Ich bin Harrow
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Description
Book Information
Author Description
Tamsyn Muir ist in Howick, Neuseeland aufgewachsen und wohnte lange Zeit in Wellington. Inzwischen lebt und arbeitet sie in Oxford, England. Für ihre Science-Fiction-, Fantasy- und Horror-Kurzgeschichten war sie bereits für den Nebula Award und den World Fantasy Award nominiert. »Ich bin Gideon« ist ihr erster Roman.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Wenn das Buch Gideon schon das absurdeste, abstruste, widersprüchlichste Buch war, was ich jemals gelesen habe, dann wollte Harrow (mal wieder) unbedingt eine Schippe drauf legen und hat es geschafft! Ich liebe es.
Ich liebe diesen Schreibstil. Total anders als sonst, total absurd. Wie oft habe ich während dieses Buches mental nach Fragen und Antworten geschrieen und habe nur noch mehr Fragen und weniger Antworten erhalten. Ich habe das Gefühl ich müsste das Buch nochmal lesen um es besser zu verstehen und dann nochmal Gideon, dann nochmal Harrow, dann Nona (das dritte) und dann nochmal 1, 2 und 3 hintereinander weg. Es macht mich wahnsinnig und hat mich komplett in seinen Bann gezogen, 9,5/10 krasse Leseempfehlung. Es ist übrigens seehr queer 🥳🏳️🌈
Wie findet man Worte für etwas, das unbeschreiblich ist? Eines der Bücher, die man selbst lesen sollte. Wenn man sich auf eine irre Reise einlassen kann, die manchmal so abgehoben ist, dass man gar nichts mehr versteht. Selten, nein, NIE war ich beim Lesen so verwirrt und am Verzweifeln. Und trotzdem ist die Geschichte einfach nur genial, von Anfang bis Ende.
Puh, weiß echt nicht, wo ich anfangen soll, es ist so viel! Ich war wahrscheinlich 90% des Buches das Mathe-Meme (und bin es immer noch, ngl). Las sich trotzdem weg wie Butter, ein Mix aus verschiedenen Erzählperspektiven (sogar mal 2. Person, das hab ich nicht oft!). Jetzt bin ich WIRKLICH gespannt, was da noch kommt!
Nachdem Harrow Lyctorin geworden ist, ist sie in den Dienst des unsterblichen Imperators getreten. Gemeinsam mit den anderen verbliebenen Lyctoren muss sie sich den Feinden des Imperiums stellen. Doch aus einem rätselhaften Grund ist Harrow nicht in der Lage, ihre vollen Fähigkeiten zu verwenden und sie merkt schnell, dass sie nicht jedem trauen kann. War „Ich bin Gideon“ bereits verwirrend, so setzt „Ich bin Harrow“ noch einen drauf. Das Buch ist zu einem großen Teil in der Du-Form geschrieben, was ein interessantes Stilmittel ist, aber eben auch ungewöhnlich. Ich hatte mir im Vorfeld bereits Sorgen gemacht, ob ich damit klarkommen würde, letztendlich habe ich mich jedoch schnell daran gewöhnt. Die Verwirrung kommt in diesem Band vor allem daher, dass Harrow sehr unterschiedliche Erinnerungen zu den Ereignissen des ersten Teils hat. Der unzuverlässige Erzähler wird hier vollkommen ausgeschöpft und sorgt oft genug dafür, dass ich beim Lesen nicht wirklich verstehen konnte, was tatsächlich passierte. Selbst wenn es einige Auflösungen gab, waren diese gespickt mit neuen Rätseln, wodurch ich irgendwie nie das Gefühl hatte wirklich zu verstehen. Normalerweise würde mich das enorm stören, doch in dieser Reihe ist dies so gut umgesetzt, dass ich das Buch trotzdem nicht aus der Hand legen konnte! Durch den Wechsel des Erzählers zwischen den Bänden fallen die vielen flapsigen Sprüche von Gideon weg. Trotzdem behält die Geschichte ihren Witz bei. Es gab so viele Stellen, an denen ich laut loslachen musste, hauptsächlich aufgrund der Absurdität der Situationen. Und trotzdem behält das Buch auch immer seinen ernsten Unterton. „Ich bin Harrow“ diskutiert zwischen den Zeilen Themen wie Verlust, Trauma, lieblose Kindheit und Trauer. Durch die Spannung und die ständige Bedrohung ist es leicht, dies zu übersehen, aber achtet man darauf, so versteht man den komplexen Charakter Harrohark plötzlich so viel besser. Insgesamt glaube ich, dass Fans von „Ich bin Gideon“ auch dieses Buch mögen werden. Wer jedoch den ersten Teil bereits als zu verwirrend empfunden hat, sollte es nicht unbedingt ein zweites Mal versuchen. Fazit: Nekromantie, großartige Charaktere und tiefgreifende Themen – „Ich bin Harrow“ überzeugt auf ganzer Linie mit einem innovativen Setting und Plot. Wer bereits vom ersten Band überzeugt war, wird auch hier wieder eine überzeugende Geschichte vorfinden.
