Eine halbe Ewigkeit
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Description
Was ist aus uns geworden? Aus unseren Träumen, Plänen und der Liebe unseres Lebens?
Vor 25 Jahren schrieb Ildikó von Kürthy ihren ersten Roman, «Mondscheintarif». Nun ist die Heldin von damals zurück.
Sie ist auf der Flucht vor ihren Erinnerungen. Schon seit einer halben Ewigkeit. Bis ihr ein altes Tagebuch in die Hände fällt. Es hatte ein Happy End. Doch das Leben ging weiter. Sie heißt Cora Hübsch, ihre Kinder sind groß, und ihre Ehe ist gebrechlich. Zu viel Alltag, zu wenig Abenteuer. Aber an diesem Wochenende spielt ihr Leben verrückt: das vertauschte Kleid, die alte Schuld, die schemenhafte Gestalt auf dem Foto. Ist das Zufall? Oder eine letzte Chance?
Book Information
Author Description
Ildikó von Kürthy ist Journalistin und eine der meistgelesenen deutschen Schriftstellerinnen. Sie lebt mit ihrer Familie in Hamburg. Ihre Bücher sind Nummer-1-Bestseller, wurden mehr als sieben Millionen Mal verkauft und in 21 Sprachen übersetzt.Ildikó von Kürthy ist Gastgeberin des Podcasts «Frauenstimmen», sie berichtet auf Facebook und Instagram über Wichtiges und Nichtiges und schreibt einen regelmäßigen Newsletter. Neuigkeiten und aktuelle Tourdaten auf: www.ildikovonkuerthy.de
Posts
Lebensmitte und was nun?!? Unterhaltsam, lustig- aber durchaus auch lesenswert und interessant. Ich habe viel Spaß an diesem Buch gehabt. Und das vollkommen unerwartet. Welche Gedanken sich Cora Hübsch über ihr bisherige Leben macht, wie sie mit ihrer aktuellen Situation beurteilt und dann eine Entscheidung trifft, hat mir wirklich gut gefallen. Mutter sein, Freundschaft, Liebe, Wechseljahre, Kinder außer Haus, Ehe, Lebensentscheidungen…
🌊📖💜 So wunderbar und lebensklug, reflektiert, ironisch, weise, tragisch und trotzdem lustig und unterhaltsam. Ich liebe den Stil von Frau von Kürthy einfach so sehr. Sie spricht mir (und in manchen Teilen meiner Lebenssituation) so sehr aus der Seele. Und ich freue mich wie ein Schnitzelchen, alte Bekannte wiederzulesen. Es ist, wie nach Hause kommen - einfach großartig.
Ein Hoch auf das Leben und auf die Freundschaft!
Eine sympathische Fortsetzung von Mondscheintarif. 25 Jahre später aber immer noch die selbe Cora Hübsch. Ein herrliches Buch über Selbstliebe, das Leben und Freundschaften. Über Schicksale und Gewohnheiten. Über Mut zur Veränderung und Träume in Ziele zu verwandeln. Die Kapitel sind kurz gehalten. Die Geschichte ist einfach geschrieben und das Buch flüssig zu lesen.
Ein Buch, das gut zu mir passt… Vielleicht weil die Protagonistin in meinem Alter ist und auch sonst ein paar Übereinstimmungen bestehen… für mich definitiv ein Buch zum “zwischendurch lesen”. Mal sehr zum Lachen, aber auch für ein paar Tränen in den Augen verantwortlich. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung 👍🏻 … ach und für alle jüngeren Leser*innen ist dann wahrscheinlich der “Mondscheintaif” ( der erste Teil ) eine Empfehlung… habe ich bisher nicht gelesen, aber werde ich bestimmt noch. Man konnte dieses Buch trotzdem gut lesen auch ohne den “ersten Teil”.

Wow 😍
Was für ein tolles Buch. Es lässt einen lange danach noch nachdenklich zurück. Ich finde das Buch sollte jeder einmal gelesen haben. Es zeigt das wir Menschen alle mit den gleichen Wehwehchen zu tun haben. Nur jeder damit anders umgeht. Man sollte sich so akzeptieren wie man ist und nicht so leben wie es andere für richtig halten. ❤️

