Giftiger Grund

Giftiger Grund

Softcover
3.9131

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Description

Fesselnd und aufwühlend: der ungewöhnlichste Krimi der Saison!

»Giftiger Grund« ist der neue Kriminalroman des preisgekrönten Autors Thomas Knüwer über drei Fremde, die mitten in der Nacht an einer verlassenen Tankstelle aufeinander treffen – und eine Leiche finden. Ein ungewöhnlicher Kriminalroman ohne Ermittler - Gänsehaut garantiert, nichts für schwache Nerven !

Für Joran, frisch aus dem Jugendknast entlassen, werden die ersten Tage in Freiheit zum Desaster: Sein Vater erpresst ihn und auf Jobsuche wird er erniedrigt und schikaniert. Verzweifelt schleicht er schließlich nachts zu der Tankstelle, die er vor sieben Jahren überfallen hat. Seine letzte Hoffnung ist die Beute, die er vor seiner Festnahme in einem Kanalschacht verstecken konnte.
Die Tankstelle ist längst verlassen – ein Lost Place – doch statt der Beute findet Joran im Schacht eine Leiche: Aras, sein damaliger Freund und Komplize. Ist der Dritte im Bunde sein Mörder?
Entsetzt merkt Joran, dass er nicht allein ist auf dem heruntergekommenen Gelände. Da ist Edda, ein kleines Mädchen im Schlafanzug. Und Charu, die sich als Fotografin von Lost Places einen Namen machen will. Der Tote im Schacht wird für alle drei zu einer schicksalhaften Verbindung.

Ein außergewöhnlicher Krimi, der zwischenmenschliche Abgründe auslotet

Der psychologisch vielschichtige Kriminalroman führt tief in die deutsche Provinz – dorthin, wo niemand mehr so genau hinschauen will. Hochspannend, erschütternd und absolut süchtig machend !
Für sein Debüt »Das Haus, in dem Gudelia stirbt« wurde Thomas Knüwer mit dem Deutschen Krimipreis und dem Stuttgarter Krimipreis ausgezeichnet sowie für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert.
»Große Erzählkunst – einer der besten Krimis der Saison.« Jürgen Deppe, NDR Kultur über »Das Haus, in dem Gudelia stirbt«

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Private Investigator
Format
Softcover
Pages
336
Price
18.50 €

Author Description

Thomas Knüwer wurde 1983 im Münsterland geboren. Der studierte Grafik-Designer arbeitet in der Werbe- und Kommunikationsbranche und leitet eine Digitalagentur in Hamburg. Seine Kampagnen wurden vielfach national und internationale ausgezeichnet. Thomas Knüwers schriftstellerische Laufbahn begann im Selfpublishing, Mit seinem Verlagsdebüt, »Das Haus in dem Gudelia stirbt« hat er 2024 den Deutschen Krimipreis gewonnen. www.thomasknuewer.com

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
84%
N/A
N/A
N/A
74%
N/A
100%
70%
N/A
17%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
70%
27%
20%
47%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (100%)Außergewöhnlich (100%)

Posts

59
All
5

Spannender und fesselnder Thriller

"Giftiger Grund" von Thomas Knüwer hat mich direkt gepackt und nicht mehr losgelassen. Schon die ersten Seiten bauen eine unterschwellige Spannung auf, die sich langsam, aber intensiv steigert. Nichts wirkt überhastet, sondern genau richtig dosiert, fast schon wie ein Gift, das sich nach und nach entfaltet. Die Atmosphäre ist dabei besonders stark: düster, beklemmend und gleichzeitig unglaublich fesselnd. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass hinter jeder Szene noch mehr steckt, als man zunächst vermutet. Genau das hat mich ständig weiterlesen lassen. Was mir besonders gefallen hat, ist die psychologische Tiefe. Die Figuren sind vielschichtig, nicht immer leicht zu durchschauen und genau das macht den Reiz aus. Man beginnt zu zweifeln, zu hinterfragen und eigene Theorien zu entwickeln, nur um kurz darauf wieder überrascht zu werden. Die Wendungen kommen nicht laut, sondern leise und treffen gerade deshalb umso mehr. Kein klassischer „Schock-Thriller“, sondern ein intelligenter, atmosphärischer Krimi, der sich langsam unter die Haut schleicht. Ein ruhiger, aber unglaublich intensiver Thriller, der vor allem durch seine Atmosphäre und psychologische Spannung überzeugt. Perfekt für alle, die lieber mitdenken als nur erschreckt werden.

4

Inhalt: Joran will ein neues Leben anfangen. Edda ist auf der Suche nach Sicherheit. Und Charu sucht nach den besten Lost Places. 3 Schicksale, die von einer verlassenen Tankstelle zusammengeführt werden. Doch welche Richtung diese Schicksale nehmen, ob zum Guten oder nicht, das muss sich weisen. Meine Meinung: Wenn es Nacht wird an der Tankstelle…. Was hat mir schon allein die Farbe außen am Buch gefallen! Das ist doch mal ein Eyecatcher. In Verbindung mit dem Titel „Giftiger Grund“ war ich dann auch total auf dem falschen Dampfer, was die Hintergründe der Geschichte angeht. Aber das war dann für mich ganz persönlich eine super Überraschung und so hat das Buch wenigstens eins schon mal geschafft, mich zu überraschen. Aber das ist nicht das einzige, was ich hier bemerkenswert finde. Wie überall zu lesen ist, gibt’s hier keinen klassischen Ermittler-Krimi. Alles spielt sich ganz ohne einen Ermittlungsansatz ab und trotzdem war da ein Sog, dem ich mich absolut nicht entziehen konnte und so war es wirklich ein Lesegenuss mit guter Spannung. Die Figuren konnte man sich alle sehr gut ausmalen. Ihre Beweggründe waren schlüssig, sie waren nahbar und glaubwürdig. So konnte man es nachvollziehen, was Charu z.B. macht, dass sie auf der Jagd nach DEM Shot ist, inklusive des ganz eigenen Merkmals für ihre Fotos. Hat man alles bei Instagram schon gesehen, dass Leute ihren Fotos einen gewissen Marker zufügen, an dem man ganz genau erkennen kann, wer hier postet. Und ganz nebenbei, darüber habe ich selbst auch schon nachgedacht. Joran war für mich interessant, weil ich selbst mit genau solchen Jugendlichen berufsbedingt tagtäglich zu tun habe. Und auch hier war sein Verhalten wirklich schlüssig, seine Gedanken, seine Geschichte nicht unnormal oder konstruiert wirkend. Deswegen war ich schon sehr an seiner Seite und hätte ihm gern geholfen oder Ratschläge gegeben. Die kleine Edda sollte dann alle empathischen Menschen erreichen, mit ihrem Schicksal, ihrer Situation. Und dann die krassen Verbindungen und wie alles zum Ende hin sich findet und zuspitzt, das war schon sehr spannend und hat die Seiten fliegen lassen. Es hat wirklich Spaß gemacht, dem gut lesbaren Stil des Autors zu folgen und sich mitreißen zu lassen und so finde ich schon, dass das ein Kriminalroman ist, den man gut weiterempfehlen kann. Fazit: Sehr gut lesbarer Kriminalroman, der mit etlichen „Oh Nein“s aufwarten kann und doch ganz ohne Ermittler auskommt. Wer Lust auf einen gut geschriebenen, spannenden Krimi mit realitätsnahen Figuren hat, ist hier gut aufgehoben.

