatische Geschichte. Für mich ein toller historischer Roman den man nicht weglegen will, da man so sehr mit den Figuren und deren Schicksalen mitfiebert. Ein halben Stern Abzug, da ich es am Anfang etwas schwierig fande mich in die Personen hineinzuversetzen, aber sobald man etwas weiter gelesen hat, ging es ohne Weiteres.
Toll
Die ganze Story war rund und mich direkt abgeholt. Der Charme des alten Hamburg ist faszinierend, selbst der Dom ist immer wieder Thema. Die Familientragödie ist furchtbar und natürlich läuft nichts so, wie es sollte. Freue mich sehr auf Band 2
Großartiges Buch!!
Erneut hat mich ein Buch dieser Autorin vollkommen in seinen Bann gezogen. Schon nach den ersten Seiten war ich so gefesselt, dass ich es kaum noch aus der Hand legen konnte. Die Charaktere sind authentisch und stark gezeichnet, die Handlung durchweg spannend und emotional mitreißend. Besonders faszinierend fand ich die geschickt eingebauten historischen Hintergründe zur Hamburger Geschichte, die der Geschichte eine besondere Tiefe verleihen. Ich freue mich schon jetzt riesig auf den zweiten Teil!
Absolutes Lese-Highlight!
Ich war in dem Roman versunken
Miriam Georgs Roman *Im Nordwind* entführt in das Hamburg des Jahres 1913 und erzählt die ergreifende Geschichte von Alice, einer Frau aus ärmlichen Verhältnissen, die mutig um ihre Freiheit und die Zukunft ihrer Tochter kämpft. Die Autorin verwebt einfühlsam Alices dramatische Gegenwart mit Rückblenden in ihre von Verlust und Schaustellermilieu geprägte Kindheit. Besonders beeindruckend ist die lebendige Atmosphäre: Vom Elend der Hinterhöfe bis zu den prachtvollen Villen am Feenteich wird das alte Hamburg greifbar. Die Geschichte beleuchtet Themen wie Frauenrechte, soziale Ungleichheit und persönlichen Widerstand mit großem emotionalen Tiefgang. Mit fast 600 Seiten ist der Roman packend, detailreich und keine Seite zu lang. Ein starker Auftaktband, der Lust auf Band 2 macht.
Sehr unterhaltsam! Ich freue mich auf Teil 2. 😊👍
Zwiegespalten
Die Geschichte um Alice und ihre kleine Tochter Rosa, die mit ihrem sehr gewaltvollen Mann und Vater Henk, ein übles Leben fristen und um John, der sie schließlich in einem Ehescheidungsprozess als Anwalt vertritt, lässt mich zwiegespalten zurück. Die Episoden über Alice und ihr Leiden waren für mich teils nur schwer zu ertragen, da die Gewalt so extrem und die Lage so aussichtslos war. Die Geschichte um John und seine Familie Reeven fand ich stellenweise recht langatmig. Die letzten 200 Seiten waren nun aber so extrem spannend und das Ende offen, sodass ich wohl oder übel den zweiten Teil auch noch lesen muss.
Mein erster historischer Roman und gelockt wurde ich durchs alte Hamburg und dem fehlenden Frauenrecht. Ich wurde absolut nicht enttäuscht und bin nur so durch die Geschichte geflogen. Das gedankliche Wiedererkennen vieler Orte machte mir Spaß, jedoch war die Geschichte um Alice tragisch und vor Ungerechtigkeit Herz zerreißend. Die Geschichte geht im 2 Teil weiter (wusste ich vorher nicht). So kam ich dann gleich zu meinem 2. historischem Roman.
Einfach zu lesen und kurzweilig.