Stumpf. Abbruch nach 10%.
In meinen zwanzigern habe ich die Bücher von Ildiko von Kürthy geliebt und alle nacheinander regelrecht verschlungen. Scheinbar bin ich in meinen vierzigern daraus entwachsen. Dieser Humor, den ich früher so sehr mochte, nervt mich und ich empfinde die Handlung als eine Aneinanderreihung von Kalenderweisheiten und Blödsinn. Beispiel: "Freundinnen, laßt es uns so sagen, wie es ist: Die aller-allerschlimmste weibliche Problemzone heißt Mann. [S. 20] Kann man sicher witzig finden, meinen Geschmack trifft es heute nicht mehr.
Es war ein besonderes Buch. Etwas das zwischen den Zeilen und mit viele Sätzen sehr zum nachdenken anregt. Es ist die Geschichte einer 55-jährigen Frau die eigentlich alles im Leben hat, Haus, Mann, Kinder und trotzdem ist das diese Wehmut und Traurigkeit. Der berühmte Point of no return. Wenn man mehr Lebenszeit schon gelebt hat, als wahrscheinlich noch vor einem liegt. Wenn man anfängt über die getroffenen Entscheidungen im Leben nachzudenken… Es hat durchaus eine gewisse Melancholie💭 Gleichzeitig erfährt man von ihrem tiefsten Geheimnis und den - gut 25 Jahre zurückliegenden - Umständen die dazu geführt haben, dass sie sich selbst Fesseln in der Seele angelegt hatte. Es gab so viele Stellen die ich markiert habe, Stellen die mir aus dem Herzen sprachen. Es war eine Umarmung, ein Weckruf, ein Ausblick auf das was uns erwarten kann, erwartet hat. Für dieses Buch sollte man meiner Meinung nach aber auch in einer stabilen psychischen Lage sich befinden, den die Melancholie kann einen stellenweise sich ziemlich einnehmen.
Lustig, liebenswert und emotional
Die Fortsetzung der Geschichte über Cora Hübsch hat mich sehr unterhalten und berührt. Von einer anfänglichen Lebenskrise gerät Cora in die Mitte einer verrückten und liebenswerten Freundesgruppe und wird sofort herzlich aufgenommen. Sie begleitet eine Hochzeit als Fotografin und trifft dort auf ihre erste große Liebe. Cora stellt ihr Leben komplett in Frage und muss entscheiden, wie sie jetzt nachdem die Kinder flügge werden, weiterleben möchte. Zwischen den neuen Erlebnissen erfährt der Leser die tragische Geschichte, die vor Coras Ehe ihr Leben durcheinander gebracht hat. Einen Stern Abzug gibt es für einige oft sehr abgedroschene Formulierungen und Gags. Aber vielleicht bin ich da auch nicht ganz die richtige Zielgruppe. Das Ende war sehr emotional und rührend.
Der Fuß ist eine weitgehend unerschlossene weibliche Problemzone.
In Eine halbe Ewigkeit begegnen wir Cora Hübsch wieder – eine halbe Ewigkeit nach Mondscheintarif. Damals war ich begeistert von der charmanten, leicht verpeilten Cora und dem Schreibstil von der Autorin. Heute ist Cora Mitte 50, Mutter, Ehefrau und sucht ein bisschen den Halt im Leben. Als sie ihr altes Tagebuch wiederfindet, beginnt sie, es weiterzuführen – und wir tauchen mit ihr in Erinnerungen und neue Begegnungen ein. Leider zieht sich der Einstieg ziemlich und die Story kommt nur sehr schleppend in Gang. Die neue Freundesgruppe bleibt recht blass, die aufgewärmte Liebesgeschichte a la Bridget Jones hat mich emotional nicht abgeholt. Was mich außerdem gestört hat: Coras ständige Selbstzweifel und ihre Fixierung auf ihren Körper. Es geht sehr oft um Gewicht, Aussehen und Makel – das fand ich übertrieben und irgendwann ermüdend. Was mir gefallen hat: Die Rückblicke auf die Freundschaft mit Johanna – sie sind für mich das emotionale Highlight des Buches. Und somit war das Ende für mich dann doch sehr rührend und vielleicht gab es sogar ein kleines Tränchen. Fazit: Ein Wiedersehen mit Nostalgie und ehrlichem Blick aufs Älterwerden, das aber etwas zu langatmig gerät – und sich zu oft um Äußerlichkeiten dreht.
Habe mir mehr erhofft
„Ich heiße Cora Hübsch, meine Kinder sind groß, und meine Ehe ist gebrechlich.“ Dieses Buch wurde mir von mehreren Seiten empfohlen. Vom Klappentext her habe ich eine Geschichte über Selbstfindung, Liebe und Freundschaft erwartet. Leider war sie mir dann viel zu sehr mit Klischees behaftet. Die Mutter die nach dem Auszug ihrer Kinder nicht mehr weiß wer sie ist, ein ständiges Herumreiten auf Schönheitsidealen, Eheprobleme, einen Hang zum ewig gestrigen (früher war alles besser, da waren Singles noch Tonträger) und viel Boomer-Humor. Wahrscheinlich bin ich auch nicht die richtige Zielgruppe 😀 „Du bist verheiratet?“, fragt Kiki und deutet auf meinen Ehering. Ich nicke. „Seit 20 Jahren.“ „Glücklich?“ „Was ist das denn für eine bescheuerte Frage, Kiki? Es gibt keine glücklichen Ehen, das weiß doch jeder.“ „Du bist voll cringe Mama.“ „Das klingt gut, was ist das?“ „Peinlich.“
Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Nachdem ich Mondscheintarif gelesen habe, musste ich natürlich auch die Fortsetzung lesen. Man taucht ein in diese fabelhafte Geschichte und findet sich oft wieder in eigenen Gedanken und Gefühlen, die man sich im Leben macht. Eine schöne Reise mit Tiefgang. Natürlich kann ich dieses Buch nur empfehlen ❤️
Ein Buch über das Leben einer 55 jährigen Frau und Mutter 📖 Gewohnheit vs Abenteuer Der Schreibstil ist sehr leicht zu lesen. Die Freunde, die zur Familie werden, sind tolle Charaktere und mit viel Witz geschrieben. Leider hatte ich insgesamt Schwierigkeiten mit dem Buch. Mit manchen Ansichten und dem Charakter der Hauptperson konnte ich nicht warm werden.
„Eine halbe Ewigkeit“ hat mich nicht überzeugt. Habe vor Jahren „Mondscheintarif“ gelesen, hierbei handelt es sich um die Fortsetzung, Jahrzehnte später. Am Beginn waren es mir zu viele Namen, Renate, Wanda, Ruth, Renate, Erdal… Zwischendurch wurde es tiefgründiger und es ging viel um Selbstliebe, um Wechseljahre und Entscheidungen im Leben. Sicher war es manchmal nah an der Realität, aber für mich war es teilweise zu schwer und dann aber auch wieder zu viele Kalauer.
25 Jahre ist es her, als Cora Hübsch aus dem Roman "Mondschrintarif" Daniel kennengelernt hatte. Damals endete damit die Geschichte, die in Tagebuchform geschrieben ist. Heute, eine halbe Ewigkeit später, schlägt sie die letzte Seite des Tagebuchs wieder auf und fängt an zu schreiben. Natürlich fragt man sich, nach Beenden des ersten Buches, ob aus Daniel und Cora ein Paar geworden ist, ob sie geheiratet und Kinder bekommen haben und vor allem, sind sie noch zusammen? Der neue Roman "Eine halbe Ewigkeit", worauf ich mich riesig gefreut habe, wird mir sicherlich Antworten liefern. 𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: Erst einmal, ich liebe es auf alte Bekannte, aus Büchern, zu treffen, vor allem wenn sie zu meinen Lieblingsbüchern gehören. Deswegen hat es mich gereizt, dieses Buch zu lesen, weil ich wissen wollte, was aus Daniel, Cora und deren Freundin Johanna geworden ist. Was mir nicht klar war, ist, dass wir hier ein ganz großes Familienfest feiern, mit all den Protagonisten aus, Mondscheintarif und Morgen kann kommen. Selbst meine Namensvetterin Judith aus dem Buch "Es wird Zeit" hatte einen kurzen Gastauftritt. Ihre Geschichte gehört zu meinen absoluten Highlights, da es irgendwie auch meine eigene ist. Ich fand das richtig schön und aufregend zugleich, als wäre ich selbst ein Gast auf dieser Party. Stellt sich aber die Frage, für alle, die die Vorgänger nicht gelesen haben, kann man die Bücher auch unabhängig voneinander und ohne Vorkenntnisse lesen? Ja! Zurück zu Cora, die hier mit alltäglichen Problemen zu kämpfen hat. Inzwischen ist sie Mitte 50, verheiratet, hat 3 Kinder, die allsamt flügge geworden sind. Die Wechseljahre kollidieren mit Sorgen, Ängste, Erinnerungen, einer gewissen Abenteuerlust und der Frage, was wäre gewesen, wenn...? Ildikó von Kürthy hat es wieder einmal geschafft, mit ihrer unverkennbaren Art, sich selbst auf die Schippe zu nehmen, es auf den Punkt zu bringen ohne wenn und aber, mit Humor und gleichzeitig Tiefgang, dass ich begeistert dieses Buch zugeschlagen habe. Coras Geschichte beschreibt, was Frauen in ihrem Alter, ist übrigens auch mein Alter, häufig fühlen. Klischees hin oder her, ich kann dabei auch über mich selbst lachen, habe aber auch geweint. 𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: Ein Hoch auf Cora, die ihren Weg gefunden hat und auf all die anderen liebenswerten Charaktere, die Ildikó von Kürthy in einer halben Ewigkeit erschaffen hat. Es macht immer wieder so viel Spaß! 🥂 5☆

Nicht nur einmal zu Tränen gerührt
Cora, ein Beispiel für eine Mutter. Sie fühlt sich gefangen in ihrer doch so idyllischen Welt, in der ihr viele Dinge auf die Nerven gehen, sie sich unendlich viele Sorgen macht und selbst nicht weiß, was sie will. Zutiefst bedrückt durch eine Geschichte aus ihrer Vergangenheit, versucht sie diese aufzuarbeiten und gleichzeitig das Gefühl von Freiheit zu erlangen. Viel Humor, viel Gefühl und so viele ehrliche und auch wichtige Worte. Absolute Leseempfehlung auch für Nicht-Mütter.
Ein für mich ganz besonderes Buch, mit Wohlfühl-Momenten und Tiefgang.
Nach langer Zeit habe ich mal wieder etwas von I.v.K. gelesen, da ich das Buch von meiner Lieblings-Buchfreundin zum Geburtstag geschenkt bekommen habe - inklusive übertragener Notizen und Anmerkungen aus ihrem Exemplar (💙). Das hat das Leseerlebnis für mich noch einmal besonderer und persönlicher gemacht. Aber auch so hat mich die Geschichte gleich in ihren Bann gezogen, der Schreibstil und die liebevoll gezeichneten Charaktere ließen mich zügig durch das Buch fliegen, haben diesem jedoch die Tiefe nicht genommen. Ich habe gelacht, mir Stellen angestrichen und auch ein paar Tränen verdrückt. Eine gelungene Geschichte, in der sich ganz sicher jeder an irgendeiner Stelle oder in einem/einer der Protagonist/innen wiederfindet. Empfehlung!

