A Theory of Dreaming (A Study in Drowning, Band 2)
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Description
Jeder Traum hat ein Ende
Effy hat es geschafft: Endlich darf sie als erste Frau in Llyr Literatur studieren! Doch die Ereignisse der letzten Zeit lasten schwer auf ihr. Zumal ihre männlichen Kommilitonen sie alles andere als herzlich willkommen heißen. Einzig Preston gibt ihr Halt – der jedoch selbst zu kämpfen hat. Vor allem als seine Träume ihn plötzlich in eine versunkene Stadt entführen. Was hat das zu bedeuten? Und wieso verfolgen ihn die Visionen sogar in der Realität?
Die berührende Fortsetzung des SPIEGEL-Bestsellers A Study in Drowning
Ava Reid zeigt, welche Macht Mythen, Träume und Literatur haben. Dabei behandelt sie wichtige Themen wie Mental Health , Feminismus und Nationalismus und verwebt sie gekonnt mit einer berührenden Liebesgeschichte .
Der sehnsüchtig erwartete Band 2 der atmosphärischen Romantasy-Dilogie, in der historische Fantasy auf Dark Academia, Romance und Literatur trifft. Tiefgehende Themen, die zum Nachdenken anregen : Mental Health (Depressionen, Traumata), Feminismus, Krieg, Nationalismus, Rassismus und Propaganda Über die Macht von Mythen, Geschichten und Träumen Neben Liebe und Romantik spielt auch Freundschaft eine wichtige Rolle. Erzählt aus zwei Perspektiven : Effys & Prestons Wunderschöne Sprache : New York Times -Bestsellerautorin Ava Reid bewegt mit ihrem poetischen Stil.
Erstauflage mit opulentem Farbschnitt und exklusiver Charakterpostkarte - Nur in der 1. Auflage!
Book Information
Author Description
Ava Reid wurde in Manhattan geboren und wuchs auf der anderen Seite des Hudson Rivers in Hoboken auf. Auch heute lebt die SPIEGEL-Bestsellerautorin im Großraum New Yorks. Sie hat am Barnard College Politikwissenschaften studiert, mit Fokus auf Religion und Ethnonationalismus. Mit A Study in Drowning und Fable for the End of the World ist sie direkt auf der New York Times-Bestsellerliste eingestiegen.
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
melancholisch, schmerzhaft & voller hoffnung
„a study in drowning“ hat mich bereits verzaubert, wie es selten ein buch geschafft hat. auch die fortsetzung knüpft genau daran an und hat mich wieder komplett mitgerissen, dieses mal nicht an die sturmumtosten klippen, sondern in prestons unterwassertraumreich. dieses buch tut weh, macht so oft wütend, an der ein oder anderen stelle fassungslos. und trotzdem: ich liebe alles an dieser welt. die lyric, die zitate, die auszüge fiktiver werke und diese sprache, die ava reid ausmacht. ich liebe preston und seine entwicklung. ich liebe es, wie echt effy gezeichnet ist. wie wundervoll sensibel die autorin mit den schweren themen umgeht - und wie nachvollziehbar effys persönlichkeit dargestellt ist. dank dieser reihe habe ich mich so oft gesehen gefühlt. diese liebe zwischen den zeilen und die traumhaft, traurig-schöne atmosphäre lässt mich kaum los. eine ganz besondere reihe, an die ich immer wieder denken werde.

✨️ Band 2 ✨️
Eine solide Fortsetzung 🫶🏼. Der Schreibstil war wieder sehr poetisch 📖. Ich habe etwas Zeit benötigt, um in die Story zu kommen 🤔. Manchmal war es etwas wirr für mich 🤷♀️😅. Ich fand das Thema rund um die psychische Gesundheit super spannend ☝🏻. Die politischen Konflikte waren mir etwas zu einfach gelöst am Ende 🫣. Für Leute, die auf einen poetischen Schreibstil stehen und eine märchenhafte Welt mögen, ist die Reihe bestimmt super ❤️.
A Theory of Dreaming von Ava Reid erhält von mir 4 Sterne – das Buch hat mich auf eine ganz besondere Art berührt ✨
Schon beim Aufschlagen habe ich die magische, melancholische Atmosphäre gespürt und mich sofort wieder in Effys und Prestons Welt zuhause gefühlt. Das Setting an der Universität, das feindselige Klima gegen Effy als erste Frau unter männlichen Studenten, und die unmittelbare Bedrohlichkeit der Traum- und Schattenwelt sorgen dafür, dass ich beim Lesen immer wieder Gänsehaut hatte. Die Protagonisten: Effy & Preston Effy ist für mich eine der tiefgründigsten Figuren, die ich je gelesen habe. Ihr Ringen mit dem Trauma aus dem ersten Band, ihre Einsamkeit, ihr Kampf gegen Depression und ihr gleichzeitig unnachgiebiger Wille berühren mich sehr 💜. Ich habe so mit ihr gelitten, wenn sie nachts kaum noch aus dem Bett kam, und mitgefiebert, wenn sie sich ihren Platz in dieser kalten Akademikerwelt erkämpft – gegen Ignoranz, Sexismus und ihre eigenen Ängste. Was mir anfangs schwergefallen ist: Ich habe nicht ganz verstanden, wie genau die Liebe zwischen Effy und Preston entstanden ist. Die Gefühle wirkten für mich zuerst eher plötzlich und ein bisschen zu leise aufgebaut. Je weiter ich gelesen habe und je mehr gemeinsame Szenen und leise Momente zwischen den beiden dazukamen, desto mehr hat sich das für mich jedoch verändert – rückblickend hat sich ihre Beziehung wie ein ganz feines, langsam gesponnenes Netz angefühlt. Gerade weil ich am Anfang unsicher war, fand ich ihre Liebe zum Schluss umso schöner und berührender, weil sie sich im Stillen entwickelt und am Ende umso echter angefühlt hat. Preston hat sich in diesem Band enorm entwickelt. Seine Träume, die immer mehr von ihm Besitz ergreifen, und der Druck, sich zwischen zwei Welten entscheiden zu müssen, machen ihn zu einer unglaublich menschlichen Figur. Ich habe es geliebt, wie seine rationale Fassade bröckelt und er sich Preston als Teil einer magisch-realistischen Welt öffnen muss – gerade weil er so große Angst hat, Effy zu verlieren. Themen & Botschaft Was mich bei diesem Buch absolut begeistert hat, ist die gelungene Verflechtung von Mental Health, Feminismus, nationalen Identitätsfragen und der Kraft von Literatur. Effys Kampf gegen ihre eigenen Dämonen – und gegen eine Welt, die sie klein halten will – ist für mich extrem authentisch und relevant. Die Geschichte thematisiert Depression, Trauma und Überforderung ehrlich, ohne zu beschönigen. Gleichzeitig vermittelt das Buch, wie wertvoll Träume und Geschichten sein können, aber auch, dass wir uns der Wirklichkeit stellen müssen, um zu heilen 🌊✨ uch Themen wie Krieg, Propaganda und die Macht von Mythen werden sehr spannend beleuchtet. Es geht darum, wie Geschichten Macht haben – und wie gefährlich es sein kann, wenn Mythen und Vorurteile nicht hinterfragt werden. Trotzdem gibt es zwischendurch wunderschöne, zarte Momente voller Liebe, Trost und Hoffnung. Leseerlebnis & Kritik Ich gebe ehrlich zu: Im Mittelteil haben für mich ein wenig die Spannung und das Tempo gefehlt – der erste Band war in dieser Hinsicht für mich stärker. Aber die poetische Sprache, die bildhafte Welt und die Figurenentwicklung machen das für mich komplett wett. Ich habe das Buch oft nur langsam gelesen, um Szenen und Gefühle richtig wirken zu lassen. Besonders die letzten Kapitel haben mich traurig und gleichzeitig dankbar zurückgelassen, mit einer bittersüßen Sehnsucht, weil ich Effy und Preston am Ende nur ungern gehen lassen konnte 🥲. A Theory of Dreaming ist für mich ein sehr tiefgehender, poetischer Roman, der lange nachhallt und den ich allen empfehlen kann, die emotionale Tiefe, magischen Realismus und starke Protagonistinnen suchen. Für Leserinnen, die nach klischeehafter High-Fantasy suchen, ist das vielleicht nichts – aber alle, die Geschichten mit Herz, Schmerz und Hoffnung lieben, werden es genauso fühlen wie ich 📚💫.

Die Autorin Ava Reid hat einfach so eine Art, mit Wörtern umzugehen – das ist unglaublich. Ich hatte so viel Spaß, dieses Buch zu lesen und in diese Welt einzutauchen. Ich bin superschnell wieder reingekommen in die Geschichte, nachdem das ja schon der zweite Band ist, und hatte so Spaß mit Effie und Preston wieder an der Uni zu sein, im Museum, und alles mitzuerleben. Was mir besonders gefallen hat: wie mit Magie versus Wirklichkeit gespielt wird. Die Autorin kann das genauso gut wie mit Worten zu spielen – dieses Verschwimmen der Grenzen, wenn Prestons Träume ihn plötzlich in eine versunkene Stadt entführen und ihm sogar in der Realität folgen. Ist das Magie? Ist das echt? Diese Frage zieht sich durch und macht die Geschichte so atmosphärisch und eindringlich. Ava Reid schreibt mit so einem poetischen Stil, dass ich bei jedem Satz hängen bleibe und nochmal lesen will. Ich freu mich jetzt schon auf weitere Bücher von ihr, weil sie es einfach schafft, mich mit ihrer Sprache komplett einzufangen.

Rezension [ Genre: Romantasy mit historischen Touch] F: Wünscht du dir, dass Träume ein Zufluchtsort wären? In ,, A Theory of Dreaming- Träume aus Schatten und Sehnsucht" von Ava Reid träumt Preston von einem Palast unter dem Meer, doch irgendwie ist es mehr als nur ein Traum. Es geht nahtlos weiter: Effy & Preston müssen mit den Folgen nach der Entdeckung leben. Sowohl das Ereignis rund um Myrddins Roman und den Alpträume vom Elfenkönig. Ich war tatsächlich überrascht, dass die beiden immer noch schikaniert werden trotz der Beweise und doch kommt es leider sehr nah an einer urteilenden Gesellschaft ran. Wiedermal ist die Handlung ruhig und erzählt dies Still vor sich hin,was ich nicht schlimm finde und keinen Fall langweilig. Die kleinen Traumsequenzen finde ich schön und geben hier die magische Komponente und ich habe bis zum Schluss erhofft, dass es mehr wird ,mindestens auf dem Level von Band eins,aber es ist weniger. Leider hat mich das schon enttäuscht, da der erste Band ein Jahreshighlight von 2024 war. Diesmal spielt sich zu 80% alles in der Academy und der Fokus liegt auf beiden Figuren. Effy hier so verletzt zu sehen, das mentale Chaos tut weh und auch Preston, der total verängstigt und Dinge tut, die ihm schaden. Was ich hier positiv betonen möchte ist, dass das Worldbuilding brilliert und dass man auch Nebenfiguren wie Lotto,Rhia kennenlernt. Die Liebesgeschichte hat nicht mehr so doll gebrannt wie im ersten Band, dafür ist das Ende umso schöner! Ich hoffe, dass die Novelle übersetzt wird! Insgesamt eine gute Dilogie. Die Story empfehle ich ab 15, da es auch politische Themen enthält und die Sprache gehobener ist. Vielen Dank für das Bereitstellen des Leseexemplars an den Verlag. Alles Gute,eure Jassy!