Als Hamburger Deern irgendwie ein muss zu lesen😊. Die Geschichte über Hamburg in der Zeit als meine Uroma Kind war,hat mich wirklich mitgerissen. Dieses Buch liest sich irgendwie von selbst... schwupps waren wieder 30 Seiten gelesen und man wollte wissen,wie geht es Seite um Seite weiter. Erinnerungen an den Hamburger Dom waren/sind riesengroß und brachten tolle Erinnerungen zu mir zurück ❤️. Ich freue mich schon auf den 2.Teil,den ich mir unbedingt zulegen muss 👍🏼
Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen: Deutschland in den 1910er Jahren, eine Frau will sich scheiden lassen – dazu eine Liebesgeschichte. Klingt doch gut. Was mich aber irritiert hat, nur ein kleines Detail, aber: Warum hat die Frau auf dem Cover rote Haare, wenn Alice im Buch doch dunkelhaarig beschrieben wird? #youhadonejob. Erzählt wird in zwei Zeitsträngen, was grundsätzlich gut funktioniert. Aber die eigentliche Scheidungsthematik, die ja auf dem Klappentext im Fokus steht, nimmt im Buch erstaunlich wenig Raum ein. Stattdessen gibt es viele Nebenhandlungen – vor allem rund um Johns Familie und seine Firma – die mich mehr verwirrt als mitgerissen haben. Es sind einfach sehr viele Figuren und Perspektiven, von denen nicht alle wirklich etwas zur eigentlichen Geschichte beizutragen scheinen. Die Liebesgeschichte zwischen Alice und John hat Potential, aber so richtig gezündet hat sie bei mir nicht. Ich hab mir gewünscht, dass es zwischen den beiden klappt, aber emotional mitfühlen konnte ich nur bedingt. Vor allem John bleibt seltsam blass – ich hatte keinen richtigen Draht zu ihm oder seinen Gefühlen. Da fehlte mir die Tiefe. Was ich aber definitiv loben möchte: der Schreibstil. Miriam Georg schreibt sehr atmosphärisch, das historische Setting ist toll umgesetzt und wirkt glaubwürdig. Man merkt, dass hier gut recherchiert wurde. Was mich ein bisschen gestört hat: Manchmal hatte ich das Gefühl, jetzt „muss“ was Dramatisches passieren – und wenn es dann so weit war, hat es sich oft nicht so packend angefühlt wie angekündigt. Trotz allem habe ich das Buch nicht ungern gelesen. Es gab einige schöne Szenen und die Grundidee gefällt mir. Hoffentlich werden die losen Enden ja in Band 2 aufgegriffen und zu Ende geführt!
So schön zu lesen. Toller Schreibstil, tolle Geschichte.
Ein sehr bewegendes Buch was man unbedingt lesen muss 💕
Und wieder einmal hat Miriam Georg es geschafft ein richtig gut recherchiertes und tiefgreifendes Buch zu schreiben mit dem sie uns schon ab dem ersten Kapitel mitreißt. Die Geschichte von Alica und Rosa und natürlich auch von John war sehr bewegend und ich freue mich schon auf den zweiten Teil um endlich zu wissen wie es weitergeht. Eine klare Leseempfehlung von mir 💕📚
Wieder zurück im alten Hamburg.
Was für eine beeindruckende und spannende Familiensaga aus der Hansestadt. Ich bin wirklich großer Fan von Miriam Georg. Ich habe das Buch in kurzer Zeit verschlungen und war sehr gefesselt von Alice und Rosas Schicksal. Klare Leseempfehlung.
Super tolles Buch mit einer tollen Geschichte ! Kann es kaum erwarten den zweiten Band zu lesen. Schreibstil super, es lässt sich gern flüssig lesen
Ein fesselnder historischer Roman, der nicht nur die Atmosphäre des 19. Jahrhunderts detailgetreu einfängt, sondern auch die Herausforderungen und Zwänge beleuchtet, denen Frauen in einer von Männern dominierten Gesellschaft ausgesetzt waren. Das Buch ist mit authentischen Charakteren und tiefgreifenden Themen bestückt - absolut empfehlenswert, besonders für Leserinnen mit Interesse an feministischen Themen und Geschichte!
Da ich mich sehr mit Hamburg verbunden fühle, hat mich Im Nordwind von Miriam Georg sofort angesprochen, da der packende historische Roman in dieser Stadt spielt. Die Geschichte wird so authentisch und detailreich beschrieben, dass ein glaubwürdiger Eindruck entsteht und man direkt ins 19. Jahrhundert katapultiert wird. Es handelt sich um viel mehr als eine bloße Liebesgeschichte. Es geht um die Einschränkungen der weiblichen Selbstbestimmung bzw. Benachteilligung der Frau, die Ehe und die verbundenen Zwänge und Machtstrukturen, Armut, die Klassenunterschiede, und das (ungerechte) Rechtssystem, das immer auf der Seite der Männer stand. Häusliche Gewalt wird ebenfalls thematisiert. Ich habe mit den Figuren mitgefiebert und mitgelitten. Als Frau macht es betroffen, die Geschichten der Frauen so hautnah mitzuerleben. Umso dankbarer bin ich für die Fortschritte, die seitdem erzielt wurden – auch wenn noch ein langer Weg vor uns liegt. Das Buch hat ein offenes Ende, und ich kann es kaum erwarten, den zweiten Teil zu lesen.

