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Eine gelungene Dystopie mit Fantasy Elementen. Der Einstieg fiel mir leider etwas schwer und hat mich nicht so ganz überzeugt, da man zu Beginn regelrecht in die Geschichte geworfen wurde, man wenig Zeit hatte die Charaktere und die Welt kennenzulernen und die ersten 60 Seiten sehr viel passierte und man viel Neues erfuhr. Glücklicherweise gab es danach aber die Erklärungen der Protagonistin über die Vergangenheit, die Charaktere und die Welt. Über ein New York in der Zukunft mit Lichtmagie und Dunkelmagie, unterteilt in Lichtstadt, mit dem Lichtrat, der High Society und dem Stryker Tower und Dunkelstadt, Heimat der Begrabenen, der Rebellen Sans-Merci, umgeben von Mauern aus Lichtmagie. Über den Seitenwechsel der Protagonistin Lucie, ihr Schauspiel und ihre Berühmtheit als Golden Girl und Beziehung zum Politikersohn Ethan Stryker. Diese war das einzig echte in Ihrem Leben, der Rest waren Lügen. Dies war spannend, interessant und hat mich immer mehr in die Geschichte finden lassen. Eine Geschichte, die ganz anders war als erwartet. In der Lucie auf den ersten Blick die Starke und Ethan der Schwache war. In der beide anfangs über ihre Vergangenheit geschwiegen haben und später in der Zukunft somit einiges zu erfahren hatten. In der es einen Einblick in beide Seiten der Stadt gab und in das System, mit grausamen Gesetzen, Brutalität, Käfigen und Bestrafungen als Spektakel für die Menge. Dies und die Thematik mit dem Aderlass und dem Blut trinken waren schockierend, ebenso die Diskriminierung und Geschichten über die Doppelgänger. Mit einem von ihnen, Carwyn und einer Razzia der Wachen begann die Geschichte. Und mit der Wahrheit über sein Wesen endete sie. Die letzten 60 Seiten waren unfassbar gut und voller Spannung, Enthüllungen und überraschenden Wendungen. Es ging um Angst, Hass und Rache, aber auch um Hoffnung, Frieden und Liebe. Motive, Schuld und Unschuld spielten eine Rolle genauso wie Gerüchte und Geheimnisse. Am Ende ging es darum zu erkennen wer die Opfer, Ritter, Helden, Schurken und Monster der Geschichte waren. Der Schreibstil war flüssig, fesselnd und gespickt mit Metaphern und philosophischen Stellen, die zum nachdenken angeregt haben. Genauso wie dieses Zitat: ,,Liebe ist, jemanden zu retten, ganz gleich, um welchen Preis.“
Sep 26, 2024
Eine gelungene Dystopie mit Fantasy Elementen. Der Einstieg fiel mir leider etwas schwer und hat mich nicht so ganz überzeugt, da man zu Beginn regelrecht in die Geschichte geworfen wurde, man wenig Zeit hatte die Charaktere und die Welt kennenzulernen und die ersten 60 Seiten sehr viel passierte und man viel Neues erfuhr. Glücklicherweise gab es danach aber die Erklärungen der Protagonistin über die Vergangenheit, die Charaktere und die Welt. Über ein New York in der Zukunft mit Lichtmagie und Dunkelmagie, unterteilt in Lichtstadt, mit dem Lichtrat, der High Society und dem Stryker Tower und Dunkelstadt, Heimat der Begrabenen, der Rebellen Sans-Merci, umgeben von Mauern aus Lichtmagie. Über den Seitenwechsel der Protagonistin Lucie, ihr Schauspiel und ihre Berühmtheit als Golden Girl und Beziehung zum Politikersohn Ethan Stryker. Diese war das einzig echte in Ihrem Leben, der Rest waren Lügen. Dies war spannend, interessant und hat mich immer mehr in die Geschichte finden lassen. Eine Geschichte, die ganz anders war als erwartet. In der Lucie auf den ersten Blick die Starke und Ethan der Schwache war. In der beide anfangs über ihre Vergangenheit geschwiegen haben und später in der Zukunft somit einiges zu erfahren hatten. In der es einen Einblick in beide Seiten der Stadt gab und in das System, mit grausamen Gesetzen, Brutalität, Käfigen und Bestrafungen als Spektakel für die Menge. Dies und die Thematik mit dem Aderlass und dem Blut trinken waren schockierend, ebenso die Diskriminierung und Geschichten über die Doppelgänger. Mit einem von ihnen, Carwyn und einer Razzia der Wachen begann die Geschichte. Und mit der Wahrheit über sein Wesen endete sie. Die letzten 60 Seiten waren unfassbar gut und voller Spannung, Enthüllungen und überraschenden Wendungen. Es ging um Angst, Hass und Rache, aber auch um Hoffnung, Frieden und Liebe. Motive, Schuld und Unschuld spielten eine Rolle genauso wie Gerüchte und Geheimnisse. Am Ende ging es darum zu erkennen wer die Opfer, Ritter, Helden, Schurken und Monster der Geschichte waren. Der Schreibstil war flüssig, fesselnd und gespickt mit Metaphern und philosophischen Stellen, die zum nachdenken angeregt haben. Genauso wie dieses Zitat: ,,Liebe ist, jemanden zu retten, ganz gleich, um welchen Preis.“
Sep 26, 2024







