HULDA
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Description
HULDA ist der neue Band der legendären und weltweit gefeierten Thriller-Serie mit der originellen Ermittlerin Hulda Hermannsdóttir, deren Vergangenheit von einem Geheimnis geprägt ist, das ihr ganzes weiteres Leben bestimmen wird.
Book Information
Author Description
Ragnar Jónasson, preisgekrönter und weltweit gefeierter isländischer Autor mit 5 Millionen verkauften Büchern weltweit, hat u.a. die SPIEGEL-Bestseller-HULDA-Serie und die Dark-Iceland-Serie verfasst. Seine Krimis erscheinen in 36 Ländern. Die »Times« hat seinen Krimi »DUNKEL« als einen der »100 besten Krimis seit 1945« ausgewählt. Außerdem ist Jónasson Mitbegründer des »Iceland Noir«, dem internationalen isländischen Krimifestival. Er lebt und arbeitet als Schriftsteller und Investmentbanker in der isländischen Hauptstadt und unterrichtet an der Universität Rechtswissenschaften. Zusätzlich ist er Vorstandsmitglied des Icelandic Symphony Orchestra.
Posts
"Hulda" ist ein mittelmäßiger Spannungsroman, der weit hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben ist. Die 'Hulda-Trilogie': 'Dunkel', 'Insel' und 'Nebel' habe ich sehr gerne gelesen und auch gefeiert, aber von dem Prequel zur Trilogie bin ich doch eher enttäuscht. Der Roman beleuchtet den psychischen Zustand der jungen Kommissarin Hulda, mit all ihren Zweifeln, Wünschen, Belastungen und Träumen. Und auch den Kriminalfall finde ich nicht wirklich rund, Huldas Vorgehen und ihre Entscheidungen sind seltsam - alles in allem wirkt es ein bisschen an den Haaren herbeigezogen ... schade.
Das hätte es leider nicht gebraucht
1960: Am Weihnachtsabend verschwindet ein kleines Kind zuhause spurlos. Zurück bleiben die ratlosen und verzweifelten Eltern. 1980: Die junge Kommissarin Hulda hofft, jobmäßig endlich aufsteigen zu können. Dann bekommt sie die erhoffte Chance: Ein Teddybär wird gefunden, der mit einem alten Fall zu tun hat. Hulda begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit... ...und ich begebe mich auf die Suche nach dem Sinn hinter diesem Buch!? Die Trilogie habe ich geliebt! Aber dieses Buch? Hat das wirklich Ragnar Jonasson geschrieben oder eine KI? Die Dialoge sind teilweise absolut überflüssig, manche Handlungen null nachvollziehbar. Der sympathischste Charakter war der Teddybär
**Ein stimmungsvoller, wenn auch nicht ganz überzeugender Ausflug in Huldas Vergangenheit**
In einer abgelegenen Jagdhütte im Norden Islands wird ein Teddybär gefunden – ein möglicher Hinweis auf einen alten Vermisstenfall. Kommissarin Hulda nimmt die Spur auf und taucht tief in ein Tal voller Dunkelheit und Geheimnisse ein. Wie gewohnt überzeugt Hulda als Figur mit Tiefe und Authentizität – man fühlt mit ihr, leidet mit ihr, begleitet sie gern. Die Geschichte selbst bleibt jedoch etwas blass: ruhig erzählt, mit viel Atmosphäre, aber ohne großen Spannungsbogen. Der Twist am Ende überrascht zwar, hinterlässt aber keinen bleibenden Eindruck. Fazit: Wer Hulda bereits ins Herz geschlossen hat, wird sich über die zusätzlichen Einblicke in ihre Vergangenheit freuen. Wer jedoch einen packenden Pageturner erwartet, könnte dieses Mal ein wenig enttäuscht sein. Ein ruhiger, melancholischer Krimi mit atmosphärischer Dichte – aber nicht der stärkste Teil der Reihe.
Ein ruhiger, spannender und überraschend melancholischer Krimi, der für mich vor allem durch Hulda selbst getragen wird
Ragnar Jónasson – Hulda Zum Buch Hulda ermittelt in einem zwanzig Jahre alten Fall, der nie wirklich abgeschlossen wurde. An Heiligabend verschwand ein einjähriges Kind spurlos aus seinem Bett. Der Vater war nur kurz draußen am Auto, die Mutter im Bad. Als beide merkten, was geschehen war, stand die Terrassentür offen und das Kind war fort. Jahre später taucht plötzlich der Teddy des verschwundenen Kindes auf. Gefunden wird er in einem alten Anglerhaus in einem abgelegenen Ort. Hulda reist dorthin, spricht mit den Menschen vor Ort und merkt schnell, dass der Fund mehr ausgelöst hat, als irgendjemand zugeben will. Schreibstil Der Schreibstil ist hier deutlich anders als in Jónassons Dark-Iceland-Reihe. Ruhig ist er immer noch, aber für mich spannender, dichter und unmittelbarer. Die Geschichte wirkt weniger wie ein klassischer, stiller Dorfkrimi und mehr wie ein dunkles Puzzle. Man findet schnell wieder hinein, auch wenn es bei mir schon etwas her ist, dass ich die vorherigen Bücher gelesen habe. Ich mochte Hulda als junge Ermittlerin hier sogar lieber als in den späteren Bänden. Sie wirkt wacher, offener, noch nicht so gebrochen. Gleichzeitig liegt über ihr schon dieser Schatten, weil man als Leser weiß, was sie noch alles erleben wird. Fazit Der Fall selbst ist wirklich interessant und entwickelt sich ruhig, aber stetig. Der verschwundene Teddy, der abgelegene Ort, der Sturm, die alten Verbindungen und das Schweigen der Beteiligten ergeben eine sehr dichte Atmosphäre. Die Auflösung ist traurig und bitter, ohne übertrieben dramatisch zu wirken. Was mich aber noch viel mehr gefesselt hat, war Hulda selbst. Weil man bereits weiß, was später aus ihr wird, liest man jede ihrer Entscheidungen anders. Bei manchen Momenten hätte ich sie am liebsten gepackt, geschüttelt und gesagt: Verdammt, tu es. Geh nicht. Bleib. Sag ja. Nimm das Glück, solange es vor dir steht. Und genau das tut weh. Man weiß vor ihr, dass manche Entscheidungen Fehler sein werden. Man sieht die Möglichkeit eines anderen Lebens kurz aufleuchten und weiß gleichzeitig, dass es nicht dieses Leben sein wird. Das ist für mich der klügste Schachzug dieser Reihe: Jónasson erzählt Huldas Geschichte rückwärts. Dadurch ist dieser Band nicht nur ein Krimi, sondern auch eine Art tragischer Blick auf eine Frau, deren Zukunft man schon kennt. Jede Hoffnung bekommt dadurch einen Riss. Hulda ist für mich ein starker, stiller und trauriger Krimi mit einem interessanten Fall, aber vor allem mit einer Figur, die lange nachwirkt. Ich würde mir sehr wünschen, dass noch weitere Geschichten über Hulda folgen.
Es wird Sommer. Die Temperaturen steigen, die Vögel zwitschern, eigentlich doch genau das was man möchte. Oder man reist nach Island und begleitet „Hulda“. Zum Glück hab ich die dicke Jacke noch nicht aufgeräumt. Es gibt wenige private Storys die mich noch so gut im Kopf geblieben sind, wie die von der guten „Hulda“. Damals wie heute mochte ich sie sehr gern. Dann hörst aber auch schon auf, die anderen Charaktere werden mir mit Sicherheit nicht lang im Kopf bleiben. Die Story an sich ist wie immer in den Büchern ruhiger, dieses Mal jedoch zu ruhig. Spannung kam eigentlich keine auf und warum da Thriller auf dem Cover steht, weiß wohl niemand so genau. Was die Bücher immer ausgemacht hat, war diese Atmosphäre im kalten Island bei der du schneller zu Frosty der Schneemann wirst, wenn du nicht aufpasst. Aber selbst die war nicht wirklich da. Der Fall wäre schon interessant gewesen, wenn es sich nicht so gezogen hätte. Zumindest schlitterte ich durch die 270 Seiten richtig gut durch. Zu einem sind die Kapitel angenehm lang. Zum anderen sind die meisten Namen nicht typisch Isländisch. Das Namensding hat mir schon das ein oder andere Buch kaputt gemacht. Ich für meinen Teil hab mir vom Comeback der jüngeren „Hulda“ einfach mehr erwartet. Arg Schad.