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4

Joran kommt gerade aus dem Jugendknast, sein Vater erpresst ihn direkt, sodass er ins Hotel umzieht, die Jobsuche läuft auch alles andere als optimal und dann taucht noch ein alter Weggefährte auf, mit dem er eigentlich nichts mehr zu tun haben will. In seiner Verzweiflung kehrt er zurück zu der Tankstelle, an der damals alles schief lief; mittlerweile ist diese aber zu einem Lost Place verkommen. Alleine ist Joran dort aber nicht. Ein kleines Mädchen in Pyjama kommt jede Nacht dort vorbei, ebenso wie Charu, eine Fotografin, die Lost Olaces Orte aufsucht. Anfangs wusste ich nicht so recht, wo mich die Geschichte hinführen wird und wie alle 3 Geschichten zusammenpassen. Alle 3 haben ihre Päckchen zu tragen und finden doch alle irgendwie zusammen. Dieser Kriminalroman kommt ohne Ermittlungen aus und ist kein typischer Krimi. Die Charaktere sind sehr authentisch beschrieben und der Schreibstil flüssig. Gerade das Ende regt doch sehr zum nachdenken an. Leseempfehlung von mir

4

Der etwas andere Kriminalroman. Er kommt gänzlich ohne Ermittlungen aus. Der Autor schafft es mit Tiefe und Humor einen Plot zu erzählen, der überzeugt. Man nimmt ihm die Charaktere ab und auch deren Geschichten in all ihrer Vielfalt. Das Setting, ein Lost Place, auf und um eine Tankstelle habe ich so noch nicht gelesen und hat mir sehr gut gefallen. Einzig die Schlussphase wäre meiner Meinung nach deutlich ausbaufähig gewesen. Das Ende kam mir zu plötzlich und gefiel mir nicht wirklich.

4

War nicht ganz so spannend...

wie der Vorgänger. Hat mir aber dennoch gut gefallen.

5

Intensiv und beklemmend

Zuerst stach mir das auffällige, zum Titel passende giftgrüne Cover ins Auge. Der Kriminalroman von Thomas Knüver wird aus der Sicht von drei verschiedenen Personen erzählt, die das Schicksal durch deren eigene Lebensgeschichte immer wieder an eine verlassene Tankstelle führt. Alle drei sind grundverschieden und haben ihr eigenes Päckchen zu tragen. Jeder von ihnen ist interessant gezeichnet und hat eine tiefgründige Vergangenheit. Mir haben die Charaktere und ihre Erlebnisse sehr gut gefallen. Das Buch ist sehr gut geschrieben, es herrschte durchgehend eine melancholische und desillusionierte Stimmung. Die verzweifelte Atmosphäre zog sich durch die komplette Story und hat mich komplett in den Bann gezogen. Am Ende fügt sich dann alles zusammen, die Auflösung ist gut gelungen. Für mich war es ein wunderschönes, intensives Leseerlebnis, ich hoffe auf eine Fortsetzung!

4.5

Gekauft wurde das Buch aufgrund der schicken grünen Farbe. Das Cover hat mich angeleuchtet, so musste es mit. Gelesen werden wollte es ja auch😂, also tat ich es. Die Geschichte ist unglaublich. Eine junge Frau, ein Ex-Knacki und ein Kind treffen sich mitten in der Nacht in einer verlassenen Tankstelle, besser gesagt in der Waschstraße. Die Frau, Charu, unterhält einen Insta Account über Lost Places. Dieser Ort ist nahezu perfekt geeignet für ihre Videos. Der Ex-Knacki, Joran, will seine gut versteckte Beute holen. Und Edda, das Kind, sucht hier Ruhe vor ihrem chaotischen Zuhause. Und die drei "freunden" sich an. Wie das gehen soll, lest es selbst. Das Buch sieht nicht nur gut aus, es list sich auch richtig gut und spannend.

4

Ⓡⓔⓩⓔⓝⓢⓘⓞⓝ

Ich lese ja nicht viele Krimis, aber mit "Giftiger Grund" von Thomas Knüwer habe ich alles richtig gemacht. Ein klasse Kriminalroman, der Spannung verspricht. 😊 Den Klappentext zu dem Buch findet ihr auf dem zweiten Bild. Also nur mal kurz eins weiter swipen. 😅 "Giftiger Grund" ist kein wirklicher langer Krimi und ja, vielleicht hätten es ein paar mehr Seiten sein können, um einige Beziehungen zwischen Protagonisten dadurch etwas vertiefen zu können, aber es geht auch so. Die Charaktere sind trotzdem sympathisch, toll und haben eine eigene gewisse Tiefe. 😊 Das Setting mit einem Lost Place und einer alten Tankstelle finde ich einfach genial. Ich liebe ja Lost Places; von daher hat es alleine dadurch schon einen Zusatzpunkt von mir.😁 Spannung ist auch von Anfang an vorhanden. Sie ist grundsolide und hat auch immer wieder kurze Schübe, in denen sie ansteigt. Was mich aber etwas gestört hat, ist das Ende. Es ist zu schnell gegangen, und danach war auf einmal gefühlt alles toll und alle waren fröhlich. Da hätte für mich etwas mehr Dramatik sein können. Das hätte auch eher zum Buch gepasst, und es wäre runder gewesen.🤔 Trotzdem ein klasse Krimi mit kleinen Makeln, der eine Leseempfehlung von mir bekommt.😁

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4

Drei Fremde, eine Leiche und wie es dazu kam.

Drei Fremde. Ein Lost Place. Und Geheimnisse, die alles verändern. Was passiert, wenn ein Ex-Häftling, eine Lost-Place Influencerin und ein kleines Mädchen nachts zufällig an einer verlassenen Tankstelle aufeinandertreffen? Genau darum geht es in Giftiger Grund. Doch wie kommt eigentlich diese Leiche dahin? Alle drei Protagonist*en haben ein ordentliches Päckchen zu tragen und kämpfen mit ihren ganz eigenen Dämonen, von familiären Abgründen bis hin zur Gefahr, wieder auf die schiefe Bahn zu geraten. Ihre Wege kreuzen sich an diesem alten Tatort und setzen eine dramatische Kette von Ereignissen in Gang. Mein Fazit: Es ist interessant, wie sich diese drei völlig unterschiedlichen Handlungsstränge immer weiter verweben, bis sie in einem großen Finale unweigerlich zusammenkrachen. Ein atmosphärisches Buch, das seinen Charakteren alles abverlangt und einem Ende, welches einem ein bisschen Hoffnung zurück gibt. Jedoch empfand ich den Roman leider oft nicht als Thriller und ich fragte mich teils, wohin das Ganze eigentlich führen soll. Zum weiterlesen gebracht haben mich die authentisch gezeichneten Charaktere, die intensiven Erlebnisse und Thematiken und das Interesse daran, wie es den drei Protagonisten am Ende ergehen wird. Definitiv eine Lese.- Hörempfehlung für alle, die charakterstarke Storys lieben! Denn eins muss gesagt sein, die Synchronsprecher*innen haben hier einen super Job gemacht, die wechselnden Stimmen, die tragende Dramatik durch die Syncro hat auf jeden Fall dazu beigetragen, dass ich dem ganzen 4 von 5 geben kann.

