Gender Queer: A Memoir
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
2020 Stonewall — Israel Fishman Non-fiction Award Honor Book
In 2014, Maia Kobabe, who uses e/em/eir pronouns, thought that a comic of reading statistics would be the last autobiographical comic e would ever write. At the time, it was the only thing e felt comfortable with strangers knowing about em. Now, Gender Queer is here. Maia’s intensely cathartic autobiography charts eir journey of self-identity, which includes the mortification and confusion of adolescent crushes, grappling with how to come out to family and society, bonding with friends over erotic gay fanfiction, and facing the trauma and fundamental violation of pap smears.
Started as a way to explain to eir family what it means to be nonbinary and asexual, Gender Queer is more than a personal story: it is a useful and touching guide on gender identity—what it means and how to think about it—for advocates, friends, and humans everywhere.
"It’s also a great resource for those who identify as nonbinary or asexual as well as for those who know someone who identifies that way and wish to better understand." — SLJ (starred review)
Book Information
Posts
Finished: 23.09.2024
Great memoir that talks about so many important aspects of being trans. I felt really seen by this graphic novel, and it definitely helped me feel a little less alone in this world. The art style is really cool, and I almost read it in one sitting because it is so easy to read through. I think everyone should read this. I do think that this graphic novel might help people understand what trans-people have to go through.

Absolute Empfehlung! Es muss jeder Lesen!
Ich identifiziere mich schon immer als Frau und war schon immer das „typische“ Mädchen. Deshalb kannte ich die Gefühle einer non-binären Person nicht. Man kann sich nur schlecht vorstellen, was es bedeutet sich dem eigenen Geschlecht nicht hat zugehörig zu fühlen. Deshalb ist dieses Buch so wichtig. Jeder sollte verstehen was es bedeutet nicht binär zu sein. Nur so werden wir eine offene und gleichberechtigte Gesellschaft. Außerdem denke ich, dass dieses Buch für Kinder und Jugendliche in ähnlichen Situationen super wichtig ist.
Sehr berührende Geschichte über die Unsicherheiten des Erwachsenwerdens und das Finden der eigenen Identität
- das ist für die meisten Menschen eine Herausforderung, wenn man sich aber nicht der bei der Geburt zugeschriebenen Geschlechtsidentität zugehörig fühlt, so wie Maia, dann besonders. Auch die Frage, zu wem man sich hingezogen fühlt und ob überhaupt, ist nicht für alle Menschen so eindeutig und schnell zu beantworten. Wenn man dann trotzdem immer wieder in das übliche Raster gepresst wird, kann ein ganz schöner Leidensdruck entstehen. Den beschwerlichen Weg daraus zeichnet das Buch und öffnet dadurch auch nicht betroffenen Lesenden wie mir die Augen. Es tat mir oft sehr leid, mir vorzustellen, wie sich dargestellte Situationen anfühlen müssen. So ist zum Beispiel die vaginale Krebsvorsorgeuntersuchung für Maia eine Tortur, die nur unter Einnahme von Schmerz- und Beruhigungsmitteln zu überstehen ist. Aber auch banaler erscheinende Fragen, wie die nach passender Unterwäsche, müssen geklärt werden, genauso wie die Suche nach dem passenden Pronomen und dann der Kommunikation dessen (alleine diese Doppelseite sollte als Anleitung für schwierige Gespräche verbreitet werden) Es werden auch wissenschaftliche Referenzen in graphischer Form integriert, das finde ich besonders gelungen, um das Ganze auch etwas vom anekdotischen Einzelfall wegzubringen. Das Buch hat seit seiner Erscheinung für heftige Kontroversen