Gutes Buch mit vielen tiefgründigen Gedanken. Anscheinend nicht der "erste" Band. Frühere Bücher der Autorin scheinen mit diesem Buch verwoben zu sein. Das wurde mir erst klar als ich andere Rezensionen gelesen habe. Ich glaube das tut der Story aber keinen Abbruch. Das war mein erstes Buch von ihr.
"Wir denken immer, wenn wir anders entschieden hätten, wäre alles besser geworden. Woher wollen wir das wissen? Es hätte doch auch alles schlimmer kommen können. Das was wir verpasst haben, glorifizieren wir. Die Liebe, die wir nicht gelebt haben. Die Reisen, die wir nicht gemacht haben. Die Chancen, die wir nicht ergriffen haben, die Kinder, die Jobs, die Rollen, die Einladungen, die Orgasmen, die wir nicht bekommen haben. Warum glauben wir automatisch, das Leben, das wir nicht geführt haben, wäre besser gewesen?" Cora ist Mitte 50 und ihr Leben verändert sich. Die Kinder langsam alle aus dem Haus, die Ehe alltäglich geworden. War's das jetzt? An einem Abend trifft Cora eine Bekannte wieder und es beginnt ein abenteuerliches Wochenende, das Cora eine neue Sicht auf viele Dinge gibt. Witzig, klug und tiefgründig beschreibt Ildikó von Kürthy das Leben und regt zum Nachdenken an. "Das, was du Schicksal nennst, ist nichts anderes als das Leben. Mal läuft es gut, und mal läuft es scheiße, und meistens läuft es irgendwie. Ich habe keine Ahnung, warum so viele Menschen glauben, sie hätten Anspruch auf ein Leben ohne Leid und Sorge. Völliger Blödsinn. [...] Du erwartest vom Leben Gerechtigkeit? Dann kannst du nur enttäuscht werden. Wer hat dir eingeredet, du hättest Anspruch auf faire Behandlung? So wirst du zum Opfer deines eigenen Lebens. Und Opfer halten immer still und jammern vor sich hin."
Ich habe mich wirklich auf dieses Buch gefreut! Ildikó von Kürthys Schreibstil mag ich sehr und daher waren meine Erwartungen hoch. Doch leider habe ich mich fast den ganzen Januar hindurch durch die Seiten gequält. Worum gehts? Die Protagonistin der Geschichte trifft nach einem Vierteljahrhundert ihre erste große Liebe wieder. Dieses Wiedersehen wirft viele Fragen über verpasste Chancen, alte Wunden und das Leben, das man geführt hat, auf. Es geht um Vergänglichkeit, verpasste Gelegenheiten und die Frage: Was wäre, wenn? Zuerst dachte ich, dass ich mich vielleicht einfach nicht mit der Lebensrealität der Protagonistin identifizieren kann. Aber das kann es nicht sein – ich tauche sonst gerne in unterschiedliche Perspektiven ein. Das Problem lag für mich vielmehr darin, dass die Handlung sehr langweilig und nichtssagend blieb. Ich konnte keinen Bezug zur Protagonistin oder den anderen Charakteren aufbauen; sie blieben mir fremd und unnahbar. Selbst die emotionalen Themen, die das Buch behandelt, haben mich nicht wirklich berührt. Erst auf den letzten Seiten gewann die Geschichte für mich an Tiefe und zum ersten Mal hatte ich Spaß am Lesen. Doch leider reichte das nicht aus, um meine vorherige Enttäuschung auszugleichen. Deshalb kann ich nicht mehr als 2 Sterne vergeben. Sehr schade!

Mit 'Eine halbe Ewigkeit' knüpft Ildikó von Kürthy an den Roman 'Mondscheintarif' an und wir erfahren wie es unserer Protagonistin Cora Hübsch in all den Jahren so ergangen ist. 25 Jahre später, um 3 Kinder, einen Ehemann und vielen wertvollen Erkenntnissen reicher, treffen wir Cora in ihren Fünfzigern wieder. Gerade gibt es in Ihrem Leben einen großen Umbruch. Alle Kinder sind flügge geworden und somit ist ihre Hauptbeschäftigung der letzten Jahre weg und Cora steht kurz vor einer kleinen Midlife Crises. Wie wird die nun plötzliche Zweisamkeit mit ihrem Ehemann werden, was hält die Zukunft noch bereit und was ist eigentlich mit der Vergangenheit...hatte Sie damals alles richtig gemacht? Schwere Entscheidungen wurden getroffen und auf dem Grad zwischen richtig und falsch balanciert. Gut das der Zufall ihr in dieser Zeit des Umbruchs gleich einen ganzen Haufen neuer und wertvoller Bekanntschaften beschert. Dieser bunt zusammen gewürfelte Haufen macht richtig Spaß und am liebsten würde man ins Buch schlüpfen und vor Ort mitmischen. Abschließend muss ich sagen das der Roman mich überrascht hat. Cora Hübsch hat noch viel von Ihrer charmant- tollpatschigen Art und Ihrem Witz behalten, allerdings wurde auch Sie vom Leben geprägt. 'Eine halbe Ewigkeit' war nicht nur lustig, sondern auch traurig und nachdenklich. Ich hatte zeitweise mit den Tränen zu kämpfen und damit habe ich nicht gerechnet. Aber gerade das hat mir gefallen, diese Vielschichtigkeit. Einige Stellen im Buch waren übertrieben, schrill und laut. Andere dafür ganz leise. Eine gelungene Fortsetzung die mir wirklich gut gefallen hat.