Ich hatte den ersten Teil geliebt. Dieser Teil war zäh und wirr.
Leider bin ich sehr vom Buch enttäuscht gewesen. Ich hatte den ersten Teil geliebt. Dieser Teil war zäh und wirr. Die Charaktere haben sich beide sehr verändert (verständlich bei der Vergangenheit), dennoch kam es zu ein paar Vorfällen, die zwar sehr aufmerksam und wichtig sind, jedoch nicht richtig aufgearbeitet wurden. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Die Story und der Plot durcheinander und für mich nicht richtig verständlich. Trotzdem hat es Spaß gemacht wieder in der Welt einzutauchen und alle Charaktere zu treffen. Auch den feministischen Teil fand ich wieder sehr gelungen. Den Teil sollte man trotzdem gelesen haben, da es eigentlich einen guten Abschluss hat. [Danke an NetGalley und den Loewe Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplar]
Hat mich wieder in seinen Bann gezogen 💙📝
Habe leider einen Moment gebraucht, um mich im Buch und der Welt von Effy und Preston wieder einzufinden, doch dann kam der Moment und ich habe es geliebt 💙 Auf eine andere Weise, als den ersten Teil und doch irgendwie genauso ✨ So ein poetisch schöner Schreibstil und die sensiblen Themen in diesem Buch, die Botschaften zwischen den Zeilen und so viele Passagen/Zitaten, die zum Nachdenken angeregt haben, man sich verstanden oder aber inspiriert gefühlt hat ✨ Vor allem die Beziehung zwischen den beiden fand ich authentisch, liebevoll und einfach nur schön 💙
Hallo ihr Lieben ❤ ich glaube nicht, dass ich schonmal so begeistert von einem Buch war, dass andere in meinem Umkreis so gar nicht mochten. So war es mit dem ersten Band dieser Dilogie, weshalb ich nun die Einzige bin, die auch unbedingt den zweiten Band lesen wollte. Und zwar unbedingt, denn ich fand dieses Buch so erfrischend anders, dass ich mir den zweiten Band niemals entgehen lassen hätte. Zur Info: Dies ist der zweite Band einer Dilogie. Lest also unbedingt vorher Band 1:) Schreibstil: Ava Reid schreibt wunderschön. Sehr verdichtet, ruhig und erzähltechnisch so konstruiert, dass die Grenzen zwischen fiktiver Realität und Fiktion verschwimmen. Das macht die Geschichte nicht nur besonders mystisch, sondern auch zu einem wahren literarischen Erlebnis. All das führt aber auch dazu, dass recht langsam erzählt wird. Die Figuren machen viel mit sich selbst und ihren Gedanken aus. Handlungen sind Ergebnisse von Prozessen, nicht die tragenden Elemente der Geschichte. Ich persönlich war so fasziniert von dem ganzen Setting, den Figuren, der Handlung und dem Schreibstil, dass es für mich so perfekt war. Ich könnte mir aber vorstellen, dass andere genau mit dieser geringen Geschwindigkeit ihre Probleme haben. Die Geschichte: Magisch, Traum vs. Realität & die Angst davor, sich selbst zu verlieren Erzählt wird aus zwei Perspektiven, immer am Kapitelanfang angeführt mit einem Zitat aus einem der Bücher der fiktiven Welt. Wer Band 1 gelesen hat, wird wissen, wie sehr es mich gefreut hat, dass man endlich auch in Prestons Kopf blicken kann. Und tatsächlich ist auch er dieses Mal die Hauptfigur. Er ist der Entdecker, während Effy zwar auch noch Effy so ist, wie ich sie kennengelernt habe, sie gleichzeitig aber noch verarbeiten muss, was in Band 1 passiert ist. Einerseits hätte ich es natürlich gerne gehabt, dass sie stark ist und das einfach so wegsteckt. Aber andererseits war es genau so total passend. Denn was Effy erlebt hat, ist nicht alltäglich. Und trotz allem trägt sie auch hier ihren Teil zu der Geschichte bei. Preston – Feind Llyrs?, Träumer & Gutmensch mit starken Emotionen Ich habe etwas gebraucht, um mich in Preston einzufinden. Dass er sehr auf seine Forschung und die Belegung von Thesen konzentriert ist, das wusste ich ja schon aus Band 1. Jetzt aber kamen auch seine ganzen Gefühle dazu und die waren ganz schön im Widerstreit. Zum einen hat er wahnsinnig damit zu kämpfen, dass er aus Argant kommt. Nicht nur nach außen hin, sondern auch ihn ihm selbst. Wie fühlt man sich, wenn man als der Feind angesehen wird? Wenn alles, was man tut, direkt darauf geschoben wird? Wenn das eigene Land, die eigene Familie verteufelt wird? So wie Effy in Band 1 für die Frauen kämpfte, und es immer noch tut (für sich und für andere), so geht es in diesem Band mehr darum, Nationalstolz und Herkunft, Identität und Feindseligkeiten gegenüber zu stellen. Preston ist dafür perfekt, denn er ist nicht nur eine zwiegespaltene Person innerhalb seiner Mitstudent:innen, sondern forscht gleichzeitig an dem, was Llyr als Nation stolz macht. Und dabei kommen natürlich nicht die Ergebnisse raus, die ihn besser dastehen lassen. Effy – labil, kämpft für die Frauen & dagegen, krank zu sein Effy hat in diesem Band eine sehr spezielle Rolle, denn sie ist quasi Prestons Muse. Bei ihr fühlt er sich sicher, sie ist die einzige Konstante in seinem Leben und die Person, für die es sich zu kämpfen lohnt. Und genauso ist Preston auch Effys Antrieb und Sicherheit. Nur fällt es ihnen beiden schwer, sich das einzugestehen, bzw. dem anderen einzugestehen. Denn wer kann schon sagen, was Magie möglich machen könnte? Was ist Sicherheit überhaupt? Und wenn es mir selbst schlecht geht, wie kann ich dem anderen dies dann aufbürden, wo alles doch gerade so schwer ist? Effy gerät dadurch in eine Gedankenspirale, die gar nicht einfach zu verstehen ist als Leserin. Erst war ich verwirrt, weshalb sie sich so hängen ließ. Aber mehr und mehr kam dann die Erkenntnis und es machte Sinn. Spannend fand ich, dass Effy sich hier sehr ängstlich zeigt und definitiv zu kämpfen hat, sie aber dennoch wieder in den Kampf für die Rechte der Frauen tritt und liest und nachforscht und ganz unbewusst zu Prestons Erkenntnissen beiträgt. Sie arbeiten zusammen, ohne es zu wissen. Fantasy – wenn Träume sich in die Realität mischen, Lethargie zu Obsession wird & einem alles über den Kopf wächst Das Haupthandlungselement dieses Bandes sind Träume. Oder sagen wir besser mal ein Traum. Denn Preston ist nicht nur Hauptfigur, er ist dieses Mal auch der, der mit dem klassischen „Was ist Fiktion, was Realität?“ zu kämpfen hat. Wie schon in Band 1 schafft es die Autorin, dies fließend ineinander übergehen zu lassen. Man weiß zwischendurch nicht mehr, was was ist. Gibt es in dieser fiktiven Welt überhaupt Magie oder ist alles nur ein Traum? Oder gar erschwindelt? Auch Preston setzt sich genau damit auseinander und mehr und mehr kam dadurch viel Spannung in die Story. Ich wollte wissen, wohin es führt, wie sehr er sich davon einnehmen lassen wird und ob er Effy währenddessen überhaupt wahrnimmt. Literaturwissenschaft – die Wissenschaft, die Effy und Preston verbindet & Fantasy mit Realität verschmelzen lässt Gekoppelt sind die fantastischen Handlungselemente stets an die literaturwissenschaftliche Forschung. Ich war ja von Anfang an davon begeistert, dass beide Figuren Literaturwissenschaftler:innen sind und stets einen Text zur Hand haben, den sie hinterfragen. Und das auf ganz unterschiedliche Art und Weise. So ist das Versmaß, der Druck, die Herausgeberschaft, das eigentlich Geschriebene und die Intention dahinter Grund zur Forschung, aber auch die Hintergründe der Entstehung. Sowohl Preston als auch Effy arbeiten jeweils an ihren eigenen Texten und wir Leser:innen werden Stück für Stück mit Textschnipseln gefüttert, die sich in das große Ganze einfügen und uns der Wahrheit immer näher führen. Ich fand das wieder brillant gemacht und war begeistert davon, wie professionell die Autorin diese Quellen formuliert hat und welche Gedankengänge die beiden Figuren dazu durchmachen. Es war, als lese man eine lebendig gewordene Quellenanalyse, die einen nicht nur in die Köpfe der Forscher, sondern auch in die untersuchte Welt selbst zieht und genau das ist es, was dieses Buch so besonders macht. Anfang, Ende & das Dazwischen Der Anfang der Geschichte war für mich ein klein wenig mühselig, weil ich mich erstmal wieder einfinden musste und es sich ein wenig zog, weil bei Effy so wenig, bei Preston so viel geschah, sie aber ja beide abwechselnd erzählen. Erst, als dann das Fantastische einzog und die Forschungen zu einem Katz und Maus-Spiel wurden, zusätzlich noch zu einer Jagd nach der Wahrheit, die einigen Nebenfiguren nicht besonders zugesagt hat, wurde es spannender und die Geschichte begann so richtig zu fließen. Das Ende war nochmal richtig gut, weil nicht nur die das Thema dieses Buches einen Abschluss fand, sondern auch vieles, was aus dem ersten Buch noch nicht gänzlich geklärt geblieben war und auch Effys und Prestons Beziehung zueinander hat ein zufriedenstellendes Ende genommen. Fazit: Ich habe es geliebt, wieder in Effys und Prestons Welt abzutauchen, zwischen Fiktion und Realität zu schweben und in diese literaturwissenschaftlich verdichtete Handlung einzusteigen. Am Anfang war es mir alles noch etwas zu lang gezogen, aber dann konnte die Geschichte mich richtig packen und ich finde es super, wie es letztlich geendet ist. Ein gelungener Abschluss der Dilogie, besonders, da wir jetzt auch Preston gehört haben. Von mir gibt es 4 von 5 Sterne. 3 Gründe, weshalb du dieses Buch lesen solltest - Weil Fantasy hier literarisch gedacht wird - Weil Identität, Herkunft und Ausgrenzung vielschichtig verhandelt werden - Weil du Band 1 mochtest und dich nicht vor verschwimmenden Grenzen fürchtest
Ava Reids Schreibstil ist tiefgründig, ergreifend und ziemlich poetisch.
Die Beziehung zwischen Effy und Preston ist ergreifend und man merkt sehr stark, dass sich beide verloren fühlen und halt beieinander suchen. Es ist keine leichte Lektüre, denn wieder einmal muss sich Effy in einer Männer dominierten Welt als einzige Frau im Literatur-Studium beweisen. Frauenfeindlichkeiten stehen an der Tagesordnung. Auch Preston ist ständig Alltagsrassismus durch seine Mitstudenten ausgesetzt. Das Thema Depression sickert ganz deutlich zwischen den Zeilen heraus und es hat mir fast das Herz zerrissen, unsere Charaktere in solch einer schweren Zeit zu erleben. Ava Reid ist meiner Meinung sehr sensibel mit dem Thema umgegangen und gibt den passenden Einblick in dieses vielschichtige Krankheitsbild. Fazit Poetisch, Düster und keine leichte Lektüre. Ich konnte mich wieder völlig in den Seiten verlieren und bin mit dem Ende zufrieden. Ich hab mir so unglaublich viel markiert und unterstrichen. Gefühlt gibt es auf jeder 2. Seite einen wirklich poetischen Satz. Hach. Es war so toll. Das Buch behandelt neben der Magie auch die Themen Depressionen, Frauenfeindlichkeiten, Nationalismus und Alltagsrassismus.

Schatten zwischen Traum und Erwachen
Zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen Traum und Realität spannt Ava Reid erneut ein poetisches Netz aus Mythen, Schmerz und Sehnsucht. Effy kehrt nach Llyr zurück, fest entschlossen, ihren Platz in einer Welt zu finden, die Frauen noch immer skeptisch beäugt. Ihre inneren Narben sind frisch, die Erinnerungen an vergangene Schrecken allgegenwärtig. Trotzdem geht sie ihren Weg – leise, aber unbeirrbar. Und dann ist da Preston, der selbst droht, in den Tiefen seiner Träume zu ertrinken. Was Ava Reid hier erschafft, ist keine einfache Fortsetzung, sondern eine tiefgehende Reflexion über Heilung, Identität und die Macht von Geschichten. Ihre Sprache ist so kunstvoll wie ein feiner Schleier, der sich um das Herz legt – melancholisch, aber tröstlich. Immer wieder verschwimmen Traum und Wirklichkeit, und als Leserin weiß man nicht mehr, was real ist und was sich nur im Inneren abspielt. Genau darin liegt die Magie dieses Buches: Es fordert heraus, sich auf das Ungewisse einzulassen. Trotz der poetischen Stärke trägt die Handlung stellenweise etwas Schwere. Einige Passagen wirken träumerisch entrückt, fast zu sehr, als dass man klar greifen könnte, was geschieht. Doch vielleicht ist genau das beabsichtigt – ein Spiegel der brüchigen Psyche der Figuren. Am Ende bleibt ein Gefühl, als hätte man durch Nebel gelesen: traurig, schön, heilsam. Ein würdiger, wenn auch stiller Abschluss einer außergewöhnlich literarischen Dilogie.