Tolle Prequel-Fortsetzung
Ich bin ein kleiner Fan der Hulda-Reihe, die eigentlich mit den drei Büchern abgeschlossen war. Wieso? Weil sie speziell erzählt wird, und zwar rückwärts. Mit dem vierten Teil geht es noch weiter in Huldas Vergangenheit und wir erleben sie als junger Ermittlerin – und das verdammt sympatisch. Auch wenn die Bücher nicht unbedinbgt zu den nervenaufreibendsten gehören, weil sie sehr ruhig erzählt werden, finde ich sie in sich sehr spannend. Dank des Erzählstils weiß man beim Lesen des vierten Bandes schon mehr über Charaktere oder muss bei bestimmten Aussagen schlucken (man kann das Buch aber auch wunderbar lesen ohne die Vorgänger zu kennen – macht so aber mehr her!). Doch auch die Charakterzeichnung und das unterkühlte Island-Setting haben mir wieder einmal sehr gefallen. Schreibstil ist also wieder top, die Geschichte hat mir aber ebenfalls wieder sehr gefallen, sei es der Kriminalfall aber auch die persönliche Geschichte von Hulda. Subtile Spannung trifft auf Charakterstudie und gipfelt in einem Finale, welches emotional und stark daherkommt. Ich mag die Hulda-Reihe. Ob Krimi oder Thriller, darüber lässt sich streiten und ist eigenlich auch egal, denn wir haben auch mit Band vier wieder einen spannenden Fall serviert bekommen, der ruhig daher kommt, aber packend erzählt wird.

Spannende Anfänge
Worum geht’s? Hulda freut sich auf ein freies Wochenende. Doch dann bekommt sie einen Anruf von ihrem Chef. Sie soll in den Norden fahren, denn dort ist ein Teddybär aufgetaucht. Der Bär eines vor 20 Jahren am Weihnachtsabend verschwundenen Babys. Meine Meinung: Die Trilogie um Hulda hat mir total gut gefallen. Ich mag Hulda einfach. Ihre etwas eigene Art und ihre Fälle, ihren Charakter. Umso mehr war ich auf Ragnar Jónassons Thriller „Hulda“ gespannt, in dem er von ihren Anfängen als junge Kommissarin erzählt. Und es war schön, Hulda wiederzutreffen. Der Schreibstil hatte es wieder absolut in sich, war atmosphärisch und mitreißend und ich hatte das Buch in einem Aufwasch weggelesen. Wie gesagt, Hulda mag ich einfach. Auch wenn sie an sich keine sympathische Person ist und nicht so mit Menschen kann, ist sie doch eine außergewöhnliche Persönlichkeit und es hat Spaß gemacht, ihre anfänglichen Ermittlungen zu verfolgen, nachdem wir schon wissen, wo sie später landen wird. Die anderen Charaktere waren ebenfalls gut dargestellt, auch wenn diese eher Nebenrollen gespielt haben. Ich habe schon einige Rezensionen gelesen, die fanden, dass das Buch kein Thriller ist. Dem kann ich nicht zustimmen. Für mich war es spannend und hat Gänsehaut erzeugt. Bereits zu Beginn, als wir zu Atli in die Vergangenheit reisen und das Verschwinden des Babys miterleben. Dann die Ermittlungen im Norden, in dem kleinen Ort mit den in sich zerstrittenen aber nach außen hin eingeschworenen Bewohnern. Die Schauplätze waren absolut atmosphärisch beschrieben, es war teils richtig gruselige Stimmung, z.B. als der Strom ausfiel. Die Ermittlungen waren solide, aber es war auch spannend zu sehen, wie doch immer wieder ein bisschen Neid und Ellbogenmentalität mit hineingespielt hat. Und zu erleben, wie damals in den 1980er Jahren ohne Handy etc. ermittelt wurde. Besonders gut gefallen haben mir die Wendungen am Schluss, die schließlich zur Auflösung geführt haben. Da ist plötzlich so viel auf uns Lesende eingestürzt, es war unglaublich, aber auch stimmig und hat mich zum Ende hin immer schneller und schneller lesen lassen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie alles zusammenhängt. Mich konnte auch dieser Teil überzeugen, ich war gefesselt und konnte komplett aus dem Alltag in das Buch eintauchen. Von mir daher eine ganz klare Leseempfehlung! Fazit: Mit „Hulda“ erzählt Ragnar Jónasson nachträglich die Vorgeschichte zu der Trilogie um seine Hauptprotagonistin. Mir hat der Fall des verschwundenen Jungen total gut gefallen. Es war spannend, die Ermittlungen im Jahr 1980 mitzuerleben, Huldas Werdegang, sowohl privat als auch beruflich zu verfolgen und besonders die Wendungen am Ende, die unvorhersehbar waren, haben die Spannungskurve nochmal in die Höhe schnellen lassen und das Lesetempo um ein Vielfaches erhöht. Mir hat das Buch super gefallen und ich habe es am Stück weggesuchtet, daher 5 Sterne von mir!