Nett, aber nicht so wirklich überzeugend
Vor 25 Jahren habe ich „Mondscheintarif“, den ersten Roman von Ildiko von Kürthy, gelesen und mich darauf gefreut, Cora und ihre Freunde wiederzutreffen. Cora ist in ihrer Midlifecrisis, ihre Kinder werden flügge, ihre Ehe kriselt und im Leben ist zu viel Alltag. An einem ganz miesen Tag stolpert sie beim Ausmisten im wahrsten Sinne über einen ganz alten Bekannten. Dadurch wird vieles an die Oberfläche gespült, was lange verdrängt war und auch in der Realtität kommt so manches ins Rollen, sodass es plötzlich turbulent und funkelnd in Coras Leben zugeht. Ich gehöre ja genau zur Zielgruppe dieses Buches, bin im gleichen Alter wie Cora und mein Sohn ist auch aus dem Haus. Gut, das ist ein Roman und an der ein oder anderen Stelle sicherlich überspitzt dargestellt und ich musste auch ab und an mal schmunzeln. Schön fand ich auch, dass hier alte Bekannte aus vorigen Büchern der Autorin wieder auftauchen. Aber ansonsten hat es mich wenig abgeholt, ich konnte vieles nicht mitfühlen, es war mir zu konstruiert, zu klischeehaft und die Story alles in allem zu dünn. Vielleicht bin ich diesem Genre auch entwachsen? Wobei mich das Cover total abgeholt hat und ich mir wünsche, in so einem tollen Ferienhaus mit Traumblick dieses Jahr Urlaub zu machen.
Ich mag I.v.K.s Bücher als leichte Zwischendurchlektüre. Wie immer gilt meine Kritik einigen für meinen Geschmack zu albernen Szenen, die ich als überflüssigen Slapstick empfinde. Dieses Buch hier hat aber auch deutlichen Tiefgang bei zwei Szenarien, die zum Älterwerden dazugehören. Das hat mich abgeholt und sehr angerührt.
Solide Unterhaltung ohne Wow-Effekt
Cora Hübsch sackt eine halbe Ewigkeit später vor einem Altpapiercontainer zusammen. Ihr Mann ist zusammen mit dem gemeinsamen Sohn nach London, um ihn dort ins College zu bringen. Ihre Nerven liegen blank. Doch Rettung ist in Sicht. Eine alte Bekannte nimmt sich ihrer an und schon bald befindet sie sich inmitten ganz eigener Persönlichkeiten. Neben Erdal, Ruth und Wanda begegnet sie auch einer alten Liebe. Sie wühlt einiges auf und nicht nur das. Cora ist sich nicht mehr sicher, ob sie ihr restliches Leben mit ihrem Mann verbringen will. Die alte Liebe ist verlockend, unverbraucht und frisch. Ildikó von Kürthy gelingt, soweit ich das beurteilen kann, die Fortsetzung ihres Romans „Mondscheintarif“. Vergangenes wird aufgegriffen und geschickt miteinander verwoben und aufgearbeitet. Ich persönlich fühlte mich auf keiner Seite benachteiligt, weil ich den ersten Roman nicht gelesen hatte. Ich fühlte mich hineinkatapultiert in die Szenerie eines um 20.15 Uhr laufenden ZDF Familienfilms. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, der Humor hat mich besonders im ersten Drittel richtig abgeholt. Cora Hübsch hat sich dann nur ziemlich schnell unbeliebt bei mir gemacht. Die Liebe aus früheren Zeiten hat ihr komplett die klare Sicht vernebelt. Die Mitte zog sich. Was ich nach wie vor nicht leiden kann, wenn man Nebenfiguren, die meist nur einmal erwähnt werden, sämtliche Krankheiten anheftet. Wäre absolut nicht notwendig gewesen. Gegen Ende hin hab ich mich wieder mit der Geschichte versöhnt. Wer solide Unterhaltung schätzt, wird hier nicht enttäuscht. Das große Wow blieb aber aus.

🤍 Wohlfühlbuch
Die Geschenke spielt 25 Jahre nach Mondscheintarif. Ich habe das Buch allerdings nicht gelesen und konnte trotzdem alles nachvollziehen. Außerdem begegnen einem die ganzen Charaktere aus „Morgen kann kommen“. Ich finde den Schreibstil der Autorin super und mit viel Witz. Die Charaktere sind natürlich alle sehr extrem bzw. schrullig, aber als Buch zwischendurch fand ich das ganz witzig 😊
Worte stillen kein Verlangen, keinen Hunger und keinen Durst. Ich sehne mich nach dem Meer, nach Wiesen und Weite, nach Jahreszeiten zum Mitmachen, nach dem Geruch reifer Quitten und blühendem Goldregen, nach Mittagsschlaf, einem Gemüsegarten, Brombeersträuchern und nach Frühlingsgefühlen im späten Herbst.
„Eine halbe Ewigkeit“ von Ildiko von Kürthy ist nicht nur eine Fortsetzung, sondern gleich zwei in einem. Dieses Buch erzählt, wie es 25 Jahre nach „Mondscheintarif“ bei Cora Hübsch läuft und wie es ihr ergangen ist. Außerdem treffen wir auf die Protagonisten aus „Morgen kann kommen“ (Erschienen im April 2022). Cora ist Mitte fünfzig, die drei Kinder werden gerade flügge und ihre Ehe ist zur Gewohnheit geworden. In diesem ganzen Gefühlschaos findet sie ihr altes Tagebuch wieder und schwelgt in Erinnerungen an Ihre einst große Liebe Daniel und die innige Freundschaft zu Johanna. Auf einem gemeinsamen Wochenendtrip mit Wanda, Ruth, Erdal und Renate trifft sie ausgerechnet auf Daniel. Ob sich alte Gefühle nochmal aufwärmen lassen oder doch an der Ehe festgehalten wird? Cora geht ihren eigenen Weg, wie sie es eigentlich immer schon getan hat. Nur hatte sie sich zwischenzeitig selbst etwas aus den Augen verloren. Jetzt startet sie nochmal richtig durch und hoffentlich gibt es bald eine Fortsetzung der Fortsetzung… Jeder der Protagonisten ist auf seine eigene Art sympathisch und authentisch. Alle sind komplett unterschiedliche Charaktere, die aber im Ganzen einfach stimmig sind und super zueinander passen. Ildiko von Kürthy hat einen unverwechselbaren Schreibstil, den ich auch nach 25 Jahren noch sehr mag.
Vielen Dank an den @argonverlag und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Hörbuchs Inhalt Sie ist auf der Flucht vor ihren Erinnerungen. Schon seit einer halben Ewigkeit. Bis ihr ein altes Tagebuch in die Hände fällt. Es hatte ein Happy End. Doch das Leben ging weiter. Sie heißt Cora Hübsch, ihre Kinder sind groß, und ihre Ehe ist gebrechlich. Zu viel Alltag, zu wenig Abenteuer. Aber an diesem Wochenende spielt ihr Leben verrückt: das vertauschte Kleid, die alte Schuld, die schemenhafte Gestalt auf dem Foto. Ist das Zufall? Oder eine letzte Chance? Meinung Cora Hübsch ist zurück ein bisschen Älter. Inzwischen verheiratet und Mutter von drei Kinder. Die alle aus dem Haus. Sie ist immer noch vollen Zweifel, wegen ihrer Figur, ihrer Ehe. Als sie das Tagebuch Mondscheintarif findet. Denkt sie an alte Zeiten, alte Freunde und Daniel. Temperamentvoll, humorvoll und nachdenklich. Das neue Buch der Autorin sollte man gelesen, besser noch gehört haben. Die Vertonung fand ich gelungen Große Lese/ Hör Empfehlung
Vor diesem Buch sollte gewarnt werden!
Man nehme: einen Teil 'Suche impotenten Mann zum Leben', einen Teil 'Bridget Jones Teil 3', vermenge sie mit etwas Hera Lind und seelenlosen Kalendersprüchen, kombiniere sie mit weiblichen zu dick/zu dünn/zu groß /zu klein/ich bleib wie ich bin-Klischees und überziehe es mit Herz-Schmerz-Groschenroman-Romantik. Fertig ist dieses Buch! Das Gute daran: den halben Stern vergebe ich dafür, dass dieses "Buch" mir meine Fähigkeit, querzulesen, wiedergegeben hat. Bitte weiträumig umfahren!!!
Midlife Crisis - Ostsee - Tagebuch 🌻📝
Der Roman ist flüssig geschrieben und die Geschichte für zwischendurch ganz nett. Alles in allem hatte ich aber Schwierigkeiten mich mit der Protagonistin zu identifizieren, was eventuell auch dem großen Altersunterschied zu Grunde liegt. Trotzdem gab es einen Spannungsbogen und das Setting war schön.

bezaubernde Geschichte einer Frau, die ihre Beziehung anzweifelt
Der Roman ist wie der vorausgehende Roman „Mondscheintarif“ wie ein Tagebuch geschrieben. Daran muss man sich, wenn man Bücher mit abgeschlossenen Kapiteln bevorzugt, zunächst gewöhnen. Dennoch gibt dieser Schreibstil eine unfassbare Nähe. Den Roman kann man unabhängig von anderen Romanen der Autorin lesen, jedoch entstehen Parallelen, wenn man bereits andere Werke der Autorin zuvor kannte.