gesorgt, da es vielfach in Büchereien, Schulen und oder Schulbibliotheken in den USA gebannt wurde oder gebannt werden sollte (laut PEN America in 56 Schulbezirken innerhalb von 1,5 Jahren). Begründung dafür sei die pornographische Darstellung - ja, man sieht Menstruation, Masturbation und Sex. Aber erstens nimmt das quantitativ gesehen nur einen Bruchteil des Buches in Anspruch. Für mich stehen eine Vielzahl an Darstellungen, die künstlerische Vielfalt zeigen und eben die psychologische, vllt. auch philosophische Seite des Ganzen thematisieren, deutlich im Vordergrund. Und zweitens sind auch diese expliziten Szenen im Einklang mit der grundsätzlich harmonischen und ruhigen Atmosphäre der Zeichnungen, der sanften Linienführung, die die Charaktere als junge, nach Orientierung suchende Menschen, und keinesfalls als Sexmonster oder ähnliches zeichnet. Sicher drückt man ein solches Buch noch keinem Kindergarten- oder Schulkind in die Hand. Im Rahmen der Erziehungs- und Aufklärungsarbeit wäre es aber für den Einsatz an weiterführenden Schulen durchaus geeignet und sollte dort zumindest zur Verfügung gestellt werden - also das Gegenteil der Book Bans. Es gibt genug Jugendliche, die sich ähnliche Fragen stellen wie Maia und die für entsprechende Impulse dankbar wären. Immerhin war ein erheblicher Teil des Leidensdrucks der Hauptfigur auf fehlendes Wissen und nicht vorhandene Vorbilder zurückzuführen. Leseprobe unter: https://redgoldsparkspress.com/projects/6926504
Wichtiger Comic zum Verstehen
Maia wird bei Geburt das weibliche Geschlecht zugeschrieben. Doch dey fühlt sich nicht als Mädchen, schon gar nicht als Frau. Aber wie findet man heraus, wer man ist, wenn es keine Vorbilder gibt? Wenn einem die Welt einredet, die eigenen Erfahrungen sind falsch? Eine wichtige Geschichte einer nichtbinären Person. Der Comic hat mir sehr gut gefallen und ist schnell gelesen. Er ist sehr schön illustriert und gibt einen so wichtigen Einblick, der das Verständnis vertieft. Bei so vielen Themen erkannte ich mich wieder, dass es sich wie nachhause kommen angefüllt hat. Klare Empfehlung für alle Menschen! 🏳️🌈🏳️⚧️

Ich hab es verschlungen
Zugegeben, es ist ein Comic und damit natürlich schneller zu lesen als ein "reines" Buch ohne Bilder. Allerdings geht es bei der Geschichte von Maia Kobabe weniger um möglichst viel Text, als mehr darum wie dey zu sich selbst gefunden hat. Dem spricht dabei viele Probleme an, mit denen ich mich teilweise selber jahrelang herumschlagen musste, oder teilweise immer noch muss. Ich kann es empfehlen für alle Personen in der Pubertät, jungem Erwachsenenalter aber auch, wer einfach mal hereinschnuppern möchte in das Aufwachsen in einer Welt in der eben NICHT alles schwarz/weiß ist. Ich selber war an manchen Stellen wirklich gerührt und habe auch, als ich das Buch weg gelegt habe ein paar Tränen vergossen und einen Moment für mich gebraucht. Auf jeden Fall wird deutlich, wieviel einfacher die Kommunikation untereinander wäre, wenn wir alle einfach unvoreingenommen miteinander reden würden, wenn sich alle so akzeptieren wie man ist, ohne bestimmte (Vor-)Urteile. Es geht hierbei um leichte Aufklärung und die Möglichkeit, in das Thema über Geschlechter-/Selbstfindung mal hineinzuschnuppern.
Relatable Eine unfassbar wichtige Graphic Novel. Die Gefühle werden ziemlich gut veranschaulicht und ich denke, dass auch Cis-Personen dadurch zumindest eine Vorstellung davon bekommen können, wie sich Trans* Personen fühlen bzw wie wichtig es alleine schon ist die richtigen Pronomen zu verwenden. Ich finde es nur etwas schade, dass auf manche Themen nicht so richtig bzw nur oberflächlich eingegangen wurde.
