Greta & Valdin

Greta & Valdin

Hardback
4.280

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Description

Greta & Valdin verdankt Shakespeare so viel wie Tinder.

»Lebensklug und herzenswarm – voller Witz, voller Fragen, voller echter Gefühle. Extrem unterhaltsam.« SWR Kultur

Vielleicht haben die Geschwister Greta und Valdin zu viel gemeinsam: Sie wohnen zusammen, lieben Karaokebars und treffen beide fragwürdige Entscheidungen in Sachen Liebe.

Valdin ist immer noch in seinen Ex-Freund Xabi verliebt, der früher in einem SUV durch Auckland gurkte, das gleiche jetzt aber in Buenos Aires macht. Greta ist unglücklich in ihre Kollegin Holly verliebt, die nicht mal weiß, wie man Gretas Nachnamen Vladisavljević richtig ausspricht.

Aber noch scheint nicht alles verloren: Vielleicht hat Valdin ja doch Liebe verdient. Und eventuell ist Greta mehr wert als die Arbeiten, die sie benotet. Von ihrer Aucklander Wohnung aus bewegen sich Bruder und Schwester auf den verschlungenen (Irr-)Wegen moderner Liebesbeziehungen. Und dann ist da noch ihre ebenso leidenschaftliche, warme wie exzentrische Familie mit maori-russisch-katalanischen Wurzeln.

Rebecca K Reilly hat einen warmen und klugen Roman über heutige Leben geschrieben, in dem alles nur ein bisschen stylischer und sexier ist als in unserer Realität.

»Warm und vielschichtig.« New York Times

»Zum Schreien komisch.« Elle

»Gleichzeitig frisch und so vertraut, dramatisch, aber nicht traumatisch: Mit dieser Familie möchte man gern zu Abend essen!« Washington Post

Bei Fragen zur Produktsicherheit, wenden Sie sich bitte an: [email protected]

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
416
Price
24.70 €

Author Description

Rebecca K Reilly (Ngāti Hine, Ngāti Rehua Ngātiwai ki Aotea) ist eine maorische Schriftstellerin aus Waitākere, heute Teil Aucklands, in Neuseeland. Sie studierte Deutsch, European Studies und Kreatives Schreiben und wurde mit Preisen ausgezeichnet. Greta & Valdin ist ihr Debütroman.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
5%
72%
N/A
5%
19%
53%
17%
61%
30%
55%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
100%
75%
74%
75%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (100%)Minimalistisch (100%)

Posts

27
All
4

Das Buch fühlt sich ein bisschen wie ein Wes Anderson Film an - leicht schräg, ein bisschen seltsam, aber herrlich authentisch und liebenswert. Eine Geschichte über das Verlieren, Suchen und Finden der Liebe (zu sich selbst und anderen), eine Familie, die ihresgleichen sucht und doch ganz normal ist, über Zugehörigkeit, Heimat, Herkunft und Identität. Die Geschwister Greta und Valdin sind mir im Lauf der Geschichte immer mehr ans Herz gewachsen. Hätte es allerdings das Glossar nicht gegeben, wäre ich verloren gewesen. Ich musste sogar kurz vor dem Ende nochmal bei einigen Personen nachschauen, wie sie anfangs vorgestellt wurden und wie die Familienstrukturen gestaltet sind 🙈

4.5

Bunt, wild, chaotisch und herzerwärmend

Greta und Valdin, zwei Geschwister, die unterschiedlicher nicht sein können und doch so viele Dinge gemeinsam haben. Ich könnte jetzt so einiges über die Beiden erzählen, aber man muss sie und ihre verzwickten Liebesgeschichten einfach selbst lesen und tief eintauchen in diese bunte, laute, wilde und herzerwärmende Welt. Die beiden Geschwistern haben jeder einen ganz eigenen Ton, wie sie abwechselnd ihre Geschichte erzählen und uns an ihren Gedanken teilhaben lassen. Greta ist rotzig und rebellisch in ihren dahingeworfenen, knappen Sätzen und doch blickt darunter das Zarte hervor, dass sich so nach Liebe sehnt. Und Greta ist einfach so unfassbar witzig. Wie oft hab ich einfach laut lachen müssen! V hingegen ist poetisch und fast schon ein bisschen schüchtern, denkt in längeren und verschachtelteren Sätzen über alle Szenarien und die Welt nach. Und gemeinsam offenbaren sie unter all dem Witz auch tiefere Themen des Romans: von Heimat, Zugehörigkeit und Herkunft. Locker und leicht lernt man die drei verschiedenen Welten kennen, in denen die beiden Geschwister wandeln: die maorische, die russische und die katalanische. Doch nicht nur die Geschwister erfüllen dieses Buch mit so viel Leben, es ist die gesamte Familie, die einen von Seite zu Seite mehr ans Herz wächst, das verrückte Chaos, das Laute und Eigensinnige und diese tiefe Verbundenheit zueinander, machen diese Familiengeschichte zu etwas ganz besonderem.

