HEN NA IE - Das seltsame Haus

HEN NA IE - Das seltsame Haus

Hardback
3.8379

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.

Was, wenn der Grundriss eines Hauses nicht nur Wände zeigt - sondern Verbrechen?

Ein junger, auf Okkultismus spezialisierter Autor wird von einem Bekannten gebeten, sich den Grundriss eines Hauses und Kaufobjekts anzuschauen, auf dem ein versteckter Raum zu sehen ist. Und es gibt noch weitere Merkwürdigkeiten, die darauf hindeuten, dass das Haus zu üblen Zwecken benutzt wurde. Wer waren wohl die Bewohner dieses Hauses? Stimmt es, dass ein eingesperrtes Kind darin Morde begangen hat? Oder dass der Mann einer jungen Frau darin auf unerklärliche Weise ums Leben kam? Sicher ist: Hinter der harmlosen Fassade steckt viel mehr, als auf den ersten Blick scheint - und die dunklen Geheimnisse, die das seltsame Haus birgt, sind gefährlich ...

Das Haus wartet. Und sobald du es betrittst, wirst du nicht mehr derselbe Mensch sein.

Ein Roman, der durch Skizzen und Dokumente zum Miträtseln einlädt - mit Sogwirkung

Für Fans von psychologischem Horror, True-Crime-Stimmung & Mitdenk-Thrillern

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
224
Price
24.70 €

Author Description

Uketsu begann als Autor für die japanische Website Omokoro zu schreiben und ist inzwischen ein äußerst beliebter YouTuber. Er trägt eine weiße Maske und einen schwarzen Ganzkörperanzug, seine Identität bleibt ein Rätsel. Er ist der erfolgreichste Vertreter eines neuen Trends in Japan: des »Sketch Mystery«-Romans, in dem sich Text und Zeichnungen zu einem spannenden Mordrätsel verbinden. Seine Bücher haben das Krimi-Genre in Japan entscheidend verändert.

Characteristics

3 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
25%
N/A
47%
N/A
38%
N/A
42%
62%
N/A
17%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
27%
15%
18%
65%

Pace

Fast100%
Slow0%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple67%
Complex0%
Moderate33%
Bildhaft (67%)Minimalistisch (33%)

Posts

99
All
5

Wow, ein fesselndes Buch 💫

Zu Weihnachten gibt es bei mir auf der Arbeit Bücherwichteln... letztes Jahr habe ich mitbekommen, wie eine Kollegin dieses Buch bekommen hat. Es ließ mich nicht los. In meiner Buchhandlung schlich ich immer wieder um dieses Buch herum. Zurzeit bin ich auf Heimaturlaub in Berlin und war gestern bei DUSSMANN und habe mir beide Bücher von Uketsu gekauft. Ich fing im Laden an zu lesen und konnte auch in der S-Bahn nicht aufhören. Heute Morgen habe ich das Buch beendet. Ich hatte schon lange kein Buch mehr gehabt, das mich so gefesselt hat. Es ist etwas völlig anderes. Typisch für das Buch ist der minimalistische Schreibstil. Man rätselt Stück für Stück mit. Man sollte auf jeden Fall das Nachwort lesen, da es dort noch weitere Infos gibt. Klare Leseempfehlung und ein Highlight für mich! Weiter geht's mit Seltsame Bilder von Uketsu 😃

3

Atmosphärisch gut & erzähltechnisch erfrischend anders, aber leider nicht konsequent zu Ende gebracht.

🇯🇵🔪🩸 Als bekennender Fan japanischer Literatur und abstruser Horrorgeschichten kam ich um diesen (in meinem Umfeld teilweise hoch gelobten) Titel natürlich nicht herum. Gefallen hat mir der typisch nüchterne Schreibstil, welcher wunderbar zur beklemmenden und düsteren Atmosphäre passt, die der Roman über weite Strecken aufrecht erhält. Gegen Ende driftet die Geschichte beinahe schon ins Absurde ab, was jedoch gut zum Setting passte. Nur kam mir der angepriesene Mystery-Aspekt leider irgendwann völlig abhanden. Das im Klappentext dieser schönen Ausgabe als „Sketch-Mystery“ bezeichnete Konzept der Verschränkung von Text mit Skizzen war für mich eine komplett neue und spannende Erfahrung. Die besondere Aufmachung der Geschichte regt zum Knobeln und Miträtseln an. Es ist erstaunlich (wenn auch nicht immer zu 100% logisch nachvollziehbar), wie geschickt die Protagonisten des Romans durch die Analyse einfacher Grundrisse von Wohnhäusern Rückschlüsse über die Nutzung einzelner Räume ziehen und Hypothesen zu den Gewohnheiten der Bewohner aufstellen können, um so deren mysteriösen und bösen(?) Machenschaften auf die Schliche zu kommen. Aber liegen Sie mit ihren meist schlüssig klingenden (manchmal aber auch an den Haaren herbei gezogenen) Vermutungen überhaupt richtig, oder ist am Ende doch alles ganz anders? Anhand der regelmäßig abgebildeten Skizzen verschiedener Grundrisse (die sich mit Voranschreiten der Geschichte und dem wachsenden Erkenntnisgewinn der Figuren verändern und weiterentwickeln) kann man als Leser seine eigene detektivische Kombinationsgabe einsetzen und versuchen, der Wahrheit selber auf den Grund zu gehen. Ein interessanter Ansatz, den ich gerne bis zur endgültigen Auflösung durchgezogen gesehen hätte. Doch leider enden die (zwar manchmal etwas repetitiven und gegen Ende weniger einfallsreichen) Knobeleien der beiden Protagonisten zu Gunsten plumper und plötzlicher Exposition, welche uns die tatsächlichen Ereignisse einfach offenbart. So erschienen mir die „Twists“ am Ende noch absurder und unnatürlicher, als wenn sich die Hauptfiguren die Wahrheit nach und nach selbst erarbeitet hätten. Fazit: Eine Empfehlung für Alle, die einmal ein völlig anderes Leseerlebnis im Bereich Kriminalroman erfahren wollen. Jedoch mit einer etwas enttäuschenden (weil viel zu gewöhnlichen) Auflösung.