Drei Fremde, eine Leiche und wie es dazu kam.
3.5

Guten morgen meine Buchfreunde, ich habe das Buch „Giftiger Grund“ von Thomas Knüwer gelesen. In diesem Buch geht es um drei Personen die sich alle am selben Ort treffen. Jeder hat seine eigene Geschichte aber ist es wirklich Zufall, dass sie sich begegnen? Der Schreibstil ist wirklich sehr gut gelungen. Richtig atmosphärisch, düster und mitfühlend. Ich konnte mir einige Szenen gut vorstellen, vor allem auch Nachts in der Tankstelle. Das war richtig gut! Generell finde ich, dass sich das Buch eher langsamer aufbaut und wirklich tiefe psychologische Themen behandelt. Ich hatte meine Meinung und dann kommt der Twist und ich habe die ganze Geschichte mit anderen Augen gesehen. Das war krass und machte plötzlich alles Sinn aber dann kam ich wieder ins Schwanken und das war genau das was das Buch für mich gut machte! Man hat hier keinen klassischen Krimi, sondern ein für mich anspruchsvollen Psychothriller mit einem Ende was mich nachdenklich zurück gelassen hat. Eure Chrissy (Werbung/ Rezensionsexemplar) #thriller #droemerknaur #thrillerbuch #bookstagramm #krimi

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5

Ein wunderbar giftgrünes Cover! Wer wird da nicht neugierig auf den Krimi, der sich dahinter verbirgt? Drei Protagonisten mit völlig anderem Hintergrund, die sich lange Zeit nicht kennen und dann im Laufe der Geschichte eine Beziehung aufbauen. Und es ist erschreckend, was ihnen alles passiert, womit sie fertig werden müssen. Als sich die einzelnen Erzählstränge zu einem Ganzen verwoben, bekam alles einen nicht tieferen Sinn. Thomas Knüwer lässt jeden der drei das Geschehen aus seiner Sicht in Ich-Form erzählen und treibt damit die Story voran. Die Nebencharaktere lässt er so lebendig erscheinen, so glaubhaft agieren, dass man sich über sie richtig aufregen kann. Und alles passt, als die Puzzle dann an ihren Platz fallen. Das fand ich super gemacht. Lange habe ich keinen Krimi gehört, der mich so sehr mit den Protagonisten mitfühlen ließ. Sie alle drei kamen mir sehr nah und ich habe viele Gefühle durchlitten bis..... Es ist kein klassischer Kriminalfall. Hier steckt viel mehr drin. Dem Autor gelingt es, den Lesenden/Hörenden auf psychologisch geschickte Weise einzubinden. (Natürlich muss man dazu bereit sein). Mir hat das gut gefallen, denn dadurch hebt dieser Krimi sich etwas ab und bedient eine psychologisch, spannungsinteressierte Leserschaft. Mein erstes Buch von Thomas Knüwer war ein Volltreffer.

3

War ok

Hatte mir irgendwie was anderes Vorgestellt und war entsprechend enttäuscht. Ich fand es aber leider auch nicht so sonderlich spannend oder ausklügelt. Fand das Drama der Protagonisten irgendwie total drüber, als versucht man einfach immer noch wahllos eins obendrauf zu setzen. Plot war eher so meeeh und das Ende kam jetzt auch nicht so überraschend. Naja kann man kurz und bündig wegsnacken, eine Empfehlung würde ich aber nicht dafür aussprechen.

3

Ich habe lange gebraucht um mit der Story warm zu werden und für mich hat es sehr lange gedauert, bis es spannend wurde und mich in den Bann gezogen hat. Teils fand ich den Perspektivenwechsel anstregend und auch wenn die Kapitel gut benannt waren, musste ich zwischen durch überlegen, aus welcher Perspektive das jeweilige Kapitel ist.

5

Eine verlassene Tankstelle,eine Leiche und drei Fremde mit unterschiedlichen Schicksalen,die zufällig Aufeinandertreffen

Hier machte mich der Klappentext direkt neugierig. Was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht! 🤩 Wir lernen Joran, Charu und Edda kennen. Jedes Kapitel erzählt abwechselnd die Geschichte der drei Protas, bis sie auf dem verlassenen Gelände einer Tankstelle zufällig aufeinander treffen und es nicht bei einem Treffen bleibt. Jeder hat seine ganz persönliche Schicksalsgeschichte, die wir kennenlernen. Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Die Charakterentwicklung war merklich spürbar und der Spannungsbogen baute sich solide auf, gab zum Ende hin nochmal ordentlich Vollgas. Bei einem Kapitel hatte ich Tränen in den Augen, hier ging mir das Schicksal einer Prota sehr nah 😥 Der Autor schafft den Spagat zwischen gut aber nicht zu detailliert beschrieben hervorragend. Dies fiel mir insbesondere bei diesem besagten Kapitel auf. Eine spannende Geschichte über Mord, Vertrauen, Schicksal und Freundschaft. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung 😊 (Unbezahlte Werbung, Reziexemplar via NetGalley)

Eine verlassene Tankstelle,eine Leiche und drei Fremde mit unterschiedlichen Schicksalen,die zufällig Aufeinandertreffen
4.5

Lesenswert

Drei Menschen, drei Schicksale. Und jedes der drei Schicksale hat mich nicht mehr losgelassen. Die Stimmung im Buch ist düster und durchgehend bedrückend. Die Kapitel sind kurz und immer jeweils aus Sicht einer der drei Hauptpersonen geschrieben (was ich ja sehr mag). Die Story fand ich sehr spannend und ich fieberte richtig mit und hoffte, dass es am Schluss zu einem Happy End für alle drei kommt….

4.5

Thomas ist einer dieser Autor:innen, die sich in allen Genres bewegen können. Ob Krimi, Science Fiction oder Zeitzeugenbericht: er kann alles. Und auch mit GIFTIGER GRUND beweist Thomas wieder einmal, dass in seinem Kopf die krassesten Ideen herumspuken. Dabei gibt er Menschen eine Stimme, die in der Gesellschaft oftmals keine haben. Ähnlich Sebastian Fitzek, nur weitaus weniger aufgebauscht, sondern in einem balancierten Rahmen. Da hätten wir eine selbstständige Fotografin, die zwar ein Dach über dem Kopf hat, doch für einen wirklich grauenvollen Preis. Ein Kind aus mehr als nur prekären Familienverhältnissen. Und ein junger, gerade entlassener Straftäter. Menschen, die gerade keinen sicheren Platz in der Welt haben, die auf der Suche nach Liebe, Anerkennung, Zugehörigkeit sind und ihr leibliches Wohl dafür opfern. Diese Menschen geraten in der Dunkelheit der Nacht aneinander, treffen sich auch weiterhin nachts, sicher vor den Gefahren und Wahrheiten des Tageslichts. Verborgen wie ihre eigenen Geheimnisse. Völlig fremd, scheinen sie sich mehr zu vertrauen als ihren engsten Angehörigen. Wer weiterliest, wird schnell merken, weshalb. Thomas’ Krimi besticht nicht durch rasante Action, rohe Gewalt und Hektik. Vielmehr offenbart sich das Grauen Seite für Seite, schleicht sich in das Herz der Lesenden, nimmt die Seele ein, weckt so viele Gefühle, unendlich viel Empathie für die drei gebrochenen Gestalten. Das Ende, Leute… Wenn ihr das Buch insgesamt gut fandet, wird euch das Ende aus dem Hocker reißen.

4

Giftiger Grund

Vielen Dank an Netgalley und dem Argon Verlag für das Hörbuch zu Thomas Knüwers "Giftiger Grund". Spannend und aufregend von Anfang bis Ende. Wir hören das Hörbuch aus verschiedenen Sichten, dadurch bleibt es einfach durchgehend spannend und da wir zudem noch verschiedene Sprecher haben, ist es super abwechslungsreich. Definitiv eine Empfehlung für Krimi und Thriller Fans. Auch wenn es mir am Anfang etwas schwer viel rein zu kommen, wird es dann immer spannender und das Ende war überraschend und gut. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Empfehlung für das Hörbuch, wirklich großartig vertont und gesprochen!