This is obviously just one experience in the ocean of gender experiences and not a monolith on either non binary experience or asexuality and how those may intertwine, but I sure am happy this book is out there! An honest exploration, loads of the human condition, no answers or trajectories, just gender vibes and pondering. The joys of a gender crisis :D CWs: rather severe body and gender dysphoria, periods, struggles around language and communicating your experience and resulting needs, misgendering, a whiff of schoolyard homophobia, a few HP references
Description
2020 Stonewall — Israel Fishman Non-fiction Award Honor Book
In 2014, Maia Kobabe, who uses e/em/eir pronouns, thought that a comic of reading statistics would be the last autobiographical comic e would ever write. At the time, it was the only thing e felt comfortable with strangers knowing about em. Now, Gender Queer is here. Maia’s intensely cathartic autobiography charts eir journey of self-identity, which includes the mortification and confusion of adolescent crushes, grappling with how to come out to family and society, bonding with friends over erotic gay fanfiction, and facing the trauma and fundamental violation of pap smears.
Started as a way to explain to eir family what it means to be nonbinary and asexual, Gender Queer is more than a personal story: it is a useful and touching guide on gender identity—what it means and how to think about it—for advocates, friends, and humans everywhere.
"It’s also a great resource for those who identify as nonbinary or asexual as well as for those who know someone who identifies that way and wish to better understand." — SLJ (starred review)
Book Information
Posts
Finished: 23.09.2024
Great memoir that talks about so many important aspects of being trans. I felt really seen by this graphic novel, and it definitely helped me feel a little less alone in this world. The art style is really cool, and I almost read it in one sitting because it is so easy to read through. I think everyone should read this. I do think that this graphic novel might help people understand what trans-people have to go through.

Absolute Empfehlung! Es muss jeder Lesen!
Ich identifiziere mich schon immer als Frau und war schon immer das „typische“ Mädchen. Deshalb kannte ich die Gefühle einer non-binären Person nicht. Man kann sich nur schlecht vorstellen, was es bedeutet sich dem eigenen Geschlecht nicht hat zugehörig zu fühlen. Deshalb ist dieses Buch so wichtig. Jeder sollte verstehen was es bedeutet nicht binär zu sein. Nur so werden wir eine offene und gleichberechtigte Gesellschaft. Außerdem denke ich, dass dieses Buch für Kinder und Jugendliche in ähnlichen Situationen super wichtig ist.
Sehr berührende Geschichte über die Unsicherheiten des Erwachsenwerdens und das Finden der eigenen Identität
- das ist für die meisten Menschen eine Herausforderung, wenn man sich aber nicht der bei der Geburt zugeschriebenen Geschlechtsidentität zugehörig fühlt, so wie Maia, dann besonders. Auch die Frage, zu wem man sich hingezogen fühlt und ob überhaupt, ist nicht für alle Menschen so eindeutig und schnell zu beantworten. Wenn man dann trotzdem immer wieder in das übliche Raster gepresst wird, kann ein ganz schöner Leidensdruck entstehen. Den beschwerlichen Weg daraus zeichnet das Buch und öffnet dadurch auch nicht betroffenen Lesenden wie mir die Augen. Es tat mir oft sehr leid, mir vorzustellen, wie sich dargestellte Situationen anfühlen müssen. So ist zum Beispiel die vaginale Krebsvorsorgeuntersuchung für Maia eine Tortur, die nur unter Einnahme von Schmerz- und Beruhigungsmitteln zu überstehen ist. Aber auch banaler erscheinende Fragen, wie die nach passender Unterwäsche, müssen geklärt werden, genauso wie die Suche nach dem passenden Pronomen und dann der Kommunikation dessen (alleine diese Doppelseite sollte als Anleitung für schwierige Gespräche verbreitet werden) Es werden auch wissenschaftliche Referenzen in graphischer Form integriert, das finde ich besonders gelungen, um das Ganze auch etwas vom anekdotischen Einzelfall wegzubringen. Das Buch hat seit seiner Erscheinung für heftige Kontroversen gesorgt, da es vielfach in Büchereien, Schulen