Atmosphärisch gut & erzähltechnisch erfrischend anders, aber leider nicht konsequent zu Ende gebracht.
5

"Das seltsame Haus"

Den 1. Teil war ja ein sehr guter Zufallskauf. Umso mehr hab ich mich auf den 2. Band gefreut. Ich muss sogar sagen,es konnte mich sogar mehr mit reißen als der 1. Band. Das Miträtseln war wieder super unterhaltsam und diesmal fand ich auch die ganzen Namen nicht ganz so verwirrend. Super zum weg snacken :)

4

Japanischer Horror zum Jahresabschluss

Uketsu hat mich wieder mal in seinen Bann gezogen. Diese Art Krimi, des „Sketch Mystery“-Romans, ist auch beim zweiten Buch noch frisch und interessant. Anhand von Grundrissen werden mysteriöse Häuser untersucht. Dabei spinnt sich eine abstruse, spannende, aber auch gruselig und verstörende Story zusammen. Ich muss sagen, die Auflösung war sehr wild. Für meinen Geschmack ein wenig zu wild. Jedoch beruht das Buch auf wahren Begebenheiten, von echten Horror Häusern. Das macht die Geschichte ein wenig greifbarer. Insgesamt ein sehr schneller und packender Nervenkitzel. Hat mir nicht so gut gefallen, wie HEN NA E, aber war trotzdem sehr unterhaltsam. Dank der vielen Skizzen, liest es sich auch wirklich schnell. Wenn man sich zwischendurch mal auf etwas anderes einlassen will, ist Uketsu immer eine gute Wahl.

3

Das war wirklich mal was ganz anderes als ich sonst lese. Deshalb wars echt cool, aber bisschen mehr Spannung hätte gerne dabei sein dürfen🙈.

5

ungewöhnliches Architektur-Rätsel, still & beklemmend, aber genial

Das seltsame Haus wollte ich eigentlich nur kurz anlesen – am Ende habe ich bis tief in die Nacht gelesen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Atmosphäre ist ruhig, aber konstant beklemmend, und man rätselt automatisch mit. Besonders die Geschichte der Familie Katabuchi und die Analyse der seltsamen Grundrisse haben mich nicht losgelassen. Die analytische Perspektive wirkt stellenweise fast unheimlich treffsicher, was nicht immer realistisch ist, aber gut zur kalten, verstörenden Stimmung passt. Je weiter man liest, desto abstruser und spannender wird es. Das Nachwort hat mich dann komplett überrascht und dazu gebracht, noch einmal zurückzublättern und alles neu zu überdenken. Ein ungewöhnlicher Thriller, der verunsichert, fasziniert und lange nachhallt. Absolute Empfehlung für alle, die gern mitdenken und sich auf etwas anderes einlassen.

3

Anders faszinierend, ausbaufähig

Der Roman erinnert stark an die „logischen Krimis“ von Keigo Higashino. In HEN NA IE – Das seltsame Haus setzt sich die Geschichte Stück für Stück wie ein Puzzle zusammen – anhand von Bauplänen, Grundrissen und Aussagen von Nachbarn. Ausgangspunkt ist ein scheinbar gewöhnlicher Hausplan, der bei genauerem Hinsehen immer verstörender wirkt: ungewöhnlich viele Fenster, ein fensterloses Kinderzimmer und seltsam platzierte Räume, die sofort ein Gefühl von Unbehagen erzeugen. Erzählt wird größtenteils in Dialogform zwischen einem Journalisten, dem Architekten Kurihara und ihrer Bekannten Miyae. Äußerlich passiert dabei wenig, doch die eigentliche Spannung entsteht im Kopf des Lesers. Die bedrückende Atmosphäre entwickelt sich aus den Details – aus dem, was nicht direkt gezeigt, sondern nur angedeutet wird. Besonders faszinierend ist Kurihara, der die rätselhafte Architektur mit einer Mischung aus Intuition und verstörender Fantasie interpretiert. Seine Deutungen wirken oft beunruhigend, treffen jedoch erstaunlich häufig ins Schwarze, was ihn gleichzeitig spannend und schwer greifbar macht. Die Kombination aus subtiler Unruhe, ungewöhnlicher Erzählweise und mehreren überraschenden Wendungen sorgt dafür, dass vieles offenbleibt und Raum für eigene Interpretationen entsteht. Auch die als „Sketch Mystery“ angelegten Illustrationen tragen zur Atmosphäre bei, auch wenn sie mit der Zeit etwas in den Hintergrund treten. Insgesamt ist der Roman ein außergewöhnliches Leseerlebnis: weniger ein klassischer Thriller als vielmehr ein leiser, psychologischer Mystery-Roman, der durch seine unheimliche Stimmung und seine raffinierte Konstruktion eine starke Sogwirkung entfaltet.

5

Einfach nur hammer wirklich. Ich hab das Buch in 5 Stunden durchgesuchtet. Mit kurzen Pausen. Spannend und einfach eine kranke Geschichte die aber so gut erzählt wird dass man unbedingt wissen will wie es ausgeht.

5

„HEN NA IE – Das seltsame Haus“ war für mich eine richtig starke Überraschung. Das Buch schafft es mit einer unglaublich unangenehmen Atmosphäre und vielen kleinen Details konstant Spannung aufzubauen, ohne dabei auf typische Horror-Klischees angewiesen zu sein. Gerade dieses langsame Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt, hat mich komplett gepackt. Besonders gelungen fand ich, wie sehr man beim Lesen selbst anfängt mitzudenken und die Hinweise analysieren will. Dadurch zieht einen die Geschichte extrem hinein und bleibt auch lange im Kopf. Für mich definitiv eines der originellsten Mystery-/Horrorbücher der letzten Zeit. Besonders spannend war es für mich zusätzlich, weil ich selbst aus der Baubranche bzw. der Planung komme und dadurch viele räumliche Details nochmal ganz anders wahrgenommen habe.

3.5

Wieder eine skurrile, aber interessante Geschichte. Aufgrund des Grundrisses eines Haus entfaltet sich eine sehr ungewöhnliche Geschichte. Das hat mir gut gefallen. Allerdings fand ich die Geschichte auch ziemlich abwegig, deshalb nur 3,5 Sterne.