5

Von der ersten Seite mitgegangen, mit gefiebert und mit gelitten

oran wird nach sieben Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Nun versucht er einen Neuanfang, ohne wieder in alte Gewohnheiten abzurutschen. Charu hingegen ist als LostPlaces Fotografin mit ihren Maskottchen, der Glitzerkatze unterwegs. Und dann ist da noch Edda, ein zehnjähriges Mädchen, dass mit ganz anderen Problemem zu kämpfen hat. Sie alle treffen nachts an der Tankstelle zusammen, die Joran vor sieben Jahren überfallen hat und die nicht mehr bewirtschaftet wird. Und es zieht sie immer wieder dahin. Nach anfänglichem Misstrauen helfen sie sich am Schluss gegenseitig aus ihren privaten Höllen heraus. Der Roman konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen. Was mich nicht überzeugt hat, ist die Einteilung in das Genre „Krimi“. Ja, es kommen Leichen vor, am Ende gibt es drei Tote. Tatsächlich würde ich den Roman allerdings als soziologischer Gegenwartsroman einordnen, denn letztendlich sind die Leiche nur „Dekoration“, ein Aufhänger. Viel präsenter sind die drei Protagonisten mit ihren ganz eigenen „giftigen Gründen“ und eine sehr zart besaitete Seele könnte da doch ein wenig Schaden nehmen. Mich hat es aber durchweg unterhalten, ich habe mit gefiebert, mir gedanklich gegen die Stirn geschlagen, mit Joran geschimpft, mit Edda mitgelitten. Thomas Knüwers Schreibstil nimmt einen mit auf eine Reise, ohne am Ende einen moralischen Zeigefinger zu heben. Aber durchaus zu zeigen, wo jeder Einzelne an sich arbeiten kann, wo Vorurteile und Wegsehen nicht angebracht sind. Hier konnte mich alles überzeugen: Story, Schreibstil und Charaktere, nur das Genre nicht, aber deswegen ziehe ich nichts ab. 5 (von 5) Sternen

5

Fast ein Kammerspiel…

Eine Tankstelle, weit draußen am Rande der Stadt. Seit sie vor sieben Jahren geschlossen wurde, liegt sie einsam und verfällt immer mehr. Einsam? Genau hier treffen mitten in der Nacht drei Menschen aufeinander und keiner traut einem der anderen über den Weg, denn sie sind alle auf der Schattenseite des Lebens. Da ist Joran, der mehr als sieben Jahre im Gefängnis saß, wegen eines Raubüberfalls genau auf diese Tankstelle. Dann wäre da Charu, sie ist immer auf der Suche nach einem besonderen „Lost Place“, um mit dort gedrehten Filmen endlich finanziell unabhängig zu werden. Die dritte ist Edda, ein zehnjähriges Mädchen mit rätselhaften Verletzungen. Allen dreien ist gemeinsam, dass in ihrem Zuhause Gefahr droht… Der Krimi des Autors Thomas Knüwer ist wirklich kein Krimi der herkömmlichen Art. Jede der beteiligten Hauptprotagonisten erzählt ihre Geschichte in der Ich-Version. Was ihnen da an Menschenverachtung und Böswilligkeit widerfährt, ist schwer zu ertragen, kann aber leider in der realen Welt genau so vorkommen. Besonders belastend für sie finde ich die Tatsache, dass sie mit ihren großen Problemen alleine dastehen, ihr Umfeld weigert sich, ihnen zu glauben. Alles läuft auf einen Showdown hinaus, mit einer bitterbösen, überraschenden Pointe am Ende… Ein Krimi der anderen Art, der mich bis zum Ende gefesselt hat!

4

Ich bin geschockt 🤯

Puh was soll ich nur dazu sagen .. Es war spannend, erdrückend und mit dem Ende habe ich nicht gerechnet. Drei Menschen, drei Schicksale und trotzdem sind am Ende alle miteinander verbunden .. Ich habe so oft in diesem Buch einfach nur Mitleid empfunden .. fast aber auch nur fast wäre es ein Happy End geworden welches ich mir wirklich gewünscht hätte ..🥲 Trotzdem bin ich super gut durchgekommen und fand das Buch alles in allem wirklich gut gelungen ✨

1.5

Ein Satz mit X

„Giftiger Grund“ durfte ich als Rezensionsexemplar lesen, erstmal vielen lieben Dank dafür. Tja was soll ich sagen, für mich war das Buch leider nichts. Weder die Story noch die Protagonisten konnten mich in ihren Bann ziehen. Mir persönlich fehlte definitiv die Spannung, es war so viel Potential vorhanden, gerade das Lost Place Setting wäre so genial gewesen. Für mich ging es eher Richtung Roman. Positiv hingegen fand ich den packenden und flüssigen Schreibstiel und die kurzen Kapitel. Von mir gibt es keine Leseempfehlung.

4.5

Wuah, fies...

Thomas hat hier wieder einen sehr spannenden Thriller geschrieben, der nicht nur auf der Sensationsebene funktioniert, sondern auch psychologisch tief geht. Die Untertöne sind das, was Thomas' Geschichte zu Meisterwerken machen. So auch hier. Drei völlig verschiedene Menschen aus unterschiedlichsten Gründen zusammen gekommen. Ich hatte lange keine Idee, wie das alles zusammen passt. Und doch wirkt es nicht konstruiert. Das Ende? Fies. Was fehlt? Ein Müh. Mehr nicht.

5

[Werbung Rezensionsexemplar] Rezension zu: Giftiger Grund – Thomas Knüwer Kriminalroman @droemer In Giftiger Grund von Thomas Knüwer wird Jorans Neustart nach der Haft schneller zum Albtraum, als ihm lieb ist. Kaum draußen, gerät er erneut unter Druck – familiär wie gesellschaftlich. Ohne Perspektive und mit wachsender Verzweiflung kehrt er an den Ort zurück, der seine Jugend zerstört hat: eine längst stillgelegte Tankstelle, heute nur noch ein verfallener Lost Place. Dort hatte er einst etwas versteckt, das ihm jetzt einen Ausweg ermöglichen soll. Doch was er stattdessen entdeckt, ist weitaus verstörender: In einem alten Schacht stößt er auf die sterblichen Überreste eines Menschen aus seiner Vergangenheit. Und plötzlich holt ihn alles wieder ein. Auf dem Gelände begegnet er außerdem Charu, die für ihre Fotoprojekte verlassene Orte erkundet, und der kleinen Edda, die wie aus dem Nichts auftaucht. Drei Menschen, die scheinbar nichts miteinander verbindet – und doch enger verknüpft sind, als es zunächst den Anschein hat. Der Einstieg ist rasant, die Perspektiven wechseln zunächst zwischen Joran und Charu, später kommt Edda hinzu, was der Geschichte noch mehr Tiefe verleiht. Besonders gelungen finde ich dieses fast kammerspielartige Setting: wenige Figuren, ein begrenzter Ort – und dennoch enorme Spannung. Besondere hat mir die Dynamik zwischen den handelnden Personen gefallen, wie sich trotz der Unterschiede Halt geben und den Umständen trotzen. Dazu gibts ne menga morbide Leichenbeseitigung - Genau mein Thema. 🤭 Neben der düsteren Atmosphäre liegt eine feine Melancholie über allem, ohne dass es je zu schwerfällig wirkt. Zwischendurch blitzen leise, kluge Humor-Momente auf, die das Ganze perfekt abrunden. Knüwers Figuren sind nie glatt oder austauschbar. Sie haben Ecken, Kanten und tragen ihr Päckchen – und genau das macht sie so lebendig. Die Art, wie sich ihre Verbindungen erst Stück für Stück enthüllen, war für mich ganz klar eine 10/10. Auch das Ende hat mich vollkommen abgeholt. Ein intensiver, atmosphärischer Kriminalroman mit starker Figurenzeichnung – definitiv eine Leseempfehlung. 🖤