4

Sehr witzig und herzlich

Schöne herzliche Romcom! Es gibt zwei Povs, Greta und Valdin, die beide Geschwister sind und zusammen wohnen. Wir begleiten die beiden in ihrem chaotischen Familien- und Liebesleben und ich habe noch nie so viel gelacht wie in diesem Buch! Der Schreibstil ist herrlich und die Geschichte punktet durch die Konversationen der Familienmitglieder. Ganz besonders mochte ich ihren Vater. Ich spürte auch den Herzschmerz der beiden und hatte ein Gefühl der Sehnsucht. 4 Sterne, da der letzte Teil sich etwas gezogen hat und die verschiedenen Familienmitglieder echt sehr verwirrend waren und ich mir mehr gemeinsame Momente der beiden Geschwister gewünscht hätte.

5

Ein ganz besonderes Buch!

**** Mein Eindruck **** Die Tonalität dieses Buches hat mir besonders gefallen – sie verleiht Themen wie verschmähter Liebe und Liebeskummer eine ganz eigene, neue Stimme. Greta und Valdin sind großartig gezeichnet, und in ihren Gedankenwelten zu stecken, war nicht nur unterhaltsam, sondern auch inspirierend. Ihre Perspektiven auf Emotionen und Wünsche haben bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das Buch ist klug – auf eine ganz besondere Weise. Es steckt voller starker, bedeutungsvoller Sätze und besticht durch frische, pointierte Dialoge. Die Geschichte folgt ihrer ganz eigenen Logik, der ich mich völlig hingeben konnte. Für mich ist dieses Buch ein echtes Herzensbuch – und hat sich einen festen Platz in meiner Sammlung von Lieblingsgeschichten verdient. **** Empfehlung? **** Selten hatte ich bei einer Rezension das Gefühl, so wenig Worte zu brauchen: Dieses Buch spricht für sich. Wer Lust auf eine kluge Erzählerin und lebensnahe Figuren hat, die im Hier und Jetzt verankert sind, findet hier ein absolutes Spitzenbuch. Unbedingt lesen!

5

Ein herrlich schräges, kluges Debüt, das warm ums Herz macht – wie ein queerer Wes-Anderson-Film zum Lesen.

„Greta & Valdin“ hat mich überrascht wie lange kein Buch mehr. Zwei Geschwister in Auckland, beide queer, beide komplett unterschiedlich und trotzdem verbunden durch dieses chaotisch-liebevolle Familiennetz, das einfach alles trägt. Valdin datet Männer, ist leicht überfordert vom Leben und arbeitet beim Fernsehen. Greta hadert mit der Uni, mit der Liebe und mit sich selbst. In abwechselnden Kapiteln erleben wir ihren Alltag, ihre Gedanken, ihre sehr eigenen Krisen und plötzlich merkt man: Man liebt sie. Beide. Der Schreibstil? Skurril, klug, manchmal so komisch, dass ich laut gelacht hab – und dann wieder ganz zart und melancholisch. Und ja, ich hab das Personenregister gebraucht. Aber ich hab es auch geliebt, denn jede Figur, so nebenbei sie auch wirkt, macht das Ganze noch lebendiger.

Ein herrlich schräges, kluges Debüt, das warm ums Herz macht – wie ein queerer Wes-Anderson-Film zum Lesen.
5

📚 Rezensionsexemplar | Rebecca K. Reilly – Greta & Valdin ✨ „Shakespeare trifft Tinder“ – und selten hat ein Klappentext so gut eingefangen, was einen erwartet: ein Roman, der zwischen queerer RomCom und literarischem Familienepos changiert. Ich hatte 0 Erwartungen an dieses Buch. Gesehen auf TikTok, ein paar Mal auf Insta – dann einfach spontan beim Verlag angefragt. Und was soll ich sagen? Wow. Es ist eines dieser Bücher, das dich ganz leise überrascht – und dann nicht mehr loslässt. 💡 Mehrwert: Zwischen Alltagschaos & großer Literatur Reillys Erzählweise ist verspielt, präzise und so klug, dass man manchmal zwischen den Zeilen schlucken muss. Greta & Valdin ist ein Buch über das Suchen, das Sich-verlieren, das Wieder-aufsammeln. Es ist gleichzeitig witzig und wehmütig, leicht und schmerzhaft ehrlich – und das alles ohne Pathos. 🔄 Zwei Perspektiven, ein starker Kern Greta und Valdin stehen gleichberechtigt im Zentrum – und das ist einer der größten Stärken des Romans. Greta, deren Intellekt oft gegen ihre Selbstzweifel ankämpft, die im Uni-Betrieb zwischen Unterforderung, Überforderung und (fehlender) Sichtbarkeit oszilliert. Und Valdin, der sich von seiner Vergangenheit nicht lösen kann, weil die Gegenwart zu flüchtig erscheint – queer, verletzlich und dabei nie in Klischees verhaftet. Hier wird nicht zwischen „feministischer“ und „queerer“ Figur unterschieden – beide sind Teil eines größeren, komplexen Bildes von Identität, Zugehörigkeit und familiärer Verstrickung. Und genau das macht den Text so kraftvoll. 🌿 Ein Roman, der queere, migrantisierte und marginalisierte Perspektiven nicht ausstellt, sondern atmen lässt. Rebecca K. Reilly erzählt Identitäten nicht als Differenz, sondern als Normalität. Dass Greta und Valdin Māori-russisch-katalanische Wurzeln haben, ist elementar – aber es wird nie erklärt, nie vermarktet. Das ist nicht nur gute Literatur, das ist politisches Schreiben im besten Sinn. 📖 Fazit: Ich liebe dieses Buch. Wirklich. Den Humor, den Stil, die Tiefe. Greta & Valdin ist eins dieser Bücher, die dich fordern, ohne dich zu ermüden. Die dir Halt geben, ohne eine Anleitung mitzuliefern. Es ist ein queerer, smarter, literarisch spannender Roman über das Leben in einer Welt, die ständig von einem verlangt, jemand zu sein. ✨ Für mich eine der Überraschungen des Jahres.

