Ein verhängnisvolles Testament

Ein verhängnisvolles Testament

Softcover
4.025

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Description

Lassen Sie sich ins 16. Jahrhundert entführen:

Bestseller-Autorin Iny Lorentz erzählt im historischen Roman »Ein verhängnisvolles Testament« packend und dramatisch von einer mutigen jungen Witwe, die um ihr Erbe kämpfen muss.

Der Südwesten Deutschlands, 1590. Elisabeth von Thannberg ist eben erst Witwe geworden, da droht der jungen Frau auch noch der Verlust ihres ganzen Besitzes: Der Kurfürst von Trier pocht auf die Einhaltung eines alten Vertrages. Demzufolge fällt Thannberg an den Trierer, wenn es keinen männlichen Erben mehr gibt.

Dass Elisabeth schwanger ist, verschafft ihr ein wenig Zeit. Um nicht untätig auf ihr Schicksal warten zu müssen, schickt sie ihre Kusine Anna ins Kloster Laach, wo die Aufzeichnungen über die Familie aufbewahrt werden. Tatsächlich stellt sich heraus, dass es noch einen Thannberg-Nachkommen aus der Manneslinie gibt. Damit ist der Anspruch Triers zwar vorerst abgewehrt. Doch wenn Elisabeth keinen Sohn zur Welt bringt, verliert sie ihr Zuhause an diesen entfernten Verwandten …

Abenteuer, Dramatik und wahre Liebe im malerischen Rheinland

In einer Zeit, in der mächtige Männer keine Skrupel kennen, kämpft eine starke Frau für ihr Recht auf Glück. Die stolzen Burgen und herrschaftlichen Klöster des Rheinlands bieten die perfekte Kulisse für einen großen historischen Roman, den Iny Lorentz mitreißend spannend erzählt.

Entdecken Sie weitere historische Romane der Bestseller-Autorin aus dem Zeitalter der Renaissance:

Die Goldhändlerin (Deutschland) Ketzerbraut (Bayern) Flammen des Himmels (Münster) Die Kastratin (Italien) Feuertochter (Irland)

Book Information

Main Genre
Historical Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
480
Price
13.40 €

Author Description

Iny Lorentz ist das Pseudonym des Autorenehepaares Iny Klocke und Elmar Wohlrath, das seit mehr als zwei Jahrzehnten erfolgreich historische Romane schreibt und regelmäßig die vorderen Plätze auf den Bestsellerlisten belegt. Ihre ‚Wanderhure‘ und fünf weitere ihrer Romane wurden verfilmt und drei als Theaterstücke umgesetzt. Viele ihrer Romane wurden zudem in andere Sprachen übersetzt.Das Autorenpaar wurde unter anderen mit dem "German Audio Book Award Gold" für "Die Wanderhure", den Goldenen Homer für unsere Verdienste für den Historischen Roman und den Wandernden Heilkräuterpreis der Stadt Königsee für "Die Wanderapothekerin" ausgezeichnet. Besuchen sie die beiden auf ihrer Homepage, auf Facebook und Instagram:www.inys-und-elmars-romane.dewww.facebook.com/Inys.und.Elmars.Romanewww.instagram.com/iny.lorentz/

Posts

9
All
3

Eine sanft, seichte historische Geschichte im Stil der Sonntag-Abend-Unterhaltung mit witzigen Protagonisten und einem kleinen Einblick ins Leben der nicht ganz so reichen Adligen des Mittelalters. Gut erzählt mit leichten Spannungselementen. In diesem historischen Roman kämpft die schwangere Witwe von Thannenberg um ihr Erbe. Sollte sie keinen Sohn gebären, fällt der Besitz an die Kirche, es sei denn sie findet einen Ausweg. Unterstützt wird sie von der tatkräftige Anna und Mathilde. Anna ist ein optimistischer, fröhlicher Charakter, immer zum Scherzen und Dichten aufgelegt. Ihre spöttisch Reime bringen Leichtigkeit in diese leicht und locker erzählte Geschichte. Dann gibt es Elizabeth, die im Laufe der Geschichte eine charakterliche Wandlung erfährt. Manche Wendung und Überraschung hält der Fortgang der Ereignisse dann bereit. Insgesamt fehlte mir etwas Tiefe der Charaktere. Interessant war die Darstellung der Stellung der Frau und die Macht des Klerus im 16. Jahrhundert. Auch Interessant das Vertrags- und Dokumentationswesen zu dieser Zeit. Trotz Vorhersehbarkeit gelang es den Autoren einen leichten Spannungsbogen aufzubauen und zu halten. Anne Moll liest mit viel Einfühlungsvermögen, so dass man gut folgen und gleichzeitig über so manche Szene schmunzeln kann.

4.5

Klassisch gut Iny Lorentz

Sehr unterhaltsam und zur Abwechslung auch mit reichlich Reimen. Leider verrät der Klappentext schon was zur Hälfte des Buchs erst offenbart wird. Ansonsten eine wie immer sehr schön erzählte Geschichte mit ausgeglichenem Hin und Her zwischen Gut und Böse. Außerdem gab es ein paar Wendungen, die so nicht unbedingt zu erwarten waren. Genau was man von dem fleißigen Autorenpaar erwartet.