》Band 2《 Dieser Band ist genauso literarisch wie der erste Band, allerdings habe ich hier etwas mehr durchgeblickt. Die Metaphern (oder auch nicht?), die ich in Band 1 nicht gänzlich verstanden habe, wurde mir hier umso deutlicher bewusst. Allerdings habe ich trotzdem die Gefühlswelt von Preston und Effy nicht ganz nachvollziehen können. Ich denke das liegt an der Distanz, die Ava Reid, durch ihren sehr schönen, allerdings alltagsfernen Schreibstil schafft. Psychische Gesundheit ist wichtig und ich mochte, wie diese Welt das Thema auffasst, jedoch fehlte mir der Bezug zu manchen Situationen, weswegen ich doch manchmal genervt war von den Handlungen der beiden Protagonisten. Sehr schade, denn man hätte, meiner Meinung nach, hier definitiv mehr rausholen können! Die Parallelen zum Nationalsozialismus haben mir auch gefallen, allerdings war die Auflösung irgendwie zu einfach. Ich kann die Reihe trotzdem jedem empfehlen der gerne von fantasievollen Welten liest und auch mal traurige Bücher abkann :)

A Theory in Dreaming - der zweite Teil zu einem Buch, was eins meiner Jahreshighlights 2024 war - hat mich zwar mitgenommen, aber nicht so wie Band 1. Ich habe das fantastische, das märchenhafte aber auch gruselige von Band 1 geliebt. Der Horror in Band 2 bestand weniger aus düsteren Märchen und mehr aus der Misogynie, der viele Frauen noch immer ausgesetzt sind. Trotz einem für mich langsameren Start, hat mich A Theory in Dreaming am Ende doch noch gepackt.
Tiefgründig mit ganz viel Emotion 🥹😇🌊
Mit Effy und Preston bekommen wir Protagonisten, die jeder so ihr Päckchen zu tragen haben und ich fande generell dieses Buch von der Stimmung wirklich eher so schwer und ich musste mich beim Lesen ziemlich konzentrieren, damit ich alles so verstehe, wie es gemeint ist, obwohl dieses Buch ein wunderbaren Schreibstil hat, war es manchmal wirklich anstrengend, das zu lesen. Dafür hat mich das Ende wirklich überzeugen können, das Ende war wirklich schön auch wenn es mich gestört hat, das eine Sache in dem Buch nicht aufgeklärt wurde.
4.25 Sterne
Wie auch den ersten Teil habe ich dieses Buch einfach nur geliebt. Ava Reid geht wunderschön mit schweren Themen um und baut sie in eine Geschichte zwischen Realität und Fantasie ein. A Theory of Dreaming beschäftigt sich mit dem Kampf um Frauenrechten, mit Rassismus, Nationalismus und Krieg, ohne überladen zu wirken. Wir verfolgen zwei Charaktere, die wegen Dingen, für die sie nichts können, benachteiligt werden und hart kämpfen müssen. Die Beziehung zwischen Effy und Preston ist wirklich verdammt süß, weil sie sich eben auch so gut verstehen. Nur hätte ich mir mehr Kommunikation zwischen den beiden gewünscht. Der Plot war auch interessant und obwohl nicht vieles krasses passiert ist, war es keine Sekunde langweilig. Verschuldet ist das sicherlich auch dem faszinierenden und bewegendem Schreibstil. Neben oben genannten kleiner Kritik gibt es nur einen weiteren Punkt für mich. Und zwar, dass die Geschichte doch an manchen Stellen etwas verwirrend und unklar ist. Bestimmt ist das auch (teilweise) Absicht, jedoch konnte ich da an manchen Stellen nicht so viel damit anfangen und hätte mir eher ein paar Erklärungen gewünscht. Abgesehen davon wirklich ein Buch, dass mir für lange Zeit im Gedächtnis bleiben wird und ein klasse Nachfolger für A Study in Drowning ist.
“A Theory of Dreaming” überzeugt durch leise Töne und ist dadurch umso eindringlicher. Für mich ein gelungener Abschluss einer emotionalen und einzigartigen Dilogie.
Glaubt ihr a die Bedeutung von Träumen? Ich persönlich glaube schon, dass Träume uns etwas sagen können. Auch “A Theory of Dreaming” befasst sich mit dieser Frage. Worum geht’s? Effy und Preston sind zurück in Llyr und müssen sich nach ihren Entdeckungen aus Teil 1 sehr viel Gegenwind stellen. Dazu hört Preston immer öfter ein geheimnisvolles Glockenläuten und verliert sich immer mehr in einer Welt jenseits der Realität. Meinung: Schon den ersten Band fand ich toll, aber Teil 2 hat mir noch deutlich besser gefallen. Schauplatz ist dieses Mal der Unicampus in Llyr. Die Einblicke in den Unialltag und das Geschehen in der Stadt habe ich sehr genossen. Durch das Hintergrundwissen zur Geschichte der beiden Länder und die Schläfer wird die Welt außerdem noch greifbarer. Das Buch ist keine klassische Fantasy, stattdessen spielt die Autorin mit der Frage, was real ist und was nicht. Außerdem greift die Geschichte sowohl politische Fragen als auch Mental Health Themen auf und ist dadurch gleichzeitig hochaktuell und sehr berührend. “A Theory of Dreaming” ist eins dieser Bücher, die man mehrmals lesen muss, um all seine Botschaften und Details voll greifen zu können. Es wirkt nach und hat mich nachdenklich zurückgelassen. Fazit: “A Theory of Dreaming” überzeugt durch leise Töne und ist dadurch umso eindringlicher. Für mich ein gelungener Abschluss einer emotionalen und einzigartigen Dilogie. Ein großes Dankeschön geht an den Loewe Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Band zwei der Reihe von Ava Reid schließt an Band eins an, sollte man also in der Reihenfolge lesen. Weiterhin begleiten wir Effy und Preston auf ihrem Weg, denn Effy darf jetzt in der Fakultät der Literatur als erste Frau überhaupt studieren. Doch der Weg ist nicht einfach, den sie da gehen will, aber waren ihre Wege überhaupt mal einfach? Doch mit Preston an ihrer Seite hat sie jemanden, der zu ihr steht. Trotzdem hinterlässt dieser Kampf tiefe Spuren auf ihrer Seele und auch, dass sie wenig (aber zu ihr haltende) Freunde hat und sie immer angefeindet wird (manchmal sagt ein Blick mehr als Worte), zerrt an ihr. Nachdem im ersten Band auch eher Effy im Mittelpunkt stand, so ist es hier eher Preston, der in Träume abtaucht und dort ein Unterwasserschloss besucht, voll mit marmoren Statuen, einem Thron und den Glocken, die er immer hört. Nur seinem Professor und Mentor Master Gosse, dem traue ich noch so ganz über den Weg. Neben all diesen neuen Herausforderungen zerrt auch ein Krieg zwischen Llyr und Argant an allen. Immer wieder eindrücklich beschrieben, wie man die Flugzeuge und Panzer im Hintergrund hört und doch bleibt das eher im Schatten der Universität. Mir hat der zweite Band wirklich gut gefallen, es gab wichtige Thematiken, die die Autorin in die Geschichte verwoben hat, die bei uns aktueller den je sind. Effy und Preston müssen einige Herausforderungen bestehen, ob im Kampf für die Frauen der Literatur, dass Effy ihren Traumstudiengang verwirklich darf oder Preston sich als nicht dazugehörig fühlt. Jeder hat einen eigenen Kampf zu führen und doch kommt gibt es Licht am Ende des Tunnels. Danke an Lovelybooks und Loewe Intense für das Leseexemplar. Die Reihe ist einfach eine Leseempfehlung
Fantastischer zweiter Teil einer wundervollen Buchreihe 🥰
Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das aber nicht. Habe ich während diesem Buch geweint? Ja. Mehrmals. Aber erst zum Inhalt: Effy wird als erste weiblich gelesene Person zum Literaturstudium zugelassen und obwohl ihr großer Traum in Erfüllung geht, merkt sie, dass die Realität deutlich weniger schimmernd ist. Ihre Einführungsveranstaltung ist staubtrocken, außerdem hängen ihr die Ereignisse von Hiareth Manor noch nach. Zusätzlich haben die Entdeckung von Preston und ihr den Nationalstolz von Llry ordentlich angekratzt, sodass der Dekan der Uni versucht sich auf Tradition zu berufen. Preston hat währenddessen alle Hände voll mit seinem exzentrischen Mentor zu tun, der versucht, Magie auf den Grund zu gehen und zufälligerweise ist Preston der Schlüssel dafür. Leider muss er aber auch feststellen, dass seine Herkunft als Argantier gerade nach dem Angriff auf Myriddens Lebenswerk zu Problemen mit seinen Kommilitonen führt. Dazu kommen Träume, in denen er erneut die Glocken hört und Effy in Gefahr wähnt, die ihn bis in die Realität verfolgen. Effy beschäftigt sich im Studium nun mit den Werken eines weiteren Schläfers beziehungsweise denen seiner Tochter, und zieht sich zu Prestons Unwissen immer weiter zurück. Dieser zweite Teil hatte für mich, alles, was es brauchte und ist für mich noch eine Steigerung von Band 1. Es geht zurück an die Uni in Caer-Isel, die in Band 1 ja nur kurz vorkam und ich finde der Mix aus tiefen Freundschaften und Anonymität ist hier sehr gut getroffen. Sowohl Effy als auch Preston haben ihre Personen um sich herum, allerdings fühlen sich beide in ihrem Studium fremd: Effy als erste und einzige Frau, die mitten im Semester startet und Preston als Argantiner, der llyrische Literatur studiert und durch seine Stellung bei Master Gosse auch Lehren muss. Dazu kommt der gesamte Trubel rund um ihre Entdeckung zu Angharad und die Sensationsgier der Medien, die in dem Fall auch vor dreckigen Mitteln keinen Halt macht. Im ersten Teil hat mir vor allem Effys Resilienz gefallen. Dass ihr die ganze Situation rund um Krieg, Angharad, ihr Studium und die Presse zu viel wird, finde ich, macht sie als Protagonistin für mich noch stärker. Sie fühlt sich schuldig, wie eine Belastung (was sicherlich auch mit ihrem Elternhaus zu tun hat, ihre Mutter ist weiterhin eine absolute Katastrophe) und schließlich bricht sie: Sie isoliert sich, missbraucht Schlaftabletten und flüchtet sich in ihre Recherche zu Antonia Ardor, der Tochter eines der Schläfer. Deren Briefe sind auch etwas haarsträubend und ich hätte mir unter anderem deshalb eine Contentnote gewünscht. Ich war auch etwas verwirrt, dass das Buch keine hatte, immerhin hatte “A Study In Drowning” eine ziemlich gute. Das ist aber auch mein einziger Kritikpunkt am Buch. Für mich persönlich war Effys Rückzug irgendwie sehr heilsam, vielleicht auch, weil ich es gerade einfach irgendwo nachvollziehen kann. Ich kann aber auch verstehen, gerade mit dem Ende, dass es einige Personen kalt erwischen kann. Dann ist da natürlich die Sache mit Preston und seiner Herkunft, die schon in Band 1 Thema war. Als Argantier ist er in der Uni weiterhin Kommentaren seiner Kommilitonen ausgesetzt, als der Dekan dann einen Treueschwur für die Studierenden fordert (und er als einziger Argantier das Ziel davon zu sein scheint), kann man schon fast von Diskriminierung sprechen. Am Ende bleibt, ähnlich wie in “Study in Drowning” offen, inwiefern Magie wirklich existiert und was genau es mit Prestons Traumpalast auf sich hat. Wer also nicht so auf offene Enden und ungeklärte Fragen steht, sollte die Reihe eher meiden. Auch hier hat mir der Schreibstil wieder super gut gefallen, für weitere Informationen zum Stil verweise ich einfach mal auf meine Rezi zu Band 1 :D. Allerdings wechselt die Perspektive zwischen Effy und Preston, als Indikator, wessen Perspektive man liest, dienen kleine Ausschnitte aus Werken, die sich bis auf wenige Ausnahmen mit den Werken der beiden angesprochenen Schläfer (Laurence Ardor für Effy, Aneurin dem Barden für Preston) beschäftigen. Für mich ist die große Stärke vom Buch die Beziehung zwischen Preston und Effy, die irgendwie versuchen sich in einer turbulenten Zeit halt zu geben, auch wenn das für beide sehr schwer ist. Dazu kommt, dass Preston als Partner eine absolute Green-Flag ist, und Effy versucht so gut zu unterstützen, wie es geht, auch wenn es nicht unbedingt leicht ist. Und ich meine: Er hat in seinem Traumpalast eine Marmorstatue von ihr, vor der er mehrfach auf die Knie sinkt, come on! Alleine für die Lovestory lohnt sich das Buch. Das Buch war eine der Veröffentlichungen, der ich im Oktober gegengefiebert habe und es freut mich, dass es meinem eigenen Hype gerecht wird. Es festigt, was ich schon bei A Fable For The End Of The World vermutet habe: Ich bin ein kleines Ava-Reid-Fangirl geworden!