5

Witzig, queer, multikulturell. Am liebsten wäre ich Teil def Geschichte. Große Leseempfehlung!

5

Ich bin hyped! Super witzig, warm, vielschichtig. Ich wollte mich gar nicht verabschieden. Ausführliche Rezension folgt!

5

Kennt ihr das, wenn ein Buch so eine warme Atmosphäre ausstrahlt? So ein Buch ist für mich "Greta & Valdin".

Rebecca K. Reillys Roman handelt von den zwei Geschwistern Greta und Valdin, die sich eine Wohnung teilen und unglücklich verliebt sind. Außerdem teilen sie sich ihre russisch-maorisch-katalanische Familie, in der es viel Leidenschaft, aber auch Rückhalt gibt - und das ein oder andere Verborgene. First of all, dieses Buch ist durch und durch queer und ich liebe es. Außerdem ist es auch sehr facettenreich, denn es geht nicht nur um die Liebe, sondern auch um Zugehörigkeit, Rassismus, Migration und wichtige Lebensentscheidungen. Doch nichts in diesem Roman wirkt übertrieben oder zu sehr gewollt, sondern einfach authentisch und genau richtig. Was mir daran besonders gut gefallen hat, ist, dass all diese Themen mit einer erfrischenden Leichtigkeit und auch viel Humor eingebunden wurden. Der Roman kommt ganz ohne Drama, Traumata, Ablehnung, Hass und Schuldzuweisungen zurecht. Niemand hat seine Existenz hinterfragt, weil der Opa nicht von seiner Jugend erzählt hat. Die Autorin hat deutlich gezeigt, dass man wichtige Themen auch anders ansprechen kann. Und ich habe während dem Lesen gemerkt, dass ich genau DAS gerade gebraucht habe. Reillys Schreibstil ist warm, humorvoll, klug und hat mir sehr gut gefallen. Ich hätte noch ewig von Greta, Valdin und ihrer Familie weiterlesen können. Für mich ist dieser Roman jetzt schon ein Jahreshighlight und ich hoffe, bald mehr von der Autorin lesen zu können!

4

Eine Wohltat für die queere Seele

Greta und Valdin sind Geschwister und teilen sich eine Wohnung. Beide sind queer und haben so ihre Probleme mit Dating und Beziehungen. Eigentlich wie alle Menschen unserer Zeit, die mit Online-Dating, Bindungsängsten und anderen Unsicherheiten zu kämpfen haben. Außerdem haben die beiden eine großartige, wenn auch ungewöhnliche Familie. Jeder von ihnen könnte wohl eine eigene Hauptfigur verkörpern, denn alle sind auf ihre Weise wundervoll, sympathisch und mit ihrem ganz eigenen Humor ausgestattet. Ich glaube, ich muss nicht viel zu diesem Buch sagen, außer dass es sooo wohltuend war, in die Gefühlswelt dieser Menschen und in diese zusammengewürfelte Familie einzutauchen. Der Umgang mit Homosexualität unter ihnen ist das, was das Ganze so besonders macht! Nichts und niemand wird infrage gestellt, jeder wird so angenommen, wie er oder sie ist, und das ist für alle selbstverständlich. Für mich fühlte es sich an wie ein Einblick in eine bessere Welt und hat sich irgendwie wie eine warme Decke angefühlt, in die man sich einkuscheln kann. Ich glaube, ich werde mich dort wieder einmal einkuscheln, wenn ich etwas brauche, das meiner Seele schmeichelt. Wer queer ist, sollte dieses Buch lesen, denn es ist eine Wohltat. Wer nicht queer ist, sollte es auch lesen, um zu sehen, wie selbstverständlich man mit anderen Identitäten umgehen kann. Der ungewöhnliche Humor, die liebevollen Charaktere machen das Buch zu einem absoluten Feel-Good-Read – und das, ohne banal oder flach zu wirken. Ich danke der Autorin Rebecca K Reilly für dieses Buch und frage mich insgeheim, ob dieser Umgang mit Sexualität auch mit ihrer Māori-Abstammung zu tun hat. Wenn ja, muss ich definitiv tiefer in diese Kultur eintauchen!