3.5

Einladung zum Miträtseln 🩵

„Das Haus wartet. Und sobald du es betrittst, wirst du nicht mehr derselbe Mensch sein.“ 🩵 Ich habe mich in den letzten Wochen mit meinem aktuellen Buch in eine ausgewachsene Leseflaute manövriert und keine einzige Seite gelesen; also war ich auf der Suche nach einem Quick Read, der mich daraus wieder hervorholt. Ich wollte mal etwas ganz anderes lesen, es sollte fast paced sein. Diese Erwartungen hat „Das seltsame Haus“ perfekt erfüllt. Es handelt von einem jungen, auf Okkultismus spezialisierten Autor, der von einem Bekannten gebeten wird, sich den Grundriss eines Hauses mal genauer anzuschauen. Als Leserin schaue auch ich auf die Grundrisse mit drauf, denn das Buch lädt ganz aktiv zum Miträtseln ein, und erinnert dadurch ein bisschen an ein Escape Game. Schnell wird es düster, Menschen sterben, und am Ende wird ein Geheimnis gelüftet. 🩵 Die aktive Lesezeit für dieses Buch betrug knappe 2 Stunden. Es wurde vor allem in Dialogen erzählt und immer wieder von Grundrissen der seltsamen Häuser abgelöst, von denen die Geschichte handelte. Das Ende kam sehr unerwartet und hat mir gut gefallen, während das Ende-Ende noch mal Fragen aufgeworfen hat, die ich so nicht unbedingt gebraucht hätte und erstmal mit meinem Freund diskutieren musste, ob meine Ideen dazu in eine ähnliche Richtung gingen wie seine. 🩵 Fazit: Ein besonderes Buch mit einem ganz neuen Konzept, das mich gut unterhalten hat. Kein Highlight, dafür war mir das Ende zu wild, aber dennoch eine Geschichte, die ich weiterempfehlen und auch an Lesemäuse verschenken würde, die gerne rätseln.

Einladung zum Miträtseln 🩵
4

Außergewöhnlich anders!

„Das seltsame Haus“ ist eine außergewöhnliche Geschichte rund um ein Haus mit einem mysteriösen Grundriss. Es war mein erstes japanisches Buch und die Schreibweise ist ganz anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Recht unemotional, geschrieben eher wie ein Drehbuch, die Protagonisten bleiben oberflächlich, sodass die reine Handlung und Geschichte der Häuser im Vordergrund stehen. Es geht hier wahrlich wenig um die menschlichen Protagonisten. Sehr ungewöhnlich für mich und gleichzeitig aufregend und spannend. Die Auflösung hat mich jedoch nicht ganz abgeholt, muss ich gestehen. Es kam mir doch alles etwas konstruiert vor und ich habe offene Fragen, vor allem was den Architekten Kurihara angeht. Insgesamt hätten dem Buch 50 Seiten extra nicht wehgetan, es mag aber auch einfach an der Herkunft des Autors liegen, dass es so ungewohnt für meine Lesegewohnheiten ist. Ich vergebe gerne 4 von 5 Sternen weil mich „Das seltsame Haus“ wirklich gut unterhalten hat. Nun freu ich mich, Uketsus anderes Buch „Seltsame Bilder“ zu lesen.

Außergewöhnlich anders!
3

Das seltsame Buch

Vom ersten Teil war ich echt begeistert. Fand ich toll, irreführend und hat mich gefesselt. Hier bin ich irgendwie nur am Ball geblieben weil ich gemerkt hab, dass ich das Buch schnell durch haben kann. Bis zur Hälfte war's gut, und dann sehr zäh. Viele Namen, viele Häuser, viele Involvierte, viele Kinder. Das alles in so kurzer Zeit noch untergebracht war schon mühsam sich drauff zu tun. Bei den Fernöstlichen Namen und Clannamen noch den Überblick zu behalten viel mir echt schwer. Zum Ende wurde es natürlich alles wieder schlüssig und ergab ein Bild.

Mitreißend, rätselhaft, fesselnd. 🔪🩸🧑‍🧑‍🧒‍🧒

Als ich gesehen habe, dass ein neues Buch von Uketsu auf Deutsch rauskommt, war ich wirklich total begeistert. Sein erstes Buch mochte ich schon richtig gern, und auch diesmal war ich sofort wieder im Miträtsel-Modus. Die Geschichte packt einen einfach – hätte ich ein bisschen mehr Zeit gehabt, wäre das Buch wahrscheinlich in einem Stück durch gewesen. Ich mag an Uketsu besonders, dass man nie weiß, wohin das Ganze führt, und dass man trotzdem die ganze Zeit versucht, die Hinweise zusammenzusetzen. Genau dieses Gefühl hatte ich hier wieder. Ich glaube ehrlich gesagt, dass ich mir jedes weitere Buch von ihm holen würde. Und wenn’s nicht für mich ist, dann bestelle ich es halt für die Bibliothek. 🤭

5

Ein junger, auf Okkultismus spezialisierter Autor wird von einem Bekannten gebeten, sich den Grundriss eines Hauses anzuschauen, das er kaufen will. Dabei fällt ihm ein kleiner Raum ins Auge, der scheinbar grundlos im Erdgeschoss verbaut ist. Der Raum hat weder Türen noch Fenster. Der Autor zieht einen weiteren Bekannten zu Rate. Während sie weitere Untersuchungen über das Haus anstellen, kommen sie einer alten Familientradition auf die Schliche. Wow, was für ein spannendes Buch! Konnte es kaum weglegen, in einem Rutsch durchgesuchtet.

2.5

Weshalb man nicht jedes Haus kaufen sollte

Ein junger Journalist, der auf Okkultismus spezialisiert ist, bekommt den Grundriss eines Hauses vorgelegt und plötzlich tut sich vor ihm eine Welt auf, die er niemals hätte betreten wollen... Oder doch? Ich habe die erste Hälfte des Buches verschlungen! Wie schon von Uketsu gewohnt bekommt man hier einige Bilder und Informationen, die einen dazu einladen mitzurätseln. Das Kopfkino fängt nahezu Feuer, man will unbedingt wissen, was es mit den skurrilen Grundrissen auf sich hat! Anders aber als in "Seltsame Bilder" gibt es hier nach und nach eine schnell Aufklärung, kaum Thesen zum Mitraten sondern Tatsachenberichte von Involvierten. Obwohl der Protagonist ein Journalist ist scheint er sich dann doch plötzlich sehr gut mit Kriminalfallen auszukennen und eigentlich immer auf der richtigen Fährte zu sein. Das hat mir tatsächlich auch den Spass an der Geschichte genommen. Die Auflösung war für mich persönlich nichts schockierendes - vor allem im Vergleich zum Kopfkino, das sich durch die Überlegungen aufgetan hat Es hat richtig gut angefangen, aber leider hat es mich dann doch enttäuscht ... (Ich habe aber schon öfter gehört dass der Manga deutlich besser sein soll, vielleicht lese ich den doch noch)

4

Also, das war mal anders. Wenn man sich auf die Charaktere einlässt, ist gerade die erste Hälfte sehr interessant. Zum Ende ist es etwas anders geschrieben, das nimmt etwas von der Dynamik. Aber es hat mir gut gefallen.

