Gute Nacht, Zuckerpüppchen
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Description
Die Geschichte des Mädchens Gaby, das viele Jahre hindurch von ihrem Stiefvater sexuell missbraucht wurde, hat die Autorin selbst durchlebt: «Es ist die Geschichte meiner Jugend, die ich nicht hatte ... Ich habe sie für all die Mädchen geschrieben, die in der gleichen ausweglosen Situation sind. Durchbrecht das Schweigen und ruft um Hilfe. Immer wieder, bis man euch hört.»
Ausgezeichnet mit dem «Buxtehuder Bullen» für das beste Jugendbuch des Jahres.
Book Information
Author Description
Heidi Hassenmüller, geboren 1941 in Hamburg, machte zunächst eine Lehre als Reedereikauffrau und studierte in den Niederlanden Journalistik und Belletristik. Sie schrieb regelmäßig für verschiedene Tageszeitungen und Zeitschriften im In- und Ausland und veröffentlichte mehrere Jugendbücher, darunter ihr vielbeachtetes autobiographisches Buch «Gute Nacht, Zuckerpüppchen» – eines der ersten Bücher, die sexuellen Missbrauch in der Familie thematisierten. Heidi Hassenmüller starb 2020 in den Niederlanden.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Schockierend, alarmierend und sehr gut geschrieben!
Eine Geschichte, wie sie schrecklicher nicht sein kann! Ein Mädchen, aufwachsend in der Nachkriegszeit, beschreibt den jahrelangen Missbrauch des Stiefvaters an ihr und Übergriffen an ihren Freundinnen. Er macht ihr auf emotionaler und körperlicher Ebene das Leben zur Hölle, doch sie kämpft sich frei. Es war absolut schockierend und ich wollte diesem kleinen Mädchen die ganze Zeit nur helfen. Ein guter Schreibstil, der mitreißt und mitfühlen lässt.

Aufklärungsarbeit
Meine Mutter hat das Buch in ihrer Ausbildung als Erzieherin lesen müssen und ich verstehe auch warum. Wir lesen hier eine Überlebensgeschichte die beispielhaft für die Enttabuiisierung von SA im Bekanntenkreis ist. Das Nachwort ist fantastisch und inspirierend genauso wie die Geschichte an sich. Es ist einfach geschrieben nicht übermäßig bildhafte aber dennoch zutiefst erschütternd. Man bekommt einen tiefen Einblick in Bewältigungsstrategien, psychosomatische Symptome und das schambehaftete Aufwachsen für junge Mädchen in einem so missbräuchlichen Umfeld. Schwere Kost aber es ist wichtig dass der Diskurs durch solche Geschichten weiterhin angestoßen wird.
Gute Nacht, Zuckerpüppchen - Sehr sensibles Thema – leise, eindringlich, beklemmend
„GUTE NACHT, ZUCKERPÜPPCHEN“ widmet sich einem äußerst sensiblen Thema und wählt dafür einen ruhigen, beinahe vorsichtigen Erzählton. Gerade diese Zurückhaltung verleiht der Geschichte ihre besondere Intensität. Zwischen kindlicher Verletzlichkeit, familiären Spannungen und unausgesprochenen Wahrheiten entsteht eine Atmosphäre, die lange nachhallt. Der Roman arbeitet stark mit Andeutungen statt mit offenen Konfrontationen. Vieles bleibt zwischen den Zeilen – Blicke, Gesten und Stimmungen tragen mehr Bedeutung als direkte Worte. Dadurch entsteht eine dichte, beklemmende Grundstimmung. Manche Passagen sind schwer auszuhalten, weil sie nah an realen Ängsten und Abhängigkeiten bleiben. Besonders gelungen ist die gewählte Perspektive, die sensibel und glaubwürdig wirkt. Die innere Zerrissenheit der Figuren wird nachvollziehbar geschildert, ohne ins Dramatische oder Übersteigerte abzurutschen. Die Sprache bleibt klar und unaufgeregt, was dem ernsten Thema Würde verleiht. Kritisch bleibt, dass die konsequente Zurückhaltung gelegentlich auch Distanz erzeugt. Eine stärkere psychologische Vertiefung oder klarere Ausarbeitung einzelner Entwicklungen hätte dem Roman stellenweise zusätzliche Kraft verliehen. Insgesamt entsteht ein berührender, nachdenklicher Text über ein Thema, das große Sensibilität verlangt. Die Atmosphäre überzeugt, auch wenn nicht jede erzählerische Möglichkeit vollständig ausgeschöpft wird. Von mir daher 7 von 10 P. (Ein einst gelesenes Werk aus den 90ern)