5

ein so tolles, lustiges und herzergreifendes buch! für mich absolut perfekt!

4

Die Geschwister Greta und Valdin leben zusammen in einer kleinen Wohnung in Auckland, Neuseeland. Sie sind in ihren 20ern, beide unglücklich verliebt - Greta in ihre Studienkollegin Holly, die nicht einmal ihren Nachnamen Vladisavljević richtig ausspricht, Valdin in seinen Exfreund Xabi, der nach Buenos Aires verschwunden ist - und stehen an eher kritischen Punkten ihres Lebens. Bei all den Dramen können sie sich aber auf eines verlassen: Dass ihre maori-russisch-katalanische Familie immer für sie da sein wird. "Greta & Valdin" von Rebecca K. Reilly ist eine warmherzige, komische und queere RomCom, die mir vor allem zum Ende hin richtig gut gefallen hat. Die Autorin zeigt den Lesenden einen Ausschnitt aus dem Leben der beiden Protagonist*innen, in dem sich Vieles um die große Liebe, aber auch die kulturellen Wurzeln, beruflichen Aussichten und familiären Hintergründe dreht. Ich mochte sowohl Greta, als auch Valdin gerne, besonders verliebt habe ich mich aber in die Familie der beiden. Es war so schön, von dem bedingungslosen Rückhalt und Zusammenhalt zwischen den Familienmitgliedern zu lesen - ein buchiger Wohlfühlort! Zu Beginn habe ich ein bisschen gebraucht, mich in der Geschichte zurecht zu finden und das Personenverzeichnis am Anfang ist sehr notwendig, gerade ab der Hälfte des Romans konnte ich ihn aber kaum mehr weglegen und habe mich trotz teils schwerer Themen köstlich amüsiert. Eine wunderbare Mischung aus Humor und Tiefgang - von mir gibt es eine Empfehlung! Übersetzt von Jasmin Humburg.

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5

Lesehighlight mit Lachgarantie

„Findest du, dass mein Fuß wie ein Tapir aussieht?“ „Inwiefern?“ Mein Dad ist ein Mensch, der jede Frage ernst nimmt, und ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob sich diese Tatsache positiv auf mich ausgewirkt hat. (Greta & Valdin, S.99) Mich hat schon lange kein Buch mehr so überrascht und zum Lachen gebracht wie Greta & Valdin. Es ist aber nicht nur witzig, sondern auch herzerwärmend und klug. Greta und Valdin sind Geschwister und wohnen zusammen in Auckland. Die beiden sind sich auf eine Art sehr ähnlich, aber vor allem in Liebesdingen läuft es bei ihnen ähnlich katastrophal. Greta ist unglücklich in ihre Kollegin verliebt, und Valdin trauert seinem Ex-Freund hinterher. Das Buch ist abwechselnd aus beiden Perspektiven erzählt und ihre große, sehr chaotische und unglaublich liebenswürdige Familie ist auch immer dabei. Diese Familie war, neben dem Humor, wirklich der allerbeste Punkt in diesem Buch. Sie ist einfach so herzerwärmend – ich habe mir oft gewünscht, Teil dieser Familie zu sein und mit ihnen am Tisch zu sitzen, am Ende wollte ich mich gar nicht von ihnen und vom Buch verabschieden. Aber dieses Buch ist nicht nur herzerwärmend und witzig, sondern auch sehr vielschichtig und klug. Es geht beispielsweise viel um Identität, und man merkt dem Buch an, dass die Schriftstellerin selbst Māori ist. Zudem ist mir die sehr gute Übersetzung aufgefallen – es ist wirklich ein Lesegenuss und mein Highlight in diesem Monat. 5/5 Sterne

5

WOW ✨ ich glaube, ich habe noch nie ein so außergewöhnliches & dermaßen cooles Buch gelesen! 😍

4

Irgendwie war das Buch verwirrend und chaotisch und doch richtig gut. Es wirkte ganz authentisch und hat auf jeden Fall viel Freude gemacht.