und oder Schulbibliotheken in den USA gebannt wurde oder gebannt werden sollte (laut PEN America in 56 Schulbezirken innerhalb von 1,5 Jahren). Begründung dafür sei die pornographische Darstellung - ja, man sieht Menstruation, Masturbation und Sex. Aber erstens nimmt das quantitativ gesehen nur einen Bruchteil des Buches in Anspruch. Für mich stehen eine Vielzahl an Darstellungen, die künstlerische Vielfalt zeigen und eben die psychologische, vllt. auch philosophische Seite des Ganzen thematisieren, deutlich im Vordergrund. Und zweitens sind auch diese expliziten Szenen im Einklang mit der grundsätzlich harmonischen und ruhigen Atmosphäre der Zeichnungen, der sanften Linienführung, die die Charaktere als junge, nach Orientierung suchende Menschen, und keinesfalls als Sexmonster oder ähnliches zeichnet. Sicher drückt man ein solches Buch noch keinem Kindergarten- oder Schulkind in die Hand. Im Rahmen der Erziehungs- und Aufklärungsarbeit wäre es aber für den Einsatz an weiterführenden Schulen durchaus geeignet und sollte dort zumindest zur Verfügung gestellt werden - also das Gegenteil der Book Bans. Es gibt genug Jugendliche, die sich ähnliche Fragen stellen wie Maia und die für entsprechende Impulse dankbar wären. Immerhin war ein erheblicher Teil des Leidensdrucks der Hauptfigur auf fehlendes Wissen und nicht vorhandene Vorbilder zurückzuführen. Leseprobe unter: https://redgoldsparkspress.com/projects/6926504
Wichtiger Comic zum Verstehen
Maia wird bei Geburt das weibliche Geschlecht zugeschrieben. Doch dey fühlt sich nicht als Mädchen, schon gar nicht als Frau. Aber wie findet man heraus, wer man ist, wenn es keine Vorbilder gibt? Wenn einem die Welt einredet, die eigenen Erfahrungen sind falsch? Eine wichtige Geschichte einer nichtbinären Person. Der Comic hat mir sehr gut gefallen und ist schnell gelesen. Er ist sehr schön illustriert und gibt einen so wichtigen Einblick, der das Verständnis vertieft. Bei so vielen Themen erkannte ich mich wieder, dass es sich wie nachhause kommen angefüllt hat. Klare Empfehlung für alle Menschen! 🏳️🌈🏳️⚧️

Ich hab es verschlungen
Zugegeben, es ist ein Comic und damit natürlich schneller zu lesen als ein "reines" Buch ohne Bilder. Allerdings geht es bei der Geschichte von Maia Kobabe weniger um möglichst viel Text, als mehr darum wie dey zu sich selbst gefunden hat. Dem spricht dabei viele Probleme an, mit denen ich mich teilweise selber jahrelang herumschlagen musste, oder teilweise immer noch muss. Ich kann es empfehlen für alle Personen in der Pubertät, jungem Erwachsenenalter aber auch, wer einfach mal hereinschnuppern möchte in das Aufwachsen in einer Welt in der eben NICHT alles schwarz/weiß ist. Ich selber war an manchen Stellen wirklich gerührt und habe auch, als ich das Buch weg gelegt habe ein paar Tränen vergossen und einen Moment für mich gebraucht. Auf jeden Fall wird deutlich, wieviel einfacher die Kommunikation untereinander wäre, wenn wir alle einfach unvoreingenommen miteinander reden würden, wenn sich alle so akzeptieren wie man ist, ohne bestimmte (Vor-)Urteile. Es geht hierbei um leichte Aufklärung und die Möglichkeit, in das Thema über Geschlechter-/Selbstfindung mal hineinzuschnuppern.
Relatable Eine unfassbar wichtige Graphic Novel. Die Gefühle werden ziemlich gut veranschaulicht und ich denke, dass auch Cis-Personen dadurch zumindest eine Vorstellung davon bekommen können, wie sich Trans* Personen fühlen bzw wie wichtig es alleine schon ist die richtigen Pronomen zu verwenden. Ich finde es nur etwas schade, dass auf manche Themen nicht so richtig bzw nur oberflächlich eingegangen wurde.
This is obviously just one experience in the ocean of gender experiences and not a monolith on either non binary experience or asexuality and how those may intertwine, but I sure am happy this book is out there! An honest exploration, loads of the human condition, no answers or trajectories, just gender vibes and pondering. The joys of a gender crisis :D CWs: rather severe body and gender dysphoria, periods, struggles around language and communicating your experience and resulting needs, misgendering, a whiff of schoolyard homophobia, a few HP references


