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Was ist aus uns geworden? Aus unseren Träumen, Plänen und der Liebe unseres Lebens?
Vor 25 Jahren schrieb Ildikó von Kürthy ihren ersten Roman, «Mondscheintarif». Nun ist die Heldin von damals zurück.
Sie ist auf der Flucht vor ihren Erinnerungen. Schon seit einer halben Ewigkeit. Bis ihr ein altes Tagebuch in die Hände fällt. Es hatte ein Happy End. Doch das Leben ging weiter. Sie heißt Cora Hübsch, ihre Kinder sind groß, und ihre Ehe ist gebrechlich. Zu viel Alltag, zu wenig Abenteuer. Aber an diesem Wochenende spielt ihr Leben verrückt: das vertauschte Kleid, die alte Schuld, die schemenhafte Gestalt auf dem Foto. Ist das Zufall? Oder eine letzte Chance?
Book Information
Author Description
Ildikó von Kürthy ist Journalistin und eine der meistgelesenen deutschen Schriftstellerinnen. Sie lebt mit ihrer Familie in Hamburg. Ihre Bücher sind Nummer-1-Bestseller, wurden mehr als sieben Millionen Mal verkauft und in 21 Sprachen übersetzt.Ildikó von Kürthy ist Gastgeberin des Podcasts «Frauenstimmen», sie berichtet auf Facebook und Instagram über Wichtiges und Nichtiges und schreibt einen regelmäßigen Newsletter. Neuigkeiten und aktuelle Tourdaten auf: www.ildikovonkuerthy.de
Posts
Lebensmitte und was nun?!? Unterhaltsam, lustig- aber durchaus auch lesenswert und interessant. Ich habe viel Spaß an diesem Buch gehabt. Und das vollkommen unerwartet. Welche Gedanken sich Cora Hübsch über ihr bisherige Leben macht, wie sie mit ihrer aktuellen Situation beurteilt und dann eine Entscheidung trifft, hat mir wirklich gut gefallen. Mutter sein, Freundschaft, Liebe, Wechseljahre, Kinder außer Haus, Ehe, Lebensentscheidungen…
🌊📖💜 So wunderbar und lebensklug, reflektiert, ironisch, weise, tragisch und trotzdem lustig und unterhaltsam. Ich liebe den Stil von Frau von Kürthy einfach so sehr. Sie spricht mir (und in manchen Teilen meiner Lebenssituation) so sehr aus der Seele. Und ich freue mich wie ein Schnitzelchen, alte Bekannte wiederzulesen. Es ist, wie nach Hause kommen - einfach großartig.
Ein Hoch auf das Leben und auf die Freundschaft!
Eine sympathische Fortsetzung von Mondscheintarif. 25 Jahre später aber immer noch die selbe Cora Hübsch. Ein herrliches Buch über Selbstliebe, das Leben und Freundschaften. Über Schicksale und Gewohnheiten. Über Mut zur Veränderung und Träume in Ziele zu verwandeln. Die Kapitel sind kurz gehalten. Die Geschichte ist einfach geschrieben und das Buch flüssig zu lesen.
Ein Buch, das gut zu mir passt… Vielleicht weil die Protagonistin in meinem Alter ist und auch sonst ein paar Übereinstimmungen bestehen… für mich definitiv ein Buch zum “zwischendurch lesen”. Mal sehr zum Lachen, aber auch für ein paar Tränen in den Augen verantwortlich. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung 👍🏻 … ach und für alle jüngeren Leser*innen ist dann wahrscheinlich der “Mondscheintaif” ( der erste Teil ) eine Empfehlung… habe ich bisher nicht gelesen, aber werde ich bestimmt noch. Man konnte dieses Buch trotzdem gut lesen auch ohne den “ersten Teil”.

Wow 😍
Was für ein tolles Buch. Es lässt einen lange danach noch nachdenklich zurück. Ich finde das Buch sollte jeder einmal gelesen haben. Es zeigt das wir Menschen alle mit den gleichen Wehwehchen zu tun haben. Nur jeder damit anders umgeht. Man sollte sich so akzeptieren wie man ist und nicht so leben wie es andere für richtig halten. ❤️

