Herbstmilch
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Description
»Wenn ich noch einmal zur Welt käme, eine Bäuerin würde ich nicht mehr werden.«
»Herbstmilch« ist die Lebensgeschichte der Bäuerin Anna Wimschneider – ein Dokument des 20. Jahrhunderts, das vom Schicksal der kleinen Leute handelt, von Menschen, die im Schweiße ihres Angesichts ihr Brot verdienen und ihr Leben bewältigen, aufrecht und unerschütterlich.
Anna Wimschneiders Erinnerungen beginnen mit dem frühen Tod der Mutter, die eine neunköpfige Familie hinterlässt und deren Pflichten ganz selbstverständlich die achtjährige Tochter Anna übernehmen muss.
»Ihre wundersame, lakonische Sprache kriegt mühelos Grausiges und Groteskes in den Griff, hellsichtig, frank und frei, ohne Klischees und Seufzerbrücken.« Der Spiegel
Das Buch wurde über Nacht zum Bestseller und Anna Wimschneider mit ihrem pfiffigen Charme schnell ein Liebling des Publikums. Josef Vilsmaier hat ihr mit der Verfilmung der Lebenserinnerungen ein weiteres Denkmal gesetzt.
Book Information
Author Description
Anna Wimschneider, 1919 bis 1993, lebte über viele Jahrzehnte auf einem kleinen Bauernhof in der Nähe von Pfarrkirchen in Niederbayern. Ihre Lebenserinnerungen mit dem Titel »Herbstmilch«, die 1984 erschienen sind, wurden über Nacht zum Bestseller und von Joseph Vilsmaier erfolgreich verfilmt. Bis heute sind sie ein berührendes Zeugnis.
Posts
Hervorragendes Buch über das harte Leben einer Bäuerin zu Beginn des 20. Jh.
In klaren und eindringlichen Worten beschreibt Anna Wimschneider ihr Leben: in bitterer Armut auf dem Land aufgewachsen, stirbt die Mutter bei der Geburt des 8. Kindes. Anna, als älteste Tochter, muss mit 9 Jahren die kleinen Geschwister gross ziehen und das Haus bewirtschaften. Auch als sie nach der Hochzeit den Hof verlässt, bleiben ihr harte Arbeit und Entbehrungen. Im 2. Weltkrieg wird der Mann eingezogen und sie beackert Haus und Hof alleine und kümmert sich um pflegebedürftige Alte und die eigenen Kinder. Trotz all dem verliert das Buch nie die Hoffnung und trotz allem führt sie uns auch die schönen und glücklichen Momente ihres Lebens vor Augen und verliert nie den Mut. Ein tolles Buch!
In sehr einfachen Worten erzählt Anna Wimschneider aus ihrem Leben. Man darf hier keine Biografie oder chronologische Erzählung erwarten. Es liest sich so, als wenn man mit ihr am Tisch sitzt und sie Geschichten aus ihrem Leben erzählt, gerade wie sie ihr einfallen. Ein schöner Bericht über die Jahre vor, während und nach des zweiten Weltkrieges.
Nett.
📌 "Wenn ich die Kinder zu Bett brachte, habe ich noch eine Weile mit ihnen gespielt, das war ein Lärm und ein Gelächter, dass man es auf der Straße hören konnte. Danach schliefen sie immer glücklich ein." (S. 129) Kein Roman, sondern vielmehr eine Aneinanderreihung von Begebenheiten und Erinnerungsmomenten, an die Kindheit und das Leben auf dem Bauernhof zur damaligen Zeit.

Die Geschichte von Anna Wimschneider finde ich total interessant. Es ist weniger eine zusammenhängende Geschichte, sondern eine Aneinanderreihung verschiedener Erzählungen über Ereignisse ihres Lebens. Sie erzählt sehr nüchtern, aber trotzdem sehr detailreich. Man bekommt einen tollen Einblick in ihr Leben, das für viele weitere in ihrer Zeit steht und man fühlt an vielen Stellen auch mit ihr. Sie ist eine starke Frau und sollte von vielen vielen Menschen gehört werden.