Teil 4 und damit der letzte Teil mit Kommissarin Hulda war wieder sehr spannend. Vor 20 Jahren wird ein Säugling entführt und wird zum Cold Case. Nach all der Zeit taucht plötzlich der Teddy des Säuglings in einer Anglerhütte im Norden auf. Hulda und ihre neue Kollegin nehmen die Ermittlungen auf und bis zum Schluss war nicht absehbar, wie sich der Fall auflöst. Für Hulda gab es sogar noch eine kleine Romanze 😁 einen halben Stern habe ich nur abgezogen, weil einige Fragen aus dem dritten Teil nicht beantwortet wurden.
Band 4 der Reihe
Diesen Band hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht. Die Trilogie ist schon mega gut und alles was danach, bzw. davor ist nicht wirklich von Bedeutung. Wir erfahren die Anfänge ihrer Karriere und die Geschichte plätschert so nichtssagend vor sich hin. Man hat das typische skandinavische, düstere Flair, aber das wars auch schon. Beschreibung Wie die Geschichte um Kommissarin Hulda beginnt ... Island, November 1980: Die junge, unerschrockene Polizistin Hulda Hermannsdóttir erhält eines Abends einen Anruf von ihrem Vorgesetzten. In einer abgelegenen Jagdhütte im Norden des Landes wurde ein Teddybär gefunden - möglicherweise ein Hinweis auf einen seit langer Zeit ungelösten Fall eines vermissten Kindes. Hulda macht sich mit einer Kollegin sofort auf den Weg in das abgelegenene und dünn besiedelten Tal. Doch dort empfängt man sie alles andere als freundlich. Außerdem merkt Hulda, dass ihre neue Kollegin sehr ehrgeizig ist und sich zu einer direkten Konkurrentin entwickelt ... HULDA ist der neue Band der legendären und weltweit gefeierten Thriller-Serie mit der originellen Ermittlerin Hulda Hermannsdóttir, deren Vergangenheit von einem Geheimnis geprägt ist, das ihr ganzes weiteres Leben bestimmen wird.
Mehr als nur eine Ergänzung: Huldas Wurzeln
Nachdem die Trilogie eigentlich abgeschlossen war, war ich skeptisch, ob ein vierter Band wirklich nötig ist. Doch „Frost“ hat mich schnell eines Besseren belehrt. Es fühlt sich ein bisschen wie ein Nachhausekommen an, auch wenn die Stimmung – typisch Jónasson – gewohnt frostig und schwermütig bleibt. Darum geht’s (und warum es funktioniert): Wir begegnen einer jüngeren Hulda, lange vor den Ereignissen aus „Dunkel“. Es ist faszinierend zu sehen, wie sie in einer noch stärker von Männern dominierten Polizei-Welt um Anerkennung kämpft. Der Fall um das verschwundene Mädchen in einem abgelegenen Sanatorium ist klassischer „Locked-Room“-Stil, sehr reduziert und unglaublich dicht erzählt. Jónasson fängt diese beklemmende Isolation im isländischen Winter so gut ein, dass ich beim Lesen fast selbst gefroren habe. Ein ehrlicher Blick: Man muss ehrlicherweise sagen, dass das Rad hier nicht neu erfunden wird. Wer die ersten drei Bände kennt, weiß um Huldas spätere Melancholie, was dem Buch eine zusätzliche tragische Note verleiht. Die Ermittlung ist eher ruhig und lebt von den leisen Tönen. Wer auf blutige Action hofft, wird hier nicht fündig – es ist ein Krimi für die Kopfkino-Fraktion. Fazit: Ein wunderbares Geschenk an alle Fans der Reihe. Es füllt Lücken in Huldas Biografie, die ich so gar nicht auf dem Schirm hatte, und steht den Vorgängern in Sachen Atmosphäre in nichts nach. Ein stiller, aber intensiver Island-Krimi.
Eher lockerer Krimi als Thriller
Hm, also ein Thriller war das definitiv nicht! Und die Hulda-Trilogie, mit der Jónasson schließlich bekannt geworden ist, fand ich von der Dynamik und vom Nordic Noir auch besser. Trotzdem hab ich's durchgelesen, und zwar gerne, weil dennoch eine latente Spannung vorhanden war. Wer aber einen knackigen, eiskalten Thriller sucht, der sollte die Finger davon lassen. Ist eher als Komplettierung der Hulda-Trilogie geeignet...
✏️ Meinung: Die Reihe um Hulda hab ich sehr gerne gelesen. Ich liebe Island und sie gehört für mich zu diesen stillen Heldinnen - mit denen man mitfiebert sowohl privat als auch beruflich. Dieser Band erzählt sozusagen den Anfang ihrer Karriere und irgendwie weiß ich nicht so recht…also die Schreibweise gefällt mir, ich mag das düstere und zeitweise beklemmende Gefühl. Das Buch liest sich schnell weg, ist auch relativ kurz, aber so richtig Spannung kam nicht auf und die Auflösung kam dann sehr abrupt. Irgendwie erreichte das Buch einfach nicht das Niveau der Vorgänger. Immerhin hab ich die Reihe jetzt komplettiert und das ist sich schon mal was 😅.
4. Teil der Reihe
Ich mochte auch diesen Teil der Reihe wieder sehr gerne. Die Kapitel sind nicht zu lang und das Buch liest sich einfach schnell. Was ich an dieser Reihe so interessant finde, dass die Reihe rückwärts erzählt wird. Im 1. Band ist die Kommissarin Hulda kurz vor der Rente bzw. geht in Rente und im 4. Teil ist sie eine junge 33 jährige. Man fiebert schon mit und man wünscht sich einfach, dass sie sich anders entschieden hätte in einem Punkt, wenn man bedenkt was später noch passiert. Die komplette Reihe ist sehr zu empfehlen!