4

Nicht so geil wie Seltsame Bilder, leider …

Ich habe bei dem Buch nicht diesen wow Faktor gespürt wie bei seinem anderen Buch, wo sich am Ende alles zu einer Geschichte fügt. Hier wusste man von Anfang an irgendwie viel zu viel. Die haben haben fast komplett anhand von Vermutungen die tatsächliche Story vorhergesagt. Es wurden nur noch wissenslücken geschlossen und am Ende Spielraum für Spekulation gelassen. Das Buch hat für mich nur durch die Idee noch grade so 4 Sterne bekommen. Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen gehabt 🙈

3

Ein seltsames Haus mit (zu) vielen Geheimnissen

Uketsu hatte mich mit seinem Debüt »Seltsame Bilder« Anfang 2025 sehr beeindruckt. In seinem zweiten Buch »Das seltsame Haus«, stößt Uketsu auf Ungereimtheiten, als er den Grundriss eines Hauses begutachtet. Das in der »Ich-Form« erzählte Werk des japanischen Schriftstellers ist zu Beginn durch Grafiken (Grundrisse) sehr gut strukturiert und es fällt leicht der Handlung und den Gedanken der Protagonisten zu folgen. Später gerät die ungewöhnliche Raumaufteilung und Architektur etwas in den Hintergrund und es rücken familiäre Verknüpfungen in den Vordergrund. An diesem Punkt geriet der Lesefluss dann ordentlich ins stocken. Bei seinem ersten Buch »Seltsame Bilder« konnte ich seinerzeit der ebenfalls recht komplexen Handlung sehr gut folgen. »Das seltsame Haus« machte es mir mit fortschreitender Seitenzahl immer schwerer, die vielen Namen auseinander zu halten, die zeitlichen Sprünge zu ordnen und die Geschehnisse in eine logische Reihenfolge zu bringen - und das trotz vieler Notizen. Auch nach Beendigung des Buches blieben gerade in Hinblick auf die zweite Hälfte des Buches viele Dinge unklar. Der Stil und Aufbau von Uketsus Geschichten ist einmalig - aber der Verlauf von »Das seltsame Haus« ging in eine Richtung, die für mich gezwungen konstruiert und für gerade mal 224 Seiten zu komplex daher kommt. Die Charaktere blieben blass und es kam keine Bindung auf. Sollten weitere Bücher von Uketsu in Deutschland erscheinen, so werde ich diesen auf jeden Fall wieder eine Chance geben. »Das seltsame Haus« kann ich leider nur eingeschränkt empfehlen.

Ein seltsames Haus mit (zu) vielen Geheimnissen
5

Uketsu gelingt auch mit seinem Debüt eine sehr spannende Verknüpfung von Texten und Grafiken - insgesamt zwar etwas wild konstruiert aber dennoch wieder ein großartiges Lese-/Miträtselerlebnis!

4

Was ganz anderes

Mit Grundrissen zum selber miträtseln, mehreren plottwists und einem starken Ende, Richtung Ende zieht es sich etwas und manche Dinge sind etwas zu dubios… Alles in allem gutes Buch, an einem Tag gelesen, wer etwas neues probieren will klare lesempfehlung^^

4.5

Das Debüt von Uketsu entführt uns mit klarer Sprache & intensiven Rätseleien wieder in die Welt der ❝𝐒𝐤𝐞𝐭𝐜𝐡 𝐌𝐲𝐬𝐭𝐞𝐫𝐲❞-Romane.

Kleiner Fakt am Anfang der Rezension: Bei 𝐃𝐚𝐬 𝐬𝐞𝐥𝐭𝐬𝐚𝐦𝐞 𝐇𝐚𝐮𝐬 handelt es sich um das Debüt des Autoren, wenngleich das Buch 𝐒𝐞𝐥𝐭𝐬𝐚𝐦𝐞 𝐁𝐢𝐥𝐝𝐞𝐫, welches ich vor zwei Tagen gelesen hatte, im Mai dieses Jahres zuerst auf deutsch erschienen ist. Wie schon bei den 𝐬𝐞𝐥𝐭𝐬𝐚𝐦𝐞𝐧 𝐁𝐢𝐥𝐝𝐞𝐫, ist die Sprache auch hier wieder recht nüchtern, der Stil eher minimalistisch und zugleich anders, als alles, was ich vor den beiden Büchern von Uketsu gewohnt war. Allerdings unterscheidet sich 𝐃𝐚𝐬 𝐬𝐞𝐥𝐭𝐬𝐚𝐦𝐞 𝐇𝐚𝐮𝐬 hier noch einmal von 𝐒𝐞𝐥𝐭𝐬𝐚𝐦𝐞 𝐁𝐢𝐥𝐝𝐞𝐫, so erinnern die Dialoge hier etwa an die in einem Theaterskript, was bei seinem anderem Werk nicht der Fall war. Auch in 𝐃𝐚𝐬 𝐬𝐞𝐥𝐭𝐬𝐚𝐦𝐞 𝐇𝐚𝐮𝐬 dürfte der Stil im Gesamten wieder dadurch gezeichnet sein, dass das Buch recht wortwörtlich aus dem Japanischen übersetzt wurde. Ich mag diese Art überraschend gerne, weil die ganze Geschichte recht nüchtern wirkt und dennoch viel transportiert und das, obwohl sie mit ihren rund 220 Seiten sogar noch einmal 50 Seiten weniger hat als 𝐒𝐞𝐥𝐭𝐬𝐚𝐦𝐞 𝐁𝐢𝐥𝐝𝐞𝐫. Was den Preis angeht, so lässt sich sicher darüber streiten, denn mit 24€ ist das Buch nun mal verhältnismäßig teuer, bedenkt man die Seitenzahl. Auch der Debütroman von Uketsu vereint im Übrigen wieder graphische Darstellungen, das Kernelement des 𝐒𝐤𝐞𝐭𝐜𝐡 𝐌𝐲𝐬𝐭𝐞𝐫𝐲-Genre – in diesem Fall die Grundrisse von Häusern – mit sprachlichen Elementen und lädt zum Miträtseln ein. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, dass es hier sogar noch mehr Graphiken sein könnten. Die Auflösung am Ende der Geschichte scheint etwas weit hergeholt, ähnlich wie sie es auch schon bei 𝐬𝐞𝐥𝐭𝐬𝐚𝐦𝐞𝐧 𝐁𝐢𝐥𝐝𝐞𝐫 war. Wenn man davon aber absieht und sich darauf einlässt, erhält man hier ein Werk, das zu fesseln weiß. Insgesamt kommt die Geschichte mit einigen Elementen des psychologischen Horrors, einer gewissen Beklemmnis (zumindest ging es mir so) und ein bisschen True Crime-Feeling daher. Dabei schafft Uketsu es gerade dadurch, dass er die Geschichte nicht mit viel Effekthascherei, sondern mit einem sich langsam aufbauenden Horror erzählt, diese Gefühle beim Leser langsam aufzubauen. Nichtsdestotrotz fand ich 𝐒𝐞𝐥𝐭𝐬𝐚𝐦𝐞 𝐁𝐢𝐥𝐝𝐞𝐫 etwas stärker als 𝐃𝐚𝐬 𝐬𝐞𝐥𝐭𝐬𝐚𝐦𝐞 𝐇𝐚𝐮𝐬, weswegen die Sternenwertung hier ein wenig geringer ausfällt. Für Menschen, die Kriminalromane mögen und sich gerne mal auf etwas Neues einlassen möchten, die bereits 𝐒𝐞𝐥𝐭𝐬𝐚𝐦𝐞 𝐁𝐢𝐥𝐝𝐞𝐫 gelesen & gemocht haben oder die prinzipiell gerne rätseln, das Mysteriöse lieben und sich vom Stil nicht abschrecken lassen, dürfte das Buch sicherlich ein Genuss und allemal empfehlenswert sein.