Stumpf. Abbruch nach 10%.
In meinen zwanzigern habe ich die Bücher von Ildiko von Kürthy geliebt und alle nacheinander regelrecht verschlungen. Scheinbar bin ich in meinen vierzigern daraus entwachsen. Dieser Humor, den ich früher so sehr mochte, nervt mich und ich empfinde die Handlung als eine Aneinanderreihung von Kalenderweisheiten und Blödsinn. Beispiel: "Freundinnen, laßt es uns so sagen, wie es ist: Die aller-allerschlimmste weibliche Problemzone heißt Mann. [S. 20] Kann man sicher witzig finden, meinen Geschmack trifft es heute nicht mehr.
Es war ein besonderes Buch. Etwas das zwischen den Zeilen und mit viele Sätzen sehr zum nachdenken anregt. Es ist die Geschichte einer 55-jährigen Frau die eigentlich alles im Leben hat, Haus, Mann, Kinder und trotzdem ist das diese Wehmut und Traurigkeit. Der berühmte Point of no return. Wenn man mehr Lebenszeit schon gelebt hat, als wahrscheinlich noch vor einem liegt. Wenn man anfängt über die getroffenen Entscheidungen im Leben nachzudenken… Es hat durchaus eine gewisse Melancholie💭 Gleichzeitig erfährt man von ihrem tiefsten Geheimnis und den - gut 25 Jahre zurückliegenden - Umständen die dazu geführt haben, dass sie sich selbst Fesseln in der Seele angelegt hatte. Es gab so viele Stellen die ich markiert habe, Stellen die mir aus dem Herzen sprachen. Es war eine Umarmung, ein Weckruf, ein Ausblick auf das was uns erwarten kann, erwartet hat. Für dieses Buch sollte man meiner Meinung nach aber auch in einer stabilen psychischen Lage sich befinden, den die Melancholie kann einen stellenweise sich ziemlich einnehmen.
Lustig, liebenswert und emotional
Die Fortsetzung der Geschichte über Cora Hübsch hat mich sehr unterhalten und berührt. Von einer anfänglichen Lebenskrise gerät Cora in die Mitte einer verrückten und liebenswerten Freundesgruppe und wird sofort herzlich aufgenommen. Sie begleitet eine Hochzeit als Fotografin und trifft dort auf ihre erste große Liebe. Cora stellt ihr Leben komplett in Frage und muss entscheiden, wie sie jetzt nachdem die Kinder flügge werden, weiterleben möchte. Zwischen den neuen Erlebnissen erfährt der Leser die tragische Geschichte, die vor Coras Ehe ihr Leben durcheinander gebracht hat. Einen Stern Abzug gibt es für einige oft sehr abgedroschene Formulierungen und Gags. Aber vielleicht bin ich da auch nicht ganz die richtige Zielgruppe. Das Ende war sehr emotional und rührend.
Der Fuß ist eine weitgehend unerschlossene weibliche Problemzone.
In Eine halbe Ewigkeit begegnen wir Cora Hübsch wieder – eine halbe Ewigkeit nach Mondscheintarif. Damals war ich begeistert von der charmanten, leicht verpeilten Cora und dem Schreibstil von der Autorin. Heute ist Cora Mitte 50, Mutter, Ehefrau und sucht ein bisschen den Halt im Leben. Als sie ihr altes Tagebuch wiederfindet, beginnt sie, es weiterzuführen – und wir tauchen mit ihr in Erinnerungen und neue Begegnungen ein. Leider zieht sich der Einstieg ziemlich und die Story kommt nur sehr schleppend in Gang. Die neue Freundesgruppe bleibt recht blass, die aufgewärmte Liebesgeschichte a la Bridget Jones hat mich emotional nicht abgeholt. Was mich außerdem gestört hat: Coras ständige Selbstzweifel und ihre Fixierung auf ihren Körper. Es geht sehr oft um Gewicht, Aussehen und Makel – das fand ich übertrieben und irgendwann ermüdend. Was mir gefallen hat: Die Rückblicke auf die Freundschaft mit Johanna – sie sind für mich das emotionale Highlight des Buches. Und somit war das Ende für mich dann doch sehr rührend und vielleicht gab es sogar ein kleines Tränchen. Fazit: Ein Wiedersehen mit Nostalgie und ehrlichem Blick aufs Älterwerden, das aber etwas zu langatmig gerät – und sich zu oft um Äußerlichkeiten dreht.
Habe mir mehr erhofft
„Ich heiße Cora Hübsch, meine Kinder sind groß, und meine Ehe ist gebrechlich.“ Dieses Buch wurde mir von mehreren Seiten empfohlen. Vom Klappentext her habe ich eine Geschichte über Selbstfindung, Liebe und Freundschaft erwartet. Leider war sie mir dann viel zu sehr mit Klischees behaftet. Die Mutter die nach dem Auszug ihrer Kinder nicht mehr weiß wer sie ist, ein ständiges Herumreiten auf Schönheitsidealen, Eheprobleme, einen Hang zum ewig gestrigen (früher war alles besser, da waren Singles noch Tonträger) und viel Boomer-Humor. Wahrscheinlich bin ich auch nicht die richtige Zielgruppe 😀 „Du bist verheiratet?“, fragt Kiki und deutet auf meinen Ehering. Ich nicke. „Seit 20 Jahren.“ „Glücklich?“ „Was ist das denn für eine bescheuerte Frage, Kiki? Es gibt keine glücklichen Ehen, das weiß doch jeder.“ „Du bist voll cringe Mama.“ „Das klingt gut, was ist das?“ „Peinlich.“
Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Nachdem ich Mondscheintarif gelesen habe, musste ich natürlich auch die Fortsetzung lesen. Man taucht ein in diese fabelhafte Geschichte und findet sich oft wieder in eigenen Gedanken und Gefühlen, die man sich im Leben macht. Eine schöne Reise mit Tiefgang. Natürlich kann ich dieses Buch nur empfehlen ❤️
Ein Buch über das Leben einer 55 jährigen Frau und Mutter 📖 Gewohnheit vs Abenteuer Der Schreibstil ist sehr leicht zu lesen. Die Freunde, die zur Familie werden, sind tolle Charaktere und mit viel Witz geschrieben. Leider hatte ich insgesamt Schwierigkeiten mit dem Buch. Mit manchen Ansichten und dem Charakter der Hauptperson konnte ich nicht warm werden.
„Eine halbe Ewigkeit“ hat mich nicht überzeugt. Habe vor Jahren „Mondscheintarif“ gelesen, hierbei handelt es sich um die Fortsetzung, Jahrzehnte später. Am Beginn waren es mir zu viele Namen, Renate, Wanda, Ruth, Renate, Erdal… Zwischendurch wurde es tiefgründiger und es ging viel um Selbstliebe, um Wechseljahre und Entscheidungen im Leben. Sicher war es manchmal nah an der Realität, aber für mich war es teilweise zu schwer und dann aber auch wieder zu viele Kalauer.
25 Jahre ist es her, als Cora Hübsch aus dem Roman "Mondschrintarif" Daniel kennengelernt hatte. Damals endete damit die Geschichte, die in Tagebuchform geschrieben ist. Heute, eine halbe Ewigkeit später, schlägt sie die letzte Seite des Tagebuchs wieder auf und fängt an zu schreiben. Natürlich fragt man sich, nach Beenden des ersten Buches, ob aus Daniel und Cora ein Paar geworden ist, ob sie geheiratet und Kinder bekommen haben und vor allem, sind sie noch zusammen? Der neue Roman "Eine halbe Ewigkeit", worauf ich mich riesig gefreut habe, wird mir sicherlich Antworten liefern. 𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: Erst einmal, ich liebe es auf alte Bekannte, aus Büchern, zu treffen, vor allem wenn sie zu meinen Lieblingsbüchern gehören. Deswegen hat es mich gereizt, dieses Buch zu lesen, weil ich wissen wollte, was aus Daniel, Cora und deren Freundin Johanna geworden ist. Was mir nicht klar war, ist, dass wir hier ein ganz großes Familienfest feiern, mit all den Protagonisten aus, Mondscheintarif und Morgen kann kommen. Selbst meine Namensvetterin Judith aus dem Buch "Es wird Zeit" hatte einen kurzen Gastauftritt. Ihre Geschichte gehört zu meinen absoluten Highlights, da es irgendwie auch meine eigene ist. Ich fand das richtig schön und aufregend zugleich, als wäre ich selbst ein Gast auf dieser Party. Stellt sich aber die Frage, für alle, die die Vorgänger nicht gelesen haben, kann man die Bücher auch unabhängig voneinander und ohne Vorkenntnisse lesen? Ja! Zurück zu Cora, die hier mit alltäglichen Problemen zu kämpfen hat. Inzwischen ist sie Mitte 50, verheiratet, hat 3 Kinder, die allsamt flügge geworden sind. Die Wechseljahre kollidieren mit Sorgen, Ängste, Erinnerungen, einer gewissen Abenteuerlust und der Frage, was wäre gewesen, wenn...? Ildikó von Kürthy hat es wieder einmal geschafft, mit ihrer unverkennbaren Art, sich selbst auf die Schippe zu nehmen, es auf den Punkt zu bringen ohne wenn und aber, mit Humor und gleichzeitig Tiefgang, dass ich begeistert dieses Buch zugeschlagen habe. Coras Geschichte beschreibt, was Frauen in ihrem Alter, ist übrigens auch mein Alter, häufig fühlen. Klischees hin oder her, ich kann dabei auch über mich selbst lachen, habe aber auch geweint. 𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: Ein Hoch auf Cora, die ihren Weg gefunden hat und auf all die anderen liebenswerten Charaktere, die Ildikó von Kürthy in einer halben Ewigkeit erschaffen hat. Es macht immer wieder so viel Spaß! 🥂 5☆

Nicht nur einmal zu Tränen gerührt
Cora, ein Beispiel für eine Mutter. Sie fühlt sich gefangen in ihrer doch so idyllischen Welt, in der ihr viele Dinge auf die Nerven gehen, sie sich unendlich viele Sorgen macht und selbst nicht weiß, was sie will. Zutiefst bedrückt durch eine Geschichte aus ihrer Vergangenheit, versucht sie diese aufzuarbeiten und gleichzeitig das Gefühl von Freiheit zu erlangen. Viel Humor, viel Gefühl und so viele ehrliche und auch wichtige Worte. Absolute Leseempfehlung auch für Nicht-Mütter.
Ein für mich ganz besonderes Buch, mit Wohlfühl-Momenten und Tiefgang.
Nach langer Zeit habe ich mal wieder etwas von I.v.K. gelesen, da ich das Buch von meiner Lieblings-Buchfreundin zum Geburtstag geschenkt bekommen habe - inklusive übertragener Notizen und Anmerkungen aus ihrem Exemplar (💙). Das hat das Leseerlebnis für mich noch einmal besonderer und persönlicher gemacht. Aber auch so hat mich die Geschichte gleich in ihren Bann gezogen, der Schreibstil und die liebevoll gezeichneten Charaktere ließen mich zügig durch das Buch fliegen, haben diesem jedoch die Tiefe nicht genommen. Ich habe gelacht, mir Stellen angestrichen und auch ein paar Tränen verdrückt. Eine gelungene Geschichte, in der sich ganz sicher jeder an irgendeiner Stelle oder in einem/einer der Protagonist/innen wiederfindet. Empfehlung!