„Wenn man nur vorher wüsste, wann Ereignisse bevorstanden, die ein Leben in zwei Teile schnitten. Ein Vorher und ein Nachher.“ 💭
Miriam Georg entführt uns mit dem ersten Teil ihrer Dilogie nach Hamburg, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Auf der einen Seite steht eine junge Mutter namens Alice, die um ihr Leben fürchten muss, weil sie in einer gewalttätigen Ehe feststeckt und mit ihren Mitteln kaum eine Chance auf ein Leben in Sicherheit mit ihrer kleinen Tochter Rosa hat. Auf der anderen Seite lernen wir den Rechtsanwalt John Reeven aus einer gut angesehenen Hamburger Familie kennen, der mittellose Hamburger in rechtlichen Fragen berät. Ihre Geschichten verbinden sich, als Alice beschließt, die Ehe zu beenden. Auch Nebencharaktere haben ihre eigenen Kapitel erhalten, was der Geschichte noch mehr Tiefe gegeben hat. Das Schicksal von Alice hat mich sehr berührt. Man bekommt einen guten Einblick in die Familienrechtslage zu dieser Zeit. Wie unfair und frauenfeindlich damals entschieden wurde, macht mich immer noch sprachlos. Am Ende bin ich mehr als dankbar, in der heutigen Zeit leben zu können, auch wenn selbst heute die Gerechtigkeit zwischen Männern und Frauen noch nicht vollständig hergestellt ist. Aber wir sind schon sehr weit gekommen in den letzten 100 Jahren, eben wegen Frauen wie Alice. Das Thema Frauenrechte zu Beginn des 20. Jahrhunderts war auch schon in Miriam Georgs letztem Zweiteiler Elbleuchten präsent, den ich ebenfalls nur empfehlen kann. Sie beschreibt auch sehr bildlich die unterschiedlichen Lebensverhältnisse in den Villenvierteln und Armenvierteln Hamburgs. Einziger Kritikpunkt sind die viel zu langen Kapitel. Spoiler: Der Absatz: „Ich stellte mir vor, wie es wäre,(…) meine eigene Puppe zu haben, um die ich mich kümmern konnte. Noch mehr wünschte ich mir eine Mutter, die mir Gute Nacht sagte, die es kümmerte, wenn ich schlecht träumte oder Bauchweh hatte. Aber eine Puppe war realistischer…“ hat mir das Herz gebrochen… wie eigentlich so viele Absätze in diesem Buch.
Ich habe die ganze Zeit mit Alice mitgelitten und freue mich schon auf die Fortsetzung.
Das Buch ist nicht gerade dünn, aber lässt sich schnell und flüssig lesen. Die Geschichte von Alice, die in Hamburg 1913 aus ihrer gewalttätigen Ehe ausbrechen will, zeigt auf, wie schwer es Frauen noch vor 100 Jahren hatten. Sie waren ohne Mann nichts wert. Und mit Mann durften sie nichts alleine entscheiden. Ihr Anwalt, John Reeven, stammt aus einer sehr wohlhabenden Familie und ist von Alice und ihrem Mut sofort beeindruckt. Er will ihr helfen die Scheidung zu erreichen. Vor allem aber das Sorgerecht für ihre kleine Tochter. Das alles wäre schon interessant genug. Doch es gibt auch spannende Einblicke in die Kindheit von Alice. Und auch Johns Familie spielt eine große Rolle. Seine moderne Schwester ist mir besonders ans Herz gewachsen. Ich muss unbedingt den zweiten Teil lesen, weil dieser erste Band leider plötzlich endete und mich etwas ratlos zurücklässt. Natürlich muss ich wissen, wie es weiter geht.
Die Geschichte einer mutigen Frau 💕
„Im Nordwind“ erzählt die Geschichte von Alice, einer starken Frau, die den Widrigkeiten der damaligen Welt und den wenigen Rechten, die sie hatte, mutig und stark entgegensteht und für sich und ihre Tochter kämpft. ❤️🔥 Die Geschichte hat mich sehr bewegt und ich habe gar nicht richtig gemerkt, wie tief sie mich doch in ihren Bann gezogen hat. Trotz des leichten und super angenehmen Schreibstils, steckt super viel Tiefe in der Story, ist total nahbar und gleichzeitig erschreckend. Wie oft wollte ich Alice an die Hand nehmen und ihr beistehen, will dass ihre Geschichte gut ausgeht und sie ihr Glück findet! Es ist eine Geschichte voller Herz, Mut, Hoffnung und Schicksal 🫶🏼 Nach Teil 1 bleiben mir tatsächlich viele Fragen offen, es fehlen noch zu viele Puzzlestücke. Die Geschichte geht weiter .. mir fehlt in irgendeiner Form ein Cut nach diesem Teil, ein wenig mehr Abschluss und Erklärung - aber diese Antworten hat wohl nur Teil 2 für mich.