Harter Tobak wenn ich ehrlich bin - aber auch sehr gut geschrieben mit einem fantastischen Nachwort. Es ist ausdrücklich an Frauen und Mädchen gerichtet, welche hoffentlich dieses Buch finden um damit den Weg aus sexuellem Missbrauch zu finden. Als Empfehlung einer Freundin war es einmal ihre Schullektüre und ich hab es gerne gelesen und werde es definitiv auch an LehrerInnen weiterempfehlen, dieses Werk mit ihren Klassen zu lassen, um jungen Mädchen, aber hoffentlich auch Jungen den Weg aus solch einem Missbrauch zu zeigen und andere zu sensibilisieren.

5/5 ⭐️
ich hab’s im bücherschrank gefunden und noch am selben nachmittag fertig gelesen. ich kannte es noch von damals, weil meine schwester es in der schule gelesen hat. das ist definitiv keine leichte kost, aber so interessant und fesselnd, dass man das buch gar nicht aus der hand legen kann. ich hoffe, dass das noch in vielen schulen gelesen wird und jungen mädchen helfen kann!

Unfassbar
Ich bin immer wieder erschrocken, wie Menschen so sein können. Gaby erzählt ihre Geschichte über den Missbrauch mit dem Stiefvater. Von der ersten Seite war ich gefesselt. Für mich nicht zu begreifen wie ein Kind so stark sein kann und sich nicht traut jemandem davon zu erzählen. Traurig das Behörden und Ärzte es nicht sehen und ihr helfen. Zwischendurch kamen wir sogar die Tränen, weil Gaby mir so leid tat
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Die Geschichte des Mädchens Gaby, das viele Jahre hindurch von ihrem Stiefvater sexuell missbraucht wurde, hat die Autorin selbst durchlebt: «Es ist die Geschichte meiner Jugend, die ich nicht hatte ... Ich habe sie für all die Mädchen geschrieben, die in der gleichen ausweglosen Situation sind. Durchbrecht das Schweigen und ruft um Hilfe. Immer wieder, bis man euch hört.»
Ausgezeichnet mit dem «Buxtehuder Bullen» für das beste Jugendbuch des Jahres.
Book Information
Author Description
Heidi Hassenmüller, geboren 1941 in Hamburg, machte zunächst eine Lehre als Reedereikauffrau und studierte in den Niederlanden Journalistik und Belletristik. Sie schrieb regelmäßig für verschiedene Tageszeitungen und Zeitschriften im In- und Ausland und veröffentlichte mehrere Jugendbücher, darunter ihr vielbeachtetes autobiographisches Buch «Gute Nacht, Zuckerpüppchen» – eines der ersten Bücher, die sexuellen Missbrauch in der Familie thematisierten. Heidi Hassenmüller starb 2020 in den Niederlanden.
Posts
Schockierend, alarmierend und sehr gut geschrieben!
Eine Geschichte, wie sie schrecklicher nicht sein kann! Ein Mädchen, aufwachsend in der Nachkriegszeit, beschreibt den jahrelangen Missbrauch des Stiefvaters an ihr und Übergriffen an ihren Freundinnen. Er macht ihr auf emotionaler und körperlicher Ebene das Leben zur Hölle, doch sie kämpft sich frei. Es war absolut schockierend und ich wollte diesem kleinen Mädchen die ganze Zeit nur helfen. Ein guter Schreibstil, der mitreißt und mitfühlen lässt.