Wer hat auch so auf die Weiterführung von Effi und Preston gewartet?
Ich jedenfalls nicht. Denn ich hatte nicht auf dem Schirm, dass diese Geschichte weitergeht. Also eine positive Überraschung. Effy und Preston kämpfen beide mit unterschiedlichen Herausforderungen. Leider reden sie dabei nicht miteinander. Sie geben sich an das Glück bzw. Unglück und Leid des Anderen die Schuld. Ich war daher doch sehr begeistert, dass keiner der beiden die Entscheidung für den anderen getroffen hat und sich getrennt hat. Dennoch hat mich die fehlende Kommunikation sehr gestört, denn vom Gefühl her wäre es für beide einfacher und hilfreicher gewesen, wenn sie miteinander gesprochen hätten. Misskommunikation ist ein Punkt in Büchern, den ich überhaupt nicht mag. Dieses Thema wurde auch nicht aufgearbeitet. So wie einige der Dinge, die Effy gestört haben am Anfang, deren Wut sie aber runtergeschluckt hat, weil Preston es ja gut meinte. Spannend finde ich jedoch, dass Preston eine große Entwicklung hinlegt, gerade in Bezug auf sich und seine Gefühle. Diese Entwicklung hätte ich mir auch bei der Beziehung zwischen den beiden und Effy gewünscht. Die Traumwelt und die Bedeutung für Effy und Preston und wie er ihr helfen konnte, fand ich super interessant zusammengeführt. Das war wirklich echt gut gelungen. Vor allem aber der Kampf und die Sichtbarkeit von Frauen bzw. Autorinnen hat mir sehr gut gefallen sowie das Ende des Buches. Der Schreibstil ist super kreativ, metaphorisch und beschreibend.

A Theory of Dreaming hat mich tief berührt – und gleichzeitig herausgefordert. Ava Reid schreibt nicht einfach Fantasy, sie schreibt literarische Seelenlandschaften. Schon der erste Band war eine düstere, lyrische Reise durch Trauma, Mythos und weibliche Selbstermächtigung. In der Fortsetzung führt Reid diese Themen noch intensiver fort – diesmal durch die Augen einer Heldin, die versucht, in einer Welt voller Vorurteile und Misstrauen ihren Platz zu finden. Effy ist nun die erste Frau, die in Llyr Literatur studiert – und das ist alles andere als ein Triumphzug. Die akademische Welt wird hier zum Spiegel patriarchaler Strukturen: feindselig, herablassend, voller subtiler Gewalt. Reid fängt das mit einer Intensität ein, die manchmal wehtut, aber genau deshalb so stark wirkt. Man spürt Effys Angst, ihr Ringen um Anerkennung und ihr Bedürfnis nach Sicherheit – besonders in der Beziehung zu Preston, die im zweiten Band an Tiefe gewinnt. Preston selbst rückt stärker in den Mittelpunkt. Seine Träume – oder eher Albträume – von einer versunkenen Stadt sind mehr als bloße Fantasie; sie stehen sinnbildlich für Verlust, Identität und die Unmöglichkeit, sich völlig von der Vergangenheit zu lösen. Reid webt diese Traumsequenzen kunstvoll in die Handlung ein, sodass Realität und Mythos immer mehr verschwimmen. Was ich an Ava Reids Stil liebe, ist ihre Sprachgewalt. Jeder Satz wirkt bedacht, jede Metapher hat Gewicht. Das Buch liest sich fast wie Poesie, manchmal langsam, manchmal rauschhaft. Wer schnelle Action erwartet, wird hier vielleicht nicht glücklich – aber wer Geschichten liebt, die nachhallen, findet hier etwas ganz Besonderes. Die Themen sind groß: Mental Health, Trauma, Feminismus, Nationalismus, die Macht von Geschichten und Träumen. Trotzdem verliert der Roman nie seine emotionale Intimität. Am Ende bleibt ein Gefühl von Melancholie und Hoffnung – so, als hätte man selbst einen Traum geträumt, den man noch nicht ganz versteht. Fazit: A Theory of Dreaming ist keine einfache Lektüre, aber eine wunderschöne, bedeutungsvolle. Ava Reid zeigt erneut, wie viel Tiefe in Romantasy stecken kann, wenn sie mit literarischem Anspruch und emotionaler Ehrlichkeit erzählt wird. Ein Buch für alle, die Mythen lieben, Worte fühlen – und keine Angst vor Dunkelheit haben. ⭐️4 von 5 Sternen
Keine gute Fortsetzung
Nach dem großartigen Auftakt der Reihe war meine Erwartung an den zweiten Band entsprechend hoch. A Theory of Dreaming setzt die Geschichte zwar fort, kann aber leider nicht an die Stärke des ersten Teils anknüpfen. Band 1 hat mich vollkommen begeistert: Das Haus als zentraler Schauplatz war atmosphärisch dicht, mysteriös und perfekt inszeniert. Die Figuren wirkten lebendig, die Spannung stieg kontinuierlich, und Ava Reid schuf eine Welt, die einen sofort verschlang. Der erste Band war für mich ein echtes Highlight. Band 2 hingegen konnte diese Faszination leider nicht aufrechterhalten. Die Handlung wirkte durcheinander und stellenweise schlecht strukturiert. Statt der komplexen, aber klar aufgebauten Spannung aus Band 1 bekam ich ein verwirrendes Geflecht aus Ideen, die weder richtig zueinanderfanden noch den emotionalen oder erzählerischen Tiefgang erreichten, den ich erwartet hatte. Viele Passagen zogen sich, sodass die Geschichte insgesamt eher langweilig wirkte. Schade, denn das Potenzial war eindeutig vorhanden – es fühlte sich jedoch an, als hätte die Fortsetzung nicht wirklich gewusst, wohin sie will.
Ich bin so froh das noch ein Band 2 erschienen ist. Diese Dilogie ist einfach so toll und ich hab mich so gerne in ihren Sog begeben. Ich konnte das Buch sowie schon Band 1 nicht aus den Händen legen weil es einfach so so toll ist darin abzutauchen. 🥰🥰🥰🥰 Ich hab auch ein paar Tränchen vergossen auch weil es zu Ende ist Ich kann es zu 100 % jeden empfehlen.
Träume aus Schatten und Sehnsucht 🫧
Puh. Schwierig. Ich hatte mich sehr auf eine weitere Geschichte von Effy und Preston gefreut, aber leider konnte mich Band 2 nicht richtig überzeugen und bleibt meiner Meinung nach weit hinter Band 1 zurück. Es ist wirklich lange kaum etwas passiert, sodass es zeitweise sehr langatmig war. Auch Effys Charakterentwicklung hat mir gar nicht gefallen. Positiv fand ich, wie schon im ersten Band, den poetischen Schreibstil, das Worldbuilding und die literarischen Werke aus Llyr und Argant. Alles in allem war es ganz ok, auch wenn es nicht an den ersten Band herankommt.

Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Band einer Dilogie. Obwohl der erste Teil in sich abgeschlossen wirkte, ist es nicht möglich, die beiden Bücher unabhängig voneinander zu lesen. Normalerweise bin ich nicht besonders begeisterungsfähig für Farbschnitte. Diese Reihe ist aber so liebevoll und stimmig gestaltet, dass ich den Farbschnitt hier wirklich bezaubernd und absolut gerechtfertigt finde. Schon optisch sind die beiden Bücher ein Highlight. Inhaltlich legt dieser Roman den stärkeren Fokus auf Preston. Doch auch Effy und die extreme Misogynie, die sie erfährt, nehmen eine wichtige Rolle ein. Obwohl die beiden starke Liebe für einander empfinden, haben sie es nicht leicht. Diesmal ist es Preston, der sich damit auseinandersetzen muss, ob Magie existiert. Gleichzeitig sind sie in der realen Welt von Krieg und persönlichen Anfeindungen bedroht. Die Ereignisse bringen ihre Lebenswelt ordentlich in Gefahr. Zwischendurch hatte ich wirklich Sorge, wie das wohl ausgehen mag. Mein villeicht einziger Kritikpunkt ist, dass sie dabei auch nicht gut miteinander kommunizieren. Wieder spielt die lyrische Literatur eine große Rolle und erneut gibt es auch dort Geheimnisse, die die beiden lüften. Es ist toll, dass der Roman so viele Themen vereint und in einer ganz eigenen Welt zusammenführt. Das Setting wirkt häufig wie im 18. oder 19. Jahrhundert und erinnert ein wenig an den Stil von Jane Austen. All das macht den Roman sehr spannend, märchenhaft und romantisch, wobei eine melancholischen und doch hoffnungsvollen Stimmung herrscht. Ich habe das Buch wahnsinnig gerne gelesen.

Schleichend. Tiefgründig. Guter Abschluss.
Auch wenn es angeblich lange Zeit ruhig in der Geschichte vorging, war es gar nicht so ruhig. Ich hatte das Gefühl als würde ich auch die Glocken läuten hören. Ava Reid hat hier tiefgründige Aspekte von Frauen und Literatur verarbeitet. Und damit einen wichtigen Beitrag geleistet. Mir hat es mit Effy und Preston sehr gefallen. Es war authentisch und voller Menschlichkeit. Die Schwierigkeiten bezüglich Hass ist zur Sprache gekommen. Einige Einstellungen lassen sich nicht verändern. Aber was sagte sich Effy? Nicht kleinreden lassen. Sich nicht von ihnen runterreden lassen. Gegenwind gibt es immer zu spüren, aber wenn jemand an etwas Gutes glaubt, sollte er/sie auch weiter daran glauben und handeln.