“Ich werde alles Böse dieser Welt von dir fernhalten, mein Schatz.” 🫂
Vor ein paar Jahren habe ich die Triologie von Ragnar Jónasson gelesen und war gefesselt, vom ersten Teil an. Vielleicht habe ich mich deshalb zu sehr auf eine gute Story gefreut… leider muss ich sagen, dass die Geschichte mich nicht gecatched hat, wie ich erwartete. Mit dem Ende habe ich definitiv nicht gerechnet, trotzdem hat es sich - obwohl es ein kurzes Buch ist - in die Länge gezogen. Schade.

Ein Island-Krimi wie ein Schneesturm: leise, kalt und gnadenlos
Mitten in der dunklen, isländischen Novemberkälte knallt Ragnar Jónasson wieder einen Thriller raus, der mehr Gänsehaut macht als ein Sprung ins eiskalte Fjordwasser. In HULDA lernen wir die Ermittlerin kennen, wie sie noch jung, unerschrocken und ein kleines bisschen ungestüm ist. Statt Kaffee und Kuchen gibt’s für Hulda direkt ein dickes Paket: ein verschwundener Teddy, eine vermisste Person und eine Kollegin, die eher nach Konkurrenz aussieht als nach Teampartnerin. Wer jetzt denkt, das läuft entspannt wie ein Sonntagskrimi – nope! Hier wird es düster, frostig und stellenweise ziemlich ungemütlich. Die Atmosphäre ist wirklich eine Wucht. Schnee, Stille, diese bedrückende Weite Islands – da kriecht die Kälte gleich durch die Buchseiten. Jónasson hat ein Händchen dafür, Landschaft nicht nur Kulisse, sondern Mitspieler werden zu lassen. Und Hulda selbst? Noch lange nicht die abgeklärte Kommissarin, die man vielleicht aus anderen Bänden kennt, sondern eine junge Frau, die sich gegen Widerstände, Machogehabe und eigene Zweifel behaupten muss. Genau dieser Mix macht sie so spannend. Natürlich gibt es kleine Stolpersteine. Manchmal zieht sich die Story wie Kaugummi im Wintermantel, weil Jónasson die Spannungsschraube etwas zu gemütlich anzieht. Und ja, die eine oder andere Wendung ist nicht ganz so überraschend, wie sie wohl gedacht war. Trotzdem: Das Buch hat mich komplett abgeholt – allein schon wegen dieser grandiosen düsteren Stimmung und der Figur Hulda, die man einfach näher kennenlernen will. Unterm Strich: Ein Thriller, der nicht auf Dauerfeuer setzt, sondern mit Atmosphäre, Charaktertiefe und unterschwelliger Bedrohung überzeugt. Vier Sterne – und ein leises „Mehr davon, bitte!“

Knackig kurzer Krimi
Hat mir gut gefallen. Kurz und knackig. Hatte es sehr schnell gelesen. Die junge Hulda wirkt sympathisch, der Fall war spannend zum mitraten und die Auflösung doch etwas unerwartet. Und auch spannend die Story um Hulda‘s Leben und Gefühlswelt war spannend. Hat mir Spaß gemacht es zu lesen und war sehr kurzweilig!
Der vierte Band der Reihe, der vor den Ereignissen der ersten drei Romane spielt, ist flüssig geschrieben und lässt sich schnell lesen. Die ersten hundert Seiten lassen jedoch etwas Spannung vermissen. Stattdessen stehen die Gedanken und Gefühle der Protagonistin im Vordergrund. Erst danach nimmt die Handlung spürbar an Fahrt auf. Habe ich mit der Auflösung gerechnet? Teilweise ja – dennoch wartet das Ende mit einem starken Plottwist auf.

Nostalgie
Ja, irgendwie war es genau das: Nostalgie. Ich habe mich auf eine neue Geschichte von Hulda gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Irgendwie war ich auch erstaunt, wie viel bei mir doch von der ursprünglichen Trilogie hängen geblieben ist. Anknüpfungspunkte gab es hier einige und es hat wieder Spaß gemacht, danke Ragnar!
Vorgänger waren besser.
Die vorherigen Bände der Reihe sowie der Zusatzband "FROST" haben mir gut gefallen, weswegen ich mich sehr auf das neue Buch der Reihe gefreut habe. Dass dieses Buch erscheint hätte ich gar nicht erwartet! Wir begleiten Hulda und ihre Kollegin in den Norden um einen alten Fall zu lösen. Wir ermitteln eher weniger, sondern genießen die Zeit mit Hulda. Hulda ist verheiratet und hat eine Tochter, doch ihre Ehe scheint eher eine Gewohnheit zu sein, als eine echte Liebe und Anziehung. Im Laufe der Ermittlungen lernt sie Isak kennen, zu den sie sich sehr angezogen fühlt, dennoch in Gedanken an ihre Familie zu Hause ist. Der Autor hat eine sehr spannende, aber auch knisternde und romantische Atmosphäre geschaffen. Die Seiten vergehen wie im Flug und man kommt leider sehr schnell durch die nicht mal 300 Seiten. Ich mochte das Buch sehr, allerdings hat mich die Spannung der Ermittlungen nicht gegriffen, sondern eher das Privatleben der beiden Ermittlerinnen und vor allem den Anwohnern und Verdächtigen des Dorfes. Das Buch beendet die Reihe schon etwas, auch wenn das Ende eher offen gehalten wurde, um Platz für eigene Schlüsse zu lassen. Es war schön zu Hulda zurück zu kehren und sie erneut beim Ermitteln zu begleiten, dennoch nicht so stark wie die vorherigen Bände!