4

Habe das Autorenduo für mich entdeckt

Elisabeth von Thannenberg ist gerade erst Witwe geworden und schon droht ihr ein weiterer Verlust. Ein alter Vertrag besagt, das Thannenberg an den Trierer fällt, wenn es keinen männlichen Nachkommen gibt. Eine kleine Hoffnung besteht noch und verschafft Elisabeth etwas Zeit, denn sie ist schwanger. Zeitgleich schickt sie ihre Cousine Anna ins Kloster Maria Laach, welche durch alte Aufzeichnungen dort entdeckt, dass es noch einen männlichen Thannenberg Nachkommen gibt, wodurch zumindest schonmal der Anspruch an den Trierer entfällt. Doch wenn sie keinen Jungen gebärt, verliert sie ihr Heim an diesen Nachkommen. Meine Meinung: Es war der erste Roman, den ich vom Autorenduo gelesen habe und ich wurde positiv überrascht. Der Einstieg fiel mir zugegebenermaßen etwas schwer, da ich mich erst an den zeitgemäßen Schreibstil gewöhnen musste, aber das legte sich schnell.nach kurzer Zeit war ich in der Geschichte drin und hab vor allem für Anna große Symphatie entwickelt. Ihr Charakter trägt einen so durch die Geschichte, bringt einem zum Schmunzeln und spendet Mut - sie war einfach die gute Seele der Geschichte, was nicht bedeutet, dass sie es leicht hatte, ganz im Gegenteil. Aber auch die anderen Charaktere sind sehr gut gelungen und wirken authentisch. Ich konnte mich gänzlich in der Geschichte verlieren, war entsetzt, welchen Stellenwert Frauen damals hatten und wie mit ihnen umgegangen wurde. Das Leben zu Zeiten des Patriarchs wurde hier sehr detailliert und kraftvoll eingebunden. Elisabeth war ein recht schwieriger Charakter, es gibt Punkte, mit denen ich mir ihr Verhalten zum Ende hin noch hätte erklären können, aber ihre Entwicklung hat mich tatsächlich sehr unvorbereitet getroffen und etwas unzufrieden zurückgelassen. Dennoch hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und ich habe Lust bekommen, mehr von dem Duo zu lesen.

5

Anna und die Geier von Trier - eine starke Frau setzt sich durch Wie nicht anders von Iny Lorentz erwartet, hat mich auch dieser Roman wieder sehr gut unterhalten und mir vergnügliche Lesestunden bereitet. Anna, die bereits 2mal verheiratet und zuletzt die Mätresse des Kurfürsten von Köln war, wird zu ihrer Cousine Elisabeth nach Thannberg gebeten. Es besteht nämlich ein alter Vertrag zwischen dem Kurfürsten von Trier und einem Vorfahr der Thannberger. Stirbt die männliche Linie (auch in den Seitenarmen) bis zur 7 Generation aus, fällt Thannberg an den Kurfürsten von Trier. Elisabeth hat eine Tochter und ist erneut schwanger, allerdings erhofft sie sich -falls sie keinen Sohn gebärt-, dass Anna, die sehr klug und belesen ist, in alten Unterlagen vielleicht etwas finden kann, was diesen Vertrag außer Kraft setzt. Zudem hat Anna ja auch Beziehungen zum Kurfürsten nach Köln, der hierbei wohl auch nicht tatenlos zuschauen wird. Allerdings hat dieser Anna zwischenzeitlich den Laufpass gegeben, so dass sich diese ein neues Zuhause in Thannberg erhofft. Hier muss sie nicht nur in alten Papieren nach Verborgenem graben, sondern auch die Geier von Trier, die zwei raffgierigen, durchtriebenen Brüder von Kellheim, in Schach halten. Diese erhoffen sich Thannberg über den Kurfürsten von Trier in ihren Besitz zu bringen. Die beiden Bösewichter sind - und hier ist auf Iny Lorentz immer Verlass- das Salz in der Suppe. Keine zeichnet Bösewichter besser. Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht, diesen bei ihren Plänen, Missetaten und allem was sonst noch dazu gehört, zu folgen. Anna hat es ihnen auch schwer gemacht, sie ist eine kluge, selbständige und sehr sympathische Protagonistin. Zudem hat sie viel Humor und schon mal den ein oder anderen Reim auf den Lippen. Diese waren spaßig zu lesen, waren auch nicht zu häufig und wer solche nicht mögen sollte, liest einfach drüber. Wie immer war auch dieser Roman in einer sehr flüssigen Sprache gehalten. Auch wenn so einiges vorhersehbar ist, mir hat es nichts ausgemacht, da ich mich bestens unterhalten gefühlt habe. Einige Wendungen waren auch noch überraschend. Langeweile kam deshalb zu keinem Zeitpunkt auf. Ich vergebe insgesamt 5 Lesesterne und empfehle den Roman sehr gerne, für Iny Lorentz-Fans ist er ohnehin ein Muss.