Ich hatte große Hoffnungen, die sich leider nicht erfüllt haben.
Wie bereits im ersten Teil nahm die Geschichte wieder sehr langsam an Fahrt auf und am Ende ging plötzlich alles Schlag auf Schlag und für meinen Geschmack viel zu einfach. Effy und Preston haben mich im Gegensatz zu Teil 1 einfach nur genervt. Vor allem Effys Problem und ihre Gemütslage konnte ich gar nicht nachvollziehen. Sie ist in Selbstmitleid ertrunken und für mich eher eine schwache Protagonistin, was mir in diesem Setting nicht gefallen hat. Bei Preston hat mich gestört, dass er von allem, was er im Buch erlebt hat, nichts davon Effy erzählt hat, nicht mal am Ende. Wirklich schade. Ich hatte mir von der Diologie mehr erhofft. Die Rätsel rund um die Literatur und Mythen fand ich sehr spannend, aber leider nicht ausreichend. Am Ende hatte ich das Gefühl, dass ich entweder nicht alles verstanden habe oder es nicht richtig erklärt wurde. Das Ende habe ich mir ganz anders vorgestellt.
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Jeder Traum hat ein Ende
Effy hat es geschafft: Endlich darf sie als erste Frau in Llyr Literatur studieren! Doch die Ereignisse der letzten Zeit lasten schwer auf ihr. Zumal ihre männlichen Kommilitonen sie alles andere als herzlich willkommen heißen. Einzig Preston gibt ihr Halt – der jedoch selbst zu kämpfen hat. Vor allem als seine Träume ihn plötzlich in eine versunkene Stadt entführen. Was hat das zu bedeuten? Und wieso verfolgen ihn die Visionen sogar in der Realität?
Die berührende Fortsetzung des SPIEGEL-Bestsellers A Study in Drowning
Ava Reid zeigt, welche Macht Mythen, Träume und Literatur haben. Dabei behandelt sie wichtige Themen wie Mental Health , Feminismus und Nationalismus und verwebt sie gekonnt mit einer berührenden Liebesgeschichte .
Der sehnsüchtig erwartete Band 2 der atmosphärischen Romantasy-Dilogie, in der historische Fantasy auf Dark Academia, Romance und Literatur trifft. Tiefgehende Themen, die zum Nachdenken anregen : Mental Health (Depressionen, Traumata), Feminismus, Krieg, Nationalismus, Rassismus und Propaganda Über die Macht von Mythen, Geschichten und Träumen Neben Liebe und Romantik spielt auch Freundschaft eine wichtige Rolle. Erzählt aus zwei Perspektiven : Effys & Prestons Wunderschöne Sprache : New York Times -Bestsellerautorin Ava Reid bewegt mit ihrem poetischen Stil.
Erstauflage mit opulentem Farbschnitt und exklusiver Charakterpostkarte - Nur in der 1. Auflage!
Book Information
Author Description
Ava Reid wurde in Manhattan geboren und wuchs auf der anderen Seite des Hudson Rivers in Hoboken auf. Auch heute lebt die SPIEGEL-Bestsellerautorin im Großraum New Yorks. Sie hat am Barnard College Politikwissenschaften studiert, mit Fokus auf Religion und Ethnonationalismus. Mit A Study in Drowning und Fable for the End of the World ist sie direkt auf der New York Times-Bestsellerliste eingestiegen.
Posts
melancholisch, schmerzhaft & voller hoffnung
„a study in drowning“ hat mich bereits verzaubert, wie es selten ein buch geschafft hat. auch die fortsetzung knüpft genau daran an und hat mich wieder komplett mitgerissen, dieses mal nicht an die sturmumtosten klippen, sondern in prestons unterwassertraumreich. dieses buch tut weh, macht so oft wütend, an der ein oder anderen stelle fassungslos. und trotzdem: ich liebe alles an dieser welt. die lyric, die zitate, die auszüge fiktiver werke und diese sprache, die ava reid ausmacht. ich liebe preston und seine entwicklung. ich liebe es, wie echt effy gezeichnet ist. wie wundervoll sensibel die autorin mit den schweren themen umgeht - und wie nachvollziehbar effys persönlichkeit dargestellt ist. dank dieser reihe habe ich mich so oft gesehen gefühlt. diese liebe zwischen den zeilen und die traumhaft, traurig-schöne atmosphäre lässt mich kaum los. eine ganz besondere reihe, an die ich immer wieder denken werde.

✨️ Band 2 ✨️
Eine solide Fortsetzung 🫶🏼. Der Schreibstil war wieder sehr poetisch 📖. Ich habe etwas Zeit benötigt, um in die Story zu kommen 🤔. Manchmal war es etwas wirr für mich 🤷♀️😅. Ich fand das Thema rund um die psychische Gesundheit super spannend ☝🏻. Die politischen Konflikte waren mir etwas zu einfach gelöst am Ende 🫣. Für Leute, die auf einen poetischen Schreibstil stehen und eine märchenhafte Welt mögen, ist die Reihe bestimmt super ❤️.
A Theory of Dreaming von Ava Reid erhält von mir 4 Sterne – das Buch hat mich auf eine ganz besondere Art berührt ✨
Schon beim Aufschlagen habe ich die magische, melancholische Atmosphäre gespürt und mich sofort wieder in Effys und Prestons Welt zuhause gefühlt. Das Setting an der Universität, das feindselige Klima gegen Effy als erste Frau unter männlichen Studenten, und die unmittelbare Bedrohlichkeit der Traum- und Schattenwelt sorgen dafür, dass ich beim Lesen immer wieder Gänsehaut hatte. Die Protagonisten: Effy & Preston Effy ist für mich eine der tiefgründigsten Figuren, die ich je gelesen habe. Ihr Ringen mit dem Trauma aus dem ersten Band, ihre Einsamkeit, ihr Kampf gegen Depression und ihr gleichzeitig unnachgiebiger Wille berühren mich sehr 💜. Ich habe so mit ihr gelitten, wenn sie nachts kaum noch aus dem Bett kam, und mitgefiebert, wenn sie sich ihren Platz in dieser kalten Akademikerwelt erkämpft – gegen Ignoranz, Sexismus und ihre eigenen Ängste. Was mir anfangs schwergefallen ist: Ich habe nicht ganz verstanden, wie genau die Liebe zwischen Effy und Preston entstanden ist. Die Gefühle wirkten für mich zuerst eher plötzlich und ein bisschen zu leise aufgebaut. Je weiter ich gelesen habe und je mehr gemeinsame Szenen und leise Momente zwischen den beiden dazukamen, desto mehr hat sich das für mich jedoch verändert – rückblickend hat sich ihre Beziehung wie ein ganz feines, langsam gesponnenes Netz angefühlt. Gerade weil ich am Anfang unsicher war, fand ich ihre Liebe zum Schluss umso schöner und berührender, weil sie sich im Stillen entwickelt und am Ende umso echter angefühlt hat. Preston hat sich in diesem Band enorm entwickelt. Seine Träume, die immer mehr von ihm Besitz ergreifen, und der Druck, sich zwischen zwei Welten entscheiden zu müssen, machen ihn zu einer unglaublich menschlichen Figur. Ich habe es geliebt, wie seine rationale Fassade bröckelt und er sich Preston als Teil einer magisch-realistischen Welt öffnen muss – gerade weil er so große Angst hat, Effy zu verlieren. Themen & Botschaft Was mich bei diesem Buch absolut begeistert hat, ist die gelungene Verflechtung von Mental Health, Feminismus, nationalen Identitätsfragen und der Kraft von Literatur. Effys Kampf gegen ihre eigenen Dämonen – und gegen eine Welt, die sie klein halten will – ist für mich extrem authentisch und relevant. Die Geschichte thematisiert Depression, Trauma und Überforderung ehrlich, ohne zu beschönigen. Gleichzeitig vermittelt das Buch, wie wertvoll Träume und Geschichten sein können, aber auch, dass wir uns der Wirklichkeit stellen müssen, um zu heilen 🌊✨ uch Themen wie Krieg, Propaganda und die Macht von Mythen werden sehr spannend beleuchtet. Es geht darum, wie Geschichten Macht haben – und wie gefährlich es sein kann, wenn Mythen und Vorurteile nicht hinterfragt werden. Trotzdem gibt es zwischendurch wunderschöne, zarte Momente voller Liebe, Trost und Hoffnung. Leseerlebnis & Kritik Ich gebe ehrlich zu: Im Mittelteil haben für mich ein wenig die Spannung und das Tempo gefehlt – der erste Band war in dieser Hinsicht für mich stärker. Aber die poetische Sprache, die bildhafte Welt und die Figurenentwicklung machen das für mich komplett wett. Ich habe das Buch oft nur langsam gelesen, um Szenen und Gefühle richtig wirken zu lassen. Besonders die letzten Kapitel haben mich traurig und gleichzeitig dankbar zurückgelassen, mit einer bittersüßen Sehnsucht, weil ich Effy und Preston am Ende nur ungern gehen lassen konnte 🥲. A Theory of Dreaming ist für mich ein sehr tiefgehender, poetischer Roman, der lange nachhallt und den ich allen empfehlen kann, die emotionale Tiefe, magischen Realismus und starke Protagonistinnen suchen. Für Leserinnen, die nach klischeehafter High-Fantasy suchen, ist das vielleicht nichts – aber alle, die Geschichten mit Herz, Schmerz und Hoffnung lieben, werden es genauso fühlen wie ich 📚💫.

Die Autorin Ava Reid hat einfach so eine Art, mit Wörtern umzugehen – das ist unglaublich. Ich hatte so viel Spaß, dieses Buch zu lesen und in diese Welt einzutauchen. Ich bin superschnell wieder reingekommen in die Geschichte, nachdem das ja schon der zweite Band ist, und hatte so Spaß mit Effie und Preston wieder an der Uni zu sein, im Museum, und alles mitzuerleben. Was mir besonders gefallen hat: wie mit Magie versus Wirklichkeit gespielt wird. Die Autorin kann das genauso gut wie mit Worten zu spielen – dieses Verschwimmen der Grenzen, wenn Prestons Träume ihn plötzlich in eine versunkene Stadt entführen und ihm sogar in der Realität folgen. Ist das Magie? Ist das echt? Diese Frage zieht sich durch und macht die Geschichte so atmosphärisch und eindringlich. Ava Reid schreibt mit so einem poetischen Stil, dass ich bei jedem Satz hängen bleibe und nochmal lesen will. Ich freu mich jetzt schon auf weitere Bücher von ihr, weil sie es einfach schafft, mich mit ihrer Sprache komplett einzufangen.

Rezension [ Genre: Romantasy mit historischen Touch] F: Wünscht du dir, dass Träume ein Zufluchtsort wären? In ,, A Theory of Dreaming- Träume aus Schatten und Sehnsucht" von Ava Reid träumt Preston von einem Palast unter dem Meer, doch irgendwie ist es mehr als nur ein Traum. Es geht nahtlos weiter: Effy & Preston müssen mit den Folgen nach der Entdeckung leben. Sowohl das Ereignis rund um Myrddins Roman und den Alpträume vom Elfenkönig. Ich war tatsächlich überrascht, dass die beiden immer noch schikaniert werden trotz der Beweise und doch kommt es leider sehr nah an einer urteilenden Gesellschaft ran. Wiedermal ist die Handlung ruhig und erzählt dies Still vor sich hin,was ich nicht schlimm finde und keinen Fall langweilig. Die kleinen Traumsequenzen finde ich schön und geben hier die magische Komponente und ich habe bis zum Schluss erhofft, dass es mehr wird ,mindestens auf dem Level von Band eins,aber es ist weniger. Leider hat mich das schon enttäuscht, da der erste Band ein Jahreshighlight von 2024 war. Diesmal spielt sich zu 80% alles in der Academy und der Fokus liegt auf beiden Figuren. Effy hier so verletzt zu sehen, das mentale Chaos tut weh und auch Preston, der total verängstigt und Dinge tut, die ihm schaden. Was ich hier positiv betonen möchte ist, dass das Worldbuilding brilliert und dass man auch Nebenfiguren wie Lotto,Rhia kennenlernt. Die Liebesgeschichte hat nicht mehr so doll gebrannt wie im ersten Band, dafür ist das Ende umso schöner! Ich hoffe, dass die Novelle übersetzt wird! Insgesamt eine gute Dilogie. Die Story empfehle ich ab 15, da es auch politische Themen enthält und die Sprache gehobener ist. Vielen Dank für das Bereitstellen des Leseexemplars an den Verlag. Alles Gute,eure Jassy!

