Der grüne See
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Description
Book Information
Author Description
Maeve Binchy wurde in Dublin geboren, studierte Geschichte und arbeitete als Lehrerin. 1969 ging sie als Kolumnistin zur Irish Times. Sie hat zahlreiche Romane, Kurzgeschichten und Theaterstücke geschrieben. Ihre Romane, darunter »Der grüne See«, »Die irische Signora« und »Ein Haus in Irland« wurden in England, den USA und in Deutschland zu Bestsellern. Auch »Cathys Traum«, »Wiedersehen bei Brenda« und »Insel der Sterne« landeten gleich nach Erscheinen sofort ganz oben auf den internationalen Bestsellerlisten. Maeve Binchy starb am 30. Juli 2012.
Posts
Überraschend gut
Was soll man darüber schreiben? Einerseits ist es nichts aufregendes… wenn man sich das Buch als Film vorstellt, ist es irgendwie wie ein Heimatfilm… und andererseits fiebert und leidet man mit den Protagonisten mit und man möchte wissen wie es weitergeht. Das Buch als „Lektüre für zwischendurch“ zu bezeichnen finde ich falsch, da es dafür ziemlich dick ist. Es ist aber auch nicht wahnsinnig anspruchsvoll und lässt sich gut lesen. Helen MacMahon, Ehefrau und Mutter zweier Kinder, wird vermisst. Niemand aus ihrem Heimatort weiß, was mit der schönen, aber auch zurückhaltenden Frau geschehen ist. Tochter Kit, ihr Bruder und Vater versuchen fortan mit dem plötzlichen Verschwinden einen Umgang zu finden.

Sehr interessantes Buch mit wirklich vielschichtigen Charakteren!
Zunächst möchte ich sagen das dieses Buch mal etwas ganz anderes ist als ich es gewohnt bin. Ich würde sagen am ehesten fällt die Geschichte wohl unter Drama. Am Anfang (bis ca. S.150) war das Buch eher etwas schwerfällig zu lesen ich kam nicht so richtig in die Story rein und hatte schon überlegt es wegzulegen. Zumal die Kapitel (wenn man es Kapitel nennen kann) sehr lang waren und das Buch mehr eine durchgängige Story ist, die Kapitel sind eher optional. Aber dann schlägt die Geschichte plötzlich eine ganz andere Richtung ein, der Plot twist ist aufjedenfall sehr spannend und danach bleibt die Story auch weiter super interessant. Dieses Buch nimmt einen tief mit in die Gefühswelten der Charaktere. Wir begleiten die Protagonisten eine lange Zeit durch ihr leben man sieht die Protagonisten älter werden und wie sie sich aufgrund der Ereignisse verändern mit ihren Entscheidungen wachsen. Jeder Protagonist ist vielschichtig und hat seine Stärken und Schwächen ganz normale leute mit Emotionen, Gedanken und Wünschen die doch irgendwie verbunden durch den "Grünen See" sind. Ich muss ehrlich sagen man muss die Story mögen es ist keine Story die laut und wild ist aber eine sehr tiefe Geschichte die einen zum Nachdenken anregt. So viel kann ich garnicht zu dem Buch sagen ich denke man muss es selbst gelesen haben um die Geschichte zu verstehen und sich einen Eindruck darüber machen zu können. Bei 800 Seiten ist dies schon ein ziemlicher Brecher an Buch aber um ehrlich zu sein kann ich es nur weiter empfehlen, denn die fast schon banalen alltäglichen Probleme der Charaktere die so voller Emotionen handeln lohnen sich und auch bekommt man einen guten Eindruck davon wie die Dinge noch vor einigen Jahren waren. Für mich ein ruhiges, aber sehr eindringliches Buch, das noch lange nachwirkt