4

Intrigen, Machtspiele und eine starke Frau im Zentrum – historisches Drama mit Herz!

Zwischen Pflicht und Herz – Annas mutiger Weg Im Südwesten Deutschlands, 1590: Kaum ist Elisabeth von Thannberg Witwe, droht ihr bereits der nächste Schicksalsschlag. Laut eines alten Vertrags soll der Besitz der Familie an den Kurfürsten von Trier fallen – sofern kein männlicher Erbe vorhanden ist. Elisabeths Schwangerschaft verschafft ihr etwas Zeit, doch Gewissheit bringt sie nicht. Um dem drohenden Verlust von Thannberg nicht tatenlos entgegenzusehen, schickt sie ihre kluge und mutige Kusine Anna ins Kloster Laach. Dort sollen Aufzeichnungen über die Familie Hinweise auf mögliche weitere männliche Nachkommen liefern – und tatsächlich: Es scheint noch einen entfernten Erben der Thannbergs zu geben. Doch die Lage bleibt brenzlig, denn wenn Elisabeth keinen Sohn zur Welt bringt, steht ihr gesamtes Leben auf dem Spiel. Was der Klappentext nur am Rande andeutet: Die wahre Hauptfigur der Geschichte ist Anna – eine starke, kluge Frau in einer männerdominierten Welt, die unbeirrt für das Wohl und die Rechte ihrer Familie kämpft. Ihre Rolle entwickelt sich dabei zu einem der spannendsten und emotional berührendsten Elemente des Romans. Die historischen Intrigen und politischen Verflechtungen, die sich um das Thannberger Erbe spinnen, fand ich sehr gelungen. Besonders die heimlichen Absprachen, taktischen Spielchen und unterschwelligen Bedrohungen sorgen für eine konstante Spannung. Gleichzeitig wird auch Elisabeths innere Verzweiflung greifbar geschildert – ihr Kampf gegen Angst, Kontrollverlust und gesellschaftliche Zwänge berührt. Ein echtes Highlight war für mich die Recherche um den letzten Thannberg-Nachkommen: Der erste Besuch auf seinem Gut war voller skurriler Momente, die mit einem feinen Humor geschildert wurden und für eine willkommene Auflockerung sorgten. Besonders schön fand ich, wie sich im Laufe der Handlung auch Annas persönliches Glück abzeichnet. Ihre Entwicklung – von einer klugen, aber unterschätzten jungen Frau zu einer starken Persönlichkeit – ist überzeugend erzählt. Die Versöhnung mit ihrem Bruder und dessen Frau hat mich sehr bewegt, vor allem, weil diese schließlich anerkennen, welches Potenzial und Herz in Anna stecken. Fazit: „Ein verhängnisvolles Testament“ ist ein spannender historischer Roman, der weit mehr bietet als Machtkämpfe und Erbstreitigkeiten. Im Zentrum steht eine außergewöhnliche Frau, deren Mut, Klugheit und Gerechtigkeitssinn berühren. Zwar steht Elisabeths Schicksal im Mittelpunkt der Ausgangslage, doch es ist Annas Geschichte, die diesen Roman prägt – und hörenswert macht.

4

Das Cover ist recht typisch für historische Romane und vor allem auch von Iny Lorentz, passt aber soweit zum Buch. Die Hauptcharaktere finde ich sehr spannend und sympathisch, wobei ich mir da bei Anna zumindest am Anfang noch nicht ganz sicher war. Dennoch fiebert man das ganze Buch hindurch mit der Familie von Thannberg mit und hofft, dass es sich tatsächlich zum Guten wendet. Ich habe bereits mehrere Bücher von Iny Lorentz gelesen und manche gefallen mir sehr gut und andere hingegen weniger. Der Schreibstil an sich gefällt mir sehr gut und dieses Buch gehört definitiv zu den sehr guten. Es war durchgehend spannend und schön geschrieben. Manches war schon sehr früh vorhersehbar, das tat dem Ganzen aber keinen Abbruch und es hat trotzdem Spaß gemacht weiterzulesen. Fazit: Ein schöner historischer Roman, der sehr viel Spaß macht zu lesen.

4

Toll

Sehr gut , wie immer . Von Sony Lorentz habe ich seit über 20 Jahren nichts anderes erwartet . Sehr sympathische Protagonistin.

4

Eine sehr schöne Geschichte , in der mal wieder gezeigt wurde, dass Frauen auch schon im 16. Jahrhundert sich durchsetzen konnten

3

Gute Story, aber das Ende war schon zu erahnen.

An sich ist das Buch echt gut und spannend zu lesen. Doch durch den Klappentext und den Vorspann auf den Buch Rücken, spoilert man sich schon selbst so das man schon weiß welches Geschlecht das Kind von Elisabeth hat. Spätestens ab der Hälfte des Buches kann man sich das Ende schon erahnen. Was es aber trotzdem lesenswert macht, da am Ende doch eine kleine Überraschung auf Anna wartet. Für mich trotzdem nur 3 Sterne, da die Spannung relativ schnell aufgelöst war.

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