Das Debüt von Uketsu entführt uns mit klarer Sprache & intensiven Rätseleien wieder in die Welt der ❝𝐒𝐤𝐞𝐭𝐜𝐡 𝐌𝐲𝐬𝐭𝐞𝐫𝐲❞-Romane.
4

lowkey kurihara wusste zu viel lol

an sich Sau geil, Aber das meiste war halt so random lol. Aber der Schreibstil und die Bilder und Aufbau der Häuser fand ich interessant. Das wäre für das, der neu in den Genre einsteigt

lowkey kurihara wusste zu viel lol
4

Schnell und packend...

...wenn auch mit sehr komplizierter Auflösung inkl. exponentiell ansteigender Personen/Stammbäume, bei denen ich kurzzeitig den Überblick verloren habe.

4

Wieder was ganz anderes. Super Ideen!

4

Das Buch hat echt Spaß gemacht. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und liest sich wie eine journalistische Recherche. Die Geschichte wird durch viele Bilder und andere Stilmittel, wie Notizen und Zeitpläne, unterstützt und wird dadurch noch abwechslungsreicher. Der Kriminalfall ist spannend und als Leser bekommt man die Chance "mitzuermitteln". Zum Ende fließen dann sehr viele Informationen zur Auflösung des Falles in kurzer Zeit, die den Lesefluss leider etwas ins stocken bringen. Ein sehr empfehlenswerter Krimi.

3.5

Ein fesselndes Buch, das durch seine Einzigartigkeit hervorsticht.

Ein fesselndes Buch, das durch seine Einzigartigkeit hervorsticht.
3

Seltsam, wie der Titel

Dieses Buch kann ich mir sehr gut als Hörbuch oder Podcast vorstellen, da es fast nur aus Dialogen besteht. Wie schon das andere Buch mit dem Gemälde fand ich es seltsam. Das wird jedoch daran liegen, dass es vielleicht in Japan 🇯🇵 einen solchen Schreibstil gibt, der für mich verwirrend 🧐 ist. Für mich blieben am Ende sehr viele Fragezeichen. Auf alle Fälle etwas ganz anderes, als das, was ich sonst so lese.

4

Sympathische Umsetzung

Eine spannende Story, erfrischend umgesetzt. War mal etwas anderes.

3

Mal was ganz anderes – vor allem durch die grafischen Darstellungen im Buch. Die Idee dahinter fand ich wirklich spannend und kreativ, das hat beim Lesen auf jeden Fall einen besonderen Reiz ausgemacht. Man konnte miträtseln, sich eigene Theorien zusammenreimen und war dadurch irgendwie die ganze Zeit ein Stück weit „drin“. Leider konnten mich die Charaktere selbst nicht so richtig abholen. Sie wirkten recht flach und blieben blass, sodass mir die emotionale Verbindung komplett gefehlt hat. Auch der Schreibstil war sehr nüchtern, fast schon distanziert, was die ohnehin etwas kühle Atmosphäre noch verstärkt hat – für manche vielleicht passend, für mich eher zu trocken. Das Ende bzw. die Auflösung fand ich dann ehrlich gesagt ziemlich gewöhnungsbedürftig. Die Begründungen wirkten stellenweise ziemlich konstruiert und wenig überzeugend. Da hätte ich mir einfach etwas mehr Tiefe oder Logik gewünscht. Insgesamt also ein Buch mit einer richtig guten Grundidee und interessanter Umsetzung, das mich aber inhaltlich und emotional leider nicht komplett überzeugen konnte.

5

Einfach super

Ich finde das Miträtseln toll, ich mag die flüssige Schreibe, den Fokus auf den Grundrissen und den Dialogen. Das lässt den Roman super schnell runterlesen. Ich habe vorher den Manga gelesen, daher kannte ich die Geschichte und muss sagen, dass der Manga wirklich so gut wie alles enthält, was auch hier vorkommt. Allerdings gibt es am Ende eine Zusatzinfo, die allem noch mal einen neuen Spin gibt, die ich auch total spannend fand. Erwartet keinen komplett in der Realität angesiedelten Roman, lasst euch auf die Idee und den Fluss der Geschichte ein. Ich finde es eher störend, sich Gedanken über das Können von Kurihara, dem Architekten, zu machen, oder sonst zu viel zu erwarten. Für mich war der Roman unglaublich unterhaltsam, ich habe mich gerne auf die Reise eingelassen und werde auf jeden Fall weiter im Auge behalten, wenn was Neues von Uketsu erscheint. Das brauch ich dann wieder. :)

5

Super interessantes und spannendes Buch 😄 das hat richtig Spaß gemacht es zu lesen und werde mir definitiv das andere Buch des Autors auch noch gönnen 😄.