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4

Dieses Lost Place Gedöns, find ich ja auf der einen Seite richtig cool, auf der anderen Seite seh ich mich da jetzt aber nicht rumturnen. Wer weiß in was für Löcher man fällt und eventuell ist der Grund sogar Giftig. Aber das ist ja nur meine bescheidene Meinung, anders sieht es das Trio hier im Buch. Die werden von einer verlassenen Tankstelle angezogen wie eine Elster von glitzernden Sachen. Die Charaktere fand ich gut. Sie werden mich jetzt zwar auch nicht für eine Expedition überreden können, so sympathisch waren sie dann auch wieder nicht aber für dieses Abenteuer hats gepasst. Die Story, die der unfreiwillig zusammengewürfelte Haufen durchlebt, hört sich erstmal ein wenig krasser an als sie schlussendlich ist. Wenn man ehrlich ist passiert jetzt gar nicht mal so viel. Das war aber passiert hat mir richtig gut gefallen. Es war intensiv mit einem konstant guten Spannungslevel und einer tollen Atmosphäre. Das ein oder andere Geheimnis musste gelüftet werden und das taten wir nach und nach. Erzählt wurde das ganze dann dazu auch noch super. Viele kleine Kapitel erzählt aus den jeweiligen Perspektiven des Trios. Was will man mehr. Tödlich vergiftet wurde ich zwar nicht, aber zumindest infiziert, sodass ich auf das nächste Buch von Mr. Knüwer schon gespannt bin.

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5

Außergewöhnlicher Krimi in dem nicht nur die Places Lost sind!

Eine seit Jahren stillgelegte Tankstelle irgendwo im Nirgendwo. Eine Leiche. Drei Fremde, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und sich doch an genau diesem Ort mitten in der Nacht begegnen. Was mag Ex-Knasti Joran, Lost-Places Fotografin Charu und die kleine Edda, ein Gummistiefel und Schlafanzug tragendes Mädchen, wohl verbinden? Auf jeden Fall der neue Kriminalroman „Giftiger Grund“ von Thomas Knüwer! Der Autor hat sich nicht nur eine bizarr-stimmungsvolle Location für sein Buch ausgesucht, sondern ebenso ungewöhnliche Protagonisten, die ebenso viel Hoffnungslosigkeit inne haben und „Lost“ sind, wie das verlassene Tankstellen-Gemäuer. Allein schon den Dreien und ihren Geschichten, aus den wechselnden Perspektiven heraus, zu folgen, ist ungemein spannend. Die Charaktere sind gut gezeichnet, nahbar und sympathisch, weshalb ich nicht drumherum gekommen bin, mit ihnen mitzufühlen und mitzuleiden - insbesondere mit Joran! Zudem ist der Schreibstil nicht nur überzeugend, sondern auch leicht zu lesen, modern und fesselnd. Während die Spannung zwar permanent, jedoch eher unterschwellig aufgebaut wird, werden die Geschichten der Protagonisten im Verlauf des Buches ziemlich raffiniert miteinander verwoben und führen schließlich zum großen Finale. Und einem Ende, dass mich nicht nur sprachlos gemacht, sondern auch innerlich zusammenbrechen lassen hat. Allerdings hab ich mich sehr schnell gefragt, was dieses ungewöhnliche Werk denn nun eigentlich zu einem Krimi macht, aber das sollte wohl jeder für sich selbst herausfinden! Fazit: Unterhaltsam, andersartig, spannend, lesenswert!

Für mich war dieses Buch eine Hassliebe. Viele Längen, die ich quer lesen musste, weil sie einfach uninteressant waren. Ein paar Leichen zu viel im Keller für meinen Geschmack. Am Ende aber ein flüssiger Text und die Handlung geht auf.

3

Ich lese oder höre oft Bücher von Autoren/ innen, die für mich neu sind. Dank des Internets bekommt man ja ausreichend angezeigt, gestern war mir nach Spannung und so fing das neue Buch von Thomas Knüwer an. Der Klappentext las sich von "Giftiger Grund" gut und der Autor bekam für sein Debüt »Das Haus, in dem Gudelia stirbt« den Deutschen Krimipreis und dem Stuttgarter Krimipreis, sowie war für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Das alles zusammen versprach Spannung pur. Das Cover sah schon mal richtig nach Gift aus und fällt in jeder Buchhandlung auf. Ich kam sehr schleppend ins Buch, zum Glück war es ein Hörbuch, was neben der Gartenarbeit lief, ich glaub, wenn ich es richtig gelesen hätte, hätte ich es abgebrochen. Denn die Spannung kam einfach null rüber, die Geschichte wird aus der Sicht der 3 Hauptcharaktere geschrieben und es fehlt auch nicht an der Anzahl der Leichen, denn da waren sie fleißig. Aber an der Tiefe bei den Figuren und für mich kam die Atmosphäre nicht rüber, jeder der mal an einen Lost Place war, weiss das es echt ein unheimliches Gefühlan sich ist. Ich fühlte werde die Protagonisten, noch den Ort und fieberte daher auch nicht mit. Wäre der Krimi im TV gelaufen wäre, wäre ich eingeschlafen. Wenn ich mich nicht vorher über den Autor informiert hätte, hätte ich gedacht, dass das sein erstes Buch sei. Ich wollte das Hörbuch nicht abbrechen, aber war dann doch froh, als es vorbei war und hab mich noch übers Ende aufgeregt. Nein, es ist kein Chliffhanger, sondern für mich einfach nicht zu Ende erzählt, hasse es wenn Fäden lose rum hängen. 🌟🌟🌟 von 5.

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4

Ein anderer Krimi

Bei "Giftiger Grund" von Thomas Knüwer bin sogar ich einmal zu einem Coveropfer geworden. Das giftgrün-schwarze Coverpasst hervorragend zum Titel und verspricht Spannung. Ich habe den Krimi als Hörbuch gehört, eingesprochen von gleich fünf Sprecher*innen, nämlich Julian Horeyseck, Pia-Rhona Saxe, Ann-Kathrin Hinz, Wolfgang Wagner und Elke Appelt. Die Story spielt zum größten Teil bei der längst verlassenen Tankstelle, die jetzt ein Lost Place ist. Joran war sieben Jahre im Jugendstrafvollzug, seine Resozialisation gestaltet sich schwierig. Joran hat diese Tankstelle damals überfallen und kehrt dorthin zurück, um die Beute zu bergen, die er damals in einem Kanalschacht versteckt hat. Statt der Beute findet er die Leiche von Aras, einem seiner damaligen Komplizen. Aber nicht nur er hat Interesse an diesem Lost Place, auch Charu ist dort, um für ihren Kanal Glitzerkatze eine Film zu drehen. Und dann ist da auch noch die kleine Edda, die sich aus unbekannten Gründen nachts dort aufhält. Dieser Krimi ist kein Krimi im eigentlichen Sinn, denn der Schwerpunkt liegt nicht auf Ermittlungsarbeit. Der Autor hat seinen Fokus auf Psychologie und die Interaktion der Protagonist*innen untereinander gelegt. Seine Sprache hat mir gefallen: Klar, präzise und ohne unnötige Abschweifungen. Die drei Schicksale von Joran, Charu und Edda sind gut beschrieben, die meisten Rätsel gibt uns Edda auf. Wir erfahren erst nach und nach, warum Edda sich nachts an der Tankstelle aufhält, aus einem giftigen Grund. Insofern hat der Titel mehrere Bedeutungen. Persönlich war mir Edda am nächsten, die Geschichte der Kleinen hat mich berührt, obwohl ich die Auflösung ähnlich vermutet hatte. Das ganze ergänzt durch die Atmosphäre des Lost Place macht die Story düster. Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte zu kommen. Nach der ersten Hälfte hat sie mich dann wirklich gepackt. Zwischendurch gab es ein paar Längen, trotzdem hat mir der Krimi gut gefallen. Mal ein anderer Krimi ohne Kommissare und deren privaten Geschichten. Die Sprecher*innen machen ihren Job gut und lockern durch den Perspektivwechsel und unterschiedliche Stimmen die Geschichte auf. Auf jeden Fall gibt es eine Hörempfehlung und gute 4 Sterne für diesen anderen Krimi dieses bereits einmal preisgekrönten Autors. Lesende, die etwas anders konstruierte Krimis oder Thriller bevorzugen, werden ihre Freude daran haben. Sofern man bei der Thematik von Freude sprechen kann....