Ich hatte den ersten Teil geliebt. Dieser Teil war zäh und wirr.
Leider bin ich sehr vom Buch enttäuscht gewesen. Ich hatte den ersten Teil geliebt. Dieser Teil war zäh und wirr. Die Charaktere haben sich beide sehr verändert (verständlich bei der Vergangenheit), dennoch kam es zu ein paar Vorfällen, die zwar sehr aufmerksam und wichtig sind, jedoch nicht richtig aufgearbeitet wurden. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Die Story und der Plot durcheinander und für mich nicht richtig verständlich. Trotzdem hat es Spaß gemacht wieder in der Welt einzutauchen und alle Charaktere zu treffen. Auch den feministischen Teil fand ich wieder sehr gelungen. Den Teil sollte man trotzdem gelesen haben, da es eigentlich einen guten Abschluss hat. [Danke an NetGalley und den Loewe Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplar]
Hat mich wieder in seinen Bann gezogen 💙📝
Habe leider einen Moment gebraucht, um mich im Buch und der Welt von Effy und Preston wieder einzufinden, doch dann kam der Moment und ich habe es geliebt 💙 Auf eine andere Weise, als den ersten Teil und doch irgendwie genauso ✨ So ein poetisch schöner Schreibstil und die sensiblen Themen in diesem Buch, die Botschaften zwischen den Zeilen und so viele Passagen/Zitaten, die zum Nachdenken angeregt haben, man sich verstanden oder aber inspiriert gefühlt hat ✨ Vor allem die Beziehung zwischen den beiden fand ich authentisch, liebevoll und einfach nur schön 💙
Hallo ihr Lieben ❤ ich glaube nicht, dass ich schonmal so begeistert von einem Buch war, dass andere in meinem Umkreis so gar nicht mochten. So war es mit dem ersten Band dieser Dilogie, weshalb ich nun die Einzige bin, die auch unbedingt den zweiten Band lesen wollte. Und zwar unbedingt, denn ich fand dieses Buch so erfrischend anders, dass ich mir den zweiten Band niemals entgehen lassen hätte. Zur Info: Dies ist der zweite Band einer Dilogie. Lest also unbedingt vorher Band 1:) Schreibstil: Ava Reid schreibt wunderschön. Sehr verdichtet, ruhig und erzähltechnisch so konstruiert, dass die Grenzen zwischen fiktiver Realität und Fiktion verschwimmen. Das macht die Geschichte nicht nur besonders mystisch, sondern auch zu einem wahren literarischen Erlebnis. All das führt aber auch dazu, dass recht langsam erzählt wird. Die Figuren machen viel mit sich selbst und ihren Gedanken aus. Handlungen sind Ergebnisse von Prozessen, nicht die tragenden Elemente der Geschichte. Ich persönlich war so fasziniert von dem ganzen Setting, den Figuren, der Handlung und dem Schreibstil, dass es für mich so perfekt war. Ich könnte mir aber vorstellen, dass andere genau mit dieser geringen Geschwindigkeit ihre Probleme haben. Die Geschichte: Magisch, Traum vs. Realität & die Angst davor, sich selbst zu verlieren Erzählt wird aus zwei Perspektiven, immer am Kapitelanfang angeführt mit einem Zitat aus einem der Bücher der fiktiven Welt. Wer Band 1 gelesen hat, wird wissen, wie sehr es mich gefreut hat, dass man endlich auch in Prestons Kopf blicken kann. Und tatsächlich ist auch er dieses Mal die Hauptfigur. Er ist der Entdecker, während Effy zwar auch noch Effy so ist, wie ich sie kennengelernt habe, sie gleichzeitig aber noch verarbeiten muss, was in Band 1 passiert ist. Einerseits hätte ich es natürlich gerne gehabt, dass sie stark ist und das einfach so wegsteckt. Aber andererseits war es genau so total passend. Denn was Effy erlebt hat, ist nicht alltäglich. Und trotz allem trägt sie auch hier ihren Teil zu der Geschichte bei. Preston – Feind Llyrs?, Träumer & Gutmensch mit starken Emotionen Ich habe etwas gebraucht, um mich in Preston einzufinden. Dass er sehr auf seine Forschung und die Belegung von Thesen konzentriert ist, das wusste ich ja schon aus Band 1. Jetzt aber kamen auch seine ganzen Gefühle dazu und die waren ganz schön im Widerstreit. Zum einen hat er wahnsinnig damit zu kämpfen, dass er aus Argant kommt. Nicht nur nach außen hin, sondern auch ihn ihm selbst. Wie fühlt man sich, wenn man als der Feind angesehen wird? Wenn alles, was man tut, direkt darauf geschoben wird? Wenn das eigene Land, die eigene Familie verteufelt wird? So wie Effy in Band 1 für die Frauen kämpfte, und es immer noch tut (für sich und für andere), so geht es in diesem Band mehr darum, Nationalstolz und Herkunft, Identität und Feindseligkeiten gegenüber zu stellen. Preston ist dafür perfekt, denn er ist nicht nur eine zwiegespaltene Person innerhalb seiner Mitstudent:innen, sondern forscht gleichzeitig an dem, was Llyr als Nation stolz macht. Und dabei kommen natürlich nicht die Ergebnisse raus, die ihn besser dastehen lassen. Effy – labil, kämpft für die Frauen & dagegen, krank zu sein Effy hat in diesem Band eine sehr spezielle Rolle, denn sie ist quasi Prestons Muse. Bei ihr fühlt er sich sicher, sie ist die einzige Konstante in seinem Leben und die Person, für die es sich zu kämpfen lohnt. Und genauso ist Preston auch Effys Antrieb und Sicherheit. Nur fällt es ihnen beiden schwer, sich das einzugestehen, bzw. dem anderen einzugestehen. Denn wer kann schon sagen, was Magie möglich machen könnte? Was ist Sicherheit überhaupt? Und wenn es mir selbst schlecht geht, wie kann ich dem anderen dies dann aufbürden, wo alles doch gerade so schwer ist? Effy gerät dadurch in eine Gedankenspirale, die gar nicht einfach zu verstehen ist als Leserin. Erst war ich verwirrt, weshalb sie sich so hängen ließ. Aber mehr und mehr kam dann die Erkenntnis und es machte Sinn. Spannend fand ich, dass Effy sich hier sehr ängstlich zeigt und definitiv zu kämpfen hat, sie aber dennoch wieder in den Kampf für die Rechte der Frauen tritt und liest und nachforscht und ganz unbewusst zu Prestons Erkenntnissen beiträgt. Sie arbeiten zusammen, ohne es zu wissen. Fantasy – wenn Träume sich in die Realität mischen, Lethargie zu Obsession wird & einem alles über den Kopf wächst Das Haupthandlungselement dieses Bandes sind Träume. Oder sagen wir besser mal ein Traum. Denn Preston ist nicht nur Hauptfigur, er ist dieses Mal auch der, der mit dem klassischen „Was ist Fiktion, was Realität?“ zu kämpfen hat. Wie schon in Band 1 schafft es die Autorin, dies fließend ineinander übergehen zu lassen. Man weiß zwischendurch nicht mehr, was was ist. Gibt es in dieser fiktiven Welt überhaupt Magie oder ist alles nur ein Traum? Oder gar erschwindelt? Auch Preston setzt sich genau damit auseinander und mehr und mehr kam dadurch viel Spannung in die Story. Ich wollte wissen, wohin es führt, wie sehr er sich davon einnehmen lassen wird und ob er Effy währenddessen überhaupt wahrnimmt. Literaturwissenschaft – die Wissenschaft, die Effy und Preston verbindet & Fantasy mit Realität verschmelzen lässt Gekoppelt sind die fantastischen Handlungselemente stets an die literaturwissenschaftliche Forschung. Ich war ja von Anfang an davon begeistert, dass beide Figuren Literaturwissenschaftler:innen sind und stets einen Text zur Hand haben, den sie hinterfragen. Und das auf ganz unterschiedliche Art und Weise. So ist das Versmaß, der Druck, die Herausgeberschaft, das eigentlich Geschriebene und die Intention dahinter Grund zur Forschung, aber auch die Hintergründe der Entstehung. Sowohl Preston als auch Effy arbeiten jeweils an ihren eigenen Texten und wir Leser:innen werden Stück für Stück mit Textschnipseln gefüttert, die sich in das große Ganze einfügen und uns der Wahrheit immer näher führen. Ich fand das wieder brillant gemacht und war begeistert davon, wie professionell die Autorin diese Quellen formuliert hat und welche Gedankengänge die beiden Figuren dazu durchmachen. Es war, als lese man eine lebendig gewordene Quellenanalyse, die einen nicht nur in die Köpfe der Forscher, sondern auch in die untersuchte Welt selbst zieht und genau das ist es, was dieses Buch so besonders macht. Anfang, Ende & das Dazwischen Der Anfang der Geschichte war für mich ein klein wenig mühselig, weil ich mich erstmal wieder einfinden musste und es sich ein wenig zog, weil bei Effy so wenig, bei Preston so viel geschah, sie aber ja beide abwechselnd erzählen. Erst, als dann das Fantastische einzog und die Forschungen zu einem Katz und Maus-Spiel wurden, zusätzlich noch zu einer Jagd nach der Wahrheit, die einigen Nebenfiguren nicht besonders zugesagt hat, wurde es spannender und die Geschichte begann so richtig zu fließen. Das Ende war nochmal richtig gut, weil nicht nur die das Thema dieses Buches einen Abschluss fand, sondern auch vieles, was aus dem ersten Buch noch nicht gänzlich geklärt geblieben war und auch Effys und Prestons Beziehung zueinander hat ein zufriedenstellendes Ende genommen. Fazit: Ich habe es geliebt, wieder in Effys und Prestons Welt abzutauchen, zwischen Fiktion und Realität zu schweben und in diese literaturwissenschaftlich verdichtete Handlung einzusteigen. Am Anfang war es mir alles noch etwas zu lang gezogen, aber dann konnte die Geschichte mich richtig packen und ich finde es super, wie es letztlich geendet ist. Ein gelungener Abschluss der Dilogie, besonders, da wir jetzt auch Preston gehört haben. Von mir gibt es 4 von 5 Sterne. 3 Gründe, weshalb du dieses Buch lesen solltest - Weil Fantasy hier literarisch gedacht wird - Weil Identität, Herkunft und Ausgrenzung vielschichtig verhandelt werden - Weil du Band 1 mochtest und dich nicht vor verschwimmenden Grenzen fürchtest
Ava Reids Schreibstil ist tiefgründig, ergreifend und ziemlich poetisch.
Die Beziehung zwischen Effy und Preston ist ergreifend und man merkt sehr stark, dass sich beide verloren fühlen und halt beieinander suchen. Es ist keine leichte Lektüre, denn wieder einmal muss sich Effy in einer Männer dominierten Welt als einzige Frau im Literatur-Studium beweisen. Frauenfeindlichkeiten stehen an der Tagesordnung. Auch Preston ist ständig Alltagsrassismus durch seine Mitstudenten ausgesetzt. Das Thema Depression sickert ganz deutlich zwischen den Zeilen heraus und es hat mir fast das Herz zerrissen, unsere Charaktere in solch einer schweren Zeit zu erleben. Ava Reid ist meiner Meinung sehr sensibel mit dem Thema umgegangen und gibt den passenden Einblick in dieses vielschichtige Krankheitsbild. Fazit Poetisch, Düster und keine leichte Lektüre. Ich konnte mich wieder völlig in den Seiten verlieren und bin mit dem Ende zufrieden. Ich hab mir so unglaublich viel markiert und unterstrichen. Gefühlt gibt es auf jeder 2. Seite einen wirklich poetischen Satz. Hach. Es war so toll. Das Buch behandelt neben der Magie auch die Themen Depressionen, Frauenfeindlichkeiten, Nationalismus und Alltagsrassismus.

Schatten zwischen Traum und Erwachen
Zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen Traum und Realität spannt Ava Reid erneut ein poetisches Netz aus Mythen, Schmerz und Sehnsucht. Effy kehrt nach Llyr zurück, fest entschlossen, ihren Platz in einer Welt zu finden, die Frauen noch immer skeptisch beäugt. Ihre inneren Narben sind frisch, die Erinnerungen an vergangene Schrecken allgegenwärtig. Trotzdem geht sie ihren Weg – leise, aber unbeirrbar. Und dann ist da Preston, der selbst droht, in den Tiefen seiner Träume zu ertrinken. Was Ava Reid hier erschafft, ist keine einfache Fortsetzung, sondern eine tiefgehende Reflexion über Heilung, Identität und die Macht von Geschichten. Ihre Sprache ist so kunstvoll wie ein feiner Schleier, der sich um das Herz legt – melancholisch, aber tröstlich. Immer wieder verschwimmen Traum und Wirklichkeit, und als Leserin weiß man nicht mehr, was real ist und was sich nur im Inneren abspielt. Genau darin liegt die Magie dieses Buches: Es fordert heraus, sich auf das Ungewisse einzulassen. Trotz der poetischen Stärke trägt die Handlung stellenweise etwas Schwere. Einige Passagen wirken träumerisch entrückt, fast zu sehr, als dass man klar greifen könnte, was geschieht. Doch vielleicht ist genau das beabsichtigt – ein Spiegel der brüchigen Psyche der Figuren. Am Ende bleibt ein Gefühl, als hätte man durch Nebel gelesen: traurig, schön, heilsam. Ein würdiger, wenn auch stiller Abschluss einer außergewöhnlich literarischen Dilogie.