Lesenswert, kurzweilig
Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit durchgelesen weil mir der Spannungsbogen sehr gut gefallen hat. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und musste wissen, wie es ausgeht. Habe schon mehrere Bewertungen gesehen in denen es hieß es sei zu langatmig. Das kann ich nicht bestätigen. Der Autor ist einer meiner absoluten Lieblingsautoren. Ich liebe seinen Schreibstil. Ich habe die Serie (Dunkel, Insel, Nebel) verschlungen und liebe die Atmosphäre und diese Art von Spannung. Ich vergebe für Hulda "nur" 4 1/2 Sterne weil mir die Auflösung nicht so richtig gefallen hat. Diese war für mich nicht stimmig und zu kurz heruntergerissen. Sonst absolut super!
Ganz gut
Ja es war jetzt nicht so gut wie der Rest der Reihe, aber trotzdem hab ich das Buch verdammt schnell durch gelesen. Es war ja schon eine gewisse Spannung drin. Und ich fand es gut das es mal ohne große Brutalität ging. Klar die Auflösung war alles andere als schön, aber sonst gab es ja immer viel mehr verletze und Zwischenfälle. Und man weiß jetzt wie alles so angefangen hat
Description
HULDA ist der neue Band der legendären und weltweit gefeierten Thriller-Serie mit der originellen Ermittlerin Hulda Hermannsdóttir, deren Vergangenheit von einem Geheimnis geprägt ist, das ihr ganzes weiteres Leben bestimmen wird.
Book Information
Author Description
Ragnar Jónasson, preisgekrönter und weltweit gefeierter isländischer Autor mit 5 Millionen verkauften Büchern weltweit, hat u.a. die SPIEGEL-Bestseller-HULDA-Serie und die Dark-Iceland-Serie verfasst. Seine Krimis erscheinen in 36 Ländern. Die »Times« hat seinen Krimi »DUNKEL« als einen der »100 besten Krimis seit 1945« ausgewählt. Außerdem ist Jónasson Mitbegründer des »Iceland Noir«, dem internationalen isländischen Krimifestival. Er lebt und arbeitet als Schriftsteller und Investmentbanker in der isländischen Hauptstadt und unterrichtet an der Universität Rechtswissenschaften. Zusätzlich ist er Vorstandsmitglied des Icelandic Symphony Orchestra.
Posts
"Hulda" ist ein mittelmäßiger Spannungsroman, der weit hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben ist. Die 'Hulda-Trilogie': 'Dunkel', 'Insel' und 'Nebel' habe ich sehr gerne gelesen und auch gefeiert, aber von dem Prequel zur Trilogie bin ich doch eher enttäuscht. Der Roman beleuchtet den psychischen Zustand der jungen Kommissarin Hulda, mit all ihren Zweifeln, Wünschen, Belastungen und Träumen. Und auch den Kriminalfall finde ich nicht wirklich rund, Huldas Vorgehen und ihre Entscheidungen sind seltsam - alles in allem wirkt es ein bisschen an den Haaren herbeigezogen ... schade.
Das hätte es leider nicht gebraucht
1960: Am Weihnachtsabend verschwindet ein kleines Kind zuhause spurlos. Zurück bleiben die ratlosen und verzweifelten Eltern. 1980: Die junge Kommissarin Hulda hofft, jobmäßig endlich aufsteigen zu können. Dann bekommt sie die erhoffte Chance: Ein Teddybär wird gefunden, der mit einem alten Fall zu tun hat. Hulda begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit... ...und ich begebe mich auf die Suche nach dem Sinn hinter diesem Buch!? Die Trilogie habe ich geliebt! Aber dieses Buch? Hat das wirklich Ragnar Jonasson geschrieben oder eine KI? Die Dialoge sind teilweise absolut überflüssig, manche Handlungen null nachvollziehbar. Der sympathischste Charakter war der Teddybär
**Ein stimmungsvoller, wenn auch nicht ganz überzeugender Ausflug in Huldas Vergangenheit**
In einer abgelegenen Jagdhütte im Norden Islands wird ein Teddybär gefunden – ein möglicher Hinweis auf einen alten Vermisstenfall. Kommissarin Hulda nimmt die Spur auf und taucht tief in ein Tal voller Dunkelheit und Geheimnisse ein. Wie gewohnt überzeugt Hulda als Figur mit Tiefe und Authentizität – man fühlt mit ihr, leidet mit ihr, begleitet sie gern. Die Geschichte selbst bleibt jedoch etwas blass: ruhig erzählt, mit viel Atmosphäre, aber ohne großen Spannungsbogen. Der Twist am Ende überrascht zwar, hinterlässt aber keinen bleibenden Eindruck. Fazit: Wer Hulda bereits ins Herz geschlossen hat, wird sich über die zusätzlichen Einblicke in ihre Vergangenheit freuen. Wer jedoch einen packenden Pageturner erwartet, könnte dieses Mal ein wenig enttäuscht sein. Ein ruhiger, melancholischer Krimi mit atmosphärischer Dichte – aber nicht der stärkste Teil der Reihe.
Ein ruhiger, spannender und überraschend melancholischer Krimi, der für mich vor allem durch Hulda selbst getragen wird
Ragnar Jónasson – Hulda Zum Buch Hulda ermittelt in einem zwanzig Jahre alten Fall, der nie wirklich abgeschlossen wurde. An Heiligabend verschwand ein einjähriges Kind spurlos aus seinem Bett. Der Vater war nur kurz draußen am Auto, die Mutter im Bad. Als beide merkten, was geschehen war, stand die Terrassentür offen und das Kind war fort. Jahre später taucht plötzlich der Teddy des verschwundenen Kindes auf. Gefunden wird er in einem alten Anglerhaus in einem abgelegenen Ort. Hulda reist dorthin, spricht mit den Menschen vor Ort und merkt schnell, dass der Fund mehr ausgelöst hat, als irgendjemand zugeben will. Schreibstil Der Schreibstil ist hier deutlich anders als in Jónassons Dark-Iceland-Reihe. Ruhig ist er immer noch, aber für mich spannender, dichter und unmittelbarer. Die Geschichte wirkt weniger wie ein klassischer, stiller Dorfkrimi und mehr wie ein dunkles Puzzle. Man findet schnell wieder hinein, auch wenn es bei mir schon etwas her ist, dass ich die vorherigen Bücher gelesen habe. Ich mochte Hulda als junge Ermittlerin hier sogar lieber als in den späteren Bänden. Sie wirkt wacher, offener, noch nicht so gebrochen. Gleichzeitig liegt über ihr schon dieser Schatten, weil man als Leser weiß, was sie noch alles erleben wird. Fazit Der Fall selbst ist wirklich interessant und entwickelt sich ruhig, aber stetig. Der verschwundene Teddy, der abgelegene Ort, der Sturm, die alten Verbindungen und das Schweigen der Beteiligten ergeben eine sehr dichte Atmosphäre. Die Auflösung ist traurig und bitter, ohne übertrieben dramatisch zu wirken. Was mich aber noch viel mehr gefesselt hat, war Hulda selbst. Weil man bereits weiß, was später aus ihr wird, liest man jede ihrer Entscheidungen anders. Bei manchen Momenten hätte ich sie am liebsten gepackt, geschüttelt und gesagt: Verdammt, tu es. Geh nicht. Bleib. Sag ja. Nimm das Glück, solange es vor dir steht. Und genau das tut weh. Man weiß vor ihr, dass manche Entscheidungen Fehler sein werden. Man sieht die Möglichkeit eines anderen Lebens kurz aufleuchten und weiß gleichzeitig, dass es nicht dieses Leben sein wird. Das ist für mich der klügste Schachzug dieser Reihe: Jónasson erzählt Huldas Geschichte rückwärts. Dadurch ist dieser Band nicht nur ein Krimi, sondern auch eine Art tragischer Blick auf eine Frau, deren Zukunft man schon kennt. Jede Hoffnung bekommt dadurch einen Riss. Hulda ist für mich ein starker, stiller und trauriger Krimi mit einem interessanten Fall, aber vor allem mit einer Figur, die lange nachwirkt. Ich würde mir sehr wünschen, dass noch weitere Geschichten über Hulda folgen.
Es wird Sommer. Die Temperaturen steigen, die Vögel zwitschern, eigentlich doch genau das was man möchte. Oder man reist nach Island und begleitet „Hulda“. Zum Glück hab ich die dicke Jacke noch nicht aufgeräumt. Es gibt wenige private Storys die mich noch so gut im Kopf geblieben sind, wie die von der guten „Hulda“. Damals wie heute mochte ich sie sehr gern. Dann hörst aber auch schon auf, die anderen Charaktere werden mir mit Sicherheit nicht lang im Kopf bleiben. Die Story an sich ist wie immer in den Büchern ruhiger, dieses Mal jedoch zu ruhig. Spannung kam eigentlich keine auf und warum da Thriller auf dem Cover steht, weiß wohl niemand so genau. Was die Bücher immer ausgemacht hat, war diese Atmosphäre im kalten Island bei der du schneller zu Frosty der Schneemann wirst, wenn du nicht aufpasst. Aber selbst die war nicht wirklich da. Der Fall wäre schon interessant gewesen, wenn es sich nicht so gezogen hätte. Zumindest schlitterte ich durch die 270 Seiten richtig gut durch. Zu einem sind die Kapitel angenehm lang. Zum anderen sind die meisten Namen nicht typisch Isländisch. Das Namensding hat mir schon das ein oder andere Buch kaputt gemacht. Ich für meinen Teil hab mir vom Comeback der jüngeren „Hulda“ einfach mehr erwartet. Arg Schad.