3.5

Der Debütroman des japanischen Autors 'Uketsu'. Wie auch der erste Roman der auf deutsch erschien, hat mir auch dieser Krimi gut gefallen. Die Zeichnungen zu der Geschichte haben einiges erkenntlicher und besser verständlich dargestellt. Es hat sich auch total flüssig lesen lassen. Zum Ende hin war ich jedoch ziemlich verwirrt und habe nicht alles zu 100% verstanden, da auf einmal ganz viele Namen ins Spiel kamen. 😅 Trotzdem hat mich der Krimi gut unterhalten und beinhaltet eine einzigartige Darstellung einer Geschichte.🏘📖

Post image
4

Mir hat „Seltsame Bilder“ besser gefallen als „Das seltsame Haus“. Die Geschichte war für mich spannender und insgesamt runder. Zwar ist auch hier alles schön skurril, aber die Ideen haben mich mehr gepackt und länger beschäftigt. Schon krass, was manche Häuser für eine Geschichte haben 😳🏚️ Beide Bücher sind ungewöhnlich, doch Seltsame Bilder war für mich eindeutig das stärkere von beiden 👀📖✨

5

Spannender Kriminalroman 🤯

„HEN NA IE – Das seltsame Haus“ von Uketsu ist ein außergewöhnlicher psychologischer Horror-Thriller, der den Lesenden von der ersten Seite an in seinen Bann zieht. Im Mittelpunkt steht ein junger Autor, der sich auf Okkultismus spezialisiert hat. Als er von einem Bekannten gebeten wird, sich den Grundriss eines Hauses anzusehen, stößt er auf beunruhigende Details – darunter ein versteckter Raum und Hinweise auf düstere Ereignisse. Schnell wird klar: Dieses Haus birgt Geheimnisse, die weit über das Sichtbare hinausgehen. Besonders spannend ist die Art und Weise, wie Uketsu die Geschichte erzählt. Durch Dokumente, Skizzen und Aufzeichnungen wird man als Leser direkt in die Ermittlungen hineingezogen und kann selbst miträtseln. Jede Seite bringt neue Entdeckungen und kleine Schockmomente – ein ständiger Wechsel zwischen Spannung, Neugier und Gänsehaut. Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen. Ich konnte vollkommen in die Gedankenwelt des Autors eintauchen und habe jede Wendung mit Spannung verfolgt. Trotz der relativ kurzen Länge hat die Geschichte eine enorme Sogwirkung, und ich konnte sie an einem Tag durchlesen. Besonders beeindruckt hat mich, wie Uketsu es schafft, mit wenigen Worten und einfachen Mitteln eine beklemmende Atmosphäre zu erzeugen. „HEN NA IE – Das seltsame Haus“ ist für mich ein echtes Highlight im Bereich psychologischer Horror. Es ist anders, originell und perfekt für alle, die beim Lesen gerne mitdenken, sich gruseln und überraschen lassen. Fazit: Ein fesselnder, intensiver Kurzroman mit cleverem Aufbau und vielen „Wow“-Momenten – absolut empfehlenswert für Fans von Mystery, True Crime und psychologischem Horror.

4

Rätselhafte Bilder, wackelnder Plot

Mit Das seltsame Haus legt Uketsu ein Werk vor, das irgendwo zwischen Mystery, Escape-Room-Ästhetik und psychologischem Horror rangiert. Das Buch lebt von seiner visuellen Kraft: Die eingestreuten Bilderrätsel sind mehr als bloße Illustrationen – sie fordern die Lesenden heraus, aktiv mitzurätseln, und schaffen dadurch eine eindringliche Atmosphäre, die ungewöhnlich stark fesselt. Weniger gelungen ist jedoch der erzählerische Unterbau. Der Plot wirkt häufig konstruiert, als sei er um die Rätsel herumgebaut, statt organisch aus der Handlung zu entstehen. Die Logik des Geschehens gerät so bisweilen ins Wanken. Auch sprachlich bleibt Uketsu hinter der erzählerischen Ambition zurück: Die Prosa erfüllt ihren Zweck, ohne sich durch besondere Stilkunst oder sprachliche Präzision auszuzeichnen. Trotz dieser Schwächen ist Das seltsame Haus ein faszinierendes Experiment. Wer sich auf den visuellen Reiz und das Mitdenken einlässt, wird mit intensiver Immersion belohnt – weniger durch Worte, sondern durch das eigenwillige Zusammenspiel von Bild, Text und Rätsel.

3.5

Außergewöhnlicher Krimi

Mal wieder ein außergewöhnlicher Krimi von Uketsu. Nach dem ich von "seltsame Bilder" schon überrascht worden bin, habe ich mich über das Erscheinen des zweiten in Deutschland erschienenen Buch gefreut. Wiedereinmal lässt sich das Buch schnell weglesen und war trotz seiner Besonderheiten recht spannend. Teilweise hatte ich jedoch das Gefühl, der Autor hätte an der einen oder anderen Stelle das Buch mehr ausschmücken können. Das Ende wirkte dann ziemlich konstruiert. Dennoch hatte ich Spaß am lesen des Buches und würde es weiterempfehlen, da es mal wieder etwas anderes war.

5

Wie weit würdest du aus Liebe gehen?

Ein junger Autor wird von einem Bekannten um Hilfe gebeten. Dieser möchte sich ein Haus kaufen, aber er findet, dass der Grundriss ganz seltsam aufgebaut ist, da er unter anderem ein verstecktes Zimmer beinhaltet. Der Autor begibt sich mit seinem Freund, dem Architekten, auf die Suche nach der Lösung von mehreren Morden, durchgeführt anscheinend von einem Kind, das eingesperrt in einem versteckten Zimmer lebt. „So hatten wir das erste Ritual des „Opferns der linken Hand“ überstanden, ohne einen Menschen zu töten.“ Schon wie sein erstes Buch fand ich dieses auch wieder sehr unterhaltsam. Es ist wie eine kleine Schnitzeljagd, anschaulich mit Bildern und leichter Schreibweise, da immer vor der wörtlichen Rede steht, wer spricht - wie in einem Drehbuch/Theatertext. Ich komme mit den verschiedenen japanischen Namen manchmal etwas durcheinander 😄, aber im Großen und Ganzen wieder ein tolles Buch mit einer spannenden, aber auch etwas befremdlichen Geschichte. Ein Buch, das aus dem Büchermeer heraussticht, finde ich. „Ich frage mich, ob man für die Jugendliebe aus der Schulzeit wirklich sein Leben opfert.“