3

Bin über weite Strecken überhaupt nicht mit der Story warm geworden: drei junge Menschen, denen das Leben übel mitspielt, treffen an einer verlassenen Tankstelle aufeinander. Da ist Joran, der gerade sieben Jahre Gefängnis hinter sich hat und ganz von vorn anfangen will. Charlie ist Lost Places-Influencerin, die bei ihrer Schwester wohnt, mit der sie sich eher semigut versteht. Nachts zieht sie durch die Peripherie, um Aufnahmen für ihr Instakonto zu machen. Und da ist Edda, ein kleines Mädchen, das jede Nacht die Waschstrasse der Tankstelle für ein paar Stunden Ruhe aufsucht...Thomas Knüwer ist ein preisgekrönter Schriftsteller und wird für seinen Krimi "Giftiger Grund" hochgelobt. Mir war es etwas too much. Vor allem Joran- wie doof kann man sich anstellen?! Ich hab es halt dem Autor nicht abgekauft, das viele Pech, welches auf seine Protagonisten nur so herniederprasselt. Der Schluss hat mich wieder ein bisschen mit dem Buch versöhnt. Ich werde es allerdings wieder ins Leseexemplar-Regal unserer Buchhandlung zurückstellen und nicht behalten.

5

Hochspannend und soghaft!

Die Handlung spielt zu großen Teilen an einer verlassenen Tankstelle in der Provinz, die plötzlich zum Treffpunkt für drei ganz unterschiedliche Menschen wird: Joran, frisch aus dem Jugendstrafvollzug entlassen, sucht alte Beute und findet stattdessen eine Leiche. Charu, Lost-Place-Influencerin, will dort Motive für ihren Kanal und Edda, ein geheimnisvolles Mädchen, taucht nachts im Schlafanzug auf. Zusammen verstricken sie sich in Geheimnisse, eigene Probleme und die dunkle Vergangenheit. Ich mochte besonders, wie nahbar die Figuren sind. Man leidet mit Joran, denkt mit Charu nach und möchte Edda am liebsten in den Arm nehmen. Die wechselnden Perspektiven bringen Tempo in die Geschichte und lassen einen richtig tief eintauchen. Es ist kein klassischer Krimi voller Blut und Action, die Spannung kommt hier aus Psychologie, Geheimnissen und den menschlichen Abgründen. Wendungen gibt es genug, um immer wieder überrascht zu werden und die Atmosphäre des Lost Place hat mir richtig Gänsehaut gemacht. Kurz gesagt: Giftiger Grund hat mich gefesselt, berührt und nachdenklich zurückgelassen. Eine Geschichte, die zeigt, wie sehr Vergangenheit, Geheimnisse und Schicksal das Leben prägen und die gleichzeitig richtig soghaft spannend ist! Absolut empfehlenswert für alle, die Spannung UND psychologische Tiefe lieben!

4

Am Anfang war es mir ein wenig zu viel Drama, zu viel Opfer… auch wenn sich am Ende alles irgendwie fügt, hat es mir ein wenig zu lange gedauert. Ich wollte das Buch schon fast zur Seite legen…

Meine Meinung: Alles beginnt mit einem Tankstellenüberfall und einem Mann, der dort einfach nur sein Auto waschen will… und es endet mit einer Katastrophe. 7 Jahre später. Charu ist Fotografin und hofft, mit ihren Lost-Place-Fotos bald richtig Content und Geld zu machen. Sie schleicht sich nachts in die verlassene, verfallene Tankstelle und baut ihre Kamera auf. Diese soll bis zum Morgen Zeitrafferfotos aufnehmen. Während dieser Zeit legt sich Charu in ihrem Auto schlafen. Joran, der gerade aus dem Gefängnis kommt, will unbedingt ein neues Leben aufbauen. Helfen könnte ihm dabei die Beute des damaligen Tankstellenüberfalls, die er versteckt hat. Doch am Versteckt findet er etwas vollkommen anderes! Charu findet auf den Fotos ihrer Kamera die Aufnahme eines kleinen Mädchens, das sich nachts in der Tankstelle aufgehalten hat. Was macht die Kleine dort? Charu will es herausfinden und lauert dem Mädchen in der nächsten Nacht auf… doch das Treffen läuft aus dem Ruder…. dann trifft Charu auch noch auf Joran… Das Trio flieht voreinander… doch der Ort zieht alle wieder an…. Nach und nach lernt man die 3 Personen besser kennen, ihre Hintergründe und Abgründe. Etwas langsamer als erwartet aber dann unaufhaltsam hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Es geht um eine Vergangenheit, der man nicht entfliehen kann, um Schuld, um Hilflosigkeit, Angst, Gewalt und auch um Vertrauen…. Die Geschichte ist traurig und auch sehr emotional. Es geht um körperliche Misshandlungen, auch von Kindern und das ist stellenweise kaum zu ertragen. Ich war am Ende erschüttert von den Ereignissen und Zusammenhängen. Eine traurige Geschichte voller emotionaler und physischer Gewalt.. Am Anfang war es mir ein wenig zu viel Drama, zu viel Opfer… auch wenn sich am Ende alles irgendwie fügt, hat es mir ein wenig zu lange gedauert. Ich wollte das Buch schon fast zur Seite legen… daher einen Stern Abzug…

Am Anfang war es mir ein wenig zu viel Drama, zu viel Opfer… auch wenn sich am Ende alles irgendwie fügt, hat es mir ein wenig zu lange gedauert. Ich wollte das Buch schon fast zur Seite legen…
1

Ich muss leider sagen, dass mich das Buch nicht überzeugen konnte. Was toll war, war der besondere Schreibstil, der sehr authentisch mit den Charakteren verknüpft war. Auch insgesamt ließ sich die Geschichte sehr angenehm lesen. Ich muss sagen, dass es für mich eher ein Roman war. Auch die Spannung kam deutlich zu kurz. Es hatte viel Potenzial, besonders das Lost-Place-Setting hatte mich sehr neugierig gemacht. Das Potential ging dann für mich hauptsächlich dadurch verloren, da es für mich zu viele unrealistische Ereignisse passiert sind. Ich kann hier leider nicht näher darauf eingehen, da ich sonst spoilern würde. Auch die Handlungen der einzelnen Protagonisten waren teilweise nicht nachvollziehbar. Das Ende war dann schnell abgefrühstückt. Ein Buch, dass wirklich die Meinungen spaltet. Für mich war es leider nichts.