》Band 2《 Dieser Band ist genauso literarisch wie der erste Band, allerdings habe ich hier etwas mehr durchgeblickt. Die Metaphern (oder auch nicht?), die ich in Band 1 nicht gänzlich verstanden habe, wurde mir hier umso deutlicher bewusst. Allerdings habe ich trotzdem die Gefühlswelt von Preston und Effy nicht ganz nachvollziehen können. Ich denke das liegt an der Distanz, die Ava Reid, durch ihren sehr schönen, allerdings alltagsfernen Schreibstil schafft. Psychische Gesundheit ist wichtig und ich mochte, wie diese Welt das Thema auffasst, jedoch fehlte mir der Bezug zu manchen Situationen, weswegen ich doch manchmal genervt war von den Handlungen der beiden Protagonisten. Sehr schade, denn man hätte, meiner Meinung nach, hier definitiv mehr rausholen können! Die Parallelen zum Nationalsozialismus haben mir auch gefallen, allerdings war die Auflösung irgendwie zu einfach. Ich kann die Reihe trotzdem jedem empfehlen der gerne von fantasievollen Welten liest und auch mal traurige Bücher abkann :)

A Theory in Dreaming - der zweite Teil zu einem Buch, was eins meiner Jahreshighlights 2024 war - hat mich zwar mitgenommen, aber nicht so wie Band 1. Ich habe das fantastische, das märchenhafte aber auch gruselige von Band 1 geliebt. Der Horror in Band 2 bestand weniger aus düsteren Märchen und mehr aus der Misogynie, der viele Frauen noch immer ausgesetzt sind. Trotz einem für mich langsameren Start, hat mich A Theory in Dreaming am Ende doch noch gepackt.
Tiefgründig mit ganz viel Emotion 🥹😇🌊
Mit Effy und Preston bekommen wir Protagonisten, die jeder so ihr Päckchen zu tragen haben und ich fande generell dieses Buch von der Stimmung wirklich eher so schwer und ich musste mich beim Lesen ziemlich konzentrieren, damit ich alles so verstehe, wie es gemeint ist, obwohl dieses Buch ein wunderbaren Schreibstil hat, war es manchmal wirklich anstrengend, das zu lesen. Dafür hat mich das Ende wirklich überzeugen können, das Ende war wirklich schön auch wenn es mich gestört hat, das eine Sache in dem Buch nicht aufgeklärt wurde.
4.25 Sterne
Wie auch den ersten Teil habe ich dieses Buch einfach nur geliebt. Ava Reid geht wunderschön mit schweren Themen um und baut sie in eine Geschichte zwischen Realität und Fantasie ein. A Theory of Dreaming beschäftigt sich mit dem Kampf um Frauenrechten, mit Rassismus, Nationalismus und Krieg, ohne überladen zu wirken. Wir verfolgen zwei Charaktere, die wegen Dingen, für die sie nichts können, benachteiligt werden und hart kämpfen müssen. Die Beziehung zwischen Effy und Preston ist wirklich verdammt süß, weil sie sich eben auch so gut verstehen. Nur hätte ich mir mehr Kommunikation zwischen den beiden gewünscht. Der Plot war auch interessant und obwohl nicht vieles krasses passiert ist, war es keine Sekunde langweilig. Verschuldet ist das sicherlich auch dem faszinierenden und bewegendem Schreibstil. Neben oben genannten kleiner Kritik gibt es nur einen weiteren Punkt für mich. Und zwar, dass die Geschichte doch an manchen Stellen etwas verwirrend und unklar ist. Bestimmt ist das auch (teilweise) Absicht, jedoch konnte ich da an manchen Stellen nicht so viel damit anfangen und hätte mir eher ein paar Erklärungen gewünscht. Abgesehen davon wirklich ein Buch, dass mir für lange Zeit im Gedächtnis bleiben wird und ein klasse Nachfolger für A Study in Drowning ist.
“A Theory of Dreaming” überzeugt durch leise Töne und ist dadurch umso eindringlicher. Für mich ein gelungener Abschluss einer emotionalen und einzigartigen Dilogie.
Glaubt ihr a die Bedeutung von Träumen? Ich persönlich glaube schon, dass Träume uns etwas sagen können. Auch “A Theory of Dreaming” befasst sich mit dieser Frage. Worum geht’s? Effy und Preston sind zurück in Llyr und müssen sich nach ihren Entdeckungen aus Teil 1 sehr viel Gegenwind stellen. Dazu hört Preston immer öfter ein geheimnisvolles Glockenläuten und verliert sich immer mehr in einer Welt jenseits der Realität. Meinung: Schon den ersten Band fand ich toll, aber Teil 2 hat mir noch deutlich besser gefallen. Schauplatz ist dieses Mal der Unicampus in Llyr. Die Einblicke in den Unialltag und das Geschehen in der Stadt habe ich sehr genossen. Durch das Hintergrundwissen zur Geschichte der beiden Länder und die Schläfer wird die Welt außerdem noch greifbarer. Das Buch ist keine klassische Fantasy, stattdessen spielt die Autorin mit der Frage, was real ist und was nicht. Außerdem greift die Geschichte sowohl politische Fragen als auch Mental Health Themen auf und ist dadurch gleichzeitig hochaktuell und sehr berührend. “A Theory of Dreaming” ist eins dieser Bücher, die man mehrmals lesen muss, um all seine Botschaften und Details voll greifen zu können. Es wirkt nach und hat mich nachdenklich zurückgelassen. Fazit: “A Theory of Dreaming” überzeugt durch leise Töne und ist dadurch umso eindringlicher. Für mich ein gelungener Abschluss einer emotionalen und einzigartigen Dilogie. Ein großes Dankeschön geht an den Loewe Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Band zwei der Reihe von Ava Reid schließt an Band eins an, sollte man also in der Reihenfolge lesen. Weiterhin begleiten wir Effy und Preston auf ihrem Weg, denn Effy darf jetzt in der Fakultät der Literatur als erste Frau überhaupt studieren. Doch der Weg ist nicht einfach, den sie da gehen will, aber waren ihre Wege überhaupt mal einfach? Doch mit Preston an ihrer Seite hat sie jemanden, der zu ihr steht. Trotzdem hinterlässt dieser Kampf tiefe Spuren auf ihrer Seele und auch, dass sie wenig (aber zu ihr haltende) Freunde hat und sie immer angefeindet wird (manchmal sagt ein Blick mehr als Worte), zerrt an ihr. Nachdem im ersten Band auch eher Effy im Mittelpunkt stand, so ist es hier eher Preston, der in Träume abtaucht und dort ein Unterwasserschloss besucht, voll mit marmoren Statuen, einem Thron und den Glocken, die er immer hört. Nur seinem Professor und Mentor Master Gosse, dem traue ich noch so ganz über den Weg. Neben all diesen neuen Herausforderungen zerrt auch ein Krieg zwischen Llyr und Argant an allen. Immer wieder eindrücklich beschrieben, wie man die Flugzeuge und Panzer im Hintergrund hört und doch bleibt das eher im Schatten der Universität. Mir hat der zweite Band wirklich gut gefallen, es gab wichtige Thematiken, die die Autorin in die Geschichte verwoben hat, die bei uns aktueller den je sind. Effy und Preston müssen einige Herausforderungen bestehen, ob im Kampf für die Frauen der Literatur, dass Effy ihren Traumstudiengang verwirklich darf oder Preston sich als nicht dazugehörig fühlt. Jeder hat einen eigenen Kampf zu führen und doch kommt gibt es Licht am Ende des Tunnels. Danke an Lovelybooks und Loewe Intense für das Leseexemplar. Die Reihe ist einfach eine Leseempfehlung
Fantastischer zweiter Teil einer wundervollen Buchreihe 🥰
Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das aber nicht. Habe ich während diesem Buch geweint? Ja. Mehrmals. Aber erst zum Inhalt: Effy wird als erste weiblich gelesene Person zum Literaturstudium zugelassen und obwohl ihr großer Traum in Erfüllung geht, merkt sie, dass die Realität deutlich weniger schimmernd ist. Ihre Einführungsveranstaltung ist staubtrocken, außerdem hängen ihr die Ereignisse von Hiareth Manor noch nach. Zusätzlich haben die Entdeckung von Preston und ihr den Nationalstolz von Llry ordentlich angekratzt, sodass der Dekan der Uni versucht sich auf Tradition zu berufen. Preston hat währenddessen alle Hände voll mit seinem exzentrischen Mentor zu tun, der versucht, Magie auf den Grund zu gehen und zufälligerweise ist Preston der Schlüssel dafür. Leider muss er aber auch feststellen, dass seine Herkunft als Argantier gerade nach dem Angriff auf Myriddens Lebenswerk zu Problemen mit seinen Kommilitonen führt. Dazu kommen Träume, in denen er erneut die Glocken hört und Effy in Gefahr wähnt, die ihn bis in die Realität verfolgen. Effy beschäftigt sich im Studium nun mit den Werken eines weiteren Schläfers beziehungsweise denen seiner Tochter, und zieht sich zu Prestons Unwissen immer weiter zurück. Dieser zweite Teil hatte für mich, alles, was es brauchte und ist für mich noch eine Steigerung von Band 1. Es geht zurück an die Uni in Caer-Isel, die in Band 1 ja nur kurz vorkam und ich finde der Mix aus tiefen Freundschaften und Anonymität ist hier sehr gut getroffen. Sowohl Effy als auch Preston haben ihre Personen um sich herum, allerdings fühlen sich beide in ihrem Studium fremd: Effy als erste und einzige Frau, die mitten im Semester startet und Preston als Argantiner, der llyrische Literatur studiert und durch seine Stellung bei Master Gosse auch Lehren muss. Dazu kommt der gesamte Trubel rund um ihre Entdeckung zu Angharad und die Sensationsgier der Medien, die in dem Fall auch vor dreckigen Mitteln keinen Halt macht. Im ersten Teil hat mir vor allem Effys Resilienz gefallen. Dass ihr die ganze Situation rund um Krieg, Angharad, ihr Studium und die Presse zu viel wird, finde ich, macht sie als Protagonistin für mich noch stärker. Sie fühlt sich schuldig, wie eine Belastung (was sicherlich auch mit ihrem Elternhaus zu tun hat, ihre Mutter ist weiterhin eine absolute Katastrophe) und schließlich bricht sie: Sie isoliert sich, missbraucht Schlaftabletten und flüchtet sich in ihre Recherche zu Antonia Ardor, der Tochter eines der Schläfer. Deren Briefe sind auch etwas haarsträubend und ich hätte mir unter anderem deshalb eine Contentnote gewünscht. Ich war auch etwas verwirrt, dass das Buch keine hatte, immerhin hatte “A Study In Drowning” eine ziemlich gute. Das ist aber auch mein einziger Kritikpunkt am Buch. Für mich persönlich war Effys Rückzug irgendwie sehr heilsam, vielleicht auch, weil ich es gerade einfach irgendwo nachvollziehen kann. Ich kann aber auch verstehen, gerade mit dem Ende, dass es einige Personen kalt erwischen kann. Dann ist da natürlich die Sache mit Preston und seiner Herkunft, die schon in Band 1 Thema war. Als Argantier ist er in der Uni weiterhin Kommentaren seiner Kommilitonen ausgesetzt, als der Dekan dann einen Treueschwur für die Studierenden fordert (und er als einziger Argantier das Ziel davon zu sein scheint), kann man schon fast von Diskriminierung sprechen. Am Ende bleibt, ähnlich wie in “Study in Drowning” offen, inwiefern Magie wirklich existiert und was genau es mit Prestons Traumpalast auf sich hat. Wer also nicht so auf offene Enden und ungeklärte Fragen steht, sollte die Reihe eher meiden. Auch hier hat mir der Schreibstil wieder super gut gefallen, für weitere Informationen zum Stil verweise ich einfach mal auf meine Rezi zu Band 1 :D. Allerdings wechselt die Perspektive zwischen Effy und Preston, als Indikator, wessen Perspektive man liest, dienen kleine Ausschnitte aus Werken, die sich bis auf wenige Ausnahmen mit den Werken der beiden angesprochenen Schläfer (Laurence Ardor für Effy, Aneurin dem Barden für Preston) beschäftigen. Für mich ist die große Stärke vom Buch die Beziehung zwischen Preston und Effy, die irgendwie versuchen sich in einer turbulenten Zeit halt zu geben, auch wenn das für beide sehr schwer ist. Dazu kommt, dass Preston als Partner eine absolute Green-Flag ist, und Effy versucht so gut zu unterstützen, wie es geht, auch wenn es nicht unbedingt leicht ist. Und ich meine: Er hat in seinem Traumpalast eine Marmorstatue von ihr, vor der er mehrfach auf die Knie sinkt, come on! Alleine für die Lovestory lohnt sich das Buch. Das Buch war eine der Veröffentlichungen, der ich im Oktober gegengefiebert habe und es freut mich, dass es meinem eigenen Hype gerecht wird. Es festigt, was ich schon bei A Fable For The End Of The World vermutet habe: Ich bin ein kleines Ava-Reid-Fangirl geworden!