Tolle Prequel-Fortsetzung
Ich bin ein kleiner Fan der Hulda-Reihe, die eigentlich mit den drei Büchern abgeschlossen war. Wieso? Weil sie speziell erzählt wird, und zwar rückwärts. Mit dem vierten Teil geht es noch weiter in Huldas Vergangenheit und wir erleben sie als junger Ermittlerin – und das verdammt sympatisch. Auch wenn die Bücher nicht unbedinbgt zu den nervenaufreibendsten gehören, weil sie sehr ruhig erzählt werden, finde ich sie in sich sehr spannend. Dank des Erzählstils weiß man beim Lesen des vierten Bandes schon mehr über Charaktere oder muss bei bestimmten Aussagen schlucken (man kann das Buch aber auch wunderbar lesen ohne die Vorgänger zu kennen – macht so aber mehr her!). Doch auch die Charakterzeichnung und das unterkühlte Island-Setting haben mir wieder einmal sehr gefallen. Schreibstil ist also wieder top, die Geschichte hat mir aber ebenfalls wieder sehr gefallen, sei es der Kriminalfall aber auch die persönliche Geschichte von Hulda. Subtile Spannung trifft auf Charakterstudie und gipfelt in einem Finale, welches emotional und stark daherkommt. Ich mag die Hulda-Reihe. Ob Krimi oder Thriller, darüber lässt sich streiten und ist eigenlich auch egal, denn wir haben auch mit Band vier wieder einen spannenden Fall serviert bekommen, der ruhig daher kommt, aber packend erzählt wird.

Spannende Anfänge
Worum geht’s? Hulda freut sich auf ein freies Wochenende. Doch dann bekommt sie einen Anruf von ihrem Chef. Sie soll in den Norden fahren, denn dort ist ein Teddybär aufgetaucht. Der Bär eines vor 20 Jahren am Weihnachtsabend verschwundenen Babys. Meine Meinung: Die Trilogie um Hulda hat mir total gut gefallen. Ich mag Hulda einfach. Ihre etwas eigene Art und ihre Fälle, ihren Charakter. Umso mehr war ich auf Ragnar Jónassons Thriller „Hulda“ gespannt, in dem er von ihren Anfängen als junge Kommissarin erzählt. Und es war schön, Hulda wiederzutreffen. Der Schreibstil hatte es wieder absolut in sich, war atmosphärisch und mitreißend und ich hatte das Buch in einem Aufwasch weggelesen. Wie gesagt, Hulda mag ich einfach. Auch wenn sie an sich keine sympathische Person ist und nicht so mit Menschen kann, ist sie doch eine außergewöhnliche Persönlichkeit und es hat Spaß gemacht, ihre anfänglichen Ermittlungen zu verfolgen, nachdem wir schon wissen, wo sie später landen wird. Die anderen Charaktere waren ebenfalls gut dargestellt, auch wenn diese eher Nebenrollen gespielt haben. Ich habe schon einige Rezensionen gelesen, die fanden, dass das Buch kein Thriller ist. Dem kann ich nicht zustimmen. Für mich war es spannend und hat Gänsehaut erzeugt. Bereits zu Beginn, als wir zu Atli in die Vergangenheit reisen und das Verschwinden des Babys miterleben. Dann die Ermittlungen im Norden, in dem kleinen Ort mit den in sich zerstrittenen aber nach außen hin eingeschworenen Bewohnern. Die Schauplätze waren absolut atmosphärisch beschrieben, es war teils richtig gruselige Stimmung, z.B. als der Strom ausfiel. Die Ermittlungen waren solide, aber es war auch spannend zu sehen, wie doch immer wieder ein bisschen Neid und Ellbogenmentalität mit hineingespielt hat. Und zu erleben, wie damals in den 1980er Jahren ohne Handy etc. ermittelt wurde. Besonders gut gefallen haben mir die Wendungen am Schluss, die schließlich zur Auflösung geführt haben. Da ist plötzlich so viel auf uns Lesende eingestürzt, es war unglaublich, aber auch stimmig und hat mich zum Ende hin immer schneller und schneller lesen lassen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie alles zusammenhängt. Mich konnte auch dieser Teil überzeugen, ich war gefesselt und konnte komplett aus dem Alltag in das Buch eintauchen. Von mir daher eine ganz klare Leseempfehlung! Fazit: Mit „Hulda“ erzählt Ragnar Jónasson nachträglich die Vorgeschichte zu der Trilogie um seine Hauptprotagonistin. Mir hat der Fall des verschwundenen Jungen total gut gefallen. Es war spannend, die Ermittlungen im Jahr 1980 mitzuerleben, Huldas Werdegang, sowohl privat als auch beruflich zu verfolgen und besonders die Wendungen am Ende, die unvorhersehbar waren, haben die Spannungskurve nochmal in die Höhe schnellen lassen und das Lesetempo um ein Vielfaches erhöht. Mir hat das Buch super gefallen und ich habe es am Stück weggesuchtet, daher 5 Sterne von mir!