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5

📖 Giftiger Grund  ✍🏽 Thomas Knüwer @thomas_knuewer 📚 Droemer 📅 Erscheinungstermin 02.03.2025 ➕ Drei Geschichten verzahnen sich zu einer  ➕ Sehr gut gezeichnete Protagonisten  ➕ Lost place in der Provinz als Setting ➕ Sehr raffinierter Krimi voller psychologischer Aspekte  🅉🅄🄼 🄸🄽🄷🄰🄻🅃 Joran - ein junger Mann - frisch aus dem Knast - verurteilt wegen eines Überfalls auf eine Tankstelle mit Todesfolge - ist auf der Suche nach einem Neuanfang und doch voller Zweifel und Altlasten. Edda, das verängstigte Mädchen aus gutem Hause, das die Nächte lieber in einer verlassen Tankstelle verbringt, als Zuhause.  Charu, die Fotografin mit dem Fabel für Lost place Fotografie, mit dem Erkennungszeichen Glitzerkatze 😻. Die Geschichten der ungleichen Drei werden verwoben durch ihren Kontakt in der stillgelegten Tankstelle und dem Fund einer Leiche... 🄼🄴🄸🄽🄴 🄼🄴🄸🄽🅄🄽🄶 Wow, das war mal ein richtig guter Krimi, der mich sehr abgeholt hat. Frische Idee, cooles Setting, klare Sprache, nahbare Protagonisten und eine gut überlegte Zusammenführung der drei Teilgeschichten. Hat mir so richtig gut gefallen. Inklusive vieler Details in den einzelnen Handlungssträngen, die Tiefe geben ohne langatmig zu werden. Von mir gibt's 5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung für alle, die Lust haben auf einen raffinierten Krimi, bei dem mehrere Geschichten sich zu einer verzahnen, und die frisch und neu daher kommt.

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4.5

Drei Fremde treffen sich mitten in der Nacht an einer verlassenen Tankstelle. Ein Zufall, der sie so schnell nicht wieder loslässt.

Kein klassischer Kriminalroman, aber definitiv ein Blick in menschliche Abgründe.

3

Leider nicht ganz mein Fall

Leider nicht ganz mein Fall
2.5

Ich hab was anderes erwartet

Mir ist wichtig das Charaktere sich „normal“ verhalten. Natürlich ist das Ansichtssache, aber sobald ich denke WAT MACHST DU DA?? Ist eig schon vorbei. Und das hatte ich sehr oft … Was mich wütend gemacht hat. Die Story - Top! Wirklich die könnt was ganz großes werden! Das Ende - holt einiges raus … Aber man brauch starke Nerven, wenn man so denkt wie ich …

5

Ich fand es super

Sehr gutes Buch, auch wenns Ende etwas offen lässt...

3.5

Kurzweilige Unterhaltung

Drei unterschiedliche Charaktere, die an einem Ort immer wieder aufeinander treffen und nicht voneinander loslassen können. Die Geschichte ist gut konstruiert und es ist schön zu lesen, wie sich die drei Stränge immer mehr verflechten. Manche Stellen bleiben dennoch recht offen, es wird nicht in die Tiefe gegangen, obwohl vieles noch Erklärung bedarft hätte. Am Ende gibt es noch einen Ausblick und der ist mir teilweise noch zu ereignisreich, um damit aufzuhören. Der Autor zieht sich damit etwas aus der Bredouille, dem Ganzen ein abgerundetes Ende zu geben. Wenn es keine Fortsetzung geben sollte, ist mir das zu viel des Guten.

5

Wirklich spannend

Eigentlich lese ich eher selten Kriminalromane. Allerdings hat mich "Giftiger Grund" schon mit dem Klappentext geködert. Und ich muss sagen, dass ich es nicht bereue, dieses Buch gelesen zu haben. Die Geschichte setzt sich auch drei verschiedenen Handlungssträngen und Perspektiven zusammen, die sich im Laufe der Handlung immer mehr miteinander verflechten. Dadurch wird sie immer dichter und atmosphärischer. Der Erzählstil ist dabei immer an die jeweilige Perspektive angepasst, so dass er authentisch wirkt. Die gesamte Atmosphäre des Romans ist eher düster, was sich auch in den Handlungsorten widerspiegelt. Diese werden gut beschrieben und tragen so zur Gesamtstimmung bei. Die Charaktere sind sehr gut durchdacht. Sie wirken mit ihren Fehlern absolut authentisch. Gerade die drei Protagonisten. Manchmal kann man allerdings einige Handlungen und Entscheidungen absolut nicht nachvollziehen. Gerade was die Interaktion mit einigen Nebencharakteren angeht. Der ganze Roman ist gut konstruiert. Es gibt einige spannende Passagen und auch die eine oder andere dich eher überraschende Wendung. Alles in allem ein sehr guter Roman.

3

5 Sterne Highlight/ 4 Sterne empfehlenswert/ 2,5 Sterne absolut okay Hat mir an sich gut gefallen, stellenweise etwas langatmig.

3

Och joh

Ich war direkt gehyped, als ich das Cover sah. Und war dann überglücklich, als ich die Gelegenheit bekam, es bei Netgalley zu lesen. Ich fand die Idee so großartig, 3 Leben, in denen so viel schief läuft, verbunden durch zufällige Verbrechen.... Aber es hat mich nicht gecatcht. Ich konnte mit den Charakteren nichts anfangen. Sie waren mir durchweg unsympathisch und dadurch egal. Das Buch war nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Vielleicht die falsche Zeit zurzeit

5

Was für ein genialer Krimi 😍

Der Schreibstil hat mich wirklich komplett überzeugt. Hammer geschrieben und vorallem richtig spannend, packend und super flüssig zu lesen. Schon nach kurzer Zeit war ich so in der Story drin, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht. Besonders gefallen hat mir, dass wir hier mehrere POVs aus verschiedenen Perspektiven bekommen. Ich liebe es einfach in Büchern die Sichtweisen unterschiedlicher Charaktere mitzuerleben und so auch ihre eigenen Handlungsstränge besser zu verstehen. Richtig spannend fand ich auch, wie der Autor drei Charaktere, die eigentlich scheinbar nichts miteinander zu tun haben, nach und nach miteinander verknüpft. Stück für Stück fügt sich alles zusammen und wird immer spannender. Und am Ende kommt natürlich alles ganz anders als man es sich selbst zusammengereimt hat. Es gab auch immer wieder Szenen, bei denen ich mir nur gedacht habe: „Das kann doch jetzt nicht wahr sein!“ und ich habe richtig mitgefiebert, wie sich alles weiterentwickelt. Alles in allem ein unglaublich unterhaltsamer und richtig gut geschriebener Krimi der mich bis zum Ende gepackt hat.

4

Spannend, sympathische Charakter, jedoch mehr eine Geschichte über harte Lebensherausforderungen, als Krimifall per se!

3 Unbekannte, 1 Tankstelle Also das Cover ist definitiv schwer zu übersehen und sticht mit dem neongrün absolut ins Auge! Ein Wald, eine verlassene Tankstelle, drei Personen und viele Variabeln, die sie zusammenbringen und ihr Leben für immer verändern... Nach ein paar Kapiteln bin ich gut mit dem Schreibstil zurecht gekommen, der zu Beginn ein wenig abgehakt wirkte, da es sich jedoch um die Gedanken der Charaktere handelte, ist dies sogesehen wieder passend gewählt. Die kurzen Kapitel und raschen Wechsel der Erzählperspektiven von den Personen vorallem von Joran und Charu, sorgte dafür, dass man flüssig beim Lesen vorankam und stetig Hintergrundinfos zu deren Leben sammelte. Beide sind sympathisch dargestellt und kämpfen jeder für sich mit Herausforderung und haben es nicht immer leicht mit dem Schicksal. Die junge Edda, die im Roman eine Schlüsselposition einnimmt, ist dem Autor hingegen nicht ganz so glaubhaft gelungen, da sie aber noch ein Kind ist, liegt darin sicher eine spezielle Schwierigkeit. Das Setting um einen Lost Place, wie eben die Tankstelle, ist dafür atmosphärisch gut rüber gebracht und mag ich persönlich sehr, da ich auf Youtube da schon das ein oder andere Video dazu geschaut habe. Die fesselnde Spannung und rätselhaften Handlungsstränge, die sich erst ganz zum Schluss wie Puzzelteile fügen und den entgültigen Überblick liefern, sorgen sicherlich dafür, dass man immer weiterlesen möchte. Fazit: Ein leicht und schnell lesbares Buch, in meinen Augen aber kein richtiger Kriminalroman, da es mehr um die Personen selbst geht, als um einen speziellen Krimifall.