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»Wenn ich noch einmal zur Welt käme, eine Bäuerin würde ich nicht mehr werden.«
»Herbstmilch« ist die Lebensgeschichte der Bäuerin Anna Wimschneider – ein Dokument des 20. Jahrhunderts, das vom Schicksal der kleinen Leute handelt, von Menschen, die im Schweiße ihres Angesichts ihr Brot verdienen und ihr Leben bewältigen, aufrecht und unerschütterlich.
Anna Wimschneiders Erinnerungen beginnen mit dem frühen Tod der Mutter, die eine neunköpfige Familie hinterlässt und deren Pflichten ganz selbstverständlich die achtjährige Tochter Anna übernehmen muss.
»Ihre wundersame, lakonische Sprache kriegt mühelos Grausiges und Groteskes in den Griff, hellsichtig, frank und frei, ohne Klischees und Seufzerbrücken.« Der Spiegel
Das Buch wurde über Nacht zum Bestseller und Anna Wimschneider mit ihrem pfiffigen Charme schnell ein Liebling des Publikums. Josef Vilsmaier hat ihr mit der Verfilmung der Lebenserinnerungen ein weiteres Denkmal gesetzt.
Book Information
Author Description
Anna Wimschneider, 1919 bis 1993, lebte über viele Jahrzehnte auf einem kleinen Bauernhof in der Nähe von Pfarrkirchen in Niederbayern. Ihre Lebenserinnerungen mit dem Titel »Herbstmilch«, die 1984 erschienen sind, wurden über Nacht zum Bestseller und von Joseph Vilsmaier erfolgreich verfilmt. Bis heute sind sie ein berührendes Zeugnis.
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Hervorragendes Buch über das harte Leben einer Bäuerin zu Beginn des 20. Jh.
In klaren und eindringlichen Worten beschreibt Anna Wimschneider ihr Leben: in bitterer Armut auf dem Land aufgewachsen, stirbt die Mutter bei der Geburt des 8. Kindes. Anna, als älteste Tochter, muss mit 9 Jahren die kleinen Geschwister gross ziehen und das Haus bewirtschaften. Auch als sie nach der Hochzeit den Hof verlässt, bleiben ihr harte Arbeit und Entbehrungen. Im 2. Weltkrieg wird der Mann eingezogen und sie beackert Haus und Hof alleine und kümmert sich um pflegebedürftige Alte und die eigenen Kinder. Trotz all dem verliert das Buch nie die Hoffnung und trotz allem führt sie uns auch die schönen und glücklichen Momente ihres Lebens vor Augen und verliert nie den Mut. Ein tolles Buch!
In sehr einfachen Worten erzählt Anna Wimschneider aus ihrem Leben. Man darf hier keine Biografie oder chronologische Erzählung erwarten. Es liest sich so, als wenn man mit ihr am Tisch sitzt und sie Geschichten aus ihrem Leben erzählt, gerade wie sie ihr einfallen. Ein schöner Bericht über die Jahre vor, während und nach des zweiten Weltkrieges.
Nett.
📌 "Wenn ich die Kinder zu Bett brachte, habe ich noch eine Weile mit ihnen gespielt, das war ein Lärm und ein Gelächter, dass man es auf der Straße hören konnte. Danach schliefen sie immer glücklich ein." (S. 129) Kein Roman, sondern vielmehr eine Aneinanderreihung von Begebenheiten und Erinnerungsmomenten, an die Kindheit und das Leben auf dem Bauernhof zur damaligen Zeit.

Die Geschichte von Anna Wimschneider finde ich total interessant. Es ist weniger eine zusammenhängende Geschichte, sondern eine Aneinanderreihung verschiedener Erzählungen über Ereignisse ihres Lebens. Sie erzählt sehr nüchtern, aber trotzdem sehr detailreich. Man bekommt einen tollen Einblick in ihr Leben, das für viele weitere in ihrer Zeit steht und man fühlt an vielen Stellen auch mit ihr. Sie ist eine starke Frau und sollte von vielen vielen Menschen gehört werden.