Teil 4 und damit der letzte Teil mit Kommissarin Hulda war wieder sehr spannend. Vor 20 Jahren wird ein Säugling entführt und wird zum Cold Case. Nach all der Zeit taucht plötzlich der Teddy des Säuglings in einer Anglerhütte im Norden auf. Hulda und ihre neue Kollegin nehmen die Ermittlungen auf und bis zum Schluss war nicht absehbar, wie sich der Fall auflöst. Für Hulda gab es sogar noch eine kleine Romanze 😁 einen halben Stern habe ich nur abgezogen, weil einige Fragen aus dem dritten Teil nicht beantwortet wurden.
Band 4 der Reihe
Diesen Band hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht. Die Trilogie ist schon mega gut und alles was danach, bzw. davor ist nicht wirklich von Bedeutung. Wir erfahren die Anfänge ihrer Karriere und die Geschichte plätschert so nichtssagend vor sich hin. Man hat das typische skandinavische, düstere Flair, aber das wars auch schon. Beschreibung Wie die Geschichte um Kommissarin Hulda beginnt ... Island, November 1980: Die junge, unerschrockene Polizistin Hulda Hermannsdóttir erhält eines Abends einen Anruf von ihrem Vorgesetzten. In einer abgelegenen Jagdhütte im Norden des Landes wurde ein Teddybär gefunden - möglicherweise ein Hinweis auf einen seit langer Zeit ungelösten Fall eines vermissten Kindes. Hulda macht sich mit einer Kollegin sofort auf den Weg in das abgelegenene und dünn besiedelten Tal. Doch dort empfängt man sie alles andere als freundlich. Außerdem merkt Hulda, dass ihre neue Kollegin sehr ehrgeizig ist und sich zu einer direkten Konkurrentin entwickelt ... HULDA ist der neue Band der legendären und weltweit gefeierten Thriller-Serie mit der originellen Ermittlerin Hulda Hermannsdóttir, deren Vergangenheit von einem Geheimnis geprägt ist, das ihr ganzes weiteres Leben bestimmen wird.
Mehr als nur eine Ergänzung: Huldas Wurzeln
Nachdem die Trilogie eigentlich abgeschlossen war, war ich skeptisch, ob ein vierter Band wirklich nötig ist. Doch „Frost“ hat mich schnell eines Besseren belehrt. Es fühlt sich ein bisschen wie ein Nachhausekommen an, auch wenn die Stimmung – typisch Jónasson – gewohnt frostig und schwermütig bleibt. Darum geht’s (und warum es funktioniert): Wir begegnen einer jüngeren Hulda, lange vor den Ereignissen aus „Dunkel“. Es ist faszinierend zu sehen, wie sie in einer noch stärker von Männern dominierten Polizei-Welt um Anerkennung kämpft. Der Fall um das verschwundene Mädchen in einem abgelegenen Sanatorium ist klassischer „Locked-Room“-Stil, sehr reduziert und unglaublich dicht erzählt. Jónasson fängt diese beklemmende Isolation im isländischen Winter so gut ein, dass ich beim Lesen fast selbst gefroren habe. Ein ehrlicher Blick: Man muss ehrlicherweise sagen, dass das Rad hier nicht neu erfunden wird. Wer die ersten drei Bände kennt, weiß um Huldas spätere Melancholie, was dem Buch eine zusätzliche tragische Note verleiht. Die Ermittlung ist eher ruhig und lebt von den leisen Tönen. Wer auf blutige Action hofft, wird hier nicht fündig – es ist ein Krimi für die Kopfkino-Fraktion. Fazit: Ein wunderbares Geschenk an alle Fans der Reihe. Es füllt Lücken in Huldas Biografie, die ich so gar nicht auf dem Schirm hatte, und steht den Vorgängern in Sachen Atmosphäre in nichts nach. Ein stiller, aber intensiver Island-Krimi.
Eher lockerer Krimi als Thriller
Hm, also ein Thriller war das definitiv nicht! Und die Hulda-Trilogie, mit der Jónasson schließlich bekannt geworden ist, fand ich von der Dynamik und vom Nordic Noir auch besser. Trotzdem hab ich's durchgelesen, und zwar gerne, weil dennoch eine latente Spannung vorhanden war. Wer aber einen knackigen, eiskalten Thriller sucht, der sollte die Finger davon lassen. Ist eher als Komplettierung der Hulda-Trilogie geeignet...
✏️ Meinung: Die Reihe um Hulda hab ich sehr gerne gelesen. Ich liebe Island und sie gehört für mich zu diesen stillen Heldinnen - mit denen man mitfiebert sowohl privat als auch beruflich. Dieser Band erzählt sozusagen den Anfang ihrer Karriere und irgendwie weiß ich nicht so recht…also die Schreibweise gefällt mir, ich mag das düstere und zeitweise beklemmende Gefühl. Das Buch liest sich schnell weg, ist auch relativ kurz, aber so richtig Spannung kam nicht auf und die Auflösung kam dann sehr abrupt. Irgendwie erreichte das Buch einfach nicht das Niveau der Vorgänger. Immerhin hab ich die Reihe jetzt komplettiert und das ist sich schon mal was 😅.
4. Teil der Reihe
Ich mochte auch diesen Teil der Reihe wieder sehr gerne. Die Kapitel sind nicht zu lang und das Buch liest sich einfach schnell. Was ich an dieser Reihe so interessant finde, dass die Reihe rückwärts erzählt wird. Im 1. Band ist die Kommissarin Hulda kurz vor der Rente bzw. geht in Rente und im 4. Teil ist sie eine junge 33 jährige. Man fiebert schon mit und man wünscht sich einfach, dass sie sich anders entschieden hätte in einem Punkt, wenn man bedenkt was später noch passiert. Die komplette Reihe ist sehr zu empfehlen!