Wer hat auch so auf die Weiterführung von Effi und Preston gewartet?
Ich jedenfalls nicht. Denn ich hatte nicht auf dem Schirm, dass diese Geschichte weitergeht. Also eine positive Überraschung. Effy und Preston kämpfen beide mit unterschiedlichen Herausforderungen. Leider reden sie dabei nicht miteinander. Sie geben sich an das Glück bzw. Unglück und Leid des Anderen die Schuld. Ich war daher doch sehr begeistert, dass keiner der beiden die Entscheidung für den anderen getroffen hat und sich getrennt hat. Dennoch hat mich die fehlende Kommunikation sehr gestört, denn vom Gefühl her wäre es für beide einfacher und hilfreicher gewesen, wenn sie miteinander gesprochen hätten. Misskommunikation ist ein Punkt in Büchern, den ich überhaupt nicht mag. Dieses Thema wurde auch nicht aufgearbeitet. So wie einige der Dinge, die Effy gestört haben am Anfang, deren Wut sie aber runtergeschluckt hat, weil Preston es ja gut meinte. Spannend finde ich jedoch, dass Preston eine große Entwicklung hinlegt, gerade in Bezug auf sich und seine Gefühle. Diese Entwicklung hätte ich mir auch bei der Beziehung zwischen den beiden und Effy gewünscht. Die Traumwelt und die Bedeutung für Effy und Preston und wie er ihr helfen konnte, fand ich super interessant zusammengeführt. Das war wirklich echt gut gelungen. Vor allem aber der Kampf und die Sichtbarkeit von Frauen bzw. Autorinnen hat mir sehr gut gefallen sowie das Ende des Buches. Der Schreibstil ist super kreativ, metaphorisch und beschreibend.

A Theory of Dreaming hat mich tief berührt – und gleichzeitig herausgefordert. Ava Reid schreibt nicht einfach Fantasy, sie schreibt literarische Seelenlandschaften. Schon der erste Band war eine düstere, lyrische Reise durch Trauma, Mythos und weibliche Selbstermächtigung. In der Fortsetzung führt Reid diese Themen noch intensiver fort – diesmal durch die Augen einer Heldin, die versucht, in einer Welt voller Vorurteile und Misstrauen ihren Platz zu finden. Effy ist nun die erste Frau, die in Llyr Literatur studiert – und das ist alles andere als ein Triumphzug. Die akademische Welt wird hier zum Spiegel patriarchaler Strukturen: feindselig, herablassend, voller subtiler Gewalt. Reid fängt das mit einer Intensität ein, die manchmal wehtut, aber genau deshalb so stark wirkt. Man spürt Effys Angst, ihr Ringen um Anerkennung und ihr Bedürfnis nach Sicherheit – besonders in der Beziehung zu Preston, die im zweiten Band an Tiefe gewinnt. Preston selbst rückt stärker in den Mittelpunkt. Seine Träume – oder eher Albträume – von einer versunkenen Stadt sind mehr als bloße Fantasie; sie stehen sinnbildlich für Verlust, Identität und die Unmöglichkeit, sich völlig von der Vergangenheit zu lösen. Reid webt diese Traumsequenzen kunstvoll in die Handlung ein, sodass Realität und Mythos immer mehr verschwimmen. Was ich an Ava Reids Stil liebe, ist ihre Sprachgewalt. Jeder Satz wirkt bedacht, jede Metapher hat Gewicht. Das Buch liest sich fast wie Poesie, manchmal langsam, manchmal rauschhaft. Wer schnelle Action erwartet, wird hier vielleicht nicht glücklich – aber wer Geschichten liebt, die nachhallen, findet hier etwas ganz Besonderes. Die Themen sind groß: Mental Health, Trauma, Feminismus, Nationalismus, die Macht von Geschichten und Träumen. Trotzdem verliert der Roman nie seine emotionale Intimität. Am Ende bleibt ein Gefühl von Melancholie und Hoffnung – so, als hätte man selbst einen Traum geträumt, den man noch nicht ganz versteht. Fazit: A Theory of Dreaming ist keine einfache Lektüre, aber eine wunderschöne, bedeutungsvolle. Ava Reid zeigt erneut, wie viel Tiefe in Romantasy stecken kann, wenn sie mit literarischem Anspruch und emotionaler Ehrlichkeit erzählt wird. Ein Buch für alle, die Mythen lieben, Worte fühlen – und keine Angst vor Dunkelheit haben. ⭐️4 von 5 Sternen
Keine gute Fortsetzung
Nach dem großartigen Auftakt der Reihe war meine Erwartung an den zweiten Band entsprechend hoch. A Theory of Dreaming setzt die Geschichte zwar fort, kann aber leider nicht an die Stärke des ersten Teils anknüpfen. Band 1 hat mich vollkommen begeistert: Das Haus als zentraler Schauplatz war atmosphärisch dicht, mysteriös und perfekt inszeniert. Die Figuren wirkten lebendig, die Spannung stieg kontinuierlich, und Ava Reid schuf eine Welt, die einen sofort verschlang. Der erste Band war für mich ein echtes Highlight. Band 2 hingegen konnte diese Faszination leider nicht aufrechterhalten. Die Handlung wirkte durcheinander und stellenweise schlecht strukturiert. Statt der komplexen, aber klar aufgebauten Spannung aus Band 1 bekam ich ein verwirrendes Geflecht aus Ideen, die weder richtig zueinanderfanden noch den emotionalen oder erzählerischen Tiefgang erreichten, den ich erwartet hatte. Viele Passagen zogen sich, sodass die Geschichte insgesamt eher langweilig wirkte. Schade, denn das Potenzial war eindeutig vorhanden – es fühlte sich jedoch an, als hätte die Fortsetzung nicht wirklich gewusst, wohin sie will.
Ich bin so froh das noch ein Band 2 erschienen ist. Diese Dilogie ist einfach so toll und ich hab mich so gerne in ihren Sog begeben. Ich konnte das Buch sowie schon Band 1 nicht aus den Händen legen weil es einfach so so toll ist darin abzutauchen. 🥰🥰🥰🥰 Ich hab auch ein paar Tränchen vergossen auch weil es zu Ende ist Ich kann es zu 100 % jeden empfehlen.
Träume aus Schatten und Sehnsucht 🫧
Puh. Schwierig. Ich hatte mich sehr auf eine weitere Geschichte von Effy und Preston gefreut, aber leider konnte mich Band 2 nicht richtig überzeugen und bleibt meiner Meinung nach weit hinter Band 1 zurück. Es ist wirklich lange kaum etwas passiert, sodass es zeitweise sehr langatmig war. Auch Effys Charakterentwicklung hat mir gar nicht gefallen. Positiv fand ich, wie schon im ersten Band, den poetischen Schreibstil, das Worldbuilding und die literarischen Werke aus Llyr und Argant. Alles in allem war es ganz ok, auch wenn es nicht an den ersten Band herankommt.

Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Band einer Dilogie. Obwohl der erste Teil in sich abgeschlossen wirkte, ist es nicht möglich, die beiden Bücher unabhängig voneinander zu lesen. Normalerweise bin ich nicht besonders begeisterungsfähig für Farbschnitte. Diese Reihe ist aber so liebevoll und stimmig gestaltet, dass ich den Farbschnitt hier wirklich bezaubernd und absolut gerechtfertigt finde. Schon optisch sind die beiden Bücher ein Highlight. Inhaltlich legt dieser Roman den stärkeren Fokus auf Preston. Doch auch Effy und die extreme Misogynie, die sie erfährt, nehmen eine wichtige Rolle ein. Obwohl die beiden starke Liebe für einander empfinden, haben sie es nicht leicht. Diesmal ist es Preston, der sich damit auseinandersetzen muss, ob Magie existiert. Gleichzeitig sind sie in der realen Welt von Krieg und persönlichen Anfeindungen bedroht. Die Ereignisse bringen ihre Lebenswelt ordentlich in Gefahr. Zwischendurch hatte ich wirklich Sorge, wie das wohl ausgehen mag. Mein villeicht einziger Kritikpunkt ist, dass sie dabei auch nicht gut miteinander kommunizieren. Wieder spielt die lyrische Literatur eine große Rolle und erneut gibt es auch dort Geheimnisse, die die beiden lüften. Es ist toll, dass der Roman so viele Themen vereint und in einer ganz eigenen Welt zusammenführt. Das Setting wirkt häufig wie im 18. oder 19. Jahrhundert und erinnert ein wenig an den Stil von Jane Austen. All das macht den Roman sehr spannend, märchenhaft und romantisch, wobei eine melancholischen und doch hoffnungsvollen Stimmung herrscht. Ich habe das Buch wahnsinnig gerne gelesen.

Schleichend. Tiefgründig. Guter Abschluss.
Auch wenn es angeblich lange Zeit ruhig in der Geschichte vorging, war es gar nicht so ruhig. Ich hatte das Gefühl als würde ich auch die Glocken läuten hören. Ava Reid hat hier tiefgründige Aspekte von Frauen und Literatur verarbeitet. Und damit einen wichtigen Beitrag geleistet. Mir hat es mit Effy und Preston sehr gefallen. Es war authentisch und voller Menschlichkeit. Die Schwierigkeiten bezüglich Hass ist zur Sprache gekommen. Einige Einstellungen lassen sich nicht verändern. Aber was sagte sich Effy? Nicht kleinreden lassen. Sich nicht von ihnen runterreden lassen. Gegenwind gibt es immer zu spüren, aber wenn jemand an etwas Gutes glaubt, sollte er/sie auch weiter daran glauben und handeln.

Ich hatte große Hoffnungen, die sich leider nicht erfüllt haben.
Wie bereits im ersten Teil nahm die Geschichte wieder sehr langsam an Fahrt auf und am Ende ging plötzlich alles Schlag auf Schlag und für meinen Geschmack viel zu einfach. Effy und Preston haben mich im Gegensatz zu Teil 1 einfach nur genervt. Vor allem Effys Problem und ihre Gemütslage konnte ich gar nicht nachvollziehen. Sie ist in Selbstmitleid ertrunken und für mich eher eine schwache Protagonistin, was mir in diesem Setting nicht gefallen hat. Bei Preston hat mich gestört, dass er von allem, was er im Buch erlebt hat, nichts davon Effy erzählt hat, nicht mal am Ende. Wirklich schade. Ich hatte mir von der Diologie mehr erhofft. Die Rätsel rund um die Literatur und Mythen fand ich sehr spannend, aber leider nicht ausreichend. Am Ende hatte ich das Gefühl, dass ich entweder nicht alles verstanden habe oder es nicht richtig erklärt wurde. Das Ende habe ich mir ganz anders vorgestellt.




