4

Von Anfang an in der Story drin gewesen!

𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧𝐬𝐞𝐱𝐞𝐦𝐩𝐥𝐚𝐫 4/5 ⭐️ Der Klappentext hat eine super Story versprochen, und ich wurde nicht enttäuscht!
Direkt von der ersten Seite an war ich wirklich interessiert, und die Spannung hat nie nachgelassen. Durch den sehr detailreichen und angenehmen Schreibstil hatte ich wirklich viel Spaß beim Lesen. Ich würde sagen, das Buch ist vom Schreibstil eher jugendlich, aber genau das mochte ich sehr. Durch unsere drei Charaktere gab es nie ein Kapitel, das mich gelangweilt hat – ich liebe auch die Entwicklungen zwischendurch bei allen Charakteren. Ich finde, durch diese intensiven Eindrücke konnte ich eine stärkere Bindung zu allen aufbauen. Die Story sollte wohl krimimäßig sein, doch das fand eher am Anfang und Ende des Buches statt – für mich aber kein Problem, da der Rest überzeugen konnte. Gegen Ende war ich auch total schockiert über Jorans Entdeckung.. Außerdem zeigte die Geschichte Kritik an unserem System. Auch das Setting in einem Lost Place war etwas komplett Neues für mich, und ich habe es geliebt! Zusammenfassung: Wirklich ein leichtes Buch für zwischendurch – bloß der Krimi-Aspekt fehlte ein wenig.

1

War leider nichts

Ich habe dieses Buch in der März Leserunde von PocketBook gelesen. Die Meinungen gingen tatsächlich sehr sehr weit auseinander und ich muss leider sagen, dass es mich nicht überzeugen konnte 🫤 Zuerst aber wie immer das Positive, was mich hat das Buch nicht abbrechen lassen. Der Schreibstil war definiv in den Bann ziehend und auch die kurzen Kapitel tragen dazu bei, dass man ruckzuck durchfliegt. Leider fehlte mir allerdings die Spannung, die ich auch bei einem Kriminalroman erwarte. Ich hatte ebenso mehr Lost Place Thematik erwartet, da ich dies wirklich sehr spannend finde, aber hier zu kurz kam 🤷‍♀️ Die Charaktere waren mir eher unsymphatisch und ich fand Sie zu naiv - dafür, dass es zumindest Teilweise Erwachsene Menschen sind. Das Geheimniss rund um Edda sorgte mal kurz auch bei mir für Rätselstimmung, aber mir war dann leider relativ schnell klar was es mit Ihr auf sich hat. Das Ende war mir dann iwie zu plötzlich und schnell aufgelöst. Die Story und auch die Charaktere hatten für mich eher Jugendbuch Vibes. Es gibt bestimmt Leser, die auch von Charakteren emotional besser abgeholt werden, aber für mich war es diesmal leider nicht so 🫥

War leider nichts
5

Klasse.

Das Buch hat mir richtig gut gefallen - schnelle, knackige Kapitel. Geht direkt von Anfang an spannend los und mit dieser Wendung hatte ich nicht gerechnet. Bravo! 👏🏽

3.5

3 Menschen , 3 Schicksale, 3 verlorene Seelen, Nix gemeinsam und dennoch verbunden

2

Viel erwartet, wenig bekommen 💔📚

Dieses Buch konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Ich hatte im Vorfeld ziemlich große Erwartungen, weil ich viele positive Rezensionen dazu gesehen habe, aber für mich hat das Buch leider gar nicht funktioniert. Ich bin mit den Charakteren überhaupt nicht warm geworden. Sie wirkten auf mich sehr oberflächlich und ich konnte weder eine Verbindung zu ihnen aufbauen noch mich irgendwie in sie hineinversetzen. Gerade die Interaktionen zwischen den Protagonisten fand ich teilweise echt schwierig und wenig glaubwürdig, was mich beim Lesen eher gestört als interessiert hat. Auch die Story selbst konnte mich nicht abholen. Für mich war sie insgesamt zu flach und hat sich stellenweise ziemlich langweilig angefühlt. Von Spannung oder diesem typischen Lost-Place-Feeling, das ich mir erhofft hatte, war leider kaum etwas zu spüren. Der einzige wirkliche Pluspunkt für mich war der Schreibstil. Der war angenehm und flüssig, sodass man zumindest gut durch die Seiten gekommen ist. Inhaltlich konnte das Buch für mich aber leider nicht mithalten. Alles in allem war das für mich eine Enttäuschung. Trotz guter Voraussetzungen konnte mich weder die Geschichte noch die Figuren überzeugen.

4

Düstere Geschichte, kein typischer Krimi, aber definitiv lesenswert.

Ich gebe zu: Dieses neongrüne Cover hat mich sofort angesprochen. Was mich dann erwartet hat, war kein typischer Krimi, sondern eine dichte, beklemmende Geschichte über Schuld, Vergangenheit und zweite Chancen. Vor allem die verlassene Tankstelle als „Lost Place“ hat mich total gepackt. Die drei Figuren treffen zufällig aufeinander, und schnell merkt man: Jeder von ihnen trägt etwas mit sich herum. Geheimnisse, Fehler, Dinge, die nicht einfach verschwinden. Durch die wechselnden Perspektiven ist man ganz nah dran – manchmal fast unangenehm nah. Es geht weniger darum, wer etwas getan hat, sondern vielmehr darum, was diese Menschen miteinander verbindet. Genau das macht die Geschichte so spannend. Der Schreibstil ist klar, aber eindringlich und das Ende habe ich so nicht kommen sehen.

5

Spannend, atmosphärisch und mit Eimern voller weißer Mäuse 🐁 😋. Für mich ist dieses Buch definitiv ein Highlight! Keine Ahnung wann ich zuletzt so zackig durch eine Geschichte geflogen bin - @thomas_knuewer hat mich (einmal mehr) gecatcht 😁.

.Dieser @thomas_knuewer enttäuscht mich einfach nie 😁. Egal ob Ventadorn, das kurze Leben oder Gudelia - außergewöhnliche Geschichten kann er 😋🫶🏼😁. In seinem neuen Buch "Giftiger Grund" begleite ich dieses Mal also Joran, Charu und Edda, erhalte Einblicke in deren Leben und in eine verlassene Tankestelle. Diese ist sehr atmosphärisch und detailliert beschrieben, vor allem die Waschanlage bringt grandiose Lost-Place-Vibes mit sich 💪🏼. Die Protagonist*innen leben drei völlig unterschiedliche Leben, sind (irgendwie) motiviert das Richtige zu tun, erhalten jedoch nicht viel Zuspruch vom eigenen Umfeld. Dementsprechend misstrauisch sind sie im Umgang mit anderen. Es werden Fehler gemacht und Schwächen gezeigt - sehr authentisch dargestellt wie ich finde 😊. Die Nebencharaktere sind alle schwierig, unsympathisch und lassen Wut in mir aufsteigen. Das kann schon was und ich persönlich mag es 😁. Die Geschichte bringt also nicht nur Spannung mit sich sondern auch eine gewisse Dramatik, ist dabei rücksichtslos und mit einer unterschwelligen Ernsthaftigkeit versehen. Wer Ermittlungsarbeit sucht ist hier falsch, hier stehen zwischenmenschliche Auseinandersetzungen sowie eine Glitzerkatze im Fokus ✨️.

Spannend, atmosphärisch und mit Eimern voller weißer Mäuse 🐁  😋. Für mich ist dieses Buch definitiv ein Highlight! Keine Ahnung wann ich zuletzt so zackig durch eine Geschichte geflogen bin - @thomas_knuewer hat mich (einmal mehr) gecatcht 😁.
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