Hier kommt Michelle
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Description
Semesteranfang an der Eliteuni Sommerstadt: In das beschauliche, malerisch gelegene Örtchen strömen die Studenten. Aber Bologna, Module, Elite, Kompetenzen – was hat das alles mit Studieren zu tun? Michelle, die hübsche, sehr bemühte, aber nicht übermäßig akademisch veranlagte Studienanfängerin, wird es bald herausfinden.
Book Information
Author Description
Annette Pehnt, geboren 1967 in Köln, studierte und arbeitete in Irland, Schottland, Australien und den USA. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Freiburg und Hildesheim, wo sie das Institut für Literarisches Schreiben & Literaturwissenschaft leitet. 2001 veröffentlichte sie ihren ersten Roman »Ich muß los«, für den sie unter anderem mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet wurde. 2002 erhielt sie in Klagenfurt den Preis der Jury für einen Auszug aus dem Roman »Insel 34«, 2008 den Thaddäus-Troll-Preis sowie die Poetikdozentur der Fachhochschule Wiesbaden und 2009 den Italo Svevo-Preis. 2022 wurde sie mit dem Rheingauer Literaturpreis und 2023 mit dem Großen Preis des Deutschen Literaturfonds für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet, und 2026 erhielt sie den Johann-Peter-Hebel-Preis. 2011 erschien ihr Roman »Chronik der Nähe«, im selben Jahr erhielt sie den Solothurner Literaturpreis sowie den Hermann Hesse Preis. Darüber hinaus schrieb sie mehrere Kinderbücher, unter anderen »Der Bärbeiß«. Zuletzt veröffentlichte sie »Einen Vulkan besteigen«.
Posts
Es fällt mir ziemlich schwer, für dieses Buch eine Sternebewertung abzugeben. Ich habe es für die Uni gelesen - mit dem Wissen, dass ich unter dem Augenmerk von Stereotypen und Homogenität ein Referat erstellen werde. Jedenfalls kann ich sagen, dass es zwischen diesen 140 Seiten nur so vor Stereotypen wimmelt. Die naive Protagonistin, die den Platz in der Welt nicht findet und besonders zu Anfang gern etwas oberflächlich dargestellt wird, die verbissene Demonstrantin, die stark überzeichnet dargestellt wird, der mehr oder minder Ex-Freund der Protagonistin, der sich in Australien am Gras verliert... Es fühlt sich an, als wäre das Buch ein Theaterstück - gänzlich überzeichnet. Nur, dass es hier nicht nötig gewesen wäre. Hinzu kommt der auffällige Schreibstil. Ewig lange Sätze mit viel zu vielen Aufzählungen, die man beherzt überspringen möchte, weil sie nur bedingt die Geschichte voran treiben. Nun gut, was soll ich sagen? Ein interessantes Bild auf die Universitäten Deutschlands, mit dem ich persönlich mich nicht identifizieren kann. Aber das ist ja in Ordnung. Immerhin deuten sich hier und dort realistische Bilder an.
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Semesteranfang an der Eliteuni Sommerstadt: In das beschauliche, malerisch gelegene Örtchen strömen die Studenten. Aber Bologna, Module, Elite, Kompetenzen – was hat das alles mit Studieren zu tun? Michelle, die hübsche, sehr bemühte, aber nicht übermäßig akademisch veranlagte Studienanfängerin, wird es bald herausfinden.
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Annette Pehnt, geboren 1967 in Köln, studierte und arbeitete in Irland, Schottland, Australien und den USA. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Freiburg und Hildesheim, wo sie das Institut für Literarisches Schreiben & Literaturwissenschaft leitet. 2001 veröffentlichte sie ihren ersten Roman »Ich muß los«, für den sie unter anderem mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet wurde. 2002 erhielt sie in Klagenfurt den Preis der Jury für einen Auszug aus dem Roman »Insel 34«, 2008 den Thaddäus-Troll-Preis sowie die Poetikdozentur der Fachhochschule Wiesbaden und 2009 den Italo Svevo-Preis. 2022 wurde sie mit dem Rheingauer Literaturpreis und 2023 mit dem Großen Preis des Deutschen Literaturfonds für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet, und 2026 erhielt sie den Johann-Peter-Hebel-Preis. 2011 erschien ihr Roman »Chronik der Nähe«, im selben Jahr erhielt sie den Solothurner Literaturpreis sowie den Hermann Hesse Preis. Darüber hinaus schrieb sie mehrere Kinderbücher, unter anderen »Der Bärbeiß«. Zuletzt veröffentlichte sie »Einen Vulkan besteigen«.
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Es fällt mir ziemlich schwer, für dieses Buch eine Sternebewertung abzugeben. Ich habe es für die Uni gelesen - mit dem Wissen, dass ich unter dem Augenmerk von Stereotypen und Homogenität ein Referat erstellen werde. Jedenfalls kann ich sagen, dass es zwischen diesen 140 Seiten nur so vor Stereotypen wimmelt. Die naive Protagonistin, die den Platz in der Welt nicht findet und besonders zu Anfang gern etwas oberflächlich dargestellt wird, die verbissene Demonstrantin, die stark überzeichnet dargestellt wird, der mehr oder minder Ex-Freund der Protagonistin, der sich in Australien am Gras verliert... Es fühlt sich an, als wäre das Buch ein Theaterstück - gänzlich überzeichnet. Nur, dass es hier nicht nötig gewesen wäre. Hinzu kommt der auffällige Schreibstil. Ewig lange Sätze mit viel zu vielen Aufzählungen, die man beherzt überspringen möchte, weil sie nur bedingt die Geschichte voran treiben. Nun gut, was soll ich sagen? Ein interessantes Bild auf die Universitäten Deutschlands, mit dem ich persönlich mich nicht identifizieren kann. Aber das ist ja in Ordnung. Immerhin deuten sich hier und dort realistische Bilder an.