Aufklärungsarbeit
Meine Mutter hat das Buch in ihrer Ausbildung als Erzieherin lesen müssen und ich verstehe auch warum. Wir lesen hier eine Überlebensgeschichte die beispielhaft für die Enttabuiisierung von SA im Bekanntenkreis ist. Das Nachwort ist fantastisch und inspirierend genauso wie die Geschichte an sich. Es ist einfach geschrieben nicht übermäßig bildhafte aber dennoch zutiefst erschütternd. Man bekommt einen tiefen Einblick in Bewältigungsstrategien, psychosomatische Symptome und das schambehaftete Aufwachsen für junge Mädchen in einem so missbräuchlichen Umfeld. Schwere Kost aber es ist wichtig dass der Diskurs durch solche Geschichten weiterhin angestoßen wird.
Gute Nacht, Zuckerpüppchen - Sehr sensibles Thema – leise, eindringlich, beklemmend
„GUTE NACHT, ZUCKERPÜPPCHEN“ widmet sich einem äußerst sensiblen Thema und wählt dafür einen ruhigen, beinahe vorsichtigen Erzählton. Gerade diese Zurückhaltung verleiht der Geschichte ihre besondere Intensität. Zwischen kindlicher Verletzlichkeit, familiären Spannungen und unausgesprochenen Wahrheiten entsteht eine Atmosphäre, die lange nachhallt. Der Roman arbeitet stark mit Andeutungen statt mit offenen Konfrontationen. Vieles bleibt zwischen den Zeilen – Blicke, Gesten und Stimmungen tragen mehr Bedeutung als direkte Worte. Dadurch entsteht eine dichte, beklemmende Grundstimmung. Manche Passagen sind schwer auszuhalten, weil sie nah an realen Ängsten und Abhängigkeiten bleiben. Besonders gelungen ist die gewählte Perspektive, die sensibel und glaubwürdig wirkt. Die innere Zerrissenheit der Figuren wird nachvollziehbar geschildert, ohne ins Dramatische oder Übersteigerte abzurutschen. Die Sprache bleibt klar und unaufgeregt, was dem ernsten Thema Würde verleiht. Kritisch bleibt, dass die konsequente Zurückhaltung gelegentlich auch Distanz erzeugt. Eine stärkere psychologische Vertiefung oder klarere Ausarbeitung einzelner Entwicklungen hätte dem Roman stellenweise zusätzliche Kraft verliehen. Insgesamt entsteht ein berührender, nachdenklicher Text über ein Thema, das große Sensibilität verlangt. Die Atmosphäre überzeugt, auch wenn nicht jede erzählerische Möglichkeit vollständig ausgeschöpft wird. Von mir daher 7 von 10 P. (Ein einst gelesenes Werk aus den 90ern)

Harter Tobak wenn ich ehrlich bin - aber auch sehr gut geschrieben mit einem fantastischen Nachwort. Es ist ausdrücklich an Frauen und Mädchen gerichtet, welche hoffentlich dieses Buch finden um damit den Weg aus sexuellem Missbrauch zu finden. Als Empfehlung einer Freundin war es einmal ihre Schullektüre und ich hab es gerne gelesen und werde es definitiv auch an LehrerInnen weiterempfehlen, dieses Werk mit ihren Klassen zu lassen, um jungen Mädchen, aber hoffentlich auch Jungen den Weg aus solch einem Missbrauch zu zeigen und andere zu sensibilisieren.

5/5 ⭐️
ich hab’s im bücherschrank gefunden und noch am selben nachmittag fertig gelesen. ich kannte es noch von damals, weil meine schwester es in der schule gelesen hat. das ist definitiv keine leichte kost, aber so interessant und fesselnd, dass man das buch gar nicht aus der hand legen kann. ich hoffe, dass das noch in vielen schulen gelesen wird und jungen mädchen helfen kann!

Unfassbar
Ich bin immer wieder erschrocken, wie Menschen so sein können. Gaby erzählt ihre Geschichte über den Missbrauch mit dem Stiefvater. Von der ersten Seite war ich gefesselt. Für mich nicht zu begreifen wie ein Kind so stark sein kann und sich nicht traut jemandem davon zu erzählen. Traurig das Behörden und Ärzte es nicht sehen und ihr helfen. Zwischendurch kamen wir sogar die Tränen, weil Gaby mir so leid tat