3

Hat mich leider nicht ganz so überzeugt wie "Seltsame Bilder"

Also das Buch war vom Stil und Aufbau wieder sehr gut gelungen , ich war gleich in der Story und konnte dank den Zeichnungen den Gedankengänge der Protagonisten wieder sehr gut folgen. Hab das Buch in 3 Tagen fertig gehabt und war gut unterhalten. Aber leider blieb der 🤯 Effekt aus den ich bei "Seltsame Bilder" hatte. Für mich war die ganze Geschichte basierend auf einer Vermutung von zwei Männern entstanden. Die Hälfte des Buches waren für mich eigentlich nur Spekulationen und haarsträubende Ideen die dann nach und nach sich auf wundersame Weise zu bestätigen schienen. Leider kann ich mir einfach nicht vorstellen das man aufgrund von reiner Betrachtung eines etwas seltsamen Grundrisses man auf so eine Idee kommt. Deshalb war das für mich eher Märchenstunde als Mysterie / Krimi. Es war aber trotzdem gut geschrieben und hat mich unterhalten. Aber hat mich leider nicht so krass vom Hocker gehauen.

5

Seltsam spannender Kriminalroman 🤯

Woaah war das Buch gut!! Hab mich sehr schnell in den etwas spezielleren Schreibstil reingefunden, wo ich sagen muss das ich den echt gut finde. Es war mega spannend und durch die ganzen Grundrisse die man im Buch entdecken konnte, hat man schon mitgerätselt was es damit auf sich haben könnte. Was aber alles so nach und nach rauskam, damit hab nicht gerechnet. Dicke Empfehlung 👍🏻

4

Wow

Ein super Buch zum miträsteln. Ich weis nicht wie oft ich mir die Grundrisse der Häuser angeschaut habe, aber es war oft 😉 Ein sehr cooler, ja was ist es, ein Krimi ? Egal, es hat Spaß gemacht zu lesen und ich bin schnell in die Geschichte rein gekommen. Ich werde nir nun Grundrisse im Immobilienmarkt jetzt wohl noch genauer anschauen 😀

4.5

UKETSU schafft mit HEN NA IE etwas, das kaum ein anderer Roman im psychologischen Horrorgenre wagt: Er verzichtet auf Effekthascherei und lässt den Horror in der Logik entstehen. Die nüchterne Sprache, fast dokumentarisch, ist kein Stilbruch, sondern Methode. Jedes Wort wirkt wie ein Beweisstück, jeder Satz ein Hinweis. Und während man liest, wird man selbst Teil der Untersuchung – gefangen im Versuch, Ordnung ins Chaos zu bringen. Der eigentliche Schrecken liegt hier nicht im Übernatürlichen, sondern im Rationalen: im Gedanken, dass das Böse sich in Architektur, in Strukturen und in Routinen einschreibt. Dass Häuser Erinnerungen speichern – oder dass wir ihnen diese Erinnerungen einschreiben. Mich hat dieses Buch nachhaltig beschäftigt, weil es zeigt, wie narrative Form und Inhalt ineinandergreifen können. Das Miträtseln ist nicht nur Unterhaltung, sondern ein Kommentar auf unser Bedürfnis nach Kontrolle, nach Erklärungen. Und genau da liegt der Horror: Wenn alles schlüssig scheint und man trotzdem nicht versteht. 🩶 Für alle, die psychologische Abgründe lieber rekonstruieren als bloß erleben.

2.5

spannend und originell angefangen, dann aber leider stark nachgelassen

"HEN NA IE - Das seltsame Haus" ist der zweite Krimi von Autor Uketsu. Nach dem wahnsinns Erfolg des ersten Buches "HEN NA E - Seltsame Bilder" war klar, dass ich auch dieses hier lesen werde. Das Buch hat auch wieder seine Besonderheiten und macht das interaktive Miträtseln sehr besonders. Diesmal geht es allerdings nicht um Bilder, sondern um geheimnisvolle Grundrisse von Häusern. Fällt euch sofort beim Anblick der Bilder eine Ungereimtheit auf? Der Autor hat mich so ziemlich oft kalt erwischt. Dadurch ist die Geschichte ziemlich kurzweilig und dank der knappen Kapitel liest es sich richtig flüssig. Doch je weiter die Geschichte fortschritt, desto enttäuschter lässt mich das Buch zurück. Die Anfängliche Spannung, oder genau das, was Band 1 so Besonders machte, geht hier völlig verloren. Es passiert so wenig, dass ich mich echt zwingen musste zu Ende zu lesen. Eigentlich dreht sich alles darum, dass zwei Personen sich in ziemlich wilde Theorien und Spekulationen um die Grundrisse verstricken, dass es zunehmend langweilig und unglaubwürdig wird. Wenn ich "seltsame Bilder" immer noch jedem empfehlen würde, würde ich das bei "das seltsame Haus" eher nicht aussprechen. Es ist eine kreative, Geschichte, die sich irgendwie ins verrückte okkulte driftet. das ist nichts für jeden und mich konnte es leider auch nicht überzeugen.

4

Sketch Mystery Meister Uketsu schlägt wieder zu!

Diesmal mit der deutschen Übersetzung seines Debütromans. In diesem wendet sich ein potenzieller Hauskäufer an einen Journalisten, der sich mit okulten Dingen wie mysteriösen Häusern oder Objekten beschäftigt. Hierfür zeigt er ihm die Grundrisse beider Etagen. Und es dauert nicht lange, bis sie auf einen geheimnisvollen Raum aufmerksam werden... Was mit kleinen Ungereimtheiten bezüglich des Grundrisses beginnt, entspannt sich zu einem spannenden und weitreichenden Fall, der eine ganze Familiengeschichte umspannt. In vielen Gesprächen entwirren sich die Geheimnisse der Baubesonderheiten. Und man selbst prüft sich immer wieder, ob man ebenso clever ist. Bild und Text funktionieren großartig miteinander - ein Großteil der Twists und Spannungsmomente bauen genau darauf auf, das eine Auffälligkeit entdeckt wird, die mir als Leser zum Teil gar nicht bewusst war und im Gespräch eröffnet sich eine mögliche Lösung. Der zweite Abschnitt ließ etwas an Spannung für mich nach, doch wie es Oketsu immer macht, brachte mich das letzte Kapitel wieder dazu, das scheinbar gelöste Rätsel erneut zu hinterfragen. Gesprächsbedarf wird es mit diesem Buch auf jeden Fall geben 😉🌟

4.5

Total genial. Auch super mit den Grundrissen zum besseren Verständnis. Am Anfang ging es doch sehr schnell los mit Vermutungen die irgendwie direkt zur wahrheit wurden aber die Geschichte ist total fesselnd! Eins, zwei mal kamen Passagen vor, bei denen ich mir nicht vorstellen konnte, wie das genau funktionieren soll aber wenn man darüber hinweg sehen kann, ist es super interessant!

