21. Sept.
Rating:2

Es fällt mir ziemlich schwer, für dieses Buch eine Sternebewertung abzugeben. Ich habe es für die Uni gelesen - mit dem Wissen, dass ich unter dem Augenmerk von Stereotypen und Homogenität ein Referat erstellen werde. Jedenfalls kann ich sagen, dass es zwischen diesen 140 Seiten nur so vor Stereotypen wimmelt. Die naive Protagonistin, die den Platz in der Welt nicht findet und besonders zu Anfang gern etwas oberflächlich dargestellt wird, die verbissene Demonstrantin, die stark überzeichnet dargestellt wird, der mehr oder minder Ex-Freund der Protagonistin, der sich in Australien am Gras verliert... Es fühlt sich an, als wäre das Buch ein Theaterstück - gänzlich überzeichnet. Nur, dass es hier nicht nötig gewesen wäre. Hinzu kommt der auffällige Schreibstil. Ewig lange Sätze mit viel zu vielen Aufzählungen, die man beherzt überspringen möchte, weil sie nur bedingt die Geschichte voran treiben. Nun gut, was soll ich sagen? Ein interessantes Bild auf die Universitäten Deutschlands, mit dem ich persönlich mich nicht identifizieren kann. Aber das ist ja in Ordnung. Immerhin deuten sich hier und dort realistische Bilder an.

Hier kommt Michelle
Hier kommt Michelleby Annette PehntPiper