3

»Er [Dad] lächelt. »Greta, du lebst dein Leben und hoffst jeden Tag, dass etwas Spannendes passiert. Du hättest sie fragen können, was los ist; du weißt, wie man gut mit anderen kommuniziert. Aber das hast du nicht getan, weil du nicht hören wolltest, dass da nichts zwischen euch ist, dass das Mysterium ein Ende hat.« Er zuckt mit den Schultern. Ich falte das kleine Stück Papier, das um meine Eiswaffel gewickelt war.« 🍦 (S. 58) ROMCOM but make it queer and divers and funny. 💙 Das ist das Debüt »GRETA & VALDIN« von der maorischen Schriftstellerin Rebecca K. Reilly aus Neuseeland (großartig übersetzt von Jasmin Humburg🫰🏼). 🇳🇿 Greta und Valdin sind Geschwister mit maori-russisch-katalanischen Wurzeln. Die beiden wohnen zusammen und sind beide queer, Anfang / Mitte 20 und unglücklich verliebt. In kurzen sich abwechselnden Kapiteln lesen wir aus der Sicht von Greta und Valdin über deren Leben, Familie und Lieben. Der Roman ist dabei nicht stringent um Handlungsstränge aufgebaut, sondern character-driven. In diesem Kontext ist es sehr gut, dass zu Beginn das Buchs ein Personenverzeichnis steht, da die Personen zum einen nicht immer eingeführt werden und zum anderen Namensdoppelungen existieren. Es ist ein Roman, der lustig, sarkastisch, modern, impulsiv ist und dessen ernstere Themen (Migration, Rassismus, Ausgrenzung) vor allem zwischen den Zeilen gelesen werden. Ich habe etwas gebraucht, um in den Roman reinzukommen, und um nicht direkt wieder rauszukommen, eignet er sich am besten, um ihn durchzubangen. Ganz mitfühlen konnte ich nicht, aber ich habe mich sehr gut von Greta und Valdin unterhalten gefühlt. Leseempfehlung für alle, die statt einer Serie zu einem Buch greifen möchten und Bock auf eine moderne und queer Liebes- & Familiengeschichte haben.

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5

humorvoll, chaotisch, ernst

Ich mochte Greta und Valdin echt gerne, nicht nur das Buch an sich, sondern auch die Charaktere. Zu Beginn weiß man gar nicht recht wie einem geschieht, man wird ohne Vorwarnung in Valdins und dann Gretas Perspektive geschmissen und muss sich erstmal, mit Charakteren auseinandersetzten, die so einfach nun auch wieder nicht sind. Aber beide waren mir sofort sympatisch. Dass sie eben nicht perfekt sind, Ängste haben, die sie, in für uns so normalen Situationen, übermannen, hat sie zudem auch noch super authentisch wirken lassen. Die Familie der beiden ist chaotisch, laut und bunt und man muss erstmal schauen, wer wer ist und in welcher Beziehung zu wem steht, aber wenn man es erst einmal durchschaut hat...wird es nicht leichter, die Familie bleibt chaotisch. Aber das macht sie irgendwie auch aus. Ich habe es geliebt, Szenen mit der Familie zu lesen, weil sie trotz dem Trubel und dem nicht perfekt sein doch irgendwie alle aufeinander aufpassen, ehrliche Gespräche führen, Fragen stellen, die man sich in anderen Familien nicht einmal traut zu denken. Irgendwo hat wer die Familie als Modern bezeichnet und ich finde, das passt ziemlich perfekt. Auch das Cover passt ziemlich perfekt, es ist bunt, aber nicht zu bunt. Der Schreibstil lässt sich flüssig und leicht lesen und die Kapitel kommen einem nicht zu lang vor, was sie auch teilweise echt nicht sind. Dadurch fliegt man nur so durch die Seiten, folgt Greta und Valdin auf ihren Wegen, die sie, wie es scheint immer weiter auseinanderführen. Ich mochte, wie viele Themen hier aufgegriffen wurden, dass nichts beschönigt und kein Blatt vor den Mund genommen wurde. Und trotz der vielen ernsten Szenen die das Buch auch irgendwie ausmachen, weil sie so ehrlich sind, gibt es in ebendiesen Szenen oft immer wieder diesen einen Satz, der alles wieder ein wenig auflockert und mich zum Lachen gebracht hat. Das mochte ich sehr, das hat es sehr leicht gemacht die Themen wirklich in sich aufzunehmen, ohne überladen zu werden. Fazit: Alles in allem würde ich sagen, dass ich das Buch echt nur weiterempfehlen kann, die ehrlich und Ernsthaftigkeit, mit der manche Dinge angesprochen und wieder mit Humor aufgelockert werden hat mich absolut abgeholt.

humorvoll, chaotisch, ernst
3

Greta und Valdin sind Geschwister und wohnen zusammen in Auckland. Abwechselnd erzählen sie Episoden aus ihrem Leben - das ist herzerwärmend, witzig und teilweise schrullig. Beide sind queer, beide haben Macken, beide sind liebenswert… und super nervig. Ich bin wirklich zwiegespalten. Einerseits finde ich mich durchaus ein bisschen in beiden Protas wieder, andererseits frage ich mich auch, wer die ganze Zeit so redet und denkt. Die gesamte Familie ist irgendwie seltsam, alle geben mir so Manic Pixie Dream Vibes. Viel Story darf man nicht erwarten. Es geht eher um kleine Ausschnitte aus dem Leben von Greta und Valdin, um Dating, Anxiety, Zwangsstörung, Nachtleben, Familiengeschichte… Dabei entstehen seltsame Gespräche unter Menschen, die sich seit Jahren oder gar ihr Leben lang kennen und die angeblich noch nie zuvor über all das gesprochen haben. Leider ist das sehr offensichtlich Infodump für uns Lesende und kein sinnvoll integrierter Teil der Geschichte. Es wird generell viel und sprunghaft gebrabbelt, sowohl in Gedanken der beiden Protas als auch in den Konversationen mit anderen. Alle hauen plötzlich Anekdoten raus, die nichts mit irgendwas zu tun haben und teilen dabei auch ein wenig zu viel Persönliches mit. Das fühlt sich manchmal so an, als hätte man irgendwas verpasst. Verwirrung, zumindest bei mir. Dennoch mochte ich den Humor und das natürliche Einfließen von Queerness sehr gerne. Ich weiß, das wird einigen zu viel sein, aber ich glaube fest, dass es sehr viele (offen) queere Menschen gäbe, wenn Diskriminierung und Heteronormativität kein Ding wären. Ich kann aber auch alle verstehen, die aufgeben, weil ihnen das Buch zu wirr und/oder langweilig ist.