“Ich werde alles Böse dieser Welt von dir fernhalten, mein Schatz.” 🫂
Vor ein paar Jahren habe ich die Triologie von Ragnar Jónasson gelesen und war gefesselt, vom ersten Teil an. Vielleicht habe ich mich deshalb zu sehr auf eine gute Story gefreut… leider muss ich sagen, dass die Geschichte mich nicht gecatched hat, wie ich erwartete. Mit dem Ende habe ich definitiv nicht gerechnet, trotzdem hat es sich - obwohl es ein kurzes Buch ist - in die Länge gezogen. Schade.

Ein Island-Krimi wie ein Schneesturm: leise, kalt und gnadenlos
Mitten in der dunklen, isländischen Novemberkälte knallt Ragnar Jónasson wieder einen Thriller raus, der mehr Gänsehaut macht als ein Sprung ins eiskalte Fjordwasser. In HULDA lernen wir die Ermittlerin kennen, wie sie noch jung, unerschrocken und ein kleines bisschen ungestüm ist. Statt Kaffee und Kuchen gibt’s für Hulda direkt ein dickes Paket: ein verschwundener Teddy, eine vermisste Person und eine Kollegin, die eher nach Konkurrenz aussieht als nach Teampartnerin. Wer jetzt denkt, das läuft entspannt wie ein Sonntagskrimi – nope! Hier wird es düster, frostig und stellenweise ziemlich ungemütlich. Die Atmosphäre ist wirklich eine Wucht. Schnee, Stille, diese bedrückende Weite Islands – da kriecht die Kälte gleich durch die Buchseiten. Jónasson hat ein Händchen dafür, Landschaft nicht nur Kulisse, sondern Mitspieler werden zu lassen. Und Hulda selbst? Noch lange nicht die abgeklärte Kommissarin, die man vielleicht aus anderen Bänden kennt, sondern eine junge Frau, die sich gegen Widerstände, Machogehabe und eigene Zweifel behaupten muss. Genau dieser Mix macht sie so spannend. Natürlich gibt es kleine Stolpersteine. Manchmal zieht sich die Story wie Kaugummi im Wintermantel, weil Jónasson die Spannungsschraube etwas zu gemütlich anzieht. Und ja, die eine oder andere Wendung ist nicht ganz so überraschend, wie sie wohl gedacht war. Trotzdem: Das Buch hat mich komplett abgeholt – allein schon wegen dieser grandiosen düsteren Stimmung und der Figur Hulda, die man einfach näher kennenlernen will. Unterm Strich: Ein Thriller, der nicht auf Dauerfeuer setzt, sondern mit Atmosphäre, Charaktertiefe und unterschwelliger Bedrohung überzeugt. Vier Sterne – und ein leises „Mehr davon, bitte!“

Knackig kurzer Krimi
Hat mir gut gefallen. Kurz und knackig. Hatte es sehr schnell gelesen. Die junge Hulda wirkt sympathisch, der Fall war spannend zum mitraten und die Auflösung doch etwas unerwartet. Und auch spannend die Story um Hulda‘s Leben und Gefühlswelt war spannend. Hat mir Spaß gemacht es zu lesen und war sehr kurzweilig!
Der vierte Band der Reihe, der vor den Ereignissen der ersten drei Romane spielt, ist flüssig geschrieben und lässt sich schnell lesen. Die ersten hundert Seiten lassen jedoch etwas Spannung vermissen. Stattdessen stehen die Gedanken und Gefühle der Protagonistin im Vordergrund. Erst danach nimmt die Handlung spürbar an Fahrt auf. Habe ich mit der Auflösung gerechnet? Teilweise ja – dennoch wartet das Ende mit einem starken Plottwist auf.

Nostalgie
Ja, irgendwie war es genau das: Nostalgie. Ich habe mich auf eine neue Geschichte von Hulda gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Irgendwie war ich auch erstaunt, wie viel bei mir doch von der ursprünglichen Trilogie hängen geblieben ist. Anknüpfungspunkte gab es hier einige und es hat wieder Spaß gemacht, danke Ragnar!
Vorgänger waren besser.
Die vorherigen Bände der Reihe sowie der Zusatzband "FROST" haben mir gut gefallen, weswegen ich mich sehr auf das neue Buch der Reihe gefreut habe. Dass dieses Buch erscheint hätte ich gar nicht erwartet! Wir begleiten Hulda und ihre Kollegin in den Norden um einen alten Fall zu lösen. Wir ermitteln eher weniger, sondern genießen die Zeit mit Hulda. Hulda ist verheiratet und hat eine Tochter, doch ihre Ehe scheint eher eine Gewohnheit zu sein, als eine echte Liebe und Anziehung. Im Laufe der Ermittlungen lernt sie Isak kennen, zu den sie sich sehr angezogen fühlt, dennoch in Gedanken an ihre Familie zu Hause ist. Der Autor hat eine sehr spannende, aber auch knisternde und romantische Atmosphäre geschaffen. Die Seiten vergehen wie im Flug und man kommt leider sehr schnell durch die nicht mal 300 Seiten. Ich mochte das Buch sehr, allerdings hat mich die Spannung der Ermittlungen nicht gegriffen, sondern eher das Privatleben der beiden Ermittlerinnen und vor allem den Anwohnern und Verdächtigen des Dorfes. Das Buch beendet die Reihe schon etwas, auch wenn das Ende eher offen gehalten wurde, um Platz für eigene Schlüsse zu lassen. Es war schön zu Hulda zurück zu kehren und sie erneut beim Ermitteln zu begleiten, dennoch nicht so stark wie die vorherigen Bände!

Lesenswert, kurzweilig
Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit durchgelesen weil mir der Spannungsbogen sehr gut gefallen hat. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und musste wissen, wie es ausgeht. Habe schon mehrere Bewertungen gesehen in denen es hieß es sei zu langatmig. Das kann ich nicht bestätigen. Der Autor ist einer meiner absoluten Lieblingsautoren. Ich liebe seinen Schreibstil. Ich habe die Serie (Dunkel, Insel, Nebel) verschlungen und liebe die Atmosphäre und diese Art von Spannung. Ich vergebe für Hulda "nur" 4 1/2 Sterne weil mir die Auflösung nicht so richtig gefallen hat. Diese war für mich nicht stimmig und zu kurz heruntergerissen. Sonst absolut super!
Ganz gut
Ja es war jetzt nicht so gut wie der Rest der Reihe, aber trotzdem hab ich das Buch verdammt schnell durch gelesen. Es war ja schon eine gewisse Spannung drin. Und ich fand es gut das es mal ohne große Brutalität ging. Klar die Auflösung war alles andere als schön, aber sonst gab es ja immer viel mehr verletze und Zwischenfälle. Und man weiß jetzt wie alles so angefangen hat





