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1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Book Information
Author Description
Tamsyn Muir ist in Howick, Neuseeland aufgewachsen und wohnte lange Zeit in Wellington. Inzwischen lebt und arbeitet sie in Oxford, England. Für ihre Science-Fiction-, Fantasy- und Horror-Kurzgeschichten war sie bereits für den Nebula Award und den World Fantasy Award nominiert. »Ich bin Gideon« ist ihr erster Roman.
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Wenn das Buch Gideon schon das absurdeste, abstruste, widersprüchlichste Buch war, was ich jemals gelesen habe, dann wollte Harrow (mal wieder) unbedingt eine Schippe drauf legen und hat es geschafft! Ich liebe es.
Ich liebe diesen Schreibstil. Total anders als sonst, total absurd. Wie oft habe ich während dieses Buches mental nach Fragen und Antworten geschrieen und habe nur noch mehr Fragen und weniger Antworten erhalten. Ich habe das Gefühl ich müsste das Buch nochmal lesen um es besser zu verstehen und dann nochmal Gideon, dann nochmal Harrow, dann Nona (das dritte) und dann nochmal 1, 2 und 3 hintereinander weg. Es macht mich wahnsinnig und hat mich komplett in seinen Bann gezogen, 9,5/10 krasse Leseempfehlung. Es ist übrigens seehr queer 🥳🏳️🌈
Wie findet man Worte für etwas, das unbeschreiblich ist? Eines der Bücher, die man selbst lesen sollte. Wenn man sich auf eine irre Reise einlassen kann, die manchmal so abgehoben ist, dass man gar nichts mehr versteht. Selten, nein, NIE war ich beim Lesen so verwirrt und am Verzweifeln. Und trotzdem ist die Geschichte einfach nur genial, von Anfang bis Ende.
Puh, weiß echt nicht, wo ich anfangen soll, es ist so viel! Ich war wahrscheinlich 90% des Buches das Mathe-Meme (und bin es immer noch, ngl). Las sich trotzdem weg wie Butter, ein Mix aus verschiedenen Erzählperspektiven (sogar mal 2. Person, das hab ich nicht oft!). Jetzt bin ich WIRKLICH gespannt, was da noch kommt!
Nachdem Harrow Lyctorin geworden ist, ist sie in den Dienst des unsterblichen Imperators getreten. Gemeinsam mit den anderen verbliebenen Lyctoren muss sie sich den Feinden des Imperiums stellen. Doch aus einem rätselhaften Grund ist Harrow nicht in der Lage, ihre vollen Fähigkeiten zu verwenden und sie merkt schnell, dass sie nicht jedem trauen kann. War „Ich bin Gideon“ bereits verwirrend, so setzt „Ich bin Harrow“ noch einen drauf. Das Buch ist zu einem großen Teil in der Du-Form geschrieben, was ein interessantes Stilmittel ist, aber eben auch ungewöhnlich. Ich hatte mir im Vorfeld bereits Sorgen gemacht, ob ich damit klarkommen würde, letztendlich habe ich mich jedoch schnell daran gewöhnt. Die Verwirrung kommt in diesem Band vor allem daher, dass Harrow sehr unterschiedliche Erinnerungen zu den Ereignissen des ersten Teils hat. Der unzuverlässige Erzähler wird hier vollkommen ausgeschöpft und sorgt oft genug dafür, dass ich beim Lesen nicht wirklich verstehen konnte, was tatsächlich passierte. Selbst wenn es einige Auflösungen gab, waren diese gespickt mit neuen Rätseln, wodurch ich irgendwie nie das Gefühl hatte wirklich zu verstehen. Normalerweise würde mich das enorm stören, doch in dieser Reihe ist dies so gut umgesetzt, dass ich das Buch trotzdem nicht aus der Hand legen konnte! Durch den Wechsel des Erzählers zwischen den Bänden fallen die vielen flapsigen Sprüche von Gideon weg. Trotzdem behält die Geschichte ihren Witz bei. Es gab so viele Stellen, an denen ich laut loslachen musste, hauptsächlich aufgrund der Absurdität der Situationen. Und trotzdem behält das Buch auch immer seinen ernsten Unterton. „Ich bin Harrow“ diskutiert zwischen den Zeilen Themen wie Verlust, Trauma, lieblose Kindheit und Trauer. Durch die Spannung und die ständige Bedrohung ist es leicht, dies zu übersehen, aber achtet man darauf, so versteht man den komplexen Charakter Harrohark plötzlich so viel besser. Insgesamt glaube ich, dass Fans von „Ich bin Gideon“ auch dieses Buch mögen werden. Wer jedoch den ersten Teil bereits als zu verwirrend empfunden hat, sollte es nicht unbedingt ein zweites Mal versuchen. Fazit: Nekromantie, großartige Charaktere und tiefgreifende Themen – „Ich bin Harrow“ überzeugt auf ganzer Linie mit einem innovativen Setting und Plot. Wer bereits vom ersten Band überzeugt war, wird auch hier wieder eine überzeugende Geschichte vorfinden.