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3

Was macht diese Geschichte aus? Für mich waren es in erster Linie die zahlreichen Charaktere und ihre durchaus verstrickten Beziehungen zueinander. Das mag zunächst etwas unübersichtlich erscheinen, legt sich aber im Verlauf. In Gegenwart der im Fokus stehenden Charaktere habe ich mich richtig wohl gefühlt. Verständnis und ein liebevoller Umgang sind in dieser Geschichte definitiv die Regel, nicht nur eine Ausnahme. Besonders der Vater hat mich mit seiner einfühlsamen und selbstironischen Art von Beginn an auf seine Seite gezogen. Die Kapitel sind mal aus Sicht von Greta, mal aus der von Valdin geschrieben. Dabei hat es die Autorin geschafft, nicht nur die Perspektive zu ändern, sondern auch den Erzählton entsprechend anzupassen. Valdin ist eher unsicher, direkt, ehrlich und ein Overthinker, während Greta dazu neigt, die Realität zu verdrängen, verträumter wirkt und nicht gut nein sagen kann. Die Handlung ist insgesamt eher unaufgeregt. Erst zum Ende hin kommt plötzlich Hektik rein. Das hat mich etwas überrumpelt, weil es sich doch sehr vom bis dato ruhigen Erzählstil abgehoben hat. Aus meiner Sicht hat der Roman nicht sein volles Potential ausgeschöpft. So wie ich die Geschichte gelesen habe, sind Themen wie Einsamkeit und Depression stetig mitgeschwungen. Ausgearbeitet, bzw. gar angesprochen, wurden sie jedoch nicht. Auch die auf dem Klappentext erwähnten “maori-russisch-katalanischen Wurzeln” hatten ursprünglich mein Interesse geweckt, kamen letztlich allerdings etwas zu kurz. Gerne hätte ich insbesondere mehr über die Maori gelesen. An manchen Stellen kann einen die Erzählung fesseln, in Summe handelt es sich bei Greta & Valdin aber um eine unaufgeregte Geschichte mit einem entspannten Lesefluss und Wohlfühlcharakteren. Der Roman war schön zu lesen und wird sicher bei einigen einen Platz im Herzen finden.

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4

Witzige, etwas tiefer gehende Romcom.

Abwechselnd erzählen die Geschwister Greta und Valdin von ihrem Leben in Neuseeland. Sie haben viel gemeinsam; eine Wohnung, einen mulitkulturellen Hintergrund und eine ziemlich verrückte Familie, aber sie sind auch sehr verschieden. Während Greta in der Tretmühle des Uni-Betriebs mit Feminismus und Selbstwertgefühl hadert, trauert Valdin seiner großen Liebe nach und macht beim Fernsehen Karriere, würde aber lieber eine Familie gründen. Es ist ein witziger aber auch gefühlvoller Roman, der viele Fragen der modernen Gesellschaft nicht nur in Neuseeland behandelt, ohne sie in den Mittelpunkt zu stellen oder gar zu problematisieren. Gleichzeitig hätte ich mir gewünscht, dass manche Themen (z. B. Maori oder Einwanderung in Neuseeland) etwas ausführlicher erläutert worden wäre - da hat mir das bloße Erwähnen als „Nicht-Neuseeländische-Leserin“ nicht gereicht. Insgesamt eine unterhaltsame Romcom, klug und witzig, aber etwas zu oberflächlich, da sie offensichtlich mehr erreichen wollte, als nur ein, zwei nette Liebesgeschichten.

