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⭐️⭐️⭐️⭐️✨ Herausragender Auftakt mit einem genial unkonventionellen Duo! Wer auf der Suche nach einem Thriller ist, der nicht nach dem typischen 08/15-Schema abläuft, wird mit „Finde mein Kind“ von Wendy Dranfield bestens bedient. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt – vor allem, weil es sich traut, bei den Figuren völlig neue Wege zu gehen. Das Ermittlerduo: Zwei Außenseiter gegen die Zeit Das ganz große Highlight dieses Buchs ist die absolut erfrischende und ungewöhnliche Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren. Wir haben hier eben kein klassisches Polizei-Duo, das mit Dienstmarke und voller Rückendeckung des Revieres ermittelt: Madison Harper: Sie war einst eine erfolgreiche Ermittlerin, saß jedoch unschuldig für ein Verbrechen im Gefängnis, das sie nicht begangen hat. Nun ist sie frei, traumatisiert, hat alles verloren (inklusive des Sorgerechts für ihren eigenen Sohn) und muss sich mühsam zurück ins Leben kämpfen. Nate Williams: Ein ehemaliger Private Investigator, der ebenfalls tief in der Schuld seiner eigenen Vergangenheit steckt und Madison dabei hilft, ihren Namen endgültig reinzuwaschen. Als die kleine Brody aus einem Sommercamp in den abgelegenen Wäldern verschwindet, kreuzen sich ihre Wege mit dem Fall. Da Madison der Polizei nicht vertrauen kann und selbst wie eine Aussätzige behandelt wird, beginnen die beiden eine private, hochexplosive Ermittlung. Diese verletzliche, aber extrem bissige Dynamik zwischen zwei Menschen, die vom System im Stich gelassen wurden, ist psychologisch genial ausgearbeitet. Die Handlung: Beklemmend, düster und rasant Die Story beginnt direkt mit dem Albtraum aller Eltern: Das Kind ist weg, und die Spuren führen in die dichten Wälder rund um ein scheinbar idyllisches Camp. Wendy Dranfield baut von Beginn an eine enorme Sogwirkung auf. Besonders stark gelingt ihr der Spagat zwischen zwei Erzählsträngen: Auf der einen Seite die verzweifelte, akute Suche nach der kleinen Brody, bei der jede Sekunde zählt. Auf der anderen Seite Madisons persönlicher Kampf gegen die Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit und die Korruption in den eigenen Reihen der Polizei. Die Wendungen sind klug platziert, und die düstere, fast schon klaustrophobische Atmosphäre am See und in den Wäldern ist förmlich greifbar. Fazit Ein extrem starker, emotionaler Thriller, der durch seine tiefgründigen und unperfekten Charaktere glänzt. Madison Harper ist eine Ermittlerin, die man einfach anfeuern muss. Ein winziger Abzug in der B-Note, weil sich ein, zwei Wendungen im Mittelteil ganz kurz im Kreis drehten – das packende Finale entschädigt dafür aber komplett. 4,5 von 5 Sternen – ein echtes Must-Read für Thriller-Fans!
1 days ago
⭐️⭐️⭐️⭐️✨ Herausragender Auftakt mit einem genial unkonventionellen Duo! Wer auf der Suche nach einem Thriller ist, der nicht nach dem typischen 08/15-Schema abläuft, wird mit „Finde mein Kind“ von Wendy Dranfield bestens bedient. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt – vor allem, weil es sich traut, bei den Figuren völlig neue Wege zu gehen. Das Ermittlerduo: Zwei Außenseiter gegen die Zeit Das ganz große Highlight dieses Buchs ist die absolut erfrischende und ungewöhnliche Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren. Wir haben hier eben kein klassisches Polizei-Duo, das mit Dienstmarke und voller Rückendeckung des Revieres ermittelt: Madison Harper: Sie war einst eine erfolgreiche Ermittlerin, saß jedoch unschuldig für ein Verbrechen im Gefängnis, das sie nicht begangen hat. Nun ist sie frei, traumatisiert, hat alles verloren (inklusive des Sorgerechts für ihren eigenen Sohn) und muss sich mühsam zurück ins Leben kämpfen. Nate Williams: Ein ehemaliger Private Investigator, der ebenfalls tief in der Schuld seiner eigenen Vergangenheit steckt und Madison dabei hilft, ihren Namen endgültig reinzuwaschen. Als die kleine Brody aus einem Sommercamp in den abgelegenen Wäldern verschwindet, kreuzen sich ihre Wege mit dem Fall. Da Madison der Polizei nicht vertrauen kann und selbst wie eine Aussätzige behandelt wird, beginnen die beiden eine private, hochexplosive Ermittlung. Diese verletzliche, aber extrem bissige Dynamik zwischen zwei Menschen, die vom System im Stich gelassen wurden, ist psychologisch genial ausgearbeitet. Die Handlung: Beklemmend, düster und rasant Die Story beginnt direkt mit dem Albtraum aller Eltern: Das Kind ist weg, und die Spuren führen in die dichten Wälder rund um ein scheinbar idyllisches Camp. Wendy Dranfield baut von Beginn an eine enorme Sogwirkung auf. Besonders stark gelingt ihr der Spagat zwischen zwei Erzählsträngen: Auf der einen Seite die verzweifelte, akute Suche nach der kleinen Brody, bei der jede Sekunde zählt. Auf der anderen Seite Madisons persönlicher Kampf gegen die Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit und die Korruption in den eigenen Reihen der Polizei. Die Wendungen sind klug platziert, und die düstere, fast schon klaustrophobische Atmosphäre am See und in den Wäldern ist förmlich greifbar. Fazit Ein extrem starker, emotionaler Thriller, der durch seine tiefgründigen und unperfekten Charaktere glänzt. Madison Harper ist eine Ermittlerin, die man einfach anfeuern muss. Ein winziger Abzug in der B-Note, weil sich ein, zwei Wendungen im Mittelteil ganz kurz im Kreis drehten – das packende Finale entschädigt dafür aber komplett. 4,5 von 5 Sternen – ein echtes Must-Read für Thriller-Fans!
1 days ago