3,5 Sterne Bin hin-und hergerissen. Es las sich gut weg, ich war auch oft richtig nah dran an den Figuren, man lernt sie im Laufe der Handlung halt auch gut kennen. Aber die Autorin ist sehr detailverliebt und oft verlor sich die Story in Nebensächlichkeiten. Und ich hatte mir mehr irische Atmosphäre gewünscht, so war es "nur" ein gutes Gesellschaftsporträit der 1950er Jahre.
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Maeve Binchy wurde in Dublin geboren, studierte Geschichte und arbeitete als Lehrerin. 1969 ging sie als Kolumnistin zur Irish Times. Sie hat zahlreiche Romane, Kurzgeschichten und Theaterstücke geschrieben. Ihre Romane, darunter »Der grüne See«, »Die irische Signora« und »Ein Haus in Irland« wurden in England, den USA und in Deutschland zu Bestsellern. Auch »Cathys Traum«, »Wiedersehen bei Brenda« und »Insel der Sterne« landeten gleich nach Erscheinen sofort ganz oben auf den internationalen Bestsellerlisten. Maeve Binchy starb am 30. Juli 2012.
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Was soll man darüber schreiben? Einerseits ist es nichts aufregendes… wenn man sich das Buch als Film vorstellt, ist es irgendwie wie ein Heimatfilm… und andererseits fiebert und leidet man mit den Protagonisten mit und man möchte wissen wie es weitergeht. Das Buch als „Lektüre für zwischendurch“ zu bezeichnen finde ich falsch, da es dafür ziemlich dick ist. Es ist aber auch nicht wahnsinnig anspruchsvoll und lässt sich gut lesen. Helen MacMahon, Ehefrau und Mutter zweier Kinder, wird vermisst. Niemand aus ihrem Heimatort weiß, was mit der schönen, aber auch zurückhaltenden Frau geschehen ist. Tochter Kit, ihr Bruder und Vater versuchen fortan mit dem plötzlichen Verschwinden einen Umgang zu finden.

Sehr interessantes Buch mit wirklich vielschichtigen Charakteren!
Zunächst möchte ich sagen das dieses Buch mal etwas ganz anderes ist als ich es gewohnt bin. Ich würde sagen am ehesten fällt die Geschichte wohl unter Drama. Am Anfang (bis ca. S.150) war das Buch eher etwas schwerfällig zu lesen ich kam nicht so richtig in die Story rein und hatte schon überlegt es wegzulegen. Zumal die Kapitel (wenn man es Kapitel nennen kann) sehr lang waren und das Buch mehr eine durchgängige Story ist, die Kapitel sind eher optional. Aber dann schlägt die Geschichte plötzlich eine ganz andere Richtung ein, der Plot twist ist aufjedenfall sehr spannend und danach bleibt die Story auch weiter super interessant. Dieses Buch nimmt einen tief mit in die Gefühswelten der Charaktere. Wir begleiten die Protagonisten eine lange Zeit durch ihr leben man sieht die Protagonisten älter werden und wie sie sich aufgrund der Ereignisse verändern mit ihren Entscheidungen wachsen. Jeder Protagonist ist vielschichtig und hat seine Stärken und Schwächen ganz normale leute mit Emotionen, Gedanken und Wünschen die doch irgendwie verbunden durch den "Grünen See" sind. Ich muss ehrlich sagen man muss die Story mögen es ist keine Story die laut und wild ist aber eine sehr tiefe Geschichte die einen zum Nachdenken anregt. So viel kann ich garnicht zu dem Buch sagen ich denke man muss es selbst gelesen haben um die Geschichte zu verstehen und sich einen Eindruck darüber machen zu können. Bei 800 Seiten ist dies schon ein ziemlicher Brecher an Buch aber um ehrlich zu sein kann ich es nur weiter empfehlen, denn die fast schon banalen alltäglichen Probleme der Charaktere die so voller Emotionen handeln lohnen sich und auch bekommt man einen guten Eindruck davon wie die Dinge noch vor einigen Jahren waren. Für mich ein ruhiges, aber sehr eindringliches Buch, das noch lange nachwirkt

3,5 Sterne Bin hin-und hergerissen. Es las sich gut weg, ich war auch oft richtig nah dran an den Figuren, man lernt sie im Laufe der Handlung halt auch gut kennen. Aber die Autorin ist sehr detailverliebt und oft verlor sich die Story in Nebensächlichkeiten. Und ich hatte mir mehr irische Atmosphäre gewünscht, so war es "nur" ein gutes Gesellschaftsporträit der 1950er Jahre.