Gutes Buch mit vielen tiefgründigen Gedanken. Anscheinend nicht der "erste" Band. Frühere Bücher der Autorin scheinen mit diesem Buch verwoben zu sein. Das wurde mir erst klar als ich andere Rezensionen gelesen habe. Ich glaube das tut der Story aber keinen Abbruch. Das war mein erstes Buch von ihr.
"Wir denken immer, wenn wir anders entschieden hätten, wäre alles besser geworden. Woher wollen wir das wissen? Es hätte doch auch alles schlimmer kommen können. Das was wir verpasst haben, glorifizieren wir. Die Liebe, die wir nicht gelebt haben. Die Reisen, die wir nicht gemacht haben. Die Chancen, die wir nicht ergriffen haben, die Kinder, die Jobs, die Rollen, die Einladungen, die Orgasmen, die wir nicht bekommen haben. Warum glauben wir automatisch, das Leben, das wir nicht geführt haben, wäre besser gewesen?" Cora ist Mitte 50 und ihr Leben verändert sich. Die Kinder langsam alle aus dem Haus, die Ehe alltäglich geworden. War's das jetzt? An einem Abend trifft Cora eine Bekannte wieder und es beginnt ein abenteuerliches Wochenende, das Cora eine neue Sicht auf viele Dinge gibt. Witzig, klug und tiefgründig beschreibt Ildikó von Kürthy das Leben und regt zum Nachdenken an. "Das, was du Schicksal nennst, ist nichts anderes als das Leben. Mal läuft es gut, und mal läuft es scheiße, und meistens läuft es irgendwie. Ich habe keine Ahnung, warum so viele Menschen glauben, sie hätten Anspruch auf ein Leben ohne Leid und Sorge. Völliger Blödsinn. [...] Du erwartest vom Leben Gerechtigkeit? Dann kannst du nur enttäuscht werden. Wer hat dir eingeredet, du hättest Anspruch auf faire Behandlung? So wirst du zum Opfer deines eigenen Lebens. Und Opfer halten immer still und jammern vor sich hin."
Ich habe mich wirklich auf dieses Buch gefreut! Ildikó von Kürthys Schreibstil mag ich sehr und daher waren meine Erwartungen hoch. Doch leider habe ich mich fast den ganzen Januar hindurch durch die Seiten gequält. Worum gehts? Die Protagonistin der Geschichte trifft nach einem Vierteljahrhundert ihre erste große Liebe wieder. Dieses Wiedersehen wirft viele Fragen über verpasste Chancen, alte Wunden und das Leben, das man geführt hat, auf. Es geht um Vergänglichkeit, verpasste Gelegenheiten und die Frage: Was wäre, wenn? Zuerst dachte ich, dass ich mich vielleicht einfach nicht mit der Lebensrealität der Protagonistin identifizieren kann. Aber das kann es nicht sein – ich tauche sonst gerne in unterschiedliche Perspektiven ein. Das Problem lag für mich vielmehr darin, dass die Handlung sehr langweilig und nichtssagend blieb. Ich konnte keinen Bezug zur Protagonistin oder den anderen Charakteren aufbauen; sie blieben mir fremd und unnahbar. Selbst die emotionalen Themen, die das Buch behandelt, haben mich nicht wirklich berührt. Erst auf den letzten Seiten gewann die Geschichte für mich an Tiefe und zum ersten Mal hatte ich Spaß am Lesen. Doch leider reichte das nicht aus, um meine vorherige Enttäuschung auszugleichen. Deshalb kann ich nicht mehr als 2 Sterne vergeben. Sehr schade!

Mit 'Eine halbe Ewigkeit' knüpft Ildikó von Kürthy an den Roman 'Mondscheintarif' an und wir erfahren wie es unserer Protagonistin Cora Hübsch in all den Jahren so ergangen ist. 25 Jahre später, um 3 Kinder, einen Ehemann und vielen wertvollen Erkenntnissen reicher, treffen wir Cora in ihren Fünfzigern wieder. Gerade gibt es in Ihrem Leben einen großen Umbruch. Alle Kinder sind flügge geworden und somit ist ihre Hauptbeschäftigung der letzten Jahre weg und Cora steht kurz vor einer kleinen Midlife Crises. Wie wird die nun plötzliche Zweisamkeit mit ihrem Ehemann werden, was hält die Zukunft noch bereit und was ist eigentlich mit der Vergangenheit...hatte Sie damals alles richtig gemacht? Schwere Entscheidungen wurden getroffen und auf dem Grad zwischen richtig und falsch balanciert. Gut das der Zufall ihr in dieser Zeit des Umbruchs gleich einen ganzen Haufen neuer und wertvoller Bekanntschaften beschert. Dieser bunt zusammen gewürfelte Haufen macht richtig Spaß und am liebsten würde man ins Buch schlüpfen und vor Ort mitmischen. Abschließend muss ich sagen das der Roman mich überrascht hat. Cora Hübsch hat noch viel von Ihrer charmant- tollpatschigen Art und Ihrem Witz behalten, allerdings wurde auch Sie vom Leben geprägt. 'Eine halbe Ewigkeit' war nicht nur lustig, sondern auch traurig und nachdenklich. Ich hatte zeitweise mit den Tränen zu kämpfen und damit habe ich nicht gerechnet. Aber gerade das hat mir gefallen, diese Vielschichtigkeit. Einige Stellen im Buch waren übertrieben, schrill und laut. Andere dafür ganz leise. Eine gelungene Fortsetzung die mir wirklich gut gefallen hat.