4

Rebecca K. Reillys Debütroman Greta & Valdin entführt die Leser in das Leben einer unkonventionellen, warmherzigen Familie und lädt dazu ein, als stiller Beobachter an ihrem turbulenten Alltag teilzunehmen. Die große Stärke des Buches liegt in den fein gezeichneten, liebenswerten Charakteren, mit denen man gerne Zeit verbringt. Statt auf eine stringente Handlung setzt Reilly auf authentische Figuren, deren Leben sich wie ein Zusammenspiel aus kleinen Episoden entfaltet. Dabei vermittelt sie das Gefühl, Teil einer engen Freundesgruppe zu sein – man erfährt nicht immer alles, sondern taucht einfach in ihre Welt ein. Im Zentrum stehen die Geschwister Greta und Valdin, die beide mit ihren ganz eigenen Herausforderungen kämpfen. Valdin, der mit OCD und Angststörungen zu kämpfen hatte, musste einen völligen Zusammenbruch erleben, bevor er sein Leben neu ordnen konnte. Doch noch immer hängt sein Herz an seinem Ex-Freund, der ihn und das gemeinsame Heimatland verließ, um nach Argentinien auszuwandern. Greta ist unglücklich verliebt in eine Kollegin, die sie nur dann zu brauchen scheint, wenn sie Unterstützung benötigt. Während sie sich nach einer echten, verbindlichen Beziehung sehnt, bleibt ihr Gefühlsleben ein einziges Chaos. Auch die übrigen Familienmitglieder, mit ihren Māori-russisch-katalanischen Wurzeln, tragen mit ihren Eigenheiten dazu bei, dass es niemals langweilig wird. Die Erzählweise besticht durch Charme, Leichtigkeit und feinen Humor, auch wenn manche Szenen etwas ausufernd geraten und der Überblick über die zahlreichen Figuren manchmal schwerfällt. Dennoch überzeugt der Roman mit seiner Mischung aus Witz, Authentizität und emotionaler Tiefe. Wer Geschichten liebt, die mehr durch Atmosphäre als durch eine stringente Handlung leben, wird sich hier bestens aufgehoben fühlen. Greta & Valdin ist eine ebenso unterhaltsame wie berührende Lektüre, ideal für alle, die sich gerne in die Lebensrealitäten anderer hineinfühlen und eine Familie erleben möchten, die trotz aller Wirren stets zusammenhält.

2

Allein optisch hat mich das Buch total angesprochen. Das Cover sticht ins Auge und lässt die beiden Protagonisten, Greta und Valdin, vermuten. Die Geschwister sind es auch, die immer abwechselnd vom aktuellen Geschehen und den damit verbundenen Gedanken und Gefühlen erzählen. Das Konzept mochte ich insgesamt gerne. Es wird schnell klar, dass die Geschwister sehr ähnlich und doch verschieden sind. Neben Greta und Valdin gibt es noch weitere zahlreiche Nebencharaktere: ihre Eltern, Caspar, Ell und Xabi, Verwandte, Freund:innen und Kolleg:innen. Zu Beginn des Buches gibt es ein Namensregister, das alle Personen kurz erläutert und beschreibt. Nichtsdestotrotz braucht es viel Mühe, die Personen zu unterscheiden. Ich mochte das unkonventionelle Leben in Auckland, das im Buch beschrieben wird, sehr gerne. Allerdings habe ich es nicht mit den maori-russisch-katalanischen Wurzeln der Familie in Verbindung gebracht. Es war, als würde ich in unterschiedlichen Büchern lesen. Dagegen ist es der Autorin gelungen, die Zwangsstörungen von Valdin mit viel Feingefühl und Humor zu beschreiben. Manchen Schilderungen konnte ich allerdings nicht folgen, z.B. den exzentrischen Aussetzern des Vaters. Sie waren teilweise absurd und aus der Luft gegriffen. Ich kann das gar nicht richtig beschreiben. Fakt ist jedoch, dass ich mit dem Gelesenen bis zuletzt nicht warm geworden bin. Auch fiel es mir schwer, die unterschiedlichen Namen korrekt zu lesen, was mich beim Lesen leider negativ beeinflusst hat. Ich habe das Buch gelesen und beendet, aber es gibt nichts, woran ich mich noch lange erinnern werde. Das ist sehr schade, denn ich bin überzeugt davon, dass die Autorin viel Talent mitbringt. Mich persönlich konnte das Buch aus den oben genannten Gründen leider nicht überzeugen. Als Netflix-Serie würde sich das Buch bestimmt besser machen!

3

Vielschichtige, komplexe Familiengeschichte, aber irgendwie unspektakulär

Familienromane gibt es viele. Bücher über Geschwister und ihre teilweise komplexen Beziehungen sind hingegen eher die Seltenheit. Allein das fand ich an Greta & Valdin schön. Beide haben ihre eigenen Lebenswelten und Gedanken, umkreisen sich mal mehr und mal weniger. Die Kapitel erzählen abwechselnd aus ihren Perspektiven. Es geht dabei um Themen wie Herkunft, Zugehörigkeit, Sexualität, Familie und Freundschaft. Die Idee zum Buch fand ich gut, die Umsetzung eher so naja. Es konnte mich einfach nicht richtig packen. Viele Gedankengänge waren mir zu sprunghaft, viele Themen irgendwie nur grob angerissen. Da waren teilweise einfach zu viele Menschen, die eine Rolle gespielt haben. Und irgendwie habe ich mich dadurch mehr und mehr von G & V entfernt, obwohl sie mir anfangs so nah waren.