Die Autorin versteht es gewohnt fesselnd, historische Hintergründe und persönliche Dramen miteinander zu verbinden. Ich konnte das gut vorgetragene Hörbuch kaum stoppen. Ärgerlich ist jedoch der unerträgliche Cliffhanger - eine Zumutung für die Leser. Gut, dass die Fortsetzung schon auf dem Markt ist ...
"Im Nordwind" von Miriam Georg ist mein erster historischer Roman der Autorin und ich hatte ein paar kurzweilige Lesestunden. Im Großen und Ganzen wurde ich gut unterhalten, auch wenn ich mit den beiden Protagonisten irgendwie nicht richtig warm wurde - der Funke wollte bei mir nicht überspringen. Gut recherchiert fand ich die Gegebenheiten Anfang des letzten Jahrhunderts und auch die Rolle der Frau und der Gesellschaft damals ist sehr gut herausgearbeitet. Das Buch endet abrupt mit einem ziemlich gemeinen Cliffhanger; aber da ich schon gerne wissen möchte wie es vor allen Dingen für Alice und ihrer Tochter Rosa weitergeht, werde ich im Laufe des Jahres den zweiten Teil der Dilogie "Im Nordlicht" lesen.
Absolut fesselnd
Ein spannender historischer Roman Ende 19./ Anfang 20. Jahrhundert. Packend erzählt, toller Schreibstil. Es hat mich von Anfang bis Ende mitgerissen, mich erschüttert und zum nachdenken gebracht. Der Cliffhanger am Ende war nicht schlimm, da ich mich direkt in den 2. Band stürzen konnte. Klare Leseempfehlung!
Ein absolutes Highlight!!! Großartig geschrieben und sehr gut recherchiert! Die Charaktere wirken sehr authentisch und man kann sich gut in die hinein versetzen und mitfühlen. Das Buch hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt, begeistert und bestens unterhalten. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und bin froh dass ich den Folgeband schon hier habe. Ganz großes Lesevergnügen!
Für mich, bis jetzt das beste Buch von Miriam Georg! So gut und interessant geschrieben! Hamburg kommt einem noch näher, obwohl man selbst in der Stadt wohnt. Die Verbindungen zu den vorherigen Büchern finde ich auch richtig gut! Ich bin froh, dass ich direkt das zweite Buch habe und heute noch anfangen kann.
Eine wunderschöne Zeitgeschichte mit Höhen und Tiefen. Sehr gut geschrieben und leicht zu lesen. Freue mich auf Teil 2
Ein Roman für alle die bereits "Elbleuchten" geliebt haben.
Die Geschichte erzählt schonungslos und ehrlich die Rolle einer Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Ich mochte die Charaktere allesamt. Fand sie gut beschrieben. Insgesamt ist der Schreibstil sehr umfangreich, manche würden vielleicht sagen ausschweifend, doch ich mag das hier sehr. Man kann sich in jede Szene bildlich hineinversetzen. Genau das macht für mich Lesen zum Erlebnis. Die Geschichte ist spannend, emotional und (vermutlich) sehr realistisch. Das Ende hat mein Herz gebrochen 💔. Deshalb muss ich sofort mit Teil 2 weiter machen.
Unglaublich spannende, mitreißende Geschichte über zwei Protagonisten zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Er stammt aus einer reichen, angesehenen Familie Hamburgs, ist behütet aufgewachsen und engagiert sich als Anwalt für die Bedürftigen der Stadt. Sie ist eine der Bedürftigen, als Kind von der eigenen Familie als Arbeitskraft verkauft, wird sie jetzt von ihrem Ehemann brutal misshandelt und fürchtet nicht nur um ihr eigenes sondern auch um das Wohlergehen ihrer Tochter. Die Autorin verpackt gut recherchierte Zeitgeschichte auf höchst unterhaltsame, packende Weise in ihrem Roman und man rauscht nur so durch die (fast) 600 Seiten. Glücklicherweise gibt es einen zweiten Teil, den ich noch heute Abend beginnen werde.
Für mich ein Jahreshighlight - wer die Clifton Saga mochte, ist hier genau richtig
Ein tolles Buch, das man gern in die Hand nimmt und an keiner Stelle langweilig ist. Klare Empfehlung

















