Nett, aber nicht so wirklich überzeugend
Vor 25 Jahren habe ich „Mondscheintarif“, den ersten Roman von Ildiko von Kürthy, gelesen und mich darauf gefreut, Cora und ihre Freunde wiederzutreffen. Cora ist in ihrer Midlifecrisis, ihre Kinder werden flügge, ihre Ehe kriselt und im Leben ist zu viel Alltag. An einem ganz miesen Tag stolpert sie beim Ausmisten im wahrsten Sinne über einen ganz alten Bekannten. Dadurch wird vieles an die Oberfläche gespült, was lange verdrängt war und auch in der Realtität kommt so manches ins Rollen, sodass es plötzlich turbulent und funkelnd in Coras Leben zugeht. Ich gehöre ja genau zur Zielgruppe dieses Buches, bin im gleichen Alter wie Cora und mein Sohn ist auch aus dem Haus. Gut, das ist ein Roman und an der ein oder anderen Stelle sicherlich überspitzt dargestellt und ich musste auch ab und an mal schmunzeln. Schön fand ich auch, dass hier alte Bekannte aus vorigen Büchern der Autorin wieder auftauchen. Aber ansonsten hat es mich wenig abgeholt, ich konnte vieles nicht mitfühlen, es war mir zu konstruiert, zu klischeehaft und die Story alles in allem zu dünn. Vielleicht bin ich diesem Genre auch entwachsen? Wobei mich das Cover total abgeholt hat und ich mir wünsche, in so einem tollen Ferienhaus mit Traumblick dieses Jahr Urlaub zu machen.
Ich mag I.v.K.s Bücher als leichte Zwischendurchlektüre. Wie immer gilt meine Kritik einigen für meinen Geschmack zu albernen Szenen, die ich als überflüssigen Slapstick empfinde. Dieses Buch hier hat aber auch deutlichen Tiefgang bei zwei Szenarien, die zum Älterwerden dazugehören. Das hat mich abgeholt und sehr angerührt.
Solide Unterhaltung ohne Wow-Effekt
Cora Hübsch sackt eine halbe Ewigkeit später vor einem Altpapiercontainer zusammen. Ihr Mann ist zusammen mit dem gemeinsamen Sohn nach London, um ihn dort ins College zu bringen. Ihre Nerven liegen blank. Doch Rettung ist in Sicht. Eine alte Bekannte nimmt sich ihrer an und schon bald befindet sie sich inmitten ganz eigener Persönlichkeiten. Neben Erdal, Ruth und Wanda begegnet sie auch einer alten Liebe. Sie wühlt einiges auf und nicht nur das. Cora ist sich nicht mehr sicher, ob sie ihr restliches Leben mit ihrem Mann verbringen will. Die alte Liebe ist verlockend, unverbraucht und frisch. Ildikó von Kürthy gelingt, soweit ich das beurteilen kann, die Fortsetzung ihres Romans „Mondscheintarif“. Vergangenes wird aufgegriffen und geschickt miteinander verwoben und aufgearbeitet. Ich persönlich fühlte mich auf keiner Seite benachteiligt, weil ich den ersten Roman nicht gelesen hatte. Ich fühlte mich hineinkatapultiert in die Szenerie eines um 20.15 Uhr laufenden ZDF Familienfilms. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, der Humor hat mich besonders im ersten Drittel richtig abgeholt. Cora Hübsch hat sich dann nur ziemlich schnell unbeliebt bei mir gemacht. Die Liebe aus früheren Zeiten hat ihr komplett die klare Sicht vernebelt. Die Mitte zog sich. Was ich nach wie vor nicht leiden kann, wenn man Nebenfiguren, die meist nur einmal erwähnt werden, sämtliche Krankheiten anheftet. Wäre absolut nicht notwendig gewesen. Gegen Ende hin hab ich mich wieder mit der Geschichte versöhnt. Wer solide Unterhaltung schätzt, wird hier nicht enttäuscht. Das große Wow blieb aber aus.

🤍 Wohlfühlbuch
Die Geschenke spielt 25 Jahre nach Mondscheintarif. Ich habe das Buch allerdings nicht gelesen und konnte trotzdem alles nachvollziehen. Außerdem begegnen einem die ganzen Charaktere aus „Morgen kann kommen“. Ich finde den Schreibstil der Autorin super und mit viel Witz. Die Charaktere sind natürlich alle sehr extrem bzw. schrullig, aber als Buch zwischendurch fand ich das ganz witzig 😊
Worte stillen kein Verlangen, keinen Hunger und keinen Durst. Ich sehne mich nach dem Meer, nach Wiesen und Weite, nach Jahreszeiten zum Mitmachen, nach dem Geruch reifer Quitten und blühendem Goldregen, nach Mittagsschlaf, einem Gemüsegarten, Brombeersträuchern und nach Frühlingsgefühlen im späten Herbst.
„Eine halbe Ewigkeit“ von Ildiko von Kürthy ist nicht nur eine Fortsetzung, sondern gleich zwei in einem. Dieses Buch erzählt, wie es 25 Jahre nach „Mondscheintarif“ bei Cora Hübsch läuft und wie es ihr ergangen ist. Außerdem treffen wir auf die Protagonisten aus „Morgen kann kommen“ (Erschienen im April 2022). Cora ist Mitte fünfzig, die drei Kinder werden gerade flügge und ihre Ehe ist zur Gewohnheit geworden. In diesem ganzen Gefühlschaos findet sie ihr altes Tagebuch wieder und schwelgt in Erinnerungen an Ihre einst große Liebe Daniel und die innige Freundschaft zu Johanna. Auf einem gemeinsamen Wochenendtrip mit Wanda, Ruth, Erdal und Renate trifft sie ausgerechnet auf Daniel. Ob sich alte Gefühle nochmal aufwärmen lassen oder doch an der Ehe festgehalten wird? Cora geht ihren eigenen Weg, wie sie es eigentlich immer schon getan hat. Nur hatte sie sich zwischenzeitig selbst etwas aus den Augen verloren. Jetzt startet sie nochmal richtig durch und hoffentlich gibt es bald eine Fortsetzung der Fortsetzung… Jeder der Protagonisten ist auf seine eigene Art sympathisch und authentisch. Alle sind komplett unterschiedliche Charaktere, die aber im Ganzen einfach stimmig sind und super zueinander passen. Ildiko von Kürthy hat einen unverwechselbaren Schreibstil, den ich auch nach 25 Jahren noch sehr mag.
Vielen Dank an den @argonverlag und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Hörbuchs Inhalt Sie ist auf der Flucht vor ihren Erinnerungen. Schon seit einer halben Ewigkeit. Bis ihr ein altes Tagebuch in die Hände fällt. Es hatte ein Happy End. Doch das Leben ging weiter. Sie heißt Cora Hübsch, ihre Kinder sind groß, und ihre Ehe ist gebrechlich. Zu viel Alltag, zu wenig Abenteuer. Aber an diesem Wochenende spielt ihr Leben verrückt: das vertauschte Kleid, die alte Schuld, die schemenhafte Gestalt auf dem Foto. Ist das Zufall? Oder eine letzte Chance? Meinung Cora Hübsch ist zurück ein bisschen Älter. Inzwischen verheiratet und Mutter von drei Kinder. Die alle aus dem Haus. Sie ist immer noch vollen Zweifel, wegen ihrer Figur, ihrer Ehe. Als sie das Tagebuch Mondscheintarif findet. Denkt sie an alte Zeiten, alte Freunde und Daniel. Temperamentvoll, humorvoll und nachdenklich. Das neue Buch der Autorin sollte man gelesen, besser noch gehört haben. Die Vertonung fand ich gelungen Große Lese/ Hör Empfehlung
Vor diesem Buch sollte gewarnt werden!
Man nehme: einen Teil 'Suche impotenten Mann zum Leben', einen Teil 'Bridget Jones Teil 3', vermenge sie mit etwas Hera Lind und seelenlosen Kalendersprüchen, kombiniere sie mit weiblichen zu dick/zu dünn/zu groß /zu klein/ich bleib wie ich bin-Klischees und überziehe es mit Herz-Schmerz-Groschenroman-Romantik. Fertig ist dieses Buch! Das Gute daran: den halben Stern vergebe ich dafür, dass dieses "Buch" mir meine Fähigkeit, querzulesen, wiedergegeben hat. Bitte weiträumig umfahren!!!
Midlife Crisis - Ostsee - Tagebuch 🌻📝
Der Roman ist flüssig geschrieben und die Geschichte für zwischendurch ganz nett. Alles in allem hatte ich aber Schwierigkeiten mich mit der Protagonistin zu identifizieren, was eventuell auch dem großen Altersunterschied zu Grunde liegt. Trotzdem gab es einen Spannungsbogen und das Setting war schön.

bezaubernde Geschichte einer Frau, die ihre Beziehung anzweifelt
Der Roman ist wie der vorausgehende Roman „Mondscheintarif“ wie ein Tagebuch geschrieben. Daran muss man sich, wenn man Bücher mit abgeschlossenen Kapiteln bevorzugt, zunächst gewöhnen. Dennoch gibt dieser Schreibstil eine unfassbare Nähe. Den Roman kann man unabhängig von anderen Romanen der Autorin lesen, jedoch entstehen Parallelen, wenn man bereits andere Werke der Autorin zuvor kannte.
























