3

Anders als erwartet

Greta und Valdin sind zwei queere Geschwister, die unterschiedlicher nicht sein können. Wir begleiten die beiden auf dem Weg ihre Liebe und ihre Bestimmung im Leben zu finden. Valdin hängt noch sehr an seinem Ex-Freund der nach Argentinien gezogen ist und Greta ist unsterblich in ihre Kollegin Holly verliebt, die ihre Liebe aber nicht erwidert. Das Buch von Rebecca K Reilly ist in unterschiedlichen Erzählperspektiven aufgebaut. Größtenteils wird zwischen Greta und Valdin hin und her gewechselt. Manchmal habe ich mich dabei ertappt nachzuschauen, wer gerade erzählt. Wodurch der Lesefluss ein wenig unterbrochen wurde. Auch die Konstellation der Namen und die Beziehungen der Familienmitglieder hat mich ab und zu zum Personenregister am Anfang des Buches geführt. Am Anfang fand ich das Buch etwas zäh. Es nahm erst ab der Hälfte ein wenig Fahrt auf. Den Schreibstil fand ich aber sehr gut und flüssig. Alles in Allem hat mir ein wenig der rote Faden im Buch gefehlt, aber ansonsten hat das Buch sehr viel Potential.

4.5

„Greta & Valdin“ von Rebecca Reilly ist ein wahnsinnig witziger und warmherziger Roman über zwei Geschwister, die sich inmitten von chaotischen Beziehungen, kulturellen Identitätsfragen und ihren eigenen Unsicherheiten zurechtfinden müssen. Der Humor ist herrlich trocken, die Dialoge erfrischend und die Charaktere unglaublich lebendig. Besonders beeindruckend ist, wie Reilly ernste Themen mit Leichtigkeit und Tiefgang zugleich behandelt. Einzig der teils sprunghafte Erzählstil und die Vielzahl verschiedener Charaktere (inkl. ihrer verschiedenen Namen und Spitznamen) kann etwas herausfordernd sein, aber das ändert nichts daran, dass dieses Buch ein echtes Highlight ist – klug, charmant und voller Herz.

3.5

Ungewöhnlich aber sehr lustig!

Der Einstieg ist mir wirklich schwer gefallen – der Stil ist irgendwie eigenwillig & anders und es hat gedauert, bis ich richtig reingefunden habe. Aber ab der Hälfte hat mich das Buch komplett gepackt. Der Humor ist genial, besonders der Vater hat’s mir angetan – einfach herrlich schräg und witzig. Auch die Beziehung zwischen Greta und Valdin fand ich super authentisch und berührend. Insgesamt eine originelle, warmherzige und richtig lustige Geschichte über Familie, Chaos und queeres Leben.

5

. Suchst du nach einem Buch, das wie eine warme herzliche Umarmung ist?!?! Dann ist „Great & Valdin“ genau das Richtige für dich. Eine maori-russisch-katalanische Familiensaga voller Liebe und Akzeptanz und ich wäre gerne ein Mitglied dieser Familie 🫶 Dieses Buch hinterlasst ein warmes Gefühl in deiner Seele! Absolute Leseempfehlung! 5/5 ⭐️ . Aber worum geht es genau… Valdin und Greata sind Geschwister und teilen fast alles miteinander, unter anderem auch ihre Wohnung! Valdin ist immer noch in seinen Ex-Freund Xabi verliebt. Greta ist unglücklich in ihre Kollegin Holly verliebt, die nicht mal weiß, wie man Gretas Nachnamen Vladisavljević richtig ausspricht. Aber noch scheint nicht alles verloren: Vielleicht hat Valdin ja doch Liebe verdient. Und eventuell ist Greta mehr wert als die Arbeiten, die sie benotet. Von ihrer Aucklander Wohnung aus bewegen sich Bruder und Schwester auf den verschlungenen (Irr-)Wegen moderner Liebesbeziehungen. . Wir begleiten in dieser Geschichte Greta und Valdin einzeln als Erzähler durch ihr Leben… vor allem durch das Liebesleben, denn was gibt es wichtigeres? 😁 Humorvoll, klug, warmherzig nimmt uns Reilly mit auf eine Reise durch eine Identitätskrise, kulturelle Vielfalt und sexuelle Freiheit, sowie die koloniale Geschichte. Die Protagonisten sind sehr sympathisch und authentisch dargestellt… ihre Gefühle und Probleme sind sehr nachvollziehbar. Ich persönlich mag auch die Darstellung der Eltern von Greta & Valdin sehr. So liebevoll, warmherzig und verständnisvoll! So wünscht man sich das als queere Kinder. Die Schreibweise würde ich als modern locker bezeichnen, die Geschichte folgt keiner roten Linie durch ihre kurzen manchmal nicht zusammenhängenden Kapitel, ist aber trotzdem sehr gut lesbar. Ernste Themen werden im lockeren Dialogen besprochen und genau das macht dieses Buch einmalig. Ein Wohlfühlroman über eine moderne Familie 🧡

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