3

Leider nicht so stark wie der Vorgänger

Aufbau grundsätzliche Erzählweise wieder sehr stark und packend. Hat mich aber insgesamt leider nicht so überzeugt wie das Debüt. Wirkt sehr konstruiert und hat mir nicht diese gänsehautmomente gegeben. Trotzdem einen Blick wert

3.5

Das Debüt des Autors hat mich nicht so sehr überzeugt wie der Nachfolger „Seltsame Bilder“. Dennoch hat mir das miträtseln Spaß gemacht und ich glaube, ich bin ein Fan von Sketch Mystery Romanen. Die und auch die japanische Erzählform muss man mögen.

4

A quick read that ruined floorplans for me forever. Thanks, Uketsu. I guess my new fear is… architecture. 🏚️😂

unbezahlte Werbung | Rezensionsexemplar 𝘶𝘯𝘱𝘢𝘪𝘥 𝘢𝘥 | 𝘳𝘦𝘷𝘪𝘦𝘸 𝘤𝘰𝘱𝘺 𝘛𝘩𝘢𝘯𝘬 𝘺𝘰𝘶 Bloggerjury and @bastei.luebbe 𝘧𝘰𝘳 𝘵𝘩𝘦 𝘳𝘦𝘷𝘪𝘦𝘸 𝘤𝘰𝘱𝘺! Ich habe dieses Buch wirklich richtig genossen! 🖤 Ich wollte nur mal kurz einen Blick hineinwerfen… und bevor ich es gemerkt habe, hatte ich das ganze Buch verschlungen 😅 Es ist ein so 𝙧𝙖𝙨𝙖𝙣𝙩𝙚𝙨, 𝙨𝙥𝙖𝙣𝙣𝙚𝙣𝙙𝙚𝙨 Buch, dass man es kaum aus der Hand legen kann! Man kann es problemlos 𝙞𝙣 𝙚𝙞𝙣𝙚𝙢 𝙍𝙪𝙩𝙨𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣. Die Grundrisse waren eine so coole Ergänzung und haben mich total in die Geschichte eintauchen lassen. Ich habe es geliebt, 𝙁𝙧𝙖𝙜𝙚𝙣 𝙯𝙪 𝙨𝙩𝙚𝙡𝙡𝙚𝙣 und 𝙣𝙚𝙗𝙚𝙣 den Charakteren zu 𝙚𝙧𝙢𝙞𝙩𝙩𝙚𝙡𝙣. Nichts schlägt ein gutes Krimi-Mysterium, das das Gehirn auf Trab hält! 🕵️‍♀️ Die Art, wie die Geschichte erzählt wurde, mit Grundrissen und Infografiken, hat eine ganz neue Ebene hinzugefügt, die mich richtig hineingezogen hat. Das Ende wirkte etwas gehetzt und kam überraschend, aber insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Alles in allem ist es ein schnelles, fesselndes Buch, das 𝙑𝙞𝙨𝙪𝙖𝙡𝙨 und 𝙈𝙮𝙨𝙩𝙚𝙧𝙮 auf eine sehr kreative Weise verbindet. Wenn du kurze Thriller liebst, bei denen du das Gefühl hast, 𝙏𝙚𝙞𝙡 𝙙𝙚𝙧 𝙀𝙧𝙢𝙞𝙩𝙩𝙡𝙪𝙣𝙜𝙚𝙣 𝙯𝙪 𝙨𝙚𝙞𝙣, lohnt sich dieses Buch auf jeden Fall.

3.5

Da mir das vorherige Buch des Autors so gut gefallen hat, wollte ich dieses auch unbedingt lesen. Der Anfang hat mir auch direkt sehr gut gefallen. Zwei Männer versuchen allein anhand eines Grundrisses eine mögliche Geschichte zu rekonstruieren. Diese Idee wirkt zwar teilweise schrecklich, abstrus und auch etwas konstruiert, aber gerade das macht den Reiz aus. Ich fand es faszinierend, wie sich aus einer simplen Skizze Stück für Stück ein ganzes Szenario entspinnt, bei dem ich als Leserin aktiv mitdenken und miträtseln konnte. Der Roman ist überwiegend in Dialogform geschrieben, was den Einstieg sehr leicht macht und für ein schnelles Lesegefühl sorgt. Ausführliche Beschreibungen von Emotionen oder Orten gibt es kaum; stattdessen wird man immer wieder aufgefordert, selbst Schlüsse zu ziehen und zwischen den Zeilen zu lesen. Diese Mitrate-Atmosphäre hat für mich besonders im ersten Teil sehr gut funktioniert. Im zweiten Teil kommt eine weitere Person hinzu, die zusätzliche Hintergründe zum Grundriss liefert. Diese Erklärungen fand ich grundsätzlich sehr interessant, und eigentlich hätte ich mir davon sogar noch mehr Tiefe gewünscht. Allerdings wurde die Handlung für mich an dieser Stelle zunehmend konstruierter. Durch die Vielzahl an beteiligten Personen fiel es mir teilweise schwer, allen Verbindungen und Rückschlüssen zu folgen. Trotz dieser Schwächen bleibt das Buch für mich ein ungewöhnlicher und origineller Krimi, der sich klar von typischen Genrewerken abhebt. Er ist nicht besonders umfangreich, lässt sich schnell lesen und bietet eine eigenwillige, aber anregende Abwechslung für zwischendurch. Der Schreibstil ist diesmal deutlich anders als gewohnt, aber die Art des Autors, Atmosphäre zu erzeugen und ungewöhnliche Ideen zu entwickeln, gefällt mir weiterhin sehr. Da es sich hierbei um seinen Debutroman handelt, möchte ich auch nicht allzu streng sein und würde sehr gerne mehr von dem Autor lesen.

4

Es war wirklich mal etwas anderes. Mit den Skizzen der Häuser und dem Schreibstil. Hat mir gefallen.

Create Post